11:21:13 | Samstag, 26. Februar 2011
Die Churer Knall-Rücktritte erreichen die Bischofs-Kongregation. Dort weiß man: Am wenigsten Probleme machen Bischöfe, die dem Niedergang nicht widerstehen.

(kreuz.net) Heute morgen hat sich Bischof Vitus Huonder (68) von Chur in einem Email an seine Mitbischöfe
sowie an die Priester, Diakone und Seelsorgehelfer gewandt.
Das Schreiben steht im Zusammenhang mit den
jüngsten Rücktritten des
Regens im Churer Priesterseminar sowie des
Generalvikars für den Kanton Graubünden.
„Ich spüre, daß in der ganzen Diözese über die Ereignisse der letzten Tage eine große Betroffenheit
herrscht“ – erklärt der Bischof: „Das ist auch meine derzeitige Stimmung.“
Es seien in den letzten Monaten
auf verschiedenen Ebenen „Verletzungen“ geschehen, die sich nun gewissermaßen auf einmal entladen hätten.
Mons. Huonder bedauert, daß es der Bistumsleitung in dieser Situation nicht gelungen sei, ein „Bild
der Einheit“ zu vermitteln.
Der Bischof nimmt kein Blatt vor den Mund: „In der jetzigen Stunde fragte
ich mich, was zu tun sei.“
Er habe bereits mit dem Apostolischen Nuntius, Erzbischof Francesco Canalini
(74), Kontakt aufgenommen und seinen Rat eingeholt.
Auch in Rom hat er einen Termin bekommen:
„Zudem
werde ich demnächst Gelegenheit haben, mit dem Präfekten der Bischofskongregation zusammenzukommen,
um die Lage zu besprechen.“
Dagegen hält Mons. Huonder es „nicht für angebracht“, den altliberalen
Churer Priesterrat oder einen nicht näher präzisierten „Rat der Laientheologinnen, Laientheologen und
Diakone“ über die Angelegenheit palavern zulassen.
Er will auch in dieser Sache den römischen Rat einholen:
„Ich lasse mich vorgängig bei der Kongregation für den Klerus beraten, was ich unter den gegebenen
Umständen unternehmen soll und werde das weitere Vorgehen danach bekanntgeben.“
Abschließend zitiert
er ein Wort von Papst Johannes Paul II. († 2005) aus dessen Buch „Erinnerung und Identität“:
„Was bedeutet
verzeihen, wenn nicht, sich auf das Gute zu berufen, das größer ist als jegliches Böse?“
Mons. Huonder
lädt alle ein, „das Gute, das es immer und vielfältig gibt, zu sehen, das Verbindende zu betonen.“
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wickerl 12:22:40 | Montag, 28. Februar 2011
#17
Konrad 21:17:56 | Sonntag, 27. Februar 2011
#16
DerRabe 19:25:54 | Sonntag, 27. Februar 2011
#15
adlimina 16:45:35 | Sonntag, 27. Februar 2011
#14
Didaskala 15:14:47 | Sonntag, 27. Februar 2011
#13
adlimina 20:01:25 | Samstag, 26. Februar 2011
#12
Cybuzar 16:38:06 | Samstag, 26. Februar 2011
#11
Przybislav Iamesseblo 15:40:19 | Samstag, 26. Februar 2011
#10
kristall 15:22:01 | Samstag, 26. Februar 2011
#9
adlimina 15:07:32 | Samstag, 26. Februar 2011
#8
kristall 13:48:28 | Samstag, 26. Februar 2011
#7
lux in tenebris 13:08:58 | Samstag, 26. Februar 2011
#6
r.ruhrgebietler 13:06:06 | Samstag, 26. Februar 2011
#5
adlimina 13:05:46 | Samstag, 26. Februar 2011
#4
kristall 12:44:03 | Samstag, 26. Februar 2011
#3
Hacki 12:30:02 | Samstag, 26. Februar 2011
#2
kristall 12:27:26 | Samstag, 26. Februar 2011
#1
adlimina 12:24:16 | Samstag, 26. Februar 2011