USA
Das US-amerikanische Kartenhaus klappt zusammen
Die Ägypter revoltierten nicht nur gegen die Diktatur Mubaraks, sondern genauso gegen die US-amerikanische Herrschaft. Von Eric Margolis.
Feier vor der ägyptischen Botschaft in Washington DC
Feier vor der ägyptischen Botschaft in Washington DC
© messay.com, Flickr, CC
(kreuz.net/ antikrieg.com) Das Kartenhaus im Mittleren Osten, das Washington während der letzten vier Jahrzehnte so mühselig errichtet hat, droht zusammenzufallen.

Man fühlt sich unweigerlich an die Revolten in Osteuropa 1989 erinnert, die den Fall des sowjetischen Imperiums einleiteten.

Es sieht so aus, daß jetzt das US-Imperium im Mittleren Osten an der Reihe ist, das aus arabischen Diktaturen besteht, welche die Herrschaft der USA über das Erdöl und die Beherrschung der Levante durch Israel absichern sollten.

Die Volksaufstände gegen die vom Westen unterstützten Diktaturen, die in Tunesien begonnen haben, sich nach Ägypten ausweiteten und in Jemen, Jordanien und Marokko aufflammten, sind das Ergebnis von Washingtons Einsatz für das, was dort „Stabilität“ und „Mäßigung“ genannt wird.

Die Türkei machte den Anfang

Wir sollten nicht übersehen, daß die derzeitige Erhebung gegen die vom Westen unterstützte Militärherrschaft im Mittleren Osten nicht in Tunesien begonnen hat.

Sie entstand durch einen langsamen, kaum bemerkten Prozeß in der Türkei.

Dort trieb die gemäßigte demokratische AK-Partei von Premierminister Recep Erdogan die türkische Armee aus der Politik zurück in die Kasernen.

Diese Ausbootung des mächtigen Militärs, welches das Land hinter einer fadenscheinigen Fassade parlamentarischer Marionetten seit den 1940er Jahren beherrschte, elektrisierte die muslimische Welt.

Die Türkei brach ihre engen Verbindungen zu Israel ab und machte sich stark für die Sache der Palästinenser.

Die von den USA eingesetzten Demokraten

Ägyptens Militärdiktator General-Präsident Hosni Mubarak herrschte seit 1981 mit eiserner Faust.

Er wurde im Westen für eine Kombination von Stabilität und Mäßigung überschwenglich gelobt.

Sein Volk, das ihn nicht mochte, mag ihn ruhig als „Pharaoh“ bezeichnet haben

Doch für die Regierungen in Washington war er ein „geschätzter demokratischer Staatsmann.“

Auch die Beherrscher Marokkos, Algeriens, Tunesiens, Jordaniens und Jemens – nicht zu reden von den Ölmonarchen der arabischen Halbinsel – wurden als gemäßigte Wächter der Stabilität, ja sogar als Demokraten, gelobt.

Das Zauberwort Al-Qaeda

Laut dem US-amerikanischen Wörterbuch bedeutet Stabilität, das man Oppositionsparteien oder Oppositionellen nicht erlaubt, den Status Quo zu stören – seien sie nun politische Islamisten oder säkulare Demokraten.

Die Herausforderung der Pax Americana im Mittleren Osten wurde zu einer subversiven Handlung.

Sie wurde üblicherweise als „terroristisch“ gebrandmarkt und mit dem schattenhaften Osama bin Laden und dessen fast nicht existierender Bewegung Al-Qaeda in Verbindung gebracht.

Die bloße Erwähnung des gefürchteten Q-Worts durch Mittelost-Autokraten genügte, um US-Bedenken bezüglich ungeheuerlicher Menschrechtsverletzungen durch ihre Satrapen oder die Unterdrückung jeglicher Opposition zu beruhigen.

Der Buhmann Al-Qaeda war ein sicheres Mittel, um den USA saftige Infusionen an Militärhilfe zu entlocken.

Die Methode: Regionale Marionetten-Regime

Für mein letztes Buch über die Art und Weise, wie die USA die arabische Welt beherrschen, wählte ich den Begriff American Raj [sprich Rahsch].

Damit wollte ich die bemerkenswerte Ähnlichkeit der Kontrollmethoden hervorzuheben, die das imperiale Großbritannien in Indien benutzt hat und den Methoden, die das Nachfolgeimperium der USA anwendet.

„Raj“ bedeutet Imperium mittels regionaler Herrscher.

Das ist die Struktur, welche die USA im Mittleren Osten errichtet haben.

Stabilität mittels analer Vergewaltigung

„Stabilität“ wurde durch eine brutale Geheimpolizei erzwungen, die mit Folter und Morden vorgeht.

In Ägypten war eine bevorzugte Bestrafung männlicher Demonstranten und Kandidaten, die es wagten, in den gefälschten Wahlen gegen Mubarak anzutreten, die anale Vergewaltigung.

In der ganzen Region standen hinter der Geheimpolizei von den USA und Frankreich ausgerüstete arabische Armeen.

Ihre Hauptaufgabe bestand darin, das eigene Volk zu unterdrücken und eine Revolution zu verhindern.

Bataillone von Informanten und die Entlassung aus Regierungsposten oder Wohnungs- und Pensionsprogrammen waren weit verbreitete Methoden, um Aktivitäten gegen das Regime abzuwürgen.

Die Pressezensur war total.

Das also war die „Stabilität,“ die von den USA und in Nordafrika von Frankreich kultiviert und finanziert wurde.

Von den USA bezahlte Volksverräter

„Mäßigung“ wiederum bedeutet:

• gegenüber den Weisungen Washingtons folgsam zu sein,
• gegen alle Reformer und Revolutionäre vorzugehen und
• nett mit Israel zu sein.

Ägypten bekam zwei Milliarden US-Dollar pro Jahr – es war der zweithöchste Empfänger von Auslandshilfe nach Israel – um die Sache der Palästinenser aufzugeben und diese im Stich zu lassen.

Zig Millionen an schwarzen Zahlungen gingen an ägyptische Generäle, Politiker, Beamte und Medien.

Die Fundamente des Raj sind jetzt allerdings durch spontane Volksaufstände in der schon lange leidenden arabischen Welt ernsthaft bedroht.

US-Demokratie mit gefälschten Wahlen

Ironischerweise kriegt der Mittlere Osten jetzt endlich eine anständige Portion Demokratie ab, von der die Neokonservativen behauptet haben, daß sie diese förderten.

In deren Vokabular allerdings hieß Demokratie gehorsame Regimes, die Israel gegenüber ruhig und freundlich sind und niemals zulassen, daß sich Unruhestifter durchsetzen können.

Derartige Ersatzdemokratien bedeuteten immer auch gefälschte Wahlen.

Amerika verschloß bereitwillig seine Augen vor den betrügerischen Wahlen im gesamten Mittleren Ostenoder unterstützte diese sogar -auch in den von den USA okkupierten Länder Irak und Afghanistan.

Es gab in der arabischen Welt bisher zwei freie Wahlen

Als die Sowjets in Afghanistan einmarschiert waren, hielten sie „ehrlichere“ gefälschte Wahlen ab als die Amerikaner, die ihnen Jahre später in Kabul nachfolgten.

In der Tat gab es nur zwei freie Wahlen in der arabischen Welt.

Die erste 1991 in Algerien führte zu einem Erdrutschsieg gemäßigter Islamisten.

Paris und Washington unterstützten umgehend die algerische Armee bei der Niederschlagung der Wahlergebnisse und Inhaftierung der Wahlgewinner.

Die zweite freie Wahl gab es 2006 in Palästina.

Hamas schlug entscheidend die Regierung der Palästinenserbehörde unter Mahmoud Abbas, die von den USA und Israel gegründet und gegängelt wurde, wie an die Öffentlichkeit gelangte Dokumente („Palestine Papers“) vor kurzem bestätigt haben.

Nachdem es den USA nicht gelungen war, die Hamas zu stürzen, sperrte sie diese in Zusammenarbeit mit Mubarak in das Freiluftgefängnis Gaza ein.

Die USA brauchen Macht – keine Demokratie

Es war klar, daß freie Wahlen in der arabischen Welt – und in Pakistan – die meisten der von den USA getragenen Regimes entmachten würden.

Sie würden entweder zu ungebärdigen Demokratien oder Regierungen von Islamisten aller Art führen, von den vorsichtig gemäßigten ägyptischen Moslembrüdern und der türkischen AK-Partei bis hin zu heißblütigen Sunniten.

Das könnte zu höheren Ölpreisen führen und zu Problemen für Israel.

Ein zentraler Punkt ist, das der Zusammenbruch des Raj eine der tragenden Säulen der Weltmacht der USA zu zerstören droht: die Kontrolle über das Erdöl.

Amerika braucht kein Erdöl aus dem Mittleren Osten zu importieren.

Aber es muß weiterhin die Erdöl produzierenden arabischen Staaten kontrollieren, um Washingtons immensen Einfluß über Europa, Indien, China und Japan aufrechtzuerhalten.

Das Resultat: Ein Hexenkessel aus Wut

Die Explosionen, die im Januar im Mittleren Osten begannen bestätigten, daß die gesamte Region ein Hexenkessel aus Wut und Unzufriedenheit ist.

Das kleine Tunesien mit nur 10,8 Millionen Einwohnern startete den Flächenbrand.

Die Diebereien und die Arroganz ihres Diktators seit drei Jahrzehnten, General Ben Ali, waren sogar für die leichtlebigen Tunesier unerträglich geworden.

Interessanterweise hatte Ben Ali die halbherzigen Zurufe Washingtons nach mehr Demokratie – der Art, wie sie die USA befürworten – beachtet.

Er gewann seine letzten gefälschten Wahlen mit einer Mehrheit von nur 89 Prozent gegenüber seinen üblichen 95 oder gar 98 Prozent.

Die vielen Jungen haben die Nase voll

Neokonservative und ihre Anhänger, sowie viele im außenpolitischen Establishment versuchen, die Aufmerksamkeit von dem beschämenden Versagen ihrer Mittelostpolitik abzulenken.

Sie behaupten, die beiden Gründe für die Aufstände lägen in der Bevölkerungsentwicklung und im islamischen Fundamentalismus.

In der Tat spielte die Bevölkerungsentwicklung bei den Unruhen im Mittleren Osten eine wichtige Rolle.

Vor zwölf Jahren warnte ich vor einer „ansteigenden Welle junger Leute, die alle Regierungen im Mittleren Osten überschwemmen wird“.

Ich führte aus, daß es nicht genug Schulen, Wohnungen, Arbeitsplätze, ja nicht einmal genügend Nahrung und Wasser für die kommende menschliche Flut gäbe.

Die Hälfte der Bewohner der arabischen Welt ist unter dreißig.

Natürlich ist die hohe Arbeitslosigkeit in der stagnierenden Wirtschaft des Mittleren Ostens eine explosive Angelegenheit.

Das ist auch die überall vorhandene Korruption auf allen Ebenen, die oft durch die Verteilung von Geld an Schlüsselgruppen der Gesellschaft durch die USA angefacht wurde.

Die Unzufriedenheit wurde durch den völligen Mangel an reeller Rechtsprechung in der arabischen Welt oder Pakistan angeheizt.

Das ist ein Hauptgrund für die Popularität islamischer Parteien und des schnellen, wirksamen, aber oft auch drakonischen Rechts der Scharia.

Das Urproblem: Die Unterdrückung der Palästinenser

Der wichtigste Auslöser der jetzigen Vorgänge war allerdings die Wut darüber, einer Politik folgen zu müssen, die von den Völkern des Mittleren Ostens gehaßt wird.

Araber von Marokko bis Irak waren empört und beschämt, als sie sahen, daß ihre Regierungen eine freundliche oder zumindest nicht konfrontative Politik gegenüber Israel betrieben und die Palästinenser im Stich ließen oder sogar unterdrückten.

Das Leiden der Palästinenser bildet die treibende Kraft hinter dem antiwestlichen Zorn in der muslimischen Welt.

Dank dem TV-Sender Al-Jazeera und dem Internet können zig Millionen in der muslimischen Welt Abend für Abend das Leiden der Palästinenser mitverfolgen.

Besonders Mubaraks Zusammenarbeit mit Israel und den USA bei der Absperrung der Palästinenser in Gaza und der Versuch, diese in die Unterwerfung zu hungern, entfachte den Zorn der Ägypter.

Mubarak wurde weitgehend als Verräter an seinem Volk und an den Palästinensern angeprangert und als Erzkollaborateur mit Israel.

Es war kein Zufall, daß sich Mubarak nach Sharm el-Sheikh auf Sinai zurückzog, von wo aus Israel mit einem kurzen Helikopterflug zu erreichen ist.

Im Gegensatz zu den USA hält Israel üblicherweise zu seinen Freunden und Verbündeten.

Die iranische Geschichte wiederholt sich

Das Szenario spielte sich bereits im Iran der 70er Jahre ab.

Dessen Beherrscher Schah Reza Pahlavi († 1980) und die ihn umgebende Schar von Höflingen und Geschäftsleuten spotteten über die islamische Religion und Kultur.

Sie ließen den Westen hochleben und übernahmen bereitwillig die Rolle des Polizisten Washingtons in der Golfregion.

Auch Mubarak und sein Vorgänger Anwar Sadat folgten diesem Muster.

Der Schah tat sich zusammen mit Israel, verkaufte ihm Erdöl, und wies die Bitten der Palästinenser um Hilfe zurück.

Israel und die USA bildeten die berüchtigte brutale Geheimpolizei Savak des Schahs aus, wie auch die Geheimpolizei und Geheimagenturen von Ägypten, Marokko und Jordanien, die praktisch Filialen der CIA sind, gerade so wie die kleinen KGBs Osteuropas Ableger der Zentrale in Moskau waren.

Im Iran hatte Washington alle seine politischen Eier in einem Korb.

Als der Schah von einer Volkserhebung gestürzt wurde, gingen Jahrzehnte der Politik der USA den Bach hinunter.

Amerikas Unterstützung des Schah und seiner Geheimpolizei und der Sturz der demokratisch gewählten Regierung Mossadegh durch die CIA brachten die Iraner heftig gegen die USA auf.

Sie führten zu Jahrzehnten des Hasses und der vergifteten Beziehungen zwischen zwei Ländern, die Freunde und natürliche Verbündete sein sollten.

Die USA als Pate der Repression

Die gleiche Entwicklung findet jetzt in Ägypten und im ganzen amerikanischen Raj statt.

Regimes im Mittleren Osten haben sich gebeugt, um die politischen Forderungen der Amerikaner zu erfüllen, bis sie eines Tages ohne Warnung brachen wie Plastik.

Was nach den unvermeidlichen Explosionen übrig geblieben ist, ist brodelnde antiamerikanische Verbitterung.

Man kann alle Plattitüden über Ägypten ignorieren, die aus dem offiziellen Washington kommen.

Die USA forderten in der arabischen Welt Demokratie und waren gleichzeitig in den letzten fünf Jahrzehnten der Pate der Diktatur und Repression.

Es braucht einen starken Magen, um zu sehen, wie Mitglieder der Obama-Regierung wie Hillary Clinton oder Vizepräsident Joe Biden den gestürzten Diktator Mubarak zuerst als „Demokraten“ bezeichneten und seine „gemäßigte“ Führung priesen und plötzlich begannen, einen „ordentlichen Übergang zur Demokratie“ zu verlangen.

Die Scheinheiligkeit ist allerdings keineswegs nur auf Washington beschränkt.

Als die Revolten in Tunesien ausbrachen, bot Frankreichs neu bestellter Außenminister der tunesischen Regierung den Einsatz der harten französischen Bereitschaftspolizei an, um die Pro-Demokratie-Demonstrationen niederzuschlagen.

Das Vereinigte Königreich, Frankreich, Kanada und Italien unterstützten die Diktaturen im Mittleren Osten ohne Wenn und Aber.

Israel warnt vor den Demokraten

Israel und seine neokonservativen Anhänger warnen jetzt, daß die Alternative zum Polizeistaat Mubaraks – mit oder ohne diesen – in Brandstifter-Mullahs nach dem Muster des Iran bestehe.

Diese Warnrufe der Neokonservativen sind nicht glaubwürdiger als ihre seinerzeit zusammenfabrizierten Lügen über die angebliche Gefährlichkeit Saddam Husseins.

Das leichtfüßige sunnitische Ägypten hat mit dem schiitischen Iran gar nichts zu tun.

Bis jetzt hat die Religion in der großen ägyptischen Revolution so gut wie keine Rolle gespielt.

Wenn allerdings die legitimen Forderungen der Ägypter nach Demokratie und einem Ende der vier Jahrzehnte Polizeistaat nicht erfüllt werden, kann die Revolution leicht extreme Züge annehmen.

Die USA haben Ersatzdiktatoren auf Lager

Am 1. Februar gab Mubarak bekannt, daß er nicht mehr für das Präsidentenamt in Ägyptens nächsten gefälschten Wahlen in diesem Herbst „kandidieren“ werde.

Seine Zeit ist eindeutig vorbei.

Das Sicherheits-Establishment der USA und die Unterstützer Israels hoffen, daß der brutale Polizeiapparat, der Mubarak drei Jahrzehnte lang an der Macht gehalten hat, und vor ihm Sadat, weiterhin Ägypten im Griff haben wird hinter einer neuen geschmeidigen Führung.

Die USA haben den verhaßten Geheimdienstchef Omar Suleiman darauf vorbereitet, den 82-jährigen Mubarak zu ersetzen.

Wahrscheinlich hält die CIA bereits einige Ersatzgeneräle als nächste Beherrscher Ägyptens für den Fall parat, daß Suleiman stolpert und zu Fall kommt.

Die Ägypter jedoch wollen wirkliche Freiheit.

Der letzte ägyptische Führer, der nicht ein Werkzeug der Interessen des Westens war, war der allgemein beliebte Gamal Abdel Nasser, der 1970 starb oder ermordet wurde.

Nasser war der erste wirklich ägyptische Machthaber seit den Tagen der alten Pharaonen.

Ungewisse Zukunft

Was könnte sonst bei dem Endspiel herauskommen?

Jüngere Offiziere der 450.000 Mann starken ägyptischen Streitkräfte könnten einen Staatsstreich durchführen – wie es Nassers junge Offiziere machten.

Danach könnte das Land auf einen nationalistischen Kurs geführt und Ägypten wieder zum militärischen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der arabischen Welt werden.

Unter Mubarak war Ägypten ein koloniales Brackwasser.

Die ägyptische Unabhängigkeit ist jedoch eingeschränkt durch Armut und Mangel an Land.

Das Land, dessen landwirtschaftliche Flächen nur die Größe von Maryland haben, kann seine 84 bis 85 Millionen Menschen nicht ernähren.

Es ist zum größten Weizenimporteur weltweit geworden. Das beruht auf einem großen Nahrungsmittelhilfeprogramm der USA, das vom Kongreß abgesegnet wurde – ein Programm voller unerhörter Gesetzwidrigkeiten und Schmiergelder.

Aufhören, den Islam zum Buhmann zu machen

Die neue arabische Intifada bietet den USA eine goldene Gelegenheit, fünf Jahrzehnte kontraproduktiver, widersprüchlicher Mittelost-Politik ad acta zu legen, die zu 9/11 und antiamerikanischem Haß in der gesamten muslimischen Welt geführt haben.

Die USA sollten jetzt das, was sie predigen, in die Tat umsetzen und reale demokratische Bewegungen in der Region unterstützen, sogar wenn wir ihre politischen Vorstellungen nicht immer teilen.

Die Amerikaner müssen aufhören, den Islam zu einem Buhmann zu machen, der eingesetzt wird, um einen entwicklungsfähigen Frieden mit den Palästinensern zu hintertreiben und die expansionistischen Ambitionen Israels am Leben zu halten.

Die Schaffung eines lebensfähigen Palästinenserstaates liegt im Zentrum dieses Übergangsprozesses.

Unsere alte imperiale Politik und neokonservativen Fantasien haben versagt.

Die Förderung eines wirklichen Friedens im Mittleren Osten würde allen seinen Völkern einschließlich der Israelis und Palästinenser einen historischen Dienst erweisen.

Das ist es, was das Amerika Jeffersons, Madisons und Eisenhowers getan hätten.

Die Araber haben fünfzig Jahre darauf gewartet, daß ihnen Amerika den Weg zu wirklicher Demokratie weist, zu sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlichem Wachstum.

Der Zeitpunkt ist jetzt gekommen.
      
34 Lesermeinungen
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#34   DerRabe   09:14:17 | Dienstag, 22. Februar 2011
Verbrechen!
Die Verbrechen der Demokratien!
Die Verbrechen des Faschismus!
Die Verbrechen des Kommunismus!
Die Verbrechen des Islamismus!
Ein Meer von Verbrechen!
Was nun?
Jesus Christus spricht:
„Und weil die Missachtung von Gottes (schützenden) Geboten überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. Wer jedoch bis zum Ende standhaft bleibt wird gerettet.“ Mtthäus Evangelium.
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#33   prometheus141   08:50:03 | Dienstag, 22. Februar 2011
@ Kristall
Das habe ich, und anderen geantwortet hat sehr konstruktiv der Bischof vonGraz-Seckau und hat mir sein neustes Buch INNEN UND GEGEN geschenkt, eine wahre Fundgrube, denn ich glaube unsere KREATIVITÄT ist unser KAPITAL und da bedarf es noch viel, um mit seiner Umgebung im Sinne der Nachfolge Matth. 10,34-39 umzugehen. :(3
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#32   kristall   22:43:44 | Montag, 21. Februar 2011
prometheus !
schreib es schönborn !!!! ^-^
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#31   prometheus141   22:34:15 | Montag, 21. Februar 2011
@ Kristall
Kardinal Schönborn äußert sich doch hier als KATHOLIK, Benedict XVI. hat doch durch seine Symbolhandlung am 20. April 2008 also am 11 9. Geburtstag von Adolf Hitler, die amerikanischen Hegemoniemächte aufgedeckt, in dem er am GROUND ZERO von der Überwindung des Bösen sprach und nicht von Terrorismus. Der Kristall erscheint mir sehr trübe, dass er die Kartenhäuser der Lügen nicht sehen kann: www.erzdioezese-wien.at/…ntent/artikel/a15623 Oder zumindest nicht, dass zur Zeit alle zwei Sekunden ein Kind stirbt, durch Wassermangel oder stark verschmutztes Wasser, was tun wir dagegen? Kümmern wir uns wirklich um die Ärmsten?
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#30   マンフレド   22:20:10 | Montag, 21. Februar 2011
@Antonio
Wenn Du mir Worte in den Mund legst ist das Dein Problem.Ich habe nirgends geschrieben das man diese Leute auslöschen oder bombardieren soll.Schon mal was von Christenverfolgung in islamischen Ländern gelesen,dämmerts langsam?
Aber bei einem muss ich die Muslime loben,vor allem die in Ägypten,Libyen usw.Die haben Mut sich ihre ungeliebten „Volksverträter“ zu entledigen.Der Deutsche jammert so lange bis ihm der letzte Cent aus der Tasche von der RotGrünSchwarzGelben Bande gezogen wird.Und wählt sie brav wieder.
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#29   Antonio Michele Ghislieri   22:08:21 | Montag, 21. Februar 2011
@Manfuredo
Und vielleicht noch ne Atombombe auf Mekka, weil die stinken ja alle die Moslems und sie sind geil, gell! So machst du das!
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#28   マンフレド   22:03:48 | Montag, 21. Februar 2011
@Antonio
Nö.Die sollen da bleiben wo sie sind.Und Europa und Christen in Ruhe lassen.Mir ist jeder Jud,Ami,Japaner,Chinese usw.lieber als dieser ungehobelte und unzivilisierte Haufen.
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#27   Atzmon   21:35:40 | Montag, 21. Februar 2011
Woran wir uns erinnern? An die Bananenrevolution?
Man fühlt sich unweigerlich an die Revolten in Osteuropa 1989 erinnert, die den Fall des sowjetischen Imperiums einleiteten.
Wie kann ich die Himmelsrichtung bestimmen? Lege eine Banane auf die Mauer, dort, wo abgebissen wird ist Osten.
Das war die Revolution. Und wer hat es eingeschenkt bekommen? Unsere lieben Brieder aus der SBZ. Verarscht, verkauft, verraten
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#26   prometheus141   21:23:32 | Montag, 21. Februar 2011
zusatz biographie von eric margolis
www.worldlingo.com/…iki/de/Eric_Margolis
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#25   Leo Miles   21:23:24 | Montag, 21. Februar 2011
@IZAAC Montag, 21. Februar 2011 13:03
Halte Ihre Analyse und Voraussage für sehr plausibel.
Das dauernde Geschwafel von „demokratischen Bewegungen“ und der lächerliche Gesang auf den angeblichen „demokratischen Sturz“ des Warschauer Paktes usw zeugt eher von Naivität.
Es gibt keine demokratischen Befreiungen. USA und Sowjetunion waren zwei Seiten einer Medaille. Dazwischen wurde das alte Europa zermalmt. Nun sind wir in einer neuen Phase des Fahrplans. Mit Demokratie hat das alles wirklich nichts zu tun. Aber der Mensch will es halt gerne glauben.
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#24   Rudolfus   21:22:15 | Montag, 21. Februar 2011
@Chem: Die USA stehen für eine satanische Geheimmacht – diese ist an nahezu alle großen und kleinen
Verschwörungen beteiligt. Spätestens seit den systematisch gesprengten Zwillingstürmen sollten Sie das wissen.
Bürger werden numeriert, gechippt und ferngesteuert – die Amokläufer werden künstlich hervorgebracht.
Hinter all dem steckt die Geheimregierung der USA.
Die Aufstände in Arabien?
Die entsprechen dem hochradfreimaurerischen Geheimplan, einen kriegerischen Konflikt mit Arabien zu provozieren.
Die arabischen Regierungen sehen in den Aufständen den US-Geheimdienst am Werk.
Die arabischen Regierungen haben in vielen Behauptungen recht.
Der US-Geheimdienst testete Möglichkeiten der Individuen- und Massenmanipulation, besonders durch Medien, durch die Biochips, durch Funkwellen. Der US-Geheimdienst besitzt die Möglichkeit.
Die USA beherrschen die Welt.
Ihre Zielsetzung ist satanisch.
Wir sahen es in der Sprengung der Türme am 11. September 2001.
Die Satanisten bedienen sich der USA.
Sie planen den III. Weltkrieg.
Die Machthaber des Weltsystems sind vor allem die USA.
Wir haben Grund genug, dort die Wurzel der satanischen Weltverschwörung zu suchen.
Das zu leugnen – das kann nur einem US-Agenten einfallen.
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#23   caesar4441   21:19:53 | Montag, 21. Februar 2011
Revolution
Die Aufstände in den arabischen Ländern werden gezielt von sog. NGOs inszeniert und organisiert.
Die Parolen Demokratie und Freiheit werden nur für den westlichen Blödmann ausgegeben,der nicht erkennt wie wenig Freiheit und Demokratie er selbst genießt.
Mobilisiert wird der Mob ,der sich bei dieser Gelegenheit Güter aneignen kann.
Das Ganze ist sicher nicht im Sinne der bisherigen US-Politik.Man darf aber nicht vergessen,daß auch die US-Politik nur von Marionetten ausgeführt wird.
Die Strippenzieher wollen offenbar auf dem Weg zum 3.WK ein gutes Stück vorankommen.Dazu bedarf es eines Feindes.Der wird hier gerade produziert.Nach Huntington muß der 3.WK zwischen dem sog. „Westen“ und dem Islam stattfinden.Mit den prowestlichen diktatorischen Regimen war das nicht möglich.Mit sich bildenden islamischen ,dem Westen eher feindlichen Regierungen geht das sehr viel leichter.Und man kann da ja noch etwas nachhelfen.Z.B. die Lebensmittelhilfen an Ägypten kürzen.Das wird dort die Wut richtig aufstacheln.
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#22   kristall   21:17:20 | Montag, 21. Februar 2011
schönborn !!!!
kennt die wahrheit punktgenau !!!
arbeitet !!!! als kardinal!!!!der verdammten sache zu !!!! >:) ;-) :-! :-[ ^-^
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#21   prometheus141   21:11:18 | Montag, 21. Februar 2011
schönborn 13.11.2008 Was am Zahltag zählt
stephanscom.at/…es/2008/11/14/a15623/ Link mittlerweile entfernt, hier ein Auszug aus diesem damaligen Link
Einmal wird es wirklich ernst. Einmal müssen wir alle Rechenschaft ablegen. Einmal kommt der Tag der Abrechnung. Die dramatische Finanzkrise, die weltweit die Länder erschüttert, zeigt uns sehr ernüchternd, dass einmal alles an den Tag kommt. Kartenhäuser halten auf die Dauer nicht. Sie stürzen ein. Und ebenso die wilden Finanzspekulationen…
Nur eines zählt: Haben wir die Not des Nächsten gesehen oder nicht? Haben wir sie gelindert oder nicht? Haben wir schlicht und einfach geholfen oder nicht? Im Endgericht wird nicht nach der Religion gefragt und nicht nach Rasse, Reichtum und Ruhm. Einzig und allein zählt, was wir den Armen getan haben.
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#20   ChemMJW   21:08:15 | Montag, 21. Februar 2011
Wieder Sündenbock USA
Gibt es irgendwo Probleme in der Welt, weiss kreuz.net wer daran schuld ist. Richtig – die USA!
Radikale Islamisten sprengen Autos und Busse (samt Menschen) in die Luft – die USA sind daran schuld.
Die Müllarbeiter in Neapel streiken und die Müllabfuhr fällt aus – die USA sind daran schuld.
Im Büro ist der Kaffeeautomat außer Betrieb – die USA sind daran schuld!
Ihre Kinder benehmen sich schlecht und kriegen schlechte Noten in der Schule – Richtig! Die bösen USA sind daran schuld!
Wann machen wir endlich Schluss mit der Tendenz, die USA als Sündenbock für alles Schlecht in der Welt aufzuopfern?
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#19   Antonio Michele Ghislieri   20:49:50 | Montag, 21. Februar 2011
@Manfuredo
Am besten alle vergasen die Muslime, oder?
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#18   マンフレド   20:47:53 | Montag, 21. Februar 2011
Wieder der typische promuslimische Müll
WÜRG!
:-!
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#17   Antonio Michele Ghislieri   20:39:30 | Montag, 21. Februar 2011
@vagabundo
Die letzten Jahrzehnte waren die wohlhabendsten der ganzen Ägyptischen Geschichte. Den Armen ging es noch nie so gut, den Reichen noch nie so vergleichsweise schlecht. Bei dem Aufstand handelt es sich um ein Wohlstandsproblem; wenn es der Kuh zu gut geht, dann geht sie aufs Eis.
Zum Glück ist Barack Hussein Obama II. ein halber Afrikaner. Der wird es schon wieder in Ordnung bringen. Und wenn es den Ägyptern schlechter geht, dann werden sie schon merken wo ihre wahren Freunde sitzen. Im weissen Haus und im Bundeskanzleramt.
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#16   vagabundo   18:56:43 | Montag, 21. Februar 2011
Was Massen sehen und was sie tun können
„Die arabischen Massen sehen das offenbar anders: Sie sehen in ihren politischen Herrschafts- und Bereicherungsclans die hauptverantwortlichen Schurken, die Staat, Regierung und Verwaltung dazu benutzen, um sich selbst auf Kosten der Volkswirtschaft zu bereichern.“
Was die Massen sehen, spielt nur eine untergeordnete Rolle, was sie tun können, ist wichtig. So ab 1700 waren die europäischen Massen so massenhaft jung, daß sie die Amerikas besiedeln konnten, jetzt sind die arabischen Völkerschaften so massenhaft jung, daß sie das überalterte Europa besiedeln können. Genau das wird nun auch passieren.
Die wichtigste Kraft konkurrierender Gesellschaften ist von biologischer Natur. Geisteskraft und Moral sind unwichtig, wenn es um das Überleben geht.
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#15   Jubärens   18:08:01 | Montag, 21. Februar 2011
Welche Rolle spielt die islamische Herrschaftstradition für die arab. Diktatoren?
„Die neue arabische Intifada bietet den USA eine goldene Gelegenheit, fünf Jahrzehnte kontraproduktiver, widersprüchlicher Mittelost-Politik ad acta zu legen, die zu 9/11 und antiamerikanischem Haß in der gesamten muslimischen Welt geführt haben.“
Das glaubt der Herr Eric Margolis.ja wohl selbst nicht, die Botschaft der Al Kaida: Die Westler sind alle Kreuzritter und an allem schuld!
Der Autor kommt mir vor wie ein Spät-68er: Die glaubten in ihrem antiimperialistischen Kampf und Wahn ebenfalls, wenn der Teufel Amerika am Boden liegt, dann haben wir das Paradies aus Erden.
Die arabischen Massen sehen das offenbar anders: Sie sehen in ihren politischen Herrschafts- und Bereicherungsclans die hauptverantwortlichen Schurken, die Staat, Regierung und Verwaltung dazu benutzen, um sich selbst auf Kosten der Volkswirtschaft zu bereichern.
Übrigens gehören auch die antiamerikanischen Schurken wie Saddam Hussein und Gadaffi dazu.
Man sollte auch die Rolle der islamischen Herrschaftstradition mitbedenken:
In den islamischen Reichen von Spanien, Bagdad, Persien etc. hat sich immer eine kleine, islamische Herrscherschicht mittel Sklaven und Ausbeutung nicht-islamischer Gruppen bereichert.
Ben Ali und Mubarak und geschmierte herrschende Klasse passen gut in dieses Konzept.
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#14   Evelynn van der Meer   18:05:35 | Montag, 21. Februar 2011
Nein, nicht wie in Deutschland. Geht auf Mission in die arabische Welt und installiert katholische
Piusdemokratien.
Gute Reise und viel Erfolg!
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#13   kali   18:02:50 | Montag, 21. Februar 2011
erstrebenswerte Dämonkratie ?
Wünschen wir den arabischen Ländern eine wirkliche Befreiung von den satanischen Weltbeherrschern. Da die Araber ja Semiten sind, wäre alles andere ja auch antisemitisch, was ja bekanntlich verboten ist.
Ob es dann erstrebenswert ist eine Demokratie wie etwa in der BRD einzuführen, wo die medienverdummte Masse sich dann in bestimmten Abständen einige Marionetten aussuchen darf, sollten sich die freien Völker genau überlegen.
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#12   carlosmiguel   15:28:55 | Montag, 21. Februar 2011
Nachtrag…
Nachtrag: Niemand soll mir bitte mit der Mär kommen, all diese Demonstranten wären lupenreine Demokraten, so ungefähr unter anderem von dem Wunsch getrieben, die Religionen friedlich und „demokratisch“ nebeneinander her lebenzulassen… Das sind keine Demokraten, sind noch nie welche gewesen. Früher oder später werden sich Mehrheiten bilden, welche mit Vehemenz die Glaubensfrage stellen werden, und die Antwort darauf wird lauten: Islam plus Scharia. Auch die Lobhudelei auf diesen angeblich „gemäßigten“ türkischen Ministerpräsiden seitens des Autors ist mir völlig unverständlich: Dieser Erdogan ist ein islamistischer Christenverfolger erster Güteklasse; nicht einmal die Kathedrale unseres Sankt Paulus in Taurus darf ohne Genehmigung auch nur betreten werden, geschweige denn Priesterseminare (neu-)eröffnet werden. Erdogan war mit Wucht an die Macht gespült worden, weil die fanatische Musel-Mehrheit im Lande genau das so wollte.
carlosmiguel
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#11   carlos-miguel   15:14:59 | Montag, 21. Februar 2011
Fortsetzung: Leider…
carlosmiguel = carlos-miguel
Alles andere besäße zu meiner Verblüffung heuristischen Wert. Und ein allenthalben der Weihnachtsmesse beiwohnender Palästinenser-Präside Mahmud Abbas schönt allenfalls kosmetisch die Fassade: Die Christen, zumal die palästinensischen aus Ost-Jerusalem, werden aus ihren Häusern genauso verjagt, wie alle anderen Palästinenser ebenso. Nein, liebe Brüder im Katholischen Glauben: Ich sehe zu Jubelstürmen keinen Anlaß, sondern vielmehr, daß die Christen erneut Ströme von Tränen und Blut vergießen werden, liegt auf der Hand… Gnade uns Gott…
carlosmiguel
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#10   carlosmiguel   15:13:34 | Montag, 21. Februar 2011
Leider…
Hm… liebe Redaktion von kreuz.net… Ich kann Euch dieses Mal nicht folgen, und Eure nun zum zweiten Male zum besten gegebene Euphorie mag ich nicht teilen. Die „Logik“, der zu Folge der Feind meines Feindes automatisch mein Freund sein müsse, ist gar keine. Anders formuliert: Als traditionstreuer Katholik gilt für mich hinsichtlich des Themen-Komplexes „USA-Israel-Arab-/Muselmanistan“ kein „Entweder – Oder“, sondern ein „Weder – Noch“, und expressis verbis nehme ich in positivem Sinne alle arabischen Christen aus, die überall in Nordafrika und im Nahen Osten zu leiden (gehabt) haben. Denen kann das Lachen nämlich gar nicht (mehr) vergehen – sie hatten noch niemals etwas zu lachen gehabt. Glaubt denn ernsthaft auch nur ein Christ, unserer Religion stünden irgendwo in Muselmanistan nunmehr rosige Zeiten bevor?? Nein, die Muselmanen werden so verfahren, wie sie im Laufe der Geschichte grundsätzlich immer verfahren sind, völlig egal dabei, welche Weltengegenden sie erobert hatten (das einst blühende Christentum in Nordafrika und im Nahen Osten, Griechenland und Armenien unter den Osmanen, sowie Spanien unter den Mauren… etc.) und deretwegen ja dereinst Sankt Bernard de Clairvaux völlig zurecht die Kreuzzüge initiiert hatte: Wir können die Tragödie auch heutzutage miterleben – und miterleiden unter dem Kreuz Christi – wie Christen im Irak oder in Ägypten abgeschlachtet werden; genauso wie ungeborene Kinder hierzulande.
carlosmiguel = carlos-miguel
Fortsetzung folgt…
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#9   IZAAC   14:12:46 | Montag, 21. Februar 2011
Waldemar, weil’s im Wald geschah.
Zu was sollen denn die USA denn missionieren?
zu Doppelzüngigkeit?
zu Zionismus?
zu Antichristentum?
Und wenn Missionierung da ist, dann doch zu protestantischem Sektentum.
Die USA muß selbst missioniert werden!
Und zwar zum römischen Katholizismus!
Vorher darf man sowas nicht auf die Menschheit loslassen.
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#8   Waldemar Michael   13:24:11 | Montag, 21. Februar 2011
wo sind die Missionare
Laut dem aktuellen (von 1912 O:) ) Beitrag über die französischen Kolonien: Warum ist kroizz.nätt hier so vehement gegen die Missionsversuche der USA, während dort die mangelhafte Mission aufgedeckt wird?
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#7   Domenico Tuttisanti   13:03:26 | Montag, 21. Februar 2011
Pakistan ist z. Zt. die größte Gefahr!
Die FAZ weist in einem Leitartikel auf die „stille Revolution“ in diesem zweitgrößten islamischen Land hin, das ja auch eine Atommacht ist. Hier schreitet die Islamisierung gefährlich und unverkennbar voran:
Kaum etwas hat diese Erkenntnis stärker befördert als der Mord an Salman Taseer, dem liberalen Gouverneur der Provinz Punjab, der seine Kritik am geltenden Blasphemiegesetz mit dem Leben bezahlte. Das Verbrechen vereint das Land auf beklemmende Weise; nicht in Empörung, sondern in Sympathie. Dass die üblichen Verdächtigen den Mörder Taseers auf den Straßen feiern, ist keine Überraschung. Aber gehuldigt wird ihm auch in Cafés, an Schulen und an Universitäten. Pakistaner, die sich als „tolerante Muslime“ bezeichnen, rechtfertigen den Mord als gerechte Strafe Gottes. Staatsanwälte weigerten sich, ihrer Arbeit nachzugehen. Und nachdem schließlich doch Anklage erhoben wurde, erboten sich Hunderte Anwälte, den Mörder unentgeltlich zu verteidigen.
Die Stimmen, die gegen diese Form des Wahnsinns aufbegehren, sind dünn geworden. Die verbliebenen Verteidiger westlicher Werte igeln sich ein, Menschenrechtsgruppen reduzieren ihre Arbeit, Journalisten wägen ihre Worte – sie alle haben Angst.
Wir haben es bei Pakistan u.U. in Kürze mit einer islamistischen Atommacht zu tun und die FAZ fragt, wieso wir nicht Hilfen an überprüfbare Kriterien knüpfen,
z.B. an die Strafverfolgung international gesuchter Terroristen oder an eine Reform des Blasphemiegesetzes …
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#6   IZAAC   13:03:03 | Montag, 21. Februar 2011
Der Krieg wird kommen – ob man will oder nicht!
Im Grunde alles richtig geschildert, bis auf folgendes:
9/11 war ein „Insidejob“.
Der wahre Islam taugt nicht für Frieden! Er will Herrschen und alles bis zum letzten Erobern (wenn er könnte).
USA und Israel haben sich eine „Win-Win“ Situation geschaffen.
Das erste „Win“ haben sie jetzt ausgekostet.
Das zweite „Win“ wird der Krieg mit den Arabern sein, der von den Zionisten, den USA und den satanisten im Allgemeinen, gewollt ist.
Denn mit diesem Krieg geht man in die abschließende Phase, aus der man als zionistische Weltregierung heraus kommen will und auch wird.
Die Arabischen Länder werde jetzt so weit angestachelt, dass sie in diesen Krieg ziehen werden.
Städte wie z.B. Damaskus werden dem Erdboden gleich gemacht werden, damit sie nicht mehr bewohnbar sind (Atombombe).
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#5   Rudolfus   12:54:23 | Montag, 21. Februar 2011
An der Spitze der Hochgradlogen stehen echte Satanisten, also an der Spitze der Freimaurerstaaten,
deren Führungsmacht die USA sind. Diese muß eine der satanischen Staatsmächte der Geheimen Offenbarung des hl. Johannes des Evangelisten sein. Die satanische Macht der USA, die Loge, die auch die EWG-EG-EU hervorbrachte, muß ganz klar führend am Umsturz im Vatikan und am Römischen Bischofsstuhl seit 1958 beteiligt gewesen sein. Sie ist schuld am satanischen Zustand der sog. regulären Kirchenhierarchie (diese ist schon lange nicht mehr regulär, sondern antikatholisch). Nur mehr die Buße, die Huldigung Gottes in der wahren katholischen Messe, dem hl. Opfer des Altares, und die segensreichen Andachten, wie der hl. Rosenkranz, die Verehrung des Kostbarsten Blutes, die Andacht zu den Wunden Christi, können uns noch retten. Vor allem sollten wir uns mit Abscheu von der satanisch-freimaurerisch-modernistisch okkupierten Hierarchie abwenden, und Zuflucht zu den Organisationen des Refugiums der Römisch-Katholischen Kirche suchen, namentlich zur Priesterbruderschaft des heiligen Pius X., die ein echtes Werk des Heiligen Geistes und Seiner himmlischen Braut Maria, der Mutter Gottes ist.
Maria zertritt das Haupt Luzifers – die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist ein wichtiges Werkzeug Mariens in Ihrem Kampf gegen den frei herumlaufenden Satan und seinem Dämonenheer, das die Regierungen regiert, und selbst den Vatikan und Rom besetzt hält.
Ave o Maria, piena di grazia, il Signore è con te! Tu sei benedetta fra le donne!
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#4   vagabundo   12:25:45 | Montag, 21. Februar 2011
„POLITIK IST DIE BESTIMMUNG DES FEINDES“
Dank an Reconquista. So knapp formuliert und seit Jahrtausenden zutreffend.
Und meine Feinde bestimme ich selbst. Vorher rede ich lange mit ihnen, aber wenn die dann keinen Sinn für Meinungsfreiheit haben und Leute wegen ihrer Meinung einkerkern, dann sind sie meine Feinde. Das gilt sogar auch dann, wenn die Gesinnungsjuristen die Macht eines Staatsanwalts in Mannheim ausüben.
Man darf die mannheimer nicht mit den vormaligen Gesinnungsjuristen in Berlin gleichsetzen, aber Ähnlichkeiten gibt es schon.
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#3   glaube   12:25:15 | Montag, 21. Februar 2011
Blödsinn
Für Demokratie sind die Länder selber zuständig. Zur Zeit des Kalten Krieges spielte Ägypten die Supermächte gegeneinander aus.
Israel hat mehr Juden aus islamischen Ländern aufgenommen als sie Palästinenser vertrieben haben.
Bevölkerungsexplosion und Fanatismus in Palästina sprechen gegen einen Frieden
In allen islamischen Ländern werden Christen unterdrückt. Keine Religionsfreiheit, keine Demokratie, keine Frauenrechte usw. die Bilanz des Islam
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#2   Reconquista †   12:10:14 | Montag, 21. Februar 2011
@vagabundo: Was sollen diese weinerlichen Träumereien?
„POLITIK IST DIE BESTIMMUNG DES FEINDES“
Carl Schmitt
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#1   vagabundo   12:02:12 | Montag, 21. Februar 2011
Buhmann, das ist der Andersdenkende
„Aufhören, den Islam zum Buhmann zu machen“
Buhmann ist immer der Andersdenkende. Leider haben Andersdenkende aber eine langandauernde Erfolgsgeschichte aufzuzeigen.
Wer sind heute die Buhmänner? Aber das weiß doch jeder: Rechtsextreme, Muslime, Zweifler an gewissen Berichten über Verbrechen der jüngeren Geschichte und das wars dann wohl, wenn es um die Buhmänner der Gegenwart geht.
Früher mal waren es Volksfeinde, nämlich bei Hitler, dann auch mal Revanchisten, bei Honnecker, und vor vielen Jahrhunderten waren Ketzer wie Martin Luther, Calvin etc. die Buhmänner.
Sollten die judäo-christlich inspirierten USA und ihre Vasallen in Europa keinen Ausweg aus der Sackgasse finden, in die sie nun geraten sind, so werden die dann noch verbleibenden Anhänger der westlichen ‘Demokratien’ vielleicht schon bald und nach dem jetzt zu erwartenden Umbruch die Buhmänner der künftigen Welt sein.
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