15:33:09 | Donnerstag, 10. Februar 2011
Jahrzehntelang hat die ‘Frankfurter Rundschau’ die jahrzehntelangen Vergewaltigungen an der Hessischen Odenwaldschule vertuscht. Auf einmal ist das feige Blatt mutig geworden.

Gebäude der Odenwaldschule
© Armin Kübelbeck, Wikipedia, CC(kreuz.net) Am Dienstag beweinte der Journalist Jörg Schindler in der Kirchenhaß-Tageszeitung ‘Frankfurter
Rundschau’ tränenreich die Beerdigung eines ehemaligen Odenwaldschülers (39) in Berlin.
Der Verstorbene
wurde als Odenwald-Schüler von dem damaligen homosexuellen Schulleiter
Gerold Becker angeblich vielfach
vergewaltigt.
Einen Tag, bevor er eine Drogen-Entziehungskur antreten sollte, beging er Selbstmord.
Obwohl ein Nachweis schwierig und Schindler kein
Psychologe ist, unterstellt die ‘Frankfurter Rundschau’
einen Zusammenhang zwischen dem Selbstmord und den Mißbräuchen.
Die Vertuschungs-Zeitung rühmt sich
Die ‘Frankfurter Rundschau’ wußte seit Jahren nachweislich von den Mißbräuchen.
Im November 1999
publizierte sie sogar einen einsamen Artikel darüber.
Doch dann ließ das Blatt das Thema schnell in
der Versenkung verschwinden.
Dennoch rühmt sich die Vertuschungs-Zeitung heute schamlos, den Skandal
in der Odenwaldschule im März 2010 „aufgedeckt“ zu haben – in einer Zeit freilich, als plötzlich alle
die Pädophilie zu beheulen begannen.
Odenwaldschule vor dem Ende?Nach Angaben der ‘Frankfurter Rundschau’
gibt es in der Odenwaldschule noch 217 Zöglinge – zwanzig weniger als vor einem Jahr
Das Blatt rechnet
vor: „Bei Schulgebühren von 27.000 Euro jährlich bedeutet das ein tiefes Loch in der Kasse.“
Für die
Gremien der Schule hat die Zeitung viel Verständnis: „Der gute Wille ist ihnen nicht abzusprechen.“
Doch im Vorstand der Odenwaldschule streitet man sich über Entschädigungen an die Betroffenen.
Es wurden
Summen bis 500.000 Euro genannt. Dann wieder heißt es, daß das Schulgeld – 80.000 Euro – zurückgefordert
werde.
Die Zeitung zitiert die Journalistin Regina Bappert (51), die im Trägerverein der Schule sitzt
und diese unbedingt erhalten möchte:
„Wir hatten gehofft, daß hier zu irgendeinem Zeitpunkt einmal
Ruhe einkehrt – aber die hat es nie gegeben.“
Die gegenwärtige Schulleiterin Margarita Kaufmann ist
nach Angaben der ‘Frankfurter Rundschau’ auf unbestimmte Zeit krankgeschrieben.
Sie wollen Geld, Geld,
GeldEin Vertreter des radikalen Vereins ‘Glasbrechen’ – der gerade mal zwanzig Betroffene vertritt –
stimmt das große Opfer-Gejammer an:
Die Schule habe die Betroffenen nie gefragt, womit ihnen am besten
gedient wäre.
‘Glasbrechen’ meint damit vor allem Geld.
Wenn der Rubel nicht schnell zu rollen beginnt,
droht der Verein der Schule mit der Rache der Medien-Bosse:
„Erfahrungsgemäß wird die Wortwahl eine
drastische sein“ – erklärt die ‘Frankfurter Rundschau’, die es wissen muß.
Eine Stiftung, die vom in
der Schweiz lebenden Kaufmann Philip von Gleichen betreut wird, hat inzwischen 12.000 Euro gesammelt.
Trotzdem soll bis Ende Februar ein „schlüssiges Entschädigungskonzept“ vorliegen.
Von Gleichen kommentiert:
„Die Odenwaldschule zu retten, ist wie mit einem Sack Zement schwimmen zu gehen.“
Mißbrauch geht in
Habgier überDie Zeitung zitiert einen Ex-Schüler im Schutz der Anonymität, der in den 90er Jahren
vergeblich versuchte, die Skandale in den HS-Medien ans Licht zu bringen.
Er kann nicht verstehen, daß
im Kollegium noch immer Lehrer sitzen, die „nachweislich“ Verhältnisse mit älteren Schülern gehabt
hätten.
Dann legt er gegen Meto Salijevic, den Geschäftsführer der Schule los. Dieser bestimmte immer
noch die Geschicke der Schule mit, obwohl er schon Ende der 90er Jahre im Amt war, als die Medien-Bosse
den Pädophilie-Skandal gerade mit Erfolg vertuschten.
Auch der Anonym will vor allem Geld: Wenn die
Schule dabei zugrunde geht, tut es ihm nicht leid.
Rache spiele dabei keine Rolle, beteuert er ungefragt.
Kein Mißbrauch ohne KirchenhaßAm Schluß bekommen die deutschen Kriech- und Kapitulationsbischöfe
noch eines aufs Dach.
Der Anonyme habe – so die ‘Frankfurter Rundschau’ – kürzlich in Berlin mit Betroffenen
aus anderen Institutionen debattiert:
„Als dort einer fragte, was man tun könne, um sexuellen Mißbrauch
künftig ein für alle Mal zu verhindern, sagte ein anderer im Scherz: »Schafft die Katholische Kirche
ab«.“
Der Anonyme habe darüber nicht gelacht.
Warum er in diesem Zusammenhang nicht – passend für
Deutsche, die bekanntlich alle Nazis sind – die Abschaffung des Judentums gefordert hat, ist unklar.
Bei den Juden gibt es auch
sexuelle Mißbräuche.
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