Theologie
Jetzt wird das altliberale Pamphlet zerfetzt
Aus Angst vor der Welt möchten die Pamphletisten die Kirche dem Urteil der Menschen unterwerfen: „Nur wenn Selbst- und Fremdbild der Kirche nicht auseinanderklaffen, wird sie glaubwürdig sein“.
Webseite der Pamphletisten
Webseite der Pamphletisten
(kreuz.net, Wien) Die altliberalen Pamphletisten kümmern sich um die Erneuerung „kirchlicher Strukturen“, obwohl der Glaube erodiert.

Das konstatierte Michael Prüller – stellvertretender Chefredakteur der kirchenfeindlichen Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’ – in einem gestrigen Kommentar.

Strukturen statt Glaube

Prüller gesteht ein, daß der kirchliche Massenabfall mit Sicherheit nicht am Zölibat liegt: Denn der Abfall ist bei den Protestanten viel ausgeprägter als bei den Katholiken.

Außerdem erwähnt er die Zahlenverhältnisse: Im Jahr 1950 kamen in Österreich auf einen Priester 464 praktizierende Katholiken – im Jahr 2009 waren es noch 180.

Diese Faktenlage spricht für Prüller dafür, Pfarreien zusammenzulegen.

Er kritisiert, daß sich die Pamphletisten dagegen wehren.

Für den Journalisten wirft das die Frage auf, „wer hier eher der Versteinerung kirchlicher Strukturen das Wort redet“.

Nur ein Gläubiger kann die Kirche verstehen

Prüller wendet sich besonders dem folgenden Satz aus dem Pamphlet zu: „Nur wenn Selbst- und Fremdbild der Kirche nicht auseinanderklaffen, wird sie glaubwürdig sein“.

Sogar er weiß, daß sich die Kirche – mit dem Heiligen Paulus – als „mystischer Leib Christi“ versteht.

Er konstatiert, daß diese Vorstellung mit dem Fremdbild nie identisch sein kann. Denn: „Wer die Kirche so sieht, ist ihr nicht mehr fremd“.

So vermutet er, daß die Kirche für die Pamphletisten „ganz und nur das werden soll, wofür sie auch von den meisten Außenstehenden geschätzt wird: ein sozialer Verein“.
      
36 Lesermeinungen
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#39   Goldengel   14:09:29 | Dienstag, 15. Februar 2011
Jesus vergibt den reuigen Sünder,
nicht jenen, die flott weitersündigen.
Jene Taufscheinkatholiken, welche flott weitersündigen, sind die Pharisäer – denn diese halten sich nicht an das Gebot Jesu, das er der Ehebrecherin gab: Ich vergebe dir, aber nun sündige NICHT mehr!
Das wird von den Pharisäern nur allzu gerne vergessen.
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#38   GoethesGeliebte   11:52:40 | Dienstag, 15. Februar 2011
Und sie sind sich sicher,
daß Jesu nicht Sie und Pharisäer Ihresgleichen aus den Kirchen werfen würde, wie er es schon einmal getan hatte ?
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#37   Vogel   11:50:58 | Dienstag, 15. Februar 2011
Diese Leute sind DOCH katholisch
sie machen eben nicht alles perfekt und sind kleine Sünder.
Wißt ihr, wieviele HEILIGE es gibt, die eigentlich auch Sünder waren?
Ihr kennt Euch besser in der Bibel aus als ich.
Moses hat jemand erschlagen, Petrus hat JESUS verraten, Judas auch, Saulus/Paulus, Maria Magdalene
war erst eine Dirne. Da gibts sicher noch sehr viele Beispiele.
Wir sollten nicht strenger über Menschen urteilen, als JESUS selbst.
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#36   Goldengel   11:40:20 | Dienstag, 15. Februar 2011
bejorommer
Wer denkt selbst, wer informiert sich selbst?
Jene Leute, die Sie meinen sind Zölibatbrecher, Kebsen, Geschiedene, Patchworkhurer – die können nicht denken, außer an SICH selbst. Diese Leute sind NICHT katholisch.
Unsinnig ist es ein Leben im Konkubinat zu führen oder Ehebruch zu begehen, Kinder abzutreiben – das alles ist nicht das Evangelium.
Die Wahrheit ist nicht der Wille des gottlosen Scheidungs- und Abtreibungsvolkes – dort ist keine Wahrheit, sondern die Lüge der Welt!
Sie stellen den Willen von Sündern als Wahrheit dar.
Christus ist die Wahrheit und der will keine Abtreibung, keine Hurerei und keinen Ehebruch – DAS ist die WAHRHEIT! o^/
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#35   Vogel   11:38:10 | Dienstag, 15. Februar 2011
nicht besser und nicht schlechter
Zölibat ja oder nein, ist das für JESUS wirklich so wichtig?
JESUS war ein revolutionärer Mensch und hat die Kirche seiner Zeit ganz schön auf den Kopf gestellt. Dies ist seine ART.
Wäre JESUS heute zufriedener mit den Menschen?
Bevorzugt JESUS die Bischöfe, die den ZÖLIBAT abschaffen wollen oder umgekehrt?
Mag JESUS J. Dyba lieber als H. Küng oder umgekehrt?
JESUS hat sie alle beide gleich gern und ich schließe mich ihm an.
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#33   Goldengel   11:16:52 | Dienstag, 15. Februar 2011
bejorommer
Sie und Ihresgleichen sind keine Martyrer, nur weil Sie den Zölibat abschaffen wollen und die RKK ändern wollen.
Sie brauchen sich also nicht so aufzuführen, als wäre Sie Jesusnah – Sie, der meint, dass eine Mutter schon das Recht haben soll, ihr Kind abzutreiben, wenn Sie es möchte und dass dies ja deren eigene Entscheidung sein soll, ob das Kind leben soll oder nicht.
Oder glauben Sie etwa, dass Jesus zur Abtreibung ja sagen würde? Ist zu meinen, dass eine Abtreibung vorgenommen werden kann nun eine Form des Evangeliums nach Jesus Christus?
Christus spricht: Mein Reich ist nicht von dieser Welt!
Deshalb werden hier Kinder abgetrieben, weil eben diese Welt nicht sein Reich ist und Sie geben hier gerne der WELT die Hand, nicht Christus !
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#32   Domenico Tuttisanti   11:07:59 | Dienstag, 15. Februar 2011
bejorommer
Ungereimheiten, die nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun haben
Meinen Sie im Ernst, daß IHR Leben sich unproblematisch mit den rigorosen moralischen Forderungen des Mannes aus Nazareth zusammenreimt?
Haben Sie IHREN Lebenswandel schon an den Forderungen der Bergpredigt ausgerichtet?
Nochmals: wie viele Hände haben SIE sich abgehackt, damit SIE keine Hand für die Sünde haben?
Wie viele Augen haben SIE sich ausgerissen, damit SIE niemals jemanden auch nur lüstern anschauen?
Haben SIE wirklich niemals einen der Kleinen zum Unglauben verführt etc.
Während Sie mit dem Finger auf andere zeigen, sind drei Finger auf SIE gerichtet…
Schade, daß Sie beim Selberdenken noch nicht bei sich selber angekommen sind, bejorommer!
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#31   keineChancedenPerversen   11:00:23 | Dienstag, 15. Februar 2011
@bejorommer
Was war mit den Chorknaben, bejorommer?
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#29   Domenico Tuttisanti   10:40:27 | Dienstag, 15. Februar 2011
bejorommer:
Hast Du denn auch schon einmal darüber nachgedacht, ob man sich im Vatikan nicht unendlich weit von diesem Jesus und seinem Evangelium entfernt haben könnte
Offensichtlich haben S I E noch nicht darüber nachgedacht, wie weit
S I E sich vom Jesus des Neuen Testamentes entfernt haben. Dieser Jesus ist ein moralischer Rigorist reinsten Wassers. Er fordert im Ernst:
‘Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen’
Und, bejorommer, wieviele Augen haben Sie sich schon ausgerissen, bevor SIE eine Frau auch nur im geringsten lüstern angeblickt hätten, um auf jeden Fall in den Himmel zu kommen? Sie quatschen hier doch unentwegt von angeblich „normaler Sexualität“ usw. – davon ist bei Jesus nichts zu hören und zu sehen. Stattdessen fordert Jesus eine Vollkommenheit, dessen Maßstab niemand anderer ist, als Gott selbst: „Seid vollkommen. wie Euer Vater im Himmel vollkommen ist!“ Hat das für SIE Konsequenzen?
Wieviele Hände haben Sie sich denn schon abgehackt, um nur keine Sünde zu begehen und den – von JESUS – angedrohten Höllenqualen zu entkommen?
Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.
Passen Sie auf, daß Sie sich nicht auf dem Meeresgrund wiederfinden, bejorommer!
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#28   Goldengel   10:38:27 | Dienstag, 15. Februar 2011
bejorommer
Es wäre es doch so einfach, wieder glaubhafter und interessant zu werden
Wieso sollte die Abschaffung des Zölibats oder das Frauenpriestertum eine Glaubhaftigkeit hervorbringen?
Wenn ich mir die evangelische Kirche ansehe, welche Frauen als Priester haben, sehe ich deshalb keine Verbesserung. Auch sehe ich keine Verbesserung darin, die Kirche zu verweltlichen – denn dann ist es ja keine Kirche Christi mehr, da diese nur mehr der Welt dient.
Sie meinen, dass ja der Mensch immer seinen Willen durchsetzen soll, doch Christus spricht: Herr, nicht mein Wille geschehe, sondern deiner.
Außerdem haben Sie nicht begriffen, dass Geistliche Verzichtende sein sollen und so Jesus nachfolgen sollen.
Es gibt viele gute Priester der RKK, die auch Verzicht üben und in armen Ländern ihren Dienst tun und auch viele Ordensleute – diese Leute wissen, WEN sie zu dienen haben – den Seelen Gottes, nicht unbedingt sich selbst durch die Schätze dieser Welt.
Dem Evangelium sind jene Geistlichen nahe, welche eben nicht nach ihren eigenen Wünschen handeln, sondern nach dem Geist Christi, der für uns lebte und der sagte: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.
Das Memorandum, das Sie hier ansprechen ist voll von weltlichen Wünschen – von Wünschen weit weg vom Weg Christi, der eben nicht den Weg der Welt ging, sondern einen ganz anderen Weg – jenen Weg von seinen egoistischen Wünschen eben loslassen zu können
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#27   bejorommer   10:25:41 | Dienstag, 15. Februar 2011
Domenico – eigenes Denken ist gefragt
Hast Du denn auch schon einmal darüber nachgedacht, ob man sich im Vatikan nicht unendlich weit von diesem Jesus und seinem Evangelium entfernt haben könnte und die Schreiber des Memorandums Jesus und dem Evangelium doch serh viel näher sein könnten und dürften?
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
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#26   wolfgang e.   10:25:11 | Dienstag, 15. Februar 2011
lieber bejorommer:
Wer ist glaubhafter:
1. Jemand, der in Schwierigkeiten seine Überzeugungen über Bord wirft, um den Schwierigkeiten auszuweichen?
oder:
2. Jemand, der in Schwierigkeiten treu zu seinen Überzeugungen steht, auch wenn dadurch die Schwierigkeiten vielleicht größer werden?
Ich kann in der Petition bei bestem Willen keine „echte Rückbesinnung auf Jesus und das Evangelium“ finden.
Was, bitteschön, hätte Frauenpriesterum und Homoehe mit dem Evangelium zu tun? Kannst Du mir dazu irgendeine Evangelienstelle nennen?
Ach ja, und eine „Verabschiedung von übertriebener, unsinniger Prinzipienreiterei“ täte vielen gut, ich denke dabei auch an einige pragmatisierte Professoren…
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#25   Domenico Tuttisanti   10:18:57 | Dienstag, 15. Februar 2011
bejorommer will angeblich „echte Rückbesinnung auf Jesus“
Welchen Jesus hätten’s denn gern, Josef Berens?
Auch den Jesus, der gesagt hat.
„Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert“
…Auch den Jesus, der vor allem als Exorzist aufgetreten ist und auf Schritt und tritt vor den Flammen der Hölle warnt?
…Auch den Jesus, der in seiner moralischen Rigorosität über alles hinaus geht, was selbst die Frömmsten bisher gefordert hatten?
Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen. Ich aber sage euch: Schon wer eine Frau mit begehrlichen Blicken ansieht, der hat im Herzen mit ihr die Ehe gebrochen. Wenn dich also dein rechtes Auge verführt, dann reiß es heraus und wirf es weg! Besser, du verlierst eins deiner Glieder, als dass du heil und unversehrt in die Hölle geworfen wirst. Und wenn dich deine rechte Hand verführt, Böses zu tun, so hack sie ab und wirf sie weg! Es ist besser, ein Krüppel zu sein, als mit Haut und Haaren in die Hölle geworfen zu werden. Matthäus 5, 28-30
Haben Sie schon angefangen mit der „Rückbesinnung“ auf d i e s e n Jesus, oder hatten Sie den immer schon verdrängt durch die beliebte Lenor-Version eines Flanell-Jesus zum Ankuscheln?
Pech für
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#24   bejorommer   10:09:05 | Dienstag, 15. Februar 2011
Dabei wäre es doch so einfach
Es wäre es doch so einfach, wieder glaubhafter und interessant zu werden.
Eine Verabschiedung von übertriebener, unsinniger Prinzipienreiterei und eine echte Rückbesinnung auf Jesus und das Evangelium, wovon man sich doch, in Selbstherrlichkeit und Rechthaberei unendlich weit entfernt hat, würde da sicher Wunder wirken.
Ohne wirkliche und erkennbare Reaktion wird die kaht. Kirche immer kleiner und unbedeutender werden und in absehbarer Zeit zur Sekte innerhalb der christlichen Kirchen verkommen.
So sind die Austritte auch nicht das größte Problem für unsere kath. Kirche sondern viel mehr die Tatsache, daß immer mehr selbst denkende Christen und Katholiken zwischen Evangelium und erfundenem Unsinn zu trennen versuchen und sogar verständlicherweise immer mehr eigenverantwortlich nach dem rechten Weg und der Wahrheit suchen.
So werden Volksbegehren, Memorandums und Petitionen bei verantwortungsbewußten Christen und Katholiken weiter zunehmen, aber auch die Zahl der Christen, die vielleicht berechtigt erkennt, daß unsere derzeitige kath. Kirchenführung, sich weit von Jeus und dem Evangelium entfernt hat und so nicht unbedingt Verwaltungsbüro des Himmels sein kann.
Hier die Petionsliste dazu:
kirche2011.de/?page_id=7
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
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#23   Paul M.   04:59:05 | Dienstag, 15. Februar 2011
Jetzt! Bekenner sein – unterzeichnen Sie!
Ich hab’ schon mitgemacht!
Petition Pro Ecclesia
….petition-pro-ecclesia.de/?page id=206
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#22   Vineta   03:52:52 | Dienstag, 15. Februar 2011
Kleine Hilfe zum Durchblick:
Kardinal Kasper wies die Forderung der mehr als 200 Theolunken nach der Homo-Ehe weder schroff im Ton noch sanft dagegen argumentierend zurück –
und sprach NUR davon, daß jene nichtkatholischen Kirchen, bei denen die Homo-Ehe längst auf der Tagesordung stünde , sich Probleme in bezug auf das Kopfschütteln vieler Anhänger eingehandelt hätten.
Michael Praller von der Wiener Tageszeitung DIE PRESSE schlägt einen noch VIEL größeren Bogen um dieses heikle Thema und schwadroniert nur von weniger Relevantem und mit der noch deutlicher erkennbaren Absicht, sich möglichst wenig konkret zu äußern.
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#21   wolfgang e.   23:15:33 | Montag, 14. Februar 2011
@ fundi: Radikal
Also, im Vergleich zur Mainstream-EKD ist bibeltreue sicherlich radikal… (Wenn man will, könnte man auch sagen: konsequent).
Übrigens: konservatives Schriftverständnis ist eigentlich nicht das wortwörtlich fundamentalistische der konservativen Protestanten(„wenn in Gen.1 steht, Gott hat die Welt in 6 Tagen erschaffen, dann ist das so“), sondern die Auslegung durch die entsprechende Autorität, wie sie in der katholischen und in den orthodoxen Kirchen gepflegt wird, und schon in der Bibel beschrieben wird („die 6 Tage könnten auch eine wesentlich längere Zeit bedeuten, wie schon Augustinus im 4.Jh. festgestellt hat“).
Die protestanten haben eben die auslegende Autorität (= das Lehramt) radikal abgelehnt, daher bleibt nurmehr entweder: Belibigkeit der Auslegung, oder: völliges Wortwörtlich-nehmen der Bibel.
Beides geht am Sinn der Bibel vorbei, und beides können wir bei den verschiedenen evangelischen oder evangelikalen Gruppierungen beobachten. Die EKD tendiert sehr stark zur 1. Lösung, die jungen und konsequenteren Evangelikalen (ja, ich gebe zu, mit vielen Nouancen) eher der 2. Lösung.
Ja, und Wachstum erreicht man eher mit der 2. Lösung, da Konsequenz (auch die falsche) eben attraktiver ist als Beliebigkeit.
Das kann man auch bei katholischen Orden beobachten: Zulauf haben gerade die Ordensgemeinschaften mit strenger Observanz.
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#20   Vorwärts   21:42:18 | Montag, 14. Februar 2011
Dass sich die Kirche der Welt angleichen möge
war schon immer der sehnlichste Wunsch ihrer Feinde. Bislang kam dieser Wunsch immer von weltlichen Statthaltern die Verfolgung androhten, heute erschallt die Forderung von Irreführern die nach aussen das Kreuz tragen aber das Pentagramm in der Seele haben wenn sie nicht gehirngewaschene Naivlinge sind.
Wesen und Aufgabe der Kirche ist es Sprachrohr Gottes in der Welt zu sein was allmeist bedeutet einen Diametralen Gegenpart zur je aktuellen zeitgeistigen Tendenz/Gesellschaft einzunehmen. Vor allem in heutiger Gesellschaft ist eine Fundamentalopposition der Kirche unabdingbar will man dem Willen Gottes gerecht werden.
Alleine schon die Forderung dass sich die Kirche anpasst offenbart den Eklatanten Irrglauben dass die kirche nur ein weltlich Menschenwerk sei. Wer aber glaubt die Kirche sei Menschenwerk hat überhaupt kein Recht in ihrem Nemen zu sprechen, Forderungen zu stellen oder Ratschläge zu erteilen. Die Klientel die sich im Pamphlet anschickt „eklatante Kirchenprobleme zu lösen“ ist selbst die Hauptursache dieser Probleme.
Wären sie wirklich Problemlösungsorientiert würden sie sich selbst entsogen
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#19   juemuc   21:14:56 | Montag, 14. Februar 2011
Wieso sollte man „aussortieren“…
@ Rudolfus? Weil dir die Realität nicht passt, nämlich dass insgesamt Tausende das Memorandum unterstützen und gerademal ein paar hundert die Gegenposition. Hier zeigt sich wie verschwindend gering die Anzahl der Traditionalisten ist, obwohl selbige immer das Gegenteil behaupten.
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#18   Rudolfus   18:00:32 | Montag, 14. Februar 2011
Bei allen Unterzeichnern sollten aussortiert werden:
Die Dogmaleugner – also unermeßlich viele.
Die Feinde des kanonisierten Meßritus – also fast alle.
Die Unkeuschen, die Ehe- und Zölibatsbrecher, die Kinder- und Jugendschänder – also wer?
Bleiben nicht viele übrig. Alle sollten entlassen werden.
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#17   kristall   14:53:03 | Montag, 14. Februar 2011
ICH !!!
fundi !!!! ;-) :-! :-[ :-D :-D :-D ^-^ :)3
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#16   Tchibo   14:51:06 | Montag, 14. Februar 2011
Jetzt wird das altliberale Pamphlet zerfetzt…
…Welcher Fundi oder Katholiban hätte das denn
gern…bitte freiwillig heraustreten… :-P
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#15   Fundi   14:16:31 | Montag, 14. Februar 2011
Wolfgang e. -was ist „radikal?
„Radikal“ ist eine Definitionsfrage wie auch, ob medrum. typisch für Evangelikale ist-für konservative Evangelikale (1 der 3 großen Gruppen der Evangelikalen) ganz sicher nicht: Medrum ist ein konservatives Medium, das fast ohne Einschränkung alles „Konservative“ und im weitesten Sinne des Wortes „Christliche“ lobt- ganz im Gegensatz zum viel engeren typischen konservativen Evangelikalen.
In der Schweiz regiert seit 1848 die Radikal-Demokra-tische Partei…die (DIE) traditionelle Partei des liberalen Bürgertums… Und „absoluter Gehorsam“ bei Evangelikalen? Evangelikale haben praktisch alle- Ausnahme: einige Pfingstler in Lateinamerika – genau (mindestens) die demokratischeren Strukturen, die Katholisch-Konservative vehement ablehnen und Linkskatholiken eher fordern…
Und wenn Bibeltreue (konservatives Schriftverständnis), die etwa auch Bonhoeffer forderte, und schlichte Gottesdienste für sie „radikal“ sind…
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#14   polenpaule   14:00:57 | Montag, 14. Februar 2011
Totengesang
Was die „Theologen“ zum besten geben, ist allensfalls der Totengesang auf die römische „Kirche“!
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#13   wolfgang e.   13:53:18 | Montag, 14. Februar 2011
Ich habe die stark expandierenden Evangelikalen…
…, z.B. in Lateinamerika kennengelernt:
Die sind durchaus radikal:
1. Sehr einfache Lehrgebäude (z.B. fundamentalistische Bibelauslegung ohne wenn und aber, alles ist wörtlich zu nehmen)
2. absoluter Gehorsam
3. radikale Lebensänderung (striktes Alkohol und Nikotinverbot, etc.)
4. Die Gottesdienstgestaltung hat mit „tridentinissch“ tatsächlich nichts zu tun. Auch hier zeigt sich eher eine radikale Schlichtheit…
Genau diese Gruppierungen expandieren dort.
Ich will nicht sagen, dass ich diese Gruppierungen super finde, aber ohne ihre Radikalität würden die nicht so expandieren.
Auch bei uns wachsen eher die „radikaleren“ Freikirchler (die sind allerding hierzulande auch intelektuell anspruchsvoller, und in moralischen Fragen der Katholischen Kirche oft viel ähnlicher als der EKD; interessanterweise verteidigt z.B. die evangelikale Nachrichtenseite „Medrum“ die katholische Kirche gegenüber dem Theologen-Memorandum).
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#12   Fundi   13:24:58 | Montag, 14. Februar 2011
Wolfgang. e- sehe ich ETWAS anders
Die Evangelikalen und Pfingstler sind vielseitig – „radikal“
würde ich allenfalls minimalste Gruppen nennen. Aber auch in Deutschland und Österreich wachsen sie teils deutlich. Die deutsche EKD (und Österreichs Evgl. Kirche A.B.) dulden Evangelikale, etwa Gemeinden der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland oder der Lutherische Gebetsgemeinschaft.
Bedingungszölibat kennen Evangelikale nicht, Hierarchie auch kaum, strikt ritualisierte,tridentinische Gottesdienste auch nicht – zumindest insofern wären sie sozusagen „niederschwellig“…
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#11   monens   13:08:26 | Montag, 14. Februar 2011
Das Pamphlet geht „zurück an den Absender“; Petition „proecclesia“ aktuel 3044 Unterschrifen !
Das Pamphlet der berufswegen Mauerkratzer/innen am Wesen und der Struktur der Kirche; auch „Theologen“ genannt, stösst bei treugläubigen röm. Katholiken mehr als sauer auf; die Unterschriftenflut für die Petition „proecclesia“
www.razyboard.com/…07667-6033234-0.html
ist ein längst überfälliges Bemerkbarmachen jener, die ( zu ) lange unter dem Modernistendiktat geschwiegen haben; die Zeit der glaubens- und kirchenzersetzenden „Neuerung“ läuft ab; diese hat ein Glaubenstorso hinterlassen; die hierfür Hauptverantworlichen sind nebst vielen autoritsätsmässig „zahlosen“ Bischöfen die Damen und Herren auf den theologischen Lehrstühlen; wenn ein sog. „röm. kath.“ Theologe, Herr Striet, ungehindert deratige Häresien verbreiten kann:
„in unserer Welt keine abschließende Möglichkeit, etwas allzu wahr zu behaupten, und erst recht nicht im Bereich der Gottesfrage“
dann genügt ein Vergleich zum „Credo“ der Freimaurerei; diese Seelenverderberei leugnet vehemet die Wahrheit Jesus Christus; „es gebe keine absolute Wahrheit“; die sog. „Weltreligion“ hat heute besonders innerkirchlich willfährige Lakaien
www.razyboard.com/…07914-5919824-0.html
Das hw Priesteramt steht dazu „im Wege“
www.razyboard.com/…07691-5966140-0.html
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#10   wolfgang e.   13:08:25 | Montag, 14. Februar 2011
@ Fundi
Weltweit betrachtet sieht vieles anders aus, auch das ist eines der Probleme des Memorandums.
Die Theologen hatte die katholische Kirche in Deutschland vor Augen (in einer gewissen Scheuklappenmentalität, als ob nur die Deutschen wichtig wären.)
Es ist daher legitim, wenn Michael Prüller dem ebenfalls die Situation der Evangelischen Kirche in Deutschland gegenüberstellt.
Weltweit gesehen kann man folgendes feststellen:
1. die Zahl der katholischen Priester steigt.
2. Die Katholische Kirche wächst (nicht nur die Zahl der Taufscheinchristen).
3. Einige evangelikale Gruppierungen, v. a. freikirchlicher Ausrichtung zeigen ein deutliches Wachstum. Kennzeichen dieser Gruppierungen ist eine enorme Radikalität (die evangelische Kirche in Deutschland würde es sich daher verbitten, mit diesen Gruppierungen auch nur irgendwie in Verbindung gebracht zu werden…). Bei aller Problematik kann man am Wachstum dieser Gruppierungen erkennen: Zu Wachstum gelangt man nicht, durch niederschwelligere Angebote, sondern durch höherschwelligere Forderungen.
Interessant, nicht?
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#9   Putativus   12:40:32 | Montag, 14. Februar 2011
Grunddissens
Lorenz hat Recht: Es gibt einen innerkirchlichen Grundkonflikt. Priester, Ordensleute, Religionslehrer, Theologiestudenten und andere im kirchlichen Dienst unterschreiben auf beiden Listen in großer Zahl. Diesen Dissens gibt es auch innerhalb der DBK, daher das dröhnende Schweigen der allermeisten Bischöfe (Algermissen ist unbedacht vorgeprescht, Genn musste wegen Münster, sonst herrscht Stille). Allerdings ist der größere Teil der Katholiken auf der Seite des Memorandums (was für sich genommen noch nichts heißt), bei den Bischöfen ist es der kleinere Teil. Daher werden sie sich auch im März auf keine gemeinsame Linie einigen können. Es wird bei der Stagnation bleiben. Die Folgen sind im Memorandum zutreffend beschrieben.
Anonyme Unterschriften gibt es in beiden Lagern, und gefakte auch. Das besagt gar nichts. Wenn man gerne über Zahlen spricht, darf man nicht übersehen, dass es außer www.kirche2011.de noch andere Petitionen im Internet gibt, die das Memorandum unterstützen.
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#8   Fundi   12:32:22 | Montag, 14. Februar 2011
Prüllers pauschales Protestantenbild
Tatsächlich wachsen die Evangelischen weltweit deutlich schneller als die RKK, vom Wachstum an Engagierten (statt Karteileichen) ganz zu schweigen…
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#7   Tchibo   12:08:19 | Montag, 14. Februar 2011
Altliberale Pamphletisten sind in
der Regel die besseren Christen…! :(3 :(3 :(3
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#6   ReformderZukunft   11:52:05 | Montag, 14. Februar 2011
Die Bischöfe schweigen zu lange…
Es ist lustig wer da alles unterschreibt. So manche Berufsgruppe fällt einem ziemlich häufig auf…Bischöfe nun wisst Ihr, wer aus euren Reihen gegen Euch ist. Was gedenkt Ihr denn zu tun? Aussitzen und warten bis diese Meute alle Leute von der Kirche abgebracht haben?
…proecclesia.wordpress.com/unterzeichner/
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#5   Sefirot   11:50:30 | Montag, 14. Februar 2011
Nun ist manchmal der Leib spindeldürr
und schlank und dann hat er überbordende
barocke Formen und andere krebserregende
Fettpolster und Auswucherungen, durch welche die Flexibilität des Leibes ganz massiv behindert wird…
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#4   jolie   11:50:27 | Montag, 14. Februar 2011
hw Jolie
Soviel Zeit muss sein O:)
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#2   Lorenz   11:38:35 | Montag, 14. Februar 2011
Kreuz.net sollte die Entwicklung der Unterschriftenlisten weiter dokumentieren
Dass die sogenannten Theolunken in Führung liegen, stört dabei nicht.
Die Sache verdient auch so der Aufmerksamkeit, weil der Unterzeichnerwettbewerb den innerkirchlichen Grundkonflikt schön vor Augen stellt, so dass auch bald kein Bischof mehr darüber hinwegpredigen kann.
Ich wage auch folgende Prognose: Die Zahl der anonymen Unterstützer (nicht im Internet namentlich einsehbar) dürfte bei der Petition „Pro Ecclesia“ viel höher liegen, weil hier die weniger massentaugliche Position vertreten wird. Es bedarf größerer Courage diese Petition öffentlich zu unterstützen.
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#1   jolie   11:26:07 | Montag, 14. Februar 2011
mit diesem Widerstand haben
Die Verfasser sicher nicht gerechnet
Das zeigt einmal mehr, was passiert,
Wenn man sich nur noch im Altliberalen millieu herumtreibt.
Möge jetzt noch die DBK aufwachen und der Tag ist gerettet.
Denkt
Der
Freche
Jolie
O:)
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