Schweiz
Die Liturgie ist keine Knetmasse – oder doch?
Der Sitz der Spiritualität ist für den neuen Churer Regens das Herz – nicht die Form. Klingt gut: Aber wie will er innen und außen trennen?
Pressebild von Weihbischof Eleganti des Bistums Chur
Pressebild von Weihbischof Eleganti des Bistums Chur
(kreuz.net) Sein Transfer von Zürich nach Chur kam für den Churer Weihbischof Marian Eleganti überraschend.

Das erklärte er am vergangenen Freitag vor der Tageszeitung ‘Südostschweiz’.

An seinem neuen Standort als Regens des Churer Priesterseminars hofft er auf eine „einfachere“ Kommunikation mit Bischof Vitus Huonder.

Dessen Verzicht auf einen zweiten Weihbischof sieht Mons. Eleganti positiv:

„Er entspricht auch einer Bitte, die viele Menschen im Gespräch mit dem Bischof geäußert haben.“

Der Weihbischof hofft jetzt auf eine „neue Atmosphäre, in der alle mit Freude mitarbeiten.“

Theorie und Praxis

Seine Aufgabe als Regens geht Mons. Eleganti mit Zuversicht an:

„Ich habe schon in meinen früheren Aufgaben in der Kirche immer wieder mit Priesteramtskandidaten zu tun gehabt“.

So habe er als als Benediktinerabt Exerzitien für Seminaristen gehalten: „Außerdem bin ich ja auch Jugendbischof.“

Im Priesterseminar gehe es nicht um die Frage ob Alter oder Neuer Ritus.

„Es gibt nur eine Liturgie: die Liturgie der Kirche in den von ihr anerkannten Riten und Formen.“

Die Liturgie ist für Mons. Eleganti keine beliebige Knetmasse.

Auf die Tatsache, daß die neugläubige Liturgie in der Praxis genau das ist, wird er nicht angesprochen.

Hoffen gegen alle Hoffnung?

Der Seminarist müsse lernen, mit der ganzen Kirche zu fühlen: „Der Rest ist eine Frage der Haltung, der Bildung, der Persönlichkeitsstruktur und der Reife.“

Der Sitz der Spiritualität ist für ihn „das Herz, nicht die Form“.

Ich habe schon immer jungen Menschen geholfen, sich über ihre Berufung klar zu werden.

Der neue Regens hofft in diesem Punkt auch auf die toten und überalterten Pfarreien:

„Sie sollen zusammen mit den Familien Orte sein, wo Berufungen und Charismen erwachen, gut begleitet und gefördert werden.“

Ob sich diese Hoffnung erfüllen wird, steht auf einem anderen Blatt.
      
10 Lesermeinungen
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#10   Gotthard   21:09:02 | Dienstag, 22. Februar 2011
@rudolfus
bitte beruhige Dich!!!
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#9   Tchibo   13:40:56 | Dienstag, 22. Februar 2011
Eigentlich sagt der Churer Regens was Sache ist…
deshalb bleibt es völlig unverständlich, warum kreuz.net. dessen Überlegungen durch die Veröffentlichung des
Beitrags ein Podium bietet, über das doch nur Fundamentalisten, Liturgieästhetizisten und andere
Reißwölfe drüber herfallen, um auf die „ewige tridentinische Liturgie“ ein Loblied anzustimmen,
wunderfitzige Theologien zur hehren Eucharistie beisteuern…und über den Novus Ordo Missae wie
die G*ttlosen lästern…
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#8   Rudolfus   11:48:21 | Dienstag, 22. Februar 2011
@Gotthard: Nicht jeder Papst kann einfach eine Liturgie erfinden – diese muß sich im Einklang mit
den unfehlbaren Gottesdienstdogmen des Papstkonzils von Trient befinden.
Papst St. Pius V. hat am 1. Juli 1570 die immerwährend gültigen Riten der Kirche festgeschrieben (das Römische Meßbuch, das St. Pius V. unabänderlich festsetzte, und alle päpstlich anerkannten Riten, die vor 1370 zurückreichen).
All dies ist unabänderlich festgesetzt, für die immerwährenden Zeiten, unaufhebbar, geschützt durch den vom Papst angedrohten Zorn.
Spätere Päpste, die versuchen, eine solche immerwährend gültige Dekretierung anzufechten – wie dies die Päpste seit Paul VI. versuchen – müssen sich weniger mit dem Kirchenrecht, sondern direkt mit dem Zorn Gottes auseinandersetzen, sollten sie es sich herausnehmen, durch Juristerei St. Pius’ V. Worte für modifizierbar zu erklären. Sie ziehen sich Gottes Unwillen zu – hier hilft keine Nach-Pius-V.-Juristerei gegen Gottes Unwillen.
Dieser ist Realität geworden wie jeder Fluch, der von Gott kommt.
St. Pius V. hat also die Wahrheit niedergeschrieben.
Der Fluch Gottes wird nur aufhören, wenn wieder zur immerwährend gültigen Kirchenordnung vom 1. Juli 1570 zurückgekehrt wird.
Die Priesterbruderschaft des heiligen Pius X. und andere Traditionstreue und traditionstreue Gemeinschaften haben diesen Weg nie verlassen und stehen deshalb unter dem Segen Gottes.
Die schismatische Anti-Quo-primum-Novus-Ordo-Hierarchie seit Paul VI. steht dies nicht. Oder haben Sie den Eindruck? Katholiken müssen diese schismatische Novus-Ordo-Hierarchie meiden.
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#7   galilei   07:40:41 | Dienstag, 22. Februar 2011
zu Rudolfus
Rudolfus ist nach meiner Ansicht ein psychisch schwer kranker Mensch. Ich fordere alle auf, die ihn persönlich kennen, bei der zuständigen Behörde vorstellig zu werden, um eine Entmündigung zu erreichen. Nur so kann er einer notwendigen Psychotherapie zugeführt werden. Ich denke, das ist wirklich genau das, womit man ihm helfen kann. Und natürlich für ihn zu beten.
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#6   Gotthard   00:46:02 | Dienstag, 22. Februar 2011
@rudolfus
Der völlig deformierte Novus-Ordo-Ritus steht nicht mehr im Einklang mit der Apostolischen Konstitution.
was Dein Fan-Papst Pius V. konnte, konnte jeder seiner Nachfolger auch: Liturgie festlegen …
also komm mal in die Welt zurück!
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#5   Rudolfus   21:55:00 | Montag, 21. Februar 2011
@Mighty Counsellor: Die Einsetzung, Gefangennahme und Irreführung um Paul VI. ist doch wahrschein-
lich das bedeutendste Ereignis der neuen Kirchengeschichte, das überhaupt denkbar ist. Wenn dies endlich allen Katholiken klar wird, dann kann endlich wieder Sorge um eine katholische Papstregierung getragen werden.
O Arcangelo San Michele, difendici nella lotta; contro le perfide insidie del demonio sii nostro presidio. ‘Lo respinga Iddio!’ imploriamo supplichevoli. E satana e gli altri spiriti del male che si aggirano nel mondo a rovina delle anime, tu, principe delle schiere angeliche, ricaccia nell’inferno con la forza die Dio. Amen.
Preghiamo per il nostro Pontefice Benedetto. Il Signore lo conservi, gli dia vita e lo renda felice in terra, e non lo lasci cadere nelle mani dei suoi nemici.
Amen.
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#4   Mighty Counsellor †   21:37:37 | Montag, 21. Februar 2011
Mein Gott, werter Rudolfus,
sind Sie immer noch nicht über den Doppelgänger von Paul VI. hinweg?
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#3   Rudolfus   21:32:28 | Montag, 21. Februar 2011
@Pseudo-Ottaviani: Der echte Kardinal Ottaviani, Glaubenspräfekt, hat die Neue Messe Pauls VI.
vernichtend kritisiert – aus archivarischen Gründen kann sich jeder The Ottaviani Intervention bei TAN bestellen (Tan ein ausgezeichneter katholischer Verlag) – das Werk ist unter anderem Titel auch in Deutschland erschienen.
Hinter Ihnen, Pseudo-Ottaviani, verbirgt sich dagegen der Teufel, wie bei P. Maciel.
Weiche, Satan, siehe das Kreuz Christi, weiche Christus, der dich vom Anbeginn Seiner Existenz besiegt hat. Weiche zurück in dein Höllenreich, wo du auf die ewigen Zeiten eingeschlossen werden wirst, im Namen Jesu und Mariens. Gesiegt hat Christus, der eingeborene Sohn Gottes, der dir Seine menschliche Mutter schicken wird, auf daß Sie dich, verfluchte Schlange, zertrete, und auf ewig im Höllenreich feßle.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
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#2   Alfredo Ottaviani   20:54:36 | Montag, 21. Februar 2011
@ Rudolfus
Gääääähn!!!
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#1   Rudolfus   20:29:12 | Montag, 21. Februar 2011
In einem Ritus geht es um die äußere Form – diese soll die innere Form erst hervorbringen bzw. die
innere Form des Glaubens brachte die äußere Form der Riten der Kirche hervor.
Wer die äußere Form nicht achtet, der sollte besser auf jeden Ritus verzichten.
Der Ritus muß äußerlich rechtgläubig katholisch sein. Das betrifft nur mehr die Riten, die der heilige Papst Pius V. in seiner Apostolischen Konstitution ‘Quo primum’ mit dem Siegel des göttlichen Zornes für die immerwährenden Zeiten festschrieb: Das Römische Meßbuch, das St. Pius V. festlegte, das nicht mehr verändert werden darf, sowie die übrigen Riten, die vor 1370 bestanden (also auch die Riten orientalischer Teilkirchen).
Der völlig deformierte Novus-Ordo-Ritus steht nicht mehr im Einklang mit der Apostolischen Konstitution.
Der satanisch geleitete Paul VI. beabsichtigte die Ausrottung der für alle Zeiten festgelegten Riten zugunsten seines deformierten Novus Ordo, der ganz offen für Satans Kreativität und dessen Irrlehren ist.
Paul VI. hat seine Rechnung ohne den durch ‘Quo primum’ angedrohten Zorn Gottes gemacht. Dieser hat Pauls VI. Hierarchie fast gänzlich dem Wirken Satans und der Dämone Satans ausgeliefert. Paul VI. wurde seiner Handlungsfreiheit in den 1970ern beraubt, die Regierung durch drei satanische Kardinäle an sich gerissen, die Paul VI. unter Drogen setzten und instrumentalisierten, und für ihn einen Doppelgänger auftreten ließen.
Die Novus-Ordo-Hierarchie ist nicht im Einklang mit Christus, dem Haupt der Kirche. Diese Hierarchie steht ganz und gar unter Satans Regierung. Ihre Früchte sind satanisch…
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