Schweiz
Die Kirchensteuer-Bosse intrigieren gegen den Bischof
Die Kirchenfeinde, die Papst Johannes Paul II. mit der Absetzung von Bischof Wolfgang Haas von Chur gestärkt hat, sind in der Diözese immer noch am Werk. Von Beatrice Hüppi.
© jdbradley, Flickr, CC
(kreuz.net) Der jüngste Brief von Bischof Vitus Huonder von Chur an den Klerus und die pastoralen Mitarbeiter kam nicht zufällig.

Elf Dekane der Diözese Chur haben eine Stellungnahme gegen den Bischof unterschrieben.

Außerdem war der Präsident der sieben Kantonalkirchen, Werner Inderbitzin – ein christdemokratischer Alt Landammann des Kantons Schwyz – in Rom, um gegen den Bischof zu intrigieren.

Er wollte einen Visitator erbitten. Nach einer entsprechenden Einflußnahme durch die Kirchensteuergewaltigen hätte diese zu dem Ergebnis kommen sollen, daß Mons. Huonder nicht mehr tragbar sei.

Die Verschwörung wurde aber ruchbar.

Jetzt wird die Diözesanleitung den Römern reinen Wein einschenken.

Rom würde der Diözese den endgültigen Todesstoß geben, wenn nach Mons. Haas ein weiterer Churer Bischof in die Wüste gejagt würde, nur weil er im Sinne des Papstes gearbeitet hat.

Kanonikus Andreas Rellstab hat sich in seiner Funktion ganz auf die altliberale Schiene begeben.

Pflichtwidrig spannte er mit den altliberalen Churer Generalvikaren Martin Kopp und Josef Annen gegen den Bischof zusammen.

Mons. Huonder wollte ihn auf Sommer 2011 als neuen Generalsekretär der Schweizerischen Bischofskonferenz wegloben.

Doch Kanonikus Rellstab hat es vorgezogen, eine Pfarrei zu übernehmen.

Den Zeitpunkt seines Amtsverzichtes hat er bewußt so gewählt, um den Bischof in Bedrängnis zu bringen.

Jene Leute, die damals erfolgreich gegen Bischof Haas gearbeitet haben und heute teilweise schon hohe Pensionen beziehen, arbeiten immer noch gegen die gegenwärtige Diözesanleitung zusammen, um den romtreuen Kurs zu sabotieren.

Der oben genannte Inderbitzin spielt dabei eine wichtige Rolle.

Er ist ein profilierungssüchtiger Ex-Politiker, der sich heute auf Kosten der Kirche jene Geltung verschaffen möchte, die ihm als Regierungsrat verwehrt blieb.
      
12 Lesermeinungen
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#12   vitrivius2010   20:13:00 | Mittwoch, 2. März 2011
isch find dat allet sowat von mies
solle man den manne doch in friede lasse
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#11   monens   13:43:15 | Dienstag, 1. März 2011
Viele Gemeinden in der Schweiz haben sich längst „ganz human“ verprotestantisiert !
Das noch übergeworfene Gewändchen der angebl. „röm katholisch Seins“ ist längst „oekumenisch dialogisierend“ verblasst; diejenigen, die heute gegen S.E. Bischof Huonder ihre berüchtigte Guerilltaktik auffahren, waren früher mitunter auch jene, die sich erdreisteten, dem damaligen Bischof, S.E. Haas, den Weg in die Kirche zu versperren, indem sie sich auf die Stufen der Kirche legten; heute geht dies altersbedingt nicht mehr, also müssen sie die Intrige mittels freigeistlich gesinnter Medienlandschaft einfädeln; eine glaubensmässig traurig abgewirtschaftete „Wir sind Kirche“ Clique kurz vor der Ausrangierung; treugläubige röm. Katholiken haben genug von derartigen pamphletisierenden Intriganten/innen; die PETITION PROECCLESIA auf unaufhaltsamen Vormarsch, bald gegen 9000 (!!!!!) Unterschriften
www.razyboard.com/…07667-6033234-0.html
sicher mit ein Grund für die torschlusspanischen Intrigen „weltoffener“ Glaubensverdunster/innen, deren „neue Theologie“ über Jahre hinweg viele Gläubige in die Irre geführt hat
www.razyboard.com/…07914-5901980-0.html
S.E. Huonder darf sich von derartigen Auslaufcliquen nicht mehr länger beeindrucken lassen; die hl. Tradition ist diesen ein „Aergernis“
www.razyboard.com/…07887-6007960-0.html
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#10   Botschafter   09:31:12 | Dienstag, 1. März 2011
GELD…
Es geht um GELD.
Es geht nur um GELD.
Es geht ausschliesslich um GELD und um „mein“ komfortables Leben…
Wollen sie so die Menschen zu GOTT führen?
Aber die Begründung, dass sie GELD brauchen „um ihre Aufgaben zu erfüllen“ wird nicht lange auf sich warten lassen…
„Den Bischöfen könnten wir,
obwohl es für das Land ein trauriges Ereignis wäre,
kein besseres Ende für ihre Laufbahn wünschen,
als den Verlust ihrer Güter und das Martyrium.“
Seliger Kardinal John Henry Newman
Solche Worte finde ich hier nie!
Wie sieht die Strategie der Altmessler aus?
Sie wollen Nachlässe, nicht Steuern die mal kommen oder auch mal nicht. Sie errichten mit den abgepressten Nachlässen Imperien (FSSPX in DE rund 83% des Budgets der letzten Jahre!!), die der HERR genau deswegen mit der Beseitigung der alten Ordnung untergehen liess.
Erkennt die Intention, die Verlogenheit, in der sie agieren und manipulieren. Dazu die Worte des HERRN, Markus Kap. 12:
38 Er lehrte sie und sagte: Nehmt euch in Acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Straßen und Plätzen grüßt,
39 und sie wollen in der Synagoge die vordersten Sitze und bei jedem Festmahl die Ehrenplätze haben.
40 Sie bringen die Witwen um ihre Häuser und verrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete. Aber um so härter wird das Urteil sein, das sie erwartet. :-O
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#9   SignumSalutis †   23:00:38 | Montag, 28. Februar 2011
Wer ist Frau Hüppi?
Sehr originelle Schweizer Namen lässt man sich in der Redax einfallen für die Ghostwriter!
Danke an Fr. Clarissa für die erhellenden Infos!
SignSal
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#8   polenpaule   21:09:07 | Montag, 28. Februar 2011
Damit, Sie, Allerwerteste,
Ihre konziliar verpesteten Kommentare zum besten geben können, und zwar zum Staunen der hier zum Teil versammelten Dummerschreiberlinge, aus denen Sie sich durch Ihre eloquente Schreibe abheben, aber keineswegs durch Ihre konziliare Unglaubensvertretung.
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#7   clarissa colonia   20:47:09 | Montag, 28. Februar 2011
Immer wieder gerne …
Der Vorvorgänger des amtierenden Bischofs hat ein Dekret erlassen, mit welchem er (§ 10, Abs. 2) die Finanzverwaltung der Diözese einem bestimmten Organ (Finanzkommission) übertragen hat, weil das staatliche schweizer Recht die kirchliche Steuererhebung an die Errichtung einer Körperschaft des öffentlichen Rechts gebunden hat.
Jedem Nachfolger hätte es freigestanden, das entsprechende Dekret seines Vorgängers zu widerrufen oder abzuändern.
Das ist nicht geschehen.
Weshalb nun das Lamento?
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#6   JohannWolfgangvonGoethe   20:04:23 | Montag, 28. Februar 2011
Augen zu und durch!
Wahrscheinlich wird sich hier wieder mal ein Kirchenfürst gegen seine Gläubigen durchsetzen – aber wiederum nicht durch Überzeugung, sondern durch Druck und Macht! Wer hier gegebn jemanden intrigiert, ist klar- der Huonder-Clan gegen seine eigenen Gläubigen, die sich anmaßen, ihre Meinung kundzutun um jetzt mundtot gemacht zu werden!
Beten wir für eine Kirche, die auch andere Meinungen gelten lässt und mit Kritik ein ganz klein wenig gelassener umgehen kann!
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#5   Lycobates   18:45:23 | Montag, 28. Februar 2011
Affentheater @lux in tenebris
Denn dann wird es auch dem letzten romtreuen Einfaltspinsel klar werden, dass an der aggiornamentösen Kirchenanarchie nicht die Medien, nicht diözesane Oligarchen, sondern letztlich niemand anderes als der Vatikan selbst die Hauptschuld trägt.
Das ist klar.
Warten wir ab, ob Herr Huonder …ww.catholic-hierarchy.org/bishop/bhuonder.html dieser, allerhöchsten Ortes geführten, Zerstörungstaktik tatsächlich zum Opfer fallen wird, und ob sich auch hier wieder bewährt: quod licet Iovi, non licet bovi…
(Zu einem gelungenen Distichon reicht es heute abend nicht)
Ein Gebet für den betroffenen blinden Blindenführer wäre auch angebracht. Als (putativer) Laie hat er keine priesterlichen od. bischöflichen Standesgnaden, die ihm zu Gebote stünden. Er wäre nicht der erste, der an dieser konziliaren Zerreibung menschlich zugrunde ginge. Quod Deus avertat.
Die Revolution frißt ihre Kinder, die trägen und säumigen zuerst.
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#4   lux in tenebris   18:13:35 | Montag, 28. Februar 2011
Der Vatikan macht sich zum Affen…
…wenn er Bischof Huonder fallen lässt! Denn dann wird es auch dem letzten romtreuen Einfaltspinsel klar werden, dass an der aggiornamentösen Kirchenanarchie nicht die Medien, nicht diözesane Oligarchen, sondern letztlich niemand anderes als der Vatikan selbst die Hauptschuld trägt. Dieses ängstliche Verstecken hinter dem Götzen „Einheit“, dem ein romtreuer Bischof nach dem anderen zum Fraß vorgeworfen wird, ist nicht mehr länger hinnehmbar! :-@ :)3
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#3   clarissa colonia   18:06:08 | Montag, 28. Februar 2011
Nun, soweit mir bekannt,
wurde die Finanzkommission als ordentliches Organ der Finanzverwaltung des Bistums Chur durch das bischöfliche Dekret vom 12. September 1986 konstitutiert.
Den Amtsnachfolgern hätte es frei gestanden, dieses bischöfliche Dekret zu widerrufen oder abzuändern – getan aber hat es keiner.
Damit wird man die Finanzverwaltung der Diözese als rechtmäßig und mit dem kanonischen Recht konform ansehen müssen.
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#2   Evelynn van der Meer   18:04:20 | Montag, 28. Februar 2011
Keine Feststelltste.
klausvonjaus könnte sonst Plagiatsvorwürfe erheben.
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#1   kristall   18:02:13 | Montag, 28. Februar 2011
BISCHOF HUONDER !!!
SOLLTE NICHT SCHLAFEN !!! DIE WÖLFE GEHEN ZUM TOTALEN ANGRIFF ÜBER !!!! >:) ;-) :-! :-[ ^-^
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