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Es kommt vom göttlichen Licht + Beschwichtigungsversuch der Altgläubigen? + Tanz um das Pamphlet + Hatte der Innenminister die Finger im Spiel? + Eine Frucht der päpstlichen Assisi-Gebete
Es kommt vom göttlichen Licht

Vatikan. Die Heiligkeit ist kein Privileg einzelner, sondern die Berufung aller. Das erklärte Papst Benedikt XVI. bei der gestrigen Generalaudienz. Mit Bezug auf den Heiligen Karmeliten Johannes vom Kreuz († 1591) erklärte der Papst, daß sich der Mensch nicht selber heiligen könne: „Das Eigentliche der Heiligkeit kommt, weil Gottes Licht in uns hineinleuchtet, uns umwandelt und uns frei macht.“

Beschwichtigungsversuch der Altgläubigen?

Italien. Der italienische Vatikanist Paolo Rodari berichtete gestern, daß Befürchtungen, daß die erwarteten Ausführungsbestimmungen zum Motu Proprio dieses untergraben könnten, ohne Fundament seien. Die altgläubige Webseite ‘rorate-caeli.blogspot.com’ bleibt skeptisch: „Vielleicht. Vielleicht auch nicht.“ Nach Rodari ist das Dokument fertig. Es wird gerade übersetzt und soll noch vor Ostern erscheinen.

Tanz um das Pamphlet

Deutschland. Der altliberale Bischof Franz-Josef Bode von Osnabrück feierte gestern seinen 60. Geburtstag. Zum Fest gab er dem Kölner ‘Domradio’ ein Interview. Darin lobt er die Pamphlet-Theolunken, weil sie angeblich „sehr wichtige Fragen“ ansprechen würden. Sie hätten allerdings – so der Bischof – differenzierter sein sollen. Das Pamphlet bezeichnet er als einen „wichtigen Diskussionsbeitrag“. Es sei „erstmal positiv“, daß sich Menschen „mit Kompetenz“ zu Wort meldeten.

Hatte der Innenminister die Finger im Spiel?

Ägypten. Der ägyptische Generalstaatsanwalt ermittelt gegen den bisherigen ägyptischen Innenminister Habib El-Adly (72) wegen des Anschlags auf die koptische Al-Qiddissine-Kirche in Alexandria am 31. Dezember. Das berichtete die österreichische Nachrichtenagentur ‘kathpress’. Laut britischen Geheimdienstmitarbeitern soll El-Adly ein Terrorkommando gegen Kopten aufgebaut haben. Sein Innenministerium publizierte zunächst verschiedene Version zum Tathergang und beschuldigte dann das von den USA erfundene Netzwerk ‘Al Kaida’.

Eine Frucht der päpstlichen Assisi-Gebete

USA. Am 13. Februar beteten die Karmelitinnen des Klosters Unserer Lieben Frau von den Bergen im US-Bundesstaat Nevada gemeinsam mit Rajan Zed „für Frieden und Liebe“. Zed ist der Präsident der ‘Internationalen Gesellschaft für Hinduismus’. Er las aus der Rigveda – dem ältesten Teil der hinduistischen Schrift Veden. Die Nonnen lasen aus den Psalmen, der Apokalypse des Johannes und aus dem Matthäusevangelium. Das war das dritte interreligiöse Gebet im Karmel.
      
31 Lesermeinungen
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#33   Rudolfus   00:04:02 | Dienstag, 22. Februar 2011
@Lycobates: Sie betreiben modernistische Relativierung mit den Worten der Päpste in wichtigen
Dokumenten.
Ihre Wegerklärung ist völlig gegenstandslos, genauso wie die modernistische Umdeutung des Felsenwortes durch Protestanten.
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#32   Lycobates   15:10:16 | Montag, 21. Februar 2011
noch einmal der Zorn Gottes @Rudolfus
Der heilige Papst Pius X. siegelte 1911 die Bulle Divino afflatu, die nach Quo primum und zwei anderen apostolischen Konstitutionen an 4. und letzter Stelle im Meßbuch steht (ed. typica 1920, bis dato die letzte), und mit der in meiner Ausgabe 12 Seiten von Additiones et Variationes (Hinzufügungen und Änderungen), allerdings rein formaler und praktischer Art!, ins Missale eingebracht wurden.
Auch er schließt mit der Formel: Nulli ergo hominum liceat hanc paginam Nostræ abolitionis, revocationis, permissionis, jussionis, præcepti, statuti, indulti, mandati et voluntatis infringere, vel ei ausu temerario contraire. Si quis autem hoc attentare præsumpserit, indignationem omnipotentis Dei, ac beatorum Petri et Pauli, Apostolorum ejus, se noverit incursurum.
Was nun?
Nein, die dogmatische Verbindlichkeit bzw. Ewiggültigkeit und bleibende Verpflichtung des Meßbuchs von 1570 können nicht aus dieser kanzleisprachlichen Formulierung hergeleitet werden, sondern, wie schon Kard. Ottaviani und Bf. Bacci 1969 in ihrem Breve Esame Critico betonten, sie werden begründet durch die Tatsache, daß das Meßbuch die dogmatischen Definitionen des Tridentinums bezüglich Meßopfer und Eucharistie ausdrückt und für immer festschreibt. Aus eben demselben Grunde muß der NOM als zumindest häresiebegünstigend und unkatholisch abgewiesen werden.
Darum geht es, nicht um Formales!
Daß aber der NOM Gottes Zorn hervorruft, davon sprechen die 40 letzten Jahre der Konzilskirche Bände!
Ev. Joh. 6,54 ff. !
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#30   Rudolfus   20:03:18 | Donnerstag, 17. Februar 2011
@Lycobates: ‘Quo primum’ ist eben keine herkömmliche Konstitution,
auf ihr liegt der Zorn Gottes – ausgesprochen durch den Papst auch über seine Nachfolger. Alle sind Narren, die diese Worte mit irgendwelcher Juristerei beiseitewischen – Gott läßt mit sich keine Juristerei betreiben: Er sendet seine Geißeln. Das wird Ihren Einwand beantworten.
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#29   Lycobates   19:18:24 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Zorn Gottes @Rudolfus
Der in der Apostolischen Konstitution ‘Quo primum’ angedrohte Zorn
Man sollte sich davor hüten, aus kanzleisprachlichen Ausdrücken dogmatische Schlüsse zu ziehen.
Eine apostolische Konstitution wie Quo Primum kann von einem legitimen Papst per apostolische Konstitution abgeändert oder sogar ganz zurückgenommen werden. Nicht möglich ist allerdings, daß ein legitimer Papst der ganzen Kirche eine liturgische Praxis auferlegt, die den Glauben verfälscht und den Seelen schadet.
Das Problem ist nicht, daß Quo primum geändert oder zurückgenommen wurde.
Das Problem besteht darin, daß der frevelhafte Versuch unternommen wurde, ein häretisches Meßbuch, den NOM, unter Mißbrauch päpstlicher Autorität der gesamten (lateinischen) Kirche aufzuerlegen. Das kann kein Papst, der Papst wirklich ist und bleibt.
Dazu erhellend der Artikel von Hw. Cekada hier www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=19&catname=….
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#27   Rudolfus   18:39:03 | Donnerstag, 17. Februar 2011
@Lycobates: Papst Paul VI. haßte immerhin die immerwährend gültigen katholischen Meßbücher, die
laut der Apostolischen Konstitution ‘Quo primum’ unter Androhung des Zornes Gottes immer zu dulden sind, namentlich das in diesem Schreiben kanonisierte Römische Meßbuch St. Pius’ V. Ab 1969 wollte Paul VI. diese Meßbücher mit Stumpf und Stil ausrotten und durch sein defizitäres Neues Meßbuch ersetzen.
Man konnte also davon ausgehen, daß Paul VI. keinen Wert darauf legte, in den von ihm so verhaßten katholischen Riten genannt zu werden. Eine Exkommunikation aus der Kirche kann man für Paul VI. deswegen noch lange keine behaupten. Er war einfach ein Despot auf dem Papstthron, der die ihm verliehene Leitungsmacht mißbrauchte, um die Riten der Kirche zu zerstören, und die sonstigen Modernisten und Dogmaleugner in die Ämter hievte.
Der in der Apostolischen Konstitution ‘Quo primum’ angedrohte Zorn hat sich ab Verfolgung der katholischen Riten auch eindeutig verschärft gegen die Hierarchie in der Welt gerichtet, und gegen Papst Paul VI. selbst, der glaubwürdigen Aussagen aus Vatikan und Erscheinungen nach Anfang der 1970er einer Gefangensetzung zum Opfer fiel und nachweislich zeitweise durch den Doppelgänger ersetzt wurde (vgl. Prof. Theodor Kolberg, München).
Die Kirche wird sich erst erholen, wenn sie ganz zu den katholischen Riten zurückkehrt.
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#26   Blackmore   16:58:42 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Nun, Herr Lycobates,
da habe ich wohl übersehen, dass Sie zu den Kirchenspaltern gehören und anscheinend nicht wirklich im 21. Jahrhundert leben. Wollen Sie einen Papst Lingen?
Wieso benutzen Sie eigentlich Computer und Internet? Das müsste für Sie doch Teufelswerk sein.
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#25   Lycobates   16:50:25 | Donnerstag, 17. Februar 2011
übersehen @Blackmore
Nein, ich habe nichts übersehen oder überlesen.
Wenn Sie ausgehen vor der Rechtmäßigkeit der Bischöfe Roncalli und Montini als „Johannes XXIII.“ 1958-1963 und „Paul VI.“ 1963-1978, ist die Maßnahme (in der Tat bereits 1965 angelaufen) von 1966 rechtskräftig, wie auch alle anderen Maßnahmen beider Genannten, inklusive Reform der Sakramente, NOM, usw.
Dann erübrigt sich weiter jede Diskussion und ist nichts hinzuzufügen.
Ich gehe aus guten Gründen (ich führe hier Einzelnes nicht aus, siehe frühere Beiträge zum Thema, von mir und anderen) davon aus, daß die genannten Bischöfe als Modernisten exkommunizierte Häretiker und somit untauglich für ein Kirchenamt waren.
Das bedeutet, daß keine einzige amtliche Maßnahme der genannten Rechtskraft hat (auch dann nicht, wenn diese Maßnahme dogmatisch belanglos oder gar rechtgläubig wäre), und, wenn man die Ämtervakanz am 9.10.1958 ansetzt, alle Kurienämter mit Ausnahme des Großpönitenziars und des Kamerlengo beim Tode des letzten Papstes vakant wurden.
Der letzte Großpönitenziar starb 1961; das Amt des Kamerlengo war bereits seit 1941 nicht neubesetzt worden.
Demgemäß übte Kardinal Ottaviani sein Amt als Pro-Sekretär des Hl.Offiziums ab 9.10.1958 nicht mehr rechtskräftig aus.
Der einzige Kurienbischof, dem diese Sachlage gegen Ende seines Lebens voll bewußt war, dürfte Mons. Bacci gewesen sein, der, nach glaubwürdigen Zeugen, in seinen letzten Jahren aufgehört hatte, den Modernisten Montini im Kanon der Messe zu nennen. Er starb 1971.
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#24   Blackmore   16:13:45 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Herr Lycobates,
haben Sie übersehen oder in meiner Zuschrift überlesen, dass der Index von der Congregatio pro doctrina fidei offiziell außer Kraft gesetzt wurde?
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#23   Tchibo   16:07:24 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Nun lese ich auch gern Luther, warum dann
nicht den Giordano Bruno und Meister Eckart, immer
wieder. Das hat sogar Thomas Merton häufig getan…
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#22   Lycobates   16:03:53 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Lektüre @Tchibo
Die Dispens dazu habe ich mir erteilt, brauchte ich zum
Philostudium.
Das ist ein triftiger Grund.
Früher hätten Sie das ohne weiteres schriftlich bekommen.
Abgesehen davon, ist der Index vom Zweiten Vaticanum gottlob aufgehoben worden.
Nein, das war erst am 15.11.1966.
Und aufgehoben wurde er nicht einmal; er behält (so die Notificatio vom 14.6.1966 ausdrücklich) seine „vis moralis“ zur Gänze.
Nur die Zensuren, die mit der Lektüre der darin enthaltenen Bücher verbunden waren und sind, wurden 1966 von Kard. Ottaviani angeblich außer Kraft gesetzt. Damit wurde natürlich der Index, wie beabsichtigt von der Modernistenrotte um Bf. Montini, der dem widerstrebenden Kardinal diese Maßnahme aufzwang, ein mausetoter Buchstabe.
Abgesehen davon, daß diese Maßnahme, da höchst temerär, auch unter normalen Umständen nur zweifelhafte Gültigkeit hätte, war dem guten Kardinal damals wohl (noch) nicht bewußt, daß er eigentlich seit dem 9.10.1958 (Tod Papst Pius’ XII.) kein Pro-Sekretär des Hl. Offiziums mehr war, und also rechtlich nichts verfügen konnte.
(Er überlebte, taub und erblindet, seinen Quälgeist noch um knapp ein Jahr, gest. 3.8.1979)
Ich lese sie auch aus reiner Freude: den Giordano Bruno, Nicolaus v. Kues, Baruch Spinoza, Arthur Schopenhauer… und bin sehr glücklich damit…
Cusanus und Schopenhauer können Sie ruhig lesen, wenn es Ihnen „Spaß“ macht!
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#21   Sefirot   15:51:09 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Blackmore: Aber wen interessiert denn
der interne IndeX der Päpstlichen Personalprälatur.
Am Ende führen Sie auch noch den Exorzistenindex
des Engelheimholungswerks auf, wo das Werk doch
eh’ schon solche Kalamitäten mit verschwundenen exorisierten Personen haben.
Erinnert mich ganz schön an Kafkas „Strafkolonie“,
was sich die Herrschaften erlauben…
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#20   Blackmore   15:42:58 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Herr Lycobates,
es sollte Ihnen doch klar sein, dass der Index Librorum Prohibitorum bereits 1965 abgeschafft wurde! Das geht doch aus dem Motu Proprio Integrae servandae (Dezember 1965) hervor. Kardinal Alfredo Ottaviani am 9 erklärte 1966, dass der Index keine rechtliche Geltung mehr habe. Und es existiert dazu auch eine Erklärung der Congregatio pro doctrina fidei von 1966.
Oder meinen Sie etwa den internen Index des Opus Dei?
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#19   Tchibo   15:38:22 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Lycobates: Viel Spaß mit der Giordano-Bruno-Lektüre
Ich gehe davon aus, daß Sie über eine Dispens zur Lektüre derselben verfügen, oder aber, da kein Ordinarius loci zur Gewährung derselben vorhanden ist, eine solide praesumptio iuris gelten lassen können, sich über das Indexverbot hinwegzusetzen.
Gott befohlen!
Die Dispens dazu habe ich mir erteilt, brauchte ich zum
Philostudium. Abgesehen davon, ist der Index vom Zweiten Vaticanum gottlob aufgehoben worden.
Es gibt keine verbotenen Bücher mehr. Es sei denn, man will Papst oder Kardinal werden… Aber wenn man Inquisitor werden will, muss man die Bücher auch gelesen haben…
Aber nur für den dienstlichen Gebrauch. Ich lese sie auch aus reiner Freude: den Giordano Bruno, Nicolaus v. Kues, Baruch Spinoza, Arthur Schopenhauer… und bin sehr glücklich damit…
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#18   Lycobates   15:23:07 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Kepler und Bruno @Sefirot
Die wirren kabbalistischen Sterngucker-Phantasien Keplers und Brunos stehen hier nicht zur Debatte. Dieselben hätten den Inquisitoren damals wie heute (wenn sie noch lebten) höchstens ein Schmunzeln oder (nach Wilhelm Busch) ein allgemeines Schütteln des Kopfes entlockt.
Kepler wurde nie belangt.
Bruno wurde nicht in erster Linie wegen seiner abstrusen Philosophie, sondern vornehmlich wegen seiner theologischen Irrtümer (etwa Leugnung der Gottheit Christi, s. mein Beitrag 12:02) als der Häretiker, der er war, verurteilt, und gemäß der damaligen Rechtspraxis dem weltlichen Arm überliefert und von diesem zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Ich habe 12:51 nicht behauptet, diese Hinrichtung hätte nicht stattgefunden. Die „Entschuldigung“ dafür hat katholischerseits nicht stattgefunden. Kann auch nicht stattfinden.
Nun gut, Sie nennen sich hier „Sefirot“. Damit soll wohl angedeutet werden, daß jeder rationalen Diskussion mit Ihnen zum Thema Kepler/Bruno c.s. der Weg verschlossen ist. Das ist schade.
Ich habe aber auch nicht vor, meine Zeit mit Giordano Bruno zu verschwenden. Seine Werke sind übrigens indiziert. Wenn Sie dieselben „vor sich liegen haben“, rate ich Ihnen, sie gut zu verschließen, sobald die Putzfrau kommt. Ich gehe davon aus, daß Sie über eine Dispens zur Lektüre derselben verfügen, oder aber, da kein Ordinarius loci zur Gewährung derselben vorhanden ist, eine solide praesumptio iuris gelten lassen können, sich über das Indexverbot hinwegzusetzen.
Gott befohlen!
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#17   Sefirot   13:07:22 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Lycobates: Vor mir liegen Schriften und der
Lebenslauf von Giordan Bruno, Daraus geht
hervor, dass er nicht aus eigenen Erwägungen
und aus Freude über den Selbsttod den
Scheiterhaufen bestiegen hat, sondern davor
ziemlich mürbe gemacht worden ist, durch die gnadenlose Verhöre der damals die Menschenfreundlichkeit G*ttes verkündenden
römischen Machthaber in Nachfolge der römischen Kaiser.
Warum behaupten Sie gegen bessere Kenntnis und Wissen die „Hinrichtung?“, der Mord an Giordano Bruno
habe katholischerseits nicht stattgefunden…?
Warum schlagen Sie sich auf die Seite der perfiden Ketzer, Irrlehrer und anderer Häresiarschen…?
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#16   Lycobates   12:51:24 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Entschuldigung? @Stern77
Eine „Entschuldigung“ für die Hinrichtung (nicht Ermordung) Giordano Brunos ist abwegig. Sie hat katholischerseits auch nicht stattgefunden, höchstens wojtylaseits. Wertlos und skandalös.
Die Kirche hat als solche übrigens nie hingerichtet. Die Kirche hat u.U., in geistlicher Vollmacht der Schlüsselgewalt, wegen Häresie verurteilt. Häresie wurde aber von der weltlichen Obrigkeit (auch von den Kalvinern in Genf und den Anglikanern in London) als Hochverrat mit dem Tode bestraft. Ein kirchlicherseits verurteilter Häretiker wurde demnach dem weltlichen Arm überliefert, wo er wegen Hochverrats hingerichtet wurde. Das ist keine juristische Fiktion, das ist Fakt.
(Allerdings liefen im Kirchenstaat beide Gewalten natürlich zusammen, anderswo aber nicht. Bemerkenswert übrigens, daß im Kirchenstaat Hinrichtungen wegen Häresie eine Seltenheit waren; allein 1542 wurden im Tudor’schen (anglikanischen) England 308 (!) Menschen hingerichtet wegen Häresie. In einem Jahr!)
Wenn ein Gemeinwesen jene, die die erklärten Fundamente dieser Gesellschaft ggf. auch gewaltsam untergraben bzw. ändern wollen, mit dem Tode bestraft, und dieses Gemeinwesen auf christlichem Grundsatz ruht, und dementsprechend Häresie als Hochverrat wertet, dann ist/bleibt das rechtens, auch wenn es unserem heutigen Rechtsverständnis nicht (mehr) entspricht.
Kalvin und Elisabeth I. hätten Ihre Kritik nicht begriffen.
Lesen Sie doch den vor 100 Jahren erschienenen utopischen Roman von Robert Hugh Benson, The dawn of all.
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#15   Sefirot   12:43:57 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Giordano Bruno hat nur behauptet, was Kepler
auch behauptet hat. Und was heute nolens volens auch von der RKK als richtig anerkannt wird… Fehlverhalten…!
Deswegen begehen wir hier und heute das Gedächtnis des Giordano Bruno!!! Ausgelöst durch einen Angriff auf eine gegenwärtige Diskussionsvorlage aus dem Schoß der heiligen Kirche, die von Priestern und Religionsgelehrten unterzeichnet ist und hier im Forum irrtümlich als Pamphlet diffamiert wird… :-) :'( :-)
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#14   polenpaule   12:28:33 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Bode = Theolunke
Was soll ein Funktionär wie Bode auch anderes machen, als die zu unterstützen, die das schreiben, was er sagt und denkt: „Ich bin der Form nach Konzilsfunktionär, aber eigentlich tief von der Ketzerei Luthers und anderer Halunken durchdrungen.“
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#13   Stern77   12:12:03 | Donnerstag, 17. Februar 2011
@ Lycobates
Bruno ist kein Katholik, nicht einmal ein Christ mehr gewesen. Er vertrat einen materialistischen Pantheismus, nach dem Gott und die Welt eins sind, Stoff und Geist, Leib und Seele nicht wesentlich unterschiedlich, sonder wie zwei Phasen der gleichen Substanz sind.
ach so, und dann darf man ihn verbrennen, weil er ja „nicht mal Christ“ gewesen ist.
(was ist denn das für eine Relativierung?
Dass der Vatikan Jahrhunderte brauchte um sich für die Ermordung von Bruno halbherzig zu entschuldigen,
ist ein moralisches Armutszeugnis für die Katholiken!
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#12   Lycobates   12:02:52 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Bruno @Tchibo
Gewaltsam zu Tode gebrachte Katholiken wie Giordano Bruno
Bruno ist kein Katholik, nicht einmal ein Christ mehr gewesen. Er vertrat einen materialistischen Pantheismus, nach dem Gott und die Welt eins sind, Stoff und Geist, Leib und Seele nicht wesentlich unterschiedlich, sonder wie zwei Phasen der gleichen Substanz sind.
Es sind aber seine schwerwiegenden theologischen Irrtümer, die zu seiner Verurteilung als Häretiker führten: Christus war nach ihm kein Gott, sondern ein besonders begabter Magier, der Heilige Geist ist für Giordano Bruno die Seele der Welt: auch hier greift wieder der Natur und Übernatur unterschiedslos zusammenlegende Monismus.
Viele dieser Häresien sind heute bei den Modernisten gang und gäbe!
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#11   Vineta   11:42:25 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Cui bono? As a benefit to whom?
Nach
INTERRELIGIÖSEN GEBETSTREFFEN
bleiben Hindus Hinduisten, Muslime Moslems usw.
Was aber den Großteil der Menschheit – die Skeptiker, Ungläubigen, Nihilisten, Agnostiker, Atheisten etc. – angeht:
Findet von denen DADURCH etwa einer zu CHRISTUS , wenn er alle Religionen als Einheitsbrei erlebt, der ihn, vom naturwissenschaftlichen Denken geprägt, als kindlich-naive, archaische Vorstellungswelt unbeeindruckt läßt?
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#10   Tchibo   10:56:18 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Wer liest denn heute von den Altgläubigen,
Theologen und Priestern, eine Messe für Giordano Bruno, der auf den heutigen Tag genau im Jahre 1600 in Rom auf dem Campo de Fiori bei lebendigem Leibe auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden ist…
Gewaltsam zu Tode gebrachte Katholiken wie Giordano Bruno brauchen das Gebet der glaubenden(?) Mitbrüder.
oder hat sich daran grundlegend was geändert…?
Wer ist denn so frei dazu von den Theologen…, vielleicht Kardinal Walter Brandmüller als Kirchengeschichts-Gelehrter…in der Stadt des Menschenfrevels?
Die Veranstalter des Autodafés waren in der Kreuz.net-Lesart bestimmt keine Theolunken…?
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#9   Stern77   10:36:02 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Soso Al Kaida ist eine Erfindung der USA
„und beschuldigte dann das von den USA erfundene Netzwerk ‘Al Kaida’.“
:-D :-D :-D
hey, das ist ja ein ganz neuer Brüller:
Also wir fassen zusammen:
– Es sind niemals Hexen von der katholischen Kirche verbrannt worden (das waren nur die Protestanten)
– Die Kreuzzüge waren völlig legitim, und ein großes Glück für die Welt
– Die Deutschen haben keine Schuld am 2. Weltkrieg. (Sondern Freimaurer und Juden)
– Den Holocaust gab es nicht.
und jetzt der jüngste Neuzugang dieser völlig geistig verblendeten Liste:
Al Kaida ist eine Erfindung der USA.
:-D :-D :-D
Danke,
das war sehr lustig!
Macht einfach weiter so und leugnet die Welt!
In Euren Traumschlössern lebt es sich viel einfacher.
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#8   Tchibo   10:12:56 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Das ist feingeistige Mäkelei eines Prälaten,
die Bischof Bode von sich gibt. Wenn er nicht mehr zu
sagen hat, hätte er seine „Kritik“ zurückhalten sollen. Stilfragen in dem Stadium zu klären, ist ja wohl nicht Sache.
Immerhin würdigt er den „wichtigen Diskussionsbeitrag“, während kreuz.net. völlig unsachlich ein biblisches Bild verwenden, um das „Theolunken-Pamphlet“ herbzusetzen… :-)
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#7   Simon Boccanegra   10:12:46 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Es geht das Gerücht um …
… daß ein hochrangiger deutscher Politiker, der in Wahrheit unter dem Namen „Theo Meier“ geboren wurde, sich durch Manipulation seinen adeligen Namen erschlichen hat …
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#6   Meinerven   09:39:52 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Oder so:
Jeder Mensch, der Christus angenommen hat und vom Heiligen Geist erfüllt ist, strahlt etwas von diesem göttlichen Licht aus, das Christus in die Welt gebracht hat.
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#5   Goldengel   09:34:08 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Christus spricht:
Ich bin das Licht der Welt !
Und das sagte nicht irgendjemand, sondern der SOHN GOTTES!
Es gibt nur einen Messias und das ist und bleibt CHRISTUS, denn so wie er spricht: Wer mich sieht, sieht den Vater, wer mich annimmt, nimmt den an, der mich gesandt hat.
Christus: Nur durch mich, kommt ihr zum Vater!
Christus ist das TOR zum VATER, denn er war da mit seinem Vater vor dieser Welt und vor der Zeit, denn ER ist mit GOTT die EWIGKEIT!
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#4   matt3   09:22:47 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Ich bin das Licht…
kann jeder sagen. Wenn ein Mensch sich innerlich dem göttlichen Mysterium verschreibt, dann wird er zum Licht für andere Menschen. Jeder kann theoretisch ein Messias sein für seine Mitmenschen, jeder kann in der Erkenntnis reifen und ein Himmelsstürmer sein.
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#3   monens   09:18:18 | Donnerstag, 17. Februar 2011
„Theo-lunken“ sind gemäss Bischof Bode „Menschen mit Kompetenz“ ?
Noch einmal der Reihe nach; sog. „röm. kath. Theologen/innen“ bewerfen von ihren Lehrstühlen den wahren Glauben mit Schmutz, sie reden das Wort einer freigeistlichen, nichtssagenden Allerweltsreligion, sie arbeiten an der Unterminierung des Wesens und der Struktur der Kirche; ergo sind es Betrüger am wahren Glauben, Gauner auch Halunken genannt; ergo sind es wie von der Redaktion passend umschrieben „Theo-lunken“; diesen nun will ein Bischof das Prädikat „Menschen mit Kompetenz“ verpassen; ein Armutszeugnis des mehrheitlich „aufbruchbestimmten“ deutschen Episkopates; nur gut, dass treugläubige röm. Katholiken diesen Raubbau am wahren Glauben nicht mehr mitmachen werden;
Petition „PROECCLESIA“ aktueller Stand 4028 Unterschriften und noch kein Ende in Sicht
www.razyboard.com/…07667-6033234-0.html
Kein treugläubiger röm. Katholik darf irgendwelchen theolunkischen „Memoranden“ Rechnung tragen, vielmehr gilt es diese im Lichte des wahren Glaubens als das zu entlarven, was sie sind; der eingedrungene Rauch Satans
www.razyboard.com/…07891-5871916-0.html
treugläubige röm. Katholiken wenden sich entschieden gegen Versuche der „ganz humanen“ Schildhebung einer „Religion der Vernunft“
www.razyboard.com/…07891-6029841-0.html
Redaktion benachrichtigen
#2   Goldengel   09:15:10 | Donnerstag, 17. Februar 2011
matt3
Das göttliche Licht kommt NUR von CHRISTUS nicht vom Menschen selbst.
Bevor Christus kam, war die Welt in Finsternis, danach hatten die Menschen eine Chance auf Licht, denn Christus spricht: ICH BIN DAS LICHT DER WELT !
Christus ist das Licht un der Mensch, der sein Licht annimmt, dessen Seele hat Licht in sich und wandelt nicht mehr in der seelischen Finsternis.
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#1   matt3   09:12:27 | Donnerstag, 17. Februar 2011
das göttliche Licht kommt von Innen…
…aus dem Menschen heraus. So wie auch der Baum aus dem Samenkorn hervorwächst. Das hat leider selbst euer Papst noch nicht begriffen. Das habt ihr ja nie begreifen wollen.
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