(kreuz.net) „Die deutsche Zölibats-Debatte wird in Rom kaum verfolgt.“
Das erklärte Rom-Korrespondent
Jörg Bremer (58) gestern in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.
Nach Bremers Angaben herrscht in
Rom Übereinstimmung, daß das deutsche Theolunken-Pamphlet keine Hilfe für die Kirche, ihre Einheit
und den Glauben ist.
Das hängt nach Bremer auch damit zusammen, daß immer weniger Kurienmitarbeiter
Deutsch lesen und verstehen.
Neben dem Papst gibt es im Vatikan nur noch einen Deutschen in leitender
Funktion – Bischof Josef Clemens (63), den Sekretär des Päpstlichen Laienrates.
Unfähig zur endgültigen
Entscheidung
Papst Benedikt XVI. vertritt die Meinung, daß sich der Priestermangel nicht durch die Abschaffung
des Zölibats wegorganisieren läßt.
Bremer erinnert an die Antwort des Papstes auf die Frage eines
jungen Geistlichen am Ende des Priesterjahres im Juni 2010.
Dabei erklärte Benedikt XVI., daß der Zölibat
für die Welt „ein großer Skandal“ sei.
Der zölibats-feindlichen Welt fehle auch der Mut zur Ehe. Sie
sei „unfähig zu endgültigen Entscheidungen“.
Lebensfremde Theolunken
Die Deutschen manövrieren sich
mit ihrem Anti-Zölibats-Wahn nach Bremers Einschätzung immer mehr ins kirchliche Abseits.
In Amerika,
Asien und Afrika und in allen Gebieten, wo die Kirche jung, dynamisch und lebendig ist, ist der Zölibat
kein Thema.
Bremer zitiert eine Stimme aus dem römischen Einheitsrat, die darauf hinweist, daß sich
in Deutschland etwas an der religiösen Erziehung ändern muß.
Zum Beispiel die Erstkommunion: Sie dürfe
keine Schnellbleiche sein.
Auch die Theologie müsse wieder „Teil des alltäglichen Lebens werden und
Freude bringen“.
Bremers Fazit: „Die deutsche Theologie gilt in Rom mittlerweile als ziemlich provinziell;
einerseits überreflektiert und andererseits lebensfremd.“
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33 Lesermeinungen
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Unterhosen-Theolunken Bremers Fazit: „Die deutsche Theologie gilt in Rom mittlerweile als ziemlich provinziell;
einerseits überreflektiert und andererseits lebensfremd.“ Die deutschen Unterhosen-Theolunken befinden
sich auf ihrem angestammten Platz. Im Abseits.
#34 Sycamore 19:49:12 | Donnerstag, 24. Februar 2011
DeBoer (16:23): Sie machen es sich furchtbar leicht Bezüglich der Autorenschaft der Heiligen Schrift
habe ich das Wort „ausschließlich“ nicht in den Mund genommen (22:47). Es ist eine Giftpille von Ihnen,
die mir untergeschoben wird und die ich umgehend und ohne Dank an den Sender zurückschicke. Denn nach
Kirchenlehre nicht Engel sondern Menschen sind die Verfasser der Heiligen Schrift – jedoch unter der Inspiration
des Heiligen Geistes. (Bei Interesse eine standard Abhandlung „De Inspiratione“ zur Hand nehmen.) Was
das Ziel des Menschen als solchen angeht, so merke ich, daß Aristoteles keinerlei Spuren in Ihnen hinterlassen
hat. Als philosophisch Interessierter sollten Sie zumindest die Unterscheidung zwischen Ziel (von der
Natur des Menschen her) und beliebigen Zielen, die jeder sich selbst im Laufe seines Lebens geben kann
zur Kenntnis nehmen. Da die Natur des Menschen unabänderlich ist, so ist ihre immanente Zielsetzung auch.
Hier kann man also nur um einen Ziel sprechen. Die immanente Zielsetzung eines Messers ist es zu schneiden.
Daß ein Messer auch zu anderen Zwecken verwendet werden kann, tut nichts zur Sache. Auch die Glücksproblematik
scheint Ihnen völlig fremd zu sein. Über die Theorie von Feuerbach zum Gottesbegriff habe ich mich bereits
geäußert. Versuchen Sie jedoch das Experiment, Feuerbach „umzustülpen“.
#33 de Boer † 16:23:16 | Donnerstag, 24. Februar 2011
22:47Sycamore: deBoer Danke das Sie mir zustimmen, dass die Bilbel ausschließlich Menschen gemacht ist.
Und ich finde es nicht ziellos nach vernüftigen Lösungen zu suchen und nicht permanent in einer Möglichkeit
zu verharren. Sie geben aber das Ziel schon vor – ich denke, dass sich das Ziel verändern kann. Und manchmal
sind es nur die Wort oder Spuren die man beim Denken hinterlässt, die andere dann wieder weiterbringen.
Auch das wäre zumindest aus meiner Sicht nicht verwerflich. Manche habe sich sogar ihren Gott beim Denken
geschaffen: „Was er (der Mensch) selbst nicht ist, aber zu sein wünscht, das stellt er sich in seinen
Göttern als seiend vor; die Götter sind die als wirklich gedachten, die in wirkliche Wesen verwandelten
Wünsche des Menschen; ein Gott ist der in der Phantasie befriedigte Glückseligkeitstrieb des Menschen.“
Feuerbach
#31 Rudolfus 13:00:42 | Donnerstag, 24. Februar 2011
@Othello: Modernismus ist keine Theologie, sondern ein Verbrechen an der Kirche. Deswegen ist die Kirche
auch so krank, besonders in Frankreich, Deutschland, und inzwischen im Rest der Westlichen Welt. Alles
kranke Apostaten wie du, auf dem Weg von Gott verdammt zu werden. Frankreich und Deutschland sind wahrlich
keine Vorbilder.
Wenn es die deutsche Theologie nicht gäbe, hätte Rom keine Theologie. Die Theologie kommt immer aus
Deutschland, dem Ursprungsland der Reformation, siehe Martin Luther. Er hat das ganz deutlich gemacht
und so ist es all die Jahrhhunderte geblieben, bis Karl Rahner das Zepter zuteil wurde, die Theologie
auf das 21. Jahrhundert auszurichten…! :)3 . Zeitweilig war auch Frankreich sehr stark in die theologische
Diskussion einbezogen. Seit einigen Jahren leider nicht mehr in dem Umfang als noch Yves Congar am Wirken
war und den Lefebrvianismus analysiert hat, um nur einen der herausragenden französischen Theologen zu
nennen. :)3 Schließlich kam aus Lateinamerika die verachtete und verbotene Befreiungstheologie von Leonardo
Boff. G*tt sei Dank werden deren große Vorzüge immer deutlicher erkannt, auch von der Kirchenleitung
in Rom und das ist ganz gut so… :)3
#28 Didaskala 11:34:59 | Donnerstag, 24. Februar 2011
In Rom wird das Memorandum der deutschen Theologie-Professoren sehr wohl diskutiert! | ENGLISCH Der Sohn
eines Kollegen ist Substitut eines Dikasteriums im Vatikan. Er berichtet, dass das Memorandum (hier „Theolunken-Papier“
und ähnlich ab=fällig genannt) auch in Latein, Italienisch, Englisch, Französisch und Spanisch vorliegt.
Wahrscheinlich haben die Initianten es in diesen (vielleicht auch weiteren) Sprachen in Umlauf gebracht.
Überdies: Die aus allen Teilen der Weltkirche kommenden jüngeren Herren (so etwa ab Jahrgang 1970) aus
den verschiedenen Dikasterien unterhalten sich nicht, wie hier neulich behauptet wurde, in Italienisch.
Vielmehr ist ENGLISCH die Geschäftssprache. Auch beim Mittagessen unterhalten sich die Herren in der
englischen Sprache.
#26 monens 09:11:42 | Donnerstag, 24. Februar 2011
Papst Benedikt XVI. würdigt Kampf gegen den Modernismus des hl. Papstes Pius X. ! Der Heilige Vater würdigt
sehr wohl den Kampf gegen des Modernismus des hl. Papstes Pius X.; www.razyboard.com/…07887-5957242-0.html
warum lässt er nun nicht auch Taten folgen und praktiziert diese Würdigung auch anschaulich am unmissverständlichen
Vorgehen gegen die Pamphletiker/innen des „Aufbruchsmemorandum“ ?; der geheimnisvolle Leib Christi unterliegt
keinem „baisdemokratischem“ Zwang freigeistlich gesinnter Zeitgeistmenschen; der Neue und Ewige Bund unterliegt
keiner „Abstimmungs“diktatur; die Kirche ist heilig und übernatürlich; sie umschliesst Zeit und Ewigkeit
und bedarf keiner menschlicher „Verbesserungsvorschläge“ www.razyboard.com/…07887-5852715-0.html Der
modernistisch hausgemachte „Priestermangel“, unter stetem Krakelen nach der „Lockerung des Zölibates,“
ist nun so weit geformt worden, dass dieser nun herhalten soll für die Pamphlete in Richtung beabsichtigter
„Laienkirche“; „im Wege“ steht dabei noch der zölibatär lebende hw Priester; dieser dürfe sich nicht
mehr länger dem „Zeitgeist“ widersetzen und müsse dem freigeistlichen Diktat der „Weltanpassung“ folgen;
so liessen sich rund um den „Altartisch“ auch weitere „Neuerungen“ einer profanisierten Laienkirche einführen www.razyboard.com/…07887-6025208-0.html „Rechnung“ ohne den Heiligen Geist gemacht !
#25 Vineta 02:21:44 | Donnerstag, 24. Februar 2011
Ist Rom so schwach, ohnmächtig und hilflos, daß ihm als einzige Reaktion auf den Angriff von über 250
deutschen Theologen nur mehr das Herunterspielen des Frevels ( bis an die Grenze des Lächerlichen) zur
Verfügung steht? 1) Was die Forderung aus D nach der Priesterehe angeht, tut man so, als ob in Afrika,
Amerika…( ach, ausgerechnet da?) die Priester problemlos zölibatär leben würden… und man tut so,
als sei es ethisch in gleicher Weise ethisch verwerflich, wenn ein Priester sein Amt abgibt (, weil ihm
unverhofft jäh die große Liebe seines Lebens über den Weg lief) als wenn ein Familienvater plötzlich
Frau und Kinder verläßt, um eine andere zu heiraten – denn in jedem Fall war man eben ein gleich schlimmer
Drückeberger vor endgültigen Entscheidungen. 2) Was die gegen das Sakrament der Ehe aufgefahrene deutsche
Abrißbirne angeht – so wagt Rom es nicht, das Ansinnen auf die Kommunionreichung an wiederverheiratete
Geschiedene und die Forderung nach der sog. Homoehe explizit und schroff zurückzuweisen und gegen die
„Theolunken“ hart vorzugehen, sondern man wimmelt nur ganz allgemein damit ab, daß man in D wohl etwas
provinziell, lebensfremd, überreflektiert denke …und redet sich gar lachhaft darauf hinaus, daß man
nicht genügend Deutsch verstehe.
#24 Sycamore 22:47:10 | Mittwoch, 23. Februar 2011
deBoer (1) Einen Menschen seinen Weg gehen zu lassen und ihm väterlich beizustehen: das ist doch das
Bild des guten Schäfers. Es kommt jedoch auf den Menschen an, der seinen Weg gehen will, sich an „den
Weg“, Christus, zu besinnen, sich an ihn zu orientieren, um ans Ziel zu gelangen. Was ist denn das Ziel:
menschliche Vollendung in der Teilhabe am göttlichen Leben in Ewigkeit. Das ist das christliche Bild.
Ein Weg ohne Ziel ist Romantik. Ein zielloses Gehen absurd. Einige Menschen sind im Absurden verliebt,
denn im menschlichen Imaginarium haftet etwas heroisches daran. Das ist aber Pathos, sonst nichts, denn
das Streben nach Glückseligkeit liegt in der menschlichen Natur verankert. Und das ist die Wirklichkeit
von uns Menschen. (2) Die Evangelien, die wir kennen, sind ab ca. 60 Jahre nach Christi Geburt aus Sammlungen,
die in den christlichen Gemeinden schon nach dem Tod des Herrn zirkulierten, verfasst worden. Sie enthalten
Worte und Taten des Herrn. Das Zustandekommen einen Kanons, einer verbindlichen Liste der Schriften des
Alten und des Neuen Testaments, geht, was das AT betrifft, auf die rabbinische Tradition zurück; was
das NT betrifft sind frühe (2. Jh n.Ch.) Versuche durch Marcion, Iräneus, Origenes und Athanasius, einen
Kanon der NT Schriften zu bestimmen, von verschiedenen Synoden und Konzilien (Laodicea 363, Hippo 292,
Carthago 397 & 419 etc.) fortgesetzt und schließlich für die lateinische Kirche vom Konzil von Trient
1546 festgelegt.
#22 de Boer † 20:12:43 | Mittwoch, 23. Februar 2011
Wenn es ein Kult ist, Menschen ihren eigenen Weg gehen zu lassen und ihnen dennoch mit väterlicher Liebe
zu begenen und sie zu trösten, wenn es der falsche war, dann bekenne ich mich zu dieser Freiheit. Und
Entschuldigung, die Evangelien sind von Mensch viele Jahr nach dem Tod Jesu aufgeschrieben worden und
die Rkk hat den Kanon der Bibel festgelegt…
#21 Sycamore 19:45:29 | Mittwoch, 23. Februar 2011
deBoer (18:50) (1) Ihren Freiheitskult entnehme ich natürlich aus Ihren Leserbeiträgen (siehe z.B. Ihre
Bemerkungen zur Entscheidung Ihren Sohnes). (2) Sie übersehen geflissentlich, daß diese „Organisation“
bzw. „Verein“, wie sie sie gelegentlich nennen, nicht ihr eigenes Evangelium predigt, sondern das Evangelium
Jesu Christi, der von sich sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Es geht also um die Wahrheit
des Evangeliums, nicht um die Wahrheit der fehlbaren und sündigen Menschen, die es predigen. Eine einfache
Unterscheidung, die Sie sich hartnäckig weigern, wahrzunehmen.
#20 Ikonikus 19:18:34 | Mittwoch, 23. Februar 2011
In Rom lacht man sich über die Deutschen sicher kaputt, die einen Homoperversen, wie David Berger auf
katholische Kinder loslassen! Verrücktes Deutschland!
_________________________________________________ Zitat: »Neben dem Papst gibt es im Vatikan nur noch
einen Deutschen in leitender Funktion – Bischof Josef Clemens (63), den Sekretär des Päpstlichen Laienrates.«
Redet Koch vielleicht chinesisch? – Ferner sind Cordes, Kasper und Romer ja durchaus auch noch da.
#18 de Boer † 18:50:52 | Mittwoch, 23. Februar 2011
Sycamore: deBoer (17:06 Bei allem Respekt, Sie haben die Ironie überlesen und überdies dachte ich die
Bischöfe wäre die guten Theologen oder finden die sich nur auf Kreuz.net. „sondern seine individuelle
Freiheit mehrfach täglich anbetet“ woher nehmen Sie diese Erkenntnis? Sich nicht von einer Organisation,
die glaubt den einzigen Weg zu kennen erschlagen zu lassen und ein wie von Ihnen unterstellt: egoistischer
Mensch zu sein – sol lese ich Ihren Anmerkung jedenfalls, sind zwei völlig verschiedene Dinge.
#16 Rudolfus 18:02:20 | Mittwoch, 23. Februar 2011
@Kirchenzerstörer-Othello: Können Sie nicht lesen? Weshalb dann die Frage? Rom soll die Kirchenzerstörer
mit einem Fußtritt rauswerfen, besonders Lehmann und seine abscheulichen Häretiker und Schismatiker.
Oder wollen Sie das als Ihren Gedankengang reklamieren? Können Sie sich gerne ausborgen: Weg mit der
Judasbande.
#15 Sycamore 18:01:24 | Mittwoch, 23. Februar 2011
Othello (17:51) Sind Sie der Huhn oder das Korn? Als Huhn fehlt Ihnen ein Auge. Als Korn sind Sie schon
vermodert. Es sprich für Ihr Genie, weder das Eine noch das Andere bemerkt zu haben.
Lieber guter Rudolfus… …gibt es auf dieser kleinen Erde einen einzigen eigenen Gedankengang von Ihnen…?
Den sollten Sie suchen… Denn ein blindes Huhn findet meistens kein Korn…!
#13 Rudolfus 17:26:04 | Mittwoch, 23. Februar 2011
@Kranker Othello Secondo: Bewährte deutsche Theologen? Bewährte deutsche Kirchenzerstörer und Häretiker
ist der richtige Ausdruck. Nein, diese gottfeindliche Bande braucht die Kirche wirklich nicht. Die soll
sich Luther anschließen. So gehört es sich, damit die Kirche wieder von Deutschlands Dämonen befreit
wird. Der Papst sollte diese Antikatholikenbande und Feinde Roms alle rauswerfen. Beginnen sollte er mit
dem schismatischen Lehmann, der weiterhin alle ungültig exkommuniziert, die aus dem Staatskirchensteuerverein
austreten. Rom sollte sie alle rauswerfen. Das wird der schönste Tag der Kirchengeschichte seinp
Die Gedankengänge von der Hw Rahner und Vorgrimler weiterführen ?! Man lese deren „Meinung“ in „Kleines
Konzilskompendium“ in der Einleitung zur „Konstitution über die heilige Liturgie“ „Widerstände erheben
sich aus sogenannten akademischen Kreisen, deren Anghörige ihre Unfähigkeit zur Kommunikation, ihren
Bildungsdünkel und ihr steriles Verhältnis zur Geschichte hinter dem Anspruch besonderer Kirchlichkeit
zu tarnen suchen, indem sie ihre Ressentiments als Massstab des Katholischen ausgeben. Dem Konzil war
es leichter, als dies den einzelnen Bischofskonferenzen und Bischöfen geworden wäre, diese wortstarken
und teilweise einflussreichen, aber in der Humanität gescheiterten tragikkomischen Randfiguren der Kirche
völlig ausser acht zu lassen… (…)“ man wird den Eindruck nicht los, dass die „Neuerer“sprache nicht
mehr von der Kirche als Mutter der Lebendigen spricht www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html sondern
von einer nach aussen noch „Kirche“ bezeichnenden, aber innen „hohlen“ Allerweltsinstitution fernab dem
Wesen und der Struktur der Kirche; eine bessere „Wohlfahrtsorganisation“ in „ganz humaner“ freigeistlich
gesinnter Aufmachung und fast „beschämt“ entschuldigend auf ihre HEILIGKEIT und UEBERNATÜRLICHKEIT nur
noch marginal hinweisend; eine latent geschürte „Angst“ vor der Tradition lähmt hw Priester in ihrem
segensreichen Wirken; www.razyboard.com/…07887-6003875-0.html
#11 Sycamore 17:22:14 | Mittwoch, 23. Februar 2011
deBoer (17:06): „salus animarum suprema lex“ Ich verstehe Ihren Schmerz! Für einen wie Sie, der mit Kirche
und Glaube nichts am Hut hat, sondern seine individuelle Freiheit mehrfach täglich anbetet, muß die
immer schlechter werdende Qualität der katholischen Theologenschaft in Deutschland ein Greuel sein. Weswegen
Sie sogar ein paar Krokodilstränen zu gießen bereit sind. Übrigens scheint es, daß Ihnen auch der
Konzilsbegriff eine unbekannte Größe ist. Zum Konzil treten die Bischöfe der Welt zusammen – das Beraten
und das Beschließen ist ihre Sache, nicht die der sie begleitenden Theologen. So ist halt das Magisterium
der Kirche: nicht theologische Spitzenleistungen sondern das Beharren in der Wahrheit und das Heil der
Seelen ist oberstes Gebot.
Auf das Tridentinum einschwören…? Nach Bremers Angaben herrscht in Rom Übereinstimmung, daß das deutsche
Theolunken-Pamphlet keine Hilfe für die Kirche, ihre Einheit und den Glauben ist. Wenn die Kirche so
selbstherrlich ist, keine Hilfe von bewährten deutschen Theologen in Anspruch zu nehmen, soll sie doch
die Schotten in Rom dicht machen, sich auf das Tridentinum einschwören. Dann hat es sich doch. Die deutschen
Theologen sollen aber weiter eifrig Theologie machen, das gehört sich für das Land der Reformation.
Schließlich ist der Heilige Vater ja auch Theologe, doch seine Bücher verwendet er seltsamerweise nicht
zum theologischen Diskurs, sondern um seine private Glaubensperspektive in die Waagschale zu werfen. Das
genügt natürlich nicht in dieser Zeit zur theologischen Manifestation und in der Fort- und Weiterführung
der Gedankengänge Rahners, die für das 21. Jahrhundert stimmig sind… Dazu hat Ratzinger noch keinen
wegweisenden Beitrag geleistet, theologisch gesehen. Die Monsignores Fellay und Williamson dagegen sind
nicht dazu in der Lage, Theologie zu treiben. Sie üben sich lieber als Liturgieästhetizisten, um Ansehen
im Volke zu haben.
#9 de Boer † 17:06:51 | Mittwoch, 23. Februar 2011
Die Urheber sind immer die gleichen: Satan, Satanisten, Freimaurer Und ich bin so naiv gewesen, dass ich
dachte, bei einem Konzil würden die klügsten der Theologen aufteten, beraten und beschließen. Manchmal
werden sie später sogar Papst…
@Freinsberg: Seit dem II. Vaticanum trifft dies sicher zu, daß Roms Theologie selbst von vor allem Deutschen
und Franzosen in Irrtümer geführt wurde. Vor 1962 gibt es über Roms katholische Gotteswissenschaft
nichts zu beanstanden. Erst seit dem fehlbaren Teufelspastoralkonzil, das die Kirche fast wie die Zwillingstürme
einstürzen ließ. Die Urheber sind immer die gleichen: Satan, Satanisten, Freimaurer.
#5 Siegfried 16:12:27 | Mittwoch, 23. Februar 2011
zu Paul M.: Die Katholische Kirche in Deutschland… Unser Problem sind die 68er Bischöfe, die eine größe
Glaubenslücke aufweisen. Die Herren sind für die Besetzung der Professorenstühle mitverantwortlich.
Nur so können sich Damen und Herren ohne christlich, katholischen Glauben herumtollen. Sie werden mit
unseren Steuergeldern leistungslos durch das irdische Leben getragen. Um nach Außßen eine Tätigkeit
nachzuweisen, werden blödsinnige Themen formuliert. Damit wird das Glaubensleben der Kirche angehalten
und das sakramentale und liturgische Leben der Kirche ausgebremst. So erreichen die Theolunken ihre gewünschten
Gesapräche mit Politikern und den dtsch. Bischöfen. Auch unsere Bischöfe sind glücklich, da sie nun
gedankenreiche Äußerungen machen können. Die Glaubensweitergabe und Sakramentenverwaltung bleibt auf
der Strecke. Um dies kircvhliche Leere zu überbrücken die neue Pastoral im unnatürlichen Ökumenismus.
Der Ökumenismus ersetzt alle kirchlichen pastoralen Aufgaben inclusive der Mission und führt zum Glaubensverlust.Die
Ökumene kann und wird nicht nicht gelebt. Die Ökumene ist das katholische interne Leben der einen und
heiligen Ost- und Wetskirche der von Christus einmalig gestifteten einzigen Kirche. Mit den Protestanten,
wie auch den Orthodoxen Ostkirchen sind freundschaftliche Kontakte möglich und keine Ökumene. Da dies
bekannt ist, wurde die protestantische Bezeichnung Ökumenismus für diese Verirrung gewähkt. Der Heilige
Stuhl ist von seiner Verantwortung bezüglich der Bischofsernennung nicht frei zu sprechen.
#3 Ehrenmann 15:23:06 | Mittwoch, 23. Februar 2011
Richtig! Kein Thema. „In Amerika, Asien und Afrika und in allen Gebieten, wo die Kirche jung, dynamisch
und lebendig ist, ist der Zölibat kein Thema.“ Richtig, kein Thema. Weil sich dort die wenigsten Priester
kaum um das Zölibatsgesetz kümmern und munter ihre Frauen haben.
Die „Zwerge“ bleiben unter sich ! Dominikanerpater Prof. Wolfgang Ockenfels, Ordinarius der Theologischen
Fakultät Trier., über das „Memorandum Aufbruch“ „Das Memorandum ist nur noch peinlich. Dieses verschrobene
Pathos, diese Ansammlung banaler Phrasen, diese maskenhaft erstarrte Protesthaltung, die schon in den
siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts komisch wirkte. Darauf kann man eigentlich nur noch satirisch
reagieren. Hier dokumentiert sich der groteske Aufstand theologischer Zwerge, die sich als Koryphäen
aufspielen.“ Wie im Artikel gezeigt, interessiert sich niemand ernsthaft für die Pamphletiker/innen des
„Aufbruches“; derart verschrobene Damen und Herren versuchen altersbedingt mühsam ihren „Wir sind Kirche“
Rucksack zu schleppen, deren Inhalt freilich das Verfallsdatum längst überschritten hat; die Petition
PROECCLESIA hat die 6000-er Marke an Unterschriften längst überschritten und es ist noch kein Ende in
Sicht www.razyboard.com/…07667-6033234-0.html wichtig ist, dass so endlich klar gemacht wird, dass nicht
einmal „basisdemokratisch“ irgendeine herbeigeredete „Mehrheit des Aufbruchs“ existiert; die Kirche als
der geheimnisvolle Leib Christi begleitet und stärkt die Seelen im Streben nach Vollkommenheit, ohne
„basisdemokratisch“ genährte Glaubensverdunstung www.razyboard.com/…07891-5984872-0.html
Die Katholische Kirche in Deutschland… …hat mit den zersetzenden Einflüssen der altliberalen 68er-Unterhosen-Fetisch-Theologen
zu kämpfen, die sich willig den zerstörerischen, zeitgeistverdorbenen Ideen der Protestanten und Freikirchlern
beugen! Diese WIR-HABEN-UNS-ALLE-LIEB-KIRCHE ist nicht zukunftsfähig, während man die eigenen Brüder
und Schwestern der eigenen Konfession (Petrusbruderschaft, altgläubige Institute…) wie Aussätzige
behandelt!