Schweiz
Der Fisch stinkt vom Vatikan her
Die Altliberalen halten das Bistum Chur weiterhin im Würgegriff. Der dortige Bischof bedauert den Rücktritt eines seiner Generalvikare.
Bischof Vitus Huonder auf einem Pressefoto des Bistums Chur
Bischof Vitus Huonder auf einem Pressefoto des Bistums Chur
(kreuz.net) Der Vatikan soll Bischof Vitus Huonder von Chur „dringend abgeraten“ haben, seinen Generalvikar, Kanonikus Martin Grichting, als Weihbischof durchzusetzen.

Das berichtete die Schweizer Nachrichtenagentur ‘kipa-apic’.

Sie beruft sich auf „übereinstimmende Quellen“.

Bischof Huonder erklärte Mitte Februar, daß Kanonikus Grichting ihn selber gebeten habe für „den Frieden innerhalb des Bistums“ auf den Weihbischof zu verzichten.

Doch das sei „nur die halbe Wahrheit“ – behauptet ‘kipa’.

Laut der Agentur hätten im Vatikan „die wiederholt geäußerten Befürchtungen der kantonalkirchlichen Organisationen im Bistum Chur eine wichtige Rolle gespielt“.

Über Bischof Huonder schreibt ‘kipa’, daß er sich zusehends hinter seinen Generalvikar und Moderator Curiae, Kanonikus Grichting, „verkriecht“.

Der Bischof erklärt sich

Heute veröffentlichte der Pressesprecher des Bistums, Giuseppe Gracia, auch eine Erklärung zum gestrigen Rücktritt von Generalvikar Andreas Rellstab.

Der Zurückgetretene habe sein Amt schon 2010 mehrmals wegen inhaltlicher Differenzen zur Verfügung stellen wollen.

Mons. Huonder habe das Gespräch gesucht, „auch weil ihm bis heute nicht klar wurde, wo genau die Differenzen liegen“.

Dabei kündigte der Bischof an, Kanonikus Rellstab als neuen Generalsekretär der Schweizer Bischofskonferenz vorzuschlagen.

Schließlich betont die Pressemitteilung, daß der Generalvikar entgegen seiner Aussage mit der Kündigung keiner Entlassung vorgegriffen habe.

Neben der Erklärung publizierte der Bischof auch einen privaten Brief von ihm an Hw. Rellstab. Das schreiben trägt das Datum vom 21. Februar.

Es enthält im wesentlichen die Inhalte der Pressemeldung.


Die Nachrichtenagentur ‘kipa’ bezeichnet diese – aufklärende – Veröffentlichung als angeblich „persönlichkeitsverletzend“.

Sie sei „ohne vorherige Rücksprache“ mit Kanonikus Rellstab erfolgt.
      
17 Lesermeinungen
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#18   defendor   09:22:16 | Samstag, 26. Februar 2011
Wenn die modernistische Relativierung Gegenwind spürt, dann folgen „Drohgebärden“…
…gegen jene wenigen Bischöfe, die gewillt sind, der hl. Tradition den Weg zu bahnen…
so wie S.E. Bischof Vitus Huonder von Chur…
Damals hat es S.E. Erzbischof Lefebvre erkannt:
Wir müssen uns organisieren und vor allem die Tradition bewahren. (…)
Betrachtet man diese neuen Reformen, dann erkennt man, wie sich alles auflöst. Die Menschen verlieren den Glauben.
Es gibt keine Ordensberufungen mehr. Sobald allerdings die Tradition wiederhergestellt ist, werden Berufungen kommen, gute Berufungen!
–-
Der Anti-Modernisteneid des hl. Papst Pius X. ist heute dringlicher denn je:
So halte ich denn fest und bis zum letzten Hauch meines Lebens werde ich festhalten den Glauben der Väter an die sichere Gnadengabe der Wahrheit, die in der Nachfolge des bischöflichen Amtes seit den Aposteln ist, war und immer sein wird,
so daß NICHT das Glaubensgegenstand ist, was entsprechend der Kultur eines jeden Zeitabschnittes besser und passender scheinen könnte,
sondern daß
NIEMALS IN VERSCHIEDENER WEISE geglaubt,
NIE ANDERS VERSTANDEN wurde die
ABSOLUTE, UNABÄNDERLICHE WAHRHEIT, die seit Anfang von den Aposteln gepredigt wurde.
Ich gelobe, daß ich das alles getreu, unversehrt und rein beobachten und unverletzt bewahren, daß ich in der Lehre oder in jeder Art von Wort und Schrift nie davon abweichen werde.
So gelobe ich, so schwöre ich, so helfe mir Gott und dieses heilige Evangelium Gottes.
–-
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
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#17   polenpaule   09:06:58 | Samstag, 26. Februar 2011
Streit über Streit
Unglaube, Zerwürfnisse und Missachtung des Gebotes der Nächstenliebe: Das ist der Zustand, der sich selbst zerstörenden römischen konziliaren Gemeinschaft und der ehemalige „Panzerkardinal“ – Vorstellung, Wunschdenken, Haluzination – entpuppt sich als waschechter Träger und fortsetzender Zerstörer der konziliaren Gemeinschaft als Nachfolgeorganisation der ehemals sich katholisch nennenden römischen „Kirche“. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man über diesen Don Quijote de la Mancha wirlich herzhaft lachen.
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#16   krauterer   09:01:03 | Samstag, 26. Februar 2011
Probleme
der Klerus-Kaste, die am einfachen Gläubigen vorbeigehen. Eben, wenn in Chur ein Fahrrad umfällt.
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#15   Mighty Counsellor †   04:01:41 | Samstag, 26. Februar 2011
Ist Pressesprecher Gracia nicht
gleichzeitig jener Lektor in der Kathedrale St. Gallen, der bei den Gottesdiensten in Zivilkleidung (das heisst unter anderem mit abgewetzten Blue Jeans!) mit dem Klerus einzieht, mit undeutlicher/genuschelter Stimme (als offenbar gelernter Pressesprecher!) die Epistel und die Fürbitten verliest und bei der Karfreitagsliturgie (2010) seine Tochter in der Kathedrale unerzogenerweise herumrennen liess? Dio mio, nerve ich mich jeweils ab dieser Type!
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#14   Reconquista †   23:40:47 | Freitag, 25. Februar 2011
SCHÖNES BEISPIEL WIE KAPUTT DIE HÄRETISCHE RATZINGERSEKTE IST
www.piusbruderschaft.de/…ligen-geist-angeregt
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#13   kristall   22:20:25 | Freitag, 25. Februar 2011
du !!!!
bist doch ein protesterer ! ;-) :-[ :-D ^-^
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#12   Didaskala   22:03:18 | Freitag, 25. Februar 2011
Ich verstehe die Kritik an Exzellenz Huonder
wirklich nicht!
Er ist doch ein Bischof, der Furcht, Beklemmung und Angst unter seiner Herde verbreitet und viele Schafe mutlos macht.
Genau das hat ja Exzellenz Erzbischof Wolfgang Haas vor ihm auch erreicht; und selbst mit dem vom Vatikan eingesetzten Weihbischof Peter Henrici SJ sprach Exzellenz Haas bekanntlich ja kein einziges Wort. Auch mit Weihbischof Paul Vollmar SM überwarf er sich. In seinem Erzbistum Lichtenstein brodelt es ziemlich.
Bekanntester Bischof der Schweiz de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Haas
Was wir in der V2-Sekte brauchen, sind Hardliner und Rechthaber, die auf nichts und niemanden hören, weil sie alles am besten wissen.
Nur so richtet sich die V2-Sekte selbst zugrunde; und alle Restgläubigen strömen den einzig rechtmässigen, gottgefälligen Bischöfen der Pius-Bruderschaft zu.
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#11   lux in tenebris   21:17:16 | Freitag, 25. Februar 2011
Das ist nichts Neues!
Schon die Vorgänge um Bischof Krenn, Weihbischof Wagner und Bischof Mixa haben gezeigt, dass Rom seine treuesten Vasallen wie heiße Kartoffeln fallen läßt, wenn die Jagdmeute zum Halali bläst. Sie lässt sie so schnell fallen und kommt der Hetzmeute derart entgegen, dass man mitunter den Eindruck gewinnt, Rom bildet mit den Treibern eine heimliche Jagdgesellschaft! Sollte Bischof Huonder das gleiche Schicksal ereilen, wie den o. g. Amtsbrüdern, ist es endgültig klar, auf welcher Seite der Vatikan steht! Dann ist wirklich Hopfen und Malz verloren, dann sollte jeder der Wahrheit verpflichtete Katholik den Konzilskirchenstaub von seinen Schuhen schütteln und gehen.
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#10   Erni.J   20:45:15 | Freitag, 25. Februar 2011
Bistum Chur: Die Kirchenspalter (kipa) melden sich…
Die Kirchenspalter (kipa.) sind Leute, die im März 2009 eine „Kirchendemo“ in Luzern organisierten, um gegen den Papst und Vatikan zu protestierten.
Es sind links-grüne Laien (-Theologen), die der kath. Kirche schon grossen Schaden zugefügt haben. Diese Leute haben auch gegen den ehem. Bischof von Chur und heutigen o^/ Erzbischof Wolfgang Haas (Fürstentum Lichtenstein) eine Hetzkampagne organisiert.
Diese Kirchenspalter stecken auch mit der Züricher Kirchenhasszeitung „Tages-Anzeiger“ unter einer Decke!
Der Rauch Satans >:) ist schon tief in die Kath. Kirche eingedrungen…
Unterstützen wir S.E. Bischof Dr. Vitus Huonder durch unser Gebet!
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#9   kristall   20:13:18 | Freitag, 25. Februar 2011
ja ! annabell… äh, moorhuhn !
wenn es die wahrheit ist !!?? ^-^
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#8   Evelynn van der Meer   20:08:26 | Freitag, 25. Februar 2011
Prälat Gänswein wird über solche Überschirifen nicht amüsiert sein.
Und auch der Boss nicht.
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#7   Przybislav Iamesseblo   19:59:16 | Freitag, 25. Februar 2011
Bischof Huonder scheint im Gegensatz zu
seinen Amtskollegen den gesunden Menschenverstand an den Nagel gehängt zu haben. Wäre ich an seiner Stelle würde ich die Konzilssekte verlassen, mich gegebenenfalls nach einem gültigen Ritus weihen lassen und als Oberhirte für Firmungen und Priesterweihen rechtgläubigen Gemeinschaft zur Verfügung stehen. Ein längeres Verweilen in der Konzilssekte ist – sofern man katholisch bleiben will – ein allzu aufwendiger Zeitverlust. Von einem Oberhaupt, das den Frevler Woytila selig spricht während sie sie dem eindeutig katholischen Oberhaupt Pius XII verweigert kann man wahrlich nicht besonders viel erwarten.
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#6   kristall   19:54:17 | Freitag, 25. Februar 2011
ja ! allaff !!!!
ist in kölle !!!! :-[ :-D ^-^ :)3
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#5   polenpaule   19:47:46 | Freitag, 25. Februar 2011
Konziliarer Unfug!
Sollen die Brüder und, pardon, Schwestern doch machen, was Sie wollen, Sie sind wie die Protestanten Häretiker und haben dieselben Probleme und befassen sich mit demselben Unfug; Konzil, ahoi! Kölle, alaaf!
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#4   kristall   19:37:33 | Freitag, 25. Februar 2011
Bischof Huonder !!!
wird es schon recht machen !!! :)3 ^-^
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#3   bejorommer   19:32:01 | Freitag, 25. Februar 2011
Der Fisch …
Der Titel des Berichtes dürfte voll zutreffen und eine vatikanische Einsicht und Änderung ist leider nicht in Aussicht.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
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#2   kristall   19:25:42 | Freitag, 25. Februar 2011
GUTER !!!
BERICHT !!!
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