Alte Messe
Deutscher Bischof sucht Priester für den Alten Ritus
Ende Januar erhielten die Priester der Diözese Fulda von ihrem Bischof ein höchst ungewöhnliches Schreiben.
Brief von Bischof Algermissen an seine Priester
Brief von Bischof Algermissen an seine Priester
(kreuz.net) Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda sucht Priester für die Zelebration der Alten Messe.

Am 27. Januar wandte er sich in dieser Angelegenheit brieflich an alle Geistlichen im Bistum.

Sein Anliegen: Er möchte Bitten von Gläubigen nach der Alten Messe entsprechen.

Darum schreibt er: „Ich wäre dankbar, wenn der eine oder andere unter Ihnen sich für diese Form der Meßfeier ausbilden lassen würde, um so den Gläubigen, die es wünschen, die Feier der Eucharistie in forma extraordinaria zu ermöglichen.“

Mons. Algermissen möchte, daß die Priester diese Anfrage als Angebot verstehen, dem Anliegen des Heiligen Vaters zu entsprechen.

Er erinnert daran, daß er bereits im Jahr 2003 eine Alte Messe in Sankt Andreas, Fulda-Neuenberg ermöglichte.

Gegenwärtig gibt es in der Diözese zwei Orte, an denen die Heilige Messe gefeiert wird – in der Fuldaer Pfarrkirche Sankt Sturmius und in der Kappelle des Sankt-Elisabeth-Krankenhauses in Kassel.

Für die Zelebration stehen nach Angaben des Bischofs bislang sechs Priester zur Verfügung.

Doch einige von ihnen können diesen Dienst aus verschiedenen Gründen – Mons. Algermissen nennt Alter und gesundheitliche Einschränkungen – nicht mehr wahrnehmen.
      
52 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#54   Müllabfuhr   17:31:26 | Sonntag, 20. Februar 2011
@ Mister 11
Was ist aussergewöhnlich …
Nicht nur die „Alte Messe“ ist aussergewöhnlich! :-[
Ein einfache Werktagsmesse kann auch aussergwöhnlich sein. Der greorianische Gesang ist nicht nur der „Alten Messe“ vorbehalten, sondern wird bei uns auch regelmäßig geplegt. Spituell super und auch ein „kunstgenuss“ o^/
Redaktion benachrichtigen
#53   piusfan   21:19:44 | Samstag, 19. Februar 2011
Eine Kapelle vergessen
Algermissen verschweigt ,das in Fulda in der Kapelle der Piusbrüder „Kapelle der Mutter der immerwährenden Hilfe“
jeden Sonntag die alte Messe in lateinisch gehalten wird . Leider verwehrt Algermissen den Piusbrüdern bei der jährlichen Nationalwallfahrt den Zugang zum Dom in Fulda und die Stadt verwehrt den Antrag der Piusbrüder für eine Glocke auf ihrer Kapelle in Horas . o^/
Redaktion benachrichtigen
#52   Mister 11   02:58:12 | Samstag, 19. Februar 2011
Der ALTE RITUS ist nicht nur außerordentlich sonder auch außergewöhnlich!
Außergewöhnlich schön :(3
Außergewöhnlich würdevoll :-|
Außergewöhnlich erhaben :)%
Außergewöhnlich spirituell o^/
Außergewöhnlich musikalisch (Gregorianischer Choral) O:O
Außergewöhnlich festlich :-)
Außergewöhnlich zeitlos O:)
Redaktion benachrichtigen
#50   r.ruhrgebietler   15:52:04 | Freitag, 18. Februar 2011
hütet euch vor den konzils“priestern“
wenn Euch Eure Seele lieb ist!
Redaktion benachrichtigen
#49   Amaretto †   22:53:29 | Dienstag, 15. Februar 2011
Ökumenischer Protest!!!
:-@ :-@ :-@ :-@ :-@
Redaktion benachrichtigen
#48   r.ruhrgebietler   20:20:19 | Dienstag, 15. Februar 2011
vorgrimmler
der rahnerfreund und atheist??
@Didaskala – sie sind also schlecht informiert?
Redaktion benachrichtigen
#47   kristall   18:59:59 | Dienstag, 15. Februar 2011
HUT AB !!!!
liebchen ! schwachbericht deinerseits !!!! O:O :-[ :-D ^-^ :)3
Redaktion benachrichtigen
#46   GoethesGeliebte   18:50:27 | Dienstag, 15. Februar 2011
Chapeau, besser kann man es
doch nicht auf den Punkt bringen !
… indem sie ihre Ressentiments als Massstab des Katholischen ausgeben.
Redaktion benachrichtigen
#45   Didaskala   18:41:45 | Dienstag, 15. Februar 2011
defendor: Bei welchen Brüder Maurern?
Hw Vorgrimler ist heute immer noch ein gern gesehener „Gast“ bei freimaurerischen Veranstaltungen, an denen er auch selbst Reden hält.
Wann und bei welcher Loge sprach Professor Vorgrimler?
In den mir zugänglichen Zeitschriften „Hanseatisches Logenblatt“, „Zirkelkorrespondenz“, „TAU“ und im zweimonatlich erscheinenden „ZEIT&MASS“, dem offiziellen Magazin der Großloge von Österreich, fand ich ebenso wenig etwas von dem Vortrag wie in der „Alpina“, der Schweizer Freimaurer-Rundschau.
Redaktion benachrichtigen
#44   r.ruhrgebietler   17:08:51 | Dienstag, 15. Februar 2011
Melchsiedek (fake???)
was sind sie doch für ein konzilibaner, assozialer zeitgenosse!
vade rotro, Satana!
Redaktion benachrichtigen
#43   Przybislav Iamesseblo   16:49:12 | Dienstag, 15. Februar 2011
den Wind aus den Segeln nehmen
dem Bischof der Konzilssekte geht es ja nicht um Rechtgläubigkeit, sondern um die Kaltstellung der Piusbruderschaft. Das kann er nur erreichen indem er der Piusbruderschaft den Wind aus den Segeln nimmt und selbst eine katholische Messe anbietet
Redaktion benachrichtigen
#42   defendor   16:26:20 | Dienstag, 15. Februar 2011
Es geht nicht von heute auf morgen…
…die herbeigeführte Abneigung gegen die hl. Messe der Jahrhunderte zu beseitigen…
An dieser Stelle sind vielleicht einige Auszüge aus
„Kleines Konzilskompendium“
der Hw Rahner und Vorgrimler…
sicherlich hilfreich, um die heute herrschende Abneigung gegenüber der hl. Tradition besser verstehen zu können.
Die beiden genannten hw Priester waren auch massgeblich bei den vorkonziliären Gremien mitbeteiligt und somit später auch an der Verfassung von Dekreten.
Hw Vorgrimler…
ist heute immer noch ein gern gesehener „Gast“ bei freimaurerischen Veranstaltungen,
an denen er auch selbst Reden hält.
Auszug aus der Einleitung zur „Konstitution über die hl. Liturgie“:
„Widerstände erheben sich aus sogenannten akademischen Kreisen, deren Anghörige ihre Unfähigkeit zur Kommunikation, ihren Bildungsdünkel und ihr steriles Verhältnis zur Geschichte hinter dem Anspruch besonderer Kirchlichkeit zu tarnen suchen, indem sie ihre Ressentiments als Massstab des Katholischen ausgeben.
Dem Konzil war es leichter, als dies den einzelnen Bischofskonferenzen und Bischöfen geworden wäre, diese wortstarken und teilweise einflussreichen, aber in der Humanität gescheiterten tragikkomischen Randfiguren der Kirche völlig ausser acht zu lassen…
(…)“

Die Liebe zur hl. Messe der Jahrunderte hat seit über vierzig Jahren als „aufbruchsfeindlich“ gegolten.
Die heutige Folge…
ein Abbruch am wahren Glauben !
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
Redaktion benachrichtigen
#41   Tchibo   14:31:26 | Dienstag, 15. Februar 2011
Vielleicht findet er diese Priester im zur Kirche
umfunktionierten Pavillon der Gärtnerei Budach… ^-^
Redaktion benachrichtigen
#40   Melchisedek   12:55:10 | Dienstag, 15. Februar 2011
Achtung, Achtung an alle Leser: Ein Maulwurf
Beim Leser Melsiedek handelt es sich nicht um den hinlänglich bekannten Priester und König meiner Wenigkeit, sondern um ein Fake.
Also nicht Irre machen lassen
:-O :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#39   FreiherrvonderTrenck   11:01:20 | Dienstag, 15. Februar 2011
Dieser Ritus
ist ja wirklich sowas von extraordinär!
:-!
Redaktion benachrichtigen
#37   r.ruhrgebietler   07:19:33 | Dienstag, 15. Februar 2011
diese schlange
der christenverfolger algermissen sucht?
Wie ist das bei der Deutschlandweihe an das unbefleckte Herz Mariens?
ist es nicht der algermissen, der die SJM und den seeligen Hw. P. Hönisch grausam verfolgte?
ist es nicht der algermissen, der recht(!)gläubigen Christen in der bekennenden Nachfiolge Jesu Christi den Dom zu Fulda versperrt?
es kann sich nur um einen weiteren trick der konziliban handeln! daher ist höchste Vorsicht angebracht – und das was dann dort als Zelebration der Alten Messe verkauft wird nicht wieder konziliare murxs ist.
Redaktion benachrichtigen
#36   Nerd †   06:19:24 | Dienstag, 15. Februar 2011
Paul M
es gibt keinen Zeitgeist, nur eine neuzeitliche technische Revolution. Es regiert der Automatismus. Schau, früher glaubte man, dass der Mensch eine Seele besitzt. Heute meint man, es fehle dies und das. Käme der Mangel denn aus der Seele, so wie Unzufriedene unzufrieden machen? Oder sind die ewig unzufriedenen die, welche allem Seele anschwatzen, um sie zu beherrschen? Seele die leiden, schon in dieser Welt, in der „Gnadenzeit“. Fazit: Niemand kommt lebend aus dem Leben raus. Der Mensch muß förmlich eine Seele haben und wenn diese schlicht Äther wäre. Ein verdampfendes, sich auflösendes Etwas, welches zeitlebens getrieben erscheint, rastlos und wieder leer. Zeitgeist, ja vielleicht ist Seele nichts anderes als ein Zeitgeist. Zeit, Ewigkeit, Dauer. Also erscheint die Seele nur zeitlich, solange man davon Notiz nimmt, meine ich. Es gibt ja auch Zwillingsseelen, oder ganze Gruppen, die wie eine Seele auftreten. Jede Firma hat die Seele ihres Chefs, in der Kirche ebenso. Es gibt laue Seelen und solche, die ein Leben lang gepeinigt werden. Familien haben Seelen, ja, Seelen sind das Um und Auf einer jeden dekadenten, zeitgeistlichen Strömung , wie ein Windhauch. Darauf gründet jeder Aberglaube, auf der Erinnerung, die wir im Lichte jener Seele wahrnehmen, also Zeit. Die Seele ist etwas Dauerndes, zeitliches, ein Termini. Seele, das Termin.
Redaktion benachrichtigen
#35   Paul M.   05:18:09 | Dienstag, 15. Februar 2011
Alter Ritus sollte Pflicht werden in den Seminarien!
Dass sich die Geistlichen erst lange bitten lassen müssen, um diese wundervolle, ehrfürchtige Form der Zelebration der Heiligen Messe (Messe aller Zeiten) im überlieferten Ritus zu erlernen, lässt tief blicken … !
Ja, sehr tief, in die zeitgeistverdorbene Seele mancher kraftlosen und modernistischen Wohlstandspriester…
Redaktion benachrichtigen
#34   Evelynn van der Meer   01:46:16 | Dienstag, 15. Februar 2011
Ist ein Solarium denn ein Argument?
Lasst doch mal Bischof a.D. Mixa in Ruhe!
Mann muss doch nicht ständig darauf herum reiten.
Redaktion benachrichtigen
#33   schnuzzifuzzi   23:43:38 | Montag, 14. Februar 2011
Nur nicht melden
Jeder Priester der sich da jetzt meldet, ist selbst Schuld.
Die „guten“ Priester sollen doch nur ausfindig gemacht werden … um dann ins letzte Eck des Bistums „entsorgt“ zu werden.
Der Schwefelgeruch in Fulda wird immer stärker. Es stinkt zum Himmel
Redaktion benachrichtigen
#32   Apologet   23:30:23 | Montag, 14. Februar 2011
Neue Messe nicht von Freimaurerei inspiriert. Da wäre ich mir nicht so sicher.
Zitat: „Der ordentliche Usus ist keine Erfindung von Freimaurern, um die kath. Kirche zu zerstören.“
Da gibt es z. B. auch Dokumente und Sachverhalte, die was anderes sagen oder zumindest nahelegen:
„3) Weist protestantische Pastoren an, die hl. Messe zu überprüfen und zu entsakralisieren. Sät Zweifel an der Realpräsenz (Jesus in der Eucharistie) und bekräftigt, dass die Eucharistie – näher am Glauben der Protestanten – nur Brot und Wein und nur symbolisch gemeint ist. – Setzt Protestanten in Seminaren und Schulen ein. Ermutigt Ökumene als den Weg zur Einheit. Klagt jeden an, der an die Realpräsenz glaubt, als subversiv und ungehorsam gegen die Kirche.“
katholik.ch/…tive-maerz-1962.html
„Eine Reform, die nichts ungeschoren ließ
Noch vor Ende des 2. Vatikanum wurde die von ihm angekündigte Liturgiereform durch eine Kommission, ein Consilium aus Bischöfen und Experten, begleitet von fünf, dann sechs protestantischen Beobachtern,
vorbereitet…“
aus UNA VOCE-KORRESPONDENZ 35/56 Nov./Dez 2005
Vielleicht trifft es diese Karikatur ja doch:
www.novusordowatch.org/paulvi-smoke.jpg
Redaktion benachrichtigen
#31   Tchibo   23:25:11 | Montag, 14. Februar 2011
Junge Priester für alten Ritus
gesucht und alte Priester für jungen Ritus… :-$
Redaktion benachrichtigen
#30   adlimina   23:24:30 | Montag, 14. Februar 2011
Dreifache Tragik
1) Der Brief war mit Rotary-Bruder, mit bischöflicher Vollmacht für die Diözese ausgestattetem Pastoraltheolunken und Memorandum-Unterzeichner Hartmann nicht abgesprochen. Oder sollte dieser aus pastoraler und kirchenpolitischer Klugheit dazu geraten haben? Abgründe tun sich auf …
2) Die SJM-Priester konnten nicht schnell genug verschwinden, jetzt werden tridentinische Zelebranten händeringend gesucht. Vielleicht tut dem Bischof sein Fakultätsrektor den Gefallen, denn dessen Zelebration gefiele sicher, wahrscheinlich mit dem edlen Schmucke des Ehrendomkapitularsbiretts.
3) St. Sturmius war ehedem eine kernige und blühende Pfarrei. Tatsächlich: Für welche interessierten Massen von Altrituellen sollen die Extraordinariususus-Messen denn angeboten werden?
Wo und wie wird das alles enden? :-O :-@ :-#
Redaktion benachrichtigen
#29   FreiherrvonderTrenck   23:11:55 | Montag, 14. Februar 2011
Schaut euch
mal den sonntäglichen Zinnober in der abgewrackten Pfarrei St. Sturmius zu Fulda an!
Du kriegst das kalte Grausen!
>:)
Redaktion benachrichtigen
#28   Marsilius Ficinus   22:50:13 | Montag, 14. Februar 2011
Die Wiederentdeckung des Heiligen
Die ewigen Grabenkämpfe zwischen den Parteien müssen endlich aufhören. Der außerordentliche Usus ist nichts schlechtes, kein Zugeständnis an so ein paar, etwas dümmliche Ewiggestrige, die mit der mordernen Welt nicht mehr klar kommen. Der ordentliche Usus ist keine Erfindung von Freimaurern, um die kath. Kirche zu zerstören.
Beide Usus können in sehr würdiger und erhabener Weise gefeiert werden, als mysterium tremendum et fascinosum. Im Zentrum steht die Anbetung und die Verherrlichung des transzendenten Gottes, vor den der Mensch tritt. Die Erfahrung des Heiligen, des Überweltlichen ist ein zentraler Aspekt der Liturgie. Und dies ist auch im ordentlichen Usus möglich. Allerdings muss er entsprechend gefeiert werden. Laute Popmusik ist nicht die Musik der himmelischen Sphären, es ist die Musik dieser Welt, die irdischen Vergnügen dient. Bürgerliche Umgangsformen (Ich heiße sie ganz herzlich willkommen und freue mich, dass Sie trotz des schlechten Wetters so zahlreich gekommen sind) zerstören auch die Erfahrung der „Anderen Welt“.
Das Problem ist oft ein fehlendes Bewußtsein für diese Dinge. Hier muss die Reform der Reform ansetzen. Die Ausrichtung auf das Andere gegenüber dem Vorhandenen, Sichtbaren ist der Kern christlicher Liturgie. „Suchen, was droben ist“.
Redaktion benachrichtigen
#27   Atzmon   22:49:32 | Montag, 14. Februar 2011
Fersenhefter Algermissen
Exzellenz Algermissen schätzt die Bruderschaft so sehr, dass er gemeinsam mit ihr die Messe nach überliefertem Ritus anbieten möchte. Von ganzem Herzen danke ich seiner Exzellenz für diesen mutigen Schritt. So stelle ich mir Personalpolitik in der SCHÖNEN NEUEN WELT vor: Einfach anrufen bei Exzellenz persönlich, oder auch im Sekretariat, wenn Hochwürden im Solarium schwitzt oder bei den Rotariern weilt, und die Sache ist geritzt.
Redaktion benachrichtigen
#26   Sinah   22:36:18 | Montag, 14. Februar 2011
@Apologet,
natürlich muß es in der Antwort an Sie im Artikel: „Die Communio-Theologie des Konzils führt in die Irre“
statt „Neusprech“ „Apologet“ heißen, Pardon! :(3
Redaktion benachrichtigen
#25   fides et ratio   22:22:05 | Montag, 14. Februar 2011
Nun Clorissima, – da haben Sie sicherlich recht:
„…wenn Pius V. also als Pontifex befugt war, das missale zu promulgieren, ist einjeder seiner Nachfolger mit gleichem Recht zu Veränderungen befugt…“
Gott sei Dank hat aber keiner der nachfolgenden, zur Änderung befugten Päpste, der Liturgie derart unhistorische und jede Tradition verletzende Neuerung aufgezwungen, wie dies mit Billigung der Kirchenleitung durch zahlreiche wildgewordene Priester mit unverantwortlicher Bezugnahme auf das Konzil geschehen ist. Wenn nun leichte Korrekturen vorgenommen werden, so ist dies weise, vernünftig und großzügig und dient letztlich einem die Einheit der Kirche fördernden Ausgleich! Dass Bischof ALgermissen diesen ANsatz unterstützt, spricht für ihn. Es wird aber auch höchste Zeit.
Redaktion benachrichtigen
#24   Apologet   21:52:20 | Montag, 14. Februar 2011
Richtig: Handkommunion und Mädchenministrantur
sind wohl die eigentlichen praktischen Hauptgründe die gegen die alte Messe sprechen. Wer die alte Messe, ohne diese Zeitgeistverirrungen zelebrieren will, bekommt mit Sicherheit Ärger mit dem (meist sehr feministisch orientierten und geprägten) Pfarrgemeinderat, seiner Pfarrhaushälterin, mit den Kommunionhelfern, mit den Eltern und Lehrern der Ministrantinnen und wird als ewiggestriger Chauvinist gebrandmarkt, verurteilt und ausgegrenzt werden. Ja, so weit sind wir heute.
Redaktion benachrichtigen
#23   apex   21:37:55 | Montag, 14. Februar 2011
alte Messe?
Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda sucht Priester für die Zelebration der Alten Messe.
wozu? – um die Handkommunion und Mädchenministrantur einzuführen?
Redaktion benachrichtigen
#22   adlimina   21:31:35 | Montag, 14. Februar 2011
Eine weitere Spitzenleistung Fuldaer Wirrsinns
Jede Wette, die treuherzigen Priester, die sich dafür melden – habe vorhin mit einer solchen grübelnden Opferseele gesprochen – werden dankbar als die gefundenen Deppen angenommen, aber auch jeder Achtung beraubt und in die Ecke „Für das normale Pastoralgeschäft nicht geeignet“ gestellt, oder – was der Herr verhüten mögen – es melden sich aalglatte Karrieristen, die der Excellenz augenzwinkernd den Gefallen erweisen.
Redaktion benachrichtigen
#21   juemuc   20:59:13 | Montag, 14. Februar 2011
Antwort
@ Mary Cruz: Zwischen „ist ersucht“, „bereitwillig aufnehmen“ und „hat gefällligst dafür zu sorgen, sonst gibts Haue“ ist ein himmelweiter Unterschied. Letzendlich zuständig für die Geschichte ist nämlich die „Altgläubigen-Komission“ Ecclesia Dei.
@ clarissa colonia: Päpstliche Schreiben, also Enzyklika, Bullen, Apostolische Schreiben, Moto Proprio sind die aktuellsten immer gültig, auch wenn ältere etwas anders sagen. Diesen Fakt können manche eben nicht verstehen. Immerwährend ist in der Kirche gar nichts, wenn man sich mal die riesige Anzahl von Lehrmeinungen ansieht.
Redaktion benachrichtigen
#20   clarissa colonia   20:45:33 | Montag, 14. Februar 2011
Ja, die Kirche und die immerwährende Gültigkeit …
Als Papst Nikolaus II. 866 „ad perpetuam rei memoriam“ bulliert entschied, daß auch solche Taufen gültig seien, welche nur „in nomine Iesu Christi“ gespendet worden sind, hatte auch er die Absicht, eine Entscheidung für alle Zeiten zu treffen.
Als Pius V. das Missale romanum promulgierte, wünschte er dessen immerwährende unveränderte Gültigkeit. Schade nur, daß nahezu jeder seiner Nachfolger sich nicht nur bemüßigt fühlte, Veränderungen vorzunehmen, sondern auch kraft des apostolischen Amtes dazu uneingeschränkt berechtigt war.
Wenn Pius V., da mögen die bruderschaftlichen Intellektualallergiker schreien wie sie wollen, wenn Pius V. also als Pontifex befugt war, das missale zu promulgieren, ist einjeder seiner Nachfolger mit gleichem Recht zu Veränderungen befugt, denn auch Pius V. war nur ein Pontifex unter vielen und nicht der Oberpontifex aller anderen.
Redaktion benachrichtigen
#19   zeitundewigkeit   20:31:07 | Montag, 14. Februar 2011
Hoffentlich
ist das nicht bloß ein fauler Trick, um „konservative“ Priester zu entsorgen.
Redaktion benachrichtigen
#18   marienkind   20:03:38 | Montag, 14. Februar 2011
juemuc
Es gibt von Rom aus keinen Zwang den extraordinären Ritus anzubieten
Gibt es sehr wohl. Siehe hierzu folgende Auszüge des Motu Proprio „Summorum Pontificum“ vom 7.7.2007:
Art. 5 § 1. In Pfarreien, wo eine Gruppe von Gläubigen, die der früheren Liturgie anhängen, dauerhaft existiert, hat der Pfarrer deren Bitten, die heilige Messe nach dem im Jahr 1962 herausgegebenen Römischen Meßbuch zu feiern, bereitwillig aufzunehmen. Er selbst hat darauf zu achten, daß das Wohl dieser Gläubigen harmonisch in Einklang gebracht wird mit der ordentlichen Hirtensorge für die Pfarrei, unter der Leitung des Bischofs nach der Norm des Canon 392, wobei Zwietracht zu vermeiden und die Einheit der ganzen Kirche zu fördern ist.
Art. 7. Wo irgendeine Gruppe von Laien durch den Pfarrer nicht erhalten sollte, worum sie nach Art. 5 § 1 bittet, hat sie den Diözesanbischof davon in Kenntnis zu setzen. Der Bischof wird nachdrücklich ersucht, ihrem Wunsch zu entsprechen. Wenn er für eine Feier dieser Art nicht sorgen kann, ist die Sache der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ mitzuteilen.
Hier können Sie den vollständigen Wortlaut des Motu Proprio nachlesen:
www.sinfonia-sacra.de/…orum_Pontificium.pdf
Redaktion benachrichtigen
#17   juemuc   19:38:17 | Montag, 14. Februar 2011
Wieso sollte Rom…
… im Druck machen? Es gibt von Rom aus keinen Zwang den extraordinären Ritus anzubieten.
Redaktion benachrichtigen
#16   marienkind   19:32:08 | Montag, 14. Februar 2011
Die Reue ist ein Trampeltier und trampelt oftmals hinterher
Hätte Algermissen 2006 die 3 SJM-Priester nicht vertrieben, müßte er heute nicht suchen.
Woher kommt überhaupt der Sinneswandel? Hat Rom ihm Druck gemacht?
Redaktion benachrichtigen
#15   Rudolfus   19:16:43 | Montag, 14. Februar 2011
@Alois Bischof: So ist es! Die beschränkte Duldung der kanonisierten Römischen Messe ist nicht
die Ausführung des immerwährenden Befehles des Nachfolgers Unseres Herrn und Gottes Jesu Christi, Papst St. Pius V. Dieser fordert, sein Meßbuch habe IMMERWÄHREND Gültigkeit, und sei allen überall zugänglich zu machen. Es gibt zwar Sonderriten, die Papst St. Pius V. in seiner immerwährenden Konstitution ‘Quo primum’ (in Kraft mit 1. Juli 1570) anerkannte (Riten älter als 200 Jahre). Diese Riten sind aber nur Nebenriten. Der überall und zu allen Zeiten geltende Römische Hauptritus ist der Ritus des Meßbuches des hl. Pius V.
Wo immer dieser Ritus nicht geduldet wird, herrscht ein Schisma.
Wo immer dieser Ritus nur eingeschränkt geduldet wird, herrscht gleichfalls ein Schisma.
Benedikt XVI. hat die in ‘Quo primum’ festgelegte, immerwährend gültige Ordnung, die niemals widerrufen wurde, und auch niemals widerrufen werden kann – ohne dem Zorne Gottes zu verfallen, was auch für die nachfolgenden Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. gilt –, in seiner Anordnung teilweise wieder aufgenommen, derzufolge der Ritus überall gewährt werden muß.
Leider hätte Benedikt XVI. auch anordnen müssen, daß dieser Ritus überall als Hauptritus zelebriert werden muß – nicht als immer zusätzlich erlaubte außerordentliche Form, wie Benedikt schreibt, sondern als der Hauptritus schlechthin.
Derzeit gilt der Neue Römische Ritus Pauls VI. als Hauptritus. Das widerspricht ‘Quo primum’ und ist nicht im Sinne der immerwährenden Kirchenordnung, die von Gott eingefordert wird, unter der Androhung der Strafe.
Redaktion benachrichtigen
#14   Alois Bischof   18:47:06 | Montag, 14. Februar 2011
Algermissen
Dieser Brief dient lediglich der getarnten Strategie zur Zerschlagung der Meßzentren, der Klöster und Kapellen sowie der befreundeten älteren Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. im Fuldaer Raum.
Nur diesem Ziel.
Nicht der liturgischen Reform, nicht der Wiederherstellung des unversehrten römisch-katholischen Glaubens im Geiste des hl. Bonifatius, des Apostels aller Germanen.
Neokonservative sind eben schlauer als Neotraditionalisten und Naivlinge.
Redaktion benachrichtigen
#13   FreiherrvonderTrenck   18:40:46 | Montag, 14. Februar 2011
Nennt sich Rudolfus
und kann nicht Latein!
forma extraordinaria!!!
:'(
Redaktion benachrichtigen
#12   Rudolfus   18:27:09 | Montag, 14. Februar 2011
@Ungebildeter Amaretto: Die Römisch-Katholische Kirche besitzt einen immerwährenden, allezeit fest-
gesetzten Römischen Ritus. Dieser Ritus ist der Ritus des hl. Pius V. Alle Riten haben sich diesem unterzuordnen.
Ein Papst, der diese Pflicht nicht erfüllt, und irgendwelche neue Riten kreiert, ist seines Amtes untreu und richtet die Kirche zugrunde. Genau das haben Paul VI. und Johannes Paul II. getan.
Gott sei Dank kehrt deren jetziger Nachfolger Benedikt wieder zur kirchlichen Ordnung zurück.
Dafür darf jeder informierte Katholik Gott danken.
Redaktion benachrichtigen
#11   Ehrenmann   18:26:32 | Montag, 14. Februar 2011
Neben dem Thema – ich weiß!
Aber hat jemand eine Ahnung, warum der Generalpräses des Kolpingwerkes Axel Werner wirklich zurücktritt? Irgendwo steht etwas von „privaten Gründen“.
Für einen Hinweis wäre ich sehr dankbar
Redaktion benachrichtigen
#10   Amaretto †   18:18:30 | Montag, 14. Februar 2011
Freiherr,
da könnten doch Algi und Pater Lingen konzelebieren!
Redaktion benachrichtigen
#9   FreiherrvonderTrenck   18:17:11 | Montag, 14. Februar 2011
Gut so,
dass Fuldas Priester nicht für die Murmelmesse zu haben sind!
Soll der extraordinierte Bischof doch mit seinem glitzernden Mercedes selber vorfahren und die Extrawurst dem kleinen Kreis servieren!
Redaktion benachrichtigen
#8   Amaretto †   18:14:18 | Montag, 14. Februar 2011
Und St. Sturmius zu Fulda
ist in forma extraordinaria!
Außer der Murmelmesse gibts für die geplagte Gemeinde keinen Sonntagsgottesdienst mehr!
Eine Schande, die sich Bischof Algi an seinen Hut zu stecken hat!
Redaktion benachrichtigen
#7   Theolungus †   18:07:46 | Montag, 14. Februar 2011
Auch Hochwürden
DrDrTheol
wurde offensichtlich gekeult und total liquidiert!
Aves Inferni manent in aeternum!
o^/ o^/ o^/
Redaktion benachrichtigen
#6   Amaretto †   18:05:09 | Montag, 14. Februar 2011
Und die schönen
fölschen Lobhuldigen, die auch unserm Gunsenum gewidmet waren,
wurden heute alle gelöscht!
Am Tag des heiligen Valentin wurden folgende Aves gekeult:
oremusXII
Theolunke
Und dabei hätten beide dem Wunsch des Bischofs von Fulda entsprechen und würdig lateinisch zelebrieren können!
Redaktion benachrichtigen
#5   Jenenser I. †   17:59:34 | Montag, 14. Februar 2011
Klasse!
Den Zölibat finde ich richtig gut.
Redaktion benachrichtigen
#4   Gunsenum   17:54:04 | Montag, 14. Februar 2011
Nicht nur,daß 6 Priester da genug wären –
es wären für diese „Maaaaassen“ an „Rechtgläubigen“ sogarnoch viel zu viele!!!
Redaktion benachrichtigen
#3   Theolungus †   17:47:45 | Montag, 14. Februar 2011
6 Priester sind
bei dem „Bedarf“ doch mehr als genug!
o^/
Redaktion benachrichtigen
#2   Amaretto †   17:46:38 | Montag, 14. Februar 2011
In St. Sturmius zu Fulda
sind meist so 8 bis 10 Hansels!
Und der arme Priester muss auch noch ohne Ministranten auskommen!
Redaktion benachrichtigen
#1   FreiherrvonderTrenck   17:44:45 | Montag, 14. Februar 2011
Gibts da nicht
noch den Pater Lingen???
O:)
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
Alte MesseAngequatscht und angepackt Alte MesseRüthen: Die Intriganten sind gescheitert Alte MesseEr hätte als Clown auftreten sollen Alte MesseNur positive Erfahrungen Alte MesseWird die Alte Messe auch Kroatien erreichen? Alte MesseDas Problem des Mainzer Kardinals Alte Messe„Mag sein, daß mich einige für verrückt halten“ Alte MesseMainzer Kardinal kritisiert die Messe aller Zeiten Alte MesseAusführungsbestimmungen noch vor Weihnachten? Alte MesseNur im Römischen Kanon ist die ganze Meßtheologie enthalten Alte MesseWird das, was man uns heute erzählt, morgen auch noch gelten? Alte MesseNach dem Konzil verwüsteter Kirchenraum wiederhergestellt Alte MesseHorror der Handkommunion im Alten Ritus? Alte MesseBistum Speyer: Optimistische Altgläubige Alte MesseDreijährige Odysee in Bonn
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net