Der Papst hat gar keine andere Wahl, als mit der Piusbruderschaft Frieden zu schließen. Denn außerhalb von ihr hat das Konzil in Deutschland nicht mehr viel übriggelassen.
(kreuz.net) Am 7. Januar besuchte ein 36jähriger Mann die Heilige Messe bei der Piusbruderschaft in der
Ortschaft Kleinwallstadt in Unterfranken.
Er tat es – wie er am 4. Februar in einem Leserbrief der Regionalzeitung
‘Main-Echo’ berichtete – „aus Neugier“.
Zunächst fiel ihm auf, daß die Messe, es war ein Werktag, gut
besucht war.
Er bemerkt, „daß ich nicht – wie in sonstigen Gottesdiensten – der jüngste war, sondern
bestenfalls irgendwo im mittleren Alter.“
Den Altersdurchschnitt der Anwesenden schätzt er auf dreißig
bis vierzig Jahre.
Neben dem Berichterstatter knieten einige etwa fünfzehnjährige Burschen.
Sie kannten
sich in der Alten Messe „hervorragend“ aus – erklärt der Berichterstatter:
„Die Andacht war dermaßen
dicht und tief, daß es fast befremdlich war.“
Der Priester sprach während der Heiligen Messe, die still
gelesen wurde, kein einziges lautes Wort.
Darum stellt der Berichterstatter die Frage, warum Jugendliche
in eine solche Werktagsmesse besuchen, während die gleiche Altersgruppe in neugläubigen Gottesdiensten
selten bis nie vertreten ist
Als Antwort reimt er sich zusammen, daß die Pius-Gläubigen vielleicht
vom gelebten Beispiel des zelebrierenden Priester angezogen würden.
Der Leserbriefschreiber war auch
darüber erstaunt, daß die Pius-Priester in jeder Messe für den Bischof und den Papst beten – „was man
von vielen Diözesanpriestern nicht behaupten kann.“
Das bringt ihn durcheinander: „Kritiker der Piusbruderschaft
werfen dieser vor, sich dem Papst nicht unterzuordnen.“
Gleichzeitig erinnert er an den Provinzial der
deutschen Jesuiten.
Dieser haben zum „offenen Ungehorsam“ gegen den Papst aufgefordert und die deutschen
Bischöfe ermutigt, „nicht länger auf eine Entscheidung in Rom zu warten“, sondern „bewährte Laien zum
Priester zu weihen“.
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Das ist echter interreligöser Dialog! „Die Andacht war dermaßen dicht und tief, daß es fast befremdlich
war. Der Priester sprach während der Heiligen Messe, die still gelesen wurde, kein einziges lautes Wort.“
Das ist die Zukunft: Christliches Tao! Endlich haben die Bemühungen der Jesuiten Erstlingsfrüchte getragen –
und was für welche!
#43 Antipacelli † 20:44:31 | Sonntag, 27. Februar 2011
Der Regensburger geht vom Regen in die Traufe!!! Als gäbe es keine freimaurerische Unterwanderung in
der Piusbruderschaft (Fellay, Schmidberger, Williamson & Konsorten), als wäre Ratzinger Papst, als gäbe
es keine Probleme mit dem modernistischen Rom (Vatikan) usw. usw.!!! Herr Wiener hat eine falsche Entscheidung
getroffen: Weg vom politisch notwendigen Engagement in der NPD hinein in die pseudokatholische Schmidberger-Schmuddelecke!!!
@bellum: Ein ehemaliger NPDler hat gerade die NPD verlassen, weil er sich zur Priesterbruderschaft St.
Pius X. bekehrt hat. Nationaldemokraten, sie sich zur Kirche bekehren wollen, sind bei Christus jederzeit
willkommen.
wie schön ist es zu wissen, dass Mons. R. Williamson den Rosenkranz beten und zu Miterlöserin, Jungfrau
und Gottesmutter Maria sein Zuflucht nimmt! da schreit schon Satan und wettert gegen ihn!
Gruntram: Wenn das mal keine schlimme Kungelei mit dem Holocaust-Leugner Williamsson bedeutet. Ob die
Mutter G*ttes bei der Konversion wirklich ihre Hand im Sopiel gehabt haben soll…?
#37 Guntram 12:26:20 | Donnerstag, 24. Februar 2011
ganz wunderbar Piusbruderschaft bring NPD-Chef zum Austritt Der bislang bekennende Rechtsextremist Willi
Wiener, ehemaliger Vorsitzender des NPD-Kreisverbandes Regensburg, ist aus der NPD ausgetreten. Der gestrigen
Regensburger Druck-Ausgabe der Zeitung „wochenblatt“ nannte er als Grund seine Bekehrung zum katholischen
Glauben durch die Priesterbruderschaft St. Pius X.: „Der Grund meines Austritts liegt darin begründet,
dass ich wieder zu meinem alten Glauben zurückgefunden habe und die NPD sich im neuen Parteiprogramm
weiterhin nicht zum christlichen Abendland und zu dessen Werten bekennt. Als gläubiger Katholik kann
ich deshalb nicht mehr Mitglied bei der NPD sein.“ Laut dem Zeitungsbericht war Herr Wiener schon 2010
bei den Weihen der Bruderschaft in Zaitzkofen dabei. Für NPD in der Region dürfte der Austritt des ehemals
Verantwortlichen ein merklicher Rückschlag sein. Die Internet-Seite des NPD-Bezirksverbandes Oberpfalz
ist offline. Quelle: Druckausgabe Wochenblatt, 23. Feb. 2011 Kommentar: Auch wenn Herrn Willi Wiener der
Redaktion nicht persönlich bekannt ist: Wenn seine Bekehrung ehrlich ist (und davon gehen wir aus), kann
man ihm nur gratulieren! Konservative Werte ohne eine Bindung auf das christliche Abendland sind nur scheinbar
konservativ. Maria mit dem Kinde lieb – uns allen Deinen Segen gib!
Schön, schön … … die Phrase von der angeblichen „Alternativlosigkeit“, mit dem sich die Politik
bereits selbst beerdigt hat, ist jetzt also auch bei der ehrenwerten Bruderschaft angelangt. „Der Papst
hat gar keine andere Wahl, als mit der Piusbruderschaft Frieden zu schließen.“ Das klingt schwer nach
der Schaufel, mit dem sich die Brüder schon die eigene Grube ausgehoben haben …
#33 Nephtali 19:44:34 | Mittwoch, 23. Februar 2011
„Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“ „Der Papst hat gar keine andere Wahl,
als mit der Piusbruderschaft Frieden zu schließen. Denn…“ Friedensschluß verboten! Die Piusbruderschaft
hat gar keine andere Wahl als einen Friedensschluß abzulehnen, denn die Wahrheit und der Glaube kommen
zuerst, dann der Friedenschluß! „:::Hört er auch auf die Kirche nicht so gelte er dir wie ein Heide…“
Ein falscher Friedensschluß ist dem Herrn ein Greuel. „So sprach der Herr zu mir: „Treubruch ward aufgedeckt
bei Judas Leuten und bei Jerusalems Bewohnern. Zu Missetaten ihrer Ahnen sind sie umgekehrt, die sich
geweigert, meine Worte anzuhören. Sie gehen andern Göttern nach, sie zu verehren. Gebrochen hat Israels
Haus und Judas Haus den Bund, den ich mit ihren Vätern schloß. Deshalb spricht so der Herr: ‘Von mir
kommt Unheil über sie, aus dem sie keinen Ausweg finden. Sie schreien zu mir, ich aber will sie nicht
hören.’“ (Jer. 9-11) „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben, wer aber auf den Sohn nicht hört, wird
das Leben nicht schauen; es lastet vielmehr Gottes Zorn auf ihm.“ (Joh 3,36) Von diesem Zorn Gottes, der
auf der Konzilskirche lastet, wird die Priesterbruderschaft selbst getroffen, wenn sie sich mit Rom in
einen Friedensschluß einlässt. Röm. 1,18: „Wird doch enthüllt, wie Gott vom Himmel her zürnte über
alle frevelhaften und ungerechten Menschen, die die Wahrheit niederhalten mit ihrer Ungerechtigkeit.“
#32 Lycobates 18:07:46 | Mittwoch, 23. Februar 2011
„La messe de toujours“ @diakonus Kurz: Der Begriff wurde von EB Lefebvre geprägt. Wenn richtig verwendet,
bezieht sich dieser Begriff nicht auf die äußere Form der Meßfeier (es gibt in der Kirche mehrere Riten,
und diese haben sich entwickelt, das wußte der EB natürlich auch!), sondern auf die ihr zugrunde liegende
Theologie des Meßopfers und der Eucharistie (kurz von mir antithetisch zusammengefaßt gestern 17:39
und 19:22). Diese Theologie (wie ausgeführt) wurde zuletzt verbindlich definiert auf dem Tridentinum
und ist in Ost und West wesentlich dieselbe. Demnach hat das Tridentinum natürlich nichts neues, sondern
biblische und (orthodoxe) patrististische Theologie rezipiert und verkündet. Die vom hl. Papst Pius V.
1570 kodifizierte römische Messe ist (vor allem der römische Kanon, wie schon das Tridentinum eigens
definiert hat, sess. XXII, can. 6, unter Hinzufüguing eines Anathems) perfekter, demnach nicht wandelbarer
und nicht zu verbessernder Ausdruck dieser Orthodoxie. So auch Kard. Ottaviani und Bf. Bacci im Breve
esame critico del Novus Ordo Missae 1969. Ebenso die orthodoxen (es gibt auch andere!) orientalischen
Riten, wovon ebenfalls hier weiter unten eine kleine Kostprobe aus der griechischen Messe. Diese Beispiele
könnten beliebig vermehrt werden.
#31 Rudolfus 17:54:29 | Mittwoch, 23. Februar 2011
@Simplicissimus: Sie haben überhaupt nicht recht. Der Zusammenbruch der Kirche kam mit dem Novus Ordo.
Nachwuchs rekrutiert sich dort nicht mehr. Es sind eben Schwarze Messen, in denen eine schwarze Theologie
gelehrt wird. Die lebendige Kirche der Zukunft ist die Tradition. Alleine dort sind auch jüngere Generationen
anzutreffen. Im Novus Ordo so gut wie keine Jugend und Familien. Der Novus Ordo hat alles zerstört. Die
Priesterbruderschaft mußte 1970 wieder bei Null anfangen, gegen die Verleumdungen des Novus-Ordo-Klerus.
Der Novus-Ordo-Klerus und dessen Sekte sehen nicht besonders lebendig, sondern eher sehr krank aus. Die
kanonisierte Messe ist die Messe für die ewigen Zeiten. Zum alten Eisen gehören vor allem Sie, die Sie
selbst schon Apostat sind. Bleiben Sie nur bei der Novus-Ordo-Sekte. Sie werden schon Ihre Gründe haben,
warum sie mit den liberalen Verbrechern an einen Strang ziehen müssen.
#30 diakonus 17:46:47 | Mittwoch, 23. Februar 2011
Messe aller Zeiten? Ich bitte, dass mir jemand – wenn möglich ohne Polemik – den Begriff „Messe aller
Zeiten“ erklrärt! Glauben hier wirklich manche, dass das tridetninische Messformular von Jesus eingesetzt
nur in der Piusbruderschaft überlebt hat? Wenn nein: Was soll der Begriff?
#29 Rudolfus 17:45:25 | Mittwoch, 23. Februar 2011
Die Römisch-Katholische Messe, entsprechend den unfehlbaren und ewiggültigen Dogmen des Papstkon- zils
von Trient, das ist die Messe, wie sie der heilige Papst Pius V. für die immerwährenden Zeiten unabänderlich
festlegte. Nie darf diese Messe verfolgt werden, sonst kommt der Zorn Gottes. Wo immer die Römisch-Katholische
Kirche präsent ist, in der Lateinischen Teilkirche, dort muß es dem Katholiken möglich sein, die Römisch-Katholische
Messe zu besuchen, gemäß dem Meßbuch für die immerwährenden Zeiten. Nur mehr die Priesterbruderschaft
des heiligen Pius X. gewährleistet dies, ohne Rücksicht auf den teilschismatischen Diözesanbischof
oder Papst. Diese Pfarren sind die Pfarren der Priesterbruderschaft des heiligen Pius X. Hier überlebt
die Kirche für die kommende Zeit, bis wieder ein kirchentreuer Papst kommt, der die Kirche restauriert,
und die Kriminellen hinauswirft, und deren Teilschismatikerpäpste Montini und Wojtyla verurteilt. Dank
sei Gott für die immerwährend gültige Katholische Messe, die Gott mit der Welt versöhnt.
#28 Simplicissimus 17:06:04 | Mittwoch, 23. Februar 2011
Aha Erlebnis als Depp und Idiot Dank Paul M. für die liebevoll-christliche Beschimpfung. Sie wollen ja
nur die allgemeine Einführung der MESSE ALLER ZEITEN, wenn notwendig nach dem Motto …und willst Du
nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein. Ich muss Ihnen leider sagen, die MESSE ALLER
ZEITEN ist ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten; nur noch interessant für harte Nostalgiker. Und
ich weiss wovon ich schreibe. Ein Glück, dass sie nicht mehr die Regel ist, sonst läge der Kirchenbesuch –
in absoluten Zahlen- ähnlich wie heute bei der FSSPX. Irgendwo habe ich offensichtlich recht, sonst würde
ich ja nicht so beschimpft werden. Paul M. Der Friede Christi sei mit Dir und mir.
Marsilius Ficinus: was für einen die Kirche Jesu Christi feiert nicht! Der Priester zelebriert, nimmt
am Kreuzesleiden Jesu Christi in der Hlg. Wandlung teil, opfert sich auf, ganz gleich Christus am Kreuz!
Usus extraordinarius – ist das ihre bezeichnung für den konzilibanen ritus? „Entscheidend ist darum,
sich mit der Liturgie und ihrer Ausrichtung auf das Heilige zu beschäftigen“ und da es nur einen gültigen
und nicht veränderbaren Ritus gibt hat sich dieses Thema gerade von selbst verabschiedet! Gott zu höheren
Ehre und Seelen zur Führung und Heil!
#26 Lycobates 15:43:55 | Mittwoch, 23. Februar 2011
gute Empfehlung @polenpaule gebe ich Ihnen die Empfehlung an einer Göttlichen Liturgie gefeiert z. B.
in der russischen orthodoxen Kirche in Kiel oder in Hamburg ( insgesamt drei Kirchen) teilzunehmen, dann
werden Sie vielleicht begreifen, was die innere Teilnahme an einer rechtgläubigen Göttlichen Litugie
bedeutet, die Ihnen eigentlich einen Vorgeschmack auf die Himmlische Liturgie – das Geborgensein bei Gott –
gibt. Genauso wie in der römischen Messe wird auch in den orientalischen Liturgien vorschriftsmäßig
ein Teil der Meßgebete laut vernehmlich (in der Rubrik: ἐκφωνεῖ), andere aber still gesprochen
(χαμηλοφώνως). Ein Teil der Feier findet zudem hinter geschlossener Ikonostase statt, unsichtbar
für die Gläubigen. Daraus erhellt schon, daß nicht in erster Linie Kommunikation und großes Gerede
(wie in der Schwafelliturgie des NOM), sondern eine innere Anteilnahme der Gläubigen an Christi unblutiger
Opferfeier, der ἀναίμακτος θυσία, gefordert ist. „Denn Du bist der Opferer und der Geopferte
und der Dargebrachte und der Hingegebene, Christus unser Gott“: Σὺ γὰρ εἶ ὁ προσφέρων
καὶ προσφερόμενος καὶ προσδεχόμενος καὶ διαδιδόμενος,
Χριστὲ ὁ Θεὸς ἡμῶν, heißt es bei der Opferung. Daß auch hier nicht alle Teilnehmer
vorbildlich sind (man sieht ja oft, wie während der Messe, die stundenlang dauert, Leute ständig ein
und aus gehen) spricht nicht gegen diese Liturgie, ebensowenig wie man es der römischen anlasten kann,
daß sie manchmal schlecht (mit-)gefeiert wird.
Nord-katholik: …und dass sich 15jährige in der alten messe auskennen halte ich für eine mer die wirklich
nur auf xnet gepostet werden kann. [zensuriert], klar dass Dir das wie ein Märchen vorkommt – echter,
reiner , unverfälschter Glaube, wie er von den frommen, freundlichen, sympathischen :(3 Piusbrüdern
:(3 zelebriert und vorgelebt wird, ist Dir, als nordischer Fischkopp eben nie begegnet!
#24 johnpaul_hd † 15:09:57 | Mittwoch, 23. Februar 2011
immer diese durchsichtigen „Bekehrungserlebnisse“ allein nur aufgrund eines „Besuches“ der „Alten Messe“ …
wieso sprechen die K*etzer eigentlich nie von der Hl. Messe? manchmal kommt mir diese Selbstinszenierung
hier vor wie der „Leuchtturm“ … eine eingeschworne kleine Schar vermeintlich reiner Auserwählter gegen
den „verdammten“ Rest der Welt!
#22 polenpaule 14:53:40 | Mittwoch, 23. Februar 2011
Nordkatholik! Da Sie in protestantisch verseuchten Gegenden zu leben scheinen, fehlt Ihnen durch die Unliturgie
der konziliaren Gemeinschaft jegliches Gefühl für Liturgie und deren innerlichen Mitvollzug. Da Sie
die aktive Teilnahme am tatsächlichen römischen Ritus nicht verstehen können, gebe ich Ihnen die Empfehlung
an einer Göttlichen Liturgie gefeiert z. B. in der russischen orthodoxen Kirche in Kiel oder in Hamburg (
insgesamt drei Kirchen) teilzunehmen, dann werden Sie vielleicht begreifen, was die innere Teilnahme an
einer rechtgläubigen Göttlichen Litugie bedeutet, die Ihnen eigentlich einen Vorgeschmack auf die Himmlische
Liturgie – das Geborgensein bei Gott – gibt. Diese Erfahrung wünsche ich Ihnen persönlich dringend,
dann können Sie sich die Verinnerlichung des Glaubens und das Leben aus diesem auch bei 15-jährigen
Menschen vorstellen.
Die neue Generation wird die „Neuerer“ Mahlhalteveranstaltungen versanden lassen ! So wie der im Artikel
beschrieben würde es noch viel mehr Gläubigen gehen, wenn ihre Seele mit der Tiefe und dem Gnadenreichtum
einer hl. Messe der Jahrhunderte in Berührung käme; ja, es wäre gar wie ein heilsamer „Schock“ die
Diskrepanz zwischen den „Neuerer“ Selbstdarstellungsveranstaltungen rund um den sog. „Altartisch“ und
dem wahren Wesen der hl. Messe in einer Alten Messe spüren zu können; das Erlebnis einer ehrfürchtigen
hl. Messe als hl. MessOPFER ist ein Wachrütteln aus dem Trauma der „Spassliturgien“ unfassbarer Ausmasse www.razyboard.com/…08950-6029352-0.html Nicht von ungefähr wird weiter versucht, die unaufhaltsame
Ausbreitung der Alten Messe zu torpedieren; so manche Steine werden in den Weg gelegt, natürlich auch
noch mehr „Spassliturgien“ angboten, zurechtgeschneidert nach Lust und Laune der selbstgefälligen und
selbstgerechten Vergnügungsmenschen; die künstlich aufrechterhaltene „Angst“ vor der hl. Tradition wurzelt
tief; die zeitgeistangepasste „Selbstgenügsamkeit“ spielt weiter mit der offenen Türe zum Verrat; dennoch
ist der Siegeszug der hl. Messe der Jahrhunderte nicht mehr aufzuhalten; www.razyboard.com/…07690-5825348-0.html
Hw Prof. May über „vier Schritte aus der kirchlichen Selbstzerstörung“ www.razyboard.com/…07667-5963538-0.html
#20 Rudolfus 13:17:14 | Mittwoch, 23. Februar 2011
@augenundzu: Die Bischofsweihen sind erlaubt und antischismatisch, die ritenverfolgenden Bischöfe sind
schismatisch. Bescheuert, daß der Erzbischof das Spiel der Kirchenfeinde durchschaut hat und kirchentreue
Bischöfe weihte. Daß das für dich als Kirchenfeind bescheuert ist, und jene, die das wissen und schreiben,
das ist mir schon klar. Du bestätigst es ja in deinem Groll gegen die Wahrheit nicht anzukommen (der
nicht mehr zu Argumenten fähige ‘kammerjäger’ genauso). Insofern freue ich mich über deine Kapitulationserklärung
vor der Wahrheit.
#18 Rudolfus 12:37:03 | Mittwoch, 23. Februar 2011
@Auctor: Die Bischofsweihen, in denen uns der Erzbischof endlich wieder Bischöfe, die im katholi- schen
Ritus stehen, gab, sind nicht schismatisch und unerlaubt, sondern notwendig für den Bestand des Ritus
der Kirche. Schismatisch sind die Päpste seit Paul VI., die die immerwährend gültigen Riten der Kirche
verfolgen. Gegen schismatisch und ungehorsamen Päpsten ist Gehorsam null und nichtig. Gott sei Dank haben
wir die Bruderschaft, die dem Ritus der Kirche die Treue hält, und nicht den Schismatikern auf dem Papstthron.
@Simplicissimus Ihr Erlebnis zeigt eigentlich nur, dass man auch den „Usus extraordinarius“ in einer der
Sache an sich abträglichen Form feiern kann. Ich habe da ganz andere Erlebnisse mit dieser Liturgie gemacht,
die mich tief beeindruckt haben. Gleiches habe ich aber auch im Usus ordinarius erleben können. Entscheidend
ist also die Sorgfalt, mit der eine Liturgie gefeiert wird, egal welchen usus. Im älteren Usus ist die
Gefahr eines „Herunterleierns“ gegeben, eines rein formalistischen Vollzugs, den man möglichst schnell
zu Ende bringen will, im neuern Usus der der Profanierung durch fehlenden Sensus für die Heiligkeit der
Liturgie, wie er sich in der Verwendung von Sacropop, der Missachtung der liturgisch vorgeschriebenen
Texte u. ä. zeigt. Beides entspricht nicht dem Ideal, was aber nicht heißt, dass der Usus extraordinarius
oder der Usus ordinarius per se schlecht sind. Man kann beide schlecht und unangemessen zelebrieren; dies
ist dann aber kein Problem der von der Kirche vorgegebenen Abläufe, sondern ein Problem, das auf der
Seite der jeweiligen Zelebranten liegt. Dies wird in polemischen Diskussionen häufig übersehen. Entscheidend
ist darum, sich mit der Liturgie und ihrer Ausrichtung auf das Heilige zu beschäftigen, dann kann man
viele Probleme in beiden Usus umschiffen.
Mein „Aha“-Erlebnis Vor annähernd 30 Jahren habe ich einem geistlichen Studienrat, der damals zur Piusbruderschaft
gehörte, bei einer Messe im alten Ritus in seiner „Hauskappelle“ im Keller seines Hauses ministriert
(„mit dem Schott in der Hand geht das schon…“). Ich entsprach damit seiner Bitte, da ich ihm regelmäßig
in einer Werktagsabendmesse (im „neuen“ Ritus!) in meiner Heimatpfarrkirche ministrierte. Wegen der räumlichen
Enge in jener Hauskapelle kniete neben mir ein älterer Herr (es waren nur ältere Leute anwesend) auf
der Altarstufe. Während der Wandlung „pfiff“ mich dieser Herr an, was mir denn einfiele, bei der Kniebeuge
des Priesters NICHT die Bassgeige anzuheben???!!! – Ich nahm das zum Anlass, mir gemeinsam mit dem Priester
Gedanken darüber zu machen, wie es sein kann, dass Formen wichtiger werden als das Geschehene? Meiner
damaligen Argumentation (als 18jähriger!), dass der Grund sicher in der Tatsache zu suchen sei, dass
der einzelne Gläubige nicht wirklich mit-feiert, sondern lediglich „konsumiert“, konnte sich der Priester
nicht entziehen. Beim schismatischen Akt der unerlaubten Bischofsweihen hat der Priester die Bruderschaft
dann verlassen.
#14 Reconquista † 12:15:05 | Mittwoch, 23. Februar 2011
DIESER SEHR GUTE BERICHT zeigt wie sehr Ratzinger und seine Sekte von der katholischen Wahrheit entfernt
sind und wie sehr nicht nur das Denken, sondern auch das seelische Empfinden Ratzingers gestört sind.
Dieser Mann ist von einem ungeheuren Hochmut erfüllt !!
vom gelebten Beispiel des zelebrierenden Priester angezogen ja, bei der FSSP(X) findet die Seele gelebte
Vorbilder! die konzilsritenstätten, was bieten diese?
Höchst interessant, wie hier immer wieder etliche meinen, die Piusbrüder als Schismatiker anprangern
zu müssen, wohingegen ihnen aber dazu nichts einfällt,… daß 150, nein 250 ( oder sind es inzwischen
nicht noch mehr?) angeblich gut katholische und alles andere als schismatische Theologen eifrig dabei
sind, das Sakrament der Ehe niederzureißen, indem sie bereits wiederverheirate Geschiedene nicht mehr
von der Kommunion ausgeschlossen wissen wollen und sogar die sog. Homo-Ehe fordern – m.a.W. protestantische
Zustände wollen… und daß der deutsche Episkopat und der deutsche Papst diesen Theologen gegenüber
sich einfach taub stellen… …was ja doch eigentlich einer Situation gleichkommt, zu der die Redewendung
paßt: Dieser Verein hat fertig!
ups oder pius? es ist schon ein wirklich unmittelbares erlebniss, eine messe zu feiern in der man den
priester nicht mehr versteht. ich kann mich simplicissimus nur anschließen. und dass sich 15jährige
in der alten messe auskennen halte ich für eine mer die wirklich nur auf xnet gepostet werden kann.
#8 Lycobates 11:11:52 | Mittwoch, 23. Februar 2011
Merkwürdigkeiten Obschon sehr zu begrüßen ist, daß Fernerstehende die katholische Messe kennenlernen,
wenn auch „aus Neugier“, gibt es trotzdem einige Merkwürdigkeiten in diesem Bericht: Der Priester sprach
während der Heiligen Messe, die still gelesen wurde, kein einziges lautes Wort. Merkwürdig, da, nach
den Rubriken (XVI), einige Teile der Stillmesse „clara voce“ (mit deutlicher Stimme, also für alle vernehmbar:
neque tam submissa, ut a circumstantibus audiri non possit), andere aber „secrete“ (so, daß der Priester
sich noch selbst hören kann: ut et ipsemet se audiat) gebetet werden sollen. Der Leserbriefschreiber
war auch darüber erstaunt, daß die Pius-Priester in jeder Messe für den Bischof und den Papst beten
Merkwürdig, da doch „kein lautes Wort“ gesprochen war, und auch dieses, Papst und Bischof nennende, erste
Kanongebet „secrete“, ohne von den Umstehenden gehört zu werden, gebetet werden soll.
Aha-Erlebnis bei der Pius Messe Letzten Samstag (19.02.2011) wollte ich die Kirche St. Nicolas-du-Chardonnet
in Paris besichtigen. Als ich kurz nach 10 Uhr angekommen war, sang der Priester gerade die Praefation
einer Messe nach dem alten Ritus. Ich habe seit rund 50 Jahren keine „alte Messe“ mehr erlebt; ich war
selbst von ca. 1946 bis 1955 Ministrant in einer sehr katholischen Kleinstadt in Deutschland. Selbstverständlich
habe ich Während dem Gottesdienst nicht die Kirche besichtigt, sondern die Messe mitgefeiert. Ich wurde
vom Paulus zum Saulus. Ein am Alter vor sich hinmurmelnder Priester – ausgenommen die Messgesänge, die
ein einsamer Chorist auf der Orgelempore erwiderte. Die etwa 30-40 Gottesdienstbesucher waren sichtlich
gelangweilt. Kopfkratzen, Umsehen, Blättern im Gebetbuch und geflüsterte Unterhaltung sprachen für
sich. Die anschliessende Aussegnung mit Weihwasser und Weihrauch vor der Tumba wurde von den Akteuren
routinemässig und ohne innere Anteilnahme vorgenommen. Alles in allem – ein Aha-Erlebnis der negativen
Art, ein Theaterstück Inszenierung von 1890 und noch miserabel gespielt. Ich habe mich eigentlich gefreut,
dass mir der „Zufall“ dieses Erlebnis nach so langer Zeit zugedacht hat. Ich bin jetzt von meinem Wunsch
nach der Messe aller Zeiten gründlich und für alle Zeiten geheilt.
@augenzuunddurch Dort wird kein Auhebens gemacht. Nur bei der Piusbruderschaft wird soviel Bohei daüber
gemacht, als wären diese die einzigen, die noch katholisch sind. Nur in der FSSPX wird der alte Glauben
unverkrampft gelebt. Das ist das besondere. Die anderen Ecclesia Dei Gemeinschaften haben zwar die alte
Messe, müssen aber aus Furcht vor den modernisierten Glaubensgenossen ihre wahre Gesinnnung versteckt
halten. Gerade die Jugend hat ein sehr feines Gespür, wenn irgendwie vertuscht wird oder etwas nicht
ganz stimmig ist. Das ist der entscheidende Unterschied.
Gebet ohne Gehorsam bei der FSSPX „Das bringt ihn durcheinander: „Kritiker der Piusbruderschaft werfen
dieser vor, sich dem Papst nicht unterzuordnen.“ „ Für den Papst zu beten ist noch kein Gehorsam oder
gar Unterwerfung. Hat jemand den Leserbreifschreiber schon über die schismatischen (weil ohne Erlaubnis
des Papstes und – trotz „Notlage“ – im Widerspruch zur Lehre der Kirche erfolgten) Weihen informiert,
die S.E. Erzbischof Lefebvre am 30. Juni 1988 vorgenommen hatte? Und die Piusbruderschaft distanziert
sich noch heute nicht davon! Der Provinzial der Jesuiten ist in seinen Äußerungen gegen den Papst schismatisch –
keine Frage.