Zölibat
Ist ein Ende des „moralischen Rigorismus“ ein Mittel gegen die Pädophilie?
Jetzt krähen die deutschen Katholiken-Funktionäre und Gremienrebellen mit hochgereckten Hälsen „Umsturz“ und „Neuanfang“ und wollen eine neue Hackordnung im Hühnerhof.
Die Priester versprechen die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen.
Die Priester versprechen die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen.
© Catholic Church (England and Wales), CC
(kreuz.net) „Rechtzeitig vor dem Papstbesuch bereiten deutsche Theologen und Politiker den Abriß der Katholischen Kirche vor“.

Das erklärte der Feigenblatt-Journalist Matthias Matussek heute auf der Webseite der kirchenfeindlichen deutschen Webseite ‘spiegel.de’.

Matussek meint die gegenwärtige Anti-Zölibats-Kampagne der deutschen Medienbosse.

Zu viel Tageslicht im Andachtsraum

Mit dem Ende des Zölibats wird nach Matussek das „Ende des katholischen Abenteuers“ gefordert:

„Jetzt staksen sie herum, die deutschen Katholiken-Funktionäre und Gremienrebellen, mit hochgereckten Hälsen, und krähen »Umsturz« und »Neuanfang« und wollen die ganz neue Hackordnung im Hühnerhof.“

Und: „Natürlich: »Aus Sorge.«“

Der Journalist stellt nicht in Frage, daß die Zahl der Priesteranwärter dramatisch zurückgegangen.

Doch: „Noch dramatischer ist der Rückgang der Gottesdienstbesucher, vielleicht weil sie in der Kirche immer weniger jenes Geheimnis spüren, jene Gegenwelt aus Liturgie und Demut und Wandlung, die sie früher in Bann geschlagen hat.“

Matussek stellt die Frage: „Ist da vielleicht zu viel Aufklärung, zu viel gewöhnliches Tageslicht im Andachtsraum?“

Er erinnert die Anti-Zölibat-Partei an die Wirklichkeit:

„Am dramatischsten ist der Gläubigenverlust bei den Protestanten – und die haben doch alles, was das profane Herz begehrt, verheiratete Priester und geschiedene Bischöfinnen, schwule Lebensgemeinschaften in Pfarrhäusern und Laienbeteiligung, und gaaaanz viel Verständnis.“

Mehr Moral ist nötig – nicht weniger

Matussek wendet sich auch an die Pamphlet-Theolunken und ihrer Klage über einen angeblichen „moralischen Rigorismus“.

Er stellt sie an die Wand:

„Warum ausgerechnet ein Ende des »moralischen Rigorismus« ein probates Mittel gegen die winzig kleine Minderheit pädophiler Priester sein soll, erschließt sich nicht so recht.“

Im Gegenteil: „Sollte die moralische Sperre nicht eher noch viel rigoroser sein?“

Denn: „Würden sich Pädophile mit einer weniger rigiden Moral eher dem Briefmarkensammeln zuwenden als sich an Schutzbefohlenen auszutoben?“

Der privatisierte Zölibat ist Eigenbrötlerei

Matussek empfiehlt den Anti-Zölibat-Aktivisten sich weniger um Politik kümmern, sondern mehr mit gefalteten Händen um die göttliche Gnade und um Einsicht zu bitten.

Er erinnert daran, daß der zölibatsmüde Professor Joseph Ratzinger bereits im Jahr 1977 als Erzbischof von München und Freising wieder zu Verstand kam:

„Wenn der Zölibat der Weltpriester nicht eine gemeinschaftliche kirchliche Form ist, sondern eine private Entscheidung, dann verliert er seinen wesentlichen theologischen Gehalt“ – erklärte der damalige Erzbischof.

Dann sei der Zölibat nicht mehr zeichenhafter Verzicht um des im Glauben übernommenen Dienstes willen, „sondern Eigenbrötlerei, die deshalb mit gutem Grund verschwindet.“

Die Alternative zum Zölibat: die Klarsichtfolien-Betriebsnudel

Für Matussek offenbart die Verbissenheit, mit der sich jeder Kirchenkampf auf den Zölibat versteift, daß er ein wichtiges Wesensmerkmal der Kirche ist.

Der Zölibat offenbart, daß der Priester „die monastische Existenz im Alltag gewählt hat und damit eine antibürgerliche Gegenwelt inmitten der unsrigen.“

Der zölibatäre Priester ist für Matussek eine „auratische Respektsperson“, der man aus einer Andachtsdistanz heraus begegnet:

„Wollen wir das aufgeben für die ganz gewöhnlichen Klarsichtfolien-Betriebsnudeln, denen man in Bundestagsausschüssen oder auf Kirche-von-unten-Flohmärkten begegnen kann?“

Wir sollten die Priester stützen

Man achtet in Deutschland den zölibatären Mahatma Ghandi oder den ehelosen Dalai Lama – stellt Matussek fest:

„Aber dem katholischen Priester wollen wird ständig geregelte Triebabfuhr verordnen, weil alles andere unnatürlich sei.“

Matussek zitiert den Philosophen Rüdiger Safranski (65), wonach jede Religion ihre spirituellen Höchstleistungssportler besitzt.

Daraus folgert er: „Wir sollten, um des Heils unserer Kirche willen, das auch in ihrem antimodernen Mysterium besteht, diese Höchstleistungsartisten und Entsagungskünstler stützen, wo es nur geht – statt ihnen ständig die Ohren vollzublöken damit, was sie alles verpassen.“
      
43 Lesermeinungen
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#43   LOGDBC   23:47:15 | Montag, 7. Februar 2011
Evelynn van der Meer
Montag, 7. Februar 2011 10:13: „Wenn nur das Volk so wäre, wie wir es uns wünschten“ wird sich auch Mubarak denken… – Wenn nurdas Kirchenvolk so heiligmäßig wäre, wie im Paradies.
Ich weiß nicht ganz, wie ich einen Erwachsenen ernst nehmen soll, wenn so etwas entgegnet wird. Für eine sachliche Auseinandersetzung bist du wohl zu emotional.
Wir hatten festgestellt, dass zwischen Zölibat und Priesterberufung kein Zusammenhang bestehen kann. Insofern wird es keine wirkliche zusätzliche Berufung geben, wenn der Zölibat gelockert werden würde.
Vor diesem Hintergrund ist die Vehemenz, mit der diese Debatte geführt wird, nicht nachvollziehbar, es sei denn, es steckt sehr viel mehr dahinter. Falls nicht, sollten wir es den Papst, die Bischöfe und Priester selber entscheiden lassen, da es uns als Laien nicht im Geringsten betrifft, ob der Priester mit einer Ehefrau zusammen lebt, oder eben nicht. Und das haben jene zuletzt auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil getan – in beeindruckender Geschlossenheit.
Oder willst du auch schon die Entscheidungen des Vatikanum II in Frage stellen?
Man könnte jetzt diskutieren, inwiefern die Entscheidung des Klerus, sich der Ehelosigkeit zu verschreiben, sinnvoll war, aber mehr auch nicht.
Im Übrigen kann ich empfehlen, gesunde, lebendige Pfarreien mit vorbildhaften Priestern aufzusuchen. Du darfst nicht deine schlechten Erfahrungen als Maßstab nehmen. Und im Übrigen sollte man, um überhaupt ehefähig zu sein, auf dieselbe auch verzichten können.;…
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#42   Sycamore   22:33:40 | Montag, 7. Februar 2011
Links zur Debatte um Zölibat
(1) Matthias Matussek: „Die Kirche und die Abrissbirnen“
www.spiegel.de/…anorama/gesellschaft/
(2) Alexander Kissler:
+ „Lieber Bruder Norbert … so relativierst du Christus selbst!“ Offener Brief an Norbert Lammert.
kath.net/detail.php?id=29911
+ „Kardinal Lehmanns wilde Keilerei“
kath.net/detail.php?id=29981
+ „Ein Witzlein aus Germanien“
kath.net/detail.php?id=30046
(3) Kard. Brandmüller: „Das Urbild des Zölibats ist die Lebensform Jesu!“ Offener Brief an die 8 XDU Politiker.
www.kath.net/detail.php?id=29865
(4) Armin Schwiebach, „Kardinal Lehmann, der Zölibat und die Antwort auf Kardinal Brandmüller“
kath.net/detail.php?id=29980
(5) II. Vatikanisches Konzil
Dekret „Presbyterorum ordinis“
Über Dienst und Leben der Priester
www.vatican.va/…ocuments/vat-ii_dec…
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#41   fides et ratio   21:47:09 | Montag, 7. Februar 2011
Wenn man den Großteil der Diskussionsbeiträge liest kann man sich nur wundern.
Der Mensch beginnt bei diesen Figuren bei Penis und Vagina – besser noch Clitoris. Wenn es da stimmt, dann kann man sich als Mensch fühlen. Auf diesen primitiven Nenner bringen diese Zeitgenossen den Menschen in einer Zeit tierischer (nein, hier muß ich mir selbst widersprechen: Tier haben Sexualverkehr nach natürlichen Regeln, die aber nichts mit menschlichem Geist zu tun haben) Sexualität, zum Dogma erhobenen freizügigkeit, Promiskuität und Untreue. Und das unterstützen noch diese fragwürsigen Gestalten, die ihre „Freiheit von Forschung und Lehre“ als alimentierte Staatsdiener dzu nutzen, den Auftrag der Kirche und ihren im Namen der Kirche erteilten Auftrag zu verraten. Die ganze Bagage sollte sich schämen. Sie sind bessere (Gottes-) Volksverführer.
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#40   gesunder   20:56:59 | Montag, 7. Februar 2011
Wenn jemand nicht mehr weiter weiß, wird er eben beleidigend. Und wenn jemand Frauen in der Form
beleidigen muss „vaffan…“ hat er sich als Katholik disqualifiziert.
Mat 5:
Jesus spricht: Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du (gottloser) Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.
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#39   Sycamore   20:50:40 | Montag, 7. Februar 2011
Evelynn van der Murks (20:40)
Zuerst lesen und verstehen, und dann Fragen stellen!
Die hat mir mein Grundschullehrer beigebracht.
Ein guter Rat, auch für Sie, Fräulein!
Keiner wird Ihnen die Mühe abnehmen, die Konzilstexte und die Heilige Schrift zu lesen und zu verstehen.
Damit Sie intelligente Fragen darüber stellen können.
Und, wie die Italiener zu sagen pflegen: vaffan…!
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#38   Evelynn van der Meer   20:40:39 | Montag, 7. Februar 2011
Sycamore: Na klar, wozu Meinungen austauschen, wenn schon alles in der Bibel und in den Dekreten
steht, gell.
Etwas schwach, gell, Männlein Schluckamore.
Ich hätte erwartet, dass Du selbst ein paar Argumente hast, außer dumpfbackigen Beleidigungen. Aber o.k.
Da hab ich mich also getäuscht.
Ich beziehe mich dann mal auf die Bibel-.
Wenn Du ausführlich die Bibel studierst, kommst Du vielleicht auch drauf, dass der Dialog ein wesentlicher Bestandteil der Kirche sein muss, da selbst die Apostel zu Lebzeiten Jesu Jesus oft nicht oder falsch verstanden haben.
Das unflätige Beschimpfen von Glaubensbrüdern ist nicht katholisch. Wer es tut, ist kein Katholik, sondern ein Sektenfanatiker.
Denn: ,,Wenn jemand sagt: ‘Ich liebe Gott!’, aber seinen Bruder haßt, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht’’ (1 Joh 4, 20).
Du wolltest mir nicht Ruhe lassen, aber hast diese Zusage gebrochen und mich wieder beleidigt. Typisch Schluckamore. Wie immer eben.
Und tschüss…
(hab leider keine Posts mehr frei…
aber die Dialoge mit Dir sind ohnehin ermüdend)
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#37   Lisibald Poier †   20:38:18 | Montag, 7. Februar 2011
@Sycamore
Nur zu! Wer weiß, wofür mein Hinweis gut ist. Es gibt auch die Anrede „Herrlein“ nicht. Dann kommen wir leicht zum „Herrchen“ oder „Frauchen“. Das sind keine Anreden, wie man sie von einem vernunftbegabten, vollmündigen Demokraten ist. Man vermutet da sofort ein politisches Kalkül und wird dadurch berechenbar. Das ist schlecht, noch dazu wenn man christlichen Wurzeln entsproß. Nun ist es aber so, daß dem Herrlein kein größmögliches Gegenüber steht, was Blasphemie pur wäre. Aber ein Fräulein hat zumindest die Begabung eine Frau zu werden und irgendwie geht das dann weiter zur Mutterrolle, aber davon ist „Fräulein“ weit entfernt. Heutzutage ist es so. Kinder brauch ma nimma.
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#36   Sycamore   20:29:28 | Montag, 7. Februar 2011
@ Lisibald (19:58) / @ gesunder (20:08)
@ Lisibald, danke für den Hinweis. Aber ich habe bewußt diese altbackene Form gewählt, um Fräulein zu irritieren.
@gesunder:
Sie sehen die Sache, sagen wir, eher dynamisch: draufhauen, agitieren, wettern …
Finden Sie es nicht merkwürdig, anhand der klaren Texte vom 2. Vatikanum, daß einer, der diese Texte sehr wohl kennen müßte, wie der Bischof von Mainz, den priesterlichen Zölibat als „Frage“, gar als „unerledigte Frage“ betrachtet und dies aus den deutschen Dächern verkündet?
Oder die gelehrten „Memorandum“-Theologen?
Es ist so, daß die Wahrnehmung der oben Genannten bezüglich des Konzils äußerst selektiv ist.
Einerseits fordern sie von den anderen – spricht Pius-Bruderschaft – Kadavergehorsam gegenüber dem Konzil, andererseits akzeptieren sie selbst, wie man sieht, wesentliche Teile der Konzilsdekreten in keinster Weise, und rufen nach Ungehorsam.
In anderen Worten, sie akzeptieren vom Konzil nur das, was ihnen paßt. Was ihnen nicht passt, wird einfach ignoriert, und bekämpft.
Die meisten „Konzilsfans“ haben die Konzilstexte sowieso nie gelesen, und berufen sich einfach auf den „Geist“ des Konzils, der komischerweise den in den Konzilstexten bekundeten Willen des Konzils geradezu widerspricht.
Sie berufen sich ferner auf den Heiligen Geist, der bakanntlich weht, wo er will, d.h. wo sie wollen.
Auch hier ist der Heilige Geist komischerweise stets auf ihrer Seite, nie auf der Seite deren, die Jesus Christus zur Leitung seiner Kirche bestellt hat.
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#35   gesunder   20:08:03 | Montag, 7. Februar 2011
Wenn im 2. vatikanischen Konzil alles so klar ist, warum der Zölibat so wichtig ist, muss man
doch nicht so ungesund gegen diejenigen agitieren, die sich ohnehin dem 2. vatikanischen Konzil verpflichtet fühlen.
Aber aus Sicht von kreuz.net ist das 2. vatikan. Konzil ungesund und falsch.
Aber zum Draufhauen gegen Andersdenkende eignet es sich natürlich auch für diejenigen, die sonst gegen das 2. vatikanische Konzil wettern.
Doppelt gedrehter Rittberger eben…
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#34   Lisibald Poier †   19:58:52 | Montag, 7. Februar 2011
@Sycamore
Fräulein
Diesen Begriff gibt es im Deutschen nicht mehr. Wurde ersatzlos von den Anreden gestrichen. Niemand sagt mehr „Fräulein“, nur mehr die ganz Altbackenen.
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#33   Sycamore   19:55:19 | Montag, 7. Februar 2011
Fräulein van der Murks (19:34): Ihre Erwartungen sind schon erfüllt…
Ich habe so oft Texte aus dem 2. Vatikanum zitiert, Fräulein, daß Sie sie nicht zählen könnten …
Eigentlich sollten die zitierten Texte aus „Presbyterorum ordinis“ sämtliche von Ihnen gestellten Fragen hinreichend beantworten: Respekt vor der ostkirchlichen Tradition (III, 16), Klarstellung über die fühkirchliche Praxis, über die Natur des Zölibats und dessen Verhältnis zum Wesen des Priestertum, und schließlich über die Gründe, warum die katholische Kirche trotz allem am priesterlichen Zölibat festhält und ihn als DIE besonders angemessene Form des Priestertums betrachtet.
Ich bin mir sicher, daß eine erneute Lektüre der Texte, und möglicherweise des Gesamtdekrets, Ihnen die Erleuchtung gewähren wird, die Sie sich so sehnlich wünschen und so dringend benötigen.
www.vatican.va/…ocuments/vat-ii_dec…
Was Ihre irrige Interpretation von 1 Tim. angeht, so wenden Sie sich erneut liebevoll an Herrn Tuttisanti.
Ich bin mir sicher, daß er, als Zeichen außerordentlicher Liebe, Ihnen alles von vorne erläutern will.
Diesmals ohne Tränen, aber, liebes Fräulein!
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#32   Evelynn van der Meer   19:34:11 | Montag, 7. Februar 2011
Schluckamore: Vielen Dank dafür, dass Sie für die Gültigkeit des Vatikanum II plädieren.
Das ist hier selten.
Sie haben sich bislang noch nicht als VII-Anhänger geoutet.
Dafür muss man Dich, Männlein Schluckamore, fast gleich siezen.
Aber auf die offenen Fragen bist Du noch nicht eingegangen?
Warum?
Du hast doch sicher einen prallen Sack
voller Argumente, oder?
a) 1 Tim 3 kann man so interpretieren wie ich es tue, nämlich, dass ein Bischof und Diakon verheiratet sein kann (nur ein mal), gell?
b) Und weshalb hat Jesus bitte einen verheirateten Petrus als Fels gewählt und nicht einen unverheirateten Jünger?
c) Und? Was war denn nun vor 1022 bzw. 1139?
Da gab es doch verheiratete Priester, obwohl „Der so im Geheimnis Christi und seiner Sendung begründete Zölibat zunächts den Priesten empfohlen und schließlich in der lateinische Kirche allen, die die heilige Weihe empfangen sollten, als Gesetz auferlegt wurde.“ Komisch, gell. Trotzdem gab es davor verheiratete Priester und auch Bischöfe…
d) und was ist denn mit dem Argument, dass es auch heute noch verheiratete Priester gibt (die verheirateten übergetretenen) und viele Priester bei den Orthodoxen und unierten katholischen Ostkirchen? Können die sich allesamt nicht um Gott und ihre Schäfchen kümmen? Gibt es da belastbare Argumente?
*
und wolltest Du mir nicht Ruhe lassen? :-]
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#31   Sycamore   19:25:48 | Montag, 7. Februar 2011
Fräulein Murks (18:34)
Es geht hier nicht darum, die leidige Zölibatsdiskussion wiederaufzurollen. Meine zahlreichen Beiträge darüber stehen Ihnen ja zur Verfügung.
Aus „Presbyterorum Ordinis“ (2. Vatik. Konzil):
„Diese Heilige Synode billigt und bekräftigt von neuem das Gesetz für jene, die zum Priestertum ausersehen sind, wobei ihr der Geist das Vertrauen gibt, daß der Vater die Berufung zum ehelosen Leben, das ja dem neutestamentlichen Priestertum so angemessen ist, großzügig geben wird, wenn nur diejenigen, die durch das Sakrament der Weihe am Priestertum Christi teilhaben, zusammen mit der ganzen Kirche demütig und inständig darum bitten.
Das Konzil mahnt daher alle Priester, die im Vertrauen auf Gottes Gnade in freier Entscheidung nach Christi Vorbild den Zölibat auf sich genommen haben, ihm großmütig und mit ganzem Herzen anzuhängen und treu in diesem Stand auszuhalten in der Erkenntnis der hohen Gnadengabe, die ihnen vom Vater gegeben wurde und die der Herr offenkundig gepriesen hat (Mt 19,11).
Sie sollen dabei immer jene Geheimnisse vor Augen haben, die durch sie bezeichnet werden und ihre Erfüllung finden.
Und je mehr in der heutigen Welt viele Menschen ein Leben in vollkommener Enthaltsamkeit für unmöglich halten, um so demütiger und beharrlicher werden die Priester und mit ihnen die ganze Kirche die Gabe der Beständigkeit und Treue erflehen, die denen niemals verweigert wird, die um sie bitten.“
www.vatican.va/…ocuments/vat-ii_dec…
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#30   Evelynn van der Meer   18:34:27 | Montag, 7. Februar 2011
Schluckamore – ein bisschen dürftig
Ich wurde beleidigt – Da hast Du Recht.
Aber 1 Tim 3 kann man so interpretieren wie ich es tue, nämlich, dass ein Bischof und Diakon verheiratet sein kann (nur ein mal).
Und weshalb hat Jesus bitte einen verheirateten Petrus als Fels gewählt und nicht einen unverheirateten Jünger?
Jesus war gerade nicht weltfremd! Er wusste um den Hass der Menschen. Er gebot, alle Nächsten zu lieben! Nur das bringt den Gott der Katholiken in die Welt, weil es Jesus nachfolgt,
denn: ,,Wenn jemand sagt: ‘Ich liebe Gott!’, aber seinen Bruder haßt, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht’’ (1 Joh 4, 20).
und nochmal:
zu 1.: siehe unten (letzten Post) und oben
zu 2.: siehe oben
zu3.: Und? Was war denn nun vor 1022 bzw. 1139?
Da gab es doch verheiratete Priester, obwohl „Der so im Geheimnis Christi und seiner Sendung begründete Zölibat zunächts den Priesten empfohlen und schließlich in der lateinische Kirche allen, die die heilige Weihe empfangen sollten, als Gesetz auferlegt wurde.“ Komisch, gell. Trotzdem gab es davor verheiratete Priester und auch Bischöfe…
zu 4. Und was ist denn mit dem Argument, dass es auch heute noch verheiratete Priester gibt (die verheirateten übergetretenen) und viele Priester bei den Orthodoxen und unierten katholischen Ostkirchen? Können die sich allesamt nicht um Gott und ihre Schäfchen kümmen? Gibt es da belastbare Argumente?
*
und wolltest Du mir nicht Ruhe lassen? :-]
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#29   Sycamore   18:15:10 | Montag, 7. Februar 2011
Evelynn van der Murks (17:34): war Jesus Christus „weltfremd“? Sie müssten eigentlich „ja“ sagen.
Was Ihre unzutreffende Interpretation von 1 Tim 3 angeht, so erinnere ich mich an der Disput zwischen Ihnen und Domenico Tuttisanti, aus der Sie ziemlich lädiert, und höchst beleidigt, hervorgegangen sind.
Indem Sie Ihre irrige Meinung wieder vertreten, haben Sie offenbar daraus nichts gelernt.
Warum zitieren Sie nicht 1 Kor 7, 32-34, oder Mt 19, 11-12, oder Lk 18, 28-29, oder Hieronymus „Contra Vigilantium“ (PL 23), oder das 2. Vatikanische Konzil, das besagt:
„Die Kirche hat die vollkommene und ständige Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen, die von Christus dem Herrn empfohlen (Mt 19,12) … besonders im Hinblick auf das priesterliche Leben immer hoch eingeschätzt.
Ist sie doch ein Zeichen und zugleich ein Antrieb der Hirtenliebe und ein besonderer Quell geistlicher Fruchtbarkeit in der Welt.
Zwar ist sie nicht vom Wesen des Priestertums selbst gefordert, wie die Praxis der früheren Kirche und die Tradition der Ostkirchen zeigt …
Der Zölibat ist jedoch in vielfacher Hinsicht dem Priestertum angemessen.
Die priesterliche Sendung ist nämlich gänzlich dem Dienst an der neuen Menschheit geweiht, die Christus, der Überwinder des Todes, durch seinen Geist in der Welt erweckt … Durch die Jungfräulichkeit und die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen werden die Priester in neuer und vorzüglicher Weise Christus geweiht; sie hängen ihm leichter ungeteilten Herzens an, schenken sich freier in ihm und durch ihn dem Dienst für Gott und die Menschen, dienen ungehinderter
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#28   Didaskala   18:14:42 | Montag, 7. Februar 2011
Danke, lieber monens, dass Sie immer
‘'''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''’
wieder deutlich darauf hinweisen, dass es immer nur um
<<<<<<<<<<<<<<<:|:DIE KIRCHE:|:>>>>>>>>>>>>>>>>
und nicht (wie Freimaurer, Protestanten, Lionsclubbisten, Rotarier und andere der Verdammnis Anheimgefallene) behaupten um
<<<<<<<<<<<<<<<:|:DAS HEIL DES EINZELNEN:|:>>>>>>>>
geht.
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#27   Evelynn van der Meer   17:34:08 | Montag, 7. Februar 2011
Schluckamore: Bei Dir Theologisches, Männlein?
Zu 1.: Das klappt ja dann wohl auch hervorragend. Weiter so!?
Die Hinweise von Paulus klingen für mich anders:
„Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, sollen sie heiraten, als sich in Begierde zu verzehren.“
Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren…
Die Diakone sollen nur einmal verheiratet sein und ihren Kindern und ihrer Familie gut vorstehen.
zu 2.: Wenn Dein „theologisch“ „weltfremd“ bedeutet, habe ich ein anderes Verständnis von „theologisch“. Na klar sind Priester auch Menschen, darum gehen die ja auch beichten. Aber warum ausgerechnet hat sich Jesus einen Verheirateten (Petrus) als Fels für seine Kirche ausgesucht? Theologisch und soziologisch interessant.
zu3.: Und? Was war denn nun vor 1022 bzw. 1139?
Da gab es doch verheiratete Priester, obwohl „Der so im Geheimnis Christi und seiner Sendung begründete Zölibat zunächts den Priesten empfohlen und schließlich in der lateinische Kirche allen, die die heilige Weihe empfangen sollten, als Gesetz auferlegt wurde.“ Komisch, gell. Trotzdem gab es davor verheiratete Priester und auch Bischöfe…
zu 4. Und was ist denn mit dem Argument, dass es auch heute noch verheiratete Priester gibt (die verheirateten übergetretenen) und viele Priester bei den Orthodoxen und unierten katholischen Ostkirchen? Können die sich allesamt nicht um Gott und ihre Schäfchen kümmen? Gibt es da belastbare Argumente?
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#26   Sycamore   16:44:53 | Montag, 7. Februar 2011
Evelynn van den Murks (10:13): das Theologische ist nicht in Sicht …
Schauen wir mal Ihre Punkte im Einzelnen:
(1) Sie rennen offene Türe ein, wenn Sie nach Paulus behaupten: „Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, sollen sie heiraten, als sie in Begierde zu verzehren.“
Es wird deshalb denjenigen, die über die Eignung von Priesteranwärtern zu entscheiden haben, in vatikanischen Dokumenten eingeschärft, nur solche Kandidaten zum Priestertum zuzulassen, die in der Lage sind, den Zölibat um des Himmelreiches willen zu leben.
(2) Sie argumentieren soziologisch, nicht theologisch, wenn Sie mit größter Naivete „belastbare Zahlen“ verlangen, um herauszukriegen, „bei wie vielen Welt-Priestern asexuelles Leben gelingt.“
Wie wollen Sie solche Zahlen ergattern, wertes Fräulein?
Wollen Sie eine Umfrage bei den Beichtvätern von ca. einer halbe Million katholischer Priester veranstalten?
Und wenn Sie diese Zahlen hätten, was wollen Sie daraus schließen?
Wollen Sie den Zölibat, und mit dem Zölibat sämtliche Gebote Gottes abschaffen, weil bei uns Christen in den meisten Fällen ein Leben im völligen Einklang mit Gottes Geboten bzw. mit den evangelischen Räten nicht ganz gelingt?
Ist dies nicht, auf Grund der menschlichen Gebrechlichkeit, für alle Christen der Fall?
(3) Was war vor 1022 bzw. 1139?
„Der so im Geheimnis Christi und seiner Sendung begründete Zölibat wurde zunächts den Priesten empfohlen und schließlich in der lateinische Kirche allen, die die heilige Weihe empfangen sollten, als Gesetz auferlegt.“ (PO, 16 – 2. Vat. Konzil) …
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#25   fides et ratio   15:39:16 | Montag, 7. Februar 2011
Den Kreuznet-Redaktionsnonsens, Herrn Matussek als „Feigenblatt-Journalisten“ zu bezeichnen…
…muß man weiß Gott nicht mitmachen.
Es sei Herrn Matussek gedankt, dass er die theologischen Amokläufer und ihr Pamphlet angemessen gewürdigt hat. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Dies könnte auch die bisweilen debile Redaktion von Kreuznet einmal anerkennend zur Kenntnis nehmen. Da braucht es auch keine „Theolunken“ oder sonstigen fragwürdigen Wortschöpfungen.
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#24   monens   13:51:37 | Montag, 7. Februar 2011
Achtung; freimaurerisches Mediengezetere versucht den Sturmangriff !
Eine Meute von Glaubens- und Kirchenfeinden versucht mit Hilfe willfährig gemachter Marionetten den medialen Sturmangriff auf Wesen und Struktur der Kirche als dem geheimnisvollen Leib der Wahrheit Jesus Christus
www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html
Es treibt sie zur Weissglut, dass es seit der Einsetzung der Kirche durch die Wahrheit Jesus Christus keiner menschlichen „Macht“ es jemals gelungen ist, die Kirche zu überwältigen; unzählige menschliche Hirngespinste sind schon Schall und Rauch; unzählige werden noch folgen; eine verbissene Feindschaft zur Kirche mischt sich mit einer selbtgesuchten permanenten Angst vor der Wahrheit Jesus Christus
www.razyboard.com/…07688-5917220-0.html
Von aussen ist es niemals gelungen, die Kirche zu überwältigen und wird auch niemals gelingen; bleibt noch der Versuch von innen; willfährige freigeistlich gesinnte Marionetten finden sich schnell; ihr Gegeifer gegen die Kirche verrät sie sogleich; der „ganz human demokratische“ Sturmangriff auf die Kirche steht unter dem Banner der „Religion ver Vernunft“, oder anders gesagt der wahrheitsfeindlichen Schildhebung des Menschen zum „Mass aller Dinge“; zur Huldigung der Lüge im Deckmäntelchen des angebl. „Christseins“ im Einklang mit „der sog. „Humanität als Religion“
www.razyboard.com/…07891-6029841-0.html
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#23   kristall   13:00:46 | Montag, 7. Februar 2011
vogel !!!!
thema verfehlt !!!! :-[ :-D ^-^ :)3
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#22   Vogel   12:55:24 | Montag, 7. Februar 2011
Trauerfeier von Bernd Eichinger
Eigentlich wollte ich hier einen Link einfügen, ich dachte man kann etwas von o. g. Trauerfeier mitbekommen, da sie ja einem Staatsbegräbnis gleicht.
Bilder sind „schon“ zu sehen, von traurig schauenden Promineten.
Haben denn prominente Menschen nicht mal die Möglichkeit ganz normal zu einer Beerdigung zu gehen, ohne daß wir sie dabei sehen (können, dürfen, müssen).
Gott sei Dank kennt mich kein „Schwein“ und wenn ich zu einer Beerdigung gehe, wird nicht fotographiert, höchstens „nachher“ das Grab.
Ich weiß nicht, fühlen die prominenten Gäste der Trauerfeier sich denn wohl, wenn alle Welt im Internet sieht, daß sie dort waren, daß sie etwas traurig geschaut haben?
Fotographen denken sicher, sie tun den „Fans“ der Prominenten einen Gefallen und jagen ihnen nach bis ans Ende der Welt und bis in jede Gesichtsfalte hinen.
Wir (ich) wollen aber, daß sich diese Menschen wohl fühlen, nicht belästigt fühlen, denn dies führt nur dazu, daß man das Gefühl hat, diese Menschen müssen sich verstecken, um zu „leben“
Manchmal versuche ich, mich in diese Situation hineinzuversetzen und stelle mir vor, ich sei berühmt, für mich wäre das total ätzend, ich bin JESUS von ganzem Herzen wirklich sehr sehr sehr sehr dankbar, daß ich normal leben kann.
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#21   Evelynn van der Meer   10:13:37 | Montag, 7. Februar 2011
„Wenn nur das Volk so wäre, wie wir es uns wünschten“ wird sich auch Mubarak denken… – Wenn nur
das Kirchenvolk so heiligmäßig wäre, wie im Paradies. Ja, wenn.
In den Orden sind es enge Gemeinschaften.
Aber ein Priester als Vorsteher einer Pfarre/Pfarrrei hat zwangsläufig zahlreiche weltliche Aufgaben, die anders sind, als in einem Kloster.
Gibt es denn belastbare Zahlen, bei wie vielen Welt-Priestern asexuelles Leben gelingt?
Oder gibt es nicht viele Hinweise darauf, dass vielen Welt-Priestern asexuelles Leben nicht gelingt?
Die Kirche kennt aber neben der „Klasse“ der asexuell verpflichteten auch verheiratete Priester, nämlich die verheirateten übergetretenen Priester. Diese haben/bilden eben selbst eine Familie u. können offensichtlich trotz der gegenteiligen Behauptungen, ein Verheirateter könne sich Gott nicht ausreichend widmen, gottgefällige Priester sein.
Ob sie asexuell leben – wer weiß.
Wie war es denn eigentlich um die Sorge um Gott und die Gemeinde vor dem Jahre 1022 (Synode zu Pavia) bzw. vor 1139 (Zweites Laterankonzil) bestellt, als es noch verheiratete Priester gab? Alles ungültig?
Ist bei den Orthodoxen bzw. unierten kath. Ostkirchen alles ungültig nur weil Priester verheiratet sein dürfen?
Nur Zölibat? Auch angesichts 1 Tim 3 + 1 Kor 7 ?
Wegen der Gefahr der Unzucht soll aber jeder seine Frau haben und jede soll ihren Mann haben.
Dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht in Versuchung führt, wenn ihr euch nicht enthalten könnt.
Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, sollen sie heiraten, als sich in Begierde zu verzehren.
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#20   kammerjäger   04:38:31 | Montag, 7. Februar 2011
@LOGDBC
Sehr vernünftiges Statement! :)3
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#19   LOGDBC   02:02:37 | Montag, 7. Februar 2011
Evelynn van der Meer
Du hast recht, wenn du meinst, dass der Zölibat ohne den strukturellen und persönlichen Rückhalt der Gemeinde und Familie nicht erfüllend und sinnvoll gelebt werden kann. Beides wird immer seltener. Die Konsequenz ist dann logischerweise das Infragestellen des Zölibats.
Die Krise des Glaubens korreliert mit der Krise der Familie. Dieses Krisen-Konglomerat führt zur Inpraktikabilität des Zölibats. Nun das Zölibat aber aufzulockern, wäre das Dümmste des Möglichen. Die Ursachen müssen bekämpft werden, nicht die Folgen, ansonsten untergräbt man seine Existenz.
Für den Berufenen ist es eine fundamentale Hilfe, wenn er aus einer funktionierenden Familie stammt (die meisten Berufungen gibt es übrigens in kinderreichen Familien). Abgesehen von Gott – wem kann man mehr als seinen Eltern, Geschwistern vertrauen?
Zudem sollte in der Gemeinde das Bewusstsein für den Stand des Priesters vorhanden sein. Bei der heute von vielen gewollten Verbürgerlichung und Funktionalisierung des priesterlichen Amtes ist das schwer möglich.
Wenn die oben aufgeführten zwei Voraussetzungen gegeben sind, redet keiner über den Zölibat, weil er zutiefst logisch ist. Gott sei Dank gibt es noch viele solcher Priester und Gemeinden.
Man sieht: wenn man nach Gottes Regeln leben würde, hätten wir keine Probleme – der Zölibat ist ein vorgeschobenes.
Zu der Beziehungs-/Kindproblematik: du kannst nicht aus falschem Verhalten eine Norm o. Regel folgen lassen.
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#18   Evelynn van der Meer   01:10:56 | Montag, 7. Februar 2011
Vineta, Atze, LOGDBC:
Vineta: O.k. Vertuschen war nicht alles; vertuschen und versetzen von Gemeingefährlichen. Aber das Problem dürfte doch sein, dass sie nach vatikanischer Anweisung handelten; denn es gab ja die Anweisung, nichts an die Staatsanwaltschaften zu melden.
Ich hätte auch nichts dagegen, wenn statt dieser andere Bischöfe im Amt wären. Aber Opferentschädigungen würde jeder andere Bischof auch zahlen.
Atze: Danke. Gleichfalls.
LOGDBC: Du sagst „ein Familienvater, der eine christliche Ehe führt, hat idR genug damit zu tun, für seine Kinder, um seine Frau zu sorgen! er wird nie unabhängig sein und könnte sich nie ganz seiner Gemeinde hingeben!“ Es ist aber sicherlich auch sehr kräfteraubend, wenn ein Priester mit der „Bekannten“ in Abstimmung mit den Vorgesetzten „gebrochen“ hat und sein Kind kaum sehen kann…
Wie gesagt: Ein Leben in einem Ordenshaus bietet weit mehr Unterstützung zu einem asexuellen Leben als eine weltpriesterliche Tätigkeit in einer Pfarre/Pfarrei.
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#17   LOGDBC   00:59:15 | Montag, 7. Februar 2011

Journalisten wie Matussek und Kissler kann man gar nicht dankbar genug sein. Denen ist der Humor noch nicht verloren gegangen. Dank sei Gott.
Zum Zölibat: Die ganze Diskussion um die Ehelosigkeit des Priesters ist soooooo langweilig, weil die Fakten überaus deutlich gegen eine Auflockerung sprechen.
Erst einmal:
Das Priesteramt und das Zölibat haben nichts mit einander zu tun. Man darf nicht den Kategorienfehler begehen und beide als Ausschlussobjekte verstehen.
Aber:
– jemand, der nicht bereit ist, für das Priesteramt und die absolute Nachfolge Christi auf eine Ehe zu verzichten, ist sicherlich nicht berufen, weil nämlich das Wesen der Berufung die absolute Freiheit voraussetzt. Insofern kann es bei einer Auflockerung des Zölibats zu keiner quantitativen Steigerung wirklicher Berufungen kommen. M.a.W.: Der Zölibat hat mit der Berufung zum Priestertum nichts zu tun.
Warum das Zölibat erstrebenswert ist?
– das biblische Zeugnis: alle Apostel lebten nach ihrer Berufung enthaltsam; allen voran Jesus Christus; „um des Himmelreichs Willen“
– aus praktikablen Gründen: ein Familienvater, der eine christliche Ehe führt, hat idR genug damit zu tun, für seine Kinder, um seine Frau zu sorgen! er wird nie unabhängig sein und könnte sich nie ganz seiner Gemeinde hingeben!
– jeder Mensch sollte so frei sein, und auf alles, gerade auf die „Naturkausalitäten“ verzichten können, vor allem der Priester als Vorbild und Hirte
– was ist bei Scheidung, Zerüttung der Ehe?
usw.usf.!!!!
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#16   Atzmon   00:56:27 | Montag, 7. Februar 2011
Genau. mit „Liebe“ kennst Du Dich aus
ich will das ja gar nicht offen kundtun, was Du hier zum Besten gabst. Sodomie halt. Also entferne erst den Balken aus Deinem Auge, bevor Du den Splitter aus meinem ziehen möchtest.
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#15   Vineta   00:55:24 | Montag, 7. Februar 2011
Evelynn v.d.M, Ihr Terminus VERTUSCHEN gefällt mir leider gar nicht,
denn…
1) hätte ein Bischof einen Fall von Kinderschändung durch einen seiner Priester nur vertuscht bei gleichzeitiger sofortiger Entlassung des Priesters und einem Gespräch mit den Eltern, wäre das ja noch einigermaßen nachvollziehbar.
2) Fakt ist aber das Weiterversetzen, als ob Kinderschändung etwas Harmloses wäre – und solche Bischöfe sind weiterhin im Amt – und lenken nun erfolgreich von ihrem unerhörten Verhalten davon ab, indem sie ( als ob es Geld aus ihrer Tasche wäre) Summen in Milliardenhöhe den Opfern nachwerfen.
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#14   Evelynn van der Meer   00:42:59 | Montag, 7. Februar 2011
Atze: Du vergleichst mich mit einer Katze, unterstellst mir Sodomie und willst Ehre haben.
Von der Kategorie „Ehre“ sprache Jesus nicht.
Darum gebe ich Dir einen anderen Rat:
Fange an, zu lieben,
denn es gibt nichts Besseres, als zu lieben!
Und dabei darf die Liebe nicht bei „Gott“ stehen bleiben, denn wer Gott wahrhaft liebt, liebt auch die Nächsten!
,,Wenn jemand sagt: ‘Ich liebe Gott!’, aber seinen Bruder haßt, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht’’ (1 Joh 4, 20).
Daher: Liebe! Und Du wirst schön! Und Du wirst klug! Und alles andere wird Dir dazu gegeben!
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#13   Atzmon   00:36:59 | Montag, 7. Februar 2011
Evelyn
Such Dir einen Sozialarbeiter. Mit meinen Katzen kann ich auch nicht über das Dritte Buch Ramis disputieren. Es sind halt Tiere. Und Du lass ab von Deiner Sodomie, sonst nenne ich Dich auch ein Tier. Und höflich bin ich zu dem, dem es gebührt. So verhält es sich mit der Ehre. Also noch einmal: Werde klug, schön (im Geiste) und auch erwachsen.
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#12   Evelynn van der Meer   00:31:51 | Montag, 7. Februar 2011
Vineta, Cybuzar, Moshe
Vineta: Völlig Zustimmung zu Deinem Punkt 2.!
Zu Deinem Punkt 3.: Bei weltlichen Gerichten können „Strafen“ ja verjährt sein. Aber sollte die kirchliche Rechtsprechung Verantwortliche von Vertuschungen nicht zur Rechenschaft oder aus dem Verkehr ziehen.
Ach ja, aber da ist ja diese Anweisung aus dem Vatikan.
Nur steht es wieder so: >Gehorsam gegen Gewisen<
Wie wurde diese Frage denn in anderen Fällen entschieden?
Cybuzar: Mir sagt das auch nicht viel. Aber was wird denn erwartet, wenn Mons. Athanasius in Astana wirkt?
Moshe (oder Gilad? – nach welchem hast Du Dich benannt?) Du schuldest mir nur Höflichkeit und Geschwisterlichkeit; nicht mehr; aber auch nicht weniger.
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#11   Vineta   00:23:44 | Montag, 7. Februar 2011
Dazu muß einem wohl einfallen:
„Warum ausgerechnet ein Ende des »moralischen Rigorismus« ein probates Mittel gegen die winzig kleine Minderheit pädophiler Priester sein soll, erschließt sich nicht so recht.“
1) daß das Ansinnen, durch die Priesterehe u.ä. die Papstkirche zu protestantisieren schon lange erkennbar ist und nicht erst, seitdem die Kinderschändung durch Priester Schlagzeilen macht.
2) daß nicht leichtfertig von einer winzigen Minderheit pädophiler Priester gesprochen werden sollte in Anbetracht zahlreicher Fälle in den USA, in Australien, in Irland, in D usw… als ob Erhebungen vorlägen darüber, wie stark denn Kinderschändungen prozentual verbreitet sind in vergleichbaren Berufsgruppen wie luth. Pfarrer, Gymnasiallehrer, Finanzbeamte usw.
3) daß es völlig abwegig wäre, die Schuld für Kinderschändungen auf den Zölibat zu schieben, selbst dann, wenn eine große Häufigkeit bei kath. Pfarrern nachweisbar wäre – skandalös ist lediglich, daß Bischöfe weiteramtieren (dürfen), die sich als Verharmloser von Kinderschändungen präsentierten, indem sie Priester, die Kinder schändeten, nicht feuerten, sondern einfach x-mal weiterversetzten.
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#10   Cybuzar   00:20:39 | Montag, 7. Februar 2011
@ Evelynn
Vielleicht fühlt er sich in Satana, äh Astana heimischer – schließlich liegt die Stadt am Fluss Ishim, und das ist zufällig (?) auch die Bezeichnung eines Engelchores.
Ein paar von diesen Ishim stehen auch in diesem Handbuch, in dem auch Sinah steht, das er aber gaaar und üüüberhaupt nicht niemals verwendet, gell?
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#9   Atzmon   00:19:56 | Montag, 7. Februar 2011
Allerdings
würde mich interessieren, was Du aus Astana, Deinem Link über die satanische Stadt Astana und der Versetzung von Sinah schließt?
Bin ich Dir eine Antwort schuldig? Werde erstmal schön und klug. Dann reden wir weiter.
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#8   Dr. Schlämmer   00:12:41 | Montag, 7. Februar 2011
Sehr schön …
Endlich mal ein Spiegelartikel, den sich kreuz.net – voll und ganz – zu eigen machen kann, aus der Hand des
„Feigenblatt-Journalisten Matthias Matussek“.
Das muss eigentlich gefeiert werden!
Und doch meine ich, dass auch die Gegenposition nicht völlig „fehlt“ und plädiere für die bereits dargelegte Lösung:
Zölibat als Pflicht nur noch für höhere Weihen.
PS: Der Artikel ist wirklich gut!
Neben den Inhalten die Wortwahl – köstlich.
Wirklich – außerordentlich genießbar.
Huch, wer fühlt sich angesprochen: Klarsichtfolien-Betriebsnudeln, Kirche-von-unten Funktionäre, wer kennt sie nicht? :-D :-#
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#7   Atzmon   00:10:47 | Montag, 7. Februar 2011
Matussek, der Quoten-Goy
der Dandy und Schöngeist. So einen braucht es im SPIEGEL-TRINKER Baltt, in dem der Herausgeber NAZI war, und der Chefredakteur mit Fickanzeigen und Pornographie www.focus.de/…latt_aid_307019.html, also dem Geschäft, das in EINER Hand ist, das Gehen lernte.
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#6   Evelynn van der Meer   00:10:24 | Montag, 7. Februar 2011
Das Radio Atzmon nervt wirklich.
Dienstag, 1. Februar 2011 02:47
Neue Aufgabe für Bischof Mixa „im Bereich des Möglichen“
Atzmon: Beton, Beton, überall Beton-
Köpfe, STASI, DDR, SCHECKBUCHCHRIST, KNECHT, SPITZEL
keine Ahnung, warum mir das im Zusammenhang mit Hochwürden Zdarsa in den Sinn kommt.
Allerdings würde mich interessieren, was Du aus Astana, Deinem Link über die satanische Stadt Astana und der Versetzung von Sinah schließt?
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#5   Amethyst   00:04:41 | Montag, 7. Februar 2011
Matussek, sprechen Sie weiter so!
Alle sollen es hören, damit die Masse der theologisch Ahnungslosen nicht länger auf die bequemen Lügen der lauen Papier-Katholiken und machtgeilen, unberufenen Berufsgeistlichen hereinfallen! :)3
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#4   Atzmon   00:04:28 | Montag, 7. Februar 2011
Kann jemand mal das Radio abstellen
Aus diesem Grunde „schaffen“ wohl nur die wenigsten Priester außerhalb von Ordensgemeinschaften solch spirituell-asexuellen Höchstsportleistungen.
Es nervt
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#3   IZAAC   23:57:47 | Sonntag, 6. Februar 2011
Soramonas
Wer nach diesem Text oben, noch weiter so einen Dünnschiss von sich gibt, der/die sollte gleich morgen früh zum Arzt gehen und mal ne Computer Tomographie machen lassen.
Dann werden Sie sehen, dass der Haufen den Sie im Kopf haben, kleiner ist als das, was beim Enddarm als herauskommt.
Und so lange das der Fall ist, sollten Sie sich lieber nicht zu Wort melden, sonst kommt nur Scheiß** raus!
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#2   Evelynn van der Meer   23:52:27 | Sonntag, 6. Februar 2011
Priester pauschal als spirituell-asexuelle Höchstleistungssportler zu betrachten wird der
Sache nicht gerecht.
Nicht umsonst sind Mönche (oder Nonnen) in katholischen Orden (aber z.B. auch im Buddhismus) eingebettet in eine unterstützende, sehr spirituelle Gemeinschaft, in der die „Möglichkeit“ gegeben ist, spirituell-asexuelle Höchstsportleistungen zu vollbringen.
(Wohlgemerkt: Viele tun es dort auch nicht! Aber es ist möglich)
Im Weltpriestertum außerhalb eines Ordens ist diese unterstützende sehr spirituelle Gemeinschaft in aller Regel nicht vorhanden.
Der Priester ist oftmals „allein“ mit „seiner“ Haushälterin und zahlreichen weltlichen Verpflichtungen, die ein Gebetsleben und Leben entsprechend einer Ordensregel kaum ermöglichen.
Aus diesem Grunde „schaffen“ wohl nur die wenigsten Priester außerhalb von Ordensgemeinschaften solch spirituell-asexuellen Höchstsportleistungen.
Es ist wahr, dass „Außenstehende“ zu diesem Thema nicht unbedingt die besten Ratgeber sind.
Aber Priester selbst sowie Priesteranwärter und jene, die sich mit dem Gedanken tragen, Priester zu werden, sollten in den Dialog der Weiterentwicklung der Kirche mit einbezogen werden.
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#1   Soramonas   23:37:02 | Sonntag, 6. Februar 2011
Dennoch aber…
…bleibt die Tatsache:
Der Zölibat ist im NT ausdrücklich NICHT zwingend vorgeschrieben.
Verheiratete Prieste sind erlaubt.
Mit dem Erlaß des Zölibates wollte man sozusagen „päpstlicher als der Papst“ sein…
Mit dem berühmten Ergebnis der „Haushälterin“ in zahlreichen priesterlichen Haushalten…
Da lieber offen und ehrlich…mit dem Zölibat als freiwilliger Entscheidung.
www.bilderberg.org
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