10:56:57 | Mittwoch, 1. Juni 2005
Während der Papstmessen am nächsten Weltjugendtag in Köln soll es möglichst keine Sakrilegien geben. Dieses Anliegen wurde kürzlich dem Erzbischof von Köln unterbreitet. Die Antragsteller gaben gleich einige praktische Tipps.
(kreuz.net, Köln) Zwei internationale katholische Organisationen haben sich an Kardinal Joachim Meisner
von Köln gewendet. Sie bitten ihn, Maßnahmen zu ergreifen, um beim Weltjugendtag in Köln einen würdigen
Ablauf der Papstmesse zu garantieren.
Bei den Gesuchstellern handelt es sich um die „Initiativkreisvereinigung“
und um ‘Pro Sancta Ecclesia’. Das sind Zusammenschlüsse katholischer Laien und Priester in Deutschland
und Österreich. Sie haben zum Ziel, die Liturgie der Kirche zu fördern und die katholische Glaubenslehre
zu verbreiten und zu verteidigen.
Die beiden Organisationen wandten sich mit diesem Anliegen bereits
das dritte Mal an den Erzbischof von Köln. Ihr Brief wurde in der Juni-Ausgabe der ‘Initiativkreis Nachrichten’
veröffentlicht.
Der ‘Initiativkreis’ und ‘Pro Sancta Ecclesia’ begründen ihr jüngstes Schreiben mit
den Erfahrungen mit den heiligen Messen beim Pontifikatswechsel im April.
Außerdem habe die Antwort
des Erzbischofs auf ihren letzten Brief noch einige Fragen offengelassen.
Der erste Brief erreichte den
Kardinal im Oktober letzten Jahres, der
zweite im vergangenen Dezember.
„Initiativkreis“ und „Pro Sancta
Ecclesia“ unterbreiten dem Erzbischof von Köln vier konkrete Bitten:
•Bitte geben Sie mit der Bereitstellung
von Kommunionbänken die Möglichkeit, die Form der knienden Mundkommunion zu wählen.
•Bitte stellen
Sie sicher, daß entsprechend den römischen Instruktionen nur Priester die heilige Kommunion austeilen.
Einen Priestermangel wird es beim Weltjugendtag wohl nicht geben.
•Bitte ordnen Sie an, daß jeder
Priester, der die Kommunion austeilt, von einem Ministranten mit Patene begleitet wird.
•Bitte lassen
Sie vor der Kommunionausteilung darauf hinweisen, daß nur Katholiken – und nur solche, die entsprechend
vorbereitet sind (Beichte) – die heilige Kommunion empfangen dürfen.
Durch die Erfüllung dieser vier
Bitten könne man – so der Brief – einen großen Teil der Mißbräuche, die während der bisherigen Weltjugendtage
stattgefunden haben, verhindern:
Diese vier Maßnahmen könnten auch geeignet sein, um vielleicht sogar
eine generelle Trendwende im Empfang der Heiligen Kommunion einzuleiten, meinen die Petitionäre.
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#5
Athanasius 08:29:13 | Donnerstag, 2. Juni 2005
#4
Romulus 21:20:47 | Mittwoch, 1. Juni 2005
#3
Athanasius 18:00:04 | Mittwoch, 1. Juni 2005
#2
Konrad 12:44:30 | Mittwoch, 1. Juni 2005
#1
zwobbel 11:23:49 | Mittwoch, 1. Juni 2005