Ein bewährtes Mittel + Zustand des Berliner Kardinals besorgniserregend + Aus gewöhnlich gut informierten Kreisen + Bischof will Frauenordination + Priester hat über eine Million veruntreut + Den Zölibat zu Tode loben
Papst Urban II.
Ein bewährtes Mittel
Frankreich. Der Obere des altgläubigen Instituts vom Guten Hirten hat vorgeschlagen,
den Angelus wieder zum Leben zu erwecken: „Papst Urban II. hat im Jahr 1090, als er den ersten Kreuzzug
in Gang setzte, der ganzen Christenheit befohlen, beim dreifachen Klang der Glocke, am Morgen und am Abend,
den englischen Gruß dreimal zu rezitieren. Es ging darum, den Zug der Kreuzritter zu unterstützen.“
Das berichtete die Webseite ‘ lesalonbeige.blogs.com’ Mitte Januar.
Zustand des Berliner Kardinals besorgniserregend
Deutschland. Der Gesundheitszustand des Erzbischofs von Berlin, Georg Kardinal Sterzinsky, der heute
seinen 75. Geburtstag feiert, ist nach wie vor sehr ernst. Der Kardinal wurde am 24. Januar ins Krankenhaus
eingeliefert. Seither ist er nach jüngsten Angaben aus Berlin bereits zum vierten Mal operiert worden.
Aus gewöhnlich gut informierten Kreisen
Vatikan. In der Römischen Kurie stehen in den nächsten Jahren
weitreichende Weichenstellungen bevor. Der Präfekt der Glaubenskongregation, William Kardinal Levada
(74), nähert sich dem Rücktrittsalter. Zenon Kardinal Grocholewski (71) leitet schon seit 1999 die Bildungskongregation
und steht vielleicht für eine Versetzung an. Für beide Positionen käme der als kompetent geltende,
aber im aktuellen Amt als Präfekt der Ritenkongregation unauffällige Antonio Kardinal Cañizares (65)
in Frage. Dann könnte der Präfekt des Obersten Gerichts der Apostolischen Signatur, der pastoral erfahrene
und erfolgreiche Raymond Kardinal Burke (62), in die Ritenkongregation nachrücken.
Bischof will Frauenordination
Deutschland. Der altliberale Bischof Gebhard Fürst von Rottenburg-Stuttgart hat die Mitarbeit am Theologen-Pamphlet
begrüßt. Das behauptete der Tübinger Neutestamentler Michael Theobald nach Angaben der Regionalzeitung
‘Passauer Neue Presse’. Der Bischof habe „durchblicken lassen, daß er bei der Bischofskonferenz für
das Diakonat der Frau eintreten werde.“
Priester hat über eine Million veruntreut
Deutschland. Die
Staatsanwaltschaft Würzburg hat einen 77jährigen Pfarresignaten wegen Veruntreuung von über einer Million
Euro in seinen früheren Pfarreien angeklagt. Das berichtet die deutsche Agentur ‘dpa’. Die Anklage umfaßt
fünfzig Fälle. Bei seiner Festnahme im Mai war der Geistliche geständig. Ein Großteil des Geldes konnte
sichergestellt werden.
Den Zölibat zu Tode loben
Deutschland. Der altliberale Weihbischof Hans-Jochen
Jaschke von Hamburg befürwortet Klärungen des seit zweitausend Jahren geklärten Zölibats. Das sagte
er am Sonntag in Hamburg: „Mit öffentlichem Druck und in den Medien geführten Debatten kommen wir nicht
weiter.“ Mons. Jaschke will der „Versuchung“ einer billigen Anpassung widerstehen. Der Zölibat müsse
ein unbequemes und wichtiges Zeichen der Freiheit für Gott und die Menschen bleiben.
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51 Lesermeinungen
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#52 Sycamore 13:21:12 | Donnerstag, 10. Februar 2011
Gallowglas (05:54) (1)‘Haha, Gallowglas bekundet das Offensichtliche und kann sogar die zwei Heiligen
Synoden namentlich nennen, die den priesterlichen Zölibat in der lateinischen Kirche zur Pflicht machten!
Sie wurden in Leserbeiträgen auf diesem Forum mehrfach genannt. Das Konzilsdekret „Presbyterorum ordinis“
hat er wahrscheinlich nicht gelesen. Darin werden die Gründe dargelegt, warum die Katholische Kirche
am Zölibat festhält. (2) „weiter und weiter steigende Austrittszahlen“? Eigentlich nicht, es sei denn
bei Ihrem Wunschdenken, wenn man sich die Statistik anschaut: www.kirchenaustritt.de/statistik/ Die höchsten
RKK Austrittszahlen waren zwischen 1990 und 1995 (143.530 / 168.244). 2009 registriert ‘lediglich’ 123.681
Katholiken, die ihre Kirche verlassen haben. Zwischen 2005 und 2007 bewegten sich die Austrittzahlen zwischen
89.565 und 93.667. Interessant soll jedoch für den laschen Gallowglas die Feststellung sein, daß zwischen
1970 und 2008 ‘nur’ 2.933.814 Katholiken ihre Kirche verließen, gegenüber 4.697.513 Protestanten, die
diesen Schritt vollzogen. Also 1.763.699 Protestanten mehr als Katholiken. Wenn die skurrile gallowglas’sche
Erklärung für die Kirchenaustritte von Katholiken stimmen würde, wäre die Tatsache, daß 4.697.516
Protestanten im gleichen Zeitraum ihre Kirche verlassen haben, äußerst schwierig zu erklären. Bei ihnen
kennt die Freiheit ja keine Grenzen! Soweit die Wiedergabe von antikirchlichen Klischees ohne empirische
Grundlage.
#51 bejorommer 12:29:44 | Donnerstag, 10. Februar 2011
„Pflicht“zölibat Wirklich und im Namen Gottes und für Gott verbindlich kann Niemand auch kein Papst
einen Mitchristen zu etwas verpflichten. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Das Wort „Pflicht“ stört mich auch jetzt habe ich gerade entdeckt, daß es sogar noch Unterschiede gibt.
Enthaltsamkeitszölibat und Ehelosigkeitszölibat Die einen dürfen heiraten, müssen aber enthaltsam
leben. Die anderen dürfen nicht heiraten, … Ich freue mich, wenn ein Priester oder auch hier unser
Cornelius Roth, lachend und zufrieden sagen kann, daß er gerne zölibatär lebt. Vorhin habe ich mir
gedacht, vielleicht hat GOTT für jeden einen Spezialweg und manche Männer möchte er einfach an einer
anderen Stelle. Wenn ein Mann Elektriker trotz Theologiestudium, dann solls sicher so sein. Außerdem
ists doch sicher auch ein Geschenk von Gott an die Menschen, daß Thomas Gottschalk dann doch eine Familie
gründen wollte. Stell Dir mal vor, er wäre ein einsamer Pfarrer, irgendwo… er hätte sicher wesentlich
weniger Menschen eine Freude gemacht. ES ist Gut so, wie es ist. JEDER bekommt SEINEN EIGENEN PLATZ. So,
ich muß nun gleich wieder weg. Schöne Grüße an alle und Goldengel möcht ich nochmal sagen, ich habe
gelesen, daß DU die BLÖDSENDUNGEN verurteilst, bei denen die Menschen sich den Hals brechen können,
war dies eine Anspielung auf o. g. Herren? Dies hat er nicht verdient. Die einzige BLÖD-SENDUNG läuft
glaube ich bei Käpten Blaubär. Manchmal komme ich mir hier eh vor wie bei Käpten Blaubär.
#49 bejorommer 11:20:24 | Donnerstag, 10. Februar 2011
Vogel -freiwilliges Zölibat – Pflichtzölibat Nur einen Satz. Ich stimme Dir voll und Ganz zu, daß ein
ganz „freiwillig gelebtes Zölibat“ eine Ganzhingabe an Gott ist, was beim „Pflichtzölibat“ doch einfach,
wegen der „Pflicht“ nicht der Fall ist, und die Gottgefälligkeit da anzuzweifeln ist. Was soll da unselige
„Pflichtzölibat“ also noch wo das ganz freiwillig gelebte Zölibat doch so wertvoll und gottgefällig
sein dürfte. Darum geht das Ganz doch. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Zölibat – wäre ohne ihn die Kirche ärmer? Ohne Zölibat wäre die Kirche ärmer, sagt Prof. Dr. Cornelius
Roth Von allen Seiten wird dereit auf dem Zölibat herumgehackt. Viel Oberflächliches, Abgeschriebenes
und Unreflektiertes ist darunter… Es ist an der Zeit, sich von der Meinung zu verabschieden, die Erneuerung
in der Kirche käme allein durch dei Aufhebung des Zölibats oder der Einführung des Frauenpriestertums.
Die Krise in der Kirche ist ein Glaubensproblem.Ich würde sogar das Gegenteil behaupten: Der Zölibat
ist ein Echtheitskriterium für die Ganzhingabe des Priesters und müsste erfunden werden, wenn es ihn
nicht gäbe. Worin liegt aber der Sinn des Zölibats? Es ist zunächst die Lebensweise JESU und hat damit
eine Verankerung im Neuen Testament. Dessen „Junggesellentum“ anzuzweifeln ist auf dem Niveau von Romanen
wie „Sakrileg“. Ernsthafte Theologen haben dies nie getan. Der geistliche Grund ist somit klar: Wer als
Priester Christus in dieser Welt repräsentieren möchte, für den gebietet es sich, ein Leben zu führen,
wie er – arm, ehelos und gehorsam. Deshalb war es eine geistliche Wahl, welche die Kirche zu dieser Regelung
geführt hat und sie ist weiter ein wichtiger Stachel in der Gesellschaft, der auf das ewige Leben verweist.
Sie kann daher nicht aus rein pragmatischen Gründen (gefühlter Priestermangel) aufgehoben werden. Die
Kirche würde um einiges mehr verlieren, als gewinnen, einiges vom radikalen Geist des Evangeliums. Die
restlichen Sätze können in der FZ von heute, Seite 4 nachgelesen werden – Platzmang…
Memorandum Wahrheit Bereist mehrere hundert Menschen haben das „Memorandum Wahrheit“ unterschrieben. In
diesem Memorandum soll der Rommersheimer Organist Josef Berens aufgefordert werden, endlich Stellung zu
den Vorwürfen gegen ihn zu nehmen! Das Schweigen ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer? Ist es ein Schuldeingeständnis?
Ist Berens vielleicht gar Seminarist?
#45 defendor 10:34:27 | Donnerstag, 10. Februar 2011
„Lockerung des Zölibates“ als plumper Versuch… …der modernistischen Seilschaften, die GOTT gegebenen
WÜRDE des Priesters herunterzudeklinieren… das Ziel… den von GOTT in HOHE WÜRDEN erhobenen HOCH-WÜRDEN
zu einem unbedeutenden, nahzu oft dem Anschein nach „belanglosen Mitarbeiter“ in einem „Team“ werden lassen,
das angeführt wird von völlig ausser Rand und Band geratenen Laien ! Wenn ein Priester derart in den
Hintergrund gedrückt wird, sodass er gegen aussen als „nichts Besonderes“ wirkt (auch zu sehen an der
weltlichen Kleidung !), dann liegt es auf der Hand, dass sich ein solcher Priester kaum mehr seiner HOCHWÜRDIGEN
Berufung bewusst werden kann, die denn für das SEELENHEIL der Menschen und somit zum LOBPREIS der allerheiligsten
Dreifaltigkeit dienlich sein soll… vielmehr verkümmert gar in vielen derart „misshandelten“ Priestern
der Gedanke an die ihnen obliegende unermesslich kostbare Voll-Macht der Spendung der heiligen Sakramente !
Dann ist der Weg auch geebnet für den „Mitarbeiterdienst“ als profaner „Sozialarbeiter“ ! Die PRIESTER-WÜRDE
kann niemals einhergehen mit einem geteilten Herzen, denn diese WÜRDE wird nicht von menschlichem Dazutun
genährt sondern alleine durch die GÖTTLICHE GNADE der Auserwählung ! Und diese Auserwählung fordert
das ganze, UNGETEILTE HERZ ! Ein hw Priester soll kein „Erneuerer“ sein … sondern ERWECKER VON HEILIGKEIT
in den Seelen ! dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
#44 bejorommer 10:24:51 | Donnerstag, 10. Februar 2011
Wolfgang – sind wir doch mal ehrlich Lieber Wolfgang, Kannst Du Dir denn wirklich nicht vorstellen, das
kluge und selbst denkende klevere Priesteramtsberufungen, die doch wissen, daß das „Pflichtzölibat“
menschliche Erfindung ist und nichts mit Gott, Jesus und dem Evangelium zu tun hat und vielleicht, weil
es ein aufgezwungenes Opfer ist, nicht einmal gottgefällig sein könnte, allein schon vom Verstand her
sich überlegen, Gott dann lieber auf andere Art zu dienen. Was die Qualität der derzeitigen Neupriester
angeht, braucht man sich diese, nicht selten doch nur noch hilflosen Kerle, nur mal genauer anzsehen.
Die können doch vielfach nicht mehr überzeugen und machen sich wegen äußerlichen Darstellung, auf
die sie besonders stolz zu sein scheinen, doch nur noch lächerlich. Das ist doch einfach so und in unserer
aufgeklärten Welt auch nicht länger zu leugnen. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
#43 wolfgang e. 10:10:44 | Donnerstag, 10. Februar 2011
@ jobehrens, @ Gallowglas Nochmals, neben der Quantität schwindet auch die Qualität. Genau das habe
ich auch geschrieben. Wir brauchen daher vor allem nicht mehr Priester, sondern zunächst einmal vor allem
bessere Priester. Glaubst du wirklich, dass du bessere Priester bekommst, wenn du das Niveau der Zulassungskriterien
senkst? Nochmals: Wir haben nichts von vielen Priesten, wenn diese nicht gute Priester sind. Da muss man
ansetzen. Wenn es sich lohnt, werden die besten auch bereitsein dafür den Zölibat auf sich zu nehmen.
Aber so, wie es jetzt läuft? Momentan ist der Priester in unserer Gesellschaft doch wirklich das Allerletzte.
Wieso sollte sich das mit der Aufhebung des Zölibats ändern? Es gibt übrigens auch Spätberufene, die
zuvor auch im weltlichen Beruf sehr erfolgreich waren. Gallowglas: Ja ist mir alles bekannt, spätestens
seit dem 4. Jh. war der Zölibat aber zumindest eine Idealvorstellung für die Priester. Und für das
Mönchtum, das seit damals florierte sowieso. Ab dem 8. bzw. 13. Jh wurde das dann konsequenter umgesetzt.
Wenn du so willst, war der Zölibat 700 Jahre lang kein Grund für einen Priestermangel. Auch eine lange
Zeit, oder? Aber du hast recht: Der Priestermangel ist eine Folge des Gläubigenmangels, nicht des Zölibats.
Indoktrination funktioniert heute übrigens immer noch hervorragend, es sind halt heute andere, die indoktrinieren
(oder hältst du die Bildzeitungs-Generation für „aufgeklärter“ (im Sinne von: näher an der Wahrheit)
als die Klosterschüler vor 300 Jahren
bejrommer Bejorommer scheint ein ganz, ganz armer Irrer zu sein, über den sich hier im Forum die meisten
schon ein Urteil gebildet haben dürften. Er schreibt von Gottesdienst und meint Kasperletheater. Er schreibt
von Seele – wer denkt an die Seelen der armen Chorknaben? Bejorommer: Nimm erst zu den nicht unerheblichen
Vorwürfen Stellung, dann können wir weiterreden.
#41 bejorommer 10:01:12 | Donnerstag, 10. Februar 2011
Perverser – Gottesdienst Der Perverwe scheint seinem Namen alle Ehre zu machen und es scheint ein ganz,
ganz armer Irrer zu sein, über den sich doch viele in diesem Forum schon ein Urteil bilden konnten. Für
mich, als kath. Kirchenmusiker ist ein Gottesdienst das Größte, was es für uns Menschen überhaupt
gibt und ich denke, daß ein Gottesdienst, der schematich abläuft und keine Seele darin hat, daß die
Teilnehmer sich mitgenommen fühlen und eingebunden können, auch für Gott wertlos sein dürfte. Josef
Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
#38 Dr. Best 09:42:18 | Donnerstag, 10. Februar 2011
Dr. Guillotin: Könnte sich eine freiwillige Kastration für bejorommer strafmildernd auswirken? – Es
stehen zahlreiche Vorwürfe im Zusammenhang seiner Tätigkeit als Chorleiter im Raum …
bejorommer bekommt Angst Warum schweigt Josef Berens (bejorommer) weiterhin zu den Vorwürfen gegen ihn?
Warum lenkt er immer wieder mit unsinnigen Beiträgen von den Vorwürfen gegen ihn ab? Die Antwort kann
nur heißen: Bejorommer bekommt langsam Angst! Muss sein Verhalten als Schuldeingeständnis gewertet werden?
Zudem kommt: Bejorommer trägt durch seine unsägliche Kondom-Propaganda Mitschuld an jedem neuen Aidskranken.
#36 bejorommer 09:29:42 | Donnerstag, 10. Februar 2011
warum erkennt man das nicht? LIeber Wolfgang, es ist doch so, daß zur Zeit nicht nur die Quantität der
Neupriester sondern auch die Qualität ganz enorm abnimmt, was daran liegen mag, daß viele kluge und
klevere Priesteramtsberufungen die Unsinnigkeit des Pflichtzölibats erkennen, und Gott auf andere Weise
zu dienen versuchen. So ist es offenbar immer mehr die zweite oder dritte Wahl, die sich ein Zölibat
noch aufdrängen lassen. So ist wird auch, gerade bei den sogenannten „Spätberufenen“, immer wieder der
Verdcht genährt, daß es sich da um Leute handelt, die in ihrem normalen Beruf nichts werden konnten
und sich dann ins sichere Beamtentum der kath. Kirche flüchten, wo sie offenbar, wegen dem Mangel an
Kandidaten, mit offenen Armen genommen werden. Als kath. Kirchenmusiker, der in verschiedenen Gemeinden
wirkt und da auch gewisse Einblicke hat, kann man sich da schon ein Urteil und eine Kritik erlauben. Nochmals,
neben der Quantität schwindet auch die Qualität. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
#35 Gallowglas 05:54:35 | Donnerstag, 10. Februar 2011
@wolfgang e.: Da der Zölibat zumindet 1600 Jahre lang nicht zum Priestermangel geführt hat (und in den
meisten Ländern der Welt auch heute nicht), sollten sich die Herrn Theologieprofessoren einmal überlegen,
ob der momentane Nachwuchsschwund nicht andere Ursachen haben könnte. Dumm nur, daß der Zölibat als
[fett]Pflicht[fett] für katholische Pfarrer erst seit dem 11. Jahrhundert (Synode zu Pavia) existiert
und erst seit dem 13. Jahrhundert (Zweites Laterankonzil) wird es auch in der heutigen Form gehandhabt
(vorher haben sich viele Bischöfe, vorallem die deutschen, geweigert.) Wobei, die Gründe für den „momentane
Nachwuchsschwund“ natürlich wo anders liegen, nämlich dort, wo auch die Gründe für die weiter und
weiter steigenden Austrittszahlen liegen … man kann die Leute schlicht nicht mehr so einfach zum Glauben
zwingen, wie es die Kirche bisher versucht … Indoktrination von Kindern funktioniert zwar noch teilweise,
aber auch hier schwindet die Zielgruppe
Bienen … müssten theoretisch ein Glaubensleben haben. Sie haben einen Auftrag, also eine Mission und
sie haben eine Königin. Bienen sind also religiös!
ach Matt3 Wir beide wissen doch wofür eine Kneifzange gedacht ist, und wofür nicht. Und wir beide wissen
doch sehr genau, wohin die Abkehr vom Zölibat führen wird. Der Fels Christi muss sich schützen, und
die Menschen, die an Schutz an diesem Felsen suchen. Und da geht es nicht, dass in diesem Klima des Homokonkordanzes
die Schleusen geöffnet werden. Fällt der Zölibat, dann sind die Mauern Roms geschleift.
#31 wolfgang e. 23:30:58 | Mittwoch, 9. Februar 2011
lieber bejorommer Ja, so ist: Ein Zölibat, der nicht freiwillig ist, ist tatsächlich „sinnlos“ und wohl
oft auch schwer zu ertragen, und natürlich auch nicht gottgefällig. Wenn jemand den Zölibat als Zwang
sieht, soll er daher bitte nicht Zölibatär leben (und daher auch nicht Priester werden). Es ist eine
wichtige Aufgabe der Regens eines Seminars (und auch des zuständigen Bischofs), sicherzustellen, dass
die Kandidaten, die Priester werden wollen, auch entsprechend geeignet sind, und z.B. den Zölibat tatsächlich
freiwillig auf sich nehmen (und nicht gezwungenermaßen, um sich den „Traumberuf“ erfüllen zu können. –
Wer Priester wird, weil das sein Traumberuf ist, ist höchstwahrscheinlich nicht geeignet…). Diese Aufgabe
wurde hierzulande in den letzten Jahrzehnten sträflich vernachlässigt (das war eine der verstaubten
alten Normen, die man „mit einem Federstrich“ beseitigt hat), mit dem Ergebnis, dass tatsächlich viele
ungeeignete Kanditaten Priester geworden sind. Damit hat man weder den jeweiligen Priestern, noch den
betroffenen Laien gutes getan. Es wird wohl noch einige Zeit brauchen, bis sich die Erkenntnis durchsetzt,
dass wenige gute Priester viel mehr wert sind, als viele schlechte. Wenn Qualität wieder ein Kriterium
wird, dann erst wird das Priesteramt auch für die Besten wieder interessant werden. Wenn man aber die
Zugangskriterien lockert (wie es in den letzten 40 Jahren ja haufenweise geschehen ist), werden zuerst
viele ungeeignete, und dann gar keine mehr kommen.
FEBRON = DIDASKALA (21:43): der Naivling macht Witze … „Weil aber der Zölibat zumindest heute die besten
jungen Männer davon abhält, sich dem Priesterberuf zu widmen…“ Ich finde monokausale Erklärungen
immer sehr putzig, je mehr sie im apodiktischen Ton verkündet, und ohne empirische Evidenz aus dem Hut
gezaubert werden. Wie wollen Sie es wissen, histrionischer protestantischer Rhetor, daß es der Zölibat
ist, daß junge Männer davon abhält Priester zu werden? Und dazu die besten? Können Sie Ihre waghalsige
Behauptung statistisch belegen? Dann her damit … legen Sie doch die Statistiken vor, mit Quellenangabe
und Link. Oder handelt es sich lediglich um Ihre persönliche Vermutung. Dann stünde Ihnen die Einfügung
eines „m.E.“ gut an! Vielleicht ist es doch ein Leben als Priester als solches, mit aber nicht hauptsächlich
wegen des Zölibats, das die konsumistische und sekularisierte Jugend von heute davon abschreckt. Vielleicht
ist es auch das postkonziliare Verständnis des Priesters als ‘unus inter pares’ im phantomatischen ‘Volk
Gottes’, das dem Priester die alte Aura der Einzigkeit entzogen hat und das Priesterum unattraktiv macht.
In Deutschland gibt es zusätzliche Konstellationen, in der der Priester seine Tätigkeit zu entfalten
hat, worauf u.a. der Leser Wolfgang e. in seinem intelligenten Beitrag aufmerksam macht, die der Priester
Beruf unattraktiv machen. Soll es immer Priapus sein, der herhalten muß? Nie über polikausale Erklärungen
für den Priesterschwund in Mitteleuropa nachgedacht?
Heute gibt es genügend Singles, die praktisch zölibatär Wenn Sie nicht selbst Hand an sich legen würden,
wenn Sie nicht selbst „hie und da“ etwas „Frischfleisch“ abschleppen würden, wenn sie nicht selbst mit
lüsternen Augen jedes Weib „ausziehen“ würden, was nach Matthäus 5, 27-29 einem Ehebruch gleichkommt,
ja dann würden sie zölibitär leben. „Es gibt keine Entschuldigung für Dummheit. Nur Rechtfertigung“
Nichtinstitutionalisierte Ehelosigkeit sei eigenbrödlerisch? wer kommt auf so einen Unsinn? Auch wenn
das Ratzinger einmal verzapft hat. Derselbe Ratzinger hat doch angeblich selbst als junger Theologe die
Aufhebung des Pflicht-Zölibats gefordert. Es wird immer Menschen geben die hinter vorgehaltener Hand
Blödsinn über andere reden. Wenn man vor so etwas Angst hat, dann wird man im Leben keinen eigenen Weg
beschreiten können. Heute gibt es genügend Singles, die praktisch zölibatär leben und da gibt es nun
wirklich keinen Grund sich zu schämen, oder sich blöde Vorwürfe gefallen zu lassen, wenn man beschließt –
aus welchen Gründen auch immer – auf eine Intimbeziehung zu verzichten.
#26 bejorommer 22:45:22 | Mittwoch, 9. Februar 2011
so ist es doch LIeber Wolfgang, versuche doch einzusehen, daß ein „Pflichtzölibat“ vollkommen überflüssig
und unsinnig wäre, wenn man auf die Freiwilligkeit setzten könnte. Josef Berens (als einfacher, selbst
denkender Katholik
#24 wolfgang e. 22:34:26 | Mittwoch, 9. Februar 2011
@ Didaskala: Ja, so einfach ist das nicht. Da der Zölibat zumindet 1600 Jahre lang nicht zum Priestermangel
geführt hat (und in den meisten Ländern der Welt auch heute nicht), sollten sich die Herrn Theologieprofessoren
einmal überlegen, ob der momentane Nachwuchsschwund nicht andere Ursachen haben könnte. Immerhin sind
die Theologieprofessoren diejenigen, denen die Bildung des Priesternachwuchses anvertraut ist. Es ist
ein bisschen einfach, „die Kirche“ für die eigenen leeren Höhrsäle verantwortlich zu machen. (Interesannterweise
sind ja die Höhrsäle genau in den Regionen leer, wo die durch das „neueste“ Memorandum wieder einmal
geforderten Ideen seit mehr als 40 Jahren vertreten werden…) Vielleicht ist es auch das lämende Räteprinzip
hierzulande ein großes Hindernis für den Priesternachwuchs. (Stundenlanges diskutieren mit Pfarrgemeineräten,
die zwar keine Ahnung haben, aber doch alles besser wissen, und die an die Medien gehen, wenn der Pfarrer
nicht in ihrem Sinn spurt… Das ist keine verlockende Aussicht.) Vielleicht ist auch die allgemeine Erosion
religiösen Lebens in unseren Breiten schuld am Nachwuchsmangel. (Immerhin sind die Messbesucher deutlich
mehr zurückgegangen als die Anzahl der Priester.) So einfach ist es also tatsächlich nicht, und die
einfachen Antworten (Priestermangel? – schaffen wir eben den Zölibat ab) sind nicht immer die richtigen.
bejorommer: richtig: Ein ganz freiwillig, Gott zu Ehren gelebtes Zölibat ist gottgefällig. Genau dieser
freiwillige Zölibat ist Voraussetzung zum Priesteramt!
#23 bejorommer 21:43:42 | Mittwoch, 9. Februar 2011
sind wir doch ehrlich Lieber Wolfgang, auch wenn es Dir noch so schwer fällt einzusehen, daß das Pflichtzölibat
nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat, ändert das nichts daran, daß das „Pflichtzölibat“ reine,
aus welchen Gründen auch immer, menschliche Erfindung ist, die locker und leicht mit einem Federstrich
beseitigt werden könnte. Ein ganz freiwillig, Gott zu Ehren gelebtes Zölibat dürfte Sinn machen und
sicherlich auch gottgefällig sein, ganz sicher aber nicht das „Pflichtzölibat“ das eher nur der Befriedigung
derer dient, die Priesteramtskandidaten diese Menschseinsbeschneidung aufzudrängen versuchen. Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
#22 Didaskala 21:43:08 | Mittwoch, 9. Februar 2011
@wolfgfang e: So einfach ist das nicht! Niemand wird zum Priesteramt gezwungen. Daher wird auch niemand
zum Zölibat gezwungen. Daher ist der Zölibat freiwillig. Kirchensteurzahlende Katholiken haben das Recht,
seelsorgerlich betreut zu werden. Weil aber der Zölibat zumindest heute die besten jungen Männer davon
abhält, sich dem Priesterberuf zu widmen, fehlt es allenthalben an Seelsorgern. Also wirkt der Amts-Zölibat
für die einzelnen Gläubigen, und für die Alten und Kranken zumal, zu deren Nachteil.
#21 wolfgang e. 21:12:58 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Ja, die Zeitungen… Wenn die Menschen nicht mehr an Gott glauben, dann glauben sie an die Zeitungen.
(Den Pflichtzölibat muss es geben, ich habe es in der Zeitung gelesen…) Lieber bejorommer, wortwörtlich
zu wiederholen, was in der Zeitung steht, ist NICHT das Kennzeichen eines selbst denkenden Menschen. Wo,
lieber bejorommer, lebst du eigentlich, dass du so Mediengläubig bist? Nutze dein Hirn (ich bin überzeugt,
du hast eines), und fang endlich an, zu denken. Bei Menschen, die denken, sollte hin und wieder ein bisschen
eine Meinungsänderung erkennbar sein. Du wiederholst seit Jahren stereotyp immer die gleichen fünf Thesen.
Menschen die sehr kompliziert sind, neigen dazu, sich für einfach zu halten. Menschen, die ständig nachplappern,
was die Mehrheit sagt, glauben oft, dass sie besonders scharfsinnige Denker sind… Übrigens: Es ist
einfach Fakt und nicht zu leugnen, daß der Pflichtzölibat eine rein menschliche Erfindung und Menschseinsbeschneidung
ist, die nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat. Der Zölibat ist keine Erfindung, sondern eine
Lebensweise. Der Zölibat wurde von Jesus gelebt und von Jesus empfohlen. Er hat daher sehr viel mit Jesus
und den Evangelien zu tun. Was soll deine gegenteilige Behauptung? Hast du noch nie die Bibel gelesen?
#20 Blaumeise 20:55:05 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Gebetläuten, morgens-mittags-abends. Woher kommt diese Tradition? Der „Engel des Herrn“, das Ave-Läuten,
damit ist doch nur das Mittagläuten um 12:00 gemeint, oder? Hat das was mit dem Stundengebet der Ordensleute
zu tun? Bei uns im Bistum gibt es zusätzlich ein Läuten am Freitag um 11:00 Uhr. Kennt jemand den Hintergrund?
Google, Wikipedia und co helfen bei diesen Fragen nicht recht weiter…
#19 bejorommer 19:46:44 | Mittwoch, 9. Februar 2011
sycamore – wo lebst Du Bist Du denn der einzige Fremdling in unserer Republik der nicht weiß, daß es
einen „Pflichtzölibat“ gibt und liest Du keine Zeitung, denn gerade das Pflichtzölibat ist doch heute
großes, aktuelles Thema? Wo lebst Du oder belügst Du Dich selbst? Josef Berens (als einfacher, selbst
dnekender Katholik
Liebster bejo: why don’t you shut your trap up? Es ist einfach Fakt, daß es einen „Pflichtzölibat“ nicht
gibt. Außer in deinem erkrankten orgasmisch durchsetzten Gemüt. Hör doch einfach auf, über die Primarsexualorgane
der anderen befinden zu wollen. Also: why don’t you shut up? Remember: bejo should be seen, not heard!
#17 bejorommer 18:28:46 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Ihr Lieben Es ist einfach Fakt und nicht zu leugnen, daß der Pflichtzölibat eine rein menschliche Erfindung
und Menschseinsbeschneidung ist, die nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat. Josef Berens (als
einfacher, selbst denkender Katholik
Der Zölibat – für Josef Berens’ Denkniveau erklärt Wenn in Ihrer Jugendzeit der 50er Jahre, Herr Berens,
in Ihrem Eifeldörfchen Rommerskirchen ein junger Mann mit 30 noch nicht verheiratet war, dann sagten
die Leute: ‘Der hat keine abbekommen’ oder ‘den wollte keine haben.’ Wenn er dann gesagt hätte: ‘Ich
will aber bewusst ehelos leben“ – dann hätten die Leute gesagt: ‘Wenn dem Fuchs die Trauben zu hoch hängen,
dann…’ Wenn ein evangelischer Pfarrer mit 40 noch ehelos lebt, dann fragen die Leute: ‘Ist der schwul
oder was ist los?’ Wenn er dann sagen würde: „Nein, ich lebe ehelos um des Himmelreiches willen im Sinne
Jesu“ – dann würden die Leute sagen: s. o. Daraus folgt – was J. Ratzinger schon 1977 stringend und plausibel
erklärt hat: Wenn der Zölibat nicht mehr einer gemeinschaftlichen kirchlichen Form unterliegt, sondern
eine private Entscheidung ist, dann verliert die Ehelosigkeit ihren zeichenhaften Charakter „um des Himmelreiches
willen“ bzw. des Verzichts um des im Glauben übernommenen Dienstes willen. Die Single-Entscheidung ohne
kirchliche Form und Verpflichtung wird dagegen zu einer privaten Absonderlichkeit oder einer absonderlichen
Eigenbrödlerei.
bejorommer Es ist schlimm genug, wenn King bejo so denkt, wie er denkt. Noch schlimmer aber ist es, wenn
seine organistische Majestät diese unfertigen Gedanken immer wieder, ohne einen Anhauch von gedanklicher
Entwicklung, äußert. Es gibt so viele kompetenten Bücher über den Zölibat auf dem Markt, daß es
wirklich unentschuldbar ist, sich wie ein lallendes, ohnungsloses Kind sich darüber zu äußern.
Josef Berens ist natürlich zu denkfaul, die Zölibats-Antwort von J. Ratzinger zu bedenken „Ich denke
es ist zu unterscheiden zwischen einem wirklich „ganz freiwillig“ Gott zu Ehren gelebten Zölibat und
einem, als zwingende Voraussetzung für das Priestertum vorgeschriebenen „Pflichtzölibat“ Das Zölibat
insgesamt würde ganz enorm aufgewertet, wenn es das, Pflichtzölibat nicht gäbe, daß ohnehin mehr oder
weniger mit dem Geruch von Unehrlichkeit behaftet ist. Die Antwort auf dieses Fehl- und Falschdenken hat
der damalige EB Joseph Ratzinger 1977 gegeben: Ein Zölibat ohne institutionelle Verankerung hat keine
Lebenskraft. „Wenn der Zölibat der Weltpriester nicht eine gemeinschaftliche kirchliche Form ist, sondern
eine private Entscheidung, dann verliert er seinen wesentlichen theologischen Gehalt und seine entscheidende
persönliche Fundierung, denn dann hört er auf, ein von der Kirche getragenes Zeichen zu sein und wird
zur privaten Absonderlichkeit. Dann ist er nicht mehr zeichenhafter Verzicht um des im Glauben übernommenen
Dienstes willen, sondern Eigenbrödlerei, die deshalb mit gutem Grund verschwindet.“
Der Heilige Geist wird die liberalen Seilschaften beenden ! Mit der bevorstehenden Neustrukturierung der
Römischen Kurie dürften die Seilschaften des Liberalismus ein Ende finden; gerade ein Kardinal Burke,
der hl. Tradition verbunden, wäre eine Art „Paukenschlag“ zur Einläutung der Ausladung des den wahren
Glauben unterminierenden liberalen Gesinnungsgiftes; nicht zu vergessen ist auch der grosse Einfluss auf
die kommenden Papstwahlen; der Einfluss eines Kardinal Burkes auf die Wiedererstarkung der hl. Tradition
wäre die Folge; dann wäre wohl auch die Zeit von Bischöfen vorbei, die nichts Besseres zu tun haben
als sich für die ENDGÜLTIG ad acta gelegte „Ordination der Frau“ einzusetzen; die Zeit der wahren Hirten
rückt in greifbare Nähe www.razyboard.com/…07887-5896399-0.html damit einhergehend auch das Versandenlassen /
Rückgängigmachen der bislang vielerorts vorangetriebenen Verprotestantiesierung der Kirche; diese macht
sich nicht nur in Verschandelungen von röm. kath. Kirche durch einen „Wettbewerb“ um den hässlichsten
„Altartisch“ bemerkbar www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html sondern auch durch eine diesem äusserem
Torso gleichenden Weichspültheologie als geplante schrittweise „Selbstabschaffung“ der Kirche hin zur
belanglosen „ganz human“ gesinnten „Sozialinstitution“ mit freimaurerischer Patenschaft www.razyboard.com/…07891-5901969-0.html
#12 polenpaule 13:27:35 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Jaschke ist ein Witz Sein „Bekenntnis“ zum Zölibat ist genau so ein Witz wie die Verteilung von Kondomen
an Damen des horizontalen Gewerbes, die in unmittelbarer Nähe des Herrn in Hamburg St. Georg (Stadtteile)
tätig sind. Jaschke ist immer für einen Geck gut!!!
Sycamore es ist nicht schlimm, wenn J. Berens so denkt, wie er denkt. Viele Menschen verstehen den Zölibat
nicht so ganz, ich auch nicht. Jetzt ist der Zölibat aber nun mal da und die Priester und auch die Nonnen
müssen damit fertig werden und sie werden es ja auch. Der ZÖLIBAT ist eben eine Hürde. Männer wollen
doch immer ihre FREIHEIT, ein Priester hat diese doch.
bejorommer / Gotthard 1) bejorommer, why don’t you shut up? 2) „welchen Kreuzzug will dieser Herr damit
heute unterstützen?“ Den Kreuzzug gegen den laschen Gotthard!
Josef Berens Lieber Herr Berens, ich glaube, die Männer, die Theologie studiert haben und sich dann tatsächlich
auch durchgerungen haben, Priester zu werden, sind nicht so unzufrieden mit ihrem Leben, auch wenn sicher
einiges dann doch anders kommt als gedacht. Eigentlich denke ich eher, daß die Männer, die nach dem
Theologiestudium sich doch für eine Familie entschlossen haben, eventuell etwas unzufriedener mit ihrem
Beruf sind, vielleicht empfinden sie ja ab und zu eine gewisse innere Leere und sind auf der Suche nach
mehr Sinn. Daher empfehle ich doch immer wieder, diese Männer können bleibender Diakon werden – zusätzlich
zum Beruf, zusätzlich zur Familie – als Ergänzung. Sie können ihren Beruf aufgeben, müssen aber nicht.
Ich bewundere das immer wieder, wenn eigentlich beruflich erfolgreiche Männer dann so um die 50-60 Jahre
sagen, ich werde jetzt Diakon. Unterschätze bitte nicht die Arbeit eines Diakones und wie gesagt, da
kannst Du trotzdem auch „normal“ arbeiten. Es liegt dann an DIR, wieviel ZEIT Du für Dein DIAKONSEIN
investieren möchtest. Die Frohe Botschaft zu verkünden, ist eine äußerst wichtige Aufgabe. www.youtube.com/watch?v=k8B1nKGIAeg&…
:)3
#8 Gallowglas 11:34:36 | Mittwoch, 9. Februar 2011
@bejorommer Du kannst doch nicht leugnen, daß Niemand amtskirchlich zum Priestertum zugelassen wird,
der sich ein „Pflichtzölibat“ nicht aufdrängen läßt. Da kann doch aber von „freiwillig“ nicht die
Rede sein. Das stimmt nicht so ganz … man kann zu den Evangelen wechseln, dort Pfarrer werden, heiraten
und dann wieder in die RKK eintreten … und schon ist man Pfarrer, ohne sich mit dem Zölibat rumärgern
zu müssen …
#7 wolfgang e. 11:23:26 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Lieber bejorommer Du kannst doch nicht leugnen, daß Niemand amtskirchlich zum Priestertum gezwungen wird.
Da kann doch aber von „Zwang“ oder „Pflicht“ nicht die Rede sein. Wenn du Organist werden willst, musst
du die Kunst des Orgelspielens beherrschen. Wurde dir das Orgelüben jetzt aufgedrängt, weil du Organist
werden wolltest? Hast du das Orgelspielen jetzt etwa nicht freiwillig erlernt? Wieso kannst du nicht als
Gittarist das Amt des Organisten übernehmen? Oder wie jetzt? wolfgang e. (Danke, auch ich denke selbst
und bin Katholik)
Zölibat, Priester, Abtreibung usw. Lieber Bejorommer, ich denke, je mehr wir LAIEN uns negativ über
den ZÖLIBAT auslassen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, daß etwas geändert wird. Je mehr
die „Welt“ eine Änderung wünscht, desto mehr wird die Kirche eine Abneigung gegen diesen Wunsch empfinden.
JESUS wird die richtige Antwort geben, egal wie sei ausfällt. Ein Priester braucht auch Zeit und RUHE
um innerlich zur RUHE zu kommen, hat er diese RUHE mit einer Familie denn wirklich? Gestern habe ich ein
Buch von meiner Oma von Pater Leppich gefunden, das ist vielelicht toll. Er sagt auch, wer nicht in der
Einsamkeit der Wüste gewesen ist, kann den Menschen nichts geben. Er bleibt ein Schiff ohne Tiefgang
und kann den Menschen nichts geben. Wer nicht täglich mit Gott ringt, der wird seinen suchenden Brüdern
nichts mehr geben können. Mit Gott kann man nicht religiös flirten, sondern muß mit ihm ringen, wie
Jakob mit dem Engel. (Seht ihr, ich ringe ja auch mit einem Engel ) Über Abtreibung hat er schon in 1956
geschrieben. Er schreibt aber auch, daß alle sich bei einer Abtreibung zum Mörder machen. (Die Mutter,
die Politiker,alle,alle, die nicht aktiv helfen – auch wir, die die Truhen voll haben und davon keine
neue Wiege kaufen). Er sagt auch, daß in jeder Frau eine Dirne und eine Heilige gleichzeitig steckt –
stimmt ja irgendwie. Schau Dir Maria Magdalena an. Es ist unsere Aufgabe, den Maria Magdalenas dieser
Welt zu helfen, nicht sie zu verdammen – denn GOTT liebt sie.
#4 bejorommer 10:35:19 | Mittwoch, 9. Februar 2011
ganz freiwilliges Zölibat – Pflichtzölibat Lieber Wolfgang, Du kannst doch nicht leugnen, daß Niemand
amtskirchlich zum Priestertum zugelassen wird, der sich ein „Pflichtzölibat“ nicht aufdrängen läßt.
Da kann doch aber von „freiwillig“ nicht die Rede sein. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender
Katholik
#3 wolfgang e. 10:29:49 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Lieber bejorommer Das Thema haben wir aber jetzt schon oft durchgekaut, oder? Niemand wird zum Priesteramt
gezwungen. Daher wird auch niemand zum Zölibat gezwungen. Daher ist der Zölibat freiwillig. Dass nicht
alle ihrer Entscheidung zum Zölibat treu bleien spricht nicht gegen den Zölibat. Wir schaffen auch nicht
die Ehe ab, weil nicht alle ihrem Eheparner treu bleiben. Wenn Du nicht zölibatär leben willst, kannst
du z.B. Diakon, Pastoralassistent oder Pfarrgemeinderat werden. Als solcher hast du in der Kirche im deutschen
Sprachraum sowieso mehr „Macht“ als der jeweilige Pfarrer. (Und genau diese Verkehrung der „Machtverhältnisse“
ist eine der Ursachen für den Priestermangel, nicht der Zölibat. Wieso soll sich jemnand das Priesteramt
antun, wenn er dann von denen bevormundet wird, die er eigentlich leiten soll? – Das sind die „verkrusteten
Strukturen“, die aufgebrochen gehören. Wenn es in einer Unternhmung nur mehr Chefs gibt, wer macht dann
die „normale“ Arbeit?)
#2 bejorommer 10:06:22 | Mittwoch, 9. Februar 2011
ganz „freiwilliges“ Zölibat und „Pflichtzölibat“ Ich denke es ist zu unterscheiden zwischen einem wirklich
„ganz freiwillig“ Gott zu Ehren gelebten Zölibat und einem, als zwingende Voraussetzung für das Priestertum
vorgeschriebenen „Pflichtzölibat“ Das Zölibat insgesamt würde ganz enorm aufgewertet, wenn es das,
Pflichtzölibat nicht gäbe, daß ohnehin mehr oder weniger mit dem Geruch von Unehrlichkeit behaftet
ist. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Wann gilt Beten? „Der Obere des altgläubigen Instituts vom Guten Hirten hat vorgeschlagen…“ Was für
eine Meldung! Jemand der der Piusbruderschaft nahesteht schlägt vor, etwas wieder einzuführen, dass
in vielen Pfarren und von vielen Katholiken praktiziert wird. Aber vielleicht „gilt“ Beten für Kreuz+
nicht, wenn es die tun, die hier normalerweise als „neugläubig“ diffamiert werden?