Die Kondom-Fanatiker, die Gift und Galle gegen den Papst spuckten, als dieser die Genitalientüten noch nicht als Moralisatoren verkaufte, haben eine vernichtende Niederlage einstecken müssen.
(kreuz.net) In Zimbabwe sind die HIV-Ansteckungen in den Jahren 1997 bis 2007 um dreizehn Prozent zurückgegangen.
Sie betreffen heute noch sechzehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung.
Die Zahlen wurden vergangene
Woche von Daniel Halperin von der Harvard University bei Boston veröffentlicht.
Die Wissenschaftler
mußten feststellen, daß die konstante Abnahme der Ansteckungen nicht auf Kondome, sondern auf eine „Verhaltensänderungen“
zurückzuführen ist.
Auch Untersuchungen der Bevölkerung haben eine Verhaltensänderung bewiesen.
Dieses setzt nicht auf die kopflose Verteilung von
Kondomen, sondern auf die Aufklärung der Bevölkerung.
Insbesondere wird vor den furchtbaren Folgen
des Ehebruchs und des vorehelichen Unzucht hingewiesen.
Die Harvard-Untersuchung erwähnt die östliche
Grenzprovinz Manicaland mit 1.6 Millionen Einwohnern.
Dort konnten die HIV-Ansteckungen in den Jahren
1998 bis 2003 um dreizehn Prozente eingedämmt werden.
Gleichzeitig sank die Zahl der Männer, die nach
eigenen Angaben Unzucht mit verschiedenen Partnerinnen hatten, um vierzig Prozent.
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51 Lesermeinungen
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#56 Sycamore 17:45:05 | Mittwoch, 16. Februar 2011
Am Ende der Diskussion: die Rolle der katholischen Kirche in der AIDS-Pandemie Es tut gut, angesichts
der ignoranten Verleumdungen denen die katholische Kirche, selbst auf diesem Forum, ausgesetzt ist, die
der Parteinahme unverdächtige Feststellung vom „Population Research Institute“ der Pennsylvania State
University zu wiederholen: „Die katholische Kirche spielt eine wesentliche Rolle in der Eindämmung der
AIDS-Pandemie in Afrika. Ohne ihre Botschaft der sexuellen Enthaltsamkeit vor der Ehe und der Treue in
der Ehe hätte sich die Krankheit noch viel mehr ausgebreitet – nicht nur unter den Gläubigen, sondern
in der gesamten Bevölkerung.“ Die WHO unterstützt mittlerweile die Haltung der katholischen Kirche.
Die Botschaft der Kirche, ihr wahrer Humanismus, auch in der AIDS Krise Menschen als Menschen zu behandeln,
und nicht als verfügbare Masse technologischer Prozesse und enormer wirtschaftlicher Interessen, an ihre
Freiheit und Würde zu appellieren, ist im wirklichen Leben verwurzelt. Selbst Harvard, die Universität
von Pennsylvania und die US-Regierung in Washington zollen ihr nunmehr die Anerkennung, die sie verdient.
@Sycamore „Die Freude und das Glück der christlichen Ehe und der christlichen Treue sowie die Keuschheit
müssen den Gläubigen ständig vor Augen geführt werden – vor allem den jungen Menschen“ und – wollen
wir hinzufügen – vor allem der Jugend Afrikas. Das finde ich auch! :)3
@Goldengel Der Mensch hat eine Vernunft bekommen von Gott Du vertrittst also den Standpunkt der Aufklärung
seitens Descartes? Er schrieb nur der Vernunft Wahrheit zu. Dann wäre die Menschheit bereits ausgerottet.
#53 Goldengel 13:45:56 | Mittwoch, 16. Februar 2011
Sycamore „Die Freude und das Glück der christlichen Ehe und der christlichen Treue sowie die Keuschheit
müssen den Gläubigen ständig vor Augen geführt werden – vor allem den jungen Menschen“ und – wollen
wir hinzufügen – vor allem der Jugend Afrikas. Sie schreiben es :)3 Denn wer auf seinen eigenen Charakter
baut, wird sich die Hurerei durch Kondome nicht einreden lassen. Der Mensch hat eine Vernunft bekommen
von Gott – darauf sollte er sich verlassen.
#52 Sycamore 13:40:11 | Mittwoch, 16. Februar 2011
Elvenpath (12:59) Schade! Ich bedauere Ihre Entscheidung. Sie waren ein humorvoller und angenehmer Gesprächspartner!
Ich habe lediglich meine Argumentation mit den FAKTEN belegt, die ich bei Ihrer so sehr vermisse. Jedoch …
Danke für die Anregung, auf dieses leidige Thema zurückzukehren und mit einigen Fehleinschätzungen
auf der Basis der wissenschaftlichen Faktenlage abzuräumen. Auf dem Weg möchte ich Ihnen die Worten
des Papstes geben, die Sie – ich weiß es – besonders zu schätzen wissen: „Die Kirche stand bei der Prävention
und Behandlung dieser Krankheit immer an vorderster Front.“ Die kirchliche Lehre habe sich als einzig
sicherer Weg erwiesen, um die Verbreitung von AIDS zu stoppen. „Die Freude und das Glück der christlichen
Ehe und der christlichen Treue sowie die Keuschheit müssen den Gläubigen ständig vor Augen geführt
werden – vor allem den jungen Menschen“ und – wollen wir hinzufügen – vor allem der Jugend Afrikas. In
diesem Sinne, Gottes Segen, Dr. Mabuse!
#51 Elvenpath † 12:59:16 | Mittwoch, 16. Februar 2011
@Sycamore Schade, zwischenzeitlich schienen Sie mir ganz vernünftig zu argumentieren, jetzt hat Sie das
Niveau dieses Forum wieder eingeholt. Sie beklagen die undifferenzierte Argumentation verfallen aber jetzt
selber in dieses Muster. Das betrifft auch die Interpretation der (von offizieller Seite eh schon stark
geschönten) Statistiken. Dr. Mabuse verabschiedet sich deswegen aus diesem Thread.
#50 Sycamore 11:56:28 | Mittwoch, 16. Februar 2011
In einer pandemischen Situation gilt: Mehr Kondome – mehr AIDS: warum? Die Forschungsergebnisse vom“ Harvard
Center for Population and Development Studies“ und vom „Population Research Institute“ der Pennsylvania
State University“ kommen zu identischen Ergebnissen und bestätigen damit die Feststellung von Dr. Green
und von der „Demographic Health Survey“ der amerikanischen Regierung, daß „… wie unsere besten Studien
beweisen, gibt es einen Zusammenhang zwischen der größeren Verfügbarkeit und Verwendung von Kondomen
und höheren – nicht niedrigeren – AIDS-Infektionsraten.“ Warum? „Dieses Phänomen kann teilweise auf
das sg. „Risiko-Ausgleich“ zurückgeführt werden. Das meint, daß die durch besondere Techniken, z.B.
Kondomen, herbeigeführte Risiko-Verminderung dadurch kompensiert wird, daß größere Risiken eingegangen
werden, die man ohne die Verminderungstechnologie nicht auf sich genommen hätte.“ Green weist auch darauf
hin, daß der Papst die Monogamie – nicht so sehr die Abstinenz – als beste Einzelantwort auf das afrikanische
AIDS-Problem bezeichnet hat. „Die neuen Untersuchungsergebnisse zeigen in der Tat, daß eine Verminderung
mehrerer und gleichzeitiger Sexualpartner die wichigste einzelne Verhaltensänderung ist, die mit einer
Reduktion von HIV-Infektionsraten zusammenhängt. Die zwei Staaten mit den schlimmsten AIDS-Epidemien
– Swaziland und Botswana – haben eine Kampagne gestartet, die zum Ziel hat, mehrfache und konkurrierende
Partnerschaften zu bekämpfen und die Menschen zur Treue anzuhalten.“
Kondome und Aids Ich verweise nochmal auf diese Statistik www.ncbi.nlm.nih.gov/…544373/figure/Fig2/,
aus der hervorgeht, dass sich das Sexualverhalten massiv geändert hat. So hat sich die Zahl derer in
Uganda, die mit mehreren Partner Geschlechtsverkehr haben innerhalb von 6 Jahren um knapp 4/5 rediziert.
Die Zahl derer, die Kondome benutzen hat sich in dieser Zeit verdoppelt von 15 auf 30%. Es ist in der
Tat komplexer, wie hier im Artikel und von vielen anderen dargestellt. Sowohl den kirchlichen Einfluss
als auch die Bedeutung von Kondomen kleinzureden ist nicht sachdienlich.
#48 Sycamore 11:28:15 | Mittwoch, 16. Februar 2011
Zu Dr. Mabuse Elvenpath gefährlichen Kindermärchen Steven W. Mosher, Direktor des „Population Research
Institute“ an der Pennsylvania State University, erklärt: „Kein einziges Land, das sich auf Kondome verlassen
hat, um die Epidemie zu bewältigen, konnte die Zahl an HIV-Infektionen erfolgreich reduzieren. Im Gegenteil:
Jene Länder, die am meisten Kondome verteilten, haben auch die höchste Rate an HIV-Infektionen. Dagegen
hat beispielweise die erfolgreiche Bekämpfung der Epidemie in Uganda, die dort seit etwa fünfzehn Jahren
ebenso mit Erziehung zu Enthaltsamkeit vor der Ehe und Treue in der Ehe arbeitet, die besten Ergebnisse.
Heute sind nur mehr 6,5 Prozent der Einwohner Ugandas (15-49 Jahre alt) HIV-positiv. In den frühen 90er
Jahren waren es über 15 Prozent.“ Thailand hat ca. 60 Millionen Einwohner. Dort gibt es stark propagierte
Kondom-Programme. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) sagte für die Zeitspanne ab Jahr 2000 60 bis
80.000 registrierte AIDS-Fälle voraus. Stattdessen gab es (2003) in dem Land fast 900.000 registrierte
AIDS-Patienten und ca. 125.000 Todesfälle. Dem stehen die katholischen Philippinen mit 70 Millionen Einwohnern
gegenüber. Die WHO sagte für die Philippinen im besagten Zeitraum 80 bis 90.000 AIDS-Erkrankungen voraus.
Stattdessen gab es (2003) in den Philippinen 1.946 AIDS-Patienten und 260 AIDS-Toten.
#47 Rudolfus 11:00:01 | Mittwoch, 16. Februar 2011
Werter Goldengel: Das habe ich schon gemerkt, ich wollte nur ausdrücklich betonen, daß dieses angebliche
Fakt kein Fakt ist und diese Empfängnisverhütungsmittel niemals ein sicherer Schutz sind. Dieses Fakt
kann man gar nicht oft genug betonen. Gott segne alle Katholiken!
#46 Goldengel 10:56:02 | Mittwoch, 16. Februar 2011
Lieber Rudolfus Ich habe den Satz von User Elvenpath (Wenn wir den Fakt, dass Kondome bei sachgerechter
Handhabung vor HIV-Infektionen schützen voraussetzen) vergessen klein zu stellen in meinem Beitrag.
@keineChancedenPerversen So ist es leider, wie Sie schreiben.
#45 Sycamore 10:47:52 | Mittwoch, 16. Februar 2011
Dr. Mabuse Elvenpath (01:30): wenn die Menschen der Kirchenlehre folgten, bräuchte man keine Kondom…
Dr. Edward Green ist ein international anerkannter AIDS Forscher an der Universität Harvard. Sind SIE
befangen, Dr. Mabuse? Dr. Green erklärt: „Wir haben keinen Zusammenhang zwischen dem Kondomgebrauch und
einer niedrigeren HIV-Infektionsrate feststellen können. 25 Jahre nach Beginn der Pandemie hätten wir
sehen müssen, wenn diese Maßnahme Erfolg gehabt hätte.“ Und weiter:„Wie unsere besten Studien – einschließlich
der US-finanzierten ‘Demographic Health Surveys’ – beweisen, gibt es einen Zusammenhang zwischen der größeren
Verfügbarkeit und Verwendung von Kondomen und höheren – nicht niedrigeren – Aids-Infektionsraten.“ Die
Aussage des Papstes wird dabei bestätigt: „Die Lösung läßt sich nur mit einer doppelten Stoßrichtung
finden: das erste ist eine Humanisierung der Sexualität, d.h. eine geistige und menschliche Erneuerung,
die eine neue Art des Umgang miteinander bringt. Das zweite ist eine wahre Freundschaft vor allem mit
den Leidenden …“. Die Forschungsergebnisse des Harvard Center werden von der „Population Research Institute“
an der Pennsylvania State University bestätigt. Sie stellt fest, daß „die katholische Kirche eine wesentliche
Rolle in der Eindämmung der AIDS-Pandemie in Afrika spielt. Ohne ihre Botschaft von der sexuellen Enthaltsamlkeit
vor der Ehe und der Treue in der Ehe hätte sich die Krankheit noch mehr ausgebreitet – nicht nur unter
den Gläubigen sondern in der gesamten Bevölkerung.“
@Goldengel Den Menschen einen Charakter nahe zu bringen, der sich auf Anstand und Ehre bezieht und nicht
auf deren Geschlechtsteile! Sehr richtig, Goldengel! :)3 Leider leben wir in einer Zeit, in der den Menschen
ein Charackter nahegebracht wird, der sich fast ausschließlich mit der Unterhose beschäftigt.
#43 Rudolfus 09:50:38 | Mittwoch, 16. Februar 2011
@Goldengel: Die sind kein sicherer Schutz – diese Behauptung ist eine Propagandalüge, eine Lüge von
jenen, die diese Mittel propagieren. Nur reines Leben ist ein sicherer Schutz – doch dieses Leben hassen
diese Leute abgrundtief! Sie wollen ein unreines Leben! Deswegen sagen sie: „Diese Mittel schützen sicher,
das ist sicheres Fakt.“ ‘Elvenpath’ ist ein Lügner, wie die Freimaurerstaaten und deren Medien, die selbst
an staatskatholischen Schulen diese Lügen lehren. Nur ein reines Leben schützt! Empfängnsiverhütung
lehrt ein unreines Leben – sie ist vom Teufel selbst und von der Synagoge des Satan, der Freimaurerei.
All diese werden im kommenden Strafgericht elend verrecken.
#42 Goldengel 09:38:27 | Mittwoch, 16. Februar 2011
Elvenpath Wenn wir den Fakt, dass Kondome bei sachgerechter Handhabung vor HIV-Infektionen schützen voraussetzen
Na, dann schauen Sie mal, wie „sachgerecht“ die dummen Leute damit umgehen. Abgesehen davon ein Hurer
wird mal das Kondom nehmen, dann wieder nicht, oder glauben Sie, dass solche Leute, egal ob schwarz oder
weiß ein Hirn haben, die ständig ihre Partner wechseln? Sie meinen, dass solche Leute „Hirn“ haben?
Den Leuten die katholische Morallehre näherbringen und auch ein gewisses Schamgefühl nahelegen, dass
Hurerei einfach kein gutes Benehmen ist, wäre doch sinnvoller. Wer die nächsten Generationen in einem
Land schützen möchte, soll dies tun, indem man denen nicht einmal einen Fisch zu essen gibt, sondern
indem man denen lernt zu angeln. Ein Kondom ist doch nicht das Lebenskonzept einer Bevölkerung eines
Landes. Genau so wenig wie die Pille ein Lebenskonzept ist – denn Abtreibungen gibt es trotz Pille. Sowie
es auch weiterhin Aids geben wird, trotz Kondomverherrlichung. Es gibt nur ein Konzept gegen dieses Leid:
Den Menschen einen Charakter nahe zu bringen, der sich auf Anstand und Ehre bezieht und nicht auf deren
Geschlechtsteile!
#41 Rudolfus 09:20:23 | Mittwoch, 16. Februar 2011
@Elvenpath: Die Diskussion ist beendet. Ein Christ lebt rein. Wer Promiskuität und Empfängnisverhütungsmittel
als Schutz vor den Krankheiten propagiert, ist ein schäbiger Dreckslügner des Teufels – wie die Systempresse.
Fahr doch zur Hölle, dreckiger Hurenpropagandist! Du propagiserst die Empfängnisverhütung und damit
die Promiskuität wie die freimaurerischen Staaten und die freimaurerisch-katholische Staatskirche in
Deutschland. Widerwärtiger Dreckssack! Nimm einen Schluck Whisky und fahr zur Hölle!!
#40 Elvenpath † 01:30:47 | Mittwoch, 16. Februar 2011
@Sycamore Ich wollte nur kurz zu Ihrem erwähnten Edward C. Green bemerken, dass er seinen Doktor an der
Catholic University of America gemacht hat, also aus meiner Sicht befangen ist. Auch ist seine Meinung
eine Einzelmeinung. Von daher ist seine Arbeit nicht als „die Maßgebliche“ einzustufen. Wie Sie selber
zitierten, ist das kirchliche Engagement nur eines von Vielen. Genau so enagieren sich viele nichtreligiöse
Organisationen im Gesundheitswesen, und das ohne Missionierung. Die katholische Kirche hat in vielen afrikanischen
Ländern einen enormen Einfluss, dass kann nicht bestritten werden. Und die in Afrika weit verbreitete
Meinung, dass AIDS eine Schwulenseuche ist, und daher heterosexuelle Menschen nicht betrifft wurde von
der Kirche lange nicht bekämpft. Im Gegenteil sie hat diese Vorurteile geschürt. Wenn wir den Fakt,
dass Kondome bei sachgerechter Handhabung vor HIV-Infektionen schützen voraussetzen (ansonsten ist die
Diskussion hier beendet), ist die Weigerung der Kirche Kondombenutzung zu erlauben, falls es zu Sex außerhalb
der Partnerschaft, oder bei Singles kommt eine verantwortungslose Handlungsweise. Und die Aussage des
Berichtes, dass in Gesprächen sich Angst als die Hauptursache für das geänderte Verhalten herauskristalisiert
hat, bleibt bestehen. Von daher kann die Kirche die Verbesserungen nicht für sich reklamieren.
#39 Sycamore 00:05:26 | Mittwoch, 16. Februar 2011
Elvenpath (22:43) Bezüglich Zimbabwe, die Halperin Studie fasst unter „Summary Points“, 3. Abschnitt,
zusammen: „The behavioral changes associated with HIV reduction – mainly reductions in extramarital, commercial,
and casual sexual relations, and associated reductions in partner concurrency – appear to have been stimulated
primarily by increased awareness of AIDS deaths and secondarily by the country’s economic deterioration.
These changes were probably aided by the prevention programs utilizing both mass-media AND CHURCH-BASED,
workplace-based, and other interpersonal communication activities.“ Eine detailliertere Ursachenforschung
würde die Komplexität dieser Problematik in noch grelleres Licht rücken. Und hier ist die Rede von
nur einem afrikanischen Land… Meine Kritik an Ihrem Beitrag (22:16) bleibt von Ihren Aussagen (22:43)
weitgehend unangetastet. Sie mildern zwar bestimmte unhaltbare Behauptungen, die Sie früher gemacht haben,
beharren jedoch bei Ihrer radikal negativen Sicht der Kirche, der Rolle der Werteerziehung im menschlichen
Verhalten, und finden das gerade in Afrika massive kirchliche Engagement im Gesundheitswesen auch und
gerade im Bereich der HIV Erkrankung nicht einmal erwähnenswert. Von gesellschaftlichen und staatlichen
Versäumnissen hören wir von Ihnen ebenfalls nichts. Die katholische Kirche trägt ja, wie immer, die
Hauptschuld auf sich. Eine sachgerechte Differenzierung und empirisch-wissenschaftliche Grundlegung tun
Not.
#38 Elvenpath † 22:43:15 | Dienstag, 15. Februar 2011
@sycamore Es mag sein, dass ich die Situation etwas zu simpel dargestellt habe. Das ist aber dem Niveau
in diesem Forum geschuldet. Denn die Darstellung, dass die „Besinnung auf christliche Werte“ zu der verbesserten
Situation führt, greift genau so zu kurz. Ich denke, der entscheidende Satz in dem PLOS-Artikel ist jener:
„it was the cumulative exposure to many programs that helped create a „tipping point“ leading to changes
in behavioral norms“ Das heißt also, es sind viele Programme zusammengekommen, welche zu einem geänderten
Verhalten geführt haben. Aus dem Artikel ergibt sich eindeutig, das AUFKLÄRUNG ein entscheidender Faktor
war: „Nevertheless, it is unlikely that significant changes in behavior in response to the increasing
levels of mortality could have occurred unless prevention programs had provided effective information
and education about the link between risky sexual behavior and AIDS.“ Zur Schuld der katholischen Kirche
präzisiere ich (extra für Sie ): Das Kondomverbot hat mit Sicherheit seinen Teil zu der Katastrophe
beigetragen. Und an der Tabuisierung waren die Kirchen auch beteiligt (AIDS=Schwulenseuche). „Moreover,
men and women in focus groups and interviews repeatedly and consistently reported personal exposure to
AIDS mortality and the resulting fear of contracting the virus to be the primary motivation for changes
in sexual behavior,“ Angst war also DER Hauptbeweggrund nachdem man durch Aufklärung die Gründe wusste.
Da lag ich nicht so falsch.
#37 Sycamore 22:16:58 | Dienstag, 15. Februar 2011
Elvenpath (19:43) Zu einer Beurteilung der Vorteilen und Nachteilen, die das Vertrauen auf Kondomen bei
der Bewältigung der AIDS Pandemie in Afrika geführt hat, sind die Studien von Dr. Edward Green von der
Harvard University School of Public Health, Boston, Massachusetts, maßgeblich. Was Zimbabwe im Einzelnen
angeht, vgl. den Artikel von Professor Halperin, Harvard U. (18:22). Etliche Aussagen, die Sie in Ihrer
Lesermeinung vom 14.02./23:09, machen, lassen sich aufgrund dieser Studien nicht aufrechterhalten. Zum
Beispiel:„Das Verbot der Kirche, Kondome zu verwenden, hat erst überhaupt zu dieser Katastrophe geführt.“
Hier wird die kausale Erklärung – die gerade für subsahara-Afrika äußerst komplex ist – zu einer unerträglichen
monokausalen Verengung geführt. Viel mehr als das Komdom-Verbot der Kirche hat z.B. die über zwanzigjährige
Tabuisierung der AIDS Problematik in den afrikanischen Gesellschaften die Ausbreitung der Krankheit zu
pandemischen Dimensionen erst erlaubt, im Gegensatz zu den übrigen Kontinenten, wo die HIV Infektion
energisch prophylaktisch und aufklärerisch angegangen wurde. So auch Ihre Minimierung von der Rolle ethischer
und moralischer Wertvorstellungen bei der Beeinflüssung des Verhaltens u.a. von Millionen von Christen
in afrikanischen Ländern lässt sich nicht wissenschaftlich aufrechterhalten. Ihr Hauptfehlgriff ist
jedoch die Auswahl gerade von Zimbabwe als Paradebeispiel für Ihre Unterstellungen – das erste afrikanische
Land, das erhebliche Erfolge bei der AID…
Goldengel: Beschimpfungs-Sucht kann sich zur Manie ausweiten. Es ist ja auch bestimmt so, dass wir heute
wissen, dass Leute besonders aufmerksam und änderungsbereit werden, wenn sie beschimpft werden… Kebsen
und Schlampen… kalr so weit das Auge reicht. Geisterfahrer? Hunderte! Wer jedoch gleich „zur Sache“
kommen möchte, der wird wohl nicht die oder der richtige Lebenspartner sein. Darüber soll auch mal gesprochen
werden. Na klar. Drum finden viele Männer katholisch verklemmte Mädchen im Bodenkleid auch so viel interessanter
als andere. Und warum flüchten Männer in den Puff? Weil Frauen sich weigern, ihnen Geliebte, Frau, Freundin,
Hure und vieles mehr zu sein… Sonst kann ich Ihre Ansichten verstehen, nur bitte versuchen Sie auch
die katholische Morallehre zu verstehen, die sich eben auf die Vernunft bezieht, welche diese in einer
Ehe sieht. Die Vernunft hat allerdings mit der Eheführung am wenigsten zu tun. Man kann noch so vernünftig
sein, wenn beim Partner alle Gefühle erkaltet sind, und er/sie sagt, er kann nicht mehr… Wenn man sich
dann diesem einen Partner bis zu seinem Lebensende nahe sieht, die Beziehung als nie gelöst ansieht und
sich und den anderen dann bis zum Lebensende in dieser Befangenheit festhält, weil nicht sein kann was
nicht sein darf, dass man trotz Versprechen zueinander und vor Gott nicht für einander bestimmt gewesen
sein könnte… Petrus verriet Jesus. Wie oft passiert so etwas in Beziehungen. Man muss Petrus und andere
nicht dauernd beschimpfen! Aber wie schon gesagt, ich kann Sie verstehen, wie Sie es meinen. WoW! Danke.
Immerhin.
Das Erfolgsrezept von Uganda So, wie ich es verstanden habe sind die „ABC“ factors (Abstinence, Being
faithful and Condoms) Also weder das eine, noch das andere. HIER www.ncbi.nlm.nih.gov/…C1544373/figure/Fig2/
eine schöne Statistik, die dies belegt.
#34 Elvenpath † 19:43:37 | Dienstag, 15. Februar 2011
@Sycamore Zuerst vielen Dank für diesen geilen Spitznamen, ich nehme es als Kompliment Ein Superverbrecher
ist mein intellektuelles Niveau Zweitens: Das päpstliche Kondomverbot ist nunmal maßgeblich verantwortlich
für die AIDS-Pandemie in Afrika. Hätte der Papst die Benutzung von Kondomen empfohlen, wären Zimbabwe
Millionen Tote erspart geblieben und wir bräuchten nicht zu diskutieren, ob 13 Prozent ein „Erfolg“ sind.
Denn egal, wie du es drehst und wendest: Kondome schützen vor Geschlechtskrankheiten.
#33 Sycamore 18:22:59 | Dienstag, 15. Februar 2011
AIDS Pandemie in Afrika – der Fall Zimbabwe Was der phantomatische Dr. Mabuse Elvenpath als „eine kleine
Besserung“ in der AIDS Rate Zimbabwes bezeichnet, d.i. die Reduzierung der AIDS Erkrankungen unter Erwachsenen
(16-49 Jahre) von 23,7% (2001) auf 14,3 (2010), und u.a. die Rolle der Kirche dabei, werden vom Harvard
Professor Daniel T. Halperin ganz anders bewertet als vom Obengenannten. Der Artikel von Halperin und
anderen Autoren (Dr. Mabuse Elvenpath ist nicht einer von ihnen) mit dem Titel „A Surprising Prevention
Success: Why did the HIV Epidemic Decline in Zimbabwe?“: www.plosmedicine.org/…journal.pmed.1000414
Der Kondomwahn erfährt wie nicht anders zu erwarten eine Abfuhr ! Das fast beschwörerisch aufgetischte
Märchen der angebl. „Notwendigkeit“ von Kondomen zur Eindämmung von Aids hat durch die im Artikel beschriebene
Analyse sozusagen eine Doppelohrfeige erhalten; dies dürfte jenen nicht schmecken, die die Versexualisierung
der Gesellschaft auf ihre Fahnen geschrieben haben und versucht haben, damit auch in kirchlichen Kreisen
zu punkten www.razyboard.com/…07906-5932550-0.html dort aber, wo die Sünde im Selbstverwircklichungswahn
mit dem Mäntelchen des „Anständigen“ umhüllt wird, dort wütet sie unbehelligt und führt zu kloakenartigen
Seelen ohne jegliches Sündenbewusstsein; das „Heil“ bieten seelenverderbende falsche Propheten/innen
zu Hauf an www.razyboard.com/…07891-5919897-0.html Heute ist es gar so weit, dass es „angepasste“ hw
Priester kaum mehr wagen, die Sünde beim Namen zu nennen; Reue, Busse und Umkehr klingen in spassverseuchten
Gesellschaften als „Provokation“; die im Artikel genannte Analyse ist eine schallende Ohrfeige für die
Kondobanfraktion; kein künstliches Menschenwerk wird der Seuche Aids Herr, sondern alleine der Wille
zur Umkehr, der Abkehr von der Sünde, in den Herzen; Enthaltsamkeit und Treue, wahre Reue über die begangenen
Sünden vor der Barmherzigkeit Christi, Busse und Umkehr; www.razyboard.com/…07697-5896476-0.html ansonsten
Totentanz
#31 Goldengel 13:23:42 | Dienstag, 15. Februar 2011
Evelynn van der Meer: Leider gibt es viele, die es für Liebe halten, wenn sie Frauen als „Schlampen“
oder „Kebsen“ titulieren. Die Wahrheit nennt man beim Namen: Eine Frau, die eine Ehe zerstört, ist eine
Schampe. Eine Frau, die einen Priester verführt, ist eine Kebse. Wer es kann, sie für den „einen Partner
aufzusparen“ soll es tun. Es können nicht alle. WARUM kann man sich nicht für einen Partner aufsparen?
Geilheit? Lust? Unvernunft? Debilität? Keine Persönlichkeit? Aber Sie haben auch hier teilweise recht –
man weiß ja nicht, WER nun der richtige Partner ist oder doch? Mal nachdenken: wenn man einen Menschen
liebt, dann heiratet man diesen auch oder verspürt zumindest den Wunsch danach, weil man ja sein Leben
mit diesen teilen möchte. Wer jedoch gleich „zur Sache“ kommen möchte, der wird wohl nicht die oder
der richtige Lebenspartner sein. Darüber soll auch mal gesprochen werden. Sonst kann ich Ihre Ansichten
verstehen, nur bitte versuchen Sie auch die katholische Morallehre zu verstehen, die sich eben auf die
Vernunft bezieht, welche diese in einer Ehe sieht. Aber wie schon gesagt, ich kann Sie verstehen, wie
Sie es meinen.
Goldengel: Liebe und „Ehre“ sind nicht immer Geschwister. Leider gibt es viele, die es für Liebe halten,
wenn sie Frauen als „Schlampen“ oder „Kebsen“ titulieren. Oder wenn sie andere prügeln. Oder wenn sie
stur bleiben, und sich nicht auf den anderen zubewegen… Fallen Ihnen auch Beispiele ein, wo Ehre Liebe
konterkariert? Ist es Ehre, obwohl man kein Priester ist, vom Partner verlassen / betrogen ein Leben lang
ein zölibatäres Dasein zu fristen? Wer es kann, sie für den „einen Partner aufzusparen“ soll es tun.
Es können nicht alle. Sie sind ein ehrenwerter Held, wenn Sie Ihre sexuelle Erfahrung nur mit einem Menschen
haben. Es bleibt dabei: „Kondome“ richtig angewandt schützen bei Sex besser als „keine Kondome“! Danke,
dass Sie mich für „vernünftig“ halten. Das ist neu aber erfreulich.
#28 bejorommer 10:14:38 | Dienstag, 15. Februar 2011
Goldengel – sollte man nicht Lieber Goldengel, Sollte man da sich aber sich nicht auf ein Wunschdenken
beschränken und verlassen, sondern die Realität zu sehen versuchen und erkennen. Josef Berens (als einfacher,
selbst denkender Katholik
#27 Goldengel 10:09:46 | Dienstag, 15. Februar 2011
Evelynn van der Meer Man kann den Leuten auch Angst machen und sagen, „nichts wird Euch retten, der Teufel
wird Euch holen in Form des Teufelsvius, auch wenn ihr 15 Kondome überzieht – wenn Ihr auch nur ein mal
untreu werdet…“ Aber ist das wahr? Ich glaube, Sie sehen da was falsch. Man soll das Kondom nicht als
Lebenslösung betrachten. Sie meinen, dass nicht alle Leute vernünftig sind und deshalb ein Kondom sicherheitshalber
haben sollen – das ist schon klar, doch glauben Sie wirklich, dass jene Leute, die eben mit mehreren Partnern
Sex haben das nicht selbst wissen? Leider ist es nämlich so – dass gerade diese Menschen nur allzu gerne
auf das Kondom verzichten, da Frau ja die Pille nimmt und der Mann ist doch eher froh, wenn er sich „gehen
lassen kann ohne Gummianzug“. Sie sind zwar vernünftig, doch können Sie diese Vernunft leider nicht
von jenen verlangen, die in steter Unzucht mit stets wechselnden Partner leben. Deshalb soll man ja eher
auf Anstand und Moral hinweisen, denn ein Leben lang nur einen Partner haben, ist doch weitaus sicherer,
als ein Kondom nur ab und zu zu verwenden bei mehreren Partnern. So soll man doch eher auf die katholische
Morallehre hinweisen und so vor allen den Jugendlichen jenen Wert mitgeben, sich ehrenhaft zu verhalten,
anstatt sein Leben in die Hände eines Gummis zu legen. Vernunft ist auch stets mit Ehrenhaftigkeit gepaart,
also nur ein Partner ein Leben lang und kein Ausleben vor der Ehe – sondern das kostbarste Gut, das man
hat: die LIEBE in Ehre zu leben…
bejorommer Was ist mit den Vorwürfen gegen dich, bejorommer? Warum schweigst du zu den Anschuldigungen
gegen sich? Ist dein Schweigen ein Schuldeingeständnis? Und: Wieviele menschenleben hast du durch deine
Kondom-Propaganda schon auf dem Gewissen?
Deutlich! Diese Zahlen müssen ein Schlag ins Gesicht der Kondom-Fanatiker sein! Zeigen sie doch deutlcih,
daß nur Verhaltensänderung und christliche Moral den Menschen retten kann. Man fragt sich, wieviele
Menschen durch die Anstachelung zur Unzucht schon an Lustseuchen erkrankt sind. Wieviel Blut hat die Kondom-Mafia
schon an den Händen?
#23 Sycamore 02:37:26 | Dienstag, 15. Februar 2011
AIDS Pandemie in Afrika: einige Daten Laut UNAIDS (2010) „UNAIDS Report on the Global AIDS Epidemic’ www.unaids.org/globalreport/
hat Swaziland mit 25,9% der erwachsenen Bevölkerung (zwischen 15 und 49 Jahren) die höchste Rate von
AIDS erkrankten Menschen in subsahara-Afrika, gefolgt von Botswana (24,8%) und Lesotho (23,6%). Es folgt
eine Reihe von Ländern mit zweistelligen Prozentzahlen, bestehend aus + Süd Afrika (17,8%) + Zimbabwe
(14,3%) + Zambia (13,5%) + Namibia (13,1%) + Mozambik (11,5%) + Malawi (11,0%) Die AIDS Rate der übrigen
afrikanischen Länder südlich des Saharas bewegt sich von ca. 5% auf unter 1%. Im Falle von Zimbabwe,
ist die AIDS Rate hauptsächlich durch die Einführung von Vorbeugeprogrammen, die eine Verhaltensänderung
zum Ziel Hatten, von 23,7% im Jahr 2001 auf 14,3% im Jahr 2010 reduziert worden. Eigentlich das erste
Land Afrikas, das einen solchen Erfolg vorzuweisen hat. Über die von Herrn „Dr.med.“ Elvenpath erstellte
Anamnese & Diagnose, die eine Mischung von Faktischem und von Phantasievollem, vom Barock-Aufklärerischen
bis zum Pathetischen, enthält, legen wir den erbarmungsvollen Mantel des Schweigens.
+net SCIENCE – FICTION = Die Fiktion eines wissenschaftlichen Dissenses nach AdamRiese+net Die Wissenschaftler
mußten feststellen, daß die konstante Abnahme der Ansteckungen nicht auf Kondome, sondern auf eine „Verhaltensänderungen“
zurückzuführen ist. Dieses setzt nicht auf die kopflose Verteilung von Kondomen, sondern auf die Aufklärung
der Bevölkerung. Insbesondere wird vor den furchtbaren Folgen des Ehebruchs und des vorehelichen Unzucht
hingewiesen. Hat irgendjemand erklärt, man solle Kondome kopflos verteilen und dabei zu Sexexzessen aufzurufen?
Bei Kondomen ist es wichtig, a) daß Leute sie HABEN, wenn sie sich an die Vorsätze nicht halten. Zwei
verteilte Kondome halten in der Regel nicht 6 Monate. Und die Dinger kosten was. Und wenn einige denken,
nach dem GV genügt es, kräftig mit Seife zu waschen, weil Viren keine Seife mögen, langt das nicht.
aber es ist auch wichtig b) daß Leute wissen, wie sie anzuwenden sind (siehe wiki: VIELE AnwendungsFEHLER!)
und c) daß Treue u. die hohe Bedeutung des GV vermittelt werden; aber laut Gloria: Schnackseln! Man kann
den Leuten auch Angst machen und sagen, „nichts wird Euch retten, der Teufel wird Euch holen in Form des
Teufelsvius, auch wenn ihr 15 Kondome überzieht – wenn Ihr auch nur ein mal untreu werdet…“ Aber ist
das wahr? Gleichzeitig sank die Zahl der Männer, die nach eigenen Angaben Unzucht mit verschiedenen Partnerinnen
hatten, um vierzig Prozent. Da darf man aber schon mal trotz des Ernstes lachen, ja? Ist die Zahl der
Priester die nach eigenen Angaben pädophil sind, gesunken oder gestiegen? Also bitte!
#21 Elvenpath † 23:09:17 | Montag, 14. Februar 2011
Dreizehn Prozent Dreizehn Prozent… eine kleine Besserung, die auf verbesserte Aufklärung und, so schlimm
es ist, auch auf das Wegsterben der Menschen durch AIDS zurückzuführen ist. Simbabwe hat einen Anteil
von 86% an Katholiken und ist eines der am schlimmsten von HIV betroffenen Länder der Welt. Rund ein
Drittel der Bevölkerung ist infiziert. Das ist Fakt. Das Verbot der Kirche, Kondome zu verwenden, hat
erst überhaupt zu dieser Katastrophe geführt. Die Menschen in Simbabwe HABEN ihr Verhalten geändert.
Aufklärung hat diesen Fortschritt bewirkt. Denn viele glaubten (und manche glauben auch heute noch),
dass AIDS durch Sex mit einer Jungfrau geheilt werden kann und haben danach gehandelt, oder ihre Krankheit
schlicht verdrängt. Inzwischen ist durch Aufklärung doch durchgedrungen, dass ungeschützter Verkehr
zur Infektion führen kann. Es ist der blanke Hohn, wenn jetzt religiöse Fanatiker diesen kleinen Fortschritt,
innerhalb einer immer noch katastrophalen Situation, für sich reklamieren. Dass viele Simbabwer nicht
mehr so promiskuitiv sind hat nichts mit Moral, oder der Kirche zu tun. Es ist schlicht und ergeifend
ANGST.
die sogenannten… …aufklärer sind eindeutig abfinsterer und arum sind ihnen lichte argumente nicht
zugängliche, nur finstere und die werden sie gerade unter der jugend besonders intensiv verbreiten.
Jenenser (21:01) Sie reden am Thema vorbei. Sämtliche Statistiken bestätigen, daß die afrikanische
AIDS Pandemie am besten von denjenigen Staaten bewältigt wird, die nicht primär auf den Gebrauch von
Kondomen setzen, sondern auf eine Änderung des sexuellen Verhalten ihrer Bürger. Die Studien des Harvard
AIDS Prevention Research Project bzw. Dr. Edward Green sind im Internet einsehbar.
#18 Melchisedek 21:55:23 | Montag, 14. Februar 2011
Zeit ist Geld, so sagt die Welt, doch Zeit ist Gottes Gabe. Sie ist geliehen, uns geschenkt von ihm, der
die Gezeiten lenkt. ( Br. Bernhard Döbeli Bethlehem Missionar aus der Schweiz )
#17 Jenenser I. † 21:01:24 | Montag, 14. Februar 2011
@Sycamore: Man sollte den Leuten auch die Benutzng von Kondomen erklären! Außerdem sind Kondome für
die Afrikaner ziehmlich teuer. Die können sich einfach keine kaufen. Und dann noch ein Größenproblem:
Es gibt Menschen, die haben einen Penis von nur 11 cm. Dann gibt es aber welche die haben einen von 23
cm (beide Größen sind Beispiele). Natürlich sind extremas in der Natur nur gering vertretten. Nun sagen
wir ein Penis ist zwischen 14 und 20 cm groß. Also verteilt man Kondome, die für einen 17 cm Penis gemacht
sind. Nun ist das rein physikalische Problem da, das sich ein Kondom von einen zukleinen Penis selbst
entfernt und bei einen zu großen in der kritischen Phase schonmal platzt. Da hilft das natürlich auchnicht.
Wer Sex haben will hat nun mal Sex. Schließlich möchte jemand der hunger hat auch etwas essen. Die Kirche
will keine Kondome verteilen und erzählt den Leuten das Märchen von der Enthaltsamkeit. Aber die haben
trotzdem Sex und schämen sich dabei. Allerdings nehmen die dann doch ein Kondom einer Nichtkirchlichen
Organisation. Das bekommt dann keiner mit. Ich wäre dafür aus einem afrikanischen Staat die Nichtkirchlichen
(speziell nichtkatholischen) Organisation abzuziehen. Da sieht dann die Kirche was sie gegen HIV bewirkt.
(siehe Swasiland) Während die Kirche das Kondomgeld lieber in eine neue Goldkette für Herrn Maisner
steckt. (Ja, das war jetzt sarkastisch. Aber wer in den Wald hinein ruft muss mit einem Echo rechnen.)
Jenenser (17:18) / Eherenmann (18:27) @ Jenenser Der Artikel bietet inhaltlich nichts Neues. Halperins
Aussagen sind in Fachkreisen unstrittig. Die Statistik über die Erfolge und Mißerfolge der AIDS Bekämpfung
in afrikanischen Ländern bestätigt sie. Daniel Halperin gehört dem Harvard Forschungsteam zu dem auch
Dr. Edward Green gehört, der bei der allgemeiner ignoranter Empörung über die Aussagen des Papstes
zum Kondomgebrauch in der Afrika AIDS Pandemie, deren Stichhaltigkeit bestätigte. Genauso übrigens wie
der U.S. National Institute of Health. @Ehrenmann Wie ich Sie kenne, riechen Sie möglicherweise etwas
„Anrüchiges“ in diesem Fall, worüber Sie ein adäquates Empörungsschreiben auf diesem Forum verfassen
könnten. Tja, ehrenman, es wird langweilig … Keine großen Skandalen in letzter Zeit, worüber man
sich empören könnte. „ich empöre mich, daher bin ich“, so … a la Descartes.
Nach wie vor machen staatskatholische Schulen im Auftrag der schismatisch-häretischen Staats- kirchensteuervereinsstaatsbischöfe
die Jugend nach der Volksschule mit dem rechten Gebrauch von Empfängnisverhütungsmitteln vertraut, lehren
also antikatholische Sexhäresien. Dieses schismatisch-häretische Staatsbischofstum ist nicht im Einklang
mit der Römisch-Katholischen Kirche. Alle Katholiken sind verpflichtet, gegen diese Schismatiker und
Häretiker auf den Bischofsstühlen unnachgiebig, mit aller von Gott verliehenen Macht, im Namen Gottes
Widerstand zu leisten, und den Papst dazu zu bewegen, mit einem eisernen Besen unter seinen untreuen Untertanen
aufzuräumen. Gott mit uns! Gott mit der treukatholischen Priesterbruderschaft St. Pius X. gegen Häresie
und Schismatikertum, und gegen arglistige Täuschung des Apostolischen Palastes!
Eine Frage: Neben dem Thema – ich weiß! Aber hat jemand eine Ahnung, warum der Generalpräses des Kolpingwerkes
Axel Werner wirklich zurücktritt? Irgendwo steht etwas von „privaten Gründen“. Für einen Hinweis wäre
ich sehr dankbar.
#12 Jenenser I. † 17:18:06 | Montag, 14. Februar 2011
@Schreibbüro: Wo sind die Quellen? Mir ist hier schon öffters aufgefallen, dass ihr so einiges in Studien
reininterpretiert. Im übrigen: Wenn man sich keine Kondome leisten kann und auch keine verteilt werden
helfen sie nicht. Gleichzeitig sank die Zahl der Männer, die nach eigenen Angaben Unzucht mit verschiedenen
Partnerinnen hatten, um vierzig Prozent. Das ist der Brüller! Wenn man etwas gesellschaftlich
unansehlich macht, kann es schonmal doch vorkommen, dass man diese Sache weitermacht und dann lügt. Aber
gut, nach eigenen Angaben ist auch kein Fußballer schwul.
DrDrTheol Endlich mal wieder jemand, der die unfassbaren Qualitäten unseres Paters zu schätzen weiß.
Ich danke ausdrücklich für diese öffentlich Bekundung!! :(3
Didaskala Das stimmt nicht ganz!! bis heute nie auch um den **Nahrungs-Trieb** und dessen Entartungen?
Der hochwürdigste Pater Lingen hat schon viele extrem lesenswerte Artikel zu den Thema verfasst.
Warum geht es denn hier immer nur um ‘''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''’
den **Geschlechts-Trieb** und seine Entartungen und bis heute nie auch um den **Nahrungs-Trieb** und dessen
Entartungen? Übergewichtige Erwachsene und alkoholabhängige Jugendliche versündigen sich doch an sich
selbst und an der Gesellschaft mindest genau so wie die Sexbesessenen. Und von diesen Letzteren besucht
eh niemand diese Plattform.
Es ging nie um eine Animation zum Kondomsex… Enthaltsamkeit und Treue in einer Ehe ist immer noch das
beste Rezept, da sind wir völlig überein und ich glaube auch nicht, dass das irgendwer bestreiten würde.
Es ging lediglich um jene Härtefälle, die sich weigern die Sexualmoral zu beherzigen und trotz solcher
Belehrungen herumschnackseln, denn vorschreiben kann man es den Menschen ja nicht.
Der Papst wurde fast immer falsch zitiert, als behauptet wurde, er habe Kondome als unwirksam und schädlich
bezeichnet. Wahr ist dagegen, daß der Papst vor einer falschen Sicherheit gewarnt hatte, die von einer
ausschließlich auf technische Lösungen (wie das Kondom) setzenden Präventionsstrategie ausgehe. In
dieser Einschätzung bekam der Papst schließlich von US-amerikanischen Forschern recht! Der Harvard-Mediziner
Edward Green: „Als Wissenschaftler war ich erstaunt zu beobachten, wie nahe die Aussagen des Papstes zu
den Ergebnissen der jüngsten wissenschaftlichen Entdeckungen sind. Das Kondom verhindert AIDS nicht.
Nur mit verantwortungsbewusstem Sexualverhalten kann man die Pandemie in den Griff bekommen.“ (Quelle
www.politik.de/…ion/217201-aids.html)