Muselmanen
Die Revolution geht weiter
Das US-israelische Regime und seine Vasallen sind geschwächt. Die Unterdrückung der Araber wird in Zukunft schwieriger sein. Von Ali Hasan Abunimah.
Kario am 8. Februar
Kario am 8. Februar
© monasosh, Flickr, CC
(kreuz.net/ antikrieg.com) Nach dem Rücktritt von Hosni Mubarak machte ich mich zur ägyptischen Botschaft in der jordanischen Hauptstadt Amman auf.

Die Freude auf den Straßen war etwas, was ich noch nie erlebt hatte.

Aus allen Richtungen eilten Tausende von Menschen herbei.

Es waren Junge und Alte und Familien mit Kindern.

Ägyptische Fahnen wehten und Transparente wurden hochgehalten.

Die Gesänge waren unterschiedlich und lebendig: „Lang lebe Ägypten!“, „Das Volk hat das Regime gestürzt!“, „Wer ist der nächste?“, „Morgen Abbas!“

Nach Tunesien war ein weiterer großer Stützpfeiler der Unterdrückung niedergerissen worden.

Die Araber wachsen zusammen

Die Stimmung in den Straßen von Amman ließ keinen Zweifel daran, daß die ägyptische Revolution eine gründliche Wirkung auf die gesamte Region haben wird.

Araber sehen sich überall als Tunesier oder Ägypter. Und jeder arabische Herrscher sieht sich selbst als Ben Ali oder Mubarak.

Die Revolution hat ein Gefühl für ein gemeinsames Schicksal der arabischen Welt erneuert.

Die arabischen Diktatoren, die innerlich so tot sind wie Mubarak in seinen schrecklichen Fernsehansprachen, dachten, daß auch der Geist ihrer Völker tot wäre.

Die Revolutionen haben ein Gefühl für grenzenlose Möglichkeiten wiederhergestellt, und eine Sehnsucht, daß sich die Änderung von Land zu Land ausbreiten sollte.

Was immer als nächstes geschieht: Die ägyptische Revolution wird grundlegende Auswirkungen auf das Machtverhältnis in der Region haben.

Zweifelsohne sind die USA, Israel und ihre Alliierten bereits geschwächt.

Zuerst verloren sie Tunesien und erlitten einen empfindlichen Rückschlag mit dem Zusammenbruch der von den USA gestützten Regierung des Libanon unter Saad Hariri.

Jetzt folgen Mubarak und Omar Suleiman, die engsten und eifrigsten Kollaborateure von Israel – mit Ausnahme vielleicht von Mahmoud Abbas und seinen Kumpanen in Ramallah.

Was ist mit den internationalen Verträgen?

In vielen Köpfen – besonders israelischen und amerikanischen – stellt sich die Frage, ob eine neue demokratische ägyptische Regierung den Friedensvertrag von 1979 mit Israel aufkünden wird.

Das liegt natürlich am ägyptischen Volk, obwohl die militärische Übergangsregierung in ihrer vierten Verlautbarung bestätigt hat, daß Ägypten „alle internationalen und regionalen Verträge“ einhalten werde.

Aber dieser Vertrag ist nicht wirklich das Thema.

Sogar wenn ein demokratisches Ägypten das Abkommen einhält, verlangte dieses Abkommen von Ägypten niemals, sich an den israelischen und amerikanischen Komplotten gegen andere Araber zu beteiligen.

Es verlangte von Ägypten niemals, Grundpfeiler einer amerikanisch angeführten Allianz mit Israel und Saudi-Arabien gegen einen angeblich expansionistischen Iran zu werden.

Es verlangte von Ägypten niemals, die widerwärtige „Sunniten gegen Schiiten“- Rhetorik zu verbreiten, die benützt wurde, um die Grundlage für Konflikte zu liefern.

Es verlangte von Ägypten niemals, sich an der grausamen Belagerung Gazas durch Israel zu beteiligen oder eng mit dessen Geheimdiensten gegen die Palästinenser zusammenzuarbeiten.

Es verlangte von Ägypten niemals, ein Folterzentrum für die USA in deren sogenanntem „Krieg gegen den Terror“ zu werden.

Das Abkommen verlangte von Ägypten niemals, Migranten aus anderen Teilen Afrikas auf dem Sinai tot zu schießen, nur um den Israelis den Anblick schwarzer Menschen in Tel Aviv zu ersparen.

Kein Abkommen verpflichtete oder verpflichtet Ägypten, diese und viele noch schändlichere politischen Handlungen weiter zu betreiben, die Hosni Mubarak und seinem Regime den Haß von Millionen Arabern und anderen weit über Ägyptens Grenzen hinaus eingetragen haben.

Die USA werden die Demokratie nicht einfach zulassen

Es besteht kein Zweifel daran, daß die USA ihre Hegemonie über Ägypten nicht einfach aufgeben.

Sie werden alles tun, um jegliche Bewegung Ägyptens hin zu einer unabhängigen regionalen Politik zu vereiteln.

Dabei werden sie ihre tiefgehenden Verbindungen und riesigen Hilfsgelder an das ägyptische Militär ausnutzen, das jetzt das Land beherrscht.

Die Absichten der USA in der Region bleiben die hauptsächliche Bedrohung des Erfolgs der ägyptischen Revolution von außen.

Jetzt sind alle US-Vasallen in Gefahr

Wie immer die ägyptische Politik weitergehen wird: Die Bedingungen haben sich für die verbleibenden Mitglieder der sogenannten „Allianz der Gemäßigten“ geändert – besonders für Saudi-Arabien, Jordanien und die Palästinenserbehörde.

Saudi-Arabien soll angeblich angeboten haben, Mubarak finanziell zu stützen, falls die USA ihre Hilfe zurückziehen sollten.

Viele Jahre lang setzten Regime wie das ägyptische in Sachen Sicherheit und Überleben auf eine praktisch bedingungslose Allianz mit den USA.

Sie warfen alle heiligen, eigenständigen und grundsatztreuen Positionen über Bord und übernahmen im Austausch für Hilfeleistung Amerikas hegemoniale Absichten als ihre eigenen.

Sie erhofften sich eine Garantie, daß ihnen die USA zu Hilfe kommen würden, falls sie einmal in Schwierigkeiten gerieten.

Es wird eng für die Vasallen

Die Revolutionen machen allen arabischen Regimes deutlich, daß die USA sie letztendlich nicht retten können.

Kein Ausmaß von sogenannter Sicherheitsassistenz (Ausbildung, Tränengas, Waffen), Finanzhilfe oder geheimdienstlicher Zusammenarbeit seitens der USA oder Frankreichs kann etwas gegen eine Bevölkerung ausrichten, die entschieden hat, daß sie genug hat.

Der Bewegungsraum dieser Regimes ist enger geworden, auch wenn nicht überall Aufstände von der Art ins Haus stehen, die es in Ägypten und Tunesien gab.

Nach den Revolutionen sind die Erwartungen der Menschen gestiegen. Ihre Toleranz für die alten Vorgangsweisen ist geschwunden.

Ob die Dinge so weitergehen werden wie seit einigen Wochen, einige Monate oder sogar ein paar weitere Jahre in diesem oder jenem Land: Der Druck und die Forderungen nach Änderung werden unwiderstehlich sein.

Die bleibenden arabischen Regimes müssen jetzt nicht fragen, ob es zu einer Änderung kommen wird, sondern wie.

Werden Regime, die sich so lange auf Unterdrückung, Furcht und die Fügsamkeit ihrer Völker gestützt haben, auf die Revolution warten?

Oder werden sie ungerechtfertigte Macht aufgeben und eine wirkliche Demokratisierung freiwillig, rasch und ehrlich durchführen?

Dazu wird es nicht nur einer dramatischen Änderung der innenpolitischen Vorgänge bedürfen, sondern auch eines eingehenden Überdenkens externer Bündnisse und Verpflichtungen, die in erster Linie Israel, den USA und den Regimen auf Kosten ihrer eigenen Völker gedient haben.

Jordanien zittert

Jordanien ist jetzt ein vordringlicher Fall, in dem ein derartiges Überdenken dringend angebracht ist.

Ungeachtet dessen, ob die dort neu bestellte Regierung in der Lage sein wird oder nicht (ich glaube fast sicher nicht), die Erwartungen der Öffentlichkeit nach Demokratisierung, Bekämpfung der Korruption und einem Ende der ärgsten neoliberalen politischen Machenschaften, muß auch die Außenpolitik des Landes einer völligen Neubewertung unterzogen werden.

Das beinhaltet die übermäßige Abhängigkeit von den USA, die Beziehungen zu Israel, die Teilnahme an dem vorgetäuschten „Friedensprozeß“, die Ausbildung jener Sicherheitskräfte, die Mahmoud Abbas in der West Bank gegen andere Palästinenser einsetzt, sowie die äußerst unpopuläre Beteiligung an dem Krieg der NATO gegen Afghanistan und der Okkupation dieses Landes.

Bis jetzt wurden alle Entscheidungen über diese Angelegenheiten ohne die leiseste Rücksicht auf die öffentliche Meinung getroffen.

Die Palästinenserbehörde ist eine Marionette Israels

In der West Bank steckt die Palästinenserbehörde von Mahmoud Abbas in einer ärgeren Klemme als je zuvor.

Ihr Legitimitätsverlust geht so weit – besonders nach den Enthüllungen der Palestine Papers – daß sie nur existieren kann unter dem Schutz der israelischen Okkupation, mit der Ausbildung ihrer repressiven Sicherheitskräfte durch die USA und die EU, und mit Hilfe der massiven Finanzmittel der EU, um die Gehälter ihrer aufgeblähten Bürokratie bezahlen zu können.

Die Führer der Palästinenserbehörde sind so tot gegenüber der gerechten Sache und den Hoffnungen auf die Befreiung des palästinensischen Volkes, für die so viel geopfert worden ist, wie Mubarak gegenüber den Rechten und Hoffnungen des ägyptischen Volkes.

Kein Wunder, daß die Palästinenserbehörde sich mehr und mehr auf rücksichtsloses Vorgehen und polizeistaatliche Taktiken verläßt, die so an Mubarak und Ben Ali erinnern.

Es kommt die Befreiung Palästinas

Die Revolutionen im arabischen Raum haben unsere Horizonte erweitert.

Mehr Menschen können jetzt sehen, daß die Befreiung Palästinas vom zionistischen Kolonialismus und von der durch die USA und die EU finanzierten Unterdrückung, keine utopische Forderung ist, sondern daß es in unseren Händen liegt, ob wir dafür kämpfen und zu unseren Grundsätzen stehen.

Wie die Macht des Volkes, gegen welche die Polizeistaaten Tunesien und Ägypten letztendlich machtlos waren, haben auch die Palästinenser und ihre Verbündeten die Macht, die Realität innerhalb der kommenden paar Jahre zu ändern.

In welcher Form auch immer die Revolution weitergeht, die Völker sagen ihren Regierenden:

Unsere Länder, unsere Zukunft gehören nicht mehr euch.

Sie gehören uns.

Der Verfasser (39) ist ein US-Journalist und Sohn palästinensischer Eltern. Der Text wurde leicht gekürzt.
      
16 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#16   LASKO !   11:08:17 | Montag, 21. Februar 2011
FAUST GOTTES !
:-@ o^/ Allah ist nicht GOTT !!!
Allah hat mit dem wahren DREI-EINIGEN GOTT so wenig zu tun wie die Finsternis mit dem LICHT.
Wer den falschen Gott, den Götzen Allah, mit dem WAHREN GOTT gleichsetzt, verstößt gegen das GÖTTLICHE GEBOT: „ Du sollst keine anderen Götter neben MIR haben ! ICH BIN DER HERR, DEIN GOTT !“
(islam Ist das Werk satans)
PS:…Allah ist ein falscher nichts „satan götze“ Ein Exorzyst Priester fragte mal wer ist den allah ???
sagte Teufel der satan … der ganze HASS geht auf euch allen durch den islam.
( Der Islam ist eine antichristliche Religion voller HASS zum Teufel mit dem islam !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ) :-@
Redaktion benachrichtigen
#15   nord-katholik †   13:19:06 | Sonntag, 20. Februar 2011
der mullah gar nicht dumm schmiert nun auch auf xnet um
der verfasser ist also „us-journalist“ … buuuaaahaaha. also auch eine marionette israels und der usa? oder hat er, sich von dem dekadenten westlichen regimen entfernt und kämpft nun für die „freiheit“? was für eine freiheit will den ein brainwashed zögling der weisen von zion ?
lächerlich!
dieses geschreibe wirkt wie ein unrecherchierter ausbruch eines peinlichen propagandisten, der den zünder an seinem bombengürtel schon gezogen hat.
shame over you – shame over xnet
Redaktion benachrichtigen
#14   Erni.J   11:15:30 | Samstag, 19. Februar 2011
Araber: Europa, wir kommen!!
Kaum sind die Despoten Mubarak und Ben Ali abgetreten, vermeldet Tunesien den Exodus von rund 6’000 „Flüchtlingen“ nach Italien. Die ital. Behörden rechnen in den kommenden Monaten mit rund 80’000 Flüchtlingen. Die jungen Araber, die nach Europa drängen, sind keine Flüchtlinge, die an Leib und Leben gefährdet sind, sondern Arbeitslose, die ihr Glück in Europa und u.a.Deutschland suchen. In den Sommermonaten werden x-tausend weitere Bootsflüchtlinge aus Aegypten, Tunesien und bald auch aus Algerien und Marokko ihr Glück versuchen. Die Flüchtlingsströme werden biblische Ausmasse annehmen.
Die Islamisierung Europas wird stark zunehmen. Bürgerkriege in Europa sind gemäss CIA-Studien wahrscheinlich…Gute Nacht (dekadentes) Europa!
Redaktion benachrichtigen
#13   R.Scholz †   10:03:46 | Samstag, 19. Februar 2011
Neue Freiheit in Tunis – Kopf ab für kath. Priester
Gestern wurde einem polnischen Salesianerpater in einem Vorort von Tunis der Kopf abgeschnitten.
Er unterrichtete in einer Schule.
www.bild.de/…ertext=16057282.html
Soviel zur bejubelten Erkämpfung der Freiheit in Tunesien.
Redaktion benachrichtigen
#12   DerRabe   08:51:04 | Samstag, 19. Februar 2011
was würde geschehen…
…wenn mal hunderttausende demonstranten in berlin stünden? und was würde geschehen wenn diese demonstranten heimatschutz einforderten?
deutschland wird immer mehr kaputt gemacht und die bedrückung der menschen nimmt immer mehr zu. noch ist der konsum und das geld da, noch…
massenabtreibung
masseneinwanderung
massenabkehr von gottes schützenden geboten.
pornografie und gewaltverherrlichung, drogen und neid, schuld und schulden…
was soll nur aus deutschland werden?
Redaktion benachrichtigen
#11   vitrivius2010   05:48:07 | Samstag, 19. Februar 2011
Revolution der Affen
:-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
Redaktion benachrichtigen
#10   Melchisedek   23:21:27 | Freitag, 18. Februar 2011
An dieser Stelle möchte ich mal Alice Schwarzer zu Wort kommen lassen, aus ‘‘Emma’’ 3/ 1991 ( !! )
‘‘Die Selbstgerechten’’: Alice Schwarzer über die Reaktion deutscher Linker auf Khomeini und Konsorten.
…Denn der Schleier, den sie bis dahin manchmal aus Protest gegen die vom Westen unterstützte Diktatur des Schahs getragen hatte, drohte nun plötzlich selbst zum Zwang zu werden…
Nach Erscheinen meiner Berichte… wollten damals vor allem Linke von der Bedrohung der Menschenrechte der Frauen in dem neuen iranischen Regime nichts hören…
Sie brauchten einfach einen neuen Helden: Che Guevara war tot, Khomeini lebte…
Schleierzwang, Polygamie, kein Recht auf Scheidung, als Zeugin nur eine halbe Stimme, häusliche und staatliche Prügelstrafe, Steinigung bei Ehebruch oder Homosexualität, Ausschluß aus vielen Berufen, strikte Trennung der Geschlechter in der Öffentlichkeit- all das störte diese Linken nicht. Die wurden erst nachdenklich, als es ihnen selbst an den Kragen ging…
Der Schleier wurde zum tragischen Symbol: einst Zeichen des Kampfes gegen die Zwangsverwestlichung, ist er jetzt Zeichen einer neuen Unterwerfung…
…'‘Das erste Recht der Frau ist das auf einen Ehemann, das zweite das auf die Mutterschaft.’’
Kann man jetzt verstehen, wieso laut Muhammad Wulff der ‘‘Islam zu Deutschland gehört’’
Die Zukunft ist so versaubeutelt worden, dass es nun ohne traditionelle muslimische Gebärmaschinen nicht mehr zu gehen scheint.
Den deutschen Frauen erzählt man weiter linke Lebenslügen.
Und die Linken bejubeln den Islam als Entkommensmöglichkeit ihrer eigenen Unvernunft.
:-S :-( :-(
Redaktion benachrichtigen
#9   vitrivius2010   23:02:53 | Freitag, 18. Februar 2011
Oraber, ach neee
Israelis und Amerikaner sind mir wirklich lieber als diese unberechenbaren, ständig grölenden, ultraempfindlichen, zu Hass und Massenmord neigenden Oraber.
:-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
Redaktion benachrichtigen
#8   Antonio Michele Ghislieri   22:24:40 | Freitag, 18. Februar 2011
@Kristall
Und es wird später ganz anders sein, als es sich jetzt darstellt.
Redaktion benachrichtigen
#7   kristall   22:10:47 | Freitag, 18. Februar 2011
ES WIR FRÜHER WIEDER SO SEIN !!!
WIE ES DERZEIT SICH DARSTELLT !!! :)3 ^-^
Redaktion benachrichtigen
#6   Kapituliernix von Koppelschloß   22:03:39 | Freitag, 18. Februar 2011
Anno 2050: Nachdenklich sitzt ein durch die Jahre ergrauter älterer Mann in seinem Zugabteil und
schaut aus dem Fenster. Städte, Dörfer, Wälder und Felder rasen an ihm vorbei. Überall herrscht reges Treiben. Auf den Straßen spielen Kinder und in den Fabriken im ganzen Land wird fleißig gearbeitet, auch der Bauer bestellt, wie seit Generationen seine Vorfahren, wieder das Feld. Es ist Frühling in Deutschland.
Der Alte denkt an jene Zeit zurück, als die Felder noch brach lagen und die leerstehenden Fabrikgebäude im ganzen Land verfielen. Er erinnert sich daran, daß damals sämtliche Produktion ins Ausland verlagert wurde und hier bei uns Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren und nicht wußten, wie sie ihre Familien ernähren sollten. So war das damals im globalen Wettbewerb. Das einzige, was zählte, war mit dem geringstmöglichen Aufwand soviel wie nur möglich zu verdienen. Daß das immer nur auf Kosten Dritter geschehen kann, haben wir damals am eigenen Leibe erfahren müssen. Auch der Bauer blieb auf seiner Ernte sitzen, weil irgendwo in der Welt das Getreide billiger zu bekommen war.
Aber was haben wir eigentlich geändert, daß es uns heute wieder besser geht??
– wir haben wieder regionale Wirtschaftskreisläufe eingeführt, d. h. alles wird wieder regional produziert und vermarktet
– wir haben uns durch die Nutzung erneuerbarer Energien unabhängig vom internationalen Öl- und Energiehandel gemacht
– Familien und Kinder werden in allen Bereichen des Lebens wieder gefördert
– Der Bauernstand ist wieder…
Quelle: nonkonformist.net/forum/index.php?topic=22.0
Redaktion benachrichtigen
#5   Leo Miles   21:40:21 | Freitag, 18. Februar 2011
Es könnte
eine Befreiungsbewegung des Volkes sein. Aber wahrscheinlicher ist es, daß es ein Teil des Fahrplans (siehe „Protokolle der Weisen“) ist, um Chaos auszulösen und den Auftakt für einen dritten Weltkrieg zu exerzieren.
Redaktion benachrichtigen
#4   マンフレド   21:13:45 | Freitag, 18. Februar 2011
Wieder Scheiss-Musel Propaganda auf Kreuz.net
Wann kommen direktmind,priester usw.zurück???
Redaktion benachrichtigen
#3   Atzmon   21:05:25 | Freitag, 18. Februar 2011
Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.
In welcher Form auch immer die Revolution weiter geht, die Völker sagen ihren Regierenden:
Unsere Länder, unsere Zukunft gehören nicht mehr euch.
Mit wieviel Dummheit muss ein sogenannter Journalist geschlagen sein, dass er sich zu einer solchen Aussage hinreißen lässt.
Eure Länder, eure Zukunft, beides gehört ZION
Redaktion benachrichtigen
#2   Weißer Ritter   20:37:22 | Freitag, 18. Februar 2011
Islam = Islamismus
Ist schon klar, daß die Mohammedaner auf Revolutionen setzen, um dann nach und nach Mullah-Regimes an die Macht zu bringen.
:-!
Leute, ihr könnt euch sicher sein, daß es den Christen dann noch VIEL schlechter gehen wird!
Das kreuz.net sich das wünscht, ist entlarvend.
:-@
Redaktion benachrichtigen
#1   Waldemar Michael   19:56:00 | Freitag, 18. Februar 2011
wann schreibt Ahmadinedschad wieder hier?
warum läßt kreutß.nät nicht wieder seinen Lieblingsautor Ahmadinedschad zum Thema schreiben, ist ja furchtbar, wie diese islamischen Frauen dort aufbegehren, schnell her mit der Guillotine.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
MuselmanenKatholische Schule wird den Moslems übergeben MoscheeDer Staat wird auch den Imam bezahlen MuselmanenDas christliche Blut läßt die Dekadenz-Staaten kalt MuselmanenIran verurteilt Brandanschlag auf ein christliches Gebäude in Westjerusalem MuselmanenDie verweiblichte, homosexuelle Dekadenz ist das Problem MuselmanenDer Islam schützt vor Aids MuselmanenSind die Islamisten schlimmer als die Abortisten? MuselmanenBei den Moslems werden die Genossen fromm MuselmanenIst der Islam schon zur Staatsreligion geworden? MuselmanenMoslems und Atheisten wetzen die Messer gegen den Papst MuselmanenDie gleichen Ungeister hat das Pastoralkonzil heraufbeschworen Muselmanen„Na dann bin ich ja auf der sicheren Seite!“ MuselmanenMystiker und Bürokratie-Katholiken halten sich nicht an Dogmen MuselmanenEher abschreckendes Selbstbild MuselmanenDie Medien betrügen uns
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net