(kreuz.net, München) Der deutsche Publizist Peter Seewald hat sich zu einer „falschen und polemischen
Äußerung“ hinreißen lassen.
Das bestätigte die deutsche Webseite der Priesterbruderschaft Sankt Pius
X. gestern mit Bezug auf ein Interview des Publizisten.
Darin polemisierte er – aus gedankenpolitischen
Überlegungen – ohne Zusammenhang gegen die Piusbruderschaft.
Seewald stellt zunächst fest, daß die
Altliberalen ständig das Zweite Vatikanum im Munde führten.
Mit Blick auf den vom Pastoralkonzil bekräftigen
Zölibat meint er dann:
„Sie wollen das Konzil nur soweit akzeptieren, wo es ihnen in den Kram paßt.“
Um sich nach dem alten Trick in die unangreifbare Mitte zu pflanzen, fügt er an, daß sich die Altliberalen
„im Grunde nicht anders wie die schismatischen Bischöfe der reaktionären Piusbruderschaft“ verhalten
würden:
„Beide überbieten sich in einem kindischen Aufstand und in Pöbeleien gegen den Papst.“
Diese
feige Gegenüberstellung des „aggressiven Protestantisierungsversuchs von theologischen Lehrstuhlinhabern
mit den tapferen Verteidigern der katholischen Tradition“ bezeichnet der Kommentator der Piusbruderschaft
zurecht als „absurd“.
Diese Aussage schmerze, „weil ihre mangelnde Logik andere wichtige Aussagen des
Interviews entwerten könnten“.
Die Bruderschaft stehe gerade dann auf dem Boden des Lehramtes, wenn
sie den Neuerungen des Zweiten Vatikanums im Namen der Päpste entgegentrete:
„Sie handelt nicht aus
eigenem Ermessen, sondern aufgrund eindeutiger lehramtlicher Verurteilungen.“
Auch das Pastoralkonzil
müsse sich an den vorkonziliaren Enzykliken und anderen höchstrangigen Lehräußerungen des Heiligen
Stuhls messen lassen.
Die Päpste seien keine Herren über den Glauben, sondern „Hüter der Tradition“.
Dafür sei ihnen der Heilige Geist verliehen worden.
Der Publizist macht es dem Pius-Kommentator leicht:
„Peter Seewald wäre gut beraten, den kindischen Vorwurf des Schismas endlich fallenlassen und sich dadurch
nicht päpstlicher als der Papst zu gerieren.“
Der Kommentator fügt an, daß die Beschimpfung von Mitkatholiken
auch bei den Feinden der Kirche in die Hosen geht.
Denn: „Für manche Einsichten braucht es nicht nur
eine Hermeneutik der Kontinuität, sondern auch eine Kontinuität der Hermeneutik.“
Der Kommentator gibt
ein Beispiel:
„Wer die Lehre der Kirche über den Ökumenismus oder die Religionsfreiheit bis zum Zweiten
Vatikanum meint ablehnen zu können, wird auch in der aktuellen »Diskussion« in der Frage der Pille
oder der Frauenordination nur eine Verteidigung unter zeitlichem Vorbehalt – bis zum nächsten Pontifikat –
vollziehen können.“
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36 Lesermeinungen
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#37 Didaskala 22:13:27 | Samstag, 12. Februar 2011
@kammerjäger: Da haben Sie recht: das alles Clarissa- eine Tradition des Eidbruches, – eine Tradition
des Rechtsbruches, – eine Tradition des Wortbruches, – eine Tradition des Vertragsbruches und – eine Tradition
der Lüge sind natürlich der Kirche völlig unbekannt! ist nämlich typisch für Abfallpriester, Freimaurer,
Protestanten, V2-Sektierer und andere von Gott verworfene Menschen. Die Recht=Gläubigen unserer Heiligsten
Mutter Kirche sind frei von solchem Makel; und die von der Heiligsten Jungfrau besonders beschützen Pius-Brüder
und Netzwerk-Priester zumal.
#36 Antipacelli † 19:44:11 | Samstag, 12. Februar 2011
Jetzt wird es kompliziert!!! Für manche Einsichten braucht es nicht nur eine Hermeneutik der Kontinuität,
sondern auch eine Kontinuität der Hermeneutik. Ich würde vorschlagen: entweder – oder!!!
Es herrscht vielfach offensichtlich eine… …manisch-panische „Angst“ vor dem leisesten Hinweis auf
die hl. Tradition der Hl. Mutter Kirche … seltsam, aber angesichts der – negativen – Meinungsmacherei
von aussen ( und leider oft auch innerhalb der Kirche ) traurig auch in gewisser Weise“logisch“… wir
leben denn in einer Zeit, die sich nicht nur weltlich „völlig unabhängig“ geben will – d.h. selbstgerecht /
selbstgefällig – sondern in der sich auch gewisse kirchliche Strömungen dieser Verlockung nach „Unhabängigkeit“
nicht entziehen können… „Unabhängig“ wovon eigentlich ? Dieses Ansinnen ist in etwa zu vergleichen
mit einem Menschen, der versuchen will, sich von der Schwerkraft „unabhängig“ machen zu wollen. Die Einsicht,
dass der Mensch alleine dann seine WAHRE Freiheit finden kann, wenn er seine VÖLLIGE ABHÄNGIGKEIT von
der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES durch einen Akt des liebenden Ja-Sagens bekräftigt und in
die Tat umsetzt, wird denn auch teils gar nicht mehr erbeten. Die heilige Tradition ist in der Tat die
jahrundertelange Gewähr für diese wahre FREIHEIT durch das unverfälschte Bekenntnis zur reinen Lehre
der Heiligen Mutter Kirche. Dass dieses Bekenntnis denn auch Vielen „Angst“ in dem Sinne machen kann,
dass es den Finger in die offene Wunde einer selbstgebastelten „Selbstgenügsamkeit“, liegt auf der Hand…
Die Pius-Bruderschaft lehrt keine „Selbstgefälligkeit“… und „stört“ so die „Gutmenschen“ dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
#32 kammerjäger 01:47:01 | Samstag, 12. Februar 2011
@Clarissa – eine Tradition des Eidbruches, – eine Tradition des Rechtsbruches, – eine Tradition des Wortbruches,
– eine Tradition des Vertragsbruches und – eine Tradition der Lüge geben… sind natürlich der Kirche
völlig unbekannt!
Spannend, sehr spannend … … wie leicht die Selbstwahrnehmung doch in die Irre gehen kann, wenn man
sich selbst als die „tapferen Verteidiger[n] der katholischen Tradition“ mißversteht. Denn dann müßte
es in der katholischen Kirche eine – eine Tradition des Eidbruches, – eine Tradition des Rechtsbruches,
– eine Tradition des Wortbruches, – eine Tradition des Vertragsbruches und – wine Tradition der Lüge
geben. Wenn das alles Tradition der Kirche wäre, dürften sich Marcel Lefebvre, seine Eleven, Protepeeträger,
Paladine und Jubelperser gerne in der Tradition der Kirche wähnen.
die piusbrüder… …wollen knien, das hat der ihnen zeitgeist nicht verziehn. denn knien widerspricht
dem stolze der zeitgeist ist aus andrem holze. zwar kniet man gerne vor dem laster und stets auch vor
dem großen zaster doch gott betrachtet man als genossen bestimmt hat er auch sommersprossen.
Peter Seewald hat erst einen langen Heilungsweg von der sozialistischen Geisteskrankheit hinter sich und
erarbeitet sich stückweise ein klares Denkvermögen zurück. Er befindet sich auf einem sehr guten Weg.
Dass er aber noch nicht alles in der Tiefe versteht ist verständlich und wird nachsichtig aufgenommen.
@Guiseppe: Sie haben einwandfrei behauptet, die Weihe der Bischöfe, zu der sich Erzbischof Marcel Lefebvre
1988 entschlossen hat, sei ein Bruch mit der „Gehorsamstradition der Päpste der katholischen Tradition“.
Ich habe Ihnen aufgezeigt, daß Ihre Behauptung nichtzutreffend ist. Die Päpste und Theologen der katholischen
Tradition haben im Gegenteil gelehrt, daß es Fälle berechtigten Ungehorsams gegenüber dem Inhaber des
Apostolischen Stuhles gibt. Ich habe Ihnen auch aufgezeigt, daß diese Kriterien bei den Päpsten seit
Paul VI. gegeben sind. Ihre Behauptung, Erzbischof Lefebvre hätte also in seinem ausdrücklichen Ungehorsam
gegenüber diesen Päpsten, namentlich 1988 durch seine Bischofsweihe gegen den Willen des Hl. Vaters
Johannes Paul II., gegen die katholische Tradition verstoßen, ist also nichtzutreffend.
@Tchibo Ach, Tchibo, soviel Zeit, wie Sie im Internet verbringen, möchte man auch mal haben. Im Schweinfurter
Tagblatt scheint im Moment nicht so viel los zu sein, oder?
…und die „ehrenwerte“ Gesellschaft der Piusbrüder…? Der deutsche Publizist Peter Seewald hat sich
zu einer „falschen und polemischen Äußerung“ hinreißen lassen. Das bestätigte die deutsche Webseite
der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. gestern mit Bezug auf ein Interview des Publizisten. Jetzt mal
im Vertrauen wie of und häufig hat sich die „ehrenwerte“ Gesellschaft der Piusbrüderschaft schon zu
Verdächtigungen, Verleumdungen, Verdrehungen, historischen Unwahrheiten, wie die permanente Leugnung
des Holocaust, wieder und wieder über ihre Schreiber hier auf kreuz.net. hinreißen lassen? Dennoch zeigt
die „ehrenwerte“ Gesellschaft der Piusbrüderschaft keine Bereitschaft, diesen Sumpf zu verlassen, obwohl
ihr doch klar sein müsste, dass sich mit den obenangeführten Untugenden kein Imperium auf Dauer aufbauen
lässt. Es wird so ausgehen wie beim Turmbau zu Babel, von dem im Ersten Testament berichtet wird… Und
die Piusbrüderschaft will trotzdem nicht die Zeichen erkennen, dass sie in einem längst begrabenen Jahrhundert
versucht zu leben, weil sie auf ihrem Egotrip niemand verstehen kann. Deshalb hat sie wohl ihre heilige
Stiftshütte in den kanadischen Wäldern aufgestellt zwischen Rentieren und Bären… ,um weiterhin Unwahre
Dinge in die Welt zu hieven…
…wenn der Heilige Geist schon an die Päpste „verliehen“ wurde, können ihn sich die Piusbrüder nicht
anderweitig ausleihen. Wenn sie von „den Päpsten“ reden, werden sie auch das Lehramt DIESES papstes mit
dem „verliehenen“ Heiligen Geist reden…? Oder ist der Papst etwa für die Piusbrüder doch kein Papst…?
(„äh nein, nein, wir beten doch immer auch für den Papst…“)
Herr Seewald; bitte differenzierter recherchieren ! Schnell wird mit der „Schismakeule“ hantiert, wenn
die für viele „Neuerer“ unbequeme Pius-Bruderschaft den vielfach hinter der Fassade des „röm. katholisch
Seins“ wuchernden modernistischen Moder entlarvt; zwischen den das Wesen und die Struktur der Kirche unterminieren
wollenden Papmphletiker/innen und der den unverfälschten Glauben bekennenden Pius-Bruderschaft liegen
Welten; Letzere sind röm. Katholiken, Erstere z.t. nicht ( mehr ) Aussage von Kardinal Cassidy vom 3.5.1994;
seinerzeit Präsident des päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, bezüglich der Pius-Bruderschaft
schreibt er: „Die Situation der Mitglieder dieser Bruderschaft ist eine INTERNE Angelegenheit der katholischen
Kirche. Die Bruderschaft ist NICHT eine andere Kirche oder kirchliche Kommunität in der in dem Direktorium
gebrauchten Bedeutung“ Offenbar wollen aber nicht Wenige diese eindeutige Aussage „basisdemokratisch“
nicht hinnehmen; sie wollen vielmehr den geheimnisvollen Leib Christi, die Kirche, in eine menschengemachte
„Dauerbaustelle“ mutieren lassen; als ob die Wahrheit Jesus Christus „einer Korrektur“ bedürfe www.razyboard.com/…07887-5852715-0.html
das zusätzliche Merkmal der Kirche, das Verfolgtwerden, wird heute nicht nur von aussen iniziiert www.razyboard.com/…07887-5920175-0.html
auch innerkirchlich wird emsig versucht, die kirchlichen Grundfeste wühlend zu untergraben.
@ Rudolfus Wo sprach ich vom „bedingungslosen“ Gehorsam. Ich schrieb doch: „Mit Gehorsam meine ich hier
nicht Kadavergehorsam, denn Gehorsam schließt Widerspruch nicht aus, insofern der Widerspruch aus Liebe
geschieht.“ Bitte richtig lesen, bevor Sie was von Schlecht-Informiert-Sein und „V2-Päpsten“ daherfaseln!
#16 karljosef 14:51:34 | Freitag, 11. Februar 2011
Rudolfus 2/ Ich bekomme bereits das Monatsheft der Piusbruderschaft. Es stört mich wie mit der neuen
Messe umgegangen wird. Ich finde auch nicht so gut wie die alte , aber wenn man das Heft liest ist es
wie die Bild Zeitung, die schlimmsten Entgleisungen werden aufgetischt und gesagt: Schaut mal so schrecklich
ist die Konzilskirche. zb. Einen Tanz in der Messe habe ich noch nie gesehen ( und ich kann darauf verzichten)
Und der Vergleich der neuen Messe mit der schwarzen Messe ist doch voll übertrieben. ( Artikel von Gaudron)
3/ Meinen Sie alles ernstes daß kein Bischof ausser der Piusbruderschaft mehr Katholisch ist. Ist ihnen
Bischof Schneider aus Kasachstan zu modern?
@karljosef: Sie setzen sich kritisch mit der Priesterlichen Bruderschaft des hl. Pius X. auseinan- der.
Das sei Ihnen zu Ihrem Vorteil anzurechnen. 1/ Mißstände darf jeder zurecht kritisieren, nicht nur die
Priesterliche Bruderschaft, die unter der Patronanz des hl. Papstes Pius X. steht. 2/ Die Priesterliche
Bruderschaft des hl. Pius X. verurteilt keineswegs „alles außer ihr“. Daß diese Behauptung eine Propagandadesinformation
des Feindes ist, müßte doch jedem klar sein, der z. B. das monatliche Mitteilungsheftchen der Priesterlichen
Bruderschaft liest (das monatlich unverbindlich [gegen freie Spende] an jene geschickt wird, die sich
in die Adreßliste eintragen [Bestelladresse zu finden auf ‘fsspx.de’]). Die Bruderschaft sieht ihren
Weg natürlich als rechten Weg an, aber sie lobt auch den Papst, die Bischöfe, die Priester, sofern diese
der katholischen Tradition entgegengehen und bietet sogar lehrmäßige und sonstige Unterstützung an,
diesem Weg zu folgen. Abspaltungen aus ihren eigenen Reihen oder halbtraditionelle Verbände sind ein
Schritt in die falsche Richtung und dürfen zurecht kritisiert werden. 3/ Sie kann die Bischofsweihen
gut begründen. Der Weltepiskopat steht nicht im Antimodernisteneid. Der Weltepiskopat steht nicht im
Ritus des hl. Pius V. Es bedurfte treukatholischer Bischöfe. Die hat uns Erzbischof Lefebvre kurz vor
seiner Abberufung durch Gott 1988 geweiht. Das Papsttum hat uns diese treukatholischen Bischöfe nicht
mehr gegeben und wollte deren Weihe durch Zaudertaktik gänzlich verhindern. Lefebvre hat das Spiel durchschaut
und weihte die Bischöfe.
#14 Didaskala 13:43:38 | Freitag, 11. Februar 2011
@Rudolfus: Die „Himmelskaiserin“ wurde Es wird einen Abfall in Rom geben. Die Himmelskaiserin hat uns
selbst auf diesen kommenden Zustand in der Großen Botschaft von LaSalette hingewiesen, gegeben 1846 an
Melanie, die die Botschaft einige Jahre später für den sel. Papst Pius IX. (1846-1878) niederschrieb.
Die Botschaft durfte 1858 veröffentlicht werden. Auch die 3. Botschaft von Fatima beinhaltet die Apostasie
Roms und die Machtergreifung Satans im Vatikan (vgl. die Marienerscheinung von Bayside über Ihre Information
über Fatima, sowie namreiche Fatima-Forscher). besonders geehrt, als der glorreich regierende Heiligste
Vater Pius X. den Erscheinungstag von Lourdes auf den heutigen 11. Feber für die ganze katholische Weltkirche
festelegte. Im Brevier liest man heute: „Pius decimus Pontifex Maximus, pro sua erga Deiparam pietate,
ac plurimorum votis annuens Sacrorum antistitum, idem festum ad Ecclesiam universam extendit.“ Und das
geschah, nach dem bereits mehrere wissenschaftliche Abhandlungen auch katholischer Theologen über den
Schwindel von Lourdes erschienen waren, und das populäre Buch von Èmile Zola über das Lügengewebe
um Lourdes, in viele Sprachen übersetzt, Millionenauflagen erlebte!
#13 karljosef 13:40:23 | Freitag, 11. Februar 2011
Ich weiss nicht ob ich die Piusburderschaft mögen soll oder nicht. 1/ Sie kritisiert Mißstände zu recht
2/ Sie verurteilt alles außherhalb von ihr, auch die mit dem Papst verbundenen Traditionalisten. 3/ Sie
kann die Bischofsweihen nicht vernünftig begründen. 4/Die Behauptung man solle unter keinen Unmständen
in die neue Messe gehen ist Quatsch.
@Guiseppe: Du bist leider schlecht informiert, wie viele Katholiken, die den Nach-V2-Päpsten einen bedingungslosen
Gehorsam leisten. Die Päpste vor dem V2 haben niemals bedingungslosen Gehorsam gelehrt, auch nicht die
heiligen Kirchenlehrer und restlichen heiligen Theologen. Im Gegenteil lehrten diese, daß es Fälle gibt,
wo einem unrechtmäßig, gegen den Glauben handelnden Papst widerstanden werden muß, um den heiligen
katholischen Weg und die Treue zur Kirche zu bewahren. (1.) Das ist bei der Einsetzung von Leugnern des
katholischen Dogmas eindeutig gegeben. (2.) Das ist bei der Verfolgung der Apostolischen Konstitution
‘Quo primum’ und dem darin für alle Zeiten gegebenen Römischen Meßbuch gegeben (unter Androhung des
Zornwaltens Gottes, 1. Juli 1570, St. Pius V.). Erzbischof Lefebvre hat also alle Kriterien der Tradition
zurecht erfüllt gesehen, um einem gegen die Kirche regierenden Papst zu widerstehen. Es wird einen Abfall
in Rom geben. Die Himmelskaiserin hat uns selbst auf diesen kommenden Zustand in der Großen Botschaft
von LaSalette hingewiesen, gegeben 1846 an Melanie, die die Botschaft einige Jahre später für den sel.
Papst Pius IX. (1846-1878) niederschrieb. Die Botschaft durfte 1858 veröffentlicht werden. Auch die 3.
Botschaft von Fatima beinhaltet die Apostasie Roms und die Machtergreifung Satans im Vatikan (vgl. die
Marienerscheinung von Bayside über Ihre Information über Fatima, sowie namreiche Fatima-Forscher). Papst
Leo XIII. (1878-1903) erklärte: „Rom wird Sitz der Gottlosigkeit werden.“ (vgl. Lefebvres Predigt, aktuelles
MB der PBSPX, S. 2)
@FreiherrvonderTrenck das Zentralorgan der Unterhosen-Sekte? Der sodomitische, sich im TV prostituierende,
heuchlerische und nestbeschmutzende David Berger wäre erste Wahl.
Bei Religionsfreiheit wird vorgelogen, dass es darum geht, dass alle Menschen frei ihre Religion ausüben
dürfen. Das den Christen in den islamischen Ländern dadurch geholfen werden kann. Aber mal ehrlich,
der Islam schei*t auf die Religionsfreiheit! Was sagt die Religionsfreiheit also aus, nämlich das alles
Christliche entfernt werden muss, nämlich Kreuze aus allen öffentlichen Gebäuden und die Kirchenglocken
sollen höchstens noch „Zeit ansagen“! Auch will man zukünftig Märtyertum vermeiden, da dieses den Dialog
mit anderen Religionen (Ökumenismus) gefährdet. Ökumismus und Religionsfreiheit stützen sich gegenseitig!
„Bitte liebe Christen in den islamischen Ländern, wenn ihr schon ‘irrigerweise’ (es gibt ja schließlich
Religionsfreiheit) an eurem Glauben festhalten wollt, dann sterbt doch bitte leise und unauffällig, um
den Dialog mit dem Islam nicht zu gefährden.“ Sowas wird doch ausgesagt, bzw. angedeutet, oder? Eigentliches
Ziel der Religionsfreiheit, ist im Grunde das Frei-sein von Religion, ein befreiter öffentlicher Raum.
Religion ist höchstens Privatsache, „wenns schon sein muss“. Keine Symbole mehr in der Öffentlichkeit,
keine Mission mehr durch das Christentum! Ökumenismus hegt Zweifel am Glauben, ähnlich der Schlange
im Paradis: „Hat Gott wirklich gesagt der katholische Glaube ist der einzig richtige?“ Die Religionsfreiheit
führt dann regelrecht zum Atheismus, indem es die Sichtbarkeit und Mission der Kirche verhindert! Das
ist das eigentliche Gefecht! Das sind die eigentlichen & zentralen Ziele die von den Kirchenfeinden gewollt
sind.
FSSPX: Bruch mit der Gehorsamstradition Dass sich die Piusbruderschaft so intensiv mit einem tatsächlich
etwas unglücklichen – indirekten – Vergleich Seewalds auseinandersetzt, zeigt ihre generelle Schwierigkeit,
mit Kritik umgehen zu können. Dabei hatte Seewald wohl eher vor Augen gehabt, die Kritik der Modernisten
an der Piusbruderschaft letztlich als abgrundtiefe Heuchelei zu entlarven, was ihm auch gelungen ist.
Dabei kam die Piusbruderschaft zwar nicht gut weg, aber „beschimpft“ wurden die „Reformer“. Selbstverteidigung
und Richtigstellung ist grundsätzlich OK, so lange sie nicht in Selbstgerechtigkeit und Selbstbemitleidung
übergehen, wie hier der Fall. „Sie [Anm.: die Piusbruderschaft] handelt nicht aus eigenem Ermessen, sondern
aufgrund eindeutiger lehramtlicher Verurteilungen.“ Und wie war das mit den ohne Erlaubnis des Papstes
vorgenommenen Bischofsweihen 1988, die ein Verstoß gegen die Lehre der Kirche waren – trotz so oft artikulierter
„Notlage“? So etwas haben auch schon „vorkonziliare“ Päpste klar und in jedem Fall veurteilt. Mit diesen
Bischofsweihen hat auch die Piusbruderschaft mit der Tradition des Gehorsams gegenüber dem Heiligen Vater
und der Lehre gebrochen. Mit Gehorsam meine ich hier nicht Kadavergehorsam, denn Gehorsam schließt Widerspruch
nicht aus, insofern der Widerspruch aus Liebe geschieht. Peter Seewald hat nicht der Piusbruderschaft,
sondern den Bischöfen und den Memorandalierer-„Theologen“ ganz klar die Leviten gelesen.
Ich denke die Zölibatsdebatte ist nur Ablenkung, ein Scheingefecht um von den richtig üblen Sachen/Tendenzen
abzulenken. In der Kirchengeschichte wurde das Zölibat schon mehrmal, natürlich aus berechtigten Gründen,
regional rechtmässig! für bestimmte Zeit ausgesetzt. Natürlich ist der jetzige angebliche Priestermangel
in der lateinischen Kirche kein Grund für eine Aussetzung, wenn man sieht wie die Piusbruderschaft und
andere konservative unierte Kirchen in Osteuropa gedeihen und aufblühen. Was sind die richtigen bzw.
tatsächlichen Gefechte, über die viel zu sehr, mittlerweile auch von der Piusbruderschaft geschwiegen
wird. Ökumenismus gab es noch nie in Kirchengeschichte! Religionsfreiheit gab es noch nie in der Kirchengeschichte!
Frauenpriestertum gabs noch nie in der Kirchengeschichte! Ökumenismus und Religionsfreiheit bedingen
und stützen sich mittlerweile völlig gegenseitig. Beim Ökumenismus wir vorgelogen, es gehe um die Einheit
der Christen im engeren, der Einheit um alle Religionen im weitere Sinne. Tatsächlich wird aber „nur“
ausgesagt, man kann nicht sagen, welche die richtige und wahre Religion ist (Agnostizismus!). Selbst die
katholische Kirche hat seit der V2’s „subist in“ Identitätsprobleme. Hmm, vielleicht liegen wir doch
falsch und die orthodoxen richtig? Vielleicht ist der Papst nicht das Oberhaupt der Kirche Christi, sondern
nur der Bischof von Rom. Mit Tiara (Papstkrone) hat man jedenfalls keinen Papst mehr seit über 40 Jahren
gesehen. Religionsfreiheit ist dann nochmal eine Stufe schlimmer…
Schisma Vielleicht wäre das auch ganz gut so. Wir hätten ganz offiziel auf der einen Seite die eine,
römische, katholische und apostolische Kirche und auf der anderen Seite eine Unterhosen-Sekte. Heute
versteckt sich diese noch innerhalb der Kirche.