(kreuz.net, Vatikan) Am Anfang des Doktorats von Prälat Georg Gänswein stand im Jahr 1986 ein „Auftrag“
des damaligen altliberalen Erzbischof Oskar Saier († 2008) von Freiburg – nicht die „eigene Entscheidung
einer Karriereplanung“.
Das beteuerte der Privatsekretär des Papstes in einem Artikel für die deutsche
Tageszeitung ‘Welt’.
Der Text erschien im Rahmen einer Artikelserie von Prominenten über ihre Doktorate.
Die Beiträge stehen unter dem peinlichen Titel: „Wie ich meine Doktorarbeit (selbst) geschrieben habe“.
Mit der Reihe will die ‘Welt’ die Medienkampagne gegen den deutschen Kriegsminister und Doktorats-Plagiator
am Kochen halten.
Zeit der Askese
Mons. Gänswein bezeichnet das Doktoratsstudium in Kirchenrecht als
eine „Zeit der Askese“.
Zuerst habe er drei Jahre an seinem Lizenziat gearbeitet.
Ab dem zweiten Lizenziats-Jahr
arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent bei Prälat Winfried Aymans (74) – seinem späteren Doktorvater.
Neben dem Doktorat war er Richter am Erzbischöflichen Metropolitan-Gericht von München und Freising.
Seelsorglich wirkte er in der Münchner Pfarrei Sankt Peter am Münchener Marienplatz.
Prälat Gänswein
schrieb seine 270 Seiten langes Doktorarbeit in zwei Jahren.
Er behandelte die unsterbliche Frage, inwieweit
der Codex von 1983 die Vorgaben des Zweiten Vatikanums übernommen habe.
Natürlich kam er zum Ergebnis,
daß die Umsetzung gut gelungen sei.
Für seine Arbeit überprüfte der Geistliche viele Dokumente und
wissenschaftliche Veröffentlichungen.
Als Doktorand mußte er sich die Zeit „spartanisch“ einteilen –
schreibt Prälat Gänswein – „fast ohne Freizeit, in großer Konzentration, um die vielschichtigen Aspekte
und Zusammenhänge eines höchst komplexen Themas zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammenzufassen und
den Befund überzeugend auszuformulieren“.
Auch das pro-Forma Rigorosum – die mündliche Prüfung nach
der schriftlichen Arbeit – beschreibt Prälat Gänswein als aufreibend.
Die Benotung mit der Bestnote
„summa cum laude“ empfand er als eine „enorme Befriedigung, Freude und Genugtuung“.
Die Doktoratszeit
bleibt dem Prälaten als „schwerste Prüfung meines akademischen Lebens in Erinnerung“.
Es sei eine herausragende
Probe für viele Prüfungen und Herausforderungen im weiteren Leben gewesen.
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30 Lesermeinungen
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@Izmet Necist Endlich sagt mir einer, warum der nicht da war. @Der Rabe Die Doktortitel sind vor allem
der Zugang zu einem Lehrstuhl an der Uni; wenn einer auch diesen zweiten Schritt geschafft hat, dann ernähren
sie den Mann durchaus, egal welchen Blödsinn er dann vertritt.
wer hat denn etwas vom doktortitel, …doch nur der träger des eitlen titels den er fortan wie einen
orden vor sich hertragen wird. dr.dr. petrus prof. johannes dr.prof von und zu jesus. gottlobe hatten
die apostel keine eitlen titel vor sich herzutragen und jesus liegt bestimmt gar nichts daran.
Eine „Zeit der Askese“? JA! diese stünde dem ratzinger sehr gut! NEIN, er damit bei weitem KEIN vorbild
der tugenden und steht damit bei weitem NICHT IN DER NACHFOLGE UND WAHRHEIT GOTTES!
@Rudolfus In einem solchen Herrschaftsstaat muß doch auch der Gnadentod der entstellt und schwer behindert
Geborenen weit verbreitet und akzeptiert gewesen sein, als alte Praxis des getauften Volkes. Sie alter
Narr! Wenn es Praxis war, dann war es nicht gut. Und ob es Praxis war, das kann man nicht mit so halbseidenen
Schlüssen erschließen!
@SignumSalutis: Ich berufe mich auf große Denker und die Praxis des christlichen Volkes. Wenn ich mir
die jahrhundertelange weltliche Herrschaft des Papstes, die 1870 endete, vorstelle, kann ich mir nicht
vorstellen, daß dies nicht immer bereits die Praxis war, entstellt und schwer behindertem Leben sofort
den Gnadentod zu bereiten. Das ist die Pflicht der Christen. Die Humanitätsduselei ist erst sehr spät
gekommen. Ich sehe da keine Vereinbarkeit zur Herrschaft der Päpste, die in anderen Fragen allerdings
auch sehr grausam war. So waren brutalste Folter und brutalste Hinrichtungen auch unter der Herrschaft
der Päpste gang und gäbe: besonders beliebt natürlich das Lebendigverbrennen, selbst durch fromme Päpste,
die auch 12 Arme an ihren Tisch luden, und diese eigenhändig bedienten, barfuß Basiliken besuchten:
Dieselben zeigten keine Gnade, wenn etwa Giordano Bruno im Namen des Papstes verbrannt wurde. (Ich glaube,
es war unter Clemens VIII. Aldobrandini, der die genannten Werke der Frömmigkeit verrichtete und Giordano
Bruno auf den Scheiterhaufen schickte. In einem anderen prominenten Mordfall, in dem ein tyrannischer
adeliger Familienvater ermordet wurde, ließ er die Tochter köpfen, den Sohn vierteilen. Appelle an den
frommen Papst nützten nichts. Derselbe Papst soll auch für den 2. Oktober das Schutzengelfest eingeführt
haben, das aus dem frommen Spanien stammte.) In einem solchen Herrschaftsstaat muß doch auch der Gnadentod
der entstellt und schwer behindert Geborenen weit verbreitet und akzeptiert gewesen sein, als alte Praxis
des getauften Volkes.
„Gnadentod …“ Sog. „Gnadentod“: H. Rudolfus, Sie halten ja hartnäckig an der irrigen Annahme fest,
Menschen könne man (wie einem leidenden Hund) den „Gnadentod“ geben. Woher wollen Sie denn wissen, ob
diesem Menschen das Sterben eine Erlösung ist? Sind SIE Herr über Leben und Tod? Wer darf dann dieses
Gnadentodes sterben? Schwerstbehinderte? Demente Alte? Wachkomapatienten? Ungeborene mit schweren Fehlbildungen?
Wo wollen Sie da eine Grenze setzen. Sehen Sie nicht in welche ethische Gesellschaft Sie sich da begeben?
Letztlich postulieren Sie damit „lebensunwertes Leben“ – wer dies so beschrieben hat, wissen Sie sicher
auch! Nennen Sie mir bitte ein kirchliches Lehrdokument, dass Ihre Sichtweise rechtfertig! SignSal
@undogmatisch ( 11:12) „Guttenberg tritt zurück… längst überfällig“ Das hört sich so an, als ob
seine Ihrer Meinung nach höchst sinnvollen Amtsgeschäfte endlich von einem Nicht-Plagiator erledigt
werden sollten.
@SignumSalutis: Meinen Nachnamen samt Doktortitel, den ich nicht beanspruche, können Sie weglas- sen.
BM Freiherr zu Guttenbergs Abgang bedaure ich sehr (wenn die Meldung, die hier zu lesen war, stimmt).
Denn er plante die Förderung der Universitäten, die Diplomarbeiten erstellen, die nichts anderes als
zusammenkopierte Texte sind, also die Würdigung der Gedanken anderer Ideen. Das ist doch etwas, auch
von anderen Gedanken begeistert zu sein. Die Begeisterung für andere Gedanken zeichnet einen Menschen
aus. Diese Begeisterung war Herrn Freiherr zu G. immer anzusehen. Gnadentodtheorie: Kürzlich wurde erwähnt,
daß die Tötung schwer behindert geborenen Lebens auch in den USA praktiziert wurde, und sicherlich von
vielen US-Bürgern auch noch wird. Das Argument des Mitleids ist ein gewichtiges Argument für ein christliches
Volk. Ich erinnere an die Contergan-Opfer. In der DDR wurde das Mittel nie zugelassen, weil die DDR-Ärzte
fähiger waren und erkannt haben, daß dies Auswirkungen auf die Leibesfrucht haben könnte. Auch heute
noch wird das Mittel in einigen Ländern verkauft, wie Brasilien, als Antilepramittel. Wegen der Verwechslung
mit einem Abtreibungsmittel werden dort immer wieder solche Kinder geboren (es ist auf der Packung eine
durchgestrichene schwangere Frau abgebildet, weswegen abtreibungswillige Mütter das Mittel für ein Abtreibungsmittel
halten, wenn sie nicht lesen können, wie in Brasilien vielerorts gegeben). Quelle: Johannes Jürgenson,
‘Die lukrativen Lügen der Wissenschaft’. Diesen sollte man aus christlicher Nächstenliebe den Gnadentod
nicht verwehren.
Die Dissertation über CIA-Strahlen … von Dr. Rudolfus Sontwas möchte ich gerne mal lesen. Inklusive
einer moraltheologischen Begründung für Euthanasie. Das wird sicher spannend! SignSal
#14 undogmatisch 12:17:55 | Dienstag, 1. März 2011
@Guntram ja ja, wenn einem was nicht in den Kram passt, dann ist die linke Medienhetze schuld…Ihrer
Meinung nach hat dieser Herr also nicht rücksichtslos seine vermeintliche Doktorabeit zusammengekupfert
?
Rücktritt nach all der linken Medienhetze, schein Zu Guttenberg zurückgetreten zu sein. Jetzt wird das
Einhauen der linken Kulturschickeria noch mehr Spaß zu machen.
@???: Pseudowissenschaftliche Arbeiten von pseudokatholischen Häretikern der V2-Sekte? Die Wahrheit ist,
daß die „pseudowissenschafftlichen Arbeiten“ der Modernisten nicht einmal katholisch sind. Die Fakultäten
sind auch nicht mehr katholisch. Darum wird dort auch kein Katholik studieren können. Die studieren an
einigen wenigen noch verbliebenen römischen und anderen Universitäten, auch bei der PB St. Pius X. Deren
wissenschaftliche Arbeiten sind im Gegensatz zu den pseudowissenschaftlichen Pseudoarbeiten katholisch,
und werden von den Modernisten, die die Novus-Ordo-Sekte leiten auch gar nicht rezipiert, weil sie eben
eine andere Glaubensrichtung sind. Die echten Katholiken haben jahrhundertelang die Wissenschaft der Kirche
hervorgebracht. Deren Arbeit hat die heutige Kirche erst ermöglicht, Sie hochmütiger Dummkopf. Die V2-Modernisten
ab den 1960ern haben das Kirchenruder an sich gerissen, die Kirche zerstört und lassen nun nur noch Antikatholiken
studieren. Von Wissenschaft keine Spur, nur Pseudowissenschaft, um die Kirche zu zerstören. Die Lehmann-Sekte
haßt die Kirche und verfolgt Katholiken. Die Kirche ist sicher nicht auf Herrn Lehmann oder auf das apostatische
Deutschland beschränlt.
WIE DER HERR, SO DAS GSCHERR: Multikulti Ratzinger: Der Verschleierungskünstler Wie niemand auf der Welt
versteht es Benedikt XVI., seine Absichten zu verschleiern. Die weniger Intelligenten nicken mit dem Kopf
angesichts seiner Formulierungskunst, die Wissenden aber entnehmen seinen gekünstelten Worten (Ludwig
Reiners würde ihn zerfetzen), die der einfache Christ gar nicht versteht, den Kern seiner Botschaft.
Und diese lautet: Tun wir alles, um eine Welteinheitsreligion zu gründen. Beispiele: Nach einem Gesprächsabend
in der Katholischen Akademie in Bayern am 19. Januar 2004 wurde von dieser in ihrer Themenreihe „zur debatte“
(Nachdruck zur debatte 1/2004, 3/2005) eine Stellungnahme von Joseph Kardinal Ratzinger abgedruckt, aus
der wir zitieren: „Interkulturalität erscheint mir heute eine unerläßliche Dimension für die Diskussion
um die Grundlagen des Menschseins zu bilden, die weder rein binnenchristlich noch rein innerhalb der abendländischen
Vernunfttradition geführt werden kann… (ETIKA: Benedikts „message“: interkulturell statt rein christlich!)
Vor allem ist es wichtig, daß es innerhalb der kulturellen Räume keine Einheitlichkeit mehr gibt, sondern
daß alle kulturellen Räume durch tiefgreifende Spannungen innerhalb ihrer eigenen kulturellen Tradition
geprägt sind. (ETIKA: Wie recht, er sorgt selbst dafür, vor allem in der christlichen Kirche, wie schon
sein Vorgänger Wojtyla!) … Was folgt aus alledem? Zunächst einmal, so scheint mir, die faktische Nichtuniversalität
der beiden großen Kulturen …
Natigall ik dir trappsen! Ja, manche akademische Arbeit ist auch tatsächlich selbst geschrieben. Vielleicht
forscht ein rüstiger Rentner ein wenig, um zu schauen, ob es hier zum Freiherren von und zu Guttenberg
oder auch konziliaren „Größen“ gibt! Das wäre übrigens ein Auftrag für Clarissa, die dazu auch die
Fähigkeiten hat.
Kriegsminister und Doktorats-Plagiator Fällt kreuz.net nichts besseres ein…? Übrigens offiziell in
der Bundesrepublik ist der Titel: Verteidigungsminister, falls das nicht bekannt sein sollte…
kr*z.n*t wird immer widerlicher. Ein abschreckendes Beispiel, wie aus einer –-vielleicht berechtigten--
kritischen Haltung gegenüber negativen Enwicklungen in der Kirche eine buchstäblich satanische Haltung
der Negativität wird. Satan ist der Ankläger, der in seiner Kälte und Lieblosigkeit einen unfehlbaren
Blick für alles Negative hat.
teidigt jetzt kreuz.net diesen Betrüger Guttenberg ? Und wenn schon in wiederholt infamer Weise von Medienkampagnen
gesprochen wird: Wer denn, wenn nicht die Medien, haben denn den Guttenberg so hochgejubelt ? Jetzt, wo
es offensichtlich ist, dass dieser Herr betrogen hat, auf Teufel komm raus, da wird den Medien untergeschoben,
eine Kampagne gestartet zu haben…ja gehts noch ? Hier herrscht der komplette Realitätsverlust
Wo bleiben… … herzeigbare (und damit beachtbare, nicht diese pei9nlichen, unter jedem wissenschaftlichen
Anspruch liegende Pamphlete) Dissertationen der Konzilskritiker?
Natürlich ist die Umsetzung der Räbersynode bestens gelungen , weil z.B. im neuen Pseudo-Recht die Freimaurer
nicht mehr automatisch exkommuniziert sind…
Kommentar … seine 270 Seiten langes Doktorarbeit Er behandelte die unsterbliche Frage, inwieweit der
Codex von 1983 die Vorgaben des Zweiten Vatikanums übernommen habe. Form und Inhalt dieses Kommentares
lassen ahnen, dass der Autor desselben mit einer Dissertation selbst offensichtlich überfordert wäre.
SignSal