Ein deutscher Journalist konnte die Priesterweihe eines konvertierten protestantischen Predigers nicht propagandistisch ausschlachten. Jetzt ist er stinkstauer.
(kreuz.net, Köln) Am Dienstag weihte Joachim Kardinal Meisner von Köln den zur Kirche konvertierten
protestantischen Prediger Harm Klueting (61) zum Priester.
Hw. Klueting ist ein Kirchenhistoriker. Seine
Ehefrau Edeltraut ist Mediävistin und katholische Theologin. Die beiden haben zwei erwachsene Kinder.
Der Neupriester wurde erst im Jahr 2000 zum protestantischen Prediger ordiniert.
Nur vier Jahre später
konvertierte er zur Kirche.
Ursprünglich sollte Hw. Klueting in der Kapelle im Malteser Krankenhaus
Sankt Hildegardis geweiht werden.
Doch dann wurde klar, daß Journalisten das heilige Geschehen für
ihre niederen Zwecke instrumentalisieren wollten.
Darum wurde die Weihe kurzfristig in das Kölner Priesterseminar
verlegt.
Ob der entgangenen Beute sind die Journalisten jetzt stinksauer.
Am Mittwoch publizierte Matthias
Pesch im ‘Kölner Stadtanzeiger’ eine eigentliche Schimpftirade.
Der Erboste fuhr schwere Geschütze
auf und warf mit Kampfrhetorik wie „Geheimniskrämerei“, „Versteckspiel“ und „Bunkermentalität“ um sich.
Im Gegensatz zu den Priesterweihen im Juni seien keine Abgesandten der Medien-Bosse zu der Priesterweihe
eingeladen gewesen – jammert er.
Der gesunde Menschenverstand hätte ihm sagen können, daß die Weihe
eines Menschen, der ein Berufsleben hinter sich hat und eine Familie besitzt, die nicht in der Öffentlichkeit
herumgezerrt werden will, ein besonderer Fall ist.
Doch Pesch bevorzugt den verbalen Amoklauf: „Da ist
irgendetwas nicht geheuer“ – keucht er: „Da muß etwas unter der Decke gehalten werden.“
Genau: Unter
der Deck schwelt sein Zorn über das entgangene journalistische Fressen.
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49 Lesermeinungen
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@Guttenberger: Die lateinische Kirche ist die größte und wichtigste Kirche, außerdem die Teilkirche
des Hauptes der Christenheit, des Bischofs von Rom. Wir können aus gutem Grund die lateinische Teilkirche
als Hauptteilkirche bezeichnen. Zölibat: Das Wort bezeichnet einfach die Ehelosigkeit. Ihre Behauptung,
das Wort verpflichte, zölibatär zu bleiben, ist Unsinn. Sie verwechseln das mit einer Zölibatsverpflichtung.
Mit dieser haben wir es in den kirchlichen Ständen zu tun.
Rudolfus: Hauptkirche Es gibt keine lateinische Hauptkirche, alle mit Rom in voller Gemeinschaft lebenden
Kirchen sind völlig gleichwertig. Das Unverheiratet mit dem Fremdwort „Zölibatäre“ bezeichnet werden,
ist Unsinn! Unverheiratete Laien sind keine Zölibatäre, weil sie jederzeitheiraten dürfen. Der Zölibat
geht auf 1 Tim 3 zurück, die Ordensprofeß ist anderer Rechtsnatur.Das gilt unabhängig von ihrer sprachlichen
Herleitung!
@clarissa colonia: Das Recht der Lateinischen Hauptkirche, in der wir uns befinden, dürfte Ihnen bekannt
sein. Ob sämtliche 22 Nebenkirchen Verheiratete weihen, kann ich nicht so sicher behaupten wie Sie –
möglich ist es, zumindest bei den indischen Syro-Malabaresen hatte ich nicht den Eindruck, daß es dort
verheiratete Priester gibt. Für Deutschland gilt zweifellos das lateinische Recht. Da können Sie ruhig
glauben, was Sie – offenbar zum ersten Mal – gelesen haben: Hier ist der reguläre Priester zölibatär –
verheiratete Priester unterliegen der päpstlichen Ausnahme.
Nun, Rudollfuß, wieder mal zu viel Meinung bei zu wenig Ahnung? Von 23 Rituskirchen, die alle zusammen
die katholische Kirche bilden, werden in 22 Kirchen Verheiratete geweiht, denn Weihe ist zwar ein Ehehindernis,
aber Ehe kein Weihehindernis …
@wiener: Die Weihe eines zur Kirche konvertierten Exsektenpastors, der verheiratet ist, ist real und kirchenrechtlich
eine Ausnahmeregelung, die der Heilige Vater erteilt. Kardinal Meisner tut gut daran, diesen Ausnahmefall
nach bischöflicher Entscheidung – die dem Bischof zusteht, und nicht bischofs- und kirchenfeindlichen
höllischen Schwätzern der Diözese – einer Ausnahme entsprechend zu handhaben. Die Weihe von Verheirateten
ist ein Ausnahmefall. Der gute Hirte der Diözese betont dies in einer besonderen Weihe. Die papst- und
bischofsfeindlichen Schwätzer der Hölle, die dem Bischof vorschreiben wollen, wie er einen solchen Ausnahmefall
handhabt, der keine Regel ist, tun gut daran, die Entscheidung des Bischofs, die völlig logisch ist,
zu akzeptieren. Die Novus-Ordo-Modernisten wollen generell verheiratete Priester einführen, nachdem sie
durch den Modernismus den Priesterstand ohnehin bereits zerstört haben und Tausende Priester in den Antikatholizismus
geführt haben, und zu Verbrechen gegen Gott und die Menschheit geführt haben. Nun wollen sie den verheirateten
Priester standardmäßig einführen. Das ist kein Standard. Verheiratet kann ein Priester nur in Ausnahmeregelungen
sein, wenn etwa ein verheirateter Sektenpastor zur Kirche zurückkehrt. Dann gewährt der Heilige Vater
eine Ausnahmeregelung, um das Wachstum der Kirche und den Sieg über die Sekten zu fördern. Der Bischof
handelt recht, daß er diese Ausnahmebeauftragung als Ausnahme zelebriert. Alle Antikatholiken und Papstfeinde,
die diese Lehre nicht teilen, sollen die Kirche verlassen.
warum eine einzel-weihe? ich wundere mich ebenfalls darüber, dass dieser neupriester nicht im rahmen
der diözesanen priesterweihe im dom geweiht wird, sondern in der kirche des priestereminars. dadurch
wird dem – kirchenrechtlich völlig korrekten – ereignis eine unzutreffende „bedeutung“ zugemessen, da
es wie eine „geheime“ bzw. „private“ weihe ausschaut – dabei sind die weihen zu den geistlichen ämtern
immer eine feier der ganzen diözese und der ganzen kirche und nicht eine mehr oder weniger private „familienfeier“.
und sooo singulär ist dieser fall ja auch nicht. so wurde etwa 2007 bei der diözesanen priesterweihe
in wien auch ein früherer evangelischer pfarrer (nach gegebener zölibats-dispens aus rom) zum priester
geweiht: wien.orf.at/stories/203500/
Herr Gott, lass Hirn regnen. In diesem Blog sind wieder wohl nur qualifizierte Schwachköpfe, die sich
das Maul verreißen. Brauchbares kommt da ja leider nicht heraus – selbst bei solchen Figuren nicht ,
die sich als „Ehrenmann“ bezeichnen. Ehrenmänner haben wir genug – mit Geist und Verstand hat es jedoch
nur bediongt zu tun.
Blödsinn… der Mann war schon vor seiner Weihe in der Presse. Selbst in unserer südwestdeutschen Provinzzeitung
hatte das Ereignis einen Titel inkl. Lebenslauf des Neugeweihten.
#39 johnpaul_hd † 14:09:47 | Samstag, 26. Februar 2011
Zitat: Der gesunde Menschenverstand hätte ihm sagen können, daß die Weihe eines Menschen, der ein Berufsleben
hinter sich hat und eine Familie besitzt, die nicht in der Öffentlichkeit herumgezerrt werden will, ein
besonderer Fall ist. Seine eigene „Website“ zeugt allerdings weniger von Bescheidenheit und Scheu vor
der Öffentlichkeit. Ganz sauber kann der gute Mann nicht sein … der ganze Auftritt strotzt nur so vor
intellektueller und „demütiger“ Selbstgefälligkeit und mein persönlicher Eindruck ist durchaus, dass
er bei seiner protestantischen Ordination schon „wusste“, dass er kath. Priester werden „will“ … als
verheirateter Mann ist es über den Umweg ev. Pastor der gangbarste Weg.
#38 Lycobates 12:56:47 | Samstag, 26. Februar 2011
„Heilige Schrift“ @Didaskala Wo ist denn in der Heiligen Schrift von einer Priester-„Weihe“ die Rede?
Ihre Frage wurde schon zum Teil beantwortet, wie ich sehe: die Handauflegung (durch einen Bischof!) ist
in der Tat wesentliches Merkmal der Weihe. Aber gestatten Sie eine zugegebenermaßen etwas gegliederte
Gegenfrage: Erklären Sie doch bitte, Ihrem Nick gemäß verbindlich -was für Sie die erwähnte „Heilige
Schrift“ ist? -d.h. konkret: welche Bücher Teil davon sind und welche nicht? -warum das so ist? -und
wie Sie das genau mit solch unfehlbarer Sicherheit wissen können, daß Sie Ihren Glauben darauf gründen?
-und wo denn genau in dieser Heiligen Schrift steht, daß das zu Glaubende auch explizite in ihr enthalten
sein muß?
@caritatem: Ich weiß nicht, was Sie mit Ihrer Aussage zur Klärung des Begriffes „Zölibat“ beitragen
wollen. Ordensleute und zölibatäre Kleriker verpfichten sich beide zum Zölibat. Alleine die Form ist
anders: Ordensleute in der feierlichen Ablegung der Ordensgelübde, zölibatäre Kleriker im Versprechen
vor dem Bischof in der Klerusweihe. Zölibat ist es da und dort, lediglich in einem anderen Stand der
Kirche. Das Gehorsamsversprechen betrifft auch beide, nur der einem im Klerusstand, der andere im Ordensstand,
mit den jeweiligen Konsequenzen. Die Weltkleriker sind lediglich nicht zur rechtlichen Armut verpflichtet.
#36 caritatem 10:19:48 | Samstag, 26. Februar 2011
Rudolfus Die Priester versprechen nur Gehorsam gegenüber ihren Bischof und natürlich nicht zu heiraten.
In der Ordensprofess verspricht der Betreffende seinen Ordensoberen,in Armut,Keuschheit und Gehorsam zu
leben.Das ist schon ein Unterschied.
@Guttenberger: „Rechtsgrundlage ist nicht der Zölibat, sondern die Ordensprofeß, zu der nur Unver- heiratete
zugelassen werden“ Was sind „Unverheiratete“? Die nennt man mit einem Fremdwort Zölibatäre. „Rechtsgrundlage
ist nicht der Zölibat, sondern die Ordensprofeß, zu der nur Zölibatäre zugelassen werden.“ Unverheiratet
Lebende = Zölibatäre Und damit ist der Zölibat natürlich Rechtsgrundlage der Ordensprofeß, ein Fremdwort
für „Unverheiratetsein“. (Unverheirateter im Französischen: le célibataire) Ihre Aussage ist somit
sinnfrei. Man könnte auch ebenso sinnfrei sagen: „Rechtsgrundlage der Jagd ist nicht die Schußwaffe,
sondern die Jagdausrüstung, deren Bestandteil das Schießgewehr ist.“ Schußwaffe = Schießgewehr Der
Zölibat (die Ehelosigkeit) ist natürlich eines der drei Ordensgelübe (Armut, Keuschheit, Ehelosigkeit =
Zölibat), im Unterschied zum einfachen Weiheversprechen der Ehelosigkeit = des Zölibats bei der Klerusweihe
jener Kleriker, die sich dazu verpflichten.
@Savanorola Aus historischer Perspektive liegt Herr Guttenberger vollkommen richtig. Es geht in der Tat
nicht um eine Simultanbigamie, sondern eine sogenannte sukzessive Digamie, die in der Alten Kirche außerhalb
des Klerus zwar mehrheitlich erlaubt, meist aber nur sehr ungerne gesehen wurde. Die sukzessive Digamie
stellt im Recht der Alten Kirche ein Weihehindernis da. Ein Mann, der nach dem Tode seiner ersten Frau
ein zweitesmal geheiratet hat, darf nicht in den Klerus gelangen. Und wie Herr Guttenberger ausführt,
ist die Eheschließung nach dem Empfang einer höheren Weihe in Ost und West nicht möglich bzw. führt
zum Ausschluss aus dem Klerikerstand. Das wird heute noch genauso in der Orthodoxie gehandhabt. Ein unverheirateter
Diakon zB., der heiratet, wird aus dem Klerus ausgeschlossen.
#33 Goldengel 09:35:32 | Samstag, 26. Februar 2011
Guttenberger Rechtsgundlage für die Ehelosigkeit von Ordensleuten ist nicht der Zölibat, sondern die
Ordensprofeß, zu der bekanntlich nur Unverheiratete zugelassen werden, der Zölibat ist jedoch bei einem
ordentlichen Orden sehr wohl verpflichtend, da die Hurerei (also Sex außerhalb der Ehe) gegen die katholische
Morallehre ist. Eine bei der Weihe bestehende Ehe darf vollumfänglich fortgesetzt werden. Das ist aber
trotzdem etwas sonderbar, da der Zölibat eben der Christusnachfolge entspricht um „des Himmelreichs willen“.
Liegt es nicht somit eher daran, dass manche Männer sich in einer Art Selbstfindungstripp befinden, statt
ganz Christus folgen zu wollen. Nach dem Motto: Bubi will alles haben und auf nichts verzichten! Der Weg
jedes Geistlichen ist der Weg des Verzichtes. Wer diesen Weg nicht bereit ist zu gehen, sollte es lieber
sein lassen, da er den „Schätzen der Welt“ eher zugetan ist, als den Schätzen des Himmels.
#32 krauterer 09:09:09 | Samstag, 26. Februar 2011
Köstlich wenn hier von Kampfrhetorik wie „Geheimniskrämerei“, „Versteckspiel“ und „Bunkermentalität“
auf der Gegenseite geschrieben wird. Alles Begriffe, die üblicherweise auf diese Seite auch sehr gut
passen. Genauso wie verbaler Amoklauf.
#31 Savanorola 04:30:35 | Samstag, 26. Februar 2011
@guttenberger Haben Sie bedacht, dass „einmal verheiratet“ auch heißen kann, dass es nicht „mehrere Ehefrauen“
gibt? Es geht nicht um die Zweitehe nach Verwitwung, sondern um die Zweitehe oder Mehrehe an sich… Deswegen
mahnt Paulus zur Einehe!!!! Schauen Sie doch mal in den griechischen Urtext!!!
Didaskala, Gotthard In der Schrift ist noch nicht vonn einer Weihe, wohl aber von Handauflegung die Rede!
Verheiratete evangelische Pfarrer, wie der genannte Fall, werden für die Priesterweihe in keiner Weise
vom Zölibat entbunden! Auch gilt der Zölibat nicht für Ordensleute! Der Zölibat geht auf 1 Tim 3 zurück.
Hier bestimmt Paulus, daß nur einmal verheiratete Männer zum Diakon geweiht werden dürfen. Eine Zweitehe
nach Verwitweung schließt die Weihe aus! Nichts anderes bedeutet aber der Zölibst, der in West und Ost
für Priester und Diakone gleichermaßen gilt: ein Heiratverbot für den Geweihten, nicht mehr und nicht
weniger! Eine bei der Weihe bestehende Ehe darf vollumfänglich fortgesetzt werden. Im Westen kommt für
den Priester und im Osten für den Bischof eine bestehende Ehe als Weihehindernis hinzu. Wird im Westen
ein verheirateter ehemaliger ev. Pfarrer zum Priester geweiht, wird er nicht vom Zölibat, sondern vom
Weihehindernis einer bestehenden Ehe entbunden. Die Zölibatsverpflichtung besteht unverändert, denn
nach Verwitweung darf er nicht erneut heiraten, genauso, wie unsere verheirateten Diakone und die orthodoxen
Priester und Diakone. Rechtsgundlage für die Ehelosigkeit von Ordensleuten ist nicht der Zölibat, sondern
die Ordensprofeß, zu der bekanntlich nur Unverheiratete zugelassen werden, abgesehen von einigen Dritten
Orden, die auch Verheiratete kennen.
@mariaGoretti diese Priester werden ja auch nicht in den Pfarreien eingesetzt, sondern zu besonderen Diensten.
durch den konkreten Dienst ergeben sich keinerlei Klasseneinteilungen bei den Priestern: ob Pfarrei oder
Krankenhaus, ob Universität oder Schule, Schwesternkommunität oder Obdachlosenasyl oder Generalvikariat:
priesterlicher Dienst ist immer ein und der selbe! Diese Priesterweihe hätte ebenfalls wie alle anderen
im Kölner Dom stattfinden müssen! Kardinal Meisner ist ein Feigling! Er steht in aller Öffentlichkeit
nicht zu den Möglichkeiten, die unsere Kirche bietet. Er verteidigt sie nicht – und erklärt sie nicht!
Die Theologen-erklärung stimmt doch! Zölibat und Priestertum mögen eine sinnvolle Ergänzung sein –
eine gegenseitige Befruchtung. Priestertum existiert immer schon jenseits des Zölibates – und muss aus
den zölibatären Umschlingungen befreit werden. Der Zölibat besteht auch jenseits des Priestertums:
in den Ordensgemeinschaften für Frauen und Männer, bei geweihten Jungfrauen (ob dieser Begriff glücklich
ist, wage ich zu bezweifeln!). Warum wird der Zölibat als eine evangelische Lebensform in der Nachfolge
Jesu nicht offensiver propagiert – außerhalb von Priestertum und Ordensleben? Warum wird eine zeitweilige
bewußte und gewollte Lebensform als Ausdruck einer religiören Überzeugung in unserer Kirche nicht neu
entdeckt? Buddhistische Jugendliche gehen auf Zeit in ein Kloster und leben ehelos … für christen vielleicht
nach den evangelischen Räten.
#27 Didaskala 22:29:21 | Freitag, 25. Februar 2011
@Lycobates (17:55) Wo ist denn in der Heiligen Schrift von einer Priester-„Weihe“ die Rede? „Die Priester-Weihe
ist ja letzt Im Grund auf die Idee gesetzt, Die Gnade GOttes lässt sich zwingen: Durch äussre Zeichen
so bedingen. Nur sollte man doch nicht vergessen, Dass stets es liegt ganz im Ermessen Des HErrn, ob SEine
Gnade ER Bei einer Segnung auch gewähr“, sagt wohl zurecht der hochselige Herr Geheimrat Jung-Stilling
gelegentlich einer nachtodlichen Belehrung; die Quelle hier. www.uni-siegen.de/…oads/priestertum.pdf
#26 MariaGoretti 20:51:06 | Freitag, 25. Februar 2011
Weihe kurzfristig verlegt Wie recht hat der Kardinal getan, um die Journalisten-Hyänen abzuwimmeln, da
ist alles geheuer, diese Priester werden ja auch nicht in den Pfarreien eingesetzt, sondern zu besonderen
Diensten. Bei den Anglikanern, die konvertieren, wird das ja genauso gehandhabt. das ist etwas ganz anderes.
Er hatte sicherlich den Auftrag vom Papst! Es erinnert mich an eine Textstelle: Bist Du neidisch, weil
ich gütig war. Und ob diese Priester die Ehe noch vollziehen, steht ja nirgendwo. Ich finde es schon
sinnvoll, wenn sie Familie haben, dass sie dieser auch noch beistehen. Unsere Priester gehen unverheiratet
in den Priesterstand und versprechen von Anfang an den Zölibat. Ich finde einfach, dass das 2erlei ist.
Die Priesterweihe kann auch für einen evangelischen Pfarrer, der konvertiert, Berufung sein. DEr HERR
darf vielleicht noch berufen, wen ER will, oder muss ER Sie erst fragen, lux in tenebris?
#25 Mönchlein 20:15:32 | Freitag, 25. Februar 2011
Kinder.Kindre… Natürlich hat er erst kath.Theologie stutieren müsen,war Diakon und hat ein Praktiukum
gemacht. Das er sich von seiner Frau nicht Scheiden lassen kann ist doh wohl verständlich…
Das Memorandenpack wird’s freuen! Eine sehr effektive Form, das Memorandum der Theologen zu unterstützen
und den Zölibat von innen her auszuhölen, Herr Kardinal! Denn weder ist diese Zölibatsdispensiererei
logisch und dem Verstand vermittelbar, noch erscheint es begreiflich, zu welchem Zweck ein 61jähriger
überhaupt noch die Priesterweihe erhalten soll. Ist die Priesterweihe nun Berufung oder eine persönliche
Standeserhebung, auf die ein konvertierender Protestant in vergleichbarer Position Anspruch erheben darf?
Absurdes Theater, das Ganze! :)3
#23 Lycobates 17:55:36 | Freitag, 25. Februar 2011
Keine Aufregung @Schüttel Diese Weihe ist ein Skandal und eine Frechheit! Diese Weihe ist vor der katholischen
Kirche inexistent. Als nicht-Bischof (Weihe 1975 nach dem neuen Ritus) kann Hw. Meisner …ww.catholic-hierarchy.org/bishop/bmeisner.html
außer höchstens der Tonsur und den niederen Weihen, keine Weihen wirksam spenden. Darüberhinaus ist
davon auszugehen, daß in der Kölner Seminarkapelle das neue Ritual zur Anwendung kam, wodurch, auch
wenn Hw. Meisner Bischof wäre, wegen defectus formae et intentionis keine wirksamen Weihen zustande kommen
(in der Vergangenheit hier ausführlich belegt). Daher ist dieser protestantische Prediger nach wie vor
was er schon vor seinem Übertritt war: ein Laie. Wir wollen für diesen Mann und seine Familie um Erleuchtung
beten. Möglicherweise glaubt er wirklich, zur katholischen Kirche übergetreten zu sein, und von einem
ihrer Vertreter eine gültige Priesterweihe empfangen zu haben. Ein tragischer Fall!
#22 Theolungus † 15:55:34 | Freitag, 25. Februar 2011
Und der von der diabolischen Konzilssekte verseuchte Domenico Tuttisanti mosert irre rum! Er sollte in
sich gehen und bei einem leibhaftigen Piusbruder seine Schuld bekennen!
#20 polenpaule 15:39:35 | Freitag, 25. Februar 2011
Wer hat hier wen, für was geweiht? Der konzilare Usurpat des Kölner erzbischöflichen Thrones hat einen
protestantischen Prediger zum „Priester“ der katholischen, nein der KONZILIAREN Gemeinschaft/SEKTE geweiht.
Da ist alles, mehr gibt es dafür nicht zu sagen und zu kommentieren!
#19 Savanorola 15:00:46 | Freitag, 25. Februar 2011
Meisners wahrer Berufswunsch Zitat: „Mutter wollte ich werden! Mutter. Wei die Mutter die am meisten geliebte
ist.“ :&) Hans Conrad Zander (Hg.) Worte des Vorbetenden Meisner, LXXXIII Köln 2005
#17 Mary Cruz 14:21:37 | Freitag, 25. Februar 2011
Der lebendige Gott ist kein Götze… sondern der Gott der Lebenden, nicht der Toten. Jesus sagte: „Laßt
die Toten ihre Toten begraben – ihr aber folgt mir nach!“ Mt. 8,22 Es gefällt Gott sicher nicht, wenn
Hirten sich finanziell durch das Kirchenvolk bereichern, um die geweihten Personen dafür umso reicher
zu entlohnen. „Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss, und mir mangelt es an nichts!“ (Off.
3:17). Sie haben also alles und brauchen nichts, noch nicht mal Jesus. Aber in Wahrheit erkennt die lauwarme
Gemeinde nicht, „dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.“ (Off. 3:17). Was nützen
also Reichtum und Statussymbole, wenn im Reich Gottes nur die Wahrheit zählt? Im Reich Gottes sind sie
arm, blind und entblößt.
Was macht die röm.-kath. so liebenswert? Ganz einfach: Die Konsequenz ihrer Inkonsequenz! Alles ist geregelt,
aber (fast)alles ist möglich! Eigentlich für einen Rheinländer eine schöne Vorstellung! Priester müssen
im Zölibat leben- es gibt aber Ausnahmen! Ehescheidung ist tabu- es gibt aber Ausnahmen (annullierung)-Es
dürfen nur röm.-kath. an der Kommunion teilnehmen- es gibt aber genügend Ausnahmen! Und,und,und…igrnedwie
liebenswert…
Der zornige junge (?) Herr Pesch Vielleicht erklärt sich der Zorn von Herrn Pesch dadurch, daß er bei
der Primizmesse des Neugeweihten die heilige Kommunion empfangen wollte. Vielleicht hat er mit größter
Mühe am Vorabend einen Beichtvater gefunden, bei dem er den unermesslichen Ballast seiner Journalistensünden
abgeladen hatte. Um diese heilige Erfahrung ist er durch die Reserviertheit des Kardinals gebracht worden.
Daß er nunmehr im jugendlichen (?) Affekt sein Imaginarium in Geheimnisse (Dan Brown?), Versteckspiel
(Kindheitserinnerungen?), Bunker (Stahlgewitter?) ergehen läßt, soll ihm als entschuldbare Jugendsünde
(Abiturientenschuld?) angerechnet werden. Der junge(?) Mann wird ja Gelegenheit genug haben, emotionale
und intellektuelle Disziplin ausführlich zu lernen.
#12 Palmström 13:10:03 | Freitag, 25. Februar 2011
Wenn kreuz.net. immer so arsch über die kirchenfeindlichen Medien, deren Bosse und wiederum deren Fußvolk
lästert, wird sich das Forum ganz bestimmt einen Wunsch auf Dauer einen Wunsch erfüllen wollen. Der
Wunsch nämlich, dass eines Tages kein Journalist der kirchenfeindlichen Medien mehr über die Piusbrüder
und kreuz.net. eine müde Zeile schreiben wird, damit endlich in stillen Winkeln mit dem großen Verwurschteln
unter Ausschluss der Öffentlichkeit begonnen werden kann. Vielleicht reicht das dann, um zur Päpstlichen
Personalprälatur erhoben zu werden…
#10 Mary Cruz 13:00:44 | Freitag, 25. Februar 2011
@Ehrenmann: Dem kann ich nur zustimmen! :)3 :(3 Es ist doch offensichtlich, dass verheiratete nicht die
Ganzhingabe an Gott mitbringen, sondern eher eine gute Verdienstmöglichkeit darin sehen. Wer wollte es
wagen, zum Weihealtar hinzuzutreten, wenn nicht der Herr selbst ihn gerufen hätte?… Wie die Hände
Jesu bei der heiligen Wandlung „heilig und ehrwürdig“ genannt werden, so sollen auch die Hände des Priesters
stets „heilig und ehrwürdig“ sein.
Das ist ja lachhaft! „Der Erboste fuhr schwere Geschütze auf und warf mit Kampfrhetorik wie „Geheimniskrämerei“,
„Versteckspiel“ und „Bunkermentalität“ um sich.“ „Schwere Geschütze“ und „Kampfrhetorik“ für die Begriffe
„Geheimniskrämerei“, „Versteckspiel“ und „Bunkermentalität“ klingt schon sehr dick aufgetragen. Mir
ist aber schon klar, warum man die Öffentlichkeit ausschließen will: Weil die Kirchenleitung auch schön
langsam begreift, dass die Menschen einfach nicht mehr verstehen und es darum immer mehr ein wirkliches
„Ärgernis“ wird, dass dieser Priester verheirate sein Amt ausüben kann und andere eben nicht. Und übrigens:
Je mehr Ausnahmen von der Zölibatsverpflichtung die lateinische Kirche macht, desto weiter schreitet
die Aushöhlung des Zölibatsgesetzes voran. Nur weiter so: Ich warte schon auf den Tag, an dem das Kartenhaus
Pflichtzölibat endgültig zusammenstürzt. In Wahrheit ist es ja jetzt schon in Anbetracht der vielen
Priester mit Frauen und auch Kindern nur noch eine Fiktion.
Die Frage ist berechtigt, ob nicht etwas geheim bleiben soll… oder was geheim bleiben soll. Unterscheidet
sich die Weihe verheirateter Kandidaten gegenüber zölibatär lebenden Priesteramtskandidaten? Müssen
sie dem Bischof keinen Gehorsam versprechen? Die Verantwortung eines Priesters ist überaus groß, und
die Weihe kann ihm sowohl zum ewigen Lohn als auch zur ewigen Strafe werden (vgl. das traurige Beispiel
des Judas Iskarioat in Mt 26,24 f.). Wer wollte es wagen, zum Weihealtar hinzuzutreten, wenn nicht der
Herr selbst ihn gerufen hätte?… „Wir bitten Dich, allmächtiger Vater, gib diesen Deinen Dienern die
Würde des Priestertums. Erneuere in ihrem Innersten den Geist der Heiligkeit, damit sie das von Dir erhaltene
Amt zweiten Ranges auf sich nehmen und durch ihren vorbildlichen Wandel christliche Zucht und Sitte nahe
legen.“… Dann salbt er die inneren Handflächen: „Damit alles, was sie segnen, gesegnet sei, und was
sie weihen, geweiht und geheiligt sei.“ Wie die Hände Jesu bei der heiligen Wandlung „heilig und ehrwürdig“
genannt werden, so sollen auch die Hände des Priesters stets „heilig und ehrwürdig“ sein… „Mit dem
Gewand der Unschuld bekleide dich der Herr.“… Schließlich umfasst der Bischof beide Hände des Neugeweihten
und fragt ihn: „Versprichst du mir und meinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam?“ Dieser antwortet: „Ja,
ich verspreche es.“, worauf ihm der Bischof den Friedenskuss gibt. www.kathpedia.com/…ex.php/Priesterweihe
Theoloungus Es handelt sich offensichtlich um einen weiteren Versuch des Satans, Mutter Kirche durch lutherische
Infiltration zu zersetzen! Es handelt sich bei Ihnen offensichtlich um einen weiteren Satire-Versuch,
nachdem schon Ihre Anläufe unter den Accounts „Freiherr“ und „Amaretto“ mißlungen sind!