17:18:41 | Montag, 28. Februar 2011
Die Kirchenfeinde, die Papst Johannes Paul II. mit der Absetzung von Bischof Wolfgang Haas von Chur gestärkt hat, sind in der Diözese immer noch am Werk. Von Beatrice Hüppi.
(kreuz.net) Der jüngste
Brief von Bischof Vitus Huonder von Chur an den Klerus und die pastoralen Mitarbeiter
kam nicht zufällig.
Elf Dekane der Diözese Chur haben eine Stellungnahme gegen den Bischof unterschrieben.
Außerdem war der Präsident der sieben Kantonalkirchen, Werner Inderbitzin – ein christdemokratischer
Alt Landammann des Kantons Schwyz – in Rom, um gegen den Bischof zu intrigieren.
Er wollte einen Visitator
erbitten. Nach einer entsprechenden Einflußnahme durch die Kirchensteuergewaltigen hätte diese zu dem
Ergebnis kommen sollen, daß Mons. Huonder nicht mehr tragbar sei.
Die Verschwörung wurde aber ruchbar.
Jetzt wird die Diözesanleitung den Römern reinen Wein einschenken.
Rom würde der Diözese den endgültigen
Todesstoß geben, wenn nach Mons. Haas ein weiterer Churer Bischof in die Wüste gejagt würde, nur weil
er im Sinne des Papstes gearbeitet hat.
Kanonikus Andreas Rellstab hat sich in seiner Funktion ganz auf
die altliberale Schiene begeben.
Pflichtwidrig spannte er mit den altliberalen Churer Generalvikaren
Martin Kopp und Josef Annen gegen den Bischof zusammen.
Mons. Huonder wollte ihn auf Sommer 2011 als
neuen Generalsekretär der Schweizerischen Bischofskonferenz wegloben.
Doch Kanonikus Rellstab hat es
vorgezogen, eine Pfarrei zu übernehmen.
Den Zeitpunkt seines Amtsverzichtes hat er bewußt so gewählt,
um den Bischof in Bedrängnis zu bringen.
Jene Leute, die damals erfolgreich gegen Bischof Haas gearbeitet
haben und heute teilweise schon hohe Pensionen beziehen, arbeiten immer noch gegen die gegenwärtige Diözesanleitung
zusammen, um den romtreuen Kurs zu sabotieren.
Der oben genannte Inderbitzin spielt dabei eine wichtige
Rolle.
Er ist ein profilierungssüchtiger Ex-Politiker, der sich heute auf Kosten der Kirche jene Geltung
verschaffen möchte, die ihm als Regierungsrat verwehrt blieb.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#12
vitrivius2010 20:13:00 | Mittwoch, 2. März 2011
#11
monens 13:43:15 | Dienstag, 1. März 2011
#10
Botschafter 09:31:12 | Dienstag, 1. März 2011
#9
SignumSalutis † 23:00:38 | Montag, 28. Februar 2011
#8
polenpaule 21:09:07 | Montag, 28. Februar 2011
#7
clarissa colonia 20:47:09 | Montag, 28. Februar 2011
#6
JohannWolfgangvonGoethe 20:04:23 | Montag, 28. Februar 2011
#5
Lycobates 18:45:23 | Montag, 28. Februar 2011
#4
lux in tenebris 18:13:35 | Montag, 28. Februar 2011
#3
clarissa colonia 18:06:08 | Montag, 28. Februar 2011
#2
Evelynn van der Meer 18:04:20 | Montag, 28. Februar 2011
#1
kristall 18:02:13 | Montag, 28. Februar 2011