Schweiz
Der Weihbischof wird neuer Regens
Heute gab der Bischof von Chur zwei wichtige Personalentscheidungen bekannt. Im übrigen steckt sein Bistum in der Geldfalle der gottlosen Staatskirche.
Mons. Marian Eleganti: Seine neue Aufgabe ist wichtiger als jene des Diözesanbischofs.
Mons. Marian Eleganti: Seine neue Aufgabe ist wichtiger als jene des Diözesanbischofs.
(kreuz.net, Chur) Weihbischof Marian Eleganti (55) von Chur wird neuer Regens am diözesanen Priesterseminar in Chur.

Das sagte Bischof Vitus Huonder von Chur dem ‘Schweizer Fernsehen’.

Erst am Dienstag gab der bisherige Regens, Zivilpriester Ernst Fuchs (42), im Zorn seinen Rücktritt bekannt.

Der altliberale Geistliche war im März 2009 von Mons. Huonder zum Leiter des Priesterseminars ernannt worden.

Weihbischof Eleganti war bisher als Bischofsvikar für die Kantone Zürich und Glarus zuständig.

Er war in der Stadt Zürich stationiert.

Seit März 2010 ist er auch der Schweizer Jugendbischof.

Für das entchristlichte Züricher Generalvikariat soll kein Weihbischof mehr ernannt werden.

„Ich verzichte darauf, einen zweiten Weihbischof vom Heiligen Vater zu erbitten“ – schreibt Bischof Huonder in einem Brief an die Staatskirchen-Bonzen in Zürich.

Mons. Huonder erklärte, daß er es mit diesen Personalentscheidungen allen recht machen wolle:

„Der Bischof ist der Bischof für alle Menschen. Er muß auf alle hören“ – sagte er im Schweizer Radio.

Der Sender erklärt, daß sich der Bischof „dem Druck der Zürcher Landeskirche“ gebeugt habe.

Auch das kirchenfeindliche ‘Schweizer Fernsehen’ beschreibt den Verzicht auf den Weihbischof als „Einknicken“.

In Wahrheit benötigt das Bistum Chur, in dem die Zahl der praktizierenden Katholiken ins Bodenlose sinkt, sowieso keine drei Bischöfe.

Die Kirche ist keine Zahl-Gemeinschaft

Der Wunschkandidat von Bischof Huonder für das Amt eines Weihbischofs, Generalvikar Martin Grichting, beteuerte vor dem ‘Schweizer Fernsehen’, daß er gar nicht habe Weihbischof werden wollen.

Er habe sich eher widerwillig zur Verfügung gestellt.

Ferner kritisiert er die Kirchensteuer-Bonzen:

„Die finanzielle Ausstattung der Landeskirchen in der Schweiz verhält sich zum tatsächlich gelebten Glauben ungefähr so wie eine Rolls-Royce Karosserie zu einem Motorroller.“

Er fordert mehr Religions- und Bewegungsfreiheit für die Kirche in der Schweiz.

„Jesus Christus hat nicht eine Zahl-Gemeinschaft gegründet sondern eine Glaubensgemeinschaft“ – sagte er mit Anspielung auf das Schweizer Kirchensteuersystem.

Christus habe nicht gesagt: „Wer nicht zahlt, fliegt raus.“

Die staatskirchlichen Institutionen lieferten zwar „kubikmeterweise“ Geld.

Doch: „Wenn die Kirche aus dem Glauben lebt, kommt sie finanziell über die Runden.“

Die kirchenkritischen, linkslastigen und sich fortschrittlich gebärenden Züricher Kirchenfunktionäre streichen Monatslöhne von umgerechnet deutlich über 8000 Euro ein.
      
4 Lesermeinungen
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#5   Paul M.   15:34:47 | Freitag, 18. Februar 2011
Spammer Neuevangelisierung 10.01.11-1 sperren!
Diesen Spammer bitte sofort sperren!
Er verbreitet „Verarschungs-Webseiten“ über friedliche User und beleidigt die Muttergottes! :'(
Danke an die Redaktion im voraus!
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#3   polenpaule   12:31:27 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Der Herr hat begriffen,
dass der konziliare Narrenkarren so in den „Dreck“ gefahren ist, das niemand ihn mehr daraus befreit bekommt. Die letzte römische Räubersynode ist wie die Pest, man wird sie nicht mehr los, wenn sie einen infiziert hat und reißt jeden mit in den „Glaubenstod“.
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#2   monens   10:53:56 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Bleiben Sie unbeugsam, I.E. Bischof Huonder !
Lassen Sie sich nicht von den Hasardeuren einer „Kirche von unten“ Auslaufgruppierung eine „demokratische Kirche“ aufzwingen; ein Bischof hat eben NICHT das zu tun, was S.E. Bischof Huonder wohl unter dem Kirchensteuerdruck erklärt
„Der Bischof ist der Bischof für alle Menschen. Er muß auf alle hören“
Der Bischof muss NICHT auf „alle hören“ sondern alleine auf den WILLEN der Wahrheit Jesus Christus; die Wahrheit Jesus Christus hat nicht zunächst alle „befragt“ und sich dann als SOHN GOTTES geoffenbart; im Anfang war keine „Kirche von unten“ oder ähnlicher Unsinn sondern DAS WORT
www.razyboard.com/…07888-5835202-0.html
mittlerweile wähnt man sich in vielen Diözesen in „Aktiengesellschaft“, deren vorrangistes Anliegen es ist, den wahren Glauben solange „platt zu dialogisieren“ bis dieser „Platz findet“ in der menschlichen Selbstherrlichkeit, was wiederum nichts anderes bedeutet als die Verfolgung der Wahrheit Jesus Christus
www.razyboard.com/…07888-5973405-0.html
I.E. Bischof Huonder; sie müssen NICHT „auf alle hören“; die Kirche ist kein „demokratischer Plauderverein“ sondern der geheimnisvolle Leib der Wahrheit Jesus Christus; von Ihm dem Wesen nach MONARCHISCH und der Struktur nach männlich HIERARCHISCH eingesetzt
www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html
also kein „Wunschkonzert…
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#1   Teeologe!   10:06:24 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Worauf gründet eine „gottlose“ Staatskirche?
Worauf gründet kreuz.net?
Worauf gründet eine Kirche?
Worauf gründest Du?
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