16:32:57 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Die über 300 Unterzeichner hoffen, bei den Amtsbischöfen offene Türen einzurennen. Doch dieser geht es nicht um die Wahrheit – nur um die richtige Taktik.

Die Webseite petitionproecclesia.wordpress.com
(kreuz.net) Über 300 Pfarrer, Priester, Theologen, Studenten, Intellektuelle, Kulturschaffende und Journalisten
haben eine Antwort auf das von den Medien-Bossen hochgejubelte Theolunken-
Pamphlet vom vergangenen Freitag
verfaßt.
Es handelt sich dabei um die auf
petitionproecclesia.wordpress.com „Petition »Pro Ecclesia«“.
Zu den Unterzeichnern gehören zahlreiche in der Öffentlichkeit bekannte Priester. Viele von ihnen bewähren
sich täglich an der pastoralen Front und in der Jugendseelsorge.
Unter den Unterzeichnern sind:
Pfarrer
Andreas Kutschke aus dem Bistum Dresden-Meißen,
Pfarrer Hendrick Jolie aus dem Bistum Mainz,
Pfarrer
Christian Sieberer aus dem Erzbistum Wien,
Pfarrer Florian Parth aus dem Bistum Graz-Seckau,
Pfarrer Roger
Ibounigg aus dem Bistum Graz-Seckau
Pfarrer Alexander Pommerening aus dem Bistum Speyer,
Kaplan Marc Zimmermann
aus dem Bistum Aachen.
Pfarrer Johannes Holdt, Diözese Rottenburg-Stuttgart
Kaplan Rainer Geuder, Voitsberg,
Bistum Graz-Seckau
Hw. Gero P. Weishaupt, Offizial im Bistum Roermond
Pater Michael Ramm von der Petrusbruderschaft,
Pater Vinzenz Kleinelanghorst, Zisterzienser im Stift Heiligenkreuz, Erzbistum Wien
Pater Paulus Nüss,
Zisterzienser im Stift Heiligenkreuz, Erzbistum Wien
Pater Wolfgang Buchmueller, Zisterzienser im Stift
Heiligenkreuz, Erzbistum Wien
Pater Robert Jauch, Franziskanerkloster Düsseldorf, Erzbistum Köln
Prälat
Joachim Schroedel, aus Kairo, Bistum Mainz
Hw. Oliver E. Busse, Bistum Banja Luka
Ferner unterschrieben
bekannte Publizisten wie der deutsche Historiker Michael Hesemann, der Feigenblattjournalist beim Straßenmagazin
‘Spiegel’, Matthias Matussek, oder der frühere CDU-Bundestagsabgeordneten Alois Graf von Waldburg-Zeil
die Petition.
Dicht hinter den Bischöfen – sonst fallen sie umDie „Petition »Pro Ecclesia«“ stellt
fest, daß das Pamphlet der Theolunken der Kirche großen Schaden zufügt: „Gläubige werden verunsichert,
getäuscht und in die Irre geführt.“
Die Unterzeichner verstehen sich an der Seite der Kapitulations-Bischöfe
und des Papstes.
Sie bittet die Oberhirten, den Theolunken „mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten“.
Denn die Gläubigen würden den Beistand ihrer Bischöfe brauchen.
Ferner sollten die Kapitulation-Bischöfe
den Zölibat mit Nachdruck unterstützen: „Gerade jetzt, in dieser schweren Zeit, brauchen die Priester
den Rückhalt ihrer Bischöfe.“
Die Hoffnung auf die Kapitulationsbischöfe?Die „Petition »Pro Ecclesia«“
bittet die Bischofe, dafür zu sorgen, daß das Lehrpersonal an den theologischen Fakultäten keine Ketzereien
unterrichtet:
„Wir brauchen Dozenten und Professoren, die den Glauben intellektuell redlich untermauern
und unserer säkularisierten Gesellschaft auch im wissenschaftlichen Diskurs an den Universitäten etwas
zu sagen haben.“
Die Unterzeichner fordern, daß „liturgische Experimente“ endlich beendet werden.
Die
Gläubigen hätten ein Recht auf eine Liturgie gemäß den Riten der Kirche.
Schließlich sollten sich
die Bischöfe zur Ehe von Mann und Frau bekennen: „Gleichgeschlechtliche und nichteheliche Partnerschaften
können der Ehe niemals gleichgestellt sein.“
Abschließend erinnert die Petition, daß im von den Bischöfen
angekündigten „Dialogprozeß“ „die Grundfeste der Kirche nicht zur Disposition gestellt werden“ dürften.
Optimistisch geben sich die Unterzeichnen davon überzeugt, daß sie mit ihren Bitten bei den Bischöfen
„offene Türen einrennen“.
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