Deutscher Bischof sucht Priester für den Alten Ritus
Ende Januar erhielten die Priester der Diözese Fulda von ihrem Bischof ein höchst ungewöhnliches Schreiben.
Brief von Bischof Algermissen an seine Priester
(kreuz.net) Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda sucht Priester für die Zelebration der Alten Messe.
Am 27. Januar wandte er sich in dieser Angelegenheit brieflich an alle Geistlichen im Bistum.
Sein Anliegen:
Er möchte Bitten von Gläubigen nach der Alten Messe entsprechen.
Darum schreibt er: „Ich wäre dankbar,
wenn der eine oder andere unter Ihnen sich für diese Form der Meßfeier ausbilden lassen würde, um so
den Gläubigen, die es wünschen, die Feier der Eucharistie in forma extraordinaria zu ermöglichen.“
Mons. Algermissen möchte, daß die Priester diese Anfrage als Angebot verstehen, dem Anliegen des Heiligen
Vaters zu entsprechen.
Er erinnert daran, daß er bereits im Jahr 2003 eine Alte Messe in Sankt Andreas,
Fulda-Neuenberg ermöglichte.
Gegenwärtig gibt es in der Diözese zwei Orte, an denen die Heilige Messe
gefeiert wird – in der Fuldaer Pfarrkirche Sankt Sturmius und in der Kappelle des Sankt-Elisabeth-Krankenhauses
in Kassel.
Für die Zelebration stehen nach Angaben des Bischofs bislang sechs Priester zur Verfügung.
Doch einige von ihnen können diesen Dienst aus verschiedenen Gründen – Mons. Algermissen nennt Alter
und gesundheitliche Einschränkungen – nicht mehr wahrnehmen.
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52 Lesermeinungen
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#54 Müllabfuhr 17:31:26 | Sonntag, 20. Februar 2011
@ Mister 11 Was ist aussergewöhnlich … Nicht nur die „Alte Messe“ ist aussergewöhnlich! Ein einfache
Werktagsmesse kann auch aussergwöhnlich sein. Der greorianische Gesang ist nicht nur der „Alten Messe“
vorbehalten, sondern wird bei uns auch regelmäßig geplegt. Spituell super und auch ein „kunstgenuss“
o^/
Eine Kapelle vergessen Algermissen verschweigt ,das in Fulda in der Kapelle der Piusbrüder „Kapelle der
Mutter der immerwährenden Hilfe“ jeden Sonntag die alte Messe in lateinisch gehalten wird . Leider verwehrt
Algermissen den Piusbrüdern bei der jährlichen Nationalwallfahrt den Zugang zum Dom in Fulda und die
Stadt verwehrt den Antrag der Piusbrüder für eine Glocke auf ihrer Kapelle in Horas . o^/
#52 Mister 11 02:58:12 | Samstag, 19. Februar 2011
Der ALTE RITUS ist nicht nur außerordentlich sonder auch außergewöhnlich! Außergewöhnlich schön
:(3 Außergewöhnlich würdevoll Außergewöhnlich erhaben :)% Außergewöhnlich spirituell o^/ Außergewöhnlich
musikalisch (Gregorianischer Choral) O:O Außergewöhnlich festlich Außergewöhnlich zeitlos
#45 Didaskala 18:41:45 | Dienstag, 15. Februar 2011
defendor: Bei welchen Brüder Maurern? Hw Vorgrimler ist heute immer noch ein gern gesehener „Gast“ bei
freimaurerischen Veranstaltungen, an denen er auch selbst Reden hält. Wann und bei welcher Loge sprach
Professor Vorgrimler? In den mir zugänglichen Zeitschriften „Hanseatisches Logenblatt“, „Zirkelkorrespondenz“,
„TAU“ und im zweimonatlich erscheinenden „ZEIT&MASS“, dem offiziellen Magazin der Großloge von Österreich,
fand ich ebenso wenig etwas von dem Vortrag wie in der „Alpina“, der Schweizer Freimaurer-Rundschau.
den Wind aus den Segeln nehmen dem Bischof der Konzilssekte geht es ja nicht um Rechtgläubigkeit, sondern
um die Kaltstellung der Piusbruderschaft. Das kann er nur erreichen indem er der Piusbruderschaft den
Wind aus den Segeln nimmt und selbst eine katholische Messe anbietet
#42 defendor 16:26:20 | Dienstag, 15. Februar 2011
Es geht nicht von heute auf morgen… …die herbeigeführte Abneigung gegen die hl. Messe der Jahrhunderte
zu beseitigen… An dieser Stelle sind vielleicht einige Auszüge aus „Kleines Konzilskompendium“ der
Hw Rahner und Vorgrimler… sicherlich hilfreich, um die heute herrschende Abneigung gegenüber der hl.
Tradition besser verstehen zu können. Die beiden genannten hw Priester waren auch massgeblich bei den
vorkonziliären Gremien mitbeteiligt und somit später auch an der Verfassung von Dekreten. Hw Vorgrimler…
ist heute immer noch ein gern gesehener „Gast“ bei freimaurerischen Veranstaltungen, an denen er auch
selbst Reden hält. Auszug aus der Einleitung zur „Konstitution über die hl. Liturgie“: „Widerstände
erheben sich aus sogenannten akademischen Kreisen, deren Anghörige ihre Unfähigkeit zur Kommunikation,
ihren Bildungsdünkel und ihr steriles Verhältnis zur Geschichte hinter dem Anspruch besonderer Kirchlichkeit
zu tarnen suchen, indem sie ihre Ressentiments als Massstab des Katholischen ausgeben. Dem Konzil war
es leichter, als dies den einzelnen Bischofskonferenzen und Bischöfen geworden wäre, diese wortstarken
und teilweise einflussreichen, aber in der Humanität gescheiterten tragikkomischen Randfiguren der Kirche
völlig ausser acht zu lassen… (…)“ – Die Liebe zur hl. Messe der Jahrunderte hat seit über vierzig
Jahren als „aufbruchsfeindlich“ gegolten. Die heutige Folge… ein Abbruch am wahren Glauben ! dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
#40 Melchisedek 12:55:10 | Dienstag, 15. Februar 2011
Achtung, Achtung an alle Leser: Ein Maulwurf Beim Leser Melsiedek handelt es sich nicht um den hinlänglich
bekannten Priester und König meiner Wenigkeit, sondern um ein Fake. Also nicht Irre machen lassen
diese schlange der christenverfolger algermissen sucht? Wie ist das bei der Deutschlandweihe an das unbefleckte
Herz Mariens? ist es nicht der algermissen, der die SJM und den seeligen Hw. P. Hönisch grausam verfolgte?
ist es nicht der algermissen, der recht(!)gläubigen Christen in der bekennenden Nachfiolge Jesu Christi
den Dom zu Fulda versperrt? es kann sich nur um einen weiteren trick der konziliban handeln! daher ist
höchste Vorsicht angebracht – und das was dann dort als Zelebration der Alten Messe verkauft wird nicht
wieder konziliare murxs ist.
Paul M es gibt keinen Zeitgeist, nur eine neuzeitliche technische Revolution. Es regiert der Automatismus.
Schau, früher glaubte man, dass der Mensch eine Seele besitzt. Heute meint man, es fehle dies und das.
Käme der Mangel denn aus der Seele, so wie Unzufriedene unzufrieden machen? Oder sind die ewig unzufriedenen
die, welche allem Seele anschwatzen, um sie zu beherrschen? Seele die leiden, schon in dieser Welt, in
der „Gnadenzeit“. Fazit: Niemand kommt lebend aus dem Leben raus. Der Mensch muß förmlich eine Seele
haben und wenn diese schlicht Äther wäre. Ein verdampfendes, sich auflösendes Etwas, welches zeitlebens
getrieben erscheint, rastlos und wieder leer. Zeitgeist, ja vielleicht ist Seele nichts anderes als ein
Zeitgeist. Zeit, Ewigkeit, Dauer. Also erscheint die Seele nur zeitlich, solange man davon Notiz nimmt,
meine ich. Es gibt ja auch Zwillingsseelen, oder ganze Gruppen, die wie eine Seele auftreten. Jede Firma
hat die Seele ihres Chefs, in der Kirche ebenso. Es gibt laue Seelen und solche, die ein Leben lang gepeinigt
werden. Familien haben Seelen, ja, Seelen sind das Um und Auf einer jeden dekadenten, zeitgeistlichen
Strömung , wie ein Windhauch. Darauf gründet jeder Aberglaube, auf der Erinnerung, die wir im Lichte
jener Seele wahrnehmen, also Zeit. Die Seele ist etwas Dauerndes, zeitliches, ein Termini. Seele, das
Termin.
Alter Ritus sollte Pflicht werden in den Seminarien! Dass sich die Geistlichen erst lange bitten lassen
müssen, um diese wundervolle, ehrfürchtige Form der Zelebration der Heiligen Messe (Messe aller Zeiten)
im überlieferten Ritus zu erlernen, lässt tief blicken … ! Ja, sehr tief, in die zeitgeistverdorbene
Seele mancher kraftlosen und modernistischen Wohlstandspriester…
#33 schnuzzifuzzi 23:43:38 | Montag, 14. Februar 2011
Nur nicht melden Jeder Priester der sich da jetzt meldet, ist selbst Schuld. Die „guten“ Priester sollen
doch nur ausfindig gemacht werden … um dann ins letzte Eck des Bistums „entsorgt“ zu werden. Der Schwefelgeruch
in Fulda wird immer stärker. Es stinkt zum Himmel
Neue Messe nicht von Freimaurerei inspiriert. Da wäre ich mir nicht so sicher. Zitat: „Der ordentliche
Usus ist keine Erfindung von Freimaurern, um die kath. Kirche zu zerstören.“ Da gibt es z. B. auch Dokumente
und Sachverhalte, die was anderes sagen oder zumindest nahelegen: „3) Weist protestantische Pastoren an,
die hl. Messe zu überprüfen und zu entsakralisieren. Sät Zweifel an der Realpräsenz (Jesus in der
Eucharistie) und bekräftigt, dass die Eucharistie – näher am Glauben der Protestanten – nur Brot und
Wein und nur symbolisch gemeint ist. – Setzt Protestanten in Seminaren und Schulen ein. Ermutigt Ökumene
als den Weg zur Einheit. Klagt jeden an, der an die Realpräsenz glaubt, als subversiv und ungehorsam
gegen die Kirche.“ katholik.ch/…tive-maerz-1962.html „Eine Reform, die nichts ungeschoren ließ Noch
vor Ende des 2. Vatikanum wurde die von ihm angekündigte Liturgiereform durch eine Kommission, ein Consilium
aus Bischöfen und Experten, begleitet von fünf, dann sechs protestantischen Beobachtern, vorbereitet…“
aus UNA VOCE-KORRESPONDENZ 35/56 Nov./Dez 2005 Vielleicht trifft es diese Karikatur ja doch: www.novusordowatch.org/paulvi-smoke.jpg
Dreifache Tragik 1) Der Brief war mit Rotary-Bruder, mit bischöflicher Vollmacht für die Diözese ausgestattetem
Pastoraltheolunken und Memorandum-Unterzeichner Hartmann nicht abgesprochen. Oder sollte dieser aus pastoraler
und kirchenpolitischer Klugheit dazu geraten haben? Abgründe tun sich auf … 2) Die SJM-Priester konnten
nicht schnell genug verschwinden, jetzt werden tridentinische Zelebranten händeringend gesucht. Vielleicht
tut dem Bischof sein Fakultätsrektor den Gefallen, denn dessen Zelebration gefiele sicher, wahrscheinlich
mit dem edlen Schmucke des Ehrendomkapitularsbiretts. 3) St. Sturmius war ehedem eine kernige und blühende
Pfarrei. Tatsächlich: Für welche interessierten Massen von Altrituellen sollen die Extraordinariususus-Messen
denn angeboten werden? Wo und wie wird das alles enden?
Die Wiederentdeckung des Heiligen Die ewigen Grabenkämpfe zwischen den Parteien müssen endlich aufhören.
Der außerordentliche Usus ist nichts schlechtes, kein Zugeständnis an so ein paar, etwas dümmliche
Ewiggestrige, die mit der mordernen Welt nicht mehr klar kommen. Der ordentliche Usus ist keine Erfindung
von Freimaurern, um die kath. Kirche zu zerstören. Beide Usus können in sehr würdiger und erhabener
Weise gefeiert werden, als mysterium tremendum et fascinosum. Im Zentrum steht die Anbetung und die Verherrlichung
des transzendenten Gottes, vor den der Mensch tritt. Die Erfahrung des Heiligen, des Überweltlichen ist
ein zentraler Aspekt der Liturgie. Und dies ist auch im ordentlichen Usus möglich. Allerdings muss er
entsprechend gefeiert werden. Laute Popmusik ist nicht die Musik der himmelischen Sphären, es ist die
Musik dieser Welt, die irdischen Vergnügen dient. Bürgerliche Umgangsformen (Ich heiße sie ganz herzlich
willkommen und freue mich, dass Sie trotz des schlechten Wetters so zahlreich gekommen sind) zerstören
auch die Erfahrung der „Anderen Welt“. Das Problem ist oft ein fehlendes Bewußtsein für diese Dinge.
Hier muss die Reform der Reform ansetzen. Die Ausrichtung auf das Andere gegenüber dem Vorhandenen, Sichtbaren
ist der Kern christlicher Liturgie. „Suchen, was droben ist“.
Fersenhefter Algermissen Exzellenz Algermissen schätzt die Bruderschaft so sehr, dass er gemeinsam mit
ihr die Messe nach überliefertem Ritus anbieten möchte. Von ganzem Herzen danke ich seiner Exzellenz
für diesen mutigen Schritt. So stelle ich mir Personalpolitik in der SCHÖNEN NEUEN WELT vor: Einfach
anrufen bei Exzellenz persönlich, oder auch im Sekretariat, wenn Hochwürden im Solarium schwitzt oder
bei den Rotariern weilt, und die Sache ist geritzt.
@Apologet, natürlich muß es in der Antwort an Sie im Artikel: „Die Communio-Theologie des Konzils führt
in die Irre“ statt „Neusprech“ „Apologet“ heißen, Pardon! :(3
Nun Clorissima, – da haben Sie sicherlich recht: „…wenn Pius V. also als Pontifex befugt war, das missale
zu promulgieren, ist einjeder seiner Nachfolger mit gleichem Recht zu Veränderungen befugt…“ Gott sei
Dank hat aber keiner der nachfolgenden, zur Änderung befugten Päpste, der Liturgie derart unhistorische
und jede Tradition verletzende Neuerung aufgezwungen, wie dies mit Billigung der Kirchenleitung durch
zahlreiche wildgewordene Priester mit unverantwortlicher Bezugnahme auf das Konzil geschehen ist. Wenn
nun leichte Korrekturen vorgenommen werden, so ist dies weise, vernünftig und großzügig und dient letztlich
einem die Einheit der Kirche fördernden Ausgleich! Dass Bischof ALgermissen diesen ANsatz unterstützt,
spricht für ihn. Es wird aber auch höchste Zeit.
Richtig: Handkommunion und Mädchenministrantur sind wohl die eigentlichen praktischen Hauptgründe die
gegen die alte Messe sprechen. Wer die alte Messe, ohne diese Zeitgeistverirrungen zelebrieren will, bekommt
mit Sicherheit Ärger mit dem (meist sehr feministisch orientierten und geprägten) Pfarrgemeinderat,
seiner Pfarrhaushälterin, mit den Kommunionhelfern, mit den Eltern und Lehrern der Ministrantinnen und
wird als ewiggestriger Chauvinist gebrandmarkt, verurteilt und ausgegrenzt werden. Ja, so weit sind wir
heute.
alte Messe? Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda sucht Priester für die Zelebration der Alten Messe.
wozu? – um die Handkommunion und Mädchenministrantur einzuführen?
Eine weitere Spitzenleistung Fuldaer Wirrsinns Jede Wette, die treuherzigen Priester, die sich dafür
melden – habe vorhin mit einer solchen grübelnden Opferseele gesprochen – werden dankbar als die gefundenen
Deppen angenommen, aber auch jeder Achtung beraubt und in die Ecke „Für das normale Pastoralgeschäft
nicht geeignet“ gestellt, oder – was der Herr verhüten mögen – es melden sich aalglatte Karrieristen,
die der Excellenz augenzwinkernd den Gefallen erweisen.
Antwort @ Mary Cruz: Zwischen „ist ersucht“, „bereitwillig aufnehmen“ und „hat gefällligst dafür zu
sorgen, sonst gibts Haue“ ist ein himmelweiter Unterschied. Letzendlich zuständig für die Geschichte
ist nämlich die „Altgläubigen-Komission“ Ecclesia Dei. @ clarissa colonia: Päpstliche Schreiben, also
Enzyklika, Bullen, Apostolische Schreiben, Moto Proprio sind die aktuellsten immer gültig, auch wenn
ältere etwas anders sagen. Diesen Fakt können manche eben nicht verstehen. Immerwährend ist in der
Kirche gar nichts, wenn man sich mal die riesige Anzahl von Lehrmeinungen ansieht.
Ja, die Kirche und die immerwährende Gültigkeit … Als Papst Nikolaus II. 866 „ad perpetuam rei memoriam“
bulliert entschied, daß auch solche Taufen gültig seien, welche nur „in nomine Iesu Christi“ gespendet
worden sind, hatte auch er die Absicht, eine Entscheidung für alle Zeiten zu treffen. Als Pius V. das
Missale romanum promulgierte, wünschte er dessen immerwährende unveränderte Gültigkeit. Schade nur,
daß nahezu jeder seiner Nachfolger sich nicht nur bemüßigt fühlte, Veränderungen vorzunehmen, sondern
auch kraft des apostolischen Amtes dazu uneingeschränkt berechtigt war. Wenn Pius V., da mögen die bruderschaftlichen
Intellektualallergiker schreien wie sie wollen, wenn Pius V. also als Pontifex befugt war, das missale
zu promulgieren, ist einjeder seiner Nachfolger mit gleichem Recht zu Veränderungen befugt, denn auch
Pius V. war nur ein Pontifex unter vielen und nicht der Oberpontifex aller anderen.
#18 marienkind 20:03:38 | Montag, 14. Februar 2011
juemuc Es gibt von Rom aus keinen Zwang den extraordinären Ritus anzubieten Gibt es sehr wohl. Siehe
hierzu folgende Auszüge des Motu Proprio „Summorum Pontificum“ vom 7.7.2007: Art. 5 § 1. In Pfarreien,
wo eine Gruppe von Gläubigen, die der früheren Liturgie anhängen, dauerhaft existiert, hat der Pfarrer
deren Bitten, die heilige Messe nach dem im Jahr 1962 herausgegebenen Römischen Meßbuch zu feiern, bereitwillig
aufzunehmen. Er selbst hat darauf zu achten, daß das Wohl dieser Gläubigen harmonisch in Einklang gebracht
wird mit der ordentlichen Hirtensorge für die Pfarrei, unter der Leitung des Bischofs nach der Norm des
Canon 392, wobei Zwietracht zu vermeiden und die Einheit der ganzen Kirche zu fördern ist. Art. 7. Wo
irgendeine Gruppe von Laien durch den Pfarrer nicht erhalten sollte, worum sie nach Art. 5 § 1 bittet,
hat sie den Diözesanbischof davon in Kenntnis zu setzen. Der Bischof wird nachdrücklich ersucht, ihrem
Wunsch zu entsprechen. Wenn er für eine Feier dieser Art nicht sorgen kann, ist die Sache der Päpstlichen
Kommission „Ecclesia Dei“ mitzuteilen. Hier können Sie den vollständigen Wortlaut des Motu Proprio nachlesen: www.sinfonia-sacra.de/…orum_Pontificium.pdf
#16 marienkind 19:32:08 | Montag, 14. Februar 2011
Die Reue ist ein Trampeltier und trampelt oftmals hinterher Hätte Algermissen 2006 die 3 SJM-Priester
nicht vertrieben, müßte er heute nicht suchen. Woher kommt überhaupt der Sinneswandel? Hat Rom ihm
Druck gemacht?
@Alois Bischof: So ist es! Die beschränkte Duldung der kanonisierten Römischen Messe ist nicht die Ausführung
des immerwährenden Befehles des Nachfolgers Unseres Herrn und Gottes Jesu Christi, Papst St. Pius V.
Dieser fordert, sein Meßbuch habe IMMERWÄHREND Gültigkeit, und sei allen überall zugänglich zu machen.
Es gibt zwar Sonderriten, die Papst St. Pius V. in seiner immerwährenden Konstitution ‘Quo primum’ (in
Kraft mit 1. Juli 1570) anerkannte (Riten älter als 200 Jahre). Diese Riten sind aber nur Nebenriten.
Der überall und zu allen Zeiten geltende Römische Hauptritus ist der Ritus des Meßbuches des hl. Pius
V. Wo immer dieser Ritus nicht geduldet wird, herrscht ein Schisma. Wo immer dieser Ritus nur eingeschränkt
geduldet wird, herrscht gleichfalls ein Schisma. Benedikt XVI. hat die in ‘Quo primum’ festgelegte, immerwährend
gültige Ordnung, die niemals widerrufen wurde, und auch niemals widerrufen werden kann – ohne dem Zorne
Gottes zu verfallen, was auch für die nachfolgenden Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. gilt –, in
seiner Anordnung teilweise wieder aufgenommen, derzufolge der Ritus überall gewährt werden muß. Leider
hätte Benedikt XVI. auch anordnen müssen, daß dieser Ritus überall als Hauptritus zelebriert werden
muß – nicht als immer zusätzlich erlaubte außerordentliche Form, wie Benedikt schreibt, sondern als
der Hauptritus schlechthin. Derzeit gilt der Neue Römische Ritus Pauls VI. als Hauptritus. Das widerspricht
‘Quo primum’ und ist nicht im Sinne der immerwährenden Kirchenordnung, die von Gott eingefordert wird,
unter der Androhung der Strafe.
#14 Alois Bischof 18:47:06 | Montag, 14. Februar 2011
Algermissen Dieser Brief dient lediglich der getarnten Strategie zur Zerschlagung der Meßzentren, der
Klöster und Kapellen sowie der befreundeten älteren Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. im
Fuldaer Raum. Nur diesem Ziel. Nicht der liturgischen Reform, nicht der Wiederherstellung des unversehrten
römisch-katholischen Glaubens im Geiste des hl. Bonifatius, des Apostels aller Germanen. Neokonservative
sind eben schlauer als Neotraditionalisten und Naivlinge.
@Ungebildeter Amaretto: Die Römisch-Katholische Kirche besitzt einen immerwährenden, allezeit fest-
gesetzten Römischen Ritus. Dieser Ritus ist der Ritus des hl. Pius V. Alle Riten haben sich diesem unterzuordnen.
Ein Papst, der diese Pflicht nicht erfüllt, und irgendwelche neue Riten kreiert, ist seines Amtes untreu
und richtet die Kirche zugrunde. Genau das haben Paul VI. und Johannes Paul II. getan. Gott sei Dank kehrt
deren jetziger Nachfolger Benedikt wieder zur kirchlichen Ordnung zurück. Dafür darf jeder informierte
Katholik Gott danken.
Neben dem Thema – ich weiß! Aber hat jemand eine Ahnung, warum der Generalpräses des Kolpingwerkes Axel
Werner wirklich zurücktritt? Irgendwo steht etwas von „privaten Gründen“. Für einen Hinweis wäre ich
sehr dankbar
Gut so, dass Fuldas Priester nicht für die Murmelmesse zu haben sind! Soll der extraordinierte Bischof
doch mit seinem glitzernden Mercedes selber vorfahren und die Extrawurst dem kleinen Kreis servieren!
Und St. Sturmius zu Fulda ist in forma extraordinaria! Außer der Murmelmesse gibts für die geplagte
Gemeinde keinen Sonntagsgottesdienst mehr! Eine Schande, die sich Bischof Algi an seinen Hut zu stecken
hat!
Und die schönen fölschen Lobhuldigen, die auch unserm Gunsenum gewidmet waren, wurden heute alle gelöscht!
Am Tag des heiligen Valentin wurden folgende Aves gekeult: oremusXII Theolunke Und dabei hätten beide
dem Wunsch des Bischofs von Fulda entsprechen und würdig lateinisch zelebrieren können!