Zum Abschluß des eucharistischen Kongresses predigte der Heilige Vater im süditalienischen Bari. „Wenn wir eine gewöhnliche Mahlzeit essen, wird diese Teil unseres Körpers. Doch bei der Eucharistie ist es umgekehrt.“ Von Papst Benedikt XVI.
„Jerusalem, preise den Herrn, lobsinge, Zion, deinem Gott!“. Die Einladung des Psalmisten, drückt die
Bedeutung dieser Messe aus. Wir haben uns versammelt, um den Herrn zu ehren und zu preisen. Das hat die
italienische Kirche anläßlich des Eucharistischen Kongresses hier in Bari zusammengeführt.
Ich wollte
daran teilnehmen, um das Hochfest des Leibes und Blutes Christi zu feiern und so Christus, der im Sakrament
seiner Liebe gegenwärtig ist, zu ehren.
Gleichzeitig werden die Bande der Einheit, die mich mit der
Kirche in Italien vereinen, gefestigt.
Auch mein sehr geschätzter Vorgänger, Papst Johannes Paul II.,
wäre gerne zu diesem wichtigen kirchlichen Ereignis gekommen. Wir merken, daß er uns nahe ist. Er verherrlicht
mit uns Christus, den Guten Hirten, den er von Angesicht zu Angesicht schauen kann.
Ich begrüße alle,
die an dieser feierlichen Liturgie teilnehmen.
Ich grüße Kardinal Camillo Ruini und die hier versammelten
Kardinäle, Erzbischof Francesco Cacucci von Bari-Bitonto, den Bischof aus Apulien und die vielen Bischöfe
aus den anderen Teilen Italiens.
Ich begrüße die Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen sowie alle
Laien – speziell jene, die an der Organisation dieses Kongresses mitgewirkt haben.
Ich grüße auch die
Vertreter des öffentlichen Lebens. Sie unterstreichen durch ihre Anwesenheit, daß der Eucharistische
Kongreß ein Teil der Geschichte und Kultur des italienischen Volkes ist.
Der Eucharistische Kongreß,
der heute zu Ende geht, versuchte, den Sonntag wieder als wöchentliches Osterfest darzulegen. Er drückt
die Identität der christlichen Gemeinschaft aus, ist das Herzstück des christlichen Lebens und der Verkündigung.
Das gewählte Motto – „Ohne Sonntag können wir nicht leben“ – bringt uns zurück ins Jahr 304.
Kaiser
Diokletian verbot den Christen unter Todesstrafe, die Heilige Schrift zu besitzen. Es war ihnen untersagt,
am Sonntag zur Messe zusammenzukommen und Kultstätten für ihre Versammlungen zu errichten.
In Abitene,
einem kleinen Dorf im heutigen Tunesien, versammelten sich 49 Christen im Haus des Ocavius Felix zur Messe.
Eines Sonntags wurden sie bei dieser Übertretung der kaiserlichen Gebote überrascht. Sie wurden als
Gefangene nach Karthago gebracht und von Prokonsul Anulinus vernommen.
Der Prokonsul fragte den Emeritus,
warum er sich gegen den kaiserlichen Befehl gestellt habe. Man beachte seine Antwort: „Sine dominico non
possumus“ – „Ohne den Sonntag können wir nicht leben“.
Wir hätten nicht die Stärke, den täglichen
Schwierigkeiten entgegenzutreten. Wir würden der Versuchung erliegen.
Die 49 Märtyrer von Abitene wurden
nach grausamer Folter ermordet.
Sie bezeugten den Glauben mit dem Vergießen ihres Blutes. Sie starben,
aber sie waren siegreich. Wir gedenken ihrer nun in der Herrlichkeit des auferstandenen Christus.
Wir
sind Christen des 21. Jahrhunderts.
Auch wir müssen über die Erfahrung der Märtyrer von Abitene nachdenken.
Es ist auch für uns nicht leicht, als Christen zu leben. Aus einem geistlichen Blickwinkel betrachtet,
finden wir uns in einer Welt, die oft von Konsumismus, von religiöser Gleichgültigkeit und Säkularismus
gezeichnet ist. Sie verschließt sich jeglicher Transzendenz. Sie mag uns als trockene Wüste erscheinen,
ebenso hart wie die „große und Furcht erregende Wüste“, von der die erste Lesung aus dem Buch Deuteronomium
gesprochen hat.
Gott hilft dem jüdischen Volk in seiner Not mit der Gabe des Manna. Er will es verstehen
lassen, „daß der Mensch nicht nur von Brot lebt, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund des Herrn hervorgeht.“
Christus erklärt uns im heutigen Evangelium, auf welches Brot Gott das Volk des Neuen Bundes durch die
Gabe des Mannas vorbereiten wollte.
„Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist
es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot ißt,
wird leben in Ewigkeit.“
Der menschgewordene Gottessohn konnte zu Brot werden. Auf diese Weise ist er
die Nahrung für sein Volk, das auf dem Weg ins gelobte Land des Himmels pilgert.
Wir bedürfen dieses
Brotes, um die Mühen und die Erschöpfung dieser Pilgerreise zu ertragen. Der Tag des Herrn ist die beste
Gelegenheit, um vom Herrn des Lebens Kraft zu schöpfen.
Das Sonntagsgebot ist keineswegs eine außen
auferlegte Pflicht. Die Sonntagsmesse und die Nahrung durch die Eucharistie ist für den Christen ein
Erfordernis. Es verleiht ihm die nötige Kraft, um die vor ihm liegende Wegstrecke weiterzugehen.
Es
ist eine Reise, die nicht irreleitet. Denn der Weg, den uns Gott durch sein Gesetz führt, weist den Weg,
der dem Wesen des Menschen eingeschrieben ist. Diesem Pfad zu folgen, heißt, sich selbst zu verwirklichen.
Ihn zu verlassen, bedeutet sich selbst zu verlieren.
Der Herr läßt uns auf unserer Pilgerreise nicht
allein. Er ist mit uns. Er will sogar an unserem Los teilhaben, indem er uns in sich aufnimmt.
Im Gespräch,
das uns das Johannesevangelium gerade erzählte, sagt er: „Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt,
der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.“ Wie sollten wir angesichts eines solchen Versprechens nicht
jubeln?
Doch wir haben gehört, daß sich die Menschen auf die erste Ankündigung der Messe hin nicht
alle gefreut haben. Sie haben begonnen zu murren und zu protestieren: „Wie kann er uns sein Fleisch zu
essen geben?“
Diese Haltung wurde im Zuge der Geschichte häufig wiederholt. Scheinbar wollen viele Menschen –
im tiefsten ihrer Seele – Gott gar nicht, so verfügbar und so präsent in allen Angelegenheiten ihres
Lebens.
Die Leute wollen ihn „groß“ oder nennen ihn mit einem anderen Wort, um ihn möglichst auf Distanz
zu halten. Sie stellen viele Fragen, um zu beweisen, daß eine derartige Nähe durch Gott nicht möglich
sei.
Jedoch behalten die Worte, die Christus zu diesem Anlaß gesprochen hat, ihre volle Klarheit: „Amen,
amen, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht eßt und sein Blut nicht trinkt, habt
ihr das Leben nicht in euch.“
Christus hätte ob des Protestes auch beschwichtigen können: „Freunde,
seid unbesorgt. Ich habe von Fleisch gesprochen. Aber es ist symbolisch zu verstehen. Was ich sagen wollte,
ist eine tiefgehende, gefühlsmäßige Verbundenheit.“
Doch Christus hat auf solche Lockmittel verzichtet.
Er blieb bei seiner Aussage. Auch wenn er riskierte, von den eigenen Aposteln verlassen zu werden. Er
wich keinen Millimeter von seiner Ansprache. „Wollt auch ihr weggehen?“ – fragte er sie.
Gott sei Dank
gab Petrus daraufhin eine Antwort, die wir uns auch heute aneignen können: „Herr, zu wem sollen wir gehen?
Du hast Worte des ewigen Lebens“.
In der Eucharistie ist Christus unter uns real gegenwärtig.
Seine
Gegenwart ist nicht statisch. Sie ist dynamisch. Sie verwandelt uns in ihn. Sie nimmt uns in ihn auf.
Augustinus hat dies sehr gut verstanden. Wegen seiner platonischen Ausbildung fiel es ihm schwer, die
„Fleischwerdung“ Christi anzunehmen. Speziell das „eucharistische Mahl“ lehnte er ab.
Er hielt es eines
Gottes unwürdig.
Bei einem alltäglichen Mahl stärkt sich der Mensch. Er nimmt die Nahrung auf und
sie wird zu einem Teil seines Körpers.
Später erkannte Augustinus, daß bei der Eucharistie das genaue
Gegenteil geschieht: Christus ist das Zentrum. Er zieht uns an sich. Er bewirkt, daß wir aus uns herausgehen,
um mit ihm vereint zu werden. Auf diese Weise führt er uns in die Gemeinschaft der Brüder.
Hier berühren
wir einen weiteren Aspekt der Eucharistie. Ich möchte diesen zum Abschluß noch kurz aufgreifen.
Christus,
dem wir im Sakrament begegnen, ist der gleiche hier in Bari, in Rom, in Europa, Amerika, Afrika, Asien
oder Ozeanien. Er ist der eine und gleiche Christus, der rund um den Erdball in der Eucharistie gegenwärtig
ist. Dies bedeutet, daß wir ihm nur gemeinsam mit allen anderen begegnen können.
Wir können ihn nur
in Einheit empfangen.
Sagte uns das nicht der Apostel Paulus in der eben gehörten Lesung?
In seinem
Brief an die Korinther schreibt er: „Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib. Denn wir alle haben
Teil an dem einen Brot.“ Die Konsequenz ist eindeutig: Wir können nicht mit dem Herrn vereint werden,
wenn wir untereinander nicht eins sind.
Wenn wir vor ihm erscheinen wollen, dann müssen wir aufeinander
zugehen. Dafür müssen wir lernen, zu vergeben.
Wir dürfen der verderblichen Larve der Abneigung in
uns keinen Raum geben. Wir müssen unser Herz öffnen und großmütig aufeinander hören, einander verstehen,
mögliche Entschuldigungen annehmen und uns selbst in überströmendem Maß hingeben.
Die Eucharistie
ist – um es noch einmal zu sagen – das Sakrament der Einheit.
Doch leider sind die Christen gerade in
diesem Sakrament der Einheit uneins. Ein Grund mehr, uns – gestützt von der Eucharistie – ermutigen zu
lassen, mit allen Kräften nach der vollen Einheit zu streben. Christus selbst hat sie im Abendmahlssaal
sehnsüchtig herbeigefleht.
Hier in Bari ist man zur Begegnung und zum Dialog mit den christlichen Brüdern
des Ostens zusammengekommen. Besonders hier, wo die Gebeine des heiligen Nikolaus ruhen, möchte ich meinen
Willen bekräftigen, mit all meiner Kraft an der Wiederherstellung der vollen und sichtbaren Einheiten
aller Christen zu arbeiten.
Ich betrachte dies als fundamentale Aufgabe.
Es ist mir bewußt, daß auch
die besten Absichtserklärungen dafür nicht genügen. Es sind vielmehr konkrete Zeichen gefordert. Diese
werden die Geister durchdringen, die Gewissen anrühren und so zur inneren Bekehrung einladen. Sie ist
die Voraussetzung für jeden Fortschritt auf dem Weg des Ökumenismus.
Ich bitte alle, den Weg der geistigen
Ökumene entschlossen zu gehen. Dieser öffnet im Gebet die Türen für den Heiligen Geist – dem einzigen,
der die Einheit erwirken kann.
Liebe Freunde, die ihr aus allen Teilen Italiens nach Bari gekommen seid,
um diesen Eucharistischen Kongreß zu begehen:
Wir müssen die Freude des christlichen Sonntags wiederfinden.
Wir müssen das Privileg, an der Eucharistie teilhaben zu dürfen, mit Stolz wiederentdecken. Die Eucharistie
ist das Sakrament der Erneuerung der Welt.
Christus ist am ersten Tag der Woche auferstanden. Für die
Juden ist dies der Tag der Erschaffung der Welt. Deshalb verstand die Urgemeinde den Sonntag als jenen
Tag, an dem die Welt neu beginnt. Es ist der Tag, an dem durch Christi Sieg über den Tod die neue Schöpfung
beginnt.
Bei der Versammlung um den eucharistischen Tisch nahm die Gemeinde die Gestalt des neuen Gottesvolkes
an.
Der heilige Ignatius von Antiochien sah in den Christen deshalb jene, die eine neue Hoffnung geschöpft
haben. Er bezeichnete sie als Menschen, die dem Sonntag gemäß leben. Aus dieser Blickrichtung wunderte
sich der Bischof von Antiochien: „Wie können wir ohne ihn leben, den die Propheten erwartet haben?“
„Wie können wir ohne ihn leben?“
In diesen Worten des heiligen Ignatius hören wir das Echo der Feststellung
der Märtyrer von Abitene: „Sine dominico non possumus.“ – Ohne den Sonntag können wir nicht leben.
Hier steigt unser Gebet auf: Mögen die Christen von heute sich wieder neu der entscheidenden Bedeutung
der Sonntagsmesse bewußt werden. Dann werden wir durch die Teilnahme an der Eucharistie den nötigen
Schwung bekommen, um der Welt Christus, – unseren Frieden – zu verkünden. Amen.
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9 Lesermeinungen
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Lieber Marcel (Athanasius hat es ja auch leichter, als andere. er darf ca. 10mal am Tage posten, andere
nur 5mal) Und sicher mochte Jesus keinen Ständestaat. Nur weil Franco, oder Athanasius jemanden für
einen Kirchenfeind erklärt, ist jemand noch kein Kirchenfeind… War denn Jesus ein Feind des Tempels?
ein feind der Synagoge? sicher nicht, und nach Rom ist er nicht gegangen, er wusste, sein Ziel und seine
Heimat ist Jerusalem, mit jedem Wenn und Aber. Hätt’ er Heide werden wollen, wäre er nach Rom gepilgert.
(Es mag ja sein, dass Mancher Idiologie Sozialismus und Glauben an GOTT ausschliessen, aber, das tuen
nur Menschen, GOTT ist jedes IHM folgende Herz wichtig. Faschisten verneinen GOTTes Forderung, dass alle
Menschen gleichwertig sind und kein Mensch einem anderen dienen darf und sich keiner über einen anderen
Menschen erheben darf) mit herzlichen Grüssen GerdEric
Viel Feind, viel Ehr Es ehrt die beiden mit der hl. Überlieferung verbundenen Katholiken Athanasius und
Traditionsstimme (obwohl sie nicht in allem übereinstimmen), daß sie von allen Seiten angegiftet werden.
Das sagte Christus allen Seinen Nachfolgern voraus. „Fanatismus“? Unsinn. Das Fundament heißt Jesus Christus
und Seine Kirche. Mehr braucht man nicht, denn darauf kann alles aufbauen. Die dies tun, werden vom Neu-Sprech
unserer umgedrehten Zeit „Fundamentalisten“ genannt. Bitte gerne: großes Lob in der „alles ist relativ“-Moderne.
Athanasius hat sich einen guten Spitznamen gewählt: nomen est omen. Trotz seines jungen Alters weiß
der nicht nur sprachlich gegabte Mann bereits viel und auch, es einzuordnen und anzuwenden. Eine Freude,
ihn zu lesen. Er läßt sich weder von Papalisten, Modernisten, noch Sozialisten beirren, die mehrheitlich
auch nur bei denen ankommen, die fast oder gar nichts wissen. Wer keine Vergangenheit hat und nicht zu
ihr steht, hat keine Zukunft. Das gilt nicht nur für Völker, sondern gerade für die Kirche, die drei
Standbeine hat: hl. Überlieferung, hl. Lehramt, hl. Schrift. Nimmt man eines weg, stürzt der „Schemel“
um. Die Überlierferung wurde ab dem V.II gekappt, das Lehramt folgte, die Schrift sowieso (historisch-kritische
Exegese). Aber es gibt genügend weise Menschen, die das Wirken des Durcheinanderbringers erkennen und
nicht so verfahren. Jeder einzelne wird die Kirche retten helfen, jeder, der sich ganz dem Schöpfer hingibt:
Instaurare omnia in Christo.
@ Athansius Guter Rat Also auf so einen Quatsch, wie du ihn hier losläßt, kann und sollte man nicht
mehr antworten. Die Postings sind größtenteil Zeugnis von Engstirnigkeit und Unwissen mit einem Schuß
Arroganz. Ich gebe dir einen guten Rat: Mach deine Schule zu Ende, gehe weiter in die Kirche und studier
etwas Ordentliches, übe einen Beruf aus und such dir ne Frau, heirate sie und führe eine katholische
Ehe. Ich glaube, das scheint mir die einzige Möglichkeit zu sein, deinem Fanatismus beizukommen.
Replik 1.) Die Kunst soll der Glaubenslehre entsprechen. Das hat nichts mit totalitën Régimes zu tun!
Oder möchten Sie Strandbilder, Nacktportraits und Tiroler Landschaften in einer Kirche haben? 2) Im 2.
Vatikanum wird in LG nur gesprochen vom „Priesterlichen Volk“ im Petrusbrief: der Nachdruck auf das allgemeine
Priestertum. Bei den Konzilsklerikern z.B. in Holland ist es dann auch Trend zu möglichen Seminaristen
zu sagen: „Aber Erich, weshalb Priester werden? Wir sind doch bereits alle Priester!?“
@ Athanasius Einige Bemerkungen: 1) Thema Kunst: Die moderne Kunst soll der Doktrin entsprechen und nicht
irgendwelchen Privatansichten. Genau diese Kunstauffassung hatte der Kommunismus und der Nationalsozialismus.
2) Unterscheide: Gemeinsames Priestertum aller Gläubigen (= Kath.) und allgemeines Priestertum (= Luther)
Das ist theologisch ein gewaltiger Unterschied.
@Romulus ad 1. Die moderne Kunst soll der Doktrin entsprechen und nicht irgendwelchen Privatansichten.
Das ist leider der Fall. Ich bin gar nicht gegen moderne Kunst an sich, obwohl ich sie nicht mag; ich
kenne ja auch die schöne sehr modernistische (im Sinne der KUNST!) Interiöre vieler neuen Kirchen der
30-er und 50er Jahren. Aber hier entspricht es der Lehre nicht. ad 2 Ja ja, aber es sagt genau so viel
von der hl. Messe. Wenn Sie auf „Previous“ drücken, kommen Sie auch zu Bildern einer würdigen Eucharistie.
ad 3 Sie verurteilen einen Kritiker und vergleichen ihn direkt mit dem Ketzer Luther. Ich bin noch in
jungen Jahren, Sie offensichtlich geistlich noch immer? Na ja. Bereits die Konzilskirche sagte über Luther,
dass er „wahrhafter Zeuge christlichen Denkens und der Erneuerung“ gewesen ist. Und in Documentations
Catholiques der Patres Passionisten las man 1970: ‘ „Das Konzil hat an viele Forderungen M. Luthers zugegeben:
1 Bezeichnung des Volks als allgemeine Priesterschaft. 2 Volksprachliche Liturgie [wie in Bari auch, AnmdV]
3 Die hl. Messe als ein Herrenmahl in 1969 [wo steht hieroben etwas über das Hl. Messopfer? Nur über
Ökumene und Messe als Essen der hl. Gaben] 4 Die geistige Kirche der wahren Gläubigen. 5 Keine Bestätigung
der Hierarchie. Zusammenarbeit in Kollegialität“ Ich würde als „Luther“ also ganz gut dazu passen nit?
Und ich geh’ gar nicht gegen Rom. Ich erneuere nur die Unfehlbare Lehre des Roms aller Zeiten!
@Athanasius Bleib sachlich, bitte 1.) Die christliche Kunst hört nicht mit dem Nazarener Stil des 19.
Jhds. auf. Kunst ist lebendige Auseinandersetzung mit einem religiösen Thema. Dass einem manches nicht
gefällt, ist Geschmackssache. Die Geschmäcker sind eben verschieden. 2.) Die Bilder sind während einer
Messe aufgenommen worden. Dagegen zeigen deine Bilder eine Prozession! Das ist ein Unterschied. 3) Aus
deiner gutgemeinten Aufmüpfigkeit gegen Rom höre ich den Luther des 16. Jhds.
A Witz? Sogar die oben abgebildete moderne Kunst ist in ihrer gelungenen Symbolik sehr erhebend. Das ist
wohl ein Witz, oder? Die Kasel der Bischöfe und die Kunst oberhalb des Thrones des hl. Vaters sind nicht
nur hässlich, sie entsprechen auch nicht dem Feste und noch weniger der eucharistischen Doktrin! Ein
hässlich stylisiertes Bild des „auferstandenen Mannes“, benachdrückten wieder das Pascha-Mysterium wie
es in der konziliaren Kirche verwendet wird ohne Nachdruck auf die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers
U. Herrn Jesu Christi! (Natürlich gab es wiederum kein Kreuz AUF DEM Altar oder OBEN dem Altar, sondern
nur zur Seite…) Leider hat der hl. Vater diese hl. Messe auf italienisch dazu noch zelebriert und vom
„Reform der Reform“ war nichts mehr zu spüren. Es war wieder eine echte Marini-Versammlung. Ich halte
meine Hand am Herzen für die WJD in Köln! Das ist erst echte Kunst und wunderbar: www.smac.edu/…ing/30ChristKing.htm
Anlaß zur Freude ! Weltliche Zeitungen berichten uns Katholiken nur von einer „inhaltsvollen Predigt“.
Hier ist sie. Danke,kreuz.net. Wie wunderbar ist doch dieser Papst. Sogar die oben abgebildete moderne
Kunst ist in ihrer gelungenen Symbolik sehr erhebend. Tu felix Europa !