19:52:06 | Mittwoch, 23. Februar 2011
Wie kommt der Funktionär der ‘Münchner Kirchenzeitung’ darauf, daß die dekadente Kirchensteuer-Kirche, die Saboteure wie ihn anstellt, nicht hinterfragt gehört?

Florian Ertl auf der Webseite der Münchner Kirchenzeitung
(kreuz.net) Mit dem Ausruf „Habt keine Angst!“ beschwört der altliberale Journalist Florian Ertl (38)
auf der Webseite der ‘Münchner Kirchenzeitung’ die Angst.
Ertl ist stellvertretender Chefredakteur der
Münchner Kirchenzeitung.
Angst vor KritikDer Journalist bedauert die schlechte Behandlung, die den
Verfassern des jüngsten Ladenhüter-Pamphletes im Internet zuteil wurde.
Das Pamphlet nennt er apologetisch
„bedenkenswert“.
Es habe bereits Gegen-Memoranden gegeben, empört sich Ertl: „Jede Seite schart nun
Anhänger um sich, der Ton wird schärfer.“
Ertl läßt keinen Zweifel darüber, wo er steht.
Nach dem
üblichen altliberalen Strickmuster ortet der Hobby-Psychologe nicht bei den Pamphletisten, sondern bei
ihren katholischen Kritikern „Verunsicherung, ja Angst“.
Er hält die Pamphletisten, die im Schutz der
Medien-Bosse und der mächtigen Kirchenfeinde agieren, offenbar für mutig.
Hier sein Ablenkungsmanöver:
„Wovor haben sie eigentlich Angst, all jene, die jegliches kritische Hinterfragen der derzeitigen kirchlichen
Situation in Deutschland in Bausch und Bogen ablehnen?“
Wie kommt Ertl darauf, daß die dekadente altliberale
Kirchensteuer-Kirche, die Saboteure wie ihn anstellt, nicht hinterfragt gehört?
Das Problem des Pamphlets:
Es ist ein Instrument, um ein ernsthaftes Hinterfragen zu verhindern.
Noch mehr AngstIm Predigtstil
beschwört Ertl sein Lieblingswort „Angst“:
„Angst etwa, sich einem ehrlichen Dialog auf Augenhöhe zu
stellen? Angst vor Verlust ihres Bildes von Kirche? Angst vor der Zukunft?“
Wie bitte?
Was hat das von
der kirchenfeindlichen ‘Süddeutschen Zeitung’ gesponserte Theolunken-Pamphlet mit einem „ehrlichen Dialog“
zu tun?
Wie soll ein Dialog „auf Augenhöhe“ stattfinden, wenn Kritik an den Pamphletisten verboten ist?
Warum sollten die Kritiker der Pamphletisten mehr Angst um ihr „Kirchenbild“ haben als die Pamphletisten
um ihres?
Und was hat das Ladenhüter-Pamphlet schließlich mit der Zukunft zu tun?
Das Unwort des Jahres:
DialogErtl pfeift die Oberhirten heran: „Jetzt sind die Bischöfe gefordert.“
Er befiehlt ihnen, dem
angekündigten Dialogprozeß bei ihrer Frühjahrs-Vollversammlung „Taten“ folgen zu lassen.
Unter „Taten“
versteht Ertl mehr Palaver:
„Eine breit angelegte Diskussion hierzulande ist notwendig, da sonst das
Kirchenvolk immer weiter auseinanderdriftet, sich Gräben vertiefen und viele enttäuscht abwenden.“
Die Bischöfe sollten sich besser an den US-Kommunikationstrainer Dale Carnegie († 1955) halten: „Die
beste Art eine Diskussion zu führen, ist, diese zu vermeiden.“
Denn die gesäßlastige Palaverrunden-Kirche
mit ihrer vom Staat bezahlten Krawatten-Theologie ist platt.
Ein frommer VersuchErtl greift sogar zum
Neuen Testament, um sich und seine altliberale Klientel vor der gefürchteten Kritik zu immunisieren.
Er zitiert aus dem Epheser-Brief:
„Über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern nur ein gutes,
das den, der es braucht, stärkt, und dem, der es hört, Nutzen bringt“.
Und: „Jede Art von Bitterkeit,
Wut, Zorn, Geschrei und Lästerung und alles Böse verbannt aus eurer Mitte! Seid gütig zueinander, seid
barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat.“
In seinem nächsten Kommentar
kann Ertl der Frage nachgehen, ob das antikirchliche Theolunken-Pamphlet diesem Anspruch genügt.
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