Zölibat
„Wir können nicht wie Alzheimer-Patienten unentwegt dieselbe Frage stellen“
Ein bekannter Publizist hat die Würze der auf ‘kreuz.net’ zusammengetragenen Kritik aufgekocht. Damit es nicht so auffällt, hat er die Suppe mit einem pöbelhaften Seitenhieb auf die Piusbruderschaft versalzen.
© Wanderlinse, Flickr, CC
(kreuz.net, München) Das in Deutschland aufgelegte Theolunken-Pamphlet will die Kirche um ihr Wesen und um ihren Geist bringen.

Das stellte der Münchner Publizist Peter Seewald heute vor der Linzer Kommerzseite ‘kath.net’ fest.

Am Ende des Pamphletes stehe eine „Allerweltskirche, in der nicht Gott, nicht das Evangelium, sondern das autonome Gemeindemitglied das Maß aller Dinge ist – dirigiert von den Hohenpriestern des Zeitgeistes“.

Die Initiatoren hätten aber den Nerv von Millionen von Gläubigen getroffen, „die diese Diskussion – die wir unzählige Jahre geduldig ertragen haben – endlich satt haben“.

Selbstbeschäftigung als Kerngeschäft

Die Unterzeichner behaupten, „die Kirche aus ihrer lähmenden Selbstbeschäftigung herausführen“ zu wollen.

Seewald bezeichnet diese Aussage als „absolut irre“.

Denn: „Es sind genau diese Gruppierungen, welche die Selbstbeschäftigung zu einer Manie ausgebildet haben und damit seit 25 Jahren verhindern, daß sich die Kirche in Deutschland der wirklichen Probleme annimmt“.

Der Publizist staunt über „die Unredlichkeit der Diskussion, die schiefen Argumente, das Ausmaß der Demagogie, die hier betrieben wird“.

Gleichzeitig hofft er blauäugig auf einen Mobilisierungs- und Solidarisierungseffekt der lethargischen Kirchentreuen.

Das Pamphlet sei „kein Aufstand der Jungen, sondern eine Rebellion im Altenheim“.

Es handle sich um eine Verbrüderung der Theolunken mit der Homo- und Abtreibungspartei CDU:

„Als Frontmann ein Parlamentspräsident Lammert, der den Papst zu sich einlädt, um ihm die Mitra über die Ohren zu ziehen. Was für ein schäbiges Spiel.“

Nur noch morsche Äste

Seewald erinnert an die vereinzelten „Agitatoren, die längst ihre Lehrerlaubnis verloren, weil sie Jahr und Tag nichts unversucht ließen, aus dem Sohn Gottes einen Räuberhauptmann zu machen“.

Das sind für ihn die „wahren Gestrigen“: „Sie führen nicht in die Zukunft, und sie haben auch selbst keine Zukunft.“

Diese Agitatoren könnten zwar bezahlte Funktionäre hinter sich sammeln, aber keine größeren Massen, schon gar keine Jugendlichen:

„Als morsche Äste können sie freilich noch Schaden anrichten, wenn sie vom Baum herunterfallen.“

Seewald kritisiert Kardinal Karl Lehmann von Mainz, weil er den „tapferen Kardinal Walter Brandmüller, der die Dinge beim Namen nennt“, öffentlich gerügt hat.

Der Publizist bittet die Theologen, „die noch auf dem Boden der katholischen Verfassung stehen“, zu handeln.

Auch die Bischöfe müßten klarmachen, daß die Kirche nicht da ist, wo die Gegenpäpste in den Medien hocken:

„Sie ist nicht da, wo die Politstrategen sind, die kalten Macher; sondern sie ist da, wo die Beter sind, wo Maria ist, wo Petrus ist.“

Niemand kann zwei Herren dienen

Unbeschadet seiner klaren Worte will es sich Seewald mit niemandem verscherzen.

Nicht alle „Zölibatskritiker“ seien Kirchenfeinde beschwichtigt er: „Der Zölibat ist kein Dogma.“

Deshalb sei auch keine andere „Regel“ so intensiv auf den Prüfstand gestellt worden.

Als Beispiel nennt der Publizist den Papst, der als unreifer Theologe diese Frage „kritisch“ durchleuchtet habe.

Seewald will die Priesterehe darum in zehn Jahren wieder auf den Prüfstand stellen. Nur für jetzt sei diese Frage entschieden:

„Wir können nicht wie Alzheimer-Patienten unentwegt dieselbe Frage stellen.“

Unter diesem Papst werde die Priesterehe „definitiv“ nicht eingeführt.

Mit Rollstuhlfahrern aufs Spielfeld

Seewald findet das Theolunken-Pamphlet unredlich, intellektuell auf niederstem Niveau und irreführend.

Schon der Ansatz sei fragwürdig. Es würde etwas Reform genannt, das in Wahrheit keine ist:

„Das ist ein wenig so, als würde man fordern, den Eiffelturm zu schleifen, weil er nicht mehr zeitgemäß ist, und sich bei Ablehnung dieser »Reform« über den »Reformstau« mokieren.“

Der Publizist erinnert daran, daß das von dem Pamphlet empfohlene Modell der Protestanten „mit Verlaub, nicht unbedingt ein Erfolgsmodell“ ist.

In Deutschland seien die Evangelischen früher zahlenmäßig immer stärker gewesen, heute ist dem nicht mehr so: „Seltsamerweise scheint das niemanden nachdenklich zu stimmen.“

Das Eigentor hätte er sich sparen können

Im Interview gräbt Seewald seine linke Diktion aus und vergleicht die Altliberalen mit den „schismatischen Bischöfe der reaktionären Piusbruderschaft“:

„Beide überbieten sich in einem kindischen Aufstand und in Pöbeleien gegen den Papst.“

Erwartungsgemäß kann er keine Beispiele nenne – womit der kindische Aufstand und die Pöbelei gegen die Piusbruderschaft auf Seewald sitzen bleibt.
      
33 Lesermeinungen
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#34   clarissa colonia   09:22:13 | Donnerstag, 10. Februar 2011
Nun, es ist doch völlig gleich,
welches Präfix eine Bruderschaft trägt; trotzdem gleichen sich die eine Bruderschaft www.welt.de/…rueder_D_168058p.jpg und die andere Bruderschaft 2.bp.blogspot.com/…600-R/Dinoscopus.jpg wie zweieiige Zwillinge …
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#33   Rodolfo Panetta   09:11:30 | Donnerstag, 10. Februar 2011
Unglaubliche Pöbelei von Seewald
Seewald schreibt viel Richtiges und formuliert geschliffen scharf gegen den Ungeist dieser Theolunken. Aber der Ausfall gegen die Priesterbruderschaft St. Pius X. und ihre Gleichsetzung mit den Übeltätern ist eine unverzeihliche Frechheit, die den Autor disqualifiziert und seine substanziell vorgetragenen Wahrheiten wieder entwertet.
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#32   Evelynn van der Meer   01:54:23 | Donnerstag, 10. Februar 2011
Sicker: Du sagst „Weiber“ und meinst, Deine Beleidigungen wären „gut gemeint“… Hört. Hört.
.
Wie kommts dann, daß Du hier dauernd Weiblein wie Männlein anpöbelst auf Deine unvergleichliche Rabauken-Art?
Meinst Du es so „lovingly“ wie die Dame Edna?
Ich glaube Edna meint es „more lovingly“ als Du.
Aber auch Du kriegst einen kostenfreien Rat von mir:
Drück Dich doch einfach „lovingly“ aus, wenn Du’s so meinst.
Denn oftmals ist gut gemeint schlecht gemacht.
Und oftmals wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.
Das würde ich auch bei prügelnden Vätern oder Priestern so annehmen.
Nur einige werden Sadisten und stinkfaul sein. Die meisten werden es ehrlich und gut gemeint haben…
zumindest am Anfang…
denn wenn man beim Tun nicht in Jesus bleibt,
sondern nur beim Meinen,
bleibt Jesus auch nicht in einem;
so sagt es uns Paulus zumindest.
Und dann entwickelt sich eine Eigendynamik, die einen mit immer größerer Blindheit schlägt, wie sehr man sich von Jesus entfernt hat. Das Prinzip ist Euch ja bekannt. Ihr unterstellt es ja den „Amtsklerikern“ der RKK.
Aber der Balken ist eben oft im eigenen Auge.
So wie auch Polt demonstriert, dass man bei blinder Wut nicht mehr man selbst ist, sich die Sache aber schön redet (Niveau).
Polt www.youtube.com/watch?v=e2Qpmie5Gd0
So krass überzogen kommt mir manche Kritik an Homosexuellen, RKK, Evangelen, Kirche von unten, Juden, Moslems u.v.m. hier vor, so daß selbst Kritikwürdiges „mit dem Bade ausgeschüttet“ wird. Und dann nimmts keiner mehr ernst.
So schnell wird aus schimpfen fluchen!
Da ich um Lichtjahre weniger emotional bin, als Hetzer, dieser Rat von mir.
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#31   monens   16:04:53 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Die Pamphletiker/innen in einem Atemzug mit der Pius-Bruderschaft ?
Eine wirklich sehr schwere Entgleisung; sie zeugt von einem eher dürftigen Recherchieren; schon alleine das stete Wiederkäuen eines angebl. „Schismas“ deutet auf wenig differenziertes Vorgehen hin;
Erklärung von Kardinal Cassidy, vom 3.5.1994
seinerzeit Präsident des päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, über die Pius-Bruderschaft:
„Die Situation der Mitglieder dieser Bruderschaft ist eine
INTERNE Angelegenheit der katholischen Kirche.
Die Bruderschaft ist NICHT eine andere Kirche oder kirchliche Kommunität in der in dem Direktorium gebrauchten Bedeutung“
Schade, dass der Publiszist seinen im Grunde genommen guten Zerriss des Wisches der Pamphletiker/innen mit einer unqualifizierten Nachbemerkung etwas versalzt; vielleicht sollte er folgende Worte
S.E. Erzbischof Lefebvre in Ruhe verinnerlichen
www.razyboard.com/…7887-6025208-20.html
Wo und wie er daraus eine „Parallele“ zu den Pamphletiker/innen ziehen will, bleibt wohl sein Geheimnis; es ist nun ( endlich ) eine Flut der Unmutsbekundungen über die jarhzehntelange Weichspülversuche des wahren Glaubens spürbar; zu lange haben freigeistlich gesinnte Gruppierungen unter der Tarnung des „röm. katholisch“ Seins ihr Unwesen getrieben
www.razyboard.com/…07667-6033234-0.html
Die hl. Tradition wird wiedererblühen
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#30   Sycamore   15:51:56 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Evelynn van der Murks (12:48)
Nich allzu genial von Ihnen, meine Eingaben einfach zu übernehmen.
Ich werde gewiß nicht vom liberatorischen Pathos getrieben, der Sie vor sich treibt, meine Liebe.
Ich neige auch dazu, wenn es partout geht, argumentativ vorzugehen. Sie dagegen rein emotional. Wie es bei den meisten Weibern der Fall ist.
Diese Feststellung soll dazu dienen, Sie zu ermuntern, Ihre Impulsivität zu zügeln und auf die Logik Ihrer Eingaben zu achten.
Sie ist durchaus gut gemeint.
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#29   Evelynn van der Meer   12:48:50 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Komisch, mir gehts da genauso:
.
Ich frage mich bei Dir sowas ähnliches: Was hat er gefressen, gesoffen oder eingeworfen…?
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#28   Sycamore   12:11:36 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Evelynn van der Murks (01:33)
Sie werden immer pathetischer!
Vielleicht die späte Stunde …
Haben Sie niemandbei sich zu Hause, auf die Sie Ihre Gefühlsaufwallungen bei Bedarf privat aufschütten können?
Musst es immer in der Öffentlichkeit geschehen?
Wenn ich Sie lese, frage ich mich als Amerikaner: „what’s eating her?“
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#27   sullivan   09:19:42 | Mittwoch, 9. Februar 2011
eine Rebellion im Altenheim“.
Eine solche Bemerkung ist von jemanden, der davon lebt, mit einem 83jährigen zu sprechen, fast schon wieder amüsant. Aber Kommunisten müssen ja nicht denken…
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#25   r.ruhrgebietler   06:39:59 | Mittwoch, 9. Februar 2011
es gruesst der V-II
<Zitat an>
Am Ende … stehe eine „Allerweltskirche, in der nicht Gott, nicht das Evangelium, sondern das autonome Gemeindemitglied das Maß aller Dinge ist – dirigiert von den Hohenpriestern des Zeitgeistes“.
<Zitat aus>
noch Fragen, konziliban?
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#24   ralfO   04:23:06 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Irgendwie fühle ich mich…
… gerade an ein youtubevideo erinnert. Den Slogan keine Toleranz finde ich darin etwas hart ausgedrückt.
www.youtube.com/user/SenderFN
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#23   Mister 11   01:54:37 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Herausschneiden!
„Als morsche Äste können sie freilich noch Schaden anrichten, wenn sie vom Baum herunterfallen.“
Und ich sage, dass es sich um übelriechende Krebsgeschwüre (Weltverdorbene Zeitgeistjünger :-! ) handelt, die man sofort herausschneiden sollte, damit der gesamte Leib (Heilige Katholische Kirche o^/ ) gesund bleibt!
Jawoll!
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#22   Evelynn van der Meer   01:33:18 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Es ist immer wieder amüsant, einen „Artikel“ dieses Portals zu lesen…
Und wie gekonnt Stilmittel eingesetzt werden…
Wie nennt sich doch gleich wieder das Stilmittel, beim Zitieren eigene subjektive Meinungen und Ausdrücke unterzuschieben und in den Text zu pressen, als hätte sie der Zitierte gebraucht?
Wie wäre es, wenn die (mittlerweile noch vorhandenen) kritischen Leser mal so eine Woche lang Leserbeitrags-Diät einhalten würden.
Damit man mal sieht, was raus kommt, wenn die Schwerstkatholen so im eigenen Saft bruzzeln.
Obwohl links die Anzahl der Beiträge in 24h zensiert wurde, sieht man ja, dass bei dieser Zensurpraxis eh kaum noch einer Lust hat zu schreiben…
Zumindest wirkt beim Raben die Beschäftigungstherapie. Er zitiert nun wirklich jede Bibelstelle, die seine Polter-Pölbelattacken und die seiner Freunde der Marien-Miliz (Militia Sanctæ Mariæ) auch nur im Entferntesten rechtfertigen könnten.
Dabei wird das Höchstgebot ausgelassen.
Und natürlich auch:
Wer sagt, er sei im Licht, aber seinen Bruder hasst, ist noch in der Finsternis.
Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht; da gibt es für ihn kein Straucheln.
Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis. Er geht in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht; denn die Finsternis hat seine Augen blind gemacht.
(1 Joh 2, 9-11)
.
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#21   Melchisedek   00:36:56 | Mittwoch, 9. Februar 2011
…und nun die Knaller des Tages…, katholische nachrichten
Hier Herr Stadtler ( BZÖ )- er sagte schon vor 8 Monaten alles zum Thema:
‘‘die kirchenpolitisch intern Politik treiben wollen’’-
wie die Theolumpen nun:
www.youtube.com/watch?v=ESPd5perifQ
Es ist klar, dass sich im dekadenten Parlament der BRD- GmbH keine solche Stimme zu Wort meldet, weil ein solcher Mann nicht Abgeordneter werden würde.
:-S :-# :-#
Nigel Farage liest der EUdSSR die Leviten:
www.youtube.com/user/BIWTV
www.youtube.com/user/BIWTV
Was daran katholisch ist ? Naja, die EUdSSR ist gegen die Kirche und Herr Farage betet dafür, dass die Märkte die EU zugrunde richten
:-] :-D :-D
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#20   Sycamore   00:22:13 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Tschibo der Kaffeeröster (00:07)
Ausweichende Antwort!
Daß Kaffeeröster per se über Bibelkenntnisse verfügen, ist nicht bekannt.
Verstecken Sie sich also nicht hinter das unpersönliche „es“.
Geben Sie aufrichtig und mannhaft zu, daß SIE diesen Beweis nicht zu erbringen vermögen.
Und daß SIE offenbar keinen Überblick über den Stand der Forschung zu diesem Thema besitzen.
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#19   Kapituliernix von Koppelschloß   00:17:53 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Wer zu den Quellen der Wahrheit will, der muß immeer gegen den Strom schwimmen. Und das kostet Kraf…
Der Zölibat wird heute von seiner einstigen katharsischen Höhe in den Gossendreck gezogen. Wer das Pristertum darauf reduziert, nicht wie ein Karnikelbock rammeln zu dürfen, der hat nichts, aber gar nichts verstanden. Und auch unsere geilen Vögel,-äh Flinten-, äh Politikerweiber, welche unbedingt zur Wollust den Pfaffenbeistand einfordern haben nichts vom Zöibat verstanden:
* Kein Mensch oder Tier darf getötet werden, da der Körper eine Seele transportiert, die auf Rettung wartet
* Strenges Fasten – da die materielle Welt ohnehin böse ist, zählt nur geistige Nahrung
* Alle Arten von sexuellen Aktionen vermeiden, da der Hintergrund ein Fortführen der Schöpfung ist und so das Leiden der Kreatur auf Erden verlängert, schließlich muß jeder „neue“ Körper wieder eine unerlöste Seele tragen
* Absolutes Verbot, zu schwören oder zu beeiden
* Verpflichtung zum Arbeiten
Wahre Christen lehnten einst den Gott des Alten Testaments als [bösen] Schöpfer dieser [bösen] Welt mit der Begründung ab. Das Alte Testament sei ein Zeugnis für die Herrschaft Satans auf Erden. Der gute Gott ist nur an zwei Stellen zu finden: Im guten Teil des Menschen, seiner Seele und in Christus. Die einzige Möglichkeit des Menschen, wieder zu Gott zurückzufinden, liegt in der totalen Hinwendung zu Christus, besiegelt durch eine rituelle Handlung, die durch einen parfait durchgeführt werden muß. Da nicht jeder dazu willens und fähig war, hatte man eine Zweiklassengesellschaft.
Jesus lebt, und was macht ihr?
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#18   KonradGeorg   00:09:17 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Seit „Leviticus“ existiert der
Zölibat zwar nicht, aber das offensichtlich Wichtigste war bereits damals Vorschrift: die sexuelle Enthaltsamkeit.
In Israel gab es einen Priesterstamm. Dieser mußte logischer weise Nachwuchs haben, um nicht auszusterben. Aber die Priester mußten sich in der Zeit ihres Tempeldienstes ihrer Frauen enthalten.
Was will also ein katholischer Priester mit einer Ehefrau, wo er doch täglich „Tempeldienst“ hat? Wäre diese mit einer solchen Ehe zufrieden?
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#17   Tchibo   00:07:48 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Wie können Nicht-Alzheimer-Patienten,
sondern Männer der Kirche, nicht müde davon
werden, immer von neuem zu behaupten, der
Zölibat gehe auf Jesus zurück… auch wenn
dies biblisch nirgendwo nachzuweisen ist…? :-$
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#16   Mary Cruz   00:00:26 | Mittwoch, 9. Februar 2011
@Gotthard:
Als ob Sie beurteilen könnten, dass es Fantasie wäre!
Ich verweise nur mal auf den Hebräerbrief, auf die Aussage, nach der Jesus der ewige Hohepriester nach der Ordnung Melchisedeks ist:
Christus war ein Hoher Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks (Hebräer 2:17,18; 3:1; 5:6,10; 6:20; 7:15-17,21), und als er auf der Erde wirkte, wurde diese heilige Ordnung auf der Erde wieder eingesetzt (Johannes 15:16; 1. Petrus 2:5,9)
Mit der Ehelosigkeit um des Himmelreichs willen habe ich auch kein Problem.
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#15   Sycamore   23:51:57 | Dienstag, 8. Februar 2011
Tschibo der Kaffeeröster wieder in Hochform
Es wäre skurril zu erwähnen, verlogener Kaffeesatz, daß Kardinal Brandmüller sich als Kirchengeschichtler auch mit dem kirchlichen Zölibat bereits in jungen Jahren vom Fach her beschäftigt hat.
Erwähnenswert sind auch die Forschungen von Brandmüllers Kollegen, dem Juristen Kardinal Alfons-Maria Stickler, die ebenfalls zum apostolischen Ursprung des priesterlichen Zölibat stossen.
Ihr Hinweis an „das Alter“ ist wohl ein doppelschneidiger Schwert, gedankenloser Kaffeeröster, wenn man gerade an das Alter der Schreiberlingen des „Manifesto“ denkt – reif für das Altersheim – einige von ihnen gar für das Pflegeheim, als tröstliche Naherwartung.
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#14   Gotthard   23:42:00 | Dienstag, 8. Februar 2011
@mary cruz
wow … Du hast aber eine tolle Fantasie …
Die Ehelosigkeit Jesu ist im Neuen Testament nirgendwo thematisiert worden.
Die Ehelosigkeit des Priesters ist im Neuen Testament ebenfalls nirgendwo thematisiert worden.
Jesus hat über die Ehelosigkeit als zeichen für das kommende Reich gesprochen – damit aber keinerlei „Stellung“ in der kirchlichen Gesellschaft gemeint.
@mary cruz, lebst Du ehelos um des Himmelreiches willen? Jesus hat dich dazu eingeladen…
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#13   Mary Cruz   23:32:26 | Dienstag, 8. Februar 2011
Der Zölibat…
mag zwar nicht zu einigen Mitgliedern der orthodoxen Kirchen gehören, und nicht zu einigen Mitgliedern der lateinischen Kirche – aber zum sakramentalen Priestertum gehört er unaufgebbar.
Wenn es nur einen von Gott berufenen und auserwählten Priester in der katholischen Kirche gäbe, der dem ewigen Hohepriester Jesus Christus gleichförmig wäre – würden die Gläubigen zu Tausenden oder Millionen zur heiligen Messe strömen, um an diesem heiligen Mysterium teilzunehmen; sie würden sehen wie der Priester bei der Wandlung durch den Heiligen Geist ergriffen wäre, wie es bei dem stigmatisierten Pater Pio oft war und selber mit davon ergriffen werden – weil sie die Liebe und die Nähe Gottes spüren würden.
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#12   Tchibo   23:16:58 | Dienstag, 8. Februar 2011
Merkwürdig seitdem Kardinal Brandmüller in
Rom danke seiner Kreation residieren darf, verlässt er er die Kirchengeschichte, um sich im hohen Alter mit der
Jesus-Herkunft des Zölibat auseinanderzusetzen… Macht das die römische Luft oder das Alter…?
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#11   Gotthard   22:53:24 | Dienstag, 8. Februar 2011
@lux in tenebris
Muss die Kirche am Zölibat festhalten oder nicht? Gehört er zum sakramentalen Priestertum unaufgebbar dazu, wie es der „tapfere Kardinal Brandmüller“ ganz richtig sagte
der Zölibat hat noch nie unaufgebbar zum sakramentalen Priestertum gehört… wie die orthodoxen Kirchen unmissverständlich zeigen und wie es die verheirateten Priester in der lateinischen Kirche belegen.
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#10   No Comment   22:21:30 | Dienstag, 8. Februar 2011
Die FSSPX
ist erwiesenermaßen eine pseudotridentische Freikirche. Ihre Existenzberechtigung verdankt sie dem Prinzip der Religionsfreiheit. Im ‘ancien regime’ wäre sie verboten worden und ihre Bischöfe hätten das Schafott bestiegen.
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#9   DerRabe   22:11:17 | Dienstag, 8. Februar 2011
streng zensiert:
Würde sich einer nach dem Wind drehen und dir vorlügen: Ich prophezeie dir Wein und Bier!, das wäre ein Prophet für dieses Volk. Micha 2/11
Sie fressen mein Volk auf, sie ziehen den Leuten die Haut ab und zerbrechen ihnen die Knochen; sie zerlegen sie wie Fleisch für den Kochtopf, wie Braten für die Pfanne. Dar-um zieht man auch ihnen die Haut ab und reißt ihnen das Fleisch von den Knochen. Dann werden sie zum Herrn schreien; er aber wird ihnen nicht antworten. Er wird sein Angesicht vor ihnen verbergen; denn ihre Taten sind böse. Micha 3/3-4
Soll ich meinen Erstgeborenen hingeben für meine Verge-hen, die Frucht meines Leibes für meine Sünde? Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott. Micha 6/7-8
Verschwunden sind die Treuen im Land, kein Redlicher ist mehr unter den Menschen. Alle lauern auf Blut, einer macht Jagd auf den andern. Sie trachten nach bösem Gewinn und lassens sich gut gehen: Die hohen Beamten fordern Geschenke, die Richter sind für Geld zu haben, und die Großen entscheiden nach ihrer Habgier – so verdrehen sie das Recht. Noch der Beste unter ihnen ist wie eine Distel, der Redlichste ist schlimmer als Dornenge-strüpp. Doch der Tag deiner Bestrafung kommt; dann werden alle bestürzt sein. Traut eurem Nachbarn nicht, verlaßt euch nicht auf den Freund! Hüte deinen Mund vor der Frau in deinen Armen! Denn der Sohn verachtet de…
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#8   Reconquista †   22:07:47 | Dienstag, 8. Februar 2011
Seewald war und ist ein beschränkter
Passauer Provinzkommunist. Kommunist sein ist ein grundsätzlicher Defekt des Denkvermögens und des Charakters. Dieser Defekt ist grundsätzlich unheilbar.
Die jeweils aufgesetzte Maskerade, hier zur Zeit „Konzislkatholik“, ist unbeachtlich und ändert daran nichts.
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#7   DerRabe   21:57:45 | Dienstag, 8. Februar 2011
zu allen wirklich wichtigen themen…
…schweigen oder beschwichtigen unsere geistlichen. das zeigt, dass sie gar zu oft den geist gottes nicht haben, der kämpferisch ist für das gute und mut aufbringt seelen zu retten. millionen ungeborene sind den geistlichen kein wort wert.l
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#6   Antonio Michele Ghislieri   21:54:40 | Dienstag, 8. Februar 2011
@Signum Salutis
Nun ja kein Wunder, es hat sich ja auch noch nicht wirklich was geändert. Wenn Sie mal die Fisimatenten der Modernisten ansehen, da hat sich auch seit hundert Jahren nicht wirklich was geändert.
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#5   DerRabe   21:53:36 | Dienstag, 8. Februar 2011
signum,
damalioge beschwerden über kzs, wenn sie sich wiederholten, hätten sie auch nur „immer das gleiche gejammer“ genannt.
soll man also nur einmal über schwere misstände reden dürfen und sie auf gar keinen fall wiederholen. springt die platte dannÜ? die gegner der wahrheit haben kein problem immer das gleiche zu wiederholen.
wie blöde sind sie eigentlich?! oder ist es nur gemeine gerissenheit, die sie treibt so gottlose worte zu wählen?
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#4   SignumSalutis †   21:51:29 | Dienstag, 8. Februar 2011
Alzheimer
… ist ein gutes Stichwort. Kennzeichnend für weiteste Teile der „Berichterstattung“ dieser Page: immer das selbe Gejammer. Immer die gleichen Bischöfe, auf denen herumgehackt wird. Dr. Berger, Schwule, CSD, Dr. Fiala (der zugegebenermaßen wahrlich kein Engel ist), Piusbruderschaft … es dreht sich senil alles im Kreise.
SignSal
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#3   DerRabe   21:44:45 | Dienstag, 8. Februar 2011
allerstrengstens zensiertes jesuswort:
„Wenn ihr dann von Kriegen hört und Nachrichten über Kriege euch beunruhigen, laßt euch nicht erschrecken! Das muß geschehen. es ist aber noch nicht das Ende. Denn ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere. Und an vielen Orten wird es Erdbeben und Hungersnöte geben. Doch das ist erst der Anfang der Wehen. (…) Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehaßt werden; wer aber bis zum ende standhaft bleibt, der wird gerettet.“
Markus 13
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#2   lux in tenebris   21:43:50 | Dienstag, 8. Februar 2011
Das ist wieder typisch Seewald!
„Der Zölibat ist kein Dogma.(…) Unter diesem Papst werde die Priesterehe „definitiv“ nicht eingeführt.“
o.O Reisst mit dem Hintern ein, was er mit den Händen aufbaut. Was denn nun, Herr Seewald? Muss die Kirche am Zölibat festhalten oder nicht? Gehört er zum sakramentalen Priestertum unaufgebbar dazu, wie es der „tapfere Kardinal Brandmüller“ ganz richtig sagte, oder gilt er vielleicht nur noch unter diesem Papst unumstößlich? Obige Argumentation ist in diesem Punkte nicht minder irre und zerstörerisch wie die des von Seewald zu recht kritisierten Memorandums jener theologischen Staatsdiener. Die Kirche muss endlich weg vom Kleinreden des Zölibates, auch Sie, Herr Seewald!
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#1   DerRabe   21:16:35 | Dienstag, 8. Februar 2011
streng unterschlagenes wort jesu:
„Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knir-schen.“ Matthäus 25
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