Afrika
Demokratie ist ein schmutziges Wort
Die ägyptische Protestbewegung hat die Scheinheiligkeit westlicher Kommentatoren offengelegt. Von Brendan O’Neill.
© Collin David Anderson, CC
(kreuz.net/ antikrieg.com) Als ich in der BBC-Sendung „Moral Maze“zu Gast war, wurde ich ordentlich zerzaust, weil ich sagte, daß politische Gewalt im Rahmen eines radikalen Protests manchmal gerechtfertigt sei.

Dagegen führten einige Gäste letzte Woche in „Moral Maze“ eine ruhige und höfliche Diskussion über die Möglichkeit, gegen die freiheitshungrigen Ägypter eine viel massivere Form politischer Gewalt einzusetzen.

Professor David Cesarani (54) – einer der Gäste [und jüdischer Holocaust-Spezialist] – gab die Idee zum besten, daß ein Massaker in der Art jenes auf dem Tienanmen-Platz eine Möglichkeit wäre, eine mögliche Anarchie in der Zeit nach Mubarak zu verhindern.

Es gab keine Aufregung. Kein Sturm auf Twitter. Keine hitzigen Blogs. Keine aufgeregten Anrufe beim Sender.

Ist es heutzutage normal, über Massaker an den Ägyptern zu reden?

Demonstration in Ägypten

Ein Blutbad wäre genau das richtige

Cesarani wurde von [dem britischen Journalisten] Michael Portillo nach dem „moralischen Dilemma“ gefragt, wie man mit dem, was nach Mubarak kommt, umgehen solle.

Was, wenn es schlimmer ist als Mubarak? Soll es dann vernichtet werden?

Cesarani antwortete, daß das Ergebnis einer Gewaltaktion ähnlich jener am Tienanmen-Platz erstrebenswert und vorhersehbar sei, wenn man die Dinge von einem „ganz und gar pragmatischen Standpunkt aus“ betrachte.

Denn: „Wenn man diese demokratische Volksbewegung unkontrolliert verlaufen läßt, kann man nicht vorhersagen, was passieren wird.“

Und: „Man kann absehen, daß nach einem kurzen, scharfen, massiven Einschreiten mit einer hohen Opferzahl wahrscheinlich eine verbissene Stabilität eintreten würde.“

„Unglaublich mutig“

Portillo war verblüfft: „Ziemlich viele Menschen wären sehr schockiert, wenn sie hörten, was Sie da gesagt haben – daß ein Ergebnis wie am Tienanmen-Platz wünschenswert wäre.“

Cesarani erwiderte, daß „der Westen sich schon lange nicht mehr über den Tienanmen-Platz aufregt, weil wir einen Haufen Geschäfte mit China machen.“

Viele Geschäftsleute würden unter der Hand sagen, daß die Art, wie die Chinesen ihren Wandel durchführten, vielleicht vorzuziehen sei.

Matthew Taylor (50) – ein weiterer Diskussionsteilnehmer, ehemaliger Berater von Tony Blair und derzeit Geschäftsführer der Königlichen Gesellschaft für die Kunst – bezeichnete Cesaranis Bemerkungen über den Tienanmen-Platz als „unglaublich mutig“ und meinte:

„Irgendwie kann ich seine Argumentation verstehen.“

Panik vor der Demokratie

Da haben wir es. Angesichts einer Massenerhebung für Demokratie im Mittleren Osten reagiert ein Teil der höflichen Gesellschaft in Großbritannien instinktiv panisch.

Man befürchtet Anarchie, einen „weiteren Iran“ und erklärt, daß eventuell eine gewaltsame Niederschlagung erforderlich sein werde.

Variationen zu diesem Thema sind quer durch die politischen Kommentare erschienen.

Diese Meinung vertraten auch Kommentatoren, die den Einmarsch in den Irak und in Afghanistan auf der – völlig verrückten – Grundlage verteidigten, daß diese Invasionen „die Demokratie bringen“ würden.

Der Westen ruft nach dem starken Mann

Doch jetzt, wo die Menschen im Mittleren Osten selber für die Selbstbestimmung kämpfen und diese tatsächlich erreichen könnten, ist das Wort „Demokratie“ auf einmal zu einem schmutzigen Wort geworden.

Die Demokratie ist „zu unkontrolliert“, zu unvorhersehbar, zu chaotisch, und überhaupt keine so gute Idee für diese fremdartigen braunen Leute.

Vielleicht wird ein starker Mann eingreifen und Ordnung machen müssen.

Die Verlogenheit der westlichen Demokratie-Kampagne

Das ist eine der brillanten Facetten der großartigen Volkserhebung in Ägypten:

Sie hat nicht nur die Unrechtmäßigkeit des Mubarak-Regimes ans Licht gebracht, sondern auch die Verlogenheit der westlichen Kampagne, die angeblich „Demokratie“ in den Mittleren Osten bringen will.

Ausgerechnet die Politiker und Presseleute, die über die angebliche Demokratisierung des Irak geredet haben, starren jetzt schreckerfüllt und mit offenem Mund auf die ägyptischen Massen, die ihre demokratischen Rechte einfordern.

Das liegt daran, daß diese angstgebeutelten Beobachter nicht verstehen, was Demokratie wirklich ist.

Doch wenn sie die Demokratie sehen – mit ihrem Lärm, in ihrem Urzustand und in ihrer Unvorhersehbarkeit, werden sie von ihr in Schrecken versetzt.
      
64 Lesermeinungen
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#64   Atzmon   23:43:13 | Samstag, 12. Februar 2011
Die Technologie gab es
so wie man die Deutschen kennt. Was fehlte:
1. Unterstützung zum stillschweigenden Umgehen der Versailler Verträge
2. Kapital zur Massenproduktion
3. Ein schäbiges Additiv, das nur „Standard-Oil“ (In wessen Hand das wohl lag?) produzierte, und das für die Otto-Motoren dieses Hubraums und Leistungsverhältnisses notwendig war.
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#63   Antonio Michele Ghislieri   23:36:39 | Samstag, 12. Februar 2011
@Atzmon
Tja es handelt sich wohl um eine Illusion. Warum hätte Deuschland nicht aus eigener Kraft Panzer bauen können sollen? Das erscheint alles sehr zurechtgebogen.
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#62   Atzmon   23:33:09 | Samstag, 12. Februar 2011
Noch einmal
Ich habe das schon im Thiazi-Forum diskutiert: Ohne Geld der US-Ostküste wäre kein Panzer gerollt, kein Flugzeug geflogen, kein Schiff gefahren. Das sog. „Weltjudentum“ war eine Chimäre, um die assimilierten Juden, die im Ersten Teil des Dreißigjährigen Kriges (1914-1918) dem Reich mit Ihrem Blut dienten, nun von diesem Reich zu entfremden und Sie nach Palästina zu schicken.
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#61   Antonio Michele Ghislieri   23:22:43 | Samstag, 12. Februar 2011
@Atzmon
Was für ein Blödsinn, warum hätten die Rothschilds ihren Erzfeind finanzieren sollen?
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#60   Atzmon   23:08:18 | Samstag, 12. Februar 2011
ZION – Das Spiel ohne Grenzen
Instrumente, Schergen, Profiteure, Nützliche Idioten und Opfer auf einem Brett. Zion ist der Mann in Schwarz.
„Adolf Hitler war nur ein Instrument des Welt-Zionismus . Er wurde von der Rothschild-Familie finanziert mit einem einzigen Ziel, die Juden zur Ausreise aus Europa zu treiben und mit dem Staat Israel ein neues Imperium zu gründen.“
www.jta.org/…-anti-semitic-tirade
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#59   wbieber   12:26:42 | Dienstag, 8. Februar 2011
Kein Domino-Effekt
Die Regime im Nahen Osten werden nicht wie Dominos kippen. Und daran hat auch die westliche Außenpolitik Schuld: Allzu lange haben wir die Diktatoren in der Region unterstützt. Jetzt hat der Westen ein Imageproblem:
bit.ly/e96iPf
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#58   Sportsmann   08:30:55 | Dienstag, 8. Februar 2011
Coudenhove-Kalergie, der erste Träger des Karlspreises
O’Neill schreibt:
Matthew Taylor (50) – ein weiterer Diskussionsteilnehmer, ehemaliger Berater von Tony Blair und derzeit Geschäftsführer der Königlichen Gesellschaft für die Kunst – bezeichnete Cesaranis Bemerkungen über den Tienanmen-Platz als „unglaublich mutig“ und meinte: „Irgendwie kann ich seine Argumentation verstehen.“
Viele denken bei Coudenhove-Kalergie nur an dessen rassistische Phantasien von der eurasisch-negroiden Mischrasse und würdigen nicht genügend, daß eins seiner Werke ADEL heißt.
Die Aufklärung hat den Adel nur ausgetauscht.
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#57   Atzmon   03:12:09 | Dienstag, 8. Februar 2011
Im Kapitel Die Dokumente des Falles“ schreibt Reed zu diesem Aspekt:
Die Dokumente des Falles“ schreibt Reed zu diesem Aspekt:
„Wenn ich die Macht des vergrabenen Goldes und den
Umriß des Geschehens der letzten dreißig Jahre be-
trachte, komme ich mehr und mehr zum Schluß, daß es
in der Welt große, organisierte Mächte gibt, die, über
viele Staaten ausgedehnt, gemeinsam daran arbeiten,
durch das Chaos die Herrschaft über die Menschheit
zu erlangen. An erster und wichtigster Stelle streben sie
nach der Zerstörung des Christentums, der Nationali-
tät und der Freiheit in Europa. Ich bin der Ansicht, daß
hinter ihm (dem Plan) eine sehr ausgedehnte Organi-
sation steht …“.
Douglas Reed, Der große Plan der Anonymen, Tho-
mas Verlag, Zürich 1951.
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#56   Senatssekretär Danzig   01:57:35 | Dienstag, 8. Februar 2011
Wie bei der heutigen Nachrichtensprechung
Verfassungswidrige Berechnung der ARGE, lassen die Puppen tanzen, aber vergessen wird die Versorgung der Behinderten und deren Regelleistungen, die immer noch von der ARGE nicht bewilligt werden.
So eine taube Nuß, will jede Quittung für eine Stumpfpflege, für die Heilung und Rekonvaleszenz des Stumpfes. Als ob nicht genug Beinamputierte Rente bekommen, will sie das von mir als Unfallopfer.
Die Tussi, Angela, wird am 21.02.2011 vor dem Arbeitsamt Düsseldorf, von mir eine Demo erleben, der ich, als Beinamputierter in einer ausgelagerten Firma der Post für einen Hungerlohn arbeitete und nicht, wie sie die Zulagen auf Entfernung, Hauptstadt und Zeit entgolten bekam. Zudem bekam ich keinen Urlab angerechnet und lebe, wie Sie, von Steuern!
Sie kauft sich einen Jet und ich einen Ledfernseher, WW macht Urlaub n Ägypten und ich darf in 400,-Job 10,-€ pro Stunde verdienmen, mit fünf Stunden unbezahlter Anfahrt!
Und dann darf ich in 8 Stunden, je 8,40-€ mit einer Anfahrt von fünf Stunden einen Arbeitstag erledigen, der mich in die Situation versetzt, zu Hause zu bleiben und das selbe Geld von Arge zu erhalten in Netto!
Dabei sind nicht die Gebühren der AOK mit drinnen, die mir zur Arbeit ausreichend Wund- und Heilmittel zur Verfügung stellen müssen!
Frech auch, das der Betrieb von der Post ausgelagert wurde, die Beamten immer noch drinnen sitzen und ich die Arbeit als Fremder unterbezahlt, als wie der Postmitarbeiter abgegolten bekomme! Die Firma, Tochterfirma unserer Post=Auslan…
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#55   FXaver   22:48:25 | Montag, 7. Februar 2011
Da wird GottSeiDank die Armee nicht mitmachen.
Mubarak und Komplicen hätten schon lange die Panzer rollen lassen, wenn die Armee dazu bereit wäre. Ist sie aber nicht.
Natürlich machen sich Israel, die EU Und USA wegen ein paar Islamisten in die Hose – ich halte diese Gefahr für weit übertrieben.
Auch wenn es schlecht für’s Geschäft ist – es sieht so aus, als dass das ägyptische Volk wohl sein Schicksal selbst bestimmen wird – und das ist gut so.
Wir sehen jetzt in Ägypten das was in Polen in den 80’igern ablief.
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#54   Mary Cruz   21:55:58 | Montag, 7. Februar 2011
Hoffentlich fallen die Ägypter nicht auf die angeblich demokratische EU und USA herein…
und lassen sich vom Merkel- und Obama-Regime nicht die gottlosen Ideologien aufoktroyieren!
Es wird sich zeigen, ob ihr Gottesglaube stärker ist als die westliche totalitäre Kultur des Todes mit ihrem Weltbevölkerungsreduktions-Wahn usw.
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#53   prometheus141   21:16:33 | Montag, 7. Februar 2011
Wovor fürchtet sich der Westen?
Die Ägypter sind zu 100.000 en auf die Straße gegangen und haben gebetet. Der Westen mammongesteuert fürchtet sich vor GOTT vor dem SEIN, dass die Menschen erkennen, sie sind gemeinsam friedlicher als alle mammongesteuerten Regierungen der Welt. Das muss die Bestimmer im Westen zutiefst erschrecken. Mosleme glauben intensiver an die Heilsbotschaft als wir, hier gibt es noch den Papst als Festung in der Brandung und Brandstetter und einige die schon sehen, wie die äußeren angemaßten Götter immer mehr Angst bekommen vor dem Mut der Gläubigen, die keinen Hass sondern Liebe wollen. So fürchten sie sich davor und befürworten Gewalt. Was hat das mit Christus zu tun? Hat Jesus außer gegen die wenigen Banker Gewalt angewendet, oder geduldet, dass man ihn verteidigt? Hier wird deutlich was die Politiker und Kommentatoren fürchten.
Das neue Jerusalem für alle Menschen, die sich als Kinder Gottes sehen und in ihrer Gewaltlosigkeit, die uns die Bergpredigt lehrte wiedererkennen. Haben wir hier schon dieses Klima der Gewaltlosigkeit erreicht? Es erscheint noch nicht wirklich. Zu stark sind unser individuellen Vorstellungen. So wird es keinen Pfarrer von ARS geben, der ist im Heilsplan nicht vorgesehen, Männer bleiben, Diener Gottes, und da sehe ich keinen auserwählten… also wer ist das antlitz gottes? welches symbol zeigt uns die hostie? www.guy-sports.com/…io_reedemer_moon.jpg
wo wollen wir hin? www.fiu-verlag.com/…smosunddamian2kl.gif –>
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#52   Jenenser I. †   20:36:35 | Montag, 7. Februar 2011
@kammerjäger:
Solche sinnleere Argumentationen scheinen mir jenen gleich zu sein, die einem jeden Kneipenwirt eine Mitschuld an tödlichen Autounfällen unter Alkoholeinfluss vorwerfen, weil dieser auch Alkohol an Menschen ausschenkt, die einen Führerschein besitzen.
Nein, so nicht. Es wäre wie, wenn ein Arzt ein benötigtes Medikament nicht verschreibt. Also die absolute Verweigerung des Schutzes.
Warum kann der Papst das nicht anders Formulieren:
Nach dem Motto „Ich rate von Sünden ab. Aber wenn man schon sündigen Sex hat, also nicht im Rahmen der Gebote/Gesete/Diktate der RKK [oder wie man den Spaß auch nennt] lebt und liebt, der sollte doch wenigstens ein Kondom verwenden, wenn kein Kinderwunsch besteht.“
Aber selbst wenn die RKK in Deutschlan nurnoch 20 Mio. Mitglieder hat, wird das nicht passieren.
Bilden Sie sich ernsthaft ein, dass Homosexuelle OHNE Kondom verkehren, weil die Kirche es so will?
Dass ein Bordellbesucher bzw. die Dirne auf ein Kondom verzichten, weil der PAPST das so wünscht?
Sie mögen auf, Europäer bezogen, Recht haben. Aber fragen Sie mal die Afrikaner, wie man sich beim Sex vor dem HIV schützen kann. Kondome kennen da viele nicht. Ja, gut, die Kirche hift ja und lernt auch den Frauen selbstbewuster zu sein, schließlich fragt ein Vergewaltiger nicht ob die Verwaltigung „safe“ sein soll.
Aber wenn ein Papst nach Afrika fliegt und meint, dass Kondome nicht vor HIV schützen, dann kann ich ihn nur als dreisten Lügner bezeichnen.
Wissenschaftlich Inkorrekt!
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#51   kristall   20:33:37 | Montag, 7. Februar 2011
clarisse !
da du so lange abwesend warst !? ging ich der annahme es ist dir entgangen einen computer zu besitzen ! :-[ :-D ^-^ :)3
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#50   rheno flavia   20:28:15 | Montag, 7. Februar 2011
Nun, werter Feldspat,
niemand, auch ich nicht, kann werden, was er schon ist …
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#49   kristall   20:26:06 | Montag, 7. Februar 2011
clarisse !
allerwerteste ! hast du dich schlau gemacht !? O:O
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#48   rheno flavia   20:23:32 | Montag, 7. Februar 2011
Ob posthume Ordination wirklich funktioniert …
„… Nikolaus Copernikus, ein katholischer Prälat …“
(NC studierte, glaub’ ich, Astronomie, Medizin und kanonisches Recht und erhielt vor seinen Studien eine Domherrenpfründe zum Unterhalt. Vom Empfang des Weihesakraments ist aber in keiner Quelle etwas überliefert …)
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#47   Jubärens   20:22:48 | Montag, 7. Februar 2011
Aufklärung zur Aufklärung von einem Aufklärer (Fr. Zöllner, +1804)
Eine Affe steckt’ einst einen Hain
von Zedern nachts in Brand
und freute sich dann ungemein,
als er’s so helle fand.
„Kommt Brüder, seht, was ich vermag:
Ich – ich verwandle Nacht in Tag!“
Die Brüder kamen groß und klein,
bewunderten den Glanz.
Und alle fingen an zu schrei’n:
„Hoch lebe Bruder Hans!“
Hans Affe ist des Nachruhms wert:
Er hat die Gegend aufgeklärt!“
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#46   kammerjäger   20:06:22 | Montag, 7. Februar 2011
@Jenenser
Bleiben Sie auf dem Teppich!
Christliches Bekenntnis ist nicht mit der Zugehörigkeit zur katholischen Kirche gleich zu setzen.
Im Übrigen: Zeigen Sie mir nur eine einzige kirchliche Verlautbarung, die für (aktive) Homosexuelle eine Gefängnisstrafe oder gar die Todesstrafe fordert!
Solche sinnleere Argumentationen scheinen mir jenen gleich zu sein, die einem jeden Kneipenwirt eine Mitschuld an tödlichen Autounfällen unter Alkoholeinfluss vorwerfen, weil dieser auch Alkohol an Menschen ausschenkt, die einen Führerschein besitzen.
Argumentiert wird, wie es gerade nützlich scheint: Kirche ist gegen das Kondom. Folge: unerwünschte Schwangerschaften, Geschlechtskrankheiten, Aids…
Dann wieder: Kirche ist gegen das Kondom! Damit ist sie derart lächerlich und rückständig, dass sich ohnedies kein Mensch daran hält bzw. sie darin ernst nimmt!
Bilden Sie sich ernsthaft ein, dass Homosexuelle OHNE Kondom verkehren, weil die Kirche es so will?
Dass ein Bordellbesucher bzw. die Dirne auf ein Kondom verzichten, weil der PAPST das so wünscht?
Dass Jugendliche kein Kondom verwenden, weil ihnen im Religionsunterricht das so gesagt wurde?
Ja, ich bin dafür die Kirche zu kritisieren! Aber bitte in Verhältnismäßigkeiten, die auch in der Realität stand halten.
Gesabbere wie „im Mittelalter…“ nehme ich genauso ernst wie die Äußerung, Italiener hätten einen Hang zur Gewalttätigkeit und Kolonialisierung, das zeige schon ihre Geschichte unter ihren Cäsaren!
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#45   Jubärens   19:56:11 | Montag, 7. Februar 2011
Stern77-Stunden der historischen Ignoranz:
„Nochmals zum Mittelalter: Ich finde es belustigend wie hier versucht wird, den Leuten zu verkaufen, dass die Kirche ein großer Förderer des Fortschritts war – etwa bzgl. des kopernikanische Weltbilds.“
Zum ersten hat das kopernikanische Weltbild nichts mit dem Mittelalter zu tun und
zum zweiten war der „Erfinder“ dieses Weltbildes, Nikolaus Copernikus, ein katholischer Prälat, der sein Buch Papst Paul III. gewidmet hat. Auf der Grundlage von Copernikus’ Berechnungen hat Papst Gregor dann die Gregorianische Kalenderreform vorgenommen und damit die ungenauen Berechnungen des Julianischen Kalenders korrigiert.
Jedenfalls waren Papst, Kirche und katholische Universitäten in Italien und Spanien im 16. Jahrhundert bzgl. der Astronomie und des neuen kopernikanischen Weltbildes tatsächlich „die Förderer des Fortschritts“ – im Gegensatz zu den protestantisch beeinflussten Unis im Norden.
Das alles können Sie sogar auf der kirchenfeindlichen wikipedia-Seite nachlesen – tun Sie es auch, damit Sie ihre Dummheiten bezgl. Der Geschichte abstellen können.
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#44   Jenenser I. †   18:58:21 | Montag, 7. Februar 2011
@kammerjäger:
Sicher, die Kirche ist gegen Kondome. Wussten Sie aber, dass 2/3 aller AIDS-Kranken weltweit von kirchlichen Einrichtungen betreut werden? (Nur um ein Beispiel zu nennen!).
Also doch das Motto:
Kondomverbot- für die schnelle Kundschaft! :-S
Ich bitte Sie! Aus der Zeit der Aufklärung lebt auch keiner mehr.
Zum Thema „gravierendes Unrecht“ der Kirche:
In Jamaika, Uganda und weiteren Staaten mit christlicher Mehrheit wird mit dem Segen der Kirche gegen Homosexuelle gehetzt. Das geht soweit das man Homosexuelle zum Tode bestrafen will.
Bekommen die es noch hin?
Beim (einvernehmlichen) homosexuellen Verkehr wird niemand geschädigt.
Ich gehe jetzt davon aus, dass die Teilnehmer wissen, was sie sich zutrauen können und ein Kondom benutzt wird.
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#43   kammerjäger   18:28:13 | Montag, 7. Februar 2011
@Jenenser
Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn für gewisse Kritiken an der Kirche Ereignisse bis 800 oder noch mehr Jahre zurück bemüht werden!
Kontraproduktiv!
Denn entweder man findet in der neueren Kirchen-/Papstgeschichte kein entsprechendes gravierendes Unrecht, das anzuführen sich eignen würde, oder es zeugt von einer gewissen historischen und kirchengeschichtlichen Unkenntnis, so dass man auf bestimmte „Stereotypen“ zurückgreift.
Kontraproduktiv auch,
weil das ganze hervorragende und an praktizierter Menschenliebe Geschehene und immer noch Geschehende vollkommen ausgeblendet wird.
Sicher, die Kirche ist gegen Kondome. Wussten Sie aber, dass 2/3 aller AIDS-Kranken weltweit von kirchlichen Einrichtungen betreut werden? (Nur um ein Beispiel zu nennen!).
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#42   Jenenser I. †   18:08:08 | Montag, 7. Februar 2011
@sct:
Das jetz schonwieder! Wollt ihr wohl wieder im Blut von Kirchenkritikern und Homosexuellen baden?
Da setzt euch doch mal gegen Abtreibung ein, wenn ihr sie nicht wollt! Gegen Abtreibung und Abtreiber hetzen bringt nicht! Sowas dürfte ehr kontraproduktiv sein.
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#41   sct   18:04:09 | Montag, 7. Februar 2011
@Jena
Deine Aufklärung badet im Blute der Geborenen und Ungeborenen.Also Ball flach halten!
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#40   kristall   18:01:39 | Montag, 7. Februar 2011
jeneser !!!!
möglicher weise bist du ein musel !? den die kreuzzüge ein dorn im auge sind !? alles klar !!?? :-[ :-D ^-^ :)3
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#39   Jenenser I. †   17:56:40 | Montag, 7. Februar 2011
@kristall:
Jetzt nicht diese Sch*** wieder!
Wieviele Menschen wurden durch Missionierung und Kreuzzüge (ohne Verfahren) getötet?
Also Ball flachhalten!
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#38   kristall   17:47:27 | Montag, 7. Februar 2011
AUFKLÄRUNG !!!!
über die aufklärung !!!! jene !!!! hat !!!! minimum !!!!
25000 menschen ohne prozeß ermordet !!!!
manche historiker sprechen von 40000 menschen !!!
>:) ;-) :-! :-[ :-[ :-[ :-[ ^-^
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#37   Jenenser I. †   17:07:20 | Montag, 7. Februar 2011
@sct:
Weil die Christen noch keine guten Schiffe hatten? :-P
Das Ideologische Gelaber ist totaler Schwachsinn! Nach dem Motto
Partei A: „Wir sind die besten und haben weniger umgebracht!“
Partei B: „Ne, wir sind die besten und haben weniger umgebracht!“
Partei A: „Dumpfbacken!“
Partei B: „Arschgeigen“
Partei A ballert sinnlos auf Partei B. Partei B schießt zurück!
Wer hat nun mehr umgebracht?
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#36   sct   16:54:36 | Montag, 7. Februar 2011
Die sogenannte „Aufklärung“ hat in den 200 Jahren ihrer Existenz
mehr Menschenleben über den Jordan gebracht als das Christentum in 2000 Jahren.
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#35   kristall   16:51:25 | Montag, 7. Februar 2011
stern !!!!
zur erinnerung ! aufgeklärter !!!!: köpfe rollen lassen !!!! >:) ;-) :-[ ^-^
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#34   Stern77   16:49:39 | Montag, 7. Februar 2011
Nochmals zum Mittelalter
Ich finde es belustigend wie hier versucht wird, den Leuten zu verkaufen, dass die Kirche ein großer Förderer des Fortschritts war.
Zur Erinnerung:
Erst 1822 hat es die Heilige Inquisition und Papst Pius VII erlaubt, Bücher zu drucken, die von der Planetenbewegung um die Sonne handeln. (heliozentrik)!
DIES IST FAST 300 Jahre NACH Kopernikus!!!
Glückwunsch, da hat man doch am Beginn des Industriezeitalters immerhin schon das kopernikanische Weltbild zwar nicht anerkannt, aber wenigstens das Verbot es zu verbreiten aufgehoben!
Soviel zur kirchlichen Unterstützung des freien Wissens und zum Fortschritt!
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#33   biomilch   15:12:22 | Montag, 7. Februar 2011
Es bleibt dabei
Für die Ägypter wäre ein Pharao das beste.
Jedenfalls wäre alles besser, bloß kein Islamismus.
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#32   kristall   15:07:12 | Montag, 7. Februar 2011
DIE AUFKLÄRUNG !!!!
was sie besonders gut konnte !!!!: köpfe rollen lassen!!!!
>:) ;-) :-! :-[ :-[ :-[ :-[ ^-^
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#31   Jubärens   14:45:49 | Montag, 7. Februar 2011
STern-STunden der Dummheit
Bahnbrechenden technischen Erfindungen des christlichen Mittelalters, auf denen die neuzeitliche Industriekultur Europas aufbaute:
Die Erfindung von Räderpflug und Kumet-Geschirr, Wind-, Wasser- und Papier-Mühlen, das Spinnrad und der Webstuhl.,
Von Mönchen und kirchlich Gelehrten, von Bürgern und Handwerkern des Mittelalters wurden erfanden:
das Pulver, die Brille, die Räderuhr, den Buchdruck mit beweglichen Lettern, wendige Segelschiffe und neuartige Navigationsgeräte.
Einige Jahrhunderte später, als das Bürgertum in der Aufklärung hochkam, behaupteten die besoffenen Aufklärer, das Mittelalter sei doch finster gewesen, deshalb wurden diese mittelalterlichen Erfindungen entweder bestritten oder für bedeutungslos erklärt oder einfach als spätere Wiedererfindungen dem Bürgertum der Neuzeit gutgeschrieben.
Das Negative der frühbürgerlichen Neuzeit, die Hexenverfolgung der absolutistischen Fürsten im Zusammenspiel mit hexenaufspürenden Bürgerinitiativen schob man dagegen ins Mittelalter ab.
Besonders böswillig war die Literatur der Aufklärung, indem sie die frühbürgerliche Hexenverfolgung in der Zeit von 1560 bis 1630 der Inquisition und Kirche des Mittelalters in die Schuhe schob.
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#30   Cybuzar   14:40:15 | Montag, 7. Februar 2011
Nur eine Kleinigkeit,
das heliozentrische Weltbild gab es bereits in der vorchristlichen Antike.
Es war schon Gegenstand der Untersuchungen Archimedes’. :-| Und der lebte nachweislich nicht im Mittelalter.
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#29   biomilch   14:23:50 | Montag, 7. Februar 2011
@Stern: Mittelalter
Du Heuchler.
Es ging um Erfindungen und Entwicklungen im Mittelalter.
Du hattest behauptet, daß erst die Aufklärung Fortschritte brachte. Das ist aber gelogen.
Es ist ein Lüge der Aufklärer, daß es ohne sie nicht gegangen wäre. Vollkommner Quatsch.
Nikolaus von Kues war ein vielgeachteter Bischof und Kardinal.
Die Wegbereitung des Humanismus ist eine Entwicklung, die im Mittelalter stattgefunden hat. Seppdepp.
Danke!
Wie hat denn die Kirche den Buchdruck bekämpft?
Es ist eine unheilige Allianz aus Atheisten und Lutheranern, die im Mittelalter ein dunkles Loch aus Stillstand sehen wollen.
In Wahrheit war es eine blühende Zeit der Entwicklung und der Wertschätzung des Lebens.
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#28   Jubärens   14:21:53 | Montag, 7. Februar 2011
Stern77 zeigt seine aufgeklärte Dummheit:
wenn Sie glauben, dass heliozentrisches Weltbild und Buchdruck durch die mittelalterliche Kirche gefördert wurden,
dann ist das ein sehr guter Witz!
Diese Dinge sind trotz Kirche entstanden, (und wurden nachweislich schön bekämpft)
Nikolaus Copernicus war Anfang des 16. Jh. ein katholischer Kleriker (Domherr, Prälat) in Ostpreußen.
Er hatte an katholischen Universtäten – u. a. in Bologna – Kirchenrecht, Medizin und Astronomie studiert.
Sein revolutionäres Werk zum heliozentrischen Welthild hatte er dem damaligen Papst gewidmet.
Das copernikanische Werk wurde am päpstlichen Hof sowie an den päpstlichen Universitäten in Italien und Spanien positiv augenommen, gelehrt und weiterentwickelt, während die Lutheraner das heliozentrische Weltbild noch bis zu 2 Jahrhunderte später ablehnten.
Auf der Basis von Copernicus’ Berechnungen und weiteren Forschungen zum heliozentrischen Weltbild an päpstlichen Universitäten hat Papst Gregor dann Ende des 16. Jahrhundert die berühmte Kalenderreform vorgenommen, die bis heute gilt, damals aber ebenfalls von den aufgeklärten Lutheranern abgelehnt wurde.
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#27   Stern77   14:19:00 | Montag, 7. Februar 2011
Beliebt biomilch zu scherzen?
Lieber Biomilch,
Sie versuchen sich der Ironie oder?
Ihre angeführten Vordenker Friedrich II oder Nicolaus Copernicus wurden von Ihrer Kirche auf dem Index verbotener Bücher geführt!
Hier hat also die Kirche versucht massiv jedeweden Fortschritt zu verhindern.
Paracelsus und Nikolaus von Kues gelten als Wegbereiter des HUMANISMUS!!!
Und die Entdeckung Amerikas durch die Wickinger, ist für Sie jetzt nicht wirklich ein Beispiel für die Errungenschaften des Katholizismus?
Diese Argumente sind ja einfach zum Brüllen komisch.
Oder der Buchdruck!
Bitteschön was bekämpfte die Kirche stärker als den aufkommdenden Buchdruck?
Ihre Argumente sind wirklich sehr komisch!
Können Sie noch ein paar solch schöne Eigentore schiessen? Einfach wunderbar!
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#26   ErnstSchneider   13:51:38 | Montag, 7. Februar 2011
Die wirklich segensreichen Errungenschaften
sind doch erst entstanden als die Macht der Kirche zurückgedrängt wurde.
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#25   Stern77   13:47:00 | Montag, 7. Februar 2011
@biomilch
Wow!
wenn Sie glauben, dass heliozentrisches Weltbild und Buchdruck durch die mittelalterliche Kirche gefördert wurden,
dann ist das ein sehr guter Witz!
Diese Dinge sind trotz Kirche entstanden, (und wurden nachweislich schön bekämpft)
Zudem ist Ihre Aufzählung lächerlich für eine Zeitperiode von über 1000 Jahren!
Die Errungenschaften des katholischen Mittelalters sind mehr als begrenzt, sie sind sogar mehr als dürftig!
Und sind Erfolge eingetreten, dann doch meist gegen den WIderstand der Kirche.
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#24   biomilch   13:33:30 | Montag, 7. Februar 2011
@Stern77 Auch Deine Lügen sind Teil der „Aufklärung“.
Die „Aufklärung“ hat primär die unsägliche Aufhebung des Zinsverbots und die Abkehr von Gott gebracht.
Und natürlich die ganzen Lügen über das Mittelalter.
Es gab große Fortschritte im Mittelalter, man denke an Paracelsus, Friedrich II., die Hanse, Nikolaus von Kues, die 2. Entdeckung Amerikas durch Erik, die 3. durch Colon, romanische und gothische Architektur, …
Das heliozentrische Weltbild, die Scholastiker, den Buchdruck, und und und …
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#23   ErnstSchneider   13:32:39 | Montag, 7. Februar 2011
Auch die Pharaonen
mussten sich der Hohepriesterschaft beugen.Wenn nicht wurden sie sehr schnell abserviert,wie Echnaton es schmerzhaft erleben musste.
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#22   Cybuzar   13:29:27 | Montag, 7. Februar 2011
Die alten Ägypter
hatten auch ziemlich eigenwillige Methoden, wenn der Pharao nichts taugte.
:-S
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#21   ErnstSchneider   13:29:09 | Montag, 7. Februar 2011
Mit Recht?
Niemand hat das Recht antidemokratisch zu sein.Aber ob die Kirche es wirklich ist interessiert doch niemanden mehr.
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#20   bassman75 †   13:24:35 | Montag, 7. Februar 2011
Ich bin dafür…
dass Biomilch und seinesgleichen schlicht und ergreifend ihr braunes Gesülze für sich behalten.
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#19   Reconquista †   13:24:34 | Montag, 7. Februar 2011
@Myrtillo: Ich habe mit keiner Zeile behauptet
dass die US-Gründungsväter Katholiken waren. Nur dass sie extrem antidemokrattisch waren (und das mit gutem Grund), was wiederum die Meisten heute gar nicht wissen, weil die heutige Idiotenpropaganda die USA mit Demokrattie gleichsetzt.
Aber die Kirche war (als es sie noch gab)extrem antidemokratisch und das mit Recht. Die Ratzingersekte
ist natürlich Demokrattiegläubig…
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#18   ErnstSchneider   13:21:01 | Montag, 7. Februar 2011
Ich glaube aber
dann hätte Biomilch in Ägypten nichts zu lachen,wenn er dort mit seinen Sprüchen anfängt.
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#17   Abu   13:18:25 | Montag, 7. Februar 2011
Ich bin dafür, daß „biomilch“ persönlich …
… nach Ägypten fährt
und den hinterwäldlerischen Halbaffen klarmacht,
daß der Islam eine bescheuerte Idee ist,
die sie knicken können,
daß es besser wäre, sie hätten einen Pharao mit Streitwagen, Pyramide und Palmwedel,
so wie es „biomilch“ aus dem Asterix-Heft kennt,
und daß ihnen der Pharao die Peitsche geben soll, weil sie sonst der Popobama platt macht,
aber nur wenn „biomilch“ mit seinem arischen Biomilch-Tanklaster auf dem Tahrir-Platz vorfährt.
:-D
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#16   Stern77   13:18:21 | Montag, 7. Februar 2011
@biomilch
Dieser Museldreck legt sich doch nur wie Mehltau über das Land und lähmt die Gesellschaft und alle, die etwas besonderes leisten wollen.
Nunja ich würde den Islam nicht mit „Museldreck“ bezeichnen, aber Sie haben völlig Recht dass die Religion die Gesellschaft einschnürt.
Sieht man sich das Christentum an, so gab es vom Zeitpunkt als das Christentum religiöse Staatsreligion bis zur Aufklärung kaum Fortschritte.
Moderne Medizin, Demokratie, Freie Universitäten, Fortschritte in der Landwirtschaft, Hygieneverbesserung, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Allgemeine Schulpflicht, Kindergärten, Steigende Lebenserwartung, Freiheit, Meinungsfreiheit, etc. et. etc. etc.
… haben die Europäer nicht dem Christentum, sondern der Aufklärung zu verdanken!
Danke Biomilch!
Hoffen wir, dass es der arabischen Welt bald ohne freiheitsraubende Religion ebenfalls besser ergehen wird!!!
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#15   biomilch   13:05:59 | Montag, 7. Februar 2011
Ich bin dafür, daß …
… die Ägypter wieder einen Pharao bekommen.
Dann hätten sie bald auch wieder eine Hochkultur.
Dieser Museldreck legt sich doch nur wie Mehltau über das Land und lähmt die Gesellschaft und alle, die etwas besonderes leisten wollen.
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#14   kristall   12:33:01 | Montag, 7. Februar 2011
freimaurergeschwätz !!!!
es ist zum kotzen !!!! >:) :-! :-[ :-D ^-^ :)3
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#13   Myrtillo   12:17:54 | Montag, 7. Februar 2011
@ Reconquista
Als Kronzeugen für ein kristliches Weltbild werden sie die amerikanischen Gründungsväter jedoch auch nicht heranziehen können.
Jefferson schrieb zum Beispiel:
– In every country and in every age, the priest has been hostile to liberty. He is always in alliance with the despot, abetting his abuses in return for protection to his own.
(In jedem Land und zu jeder Zeit ist der Priester ein Feind der Freiheit gewesen. Er verbündet sich stets mit dem Despoten und begünstigt dessen Vergehen, als Gegenleistung für seine eigene Absicherung.)
Und John Adams:
– Cabalistic Christianity, which is Catholic Christianity, and which has prevailed for 1,500 years, has received a mortal wound, of which the monster must finally die. Yet so strong is his constitution, that he may endure for centuries before he expires.
(Das kabbalistische Christentum, dass das katholische Christentum darstellt und welches seit 1500 Jahren herrscht, hat eine tödliche Wunde empfangen, an der das Monster letztendlich sterben muss. Doch seine Beschaffenheit ist so stark, dass es noch Jahrhunderte dauern kann, bis es seinen letzten Atemzug tut.
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#12   Pius XII   12:11:39 | Montag, 7. Februar 2011
Ägypten
Das Problem ist, dass Demokratie von sozio-kulturellen Voraussetzungen lebt, die sie selbst nicht schafft. Und ob diese Voraussetzungen in Ägypten vorliegen ist eben zweifelhaft. Das Risiko ist, dass die autoritäre Herrschaft Mubaraks durch einen islamischen Totalitarismus ersetzt wird. Das wäre das Ende jeder Friedenshoffnung für den Nahen Osten. Deshalb erscheint uns im Westen eine Reform in Ägypten sicherer als eine Revolution. Aber das werden wir am Ende nicht entscheiden, und das ist wahrscheinlich auch gut so. Wir werden also sehen, was passiert. Ägypten ist nicht der Iran, und 2011 ist nicht 1979. Ich denke und hoffe, dass es genügend schlaue und gemäßigte Ägypter gibt, die hier ein Abgleiten in den Totalitarismus verhindern. Aber es ist schon ein wenig wie beim lauten Singen im dunklen Wald.
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#11   Jubärens   12:05:48 | Montag, 7. Februar 2011
„Demokratie“ – diverse Eitikettenschwindel
Ausgerechnet die Politiker und Presseleute, die über die Demokratisierung des Irak (als Ziel des amerikanischen Kriegs gegen den Diktator Saddam Hussein) geredet haben, starren jetzt schreckerfüllt auf die ägyptischen Massen, die ihre demokratischen Rechte einfordern.
Das liegt daran, daß diese angstgebeutelten Beobachter nicht verstehen, was Demokratie wirkliche ist.
Der Autor Brendan O’Neill lässt uns allerdings auch im Unklaren darüber, „was Demokratie wirkliche ist“.
Er scheint ein recht blauäugiges Verständnis von Demokratie zu haben, wenn er davon ausgehet, dass z. B. die radikalen Muslim-Brüder als Teil der ägyptischen Massen „ihre demokratischen Rechte einfordern“.
Die rufen nach ihren „Rechten“, um mit Hilfe der „demokratischen Massenbewegung“ eine theokratische Scharia-Diktatur über Moslems und ganz brutal natürlich über die koptischen Christen zu errichten – siehe die Ansätze im Irak.
Nach Aristoteles hat nur die auf Naturrecht/Menschenrechtet gegründete und garantieren rechtsstaatliche Verfassung den Namen Demokratie verdient:
Seit der „demokratischen Terrorherrschaft“ derJakobiner gibt es viel demokratischen Etikettenschwindel:
die kommunistische Parteiherrschaft als „Volksdemokratie“
die formalen Wahl- und Parlamentsdemikratieen in Entwicklungsländern, beherrscht und gelenkt von Kapital- und Medienbossen und
die totalitäre Scharia-Diktatur einer Mullah-Kaste mit Wächterrat, die sich das Etikett „islamisch-demokratische Republik“ anklebt.
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#10   ErnstSchneider   11:43:30 | Montag, 7. Februar 2011
Diese Staaten sind so fortschrittlich
Das sie am Tropf der Entwicklungshilfe von den Industrienationen hängen ohne die sie nicht existieren könnten.
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#9   Reconquista †   11:41:02 | Montag, 7. Februar 2011
DEMOKRATIE, DER GOTT, DER KEINER IST:
de.wikipedia.org/…i/Hans-Hermann_Hoppe
Wer das Buch Hoppes aus der Hand legt, hat zumindest eines gelernt: Ein Gott ist die Demokratie bestimmt nicht. Sie ist ein Regierungssystem unter anderen, mag sein eine Unausweichlichkeit im Zeitalter der Massen und der Medien, aber beileibe kein Heilmittel für alles und jedes. Und sie kann, genau wie Monarchie oder Aristokratie, ebenfalls leicht zur Unfreiheit, zur Tyrannis entarten, sogar zu einer besonders bitteren Form von Tyrannis, nämlich zur Ochlokratie, der Herrschaft des Pöbels, unter der dann jede Form von „natural order“ auf den Kopf gestellt wird.
Alle prominenten Vordenker in der Politik, von Aristoteles bis Winston Churchill (und allenfalls mit Ausnahme von Rousseau) haben das übrigens gewußt. Hoppe läßt es sich speziell angelegen sein, die diesbezüglichen Überlegungen der amerikanischen Gründerväter zu untersuchen. Dabei kommt heraus: Auch sie sahen durch die Bank in der Demokratie „nothing but mob-rule“, nichts als Pöbelherrschaft. Alexander Hamiltion war Monarchist, George Washington, John Adams und Thomas Jefferson waren dezidierte Aristokraten. Ihr Ideal war eine „aristokratische Republik“.
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#8   undogmatisch   11:38:45 | Montag, 7. Februar 2011
@Stern77
Sie haben völlig Recht: Un neben dem Iran werden ja auch noch weitere sog. „fortschrittliche“ Staaten wie zB Uganda, in den homesexuelle mit dem Tod bedroht werden, über den grünen Klee gelobt. Heute morgen kam in BR2 ein Hintergrundbericht einer aus Uganda geflohenen lesbischen Frau: Unfassbare Zustände herrschen da, und diese Seite lobt solche Staaten…Verlogenheit und Verderbtheit won man hinschaut.
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#7   Stern77   11:24:08 | Montag, 7. Februar 2011
Na los Kreuznet!
„Die Verlogenheit der westlichen Demokratie-Kampagne
Der Westen hat sich wirklich falsch verhalten in der Unterstützung arabischer Despoten! KEINE FRAGE!
Aber was ist mit Kreuznet?
Wer den Begriff Ahmadineschad in die Kreuznetsuche eingibt, der erhält zahlreiche Lobhudeleien auf einen der schlimmsten und undemokratischsten Despoten!!!
Tja, wer als undemokratischer arabischer Despot gegen die Juden hetzt, die Atom-Bombe baut und ab und zu mal einen Ehebrecher steinigt,
der ist unter den kreuznetbrüdern beliebt!
Dem gibt man gerne ein Forum, seine menschenverachtende Propaganda zu veröffentlichen!
Das nenne ich VERLOGENHEIT!!!
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#6   Myrtillo   10:53:24 | Montag, 7. Februar 2011
Wes Brot ich ess
Will man verstehen, was Kreuz.net sagen will, sollte man immer überlegen, welche Position der Iran vertritt. Und dessen Strategie dürfte im Fall Ägyptens ähnlich sein wie im Fall der iranischen Revolution 1979, als der Sturz des Schahs gleichermaßen von linken wie religiösen Kräften bewerkstelligt wurde, erstere jedoch binnen kürzester Zeit durch die Theokratie ausgeschaltet wurde. Politische Strömungen, wie demokratisch sie auch sein mögen, sind für Klerikalfaschisten gleich welchen Götzens nur nützliche Idioten und Steigbügelhalter.
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#5   Erni.J   10:50:17 | Montag, 7. Februar 2011
Muslimbrüder: ‘Grüne’ Fahne auf dem Petersdom
Die (noch) zurückhaltende Muslimbruderschaft wird das Machtvakuum für sich beanspruchen. Sie werden einen „Gottesstaat“ mit Scharia >:) errichten. Zu leiden werden die Kopten (Christen) haben. Das Mullahland Iran lässt grüssen! Der Aufrur der arab. Ländern wird zu einem Asylstrom von Moslems Richtung Europa führen.
Ziel der Muslimbrüder: Die ‘grüne Fahne’ auf dem Petersdom, Vatikan o^/ …(gemäss TV-Interview)!
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#4   Stern77   10:50:02 | Montag, 7. Februar 2011
Umgang mit Despoten???
Der Freiheitsdrang der Ägypter wird von Kreuznet unterstützt!
Im Iran lobt Kreuznet allerdings den Despoten Ahmadineshad über den grünen Klee!!!
Kreuznet hat sogar mehrere Reden Ahmadineshads veröffentlicht.
Der dortige Widerstand gegen das Regime wurde aber tatsächlich brutal niedergeknüppelt!
Aber als Feind der Juden ist Ahmadineshad Kreuznet natürlich lieber als Mubarak!
Und so ein strenger mittelalterlicher Gottesstaat mit Hinrichtungen für Ehebrecher etc. scheint manchem hier auch nicht so unattraktiv zu sein.
Aber die Menschen im Iran werden sich auch nicht ewig dank einer Religion ihr Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung rauben lassen!
(Auch wenn er ab und zu mal einen zum Christentum konvertierten Moslem oder angebliche Ehebrecher hinrichten lässt!)
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#3   Domenico Tuttisanti   10:38:23 | Montag, 7. Februar 2011
Das Demokratieprinzip
bietet in sich selbst keine Garantie dafür, daß der Weg nicht in den Abgrund führt. Dort wartet aber immerhin der schwache Trost, daß der Fall in den Abgrund „von der Mehrheit gewollt“ war!
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#2   ErnstSchneider   10:36:22 | Montag, 7. Februar 2011
Das wäre ganz was neues
Wenn Kreuz.Net für Demokratie wäre.
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#1   Evelynn van der Meer   10:31:10 | Montag, 7. Februar 2011
Darf man denn nun fest halten: kreuz.net ist für Demokratie?
Oder hätte man damit kreuz.net doch ein wenig falsch verstanden?
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