09:29:31 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Heute gab der Bischof von Chur zwei wichtige Personalentscheidungen bekannt. Im übrigen steckt sein Bistum in der Geldfalle der gottlosen Staatskirche.

Mons. Marian Eleganti: Seine neue Aufgabe ist wichtiger als jene des Diözesanbischofs.
(kreuz.net, Chur) Weihbischof Marian Eleganti (55) von Chur wird neuer Regens am diözesanen Priesterseminar
in Chur.
Das sagte Bischof Vitus Huonder von Chur dem ‘Schweizer Fernsehen’.
Erst am Dienstag gab der
bisherige Regens, Zivilpriester Ernst Fuchs (42), im Zorn seinen
Rücktritt bekannt.
Der altliberale
Geistliche war im März 2009 von Mons. Huonder zum Leiter des Priesterseminars ernannt worden.
Weihbischof
Eleganti war bisher als Bischofsvikar für die Kantone Zürich und Glarus zuständig.
Er war in der Stadt
Zürich stationiert.
Seit März 2010 ist er auch der Schweizer Jugendbischof.
Für das entchristlichte
Züricher Generalvikariat soll kein Weihbischof mehr ernannt werden.
„Ich verzichte darauf, einen zweiten
Weihbischof vom Heiligen Vater zu erbitten“ – schreibt Bischof Huonder in einem Brief an die Staatskirchen-Bonzen
in Zürich.
Mons. Huonder erklärte, daß er es mit diesen Personalentscheidungen allen recht machen
wolle:
„Der Bischof ist der Bischof für alle Menschen. Er muß auf alle hören“ – sagte er im Schweizer
Radio.
Der Sender erklärt, daß sich der Bischof „dem Druck der Zürcher Landeskirche“ gebeugt habe.
Auch das kirchenfeindliche ‘Schweizer Fernsehen’ beschreibt den Verzicht auf den Weihbischof als „Einknicken“.
In Wahrheit benötigt das Bistum Chur, in dem die Zahl der praktizierenden Katholiken ins Bodenlose sinkt,
sowieso keine drei Bischöfe.
Die Kirche ist keine Zahl-GemeinschaftDer Wunschkandidat von Bischof
Huonder für das Amt eines Weihbischofs, Generalvikar Martin Grichting, beteuerte vor dem ‘Schweizer Fernsehen’,
daß er gar nicht habe Weihbischof werden wollen.
Er habe sich eher widerwillig zur Verfügung gestellt.
Ferner kritisiert er die Kirchensteuer-Bonzen:
„Die finanzielle Ausstattung der Landeskirchen in der
Schweiz verhält sich zum tatsächlich gelebten Glauben ungefähr so wie eine Rolls-Royce Karosserie zu
einem Motorroller.“
Er fordert mehr Religions- und Bewegungsfreiheit für die Kirche in der Schweiz.
„Jesus Christus hat nicht eine Zahl-Gemeinschaft gegründet sondern eine Glaubensgemeinschaft“ – sagte
er mit Anspielung auf das Schweizer Kirchensteuersystem.
Christus habe nicht gesagt: „Wer nicht zahlt,
fliegt raus.“
Die staatskirchlichen Institutionen lieferten zwar „kubikmeterweise“ Geld.
Doch: „Wenn
die Kirche aus dem Glauben lebt, kommt sie finanziell über die Runden.“
Die kirchenkritischen, linkslastigen
und sich fortschrittlich gebärenden Züricher Kirchenfunktionäre streichen Monatslöhne von umgerechnet
deutlich über 8000 Euro ein.
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#5
Paul M. 15:34:47 | Freitag, 18. Februar 2011
#3
polenpaule 12:31:27 | Donnerstag, 17. Februar 2011
#2
monens 10:53:56 | Donnerstag, 17. Februar 2011
#1
Teeologe! 10:06:24 | Donnerstag, 17. Februar 2011