Zölibat
Überraschung: Die Sex-Medien haben etwas gegen den Zölibat
Manfred Lütz: Der Zölibat ist kein Lippenbekenntnis, sondern ein Lebensbekenntnis. Er ist eine unbürgerliche Lebensform, welche die scheinbar in sich ruhende bürgerliche Ordnung humorvoll relativiert.
Dr. Manfred Lütz
Dr. Manfred Lütz
© Stefan Flöper, Wikipedia, CC
(kreuz.net) Der Zölibat erinnert daran, daß die Sorgen dieser Welt nicht alles sind. Das erklärte der bekannte Kölner Psychiater Manfred Lütz am Samstag in einem Artikel für die katholische Zeitung ‘Tagespost’.

Der Zölibat stellt das Bürgerleben in Frage

Die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen bezeichnet Lütz als Provokation:

„In einer Welt, die nicht mehr recht an ein Leben nach dem Tod glaubt, ist diese Lebensform der ständige Protest gegen die allgemeine Oberflächlichkeit.“

Manche Altliberale empören sich nach Lütz darüber, daß die Lebensform der Priester ihr eigenes Lebenskonzept in Frage stellt:

„Der Zölibat ist kein Lippenbekenntnis, sondern ein Lebensbekenntnis.“

Der Psychiater bezeichnet den Zölibat als „unbürgerliche Lebensform, welche die scheinbar in sich ruhende bürgerliche Ordnung humorvoll relativiert“.

Ein Stachel gegen die Staatskirche

Lütz erinnert an die Konstantinische Wende des vierten Jahrhundert, durch welche die Kirche zur römischen Staatsreligion wurde.

Als das Christsein an sich nicht mehr provozierend war, sei der Zölibat zum „geistlichen Rettungsanker einer von Kaiser und Reich geförderten Kirche“ geworden.

Der Psychiater erwähnt neue Forschungen, wonach der Zölibat allerdings auf die Apostel zurückgeht.

In der ganzen Kirchengeschichte gab es eine Hochschätzung für den Zölibat:

„Die Synode von Elvira im Jahr 305, die gregorianische Reform des 11. Jahrhunderts und die Reformen nach dem Konzil von Trient – sie alle mühten sich darum, den Zölibat zum Leuchten zu bringen.“

Der Schrei nach der Priesterehe ist ein Krisensymptom

Lütz stellt fest, daß der Zölibat jeweils in Zeiten kirchlicher Schwäche in eine Krise gerät.

Als Beispiel nennt er die Anti-Zölibats-Bewegung im heutigen Erzbistum Freiburg zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Damals forderten 156 Priester die Priesterehe.

Doch durch den Wiederaufstieg der Kirche im 19. Jahrhundert erledigte sich die Antizölibatskampagne von selber:

„Auch in der Krise nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil geriet der Zölibat erneut in die Schußlinie“ – konstatiert Lütz.

In den angeblich neu aufblühenden Bewegungen der 80er Jahre sieht Lütz eine Hochschätzung des Zölibats.

Für die National-Sozialisten war der Zölibat „unnatürlich“

Lütz entkräftet die Behauptung, daß ein Verzicht auf die Auslebung des Geschlechtstriebes unnatürlich sei:

„War Mahatma Gandhi unnatürlich, der immerhin ein dem Zölibat entsprechendes Gelübde abgelegt hat? Ist der Dalai Lama unnatürlich?“

Der Behauptung liegt nach Lütz ein falscher Naturbegriff zugrunde.

Lütz argumentiert mit den griechischen Philosophen. Diese hätten den Begriff der Natur nie auf einen körperlichen Aspekt des Menschen verengt:

„Solche naturalistische Verengungen drängen sich erst viel später in den Vordergrund und sie enden, wie wir alle wissen, konsequent in den rassistischen Definitionen des Menschen, die den eigentlichen Menschen nur in einer ganz bestimmten Rasse verwirklicht sahen.“

Bei den National-Sozialisten habe der Rassebegriff die praktische Folge gehabt, daß die Fortpflanzung dieser Rasse hohe Priorität besaß.

Lütz weist darauf hin, daß natürlich auch die National-Sozialisten den Zölibat als „unnatürlich“ diffamierten.

Er erinnert an die berüchtigten Sittlichkeitsprozesse der Jahre 1936/37. Durch sie wurde versucht, alle Priester und Ordensleute als Homo-Gestörte hinzustellen:

„Leider kann man nicht sagen, daß diese geistige Tradition des Vorwurfs ‘Unnatürlich!’ heute nicht weiterlebt.“

Der heidnische Körperkult feiert fröhliche Urstände

Heute stellt Lütz einen heidnischen Körperkult fest, der fröhliche Urstände feiert.

Dieser Kult produziere zugleich millionenfaches Unglück: „Das ganze Projekt muß schon an der banalen Tatsache scheitern, daß jeder Mensch altert.“

Der Zölibat konterkariert für den Psychiater den allgemeinen Körperwahnsinn.

Außerdem: Es könnte einem in sich ruhenden Menschen völlig egal sein, ob andere Menschen freiwillig auf Sexualität verzichten.

Die Wut der Anti-Zölibat-Vorwürfe deutet für Lütz aber darauf, daß der Aggressor selber ein Problem mit der Unterhose besitzt.
      
40 Lesermeinungen
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#41   Mister 11   03:59:01 | Donnerstag, 10. Februar 2011
Krise und „weiter so“
„Die Krise geht viel tiefer als die Amts- und Vertrauenskrise und ist mit den Stichworten Erosion des Glaubenswissens, Krise des Gebets und der Liturgie nur angedeutet. Dass man bei der Liturgie empfiehlt, so weiterzumachen wie bisher, ist daher schon einigermaßen erstaunlich. Die Kirche kann in Zukunft nur dann glaubwürdig Kirche sein, wenn sie sich den Herausforderungen, die mit der Krise von Gebet und Liturgie, der Verdunstung des Glaubens und der fehlenden religiös-kirchlichen Bindung verbunden sind, in aller Ehrlichkeit stellt und sich von innen her erneuert.“
Helmut Hoping in der Tagespost :)3
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#40   Lisibald Poier †   22:48:43 | Dienstag, 8. Februar 2011
askese
sinnliches Leben, geistliches Leben.
Der Wille des Mannes fehlt nicht a priori den Priestern, sondern frei nach dem Prolog des Johannes jedem echten Christen, der also durch den Geist wiedergeboren wurde und nicht aus dem Fleisch. das gibts nur bei den christen.
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#38   Lisibald Poier †   07:29:00 | Dienstag, 8. Februar 2011
Hey stronzo!
Heute schon in den Orkus geschaut?
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#37   keineChancedenPerversen   07:05:57 | Dienstag, 8. Februar 2011
@Homo-Lissi
Ach, der perverse Po-Lissi ist wieder entsperrt. Diesesmal bitte benehmen!
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#36   Lisibald Poier †   06:02:31 | Dienstag, 8. Februar 2011
Was L.Poier anprangert!
Hi, ich prangere an, daß der Papst früher mit Kanonen auf Spatzen geschossen hat, als er noch zu der FLAK war gehörte und jetzt soll er in den Himmel hinauf helfen. Das ist doch Paradox.
Der Rest war/ist ein Scherz. Was interessiert mich die Mentalität des Priesters? Es könnte ein Deutscher predigen und man würde ebenso nix verstehen.
Erstens singe ich nicht mit, zweitens interessieren mich Predigten nicht, drittens ist der Priester genau für sieben Sakramente da. Lateinische Messen mag ich nicht unbedingt, da gefallen mir italienische besser, sie sind schöner, weil die Musik allgemein schöner ist. Aber schöner, naja, herzlicher halt. Da geht die Sonne auf und das fehlt jener Mucke hierzulanden. Was solls, ich bin ja nur Gast.
Was mir bei dem Symposium fehlt, ist der Wein. Das Blut Christi, welches von Sünden rein wascht. Es kann nicht angehen, daß die Kirche hierzu keine klare Stellung bezieht.
Ende der Kommunikation www.youtube.com/watch?v=yzlEnUFVJ6k
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#35   Vineta   04:35:59 | Dienstag, 8. Februar 2011
sacerdos helveticus: Ihnen kann geholfen werden:
Google macht klug! Gibt man z.B. KEINE LUST AM SEX IN JAPAN ein, belehren einen viele Artikel, daß darüber!
( Sie können auch meinen Text dazu von 04:17 lesen)
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#34   sacerdos helveticus   03:51:11 | Dienstag, 8. Februar 2011
@vineta
können Sie die Quelle für die ergebnisse jener japanischen Umfrage angeben? Würde mich interessieren
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#33   Vineta   03:25:54 | Dienstag, 8. Februar 2011
Was Dr. Lütz verschweigt-Was L.Poier anprangert!
1)Was Dr. Lütz in seine Erwägungen nicht einbezieht:
Der Psychiater bezeichnet den Zölibat als „unbürgerliche Lebensform, welche die scheinbar in sich ruhende bürgerliche Ordnung humorvoll relativiert“.
Ob die Japaner etwa auch die scheinbar in sich ruhende bürgerliche Ordnung humorvoll relativieren, wenn neuesten
Erhebungen zufolge:
a) 35,5% der Männer und 58,5% der Frauen keinerlei Lust auf Sex haben.
b) fast 50% der Verheirateten eine sexlose Ehe führen, sagen, Sex bereite zu viele Probleme, und sich lieber ein Bierchen genehmigen.
2) Was Lisibald Poier sich sagen traut, ist…
daß viele den Gottesdiensten fernbleiben, weil ihnen das oft abwegige und unverständliche Gemurmel ausländischer Priester auf die Nerven geht.
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#32   Kapituliernix von Koppelschloß   23:57:12 | Montag, 7. Februar 2011
Wer zu den Quellen der Wahrheit will, der muß immer gegen den Strom schwimmen. Und das kostet Kraft
Der Zölibat wird heute von seiner einstigen katharsischen Höhe in den Gossendreck gezogen. Wer das Pristertum darauf reduziert, nicht wie ein Karnikelbock rammeln zu dürfen, der hat nichts, aber gar nichts verstanden. Und auch unsere geilen Vögel,-äh Flinten-, äh Politikerweiber, welche unbedingt zur Wollust den Pfaffenbeistand einfordern haben nichts vom Zöibat verstanden:
* Kein Mensch oder Tier darf getötet werden, da der Körper eine Seele transportiert, die auf Rettung wartet
* Strenges Fasten – da die materielle Welt ohnehin böse ist, zählt nur geistige Nahrung
* Alle Arten von sexuellen Aktionen vermeiden, da der Hintergrund ein Fortführen der Schöpfung ist und so das Leiden der Kreatur auf Erden verlängert, schließlich muß jeder „neue“ Körper wieder eine unerlöste Seele tragen
* Absolutes Verbot, zu schwören oder zu beeiden
* Verpflichtung zum Arbeiten
Wahre Christen lehnten einst den Gott des Alten Testaments als [bösen] Schöpfer dieser [bösen] Welt mit der Begründung ab. Das Alte Testament sei ein Zeugnis für die Herrschaft Satans auf Erden. Der gute Gott ist nur an zwei Stellen zu finden: Im guten Teil des Menschen, seiner Seele und in Christus. Die einzige Möglichkeit des Menschen, wieder zu Gott zurückzufinden, liegt in der totalen Hinwendung zu Christus, besiegelt durch eine rituelle Handlung, die durch einen parfait durchgeführt werden muß. Da nicht jeder dazu willens und fähig war, hatte man eine Zweiklassengesellschaft.
Jesus lebt, und was macht ihr?
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#31   SignumSalutis †   23:45:37 | Montag, 7. Februar 2011
Luther?
Werter Rudi,
ich weiss, dass es Mutmaßungen über die psychische Gesundheit von Luther gibt. Wie plausibel die sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Zu Bernhard von Clairvaux gibt es solche Mutmaßungen auch. Das führt nicht weiter.
Die Behauptung, Luther habe eine „neue Religion“ gegründet ist Unfug – jeder religiös halbwegs gebildete weiß das. Luther oder der Reformation kann man auch nicht die Alleinschuld am 30jährigen Krieg zuschieben: die realen Zustände in Kirche und Staat trugen das Ihre dazu bei.
Weiter möchte ich Sie fragen: weshalb soll Christus die GUTEN Seelen retten? Bedürfen die denn noch der Rettung, oder sind sie nicht gut, insofern sie schon der Erlösung teilhaftig sind? Bedürfen der Barmherzigkeit, die Sr. Faustyna weitergab, nicht besonders die ganz armen Sünder? Die Folterknechte, Vergewaltiger, Kriegstreiber, Euthanasierer – die, die den Arzt besonders brauchen? Gehört nicht diesen zu allererst unser Gebet?
Mit Luther setze ich, ohne so weit zu gehen wie er, doch gewisse Fragezeichen, die göttliche Barmherzigkeit so eng an ein bestimmtes Bild zu hängen – sie ist uns auch nicht erst in den 30ger Jahren offenbart worden, sondern Urbestand des Glaubens, schom im AT. Privatoffenbarungen können den überlieferten Glauben stärken, nicht erweitern und ergänzen: sie haben insofern keine Eigenbedeutung.
Luther war mit Sicherheit kein Apostat. Trotz seines tragischen Bruches mit der Kirche war doch sein Impuls eine echte Christussuche. SignSal
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#30   DerRabe   23:34:59 | Montag, 7. Februar 2011
gnade gott jedem ungeborenen kind…
…wenn ein christ des zeitgeistes, ein humanist, ein liberaler oder/und toleranter zeuge seiner ermordung wird – sie werden sie nicht verhindern!
unzähliige gründe haben sie für den tod und keine für das leben. bhauptsache sie selbst können in die knackwurst beissen, andere menschenleben gehen sie nichts an. und wenn abgetrieben wird sagen sie: ja soll denn die frau auf einen blutigen unhygienischen hinterhof gehen? ja geht es in einer sterilen klinik etwa nicht blutig zu ihr adepten des teufels?!
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#29   Antonio Michele Ghislieri   23:34:07 | Montag, 7. Februar 2011
@Rudolfus
Ich glaube, dass Luthers Problem gar nicht war, dass er einen an der Waffel hatte, das kommt nur erschwerend hinzu. Sein Problem war, dass er ein Arschloch war, ein primitiver Antikatholik und Antisemit! Un gegen Juden war er och!
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#28   Rudolfus   23:31:18 | Montag, 7. Februar 2011
@SignumSalutis: Dr. Luthers psychische Krankheit ist historisch dokumentiert,
wie man in allen Luther-Biografien nachlesen kann, z. B. bei Alma von Stockhausen:
Aus diesem Wahn vor seiner Verwerfung entstands Luthers neue „Rechtfertigungsbehauptung“, eine neue Religion, die bis heute Millionen von der Katholischen Kirche abgetrennt hat und Deutschland in den 30jährigen Konfessionskrieg stürzte: Nicht nur Deutschland!
Die Heiligen sind da anders: Auch sie fürchten ihre Verwerfung. Aber sie halten Gott die Treue. Diesbezüglich hat Gott uns Seine Barmherzigkeit durch die hl. Faustyna in den 1930ern näher erklärt: Durch Sein Gnadenbild, das Er uns durch die hl. Faustyna, gab, schützt Er unsere Wohnungen und sendet uns Gnaden.
Hätte Luther die Offenbarung an die hl. Faustyna gekannt, wäre er vielleicht nie Apostat geworden: Sicher kann man bei verstockten Häretikern aber nie sein.
Allen Gefolgsleuten Luthers können wir sagen: Ihr lauft einem psychisch kranken Mönch nach, der die katholische Gotteslehre nie verstanden hat.
Ich selbst verehre das Gnadenbild des Barmherzigen Heilandes, und vertraue mich dessen Schutz ganz an. Möge Christus die Welt bald reinigen, und alle guten Seelen retten.
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#27   DerRabe   23:14:19 | Montag, 7. Februar 2011
das weltgeschehen liegt…
…wie in einem tödlichen fieber. wie giftgas räkelt sich im deckmantel der humanität, liberalität, toleranz und sogar der besonderen christusfreundlichkeit das perverse in alle höhen und tiefen und verhindert das leben.
statt gott demütig um vergebung zu bitten, wird auch noch behauptet gott fasse die vernichtungsweihe an den menschen unter dem begriff nächstenliebe zusammen. wer sich am untergang der menschen nicht beteiligt dem wird vorgeworfen keine nächstenliebe zu haben.
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#26   FIDEI DEFENSOR FIDELIS   23:04:36 | Montag, 7. Februar 2011
Manfred Lütz
So verächtlich ist sein blindes Leben,
Kein Wort von Ihm, schaut nicht zu ihm,
vergesst ihn.
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#25   SignumSalutis †   22:36:01 | Montag, 7. Februar 2011
Lütz, geistreich, aber letztlich hilfreich?
Es klingt ganz faszinierend, was Lütz sagt. Ich glaube, bei näherem Hinsehen wollen viele Kritiker der jetzigen rigorosen Zölibatspraxis die Form des Zeugnisses auch nicht in Frage stellen, wohl aber Menschen, die dies nicht leben wollen bzw. die Berufung dazu haben, Wege zum Priesteramt eröffnen. Ausgehend von der Frage: ruft Gott auch Männer NICHT zur ehelosen Lebensform, aber WOHL zum priesterlichen Amt? Kirchliche Lehre ist, dass dies nicht unmittelbar miteinander verkoppelt ist.
Bedauerlich an einer „pauschalen“ Abschaffung der Zölibatspflicht (als Weihe Verheirateter) wäre sicher die de facto Eliminierung des seit dem Vat. II – dem Geschenk des Hl. Geistes – wiedergewonennen ständigen Diakonates. Daher könnte man die Frage stellen, ob – auch angesichts höherer Lebenserwartung – eine Regelung denkbar wäre, dass für verheiratete Diakone die Priesterweihe eine Art „Bewährungsaufstieg“ nach frühestens 10-15 Jahren erfolgreicher Dienstzeit sein könnte, und zwar nicht als „Automatismus“. Die betreffenden viri wären wirklich „probati“ und die Wahrscheinlichkeit, nach Erfahrungen des Lebens und des geistlichen Amtes noch mit gravierenden Ehekrisen zu rechnen wäre vielleicht geringer (bezügl. des Vergleiches der Scheidungen evgl. Pfarrer).
@Rudi: Sie müssen ja nun wahrlich nicht über psychische Krankheiten von Dr. Martin Luther sinnieren – ergründen Sie lieber erst einmal die Herkunft Ihrer eigenen Verschwörungs- und Verfolgunstheorien!
SignSal
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#24   Mary Cruz   22:26:43 | Montag, 7. Februar 2011
@fides et ratio:
Es wird Zeit, dass die Bischöfe diesem zerstörerischen treiben endlich einen Riegel vorschieben.
Schön wär’s! Es wäre allerdings auch Zeit, dass die kirchlichen Würdenträger zunächst mal ihre hohen Gehälter auf ein Mindestmaß reduzieren, um sich wieder ihrer Berufung bewußt zu werden – also umkehren, Buße tun und sich wieder mit Gott versöhnen würden.
„Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt!“ Mt. 22,14
Was ist damit gemeint? Hat es mit Glaube und Unglauben zu tun? Sind nur die Auserwählten diejenigen, die ins Reich Gottes kommen?
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#23   fides et ratio   21:54:04 | Montag, 7. Februar 2011
Herrn Dr. Lütz sei ausdrücklich gedankt!
Das Problem ist nur, dass – Professor bhion – Professor her – die Intelligenz dieser selbsternannten elite auch nicht mehr das ist, was man in der Vergangenheit von dieser akademischen Spezies erwarten konnte. Ihre Argumentation wird immer flacher. Inzwischen beten dies „Hochschulleerer“ bereits die geistlosen Forderungen von „Wir sind“ Kirche und anderer Sektengruppen nach! Es wird Zeit, dass die Bischöfe diesem zerstörerischen treiben endlich einen Riegel vorschieben.
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#22   rheno flavia   20:27:06 | Montag, 7. Februar 2011
Nun, die bischöflichen Alimentarfonds sind weit kleiner als vermutet …
… seit ungefährliche kontrazeptive Hilfsmittel zur Hand sind.
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#21   Lisibald Poier †   20:25:56 | Montag, 7. Februar 2011
Priester
Was verdient denn ein Priester? Bekommt er 14 Gehälter oder nur 13? Und was mich am Allermeinsten interessiert, wann merkt man, daß man berufen ist und wie erkennt man, daß man auserwählt wurde, einer zu werden? Ich denke, das ist so ein Beruf wie Spengler, Mechaniker, Elektrofachmann, oder Psychiater. Was unterscheidet einen Priester von anderen Dienstnehmern? Der Arbeitgeber? Also es gibt sicherlich Dienstnehmer, die keine Priester sind und trotzdem für den gleichen Arbeitgeber jobben. Aber eigentlich jobben eh alle für den selben Arbeitgeber, ob schwarz, ob weiß. Mir ist nicht klar, wo denn die Allüren eines Priesters lägen. Und wo gibts ein Formular, wo man gegen ausländisch sprechende Priester in den Gemeinden unterschreiben kann? Ist denn dem Arbeitgeber egal, wie gut die Leute deutsch können? Deutschkurse für Priester! Zusammen mit dem Spengler, dem Mechaniker, dem Elektrofachmann.
Vielleicht ist das mit ein Grund, weshalb die Leute seltener zur Kirche gehen, weil sie nix verstehen!
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#20   kammerjäger   20:24:50 | Montag, 7. Februar 2011
@Jubärens
Zu Ihrem Beispiel von 1563: Glauben Sie, dass das heute in den Diözesen und Klöster sehr viel anders aussieht (je ausgesehen hat)?
Die Alimentenzahlungen des Klerus dürfte in keiner Diözese ein nicht ins Gewicht fallender Aufwand sein! In manchen vielleicht sogar der Größte im Bereich von Personalaufwendungen!
Vielleicht wäre auch darum eine Verabschiedung des Pflichtzölibats von Nöten? Um ehrlicher und aufrichtiger zu sein. Der Zölibat ist kein Selbstzweck, sondern war und ist ein Machtinstrument zur Erhaltung von Abhängigkeit und Besitz!
Der Zölibat gehört in klösterliche Gemeinschaften bzw. kommune Lebensformen (wenn gewollt), aber bei Weltpriester hat er nichts verloren!
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#19   Jubärens   20:15:54 | Montag, 7. Februar 2011
Anti-Zölibatsreden und -praktiken als Zeichen der Glaubens- und Kirchenkrise
Lütz stellt fest, daß der Zölibat jeweils in Zeiten kirchlicher Schwäche in eine Krise gerät.
Als Beispiel nennt er die Anti-Zölibats-Bewegung im heutigen Erzbistum Freiburg zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
Damals forderten 156 Priester die Priesterehe.
Das Beispiel von phönix-kb während der Kirchenkrise des 16. Jahrhundert ergänzen Lütz’ Aussagen:
„Auf einer 1563 abgehaltenen Visitation der Klöster in Niederösterreich fand man bei den 9 Mönchen des Benediktinerklosters Schotten 7 Konkubinen, 2 Eheweiber, 19 Kinder; bei den 7 Chorherren zu Kloster Neuburg 7 Konkubinen, 3 Eheweiber, 14 Kinder, bei den 40 Nonnen zu Aglar 19 Kinder usw. Man nannte dies Zölibat.“ (Oskar Panizza)
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#18   Mary Cruz   20:08:00 | Montag, 7. Februar 2011
Schon merkwürdig,
dass Journalisten und Psychiater über den Sinn des Zölibats schreiben und eine Katechese darüber abhalten, obwohl sie nichts über den wahren Sinn und Zweck des Zölibats wissen.
Wäre das nicht viel mehr die Aufgabe der Bischöfe und der katholischen Theologie-Professoren?
Sie wissen, dass die Erwählung und Berufung durch Gott eine Gabe und Gnade Gottes ist – hüllen sich jedoch in Schweigen.
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#17   r.ruhrgebietler   20:02:25 | Montag, 7. Februar 2011
break – hier mal was, das die Welt bewegt
Gary Moore ist verstorben.
R.I.P.
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#16   Sycamore   19:37:29 | Montag, 7. Februar 2011
Bellarmin (19:22): der Karnevalist macht Witze! / Evelynn van der Murks (19:15): die Nanny erzählt
@ Bellarmin
„Aber von Theologie hatte Lütz ja nie eine Ahnung.“
Ach ja, hahaha … Christian Geyer hat aber von Theologie ein große Ahnung, besonders wenn er sich wie ein Psychopath an etwas verbeißt, und sein Paroxismus kein Ende zu haben scheint, wie viele seiner FAZ Beiträge zur Genüge beweisen.
@van der Murks
… und dann schlief Fritzchen friedlich ein, umarmt von der liebevollen Nanny …
Also doch?
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#15   phönix-kb   19:35:47 | Montag, 7. Februar 2011
Kausaler Zusammenhang, Ursache u. Wirkung
Wer die geschichtlichen Tatsachen über die Priestersexualität in der Kirche kennt, und somit auch diesbezügliche exzesshafte Verirrungen, für die u. a. auch das Zölibat ursächlich war und ist, wird anlässlich dieses Artikels nicht jubilieren.
„Inzwischen nahm katholischerseits das Zölibat oder die Ehelosigkeit ruhig ihren Fortgang: Auf einer 1563 abgehaltenen Visitation der Klöster in Niederösterreich fand man bei den 9 Mönchen des Benediktinerklosters Schotten 7 Konkubinen, 2 Eheweiber, 19 Kinder; bei den 7 Chorherren zu Kloster Neuburg 7 Konkubinen, 3 Eheweiber, 14 Kinder, bei den 40 Nonnen zu Aglar 19 Kinder usw. Man nannte dies Zölibat.“ (Oskar Panizza)
Papst Innozenz III. sprach davon, dass die Priester „sittenloser als Laien“ seien und Papst Honorius III. meinte, dass sie „… verfaulen wie das Vieh im Miste.“
Zumindest muss bei solchen unnatürlichen und unvernünftigen Forderungen wie dem Zölibat der Bewusstseinsstand des Menschen berücksichtigt werden, einschließlich seiner Verinnerlichungen. Das heißt, auch einsehen bzw. empfinden, wie wir wirklich sind oder man sagt auch – Mensch, erkenne dich selbst.
Es wäre schön, wenn für die meistens doch leidenden Priester sich ein größeres „Herein“ entwickeln würde, damit das ach so „freiwillige“ Zölibat nicht mehr zum Schaden für ihre Seelen wird.
:'(
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#14   Rudolfus   19:34:48 | Montag, 7. Februar 2011
@Theologisches Genie „Robert Bellarmin“: Von Gott gerettet zu werden, das ist eine katholische Fra-
ge. Du bist wirklich ungebildet – anscheinend ohne Sorge um die ewige Errettung. Christen werden von Christus gerettet. Aber dich rettet natürlich ein Systemmedium! Und sowas benennt sich nach dem hl. Kardinal und Kirchenlehrer Bellarmin!
Luther hat eine katholische Frage falsch beantwortet, weil er psychisch krank war: Er fürchtete seine Verwerfung. Das zeitliche Umfeld hat ihm sicherlich nicht geholfen, Gottes Barmherzigkeit zu verstehen – deswegen wurde er psychisch krank und kreierte eine falsche Gotteslehre. Aber Luthers Frage nach seiner Errettung durch Gott ist eine katholische Fragestellung, die er falsch beantwortete: Nur der Glaube rette ihn.
Durch Luthers psychischer Erkankung läßt sich diese Antwort verstehen: Die rechte Antwort wäre gewesen: Das Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit.
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#13   Mister 11   19:27:20 | Montag, 7. Februar 2011
Manfred Lütz ist einfach super!
Lockere Sprüche aber aufrecht und aufrichtig in der Haltung; wenn doch auch unsere kath. Theologen einen so sauberen Glauben hätten…
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#12   RobertBellarmin   19:22:18 | Montag, 7. Februar 2011
Lütz ist echt unglaublich.
Sehr guter Kommentar von Chr. Geyer dazu in der FAZ.
Wenn es wirklich nur um die Frage angesichts des Todes ginge, wie man sich einen gnädigen Gott schafft, sollte man vielleicht besser gleich evangelisch werden (das ist nämlich ne ziemlich protestantische Fragestellung!). Aber von Theologie hatte Lütz ja noch nie Ahnung. ;-)
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#11   Evelynn van der Meer   19:15:24 | Montag, 7. Februar 2011
Ein Männlien steht im Walde, nicht still und stumm
Hallo, Männlein,
Der „werte Herr Professor“ hat gewiß über Dinge nachgedacht, wertes Fräulein Murks, über die Sie nie in der Lage sein werden, darüber nachzudenken.
Diese intellektuelle Ausnahmeformulierung kingt sehr sachlich, allerwertester Schluckamore.
Das Männlein steht im Walde auf einem Bein…
und da man auf einem Bein schlecht stehen kann, kipp doch noch ein paar.
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#10   Meinerven   19:04:32 | Montag, 7. Februar 2011
Ich glaube,
Lütz geht hier mehr auf das Wesen eines (freiwillig) gelebten Zölibats ein, wie ihn auch Paulus in seinem 1. Korintherbrief beschreibt. „Wer es fassen kann, der fasse.“ Paulus beschreibt es als eine große Gnade, die Fähigkeit zur Ehelosigkeit zu haben. Ob das ganze nun in Verbindung mit dem Priesteramt stehen muss, ist eine andere Frage, worüber sich Theologen trefflich streiten. Persönlich glaube ich, dass sich Amt und Ehe nicht widersprechen, aber Treue ist unerlässlich dabei. Beide Lebensformen sind von Gott geschaffen und gesegnet.
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#9   Sycamore   19:00:16 | Montag, 7. Februar 2011
Evelynn van der Murks (18:12): „aus Sorge“ um der eigenen Liaison?
„… schon mal darüber nachgedacht, werter Herr Professor?“
Der „werte Herr Professor“ hat gewiß über Dinge nachgedacht, wertes Fräulein Murks, über die Sie nie in der Lage sein werden, darüber nachzudenken.
Das ist ja eine realistische Einschätzung Ihrer Bildung, Ihrer Erfahrung und Ihrer geistigen Erfassungsgabe im Vergleich mit denen des „werten Herrn Professors“, der Ihnen in allen drei Sparten haushoch überlegen ist.
Daß ein unverheiratetes Fräulein wie Sie, sich so vehement in allen threads für die Priesterehe einsetzt, ist ja verwunderlich.
Der Phantasie sind ja keine Grenzen gesetzt, nicht einmal die, sich Fräulein Evelynn als in einem Priester verliebt bzw. mit ihm in einer unkeuschen Lebenspartnerschaft verbunden, vorzustellen.
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#8   r.ruhrgebietler   18:53:32 | Montag, 7. Februar 2011
Tchibo – ihre frage
beantwortend: ja, viele male in sachen Musik.
Was soll diese frage??
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#7   matt3   18:30:29 | Montag, 7. Februar 2011
Der Sandler…
unbürgerliche Lebensform, welche die scheinbar in sich ruhende bürgerliche Ordnung humorvoll relativiert
Das trifft viel mehr auf den Sandler zu als auf den zölibatären Geistlichen. In Wahrheit sind doch viele Geistliche sehr bürgerliche Menschen.
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#6   DerRabe   18:23:33 | Montag, 7. Februar 2011
man wünscht wie nie…
…zuvor zu lügen und jesus soll sich gefälligst den lügen beugen. das haupt christis sollen nicht alleine seine offiziellen gegner beugen, auch seine offiziellen freunde beteiliogen sich rege daran.
diese verspottung christi schreit unaufhörlich zum himmel!
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#5   Evelynn van der Meer   18:12:25 | Montag, 7. Februar 2011
Was Herr Prof. Dr. Lütz meint…
Außerdem: Es könnte einem in sich ruhenden Menschen völlig egal sein, ob andere Menschen freiwillig auf Sexualität verzichten.
Na, klar: ALLEN wäre es egal, wenn katholische Priester FREIWILLIG auf Sexualität verzichten könnten, wie es Ordensleute tun. Über den Sexualitätsverzicht von Ordensleuten regt sich daher niemand auf (schon mal darüber nachgedacht, werter Herr Professor?).
Da aber der Zölibat eben gerade ein „Pflichtzölibat“ bzw. ein „Bedingungszölibat“ und daher nicht wirklich „freiwillig“ ist, ist er Gegenstand der Diskussion.
*
Die Wut der Anti-Zölibat-Vorwürfe deutet für Lütz aber darauf, daß der Aggressor selber ein Problem mit der Unterhose besitzt.
Wenn man auf kreuz.net mal schaut, welche Wut gegen Menschen vorhanden ist, die schwul leben, verhüten, Kondome benutzen, muss man wohl nach Prof. Dr. Lütz zu dem Ergebnis kommen, dass diese selbst ein Problem mit der Unterhose haben… oder etwa nicht?
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#4   Meinerven   17:58:08 | Montag, 7. Februar 2011
Danke!
Ab und zu findet sich hier was sinnvolles.
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#3   Tchibo   17:43:49 | Montag, 7. Februar 2011
Schon mal in Aplerbeck
gewesen, ruhrgebieter…?
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#2   r.ruhrgebietler   17:25:22 | Montag, 7. Februar 2011
wer ist dieser lütz?
aus welcehr Psychiatrie haben sie den entlassen?
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#1   Tchibo   17:22:47 | Montag, 7. Februar 2011
Dr. Lütz sieht aber gar nicht so zölibatär
lebend aus. Vielleicht gibt er deshalb die Weisheiten vom
zölibatären Leben von sich…?
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