Piusbruderschaft
Päpstlicher als der Papst
Ohne Zusammenhang polemisierte der deutsche Publizist Peter Seewald gegen die Piusbruderschaft. Warum wohl?
Niedere Weihen bei der Piusbruderschaft
Niedere Weihen bei der Piusbruderschaft
© piusbruderschaft.de
(kreuz.net, München) Der deutsche Publizist Peter Seewald hat sich zu einer „falschen und polemischen Äußerung“ hinreißen lassen.

Das bestätigte die deutsche Webseite der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. gestern mit Bezug auf ein Interview des Publizisten.

Darin polemisierte er – aus gedankenpolitischen Überlegungen – ohne Zusammenhang gegen die Piusbruderschaft.

Seewald stellt zunächst fest, daß die Altliberalen ständig das Zweite Vatikanum im Munde führten.

Mit Blick auf den vom Pastoralkonzil bekräftigen Zölibat meint er dann:

„Sie wollen das Konzil nur soweit akzeptieren, wo es ihnen in den Kram paßt.“

Um sich nach dem alten Trick in die unangreifbare Mitte zu pflanzen, fügt er an, daß sich die Altliberalen „im Grunde nicht anders wie die schismatischen Bischöfe der reaktionären Piusbruderschaft“ verhalten würden:

„Beide überbieten sich in einem kindischen Aufstand und in Pöbeleien gegen den Papst.“

Diese feige Gegenüberstellung des „aggressiven Protestantisierungsversuchs von theologischen Lehrstuhlinhabern mit den tapferen Verteidigern der katholischen Tradition“ bezeichnet der Kommentator der Piusbruderschaft zurecht als „absurd“.

Diese Aussage schmerze, „weil ihre mangelnde Logik andere wichtige Aussagen des Interviews entwerten könnten“.

Die Bruderschaft stehe gerade dann auf dem Boden des Lehramtes, wenn sie den Neuerungen des Zweiten Vatikanums im Namen der Päpste entgegentrete:

„Sie handelt nicht aus eigenem Ermessen, sondern aufgrund eindeutiger lehramtlicher Verurteilungen.“

Auch das Pastoralkonzil müsse sich an den vorkonziliaren Enzykliken und anderen höchstrangigen Lehräußerungen des Heiligen Stuhls messen lassen.

Die Päpste seien keine Herren über den Glauben, sondern „Hüter der Tradition“.

Dafür sei ihnen der Heilige Geist verliehen worden.

Der Publizist macht es dem Pius-Kommentator leicht:

„Peter Seewald wäre gut beraten, den kindischen Vorwurf des Schismas endlich fallenlassen und sich dadurch nicht päpstlicher als der Papst zu gerieren.“

Der Kommentator fügt an, daß die Beschimpfung von Mitkatholiken auch bei den Feinden der Kirche in die Hosen geht.

Denn: „Für manche Einsichten braucht es nicht nur eine Hermeneutik der Kontinuität, sondern auch eine Kontinuität der Hermeneutik.“

Der Kommentator gibt ein Beispiel:

„Wer die Lehre der Kirche über den Ökumenismus oder die Religionsfreiheit bis zum Zweiten Vatikanum meint ablehnen zu können, wird auch in der aktuellen »Diskussion« in der Frage der Pille oder der Frauenordination nur eine Verteidigung unter zeitlichem Vorbehalt – bis zum nächsten Pontifikat – vollziehen können.“
      
36 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#37   Didaskala   22:13:27 | Samstag, 12. Februar 2011
@kammerjäger: Da haben Sie recht: das alles
Clarissa- eine Tradition des Eidbruches,
– eine Tradition des Rechtsbruches,
– eine Tradition des Wortbruches,
– eine Tradition des Vertragsbruches und
– eine Tradition der Lüge
sind natürlich der Kirche völlig unbekannt!
ist nämlich typisch für Abfallpriester, Freimaurer, Protestanten, V2-Sektierer und andere von Gott verworfene Menschen.
Die Recht=Gläubigen unserer Heiligsten Mutter Kirche sind frei von solchem Makel; und die von der Heiligsten Jungfrau besonders beschützen Pius-Brüder und Netzwerk-Priester zumal.
Redaktion benachrichtigen
#36   Antipacelli †   19:44:11 | Samstag, 12. Februar 2011
Jetzt wird es kompliziert!!!
Für manche Einsichten braucht es nicht nur eine Hermeneutik der Kontinuität, sondern auch eine Kontinuität der Hermeneutik. :-(
Ich würde vorschlagen: entweder – oder!!! :-S
Redaktion benachrichtigen
#35   vitrivius2010   13:50:30 | Samstag, 12. Februar 2011
was soll das ???
seewald will sich doch nur bei den homoschweinen versichern, dass man ihn nicht als nazi beschimpft … feige ratte
Redaktion benachrichtigen
#34   defendor   09:01:47 | Samstag, 12. Februar 2011
Es herrscht vielfach offensichtlich eine…
…manisch-panische „Angst“ vor dem leisesten Hinweis auf
die hl. Tradition der Hl. Mutter Kirche …
seltsam, aber angesichts der
– negativen –
Meinungsmacherei von aussen
( und leider oft auch innerhalb der Kirche )
traurig auch in gewisser Weise“logisch“…
wir leben denn in einer Zeit, die sich nicht nur weltlich
„völlig unabhängig“ geben will
– d.h. selbstgerecht / selbstgefällig –
sondern in der sich auch gewisse kirchliche Strömungen dieser Verlockung nach „Unhabängigkeit“ nicht entziehen können…
„Unabhängig“ wovon eigentlich ?
Dieses Ansinnen ist in etwa zu vergleichen mit einem Menschen, der versuchen will, sich von der Schwerkraft „unabhängig“ machen zu wollen.
Die Einsicht,
dass der Mensch alleine dann seine WAHRE Freiheit finden kann, wenn er seine
VÖLLIGE ABHÄNGIGKEIT von der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES
durch einen Akt des liebenden Ja-Sagens bekräftigt und in die Tat umsetzt,
wird denn auch teils gar nicht mehr erbeten.
Die heilige Tradition ist in der Tat die jahrundertelange Gewähr für diese
wahre FREIHEIT durch das
unverfälschte
Bekenntnis zur reinen Lehre der Heiligen Mutter Kirche.
Dass dieses Bekenntnis denn auch Vielen „Angst“ in dem Sinne machen kann,
dass es den Finger in die offene Wunde
einer selbstgebastelten „Selbstgenügsamkeit“, liegt auf der Hand…
Die Pius-Bruderschaft lehrt keine „Selbstgefälligkeit“…
und „stört“ so die „Gutmenschen“
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
Redaktion benachrichtigen
#33   clarissa colonia   01:53:23 | Samstag, 12. Februar 2011
Na, mein lieber Kammerjäger,
ob Sie meine Zuschrift über die Tradition und Lehre der Kirche da nicht etaws mißverstanden haben?
Redaktion benachrichtigen
#32   kammerjäger   01:47:01 | Samstag, 12. Februar 2011
@Clarissa
– eine Tradition des Eidbruches,
– eine Tradition des Rechtsbruches,
– eine Tradition des Wortbruches,
– eine Tradition des Vertragsbruches und
– eine Tradition der Lüge geben…
sind natürlich der Kirche völlig unbekannt! :-D
Redaktion benachrichtigen
#31   karljosef   23:23:09 | Freitag, 11. Februar 2011
Rudolfus
Die Gültigkeit der Bischofsweihe häng nicht vom ablegen des Anti-modernismuseid ab.
Auch die neuen jheutigen Bischöfe sind gültig geweiht.
Redaktion benachrichtigen
#30   clarissa colonia   22:02:57 | Freitag, 11. Februar 2011
Spannend, sehr spannend …
… wie leicht die Selbstwahrnehmung doch in die Irre gehen kann, wenn man sich selbst als die
„tapferen Verteidiger[n] der katholischen Tradition“
mißversteht. Denn dann müßte es in der katholischen Kirche eine
– eine Tradition des Eidbruches,
– eine Tradition des Rechtsbruches,
– eine Tradition des Wortbruches,
– eine Tradition des Vertragsbruches und
– wine Tradition der Lüge geben.
Wenn das alles Tradition der Kirche wäre, dürften sich Marcel Lefebvre, seine Eleven, Protepeeträger, Paladine und Jubelperser gerne in der Tradition der Kirche wähnen.
Redaktion benachrichtigen
#29   DerRabe   19:12:59 | Freitag, 11. Februar 2011
die piusbrüder…
…wollen knien,
das hat der ihnen zeitgeist nicht verziehn.
denn knien widerspricht dem stolze
der zeitgeist ist aus andrem holze.
zwar kniet man gerne vor dem laster
und stets auch vor dem großen zaster
doch gott betrachtet man als genossen
bestimmt hat er auch sommersprossen.
Redaktion benachrichtigen
#28   Vorwärts   18:06:50 | Freitag, 11. Februar 2011
Peter Seewald
hat erst einen langen Heilungsweg von der sozialistischen Geisteskrankheit hinter sich und erarbeitet sich stückweise ein klares Denkvermögen zurück. Er befindet sich auf einem sehr guten Weg. Dass er aber noch nicht alles in der Tiefe versteht ist verständlich und wird nachsichtig aufgenommen.
Redaktion benachrichtigen
#27   Rudolfus   17:00:00 | Freitag, 11. Februar 2011
@Guiseppe: Sie haben einwandfrei behauptet, die Weihe der Bischöfe, zu der sich Erzbischof Marcel
Lefebvre 1988 entschlossen hat, sei ein Bruch mit der „Gehorsamstradition der Päpste der katholischen Tradition“.
Ich habe Ihnen aufgezeigt, daß Ihre Behauptung nichtzutreffend ist.
Die Päpste und Theologen der katholischen Tradition haben im Gegenteil gelehrt, daß es Fälle berechtigten Ungehorsams gegenüber dem Inhaber des Apostolischen Stuhles gibt.
Ich habe Ihnen auch aufgezeigt, daß diese Kriterien bei den Päpsten seit Paul VI. gegeben sind.
Ihre Behauptung, Erzbischof Lefebvre hätte also in seinem ausdrücklichen Ungehorsam gegenüber diesen Päpsten, namentlich 1988 durch seine Bischofsweihe gegen den Willen des Hl. Vaters Johannes Paul II., gegen die katholische Tradition verstoßen, ist also nichtzutreffend.
Redaktion benachrichtigen
#26   Czibo   16:37:04 | Freitag, 11. Februar 2011
@Tchibo
Ach, Tchibo, soviel Zeit, wie Sie im Internet verbringen, möchte man auch mal haben. Im Schweinfurter Tagblatt scheint im Moment nicht so viel los zu sein, oder?
Redaktion benachrichtigen
#25   Tchibo   16:17:00 | Freitag, 11. Februar 2011
carljosef: Aber sie lässt über, durch und mit ihm, dem
hochverehrten Monsignore und Märtyrerbischof Williamsson leugnen… Das reicht doch …?
Redaktion benachrichtigen
#24   karljosef   16:14:14 | Freitag, 11. Februar 2011
Tschibo
Die Piusbruderschaft leugnet nicht den Holocaust.
Redaktion benachrichtigen
#23   Evelynn van der Meer   16:11:16 | Freitag, 11. Februar 2011
Ist Pater Gaudron als Dialogbeauftragter für die Bischöfe der RKK denn überhaupt für Satansmessen
zuständig?
.
Redaktion benachrichtigen
#22   Tchibo   16:05:34 | Freitag, 11. Februar 2011
…und die „ehrenwerte“ Gesellschaft der Piusbrüder…?
Der deutsche Publizist Peter Seewald hat sich zu einer „falschen und polemischen Äußerung“ hinreißen lassen. Das bestätigte die deutsche Webseite der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. gestern mit Bezug auf ein Interview des Publizisten.
Jetzt mal im Vertrauen wie of und häufig hat sich die „ehrenwerte“ Gesellschaft der Piusbrüderschaft schon zu Verdächtigungen, Verleumdungen, Verdrehungen, historischen Unwahrheiten, wie die permanente Leugnung des Holocaust, wieder und wieder über ihre Schreiber hier auf kreuz.net. hinreißen lassen?
Dennoch zeigt die „ehrenwerte“ Gesellschaft der Piusbrüderschaft keine Bereitschaft, diesen Sumpf zu verlassen, obwohl ihr doch klar sein müsste, dass sich mit den obenangeführten Untugenden kein Imperium auf Dauer aufbauen lässt.
Es wird so ausgehen wie beim Turmbau zu Babel, von dem im Ersten Testament berichtet wird… Und die Piusbrüderschaft will trotzdem nicht die Zeichen erkennen, dass sie in einem längst begrabenen Jahrhundert versucht zu leben, weil sie auf ihrem Egotrip niemand verstehen kann.
Deshalb hat sie wohl ihre heilige Stiftshütte in den kanadischen Wäldern aufgestellt zwischen Rentieren und Bären… ,um weiterhin Unwahre Dinge in die Welt zu hieven…
Redaktion benachrichtigen
#21   kristall   15:47:50 | Freitag, 11. Februar 2011
ist besser
du räumst die wohnung auf !!!! :-! :-[ ^-^
Redaktion benachrichtigen
#20   Evelynn van der Meer   15:43:09 | Freitag, 11. Februar 2011
…wenn der Heilige Geist schon an die Päpste „verliehen“ wurde, können ihn sich die Piusbrüder
nicht anderweitig ausleihen.
Wenn sie von „den Päpsten“ reden, werden sie auch das Lehramt DIESES papstes mit dem „verliehenen“ Heiligen Geist reden…?
Oder ist der Papst etwa für die Piusbrüder doch kein Papst…?
(„äh nein, nein, wir beten doch immer auch für den Papst…“)
Redaktion benachrichtigen
#19   Reconquista †   15:23:10 | Freitag, 11. Februar 2011
DA SIEHT MAN RECHT AUFSCHLUSSREICH
MIT WELCHEN KREATUREN SICH RATZINGER UMGIBT…
Redaktion benachrichtigen
#18   monens   15:07:28 | Freitag, 11. Februar 2011
Herr Seewald; bitte differenzierter recherchieren !
Schnell wird mit der „Schismakeule“ hantiert, wenn die für viele „Neuerer“ unbequeme Pius-Bruderschaft den vielfach hinter der Fassade des „röm. katholisch Seins“ wuchernden modernistischen Moder entlarvt; zwischen den das Wesen und die Struktur der Kirche unterminieren wollenden Papmphletiker/innen und der den unverfälschten Glauben bekennenden Pius-Bruderschaft liegen Welten; Letzere sind röm. Katholiken, Erstere z.t. nicht ( mehr )
Aussage von Kardinal Cassidy vom 3.5.1994;
seinerzeit Präsident des päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, bezüglich der Pius-Bruderschaft schreibt er:
„Die Situation der Mitglieder dieser Bruderschaft ist eine
INTERNE Angelegenheit der katholischen Kirche.
Die Bruderschaft ist NICHT eine andere Kirche oder kirchliche Kommunität in der in dem Direktorium gebrauchten Bedeutung“
Offenbar wollen aber nicht Wenige diese eindeutige Aussage „basisdemokratisch“ nicht hinnehmen; sie wollen vielmehr den geheimnisvollen Leib Christi, die Kirche, in eine menschengemachte „Dauerbaustelle“ mutieren lassen; als ob die Wahrheit Jesus Christus „einer Korrektur“ bedürfe
www.razyboard.com/…07887-5852715-0.html
das zusätzliche Merkmal der Kirche, das Verfolgtwerden, wird heute nicht nur von aussen iniziiert
www.razyboard.com/…07887-5920175-0.html
auch innerkirchlich wird emsig versucht, die kirchlichen Grundfeste wühlend zu untergraben.
Redaktion benachrichtigen
#17   Guiseppe   15:02:58 | Freitag, 11. Februar 2011
@ Rudolfus
Wo sprach ich vom „bedingungslosen“ Gehorsam.
Ich schrieb doch: „Mit Gehorsam meine ich hier nicht Kadavergehorsam, denn Gehorsam schließt Widerspruch nicht aus, insofern der Widerspruch aus Liebe geschieht.“
Bitte richtig lesen, bevor Sie was von Schlecht-Informiert-Sein und „V2-Päpsten“ daherfaseln!
Redaktion benachrichtigen
#16   karljosef   14:51:34 | Freitag, 11. Februar 2011
Rudolfus
2/ Ich bekomme bereits das Monatsheft der Piusbruderschaft. Es stört mich wie mit der neuen Messe umgegangen wird. Ich finde auch nicht so gut wie die alte , aber wenn man das Heft liest ist es wie die Bild Zeitung, die schlimmsten Entgleisungen werden aufgetischt und gesagt: Schaut mal so schrecklich ist die Konzilskirche. zb. Einen Tanz in der Messe habe ich noch nie gesehen ( und ich kann darauf verzichten)
Und der Vergleich der neuen Messe mit der schwarzen Messe ist doch voll übertrieben. ( Artikel von Gaudron)
3/ Meinen Sie alles ernstes daß kein Bischof ausser der Piusbruderschaft mehr Katholisch ist. Ist ihnen Bischof Schneider aus Kasachstan zu modern?
Redaktion benachrichtigen
#15   Rudolfus   14:02:27 | Freitag, 11. Februar 2011
@karljosef: Sie setzen sich kritisch mit der Priesterlichen Bruderschaft des hl. Pius X. auseinan-
der. Das sei Ihnen zu Ihrem Vorteil anzurechnen.
1/ Mißstände darf jeder zurecht kritisieren, nicht nur die Priesterliche Bruderschaft, die unter der Patronanz des hl. Papstes Pius X. steht.
2/ Die Priesterliche Bruderschaft des hl. Pius X. verurteilt keineswegs „alles außer ihr“. Daß diese Behauptung eine Propagandadesinformation des Feindes ist, müßte doch jedem klar sein, der z. B. das monatliche Mitteilungsheftchen der Priesterlichen Bruderschaft liest (das monatlich unverbindlich [gegen freie Spende] an jene geschickt wird, die sich in die Adreßliste eintragen [Bestelladresse zu finden auf ‘fsspx.de’]). Die Bruderschaft sieht ihren Weg natürlich als rechten Weg an, aber sie lobt auch den Papst, die Bischöfe, die Priester, sofern diese der katholischen Tradition entgegengehen und bietet sogar lehrmäßige und sonstige Unterstützung an, diesem Weg zu folgen.
Abspaltungen aus ihren eigenen Reihen oder halbtraditionelle Verbände sind ein Schritt in die falsche Richtung und dürfen zurecht kritisiert werden.
3/ Sie kann die Bischofsweihen gut begründen. Der Weltepiskopat steht nicht im Antimodernisteneid. Der Weltepiskopat steht nicht im Ritus des hl. Pius V. Es bedurfte treukatholischer Bischöfe. Die hat uns Erzbischof Lefebvre kurz vor seiner Abberufung durch Gott 1988 geweiht. Das Papsttum hat uns diese treukatholischen Bischöfe nicht mehr gegeben und wollte deren Weihe durch Zaudertaktik gänzlich verhindern. Lefebvre hat das Spiel durchschaut und weihte die Bischöfe.
Redaktion benachrichtigen
#14   Didaskala   13:43:38 | Freitag, 11. Februar 2011
@Rudolfus: Die „Himmelskaiserin“ wurde
Es wird einen Abfall in Rom geben. Die Himmelskaiserin hat uns selbst auf diesen kommenden Zustand in der Großen Botschaft von LaSalette hingewiesen, gegeben 1846 an Melanie, die die Botschaft einige Jahre später für den sel. Papst Pius IX. (1846-1878) niederschrieb.
Die Botschaft durfte 1858 veröffentlicht werden.
Auch die 3. Botschaft von Fatima beinhaltet die Apostasie Roms und die Machtergreifung Satans im Vatikan (vgl. die Marienerscheinung von Bayside über Ihre Information über Fatima, sowie namreiche Fatima-Forscher).
besonders geehrt, als der glorreich regierende Heiligste Vater Pius X. den Erscheinungstag von Lourdes auf den heutigen 11. Feber für die ganze katholische Weltkirche festelegte.
Im Brevier liest man heute:
„Pius decimus Pontifex Maximus, pro sua erga Deiparam pietate, ac plurimorum votis annuens Sacrorum antistitum, idem festum ad Ecclesiam universam extendit.“
Und das geschah, nach dem bereits mehrere wissenschaftliche Abhandlungen auch katholischer Theologen über den Schwindel von Lourdes erschienen waren, und das populäre Buch von Èmile Zola über das Lügengewebe um Lourdes, in viele Sprachen übersetzt, Millionenauflagen erlebte!
Redaktion benachrichtigen
#13   karljosef   13:40:23 | Freitag, 11. Februar 2011
Ich weiss nicht ob ich die Piusburderschaft mögen soll oder nicht.
1/ Sie kritisiert Mißstände zu recht
2/ Sie verurteilt alles außherhalb von ihr, auch die mit dem Papst verbundenen Traditionalisten.
3/ Sie kann die Bischofsweihen nicht vernünftig begründen.
4/Die Behauptung man solle unter keinen Unmständen in die neue Messe gehen ist Quatsch.
Redaktion benachrichtigen
#12   Rudolfus   12:37:51 | Freitag, 11. Februar 2011
@Guiseppe: Du bist leider schlecht informiert, wie viele Katholiken, die den Nach-V2-Päpsten einen
bedingungslosen Gehorsam leisten.
Die Päpste vor dem V2 haben niemals bedingungslosen Gehorsam gelehrt, auch nicht die heiligen Kirchenlehrer und restlichen heiligen Theologen.
Im Gegenteil lehrten diese, daß es Fälle gibt, wo einem unrechtmäßig, gegen den Glauben handelnden Papst widerstanden werden muß, um den heiligen katholischen Weg und die Treue zur Kirche zu bewahren.
(1.) Das ist bei der Einsetzung von Leugnern des katholischen Dogmas eindeutig gegeben.
(2.) Das ist bei der Verfolgung der Apostolischen Konstitution ‘Quo primum’ und dem darin für alle Zeiten gegebenen Römischen Meßbuch gegeben (unter Androhung des Zornwaltens Gottes, 1. Juli 1570, St. Pius V.).
Erzbischof Lefebvre hat also alle Kriterien der Tradition zurecht erfüllt gesehen, um einem gegen die Kirche regierenden Papst zu widerstehen.
Es wird einen Abfall in Rom geben. Die Himmelskaiserin hat uns selbst auf diesen kommenden Zustand in der Großen Botschaft von LaSalette hingewiesen, gegeben 1846 an Melanie, die die Botschaft einige Jahre später für den sel. Papst Pius IX. (1846-1878) niederschrieb.
Die Botschaft durfte 1858 veröffentlicht werden.
Auch die 3. Botschaft von Fatima beinhaltet die Apostasie Roms und die Machtergreifung Satans im Vatikan (vgl. die Marienerscheinung von Bayside über Ihre Information über Fatima, sowie namreiche Fatima-Forscher).
Papst Leo XIII. (1878-1903) erklärte: „Rom wird Sitz der Gottlosigkeit werden.“ (vgl. Lefebvres Predigt, aktuelles MB der PBSPX, S. 2)
Redaktion benachrichtigen
#11   keineChancedenPerversen   12:13:18 | Freitag, 11. Februar 2011
@FreiherrvonderTrenck
das Zentralorgan der Unterhosen-Sekte?
Der sodomitische, sich im TV prostituierende, heuchlerische und nestbeschmutzende David Berger wäre erste Wahl.
Redaktion benachrichtigen
#10   Apologet   11:44:57 | Freitag, 11. Februar 2011
Bei Religionsfreiheit wird vorgelogen, dass es darum geht, dass alle Menschen
frei ihre Religion ausüben dürfen. Das den Christen in den islamischen Ländern dadurch geholfen werden kann. Aber mal ehrlich, der Islam schei*t auf die Religionsfreiheit!
Was sagt die Religionsfreiheit also aus, nämlich das alles Christliche entfernt werden muss, nämlich Kreuze aus allen öffentlichen Gebäuden und die Kirchenglocken sollen höchstens noch „Zeit ansagen“! Auch will man zukünftig Märtyertum vermeiden, da dieses den Dialog mit anderen Religionen (Ökumenismus) gefährdet. Ökumismus und Religionsfreiheit stützen sich gegenseitig!
„Bitte liebe Christen in den islamischen Ländern, wenn ihr schon ‘irrigerweise’ (es gibt ja schließlich Religionsfreiheit) an eurem Glauben festhalten wollt, dann sterbt doch bitte leise und unauffällig, um den Dialog mit dem Islam nicht zu gefährden.“ Sowas wird doch ausgesagt, bzw. angedeutet, oder?
Eigentliches Ziel der Religionsfreiheit, ist im Grunde das Frei-sein von Religion, ein befreiter öffentlicher Raum. Religion ist höchstens Privatsache, „wenns schon sein muss“. Keine Symbole mehr in der Öffentlichkeit, keine Mission mehr durch das Christentum!
Ökumenismus hegt Zweifel am Glauben, ähnlich der Schlange im Paradis: „Hat Gott wirklich gesagt der katholische Glaube ist der einzig richtige?“
Die Religionsfreiheit führt dann regelrecht zum Atheismus, indem es die Sichtbarkeit und Mission der Kirche verhindert!
Das ist das eigentliche Gefecht! Das sind die eigentlichen & zentralen Ziele die von den Kirchenfeinden gewollt sind.
Redaktion benachrichtigen
#9   Guiseppe   11:44:38 | Freitag, 11. Februar 2011
FSSPX: Bruch mit der Gehorsamstradition
Dass sich die Piusbruderschaft so intensiv mit einem tatsächlich etwas unglücklichen – indirekten – Vergleich Seewalds auseinandersetzt, zeigt ihre generelle Schwierigkeit, mit Kritik umgehen zu können. Dabei hatte Seewald wohl eher vor Augen gehabt, die Kritik der Modernisten an der Piusbruderschaft letztlich als abgrundtiefe Heuchelei zu entlarven, was ihm auch gelungen ist. Dabei kam die Piusbruderschaft zwar nicht gut weg, aber „beschimpft“ wurden die „Reformer“.
Selbstverteidigung und Richtigstellung ist grundsätzlich OK, so lange sie nicht in Selbstgerechtigkeit und Selbstbemitleidung übergehen, wie hier der Fall.
„Sie [Anm.: die Piusbruderschaft] handelt nicht aus eigenem Ermessen, sondern aufgrund eindeutiger lehramtlicher Verurteilungen.“
Und wie war das mit den ohne Erlaubnis des Papstes vorgenommenen Bischofsweihen 1988, die ein Verstoß gegen die Lehre der Kirche waren – trotz so oft artikulierter „Notlage“? So etwas haben auch schon „vorkonziliare“ Päpste klar und in jedem Fall veurteilt. Mit diesen Bischofsweihen hat auch die Piusbruderschaft mit der Tradition des Gehorsams gegenüber dem Heiligen Vater und der Lehre gebrochen. Mit Gehorsam meine ich hier nicht Kadavergehorsam, denn Gehorsam schließt Widerspruch nicht aus, insofern der Widerspruch aus Liebe geschieht.
Peter Seewald hat nicht der Piusbruderschaft, sondern den Bischöfen und den Memorandalierer-„Theologen“ ganz klar die Leviten gelesen.
Redaktion benachrichtigen
#8   ErnstSchneider   11:14:15 | Freitag, 11. Februar 2011
Nicht wenn am Ende
Die Unterhosensekte die meisten Mitglieder hat.Unsere Fundis wurden heulen.
Redaktion benachrichtigen
#7   Apologet   11:11:37 | Freitag, 11. Februar 2011
Ich denke die Zölibatsdebatte ist nur
Ablenkung, ein Scheingefecht um von den richtig üblen Sachen/Tendenzen abzulenken. In der Kirchengeschichte wurde das Zölibat schon mehrmal, natürlich aus berechtigten Gründen, regional rechtmässig! für bestimmte Zeit ausgesetzt. Natürlich ist der jetzige angebliche Priestermangel in der lateinischen Kirche kein Grund für eine Aussetzung, wenn man sieht wie die Piusbruderschaft und andere konservative unierte Kirchen in Osteuropa gedeihen und aufblühen.
Was sind die richtigen bzw. tatsächlichen Gefechte, über die viel zu sehr, mittlerweile auch von der Piusbruderschaft geschwiegen wird.
Ökumenismus gab es noch nie in Kirchengeschichte! Religionsfreiheit gab es noch nie in der Kirchengeschichte!
Frauenpriestertum gabs noch nie in der Kirchengeschichte!
Ökumenismus und Religionsfreiheit bedingen und stützen sich mittlerweile völlig gegenseitig. Beim Ökumenismus wir vorgelogen, es gehe um die Einheit der Christen im engeren, der Einheit um alle Religionen im weitere Sinne. Tatsächlich wird aber „nur“ ausgesagt, man kann nicht sagen, welche die richtige und wahre Religion ist (Agnostizismus!). Selbst die katholische Kirche hat seit der V2’s „subist in“ Identitätsprobleme. Hmm, vielleicht liegen wir doch falsch und die orthodoxen richtig? Vielleicht ist der Papst nicht das Oberhaupt der Kirche Christi, sondern nur der Bischof von Rom. Mit Tiara (Papstkrone) hat man jedenfalls keinen Papst mehr seit über 40 Jahren gesehen.
Religionsfreiheit ist dann nochmal eine Stufe schlimmer…
Redaktion benachrichtigen
#6   FreiherrvonderTrenck   11:09:31 | Freitag, 11. Februar 2011
Redaktion benachrichtigen
#4   FreiherrvonderTrenck   11:08:01 | Freitag, 11. Februar 2011
Und wer ist
das Zentralorgan der Unterhosen-Sekte?
Redaktion benachrichtigen
#3   keineChancedenPerversen   11:02:04 | Freitag, 11. Februar 2011
Schisma
Vielleicht wäre das auch ganz gut so. Wir hätten ganz offiziel auf der einen Seite die eine, römische, katholische und apostolische Kirche und auf der anderen Seite eine Unterhosen-Sekte.
Heute versteckt sich diese noch innerhalb der Kirche.
Redaktion benachrichtigen
#2   kristall   11:01:40 | Freitag, 11. Februar 2011
DAS GLAUBE ICH WENIGER !!!
caritasmann !!?? >:) ;-) :-! :-[ :-D ^-^ :)3
Redaktion benachrichtigen
#1   caritatem   10:55:39 | Freitag, 11. Februar 2011
Machen wir uns nichts vor…
Früher oder später fällt das Zölibat.Und damit wird es auch ein Chisma geben.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
PiusbruderschaftDie Konzils-Ideologie führt in den Agnostizismus PiusbruderschaftDer Bischof von Nizza klopft bei der Piusbruderschaft an PiusbruderschaftAssisi: Dieses verfluchte Treffen muß verhindert werden PiusbruderschaftIn Deutschland bedrohte Pius-Schulen unterrichten vorerst weiter PiusbruderschaftDiözesanpriester tritt zur Piusbruderschaft über PiusbruderschaftKardinal spricht von der „Eliminierung“ der Neuen Messe PiusbruderschaftNach den Kondomen jetzt Assisi PiusbruderschaftDie Schließung der Pius-Schule in Saarbrücken stinkt zum Himmel PiusbruderschaftDie Piusbruderschaft antwortet dem Philosophen PiusbruderschaftSie erwarten ein irdisches Gottesreich – und es kommt der Antichrist PiusbruderschaftDeutsche Ökumenismus-Bischöfe wollen keinen Dialog mit den Altgläubigen PiusbruderschaftDie Piusbruderschaft kauft sich in Köln eine Kirche Piusbruderschaft„Die kleinste unserer Handlungen erzeugt völlig unverhältnismäßige Reaktionen“ PiusbruderschaftPius-Pater darf nicht in die altliberale Wiener Dombuchhandlung Piusbruderschaft„Wir haben uns kein Datum gesetzt“
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net