23:55:17 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Undank ist der Welten Lohn: Die Kirchenhaß-Zeitung ‘Welt’ hat sich ein neues Mißbrauchs-Opfer ausgesucht – den Kardinal von München und Freising. Dabei hat dieser die Medien-Bosse beim Aufblasen des Mißbrauchs-Ballons aus Leibeskräften unterstützt.

‘Welt online’ kippt einen Dreckkübel über Kardinal Marx.
(kreuz.net, München) Die Online-Ausgabe der Tageszeitung ‘Welt’ hat gestern abend mit der infamen Schlagzeile
„Kardinal Marx – Krisenmanager oder Intrigant?“ einen zweiten Dreckkübel über Reinhard Kardinal Marx
von München und Freising ausgegossen.
Die Webseite verbreitete bereits gestern nachmittag die Lüge,
daß Kardinal Marx einen „Mißbrauchsverdacht vertuscht“ habe.
Das Erzbistum demaskierte die Lüge umgehend.
Es forderte deren Richtigstellung und kündigte rechtliche Schritte an.
Ein „möglicher“ Homo-Mißbrauch
Das Schmierblatt entschied sich mit einem zweiten Artikel zu einer Flucht nach vorne. Es publizierte
seine lügnerischen Anschuldigungen gegen den Kirchenfürsten noch ausführlicher.
Der Kardinal habe
einen „möglichen“ Mißbrauchsfall zurückgehalten und erst öffentlich gemacht, als die Niederlage gegen
das Kloster Ettal drohte.
Ende Februar 2010 hatte der Kardinal einen Vorfall in der dortigen Klosterschule
als Mißbrauch hochgespielt und völlig kopflos den Rücktritt des unbescholtenen Abtes erzwungen, der
danach prompt
wieder eingesetzt wurde.
Die Seite erinnert genüßlich daran, daß sich Kardinal Marx
bei der Verleumdung des Klosters Ettal zunächst „mit harter Hand“ in Szene setzte.
Die Kapitulations-Strategie
des Kardinals sei vielen Kirchenmännern allerdings sauer aufgestoßen und habe den Heiligen Vater verärgert –
behauptet der Artikel zu wissen:
„In Rom munkelte man schon, das könne ihn den ersehnten Kardinalshut
kosten“ – legt ‘Welt Online’ eine Forderung von ‘kreuz.net’ dem Vatikan in den Mund.
Der als unschuldig
zu betrachtende Angeklagte wehrt sichAls Quelle der jüngsten Verleumdung gegen den Kapitulations-Kardinal
nennt das Blatt ein „Papier des Münchner Ordinariats“.
Die von ‘Welt Online’ konstruierte Geschichte
begann am 5. April 2010.
Ein angebliches männliches Mißbrauchs-Opfer trat mit der nicht nachprüfbaren
Behauptung hervor, im fernen Schuljahr 1985/86 am Benediktinerinternat Scheyern in Oberbayern homosexuell
mißbraucht worden zu sein.
Das Blatt muß zugeben, daß während des Mißbrauchs-Hoax viele solcher
Mails beim Mißbrauchs-Beauftragten des Erzbistums München, Prälat Siegfried Kneißl, eingingen.
Der
Prälat beantwortete das Mail ordnungsgemäß.
Das angebliche Homo-Opfer lebt aber in Spanien, weshalb
die Kommunikation und ein persönliches Treffen mit dem Prälaten und danach mit Kardinal Marx ihre Zeit
brauchten.
Er berichtete Schauermärchen von mehreren homosexuellen Vergewaltigungen durch einen Erzieher
am Benediktinerinternat Scheyern in Oberbayern. Dieser wechselte später als Erzieher nach Ettal.
Prälat
Kneißl glaubte dem Homo-Opfer und zeigte den mutmaßtlichen Täter bei der Staatsanwaltschaft München
an – obwohl er hätte wissen müssen, daß die angebliche Tat längst verjährt war und darum von der
Staatsanwaltschaft nicht verfolgt wurde.
Der beschuldigte Erzieher beteuerte gegenüber seinem neuen
Arbeitgeber, dem Kloster Ettal, seine Unschuld. Er könne sich an keine derartigen Vorfälle erinnern.
Troztdem ist er seit der Anzeige beurlaubt. Gegenwärtig kämpft er vor einem Arbeitsgericht um eine
Rückkehr an seine Arbeitsstelle.
Die Seifenblase der ‘Welt’ zerplatzt‘Welt Online’ versucht dem Münchner
Kardinal einen Strick zu drehen, weil er das Kloster Ettal – und damit die Medienbosse – nicht früher
über den bis heute nicht erhärteten Verdacht informierte.
Der – nach üblichem Rechtsstandard als unschuldig
zu betrachtende – Beschuldigte habe in den drei Monaten bis zur ergebnislosen Anzeige „eine Gefahr für
die Schüler“ dargestellt – verdreht ‘Welt Online’, obwohl gegen den Betreffenden keine juristisch nachprüfbaren
Beschuldigungen vorliegen.
Das Blatt unterstellt dem Münchner Kardinal ferner, die Anzeige gezielt erst
Anfang Juli getätigt zu haben, um dem Kloster Ettal zu schaden:
„Kommt [Kardinal] Marx die Sache gelegen,
weil der Verdacht wieder schlechte Presse für Ettal bringen wird?“ – insinuierte ‘Welt Online’ auf niederträchtige
Weise.
Die Anzeige erfolgte am 5. Juli und wurde am nächsten Tag dem Kloster Ettal bekanntgegeben.
Doch der römische
Freispruch für das Kloster – nach dem die Maßnahmen von Kardinal Marx gegen die Gemeinschaft
rückgängig gemacht werden mußten – erfolgte erst am 8. Juli.
Erst am 12. Juli wurde die Anzeige öffentlich
bekannt.
Für ‘Welt online’ bezeichnet es als angeblich „auffällig“, daß beide Sachverhalte praktisch
am selben Wochenende öffentlich wurden – die Entlastung des Klosters im alten Fall und die Konstruktion
eines neuen Falls.
Doch spätestens hier wird klar, daß der von der ‘Welt’ hochgeschaukelte Fall aus
dem gleichen Material ist wie Mißbrauchs-Hoax insgesamt – aus heißer Luft.
Das ist ein äußerst dünner
Befund.
Alles was das Blatt belegen kann, ist, daß das Erzbistum München den längst verjährten Fall
ausgerechnet oder zufällig Anfang Juli angezeigt hat.
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