Zölibat
Das ist der Grund, warum sie den Zölibat hassen
Der Chefredakteur des ‘Sonntagsblatts’ der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat die Pamphletisten mit einem besonders verlogenen Artikel verteidigt. Ein Kommentar.
Schlotthauer im 'katholischen Sonntagsblatt'
Schlotthauer im ‘katholischen Sonntagsblatt’
(kreuz.net) Reiner Schlotthauer ist der Chefredakteur ‘Katholischen Sonntagsblatts’ für die Diözese Rottenburg-Stuttgart.

In der aktuellen Ausgabe seines Blättchens hat er einen hinterhältigen Karnevals-Artikel zugunsten des Theolunken-Pamphlets geschustert.

Der Maskenball des Unparteiischen

Seinen Beitrag zur Irreführung der Leser beginnt Schlotthauer hinter der Maske des Unparteiischen.

Der von den deutschen Amtsbischöfen gewünschte Dialogprozeß „könnte sogar Freude bereiten, wenn nicht immer die gleichen Rituale bemüht würden“ – stöhnt er.

Nach der Publikation des Pamphlets sei „oft mehr Mißgunst als Vertrauen zu spüren“.

Um die „eigentliche Sache“ geht es selten – plätschert Schlotthauer unverdächtig dahin.

Er erhebt sich über die Parteien:

„Die sich per Unterschriftenliste selbst zu Gegnern und Befürwortern ernennen, verbeißen sich geradezu im Zölibat, als ob es nicht noch Wichtigeres zu reformieren gäbe.“

Der Maskierte schwingt sein Tanzbein

In der Auseinandersetzung gehe es „schon lange nicht mehr“ nur um einen bloßen Zwist von angeblich Progressiven und Konservativen – schlottert Schlotthauer immer noch im luftleeren Raum.

Das seien „unscharfe Begriffe“.

Für den Blättchen-Chefredakteur sind die „Bilder“ das Problem:

„Es handelt sich derzeit um eine Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen Weltbildern, Kirchenbildern, Glaubensbildern und letztlich und vor allem – von Gottesbildern“ – erklärt er pittoresk.

Nein, lieber Schlotthauer. Die Bilder sind nicht das Problem. Bilder – zumal Gottesbilder – sind sogar verboten.

Die Kirche ist keine Gemäldegalerie, wo von Menschen gemalte Götzen hängen.

Die Kirche ist Hüterin der göttlichen Wahrheit, nicht einer schlechten Photokopie davon.

Um die Wahrheit geht es – nicht um Bilder.

Die Maske fällt

Nachdem Schlotthauer seinen Lesern das Fell über die Ohren gezogen hat, läßt er seine Maske fallen.

Mit dem großen Pinsel malt er unvermittelt ein schwarz-weißes Gottesbild:

„Ist Gott ein liebender und barmherziger Gott, oder ist er ein strafender und zorniger Gott? Will er das Heil weniger, vieler oder aller?“

Jetzt ist klar: Schlotthauer tischt den altliberalen Opium-Gott der religiösen Vertröstung auf.

Doch um seine Frage zu beantworten:

• Jawohl: Gott ist ein liebender, barmherziger, strafender und zorniger Gott.

Und:

• Er will, daß alle – wenn sie wollen – gerettet werden, wobei das Evangelium an zahllosen Stellen sagt, daß de facto nur wenige den Weg in den Himmel suchen und finden.

Die Dialogverhinderer wollen den Dialog

Schlotthauer bemitleidet die Bischöfe. Sie seien nicht zu beneiden – meint er hinterlistig:

„Sie wollen zu etwas einladen, was viele Katholiken erst lernen müssen: Dialog.“

Ach so?

Das Mitleid mit den Bischöfen ist ein Ablenkungsmanöver, um einen Angriff auf die „dialog-feindlichen“ Katholiken zu lancieren.

Doch in den letzten vierzig Jahren wurde der Dialog nicht von den Katholiken, sondern von altliberalen Kirchenfunktionären wie Schlotthauer unterbunden.

Diese haben die Kirche in der Zeit der Konzils-Jakobiner ohne Widerrede und Dialog in Grund und Boden geritten.

Erst das Internet hat die Karten neu gemischt.

Seit wann interessiert der Glaube die Altliberalen?

Zuletzt steht Schlotthauer dünn bekleidet vor dem Leser:

„Hoffentlich wissen die Bischöfe auch jene richtig einzuschätzen, die sich in diesen Tagen als die besseren Gläubigen bezeichnen“ – hofft er.

Nun rächt sich, daß Altliberale wie Schlotthauer den Glauben Jahrzehntelang belächelt, relativiert verdreht und ignoriert haben.

Und jetzt wollen sie plötzlich auf ihren „Glauben“ pochen?

Man kann im Leben nicht alles haben.

Die Angst der Altliberalen ist berechtigt

Es gehört in solchen Fällen zum obligatorischen Ritual, mit der altliberalen Angst-Luftmasche herumzufuchteln.

Entsprechend ortet Schlotthauer bei den Katholiken „Angst“.

Sich für den „besseren Gläubigen zu halten“ sei meist „nur ein Zeichen von Unsicherheit und leider auch von Angst“ – psychologisiert er.

Doch wie steht es um die Angst der Altliberalen?

Sie können inzwischen nicht mehr leugnen, daß ihre Konzils-Titanic absäuft wie eine aufgedunsene Wasserleiche.

Schlimmer noch: Wer in diesen Zeiten noch am Glauben interessiert ist, hat mit dem abgegriffenen Altliberalismus so wenig am Hut wie ein Kartäuser mit dem Karneval.

Die Zukunftsangst der Altliberalen ist somit berechtigt.

Das ist die Lebenswirklichkeit

Dem Redakteur bleibt nichts anderes übrig, als mit altliberalen Ladenhütern um sich zu werfen:

„Die entscheidende Frage ist doch »Entfernt sich der Planet Kirche von der Lebenswirklichkeit?«“ – deklamiert er.

Auch den Appell an die „Lebenswirklichkeit“ hört man in seinen Kreisen immer wieder.

Mit der „Lebenswirklichkeit“ ist man besonders deutlich konfrontiert, wenn man die altliberale Dekadenz betrachtet und daraus die Konsequenzen zieht.

Die nach dem Konzil erfundene Zeitgeist-Kirche ist radikal gescheitert.

Der Massenabfall der Neugläubigen spricht eine deutliche Sprache.

Aber das ist für die lebensfremden Altliberalen – leider – immer noch kein Grund, sich der „Lebenswirklichkeit“ zu stellen.

Emotionen statt Argumente

Der Lebenswirklichkeit zieht Schlotthauer die Weinerlichkeit vor:

„So weit ist es schon gekommen, daß Menschen, die ihre Kirche lieben und entwickeln wollen, als Kritiker hingestellt werden.“

Erwartet er von seinen Lesern, daß sie sich ins Taschentuch schneuzen?

Man kann es gerne wiederholen:

Das Theolunken-Pamphlet enthält staubige Forderungen, die von den Protestanten umgesetzt wurden und diese erfolgreich in den Abgrund geführt haben.

Ein seichter Emotionalismus führt an diesen Fakten nicht vorüber.

Jawohl, warum werden sie nicht protestantisch?

Doch Schlotthauer heult unbeirrt weiter: Den Pamphletisten werde geraten, „evangelisch zu werden“.

Das würzt er mit einem Schluß Empörung:

„Unglaublich: Dies entlarvt zweierlei: eine um Grunde abwehrende Haltung gegenüber der Ökumene sowie die Haltung eines Fundamentalismus, der sich zuletzt ermutigt fühlt, immer lauter zu werden.“

Doch statt in Gram zu versinken, soll Schlotthauer die von ihm aufgeworfene Frage beantworten:

Warum werden die Pamphletisten, die sowieso eine Protestantisierung der Kirche wünschen, nicht evangelisch?

Die Antwort: Weil sie für ihre windigen Überzeugungen nicht mit ihrem Leben, ihrer Karriere und ihrem Monatslohn einstehen wollen.

Das ist auch der Grund, warum sie den Zölibat hassen.
      
50 Lesermeinungen
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#51   Tomás   12:17:19 | Freitag, 8. Juli 2011
Warum sollte jemand, der ungültig geweiht ist, den Glauben nicht hat und nicht betet, keusch leben?
Die Zölibatspflicht ist in der Tat in der Konzilssekte total fehl am Platz und es ist nur nocht eine Frage der Zeit, bis diese Pflicht, die in der Praxis kaum Beachtung findet, offiziell abgeschaft wird.
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#50   hiti   10:35:40 | Dienstag, 8. März 2011
Damit wir unseren Vater erkennen.
Sonst geraten wir in Gefahr, andere Dinge wie eban das Fleisch anzubeten, das Geld, Karriere usw.
Und damit laufen wir Gefahr das Ewige Leben zu verlieren.
Deshalb
fg
Hiti
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#49   Sefirot   09:02:18 | Dienstag, 8. März 2011
Wieso brauchen wir
die Anbetung…?
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#48   hiti   08:57:43 | Dienstag, 8. März 2011
Das ist meine Überzeugung!
Es genügt, das Leben Jesu zu betrachten.
Gott braucht nicht Anbetung, WIR brauchen sie!
fg
Hiti
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#47   Palmström   08:38:56 | Dienstag, 8. März 2011
hiti@ Sind Sie Priester, dass Sie diese Worte
im Brustton innerster Überzeugung so dartun können oder haben Sie das einem ältlichen Zölibats-Lehrbuch entnommen… ?
Ob G*tt angebetet werden will von Sprüchemachern, Verleumdern und Menschenverachtern, wage ich ernsthaft zu bezweifeln…
Ich denke mal, dass er darauf sehr gern verzichtet. Was sollte auch ein G*tt, der menschliche Anbetung braucht… ?
Anbetung gibt es nur im Geist und in der Wahrheit, sonst soll man die Griffel davon lassen…! :-O
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#46   hiti   08:32:59 | Dienstag, 8. März 2011
Nein, der Priester ist zur Ganzhingabe berufen!
Das ist der Grund des Zölibates!
Das wird heute als Einengung empfunden, ist es aber nicht!
Auch deshalb, weil die heute gelebte Sexualität so vor Gott nicht richtig ist! Die Lehre der RKK ist genau richtig, denn ansonsten wird sie zum Gott und bei vielen ist das der Fall:
Sie beten nicht Gott an, sondern das Fleisch!
fg
Hiti
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#45   kath20   04:30:30 | Dienstag, 8. März 2011
Aber…
Und wie sieht es bei den verhehirateten Pastoren der evangelischen GLaubensgemeinschaft aus? Nicht besser… eher schlechter… trotz Heirat!
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#44   Thomasius   08:04:25 | Montag, 7. März 2011
kath20
Wie Sie wissen, sind Zölibatäre – vielleicht leider – eine aussterbende Rasse.
Andererseits Verheiratete kennen das Familienleben als Eltern aus eigener Anschauung.
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#43   kath20   04:26:59 | Montag, 7. März 2011
Thomasius
Aber mit Familie sicherlich noch weniger!
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#42   Thomasius   21:10:46 | Sonntag, 6. März 2011
kath20: Priester sind nicht nur Egoisten
sie haben sich in erster Linie um ihre Gemeindemitglieder zu kümmern. Pastorale Räume von 50 000 Gemeindemitgliedern können nicht sachgerecht betreut werden.
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#41   kath20   04:26:27 | Freitag, 4. März 2011
Lieben die Liebe
Im Zölibat liebe ich doch jemand: Gott! Und was kann einen mehr erfüllen als die Liebe zu der Liebe schlechthin.
Leben sie zölibatär Palmström? Ich schon – und man kann den Zölibat leben – ja- ganz Gott lieben ist schön.
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#40   Palmström   16:45:36 | Mittwoch, 2. März 2011
Welcher entwickelte Mensch würde und
könnte auch so ein Ungeheuer wie den Zölibat lieben,
wenn man ihn schon hassen kann. Das reicht doch an
Zuwendung.
Lieben…aber um Himmelswillen wie und wo… und wann? Lieben lässt sich nun mal nicht zölibatär. Dazu gehören immer Zwei… Dass sich gegen diese Binsenweisheit so viel Hirne versperren können…
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#39   kath20   04:30:53 | Mittwoch, 2. März 2011
Rottenburg Stuttgart
Das Problem bei diesem Blatt ist, dass es das Machtmittel des Bischofs Fürst ist. Der Pressesprecher ist sein Sprachrohr. Fürst ist bekannt für seine Aniromampagnen. Wer hat in seiner Pfafgemeinde damals Kniebeugen abgeschafft: Fürst. Wer zog als erstes gegen den hl. Vater: Fürst.
Es reicht.
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#38   Simon Boccanegra   21:38:51 | Dienstag, 1. März 2011
Erst das Internet hat die Karten neu gemischt
Nach dem Konzil haben sich die Revolutionäre unter den Nagel gerissen, was Wert besaß und was ihnen Macht verschaffte: Das Kirchenvermögen, die gut bezahlten Posten und die kirchlichen Massenmedien zur Absicherung ihrer Macht. Sie konnten so ihre zersetzende Arbeit hoch besoldet innnerhalb der Kirche fortsetzen und ihre Macht sichern. Daß sie die unter Opfern aufgebaute Kirche usurpierten und mißbrauchten, machte ihnen nichts aus.
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#37   Palmström   21:04:09 | Dienstag, 1. März 2011
Auch eine Blaumeise verzapft manchmal
Hirnschei.e… :-D :-D :-D
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#36   Walther von Stolzing   18:59:51 | Dienstag, 1. März 2011
Das Zweite Vatikanum
hat den Zölibat bekräftigt. Das sollte doch für die Konzilsgläubigen Grund genug sein, dieses Gähn-Thema als erledigt zu betrachten. Oder etwa nicht?
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#35   Blaumeise   18:41:50 | Dienstag, 1. März 2011
Übrigens: „Petition Pro Ecclesia“- jetzt über 8000 Unterzeichner. Sehr erfreulich.
Zurück zum Thema: Der Artikel ist gut gemacht. Die Lächerlichkeiten der „Altliberalen“ in der Kirche werden aufgedeckt. Gut so.
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#34   Sycamore   16:41:39 | Dienstag, 1. März 2011
Nee … das kann doch nicht wahr sein! Der Zölibat schon wieder! – bejorommer, shut up!
bejorommer verweist auf sein schon morsches swr. Stück
und wirft das Thema Zölibat – pardon, Pflichtzölibat – in die Runde. Wie im pawlowschen Reflex geht die Diskussion über den Zölibat wieder los … als ob das Thema nicht schon ‘ad nauseam’ überall besprochen worden wäre.
Gibt es noch etwas darüber zu sagen, das nicht schon zig mal gesagt worden wäre?
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#33   Vogel   16:18:18 | Dienstag, 1. März 2011
DEBATTIERKLUB
man kann sich doch über etliche Dinge unterhalten, vielleicht werden einem dann persönlich auch einige Dinge klarer.
Wenn man diskutiert muß man ja nicht die KIRCHE komplett ändern wollen und auf den KOPF stellen.
Es gibt in der Kirche Dinge, die nicht richtig laufen, z.B. der Mißbrauchsskandal, usw. DIESE DINGE sollte man schon beim Namen nennen und ändern können.
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#32   Evelynn van der Meer   16:07:40 | Dienstag, 1. März 2011
13:57 „Die Kirche ist KEIN „Debattierclub“, im „Neuererdeutsch“ auch „Dialog“ genannt !“
Daher wundern sich ja viele, warum man ausgerechnet mit den Piusbründern einen Dialog führt, die wesentliche Teile der Kirche (Vatikanum 2) ablehnen, aber mit denjenigen, die die Kirche anerkennen, aber Änderungen anmahnen, ein Dialog so problematisch sein soll…
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#31   Cappadocius   15:54:17 | Dienstag, 1. März 2011
@ polenpaule
insofern ist allein anhand des Names dieses konziliaren Wurstexmplares sein gesamtes Denken und Geschreibsel zu verstehen.
Nee, is klar.
Wer Schotthauer heißt, neigt also aufgrund seines Namens zur Angst und zum Verleumden.
Sonst noch was?
Was können Sie mir über Menschen sagen, die Meier heißen, Müller, Schmidt, Lefebvre und Schönhuber?
Gibt es vielleicht weitere Kriterien, die es ermöglichen, einen Menschen auf den ersten Blick einordnen zu können? Vielleicht Hautfarbe, Hakennase oder sowas?
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#30   polenpaule   15:37:23 | Dienstag, 1. März 2011
Nun, der Name
ist schon Begriff. Wer „Schlotthauer“ heißt, neigt zum einen zur Angst = „schlottern“ und zum anderen zum „Hauen“ = zuschlagen und verleumden, insofern ist allein anhand des Names dieses konziliaren Wurstexmplares sein gesamtes Denken und Geschreibsel zu verstehen. Das einzige, das erforderlich ist, nachdenken und das mögen die Konziliaren nicht!
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#29   bejorommer   15:19:35 | Dienstag, 1. März 2011
Monens – die Kirche ist heilig und…
Was Du da schreibst wäre wunderbar, wenn es denn so wäre. Fakt ist doch aber, daß Rom und der Vatikan sich unendlich weit von Gott, Jesus und dem Evangelium entfernt haben und so, verständlicherweise, immer mehr an Glaubwürdigkeit und Akzeptanz bei den Gläubigen, verlieren.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
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#28   Rudolfus   14:54:54 | Dienstag, 1. März 2011
Der Artikel des Chefredakteurs ist aus Sicht der modernistischen Staatssekte, der er angehört,
völlig „rechtgläubig“, genau das, was die Modernistenbischöfe und deren Universitäten samt deren Klerus und Angestellten lehren, nicht die katholische Lehre, in deren Namen sie auftreten, und in der sie sich vom liberalen Modernistenpapst anerkennen lassen, sondern eine dogmaleugnende Modernistensektenlehre, die auch nur mehr in manchen Sakramenten eine katholische Liturgie zelebriert, jedenfalls nicht mehr im hl. Opfer des Altares, das nur mehr eine Fraternisierungsfeier darstellt.
Jeder im überlieferten Glauben gebildete Katholik müßte längst erkannt haben, daß dies zwar noch die früheren Organe der Kirche sind, daß diese aber längst nicht mehr von Katholiken geführt werden, Lippenbekenntnis zum häresieduldenden Papst hin oder her.
Die rechte antimodernistische Lehre bewahrt sich nicht grundlos in der moralisch und lehrmäßig diszipliniert geführten Priesterbruderschaft des heiligen Pius X., auch wenn diese sich außerstande sieht, einem häretiker- und häresiebegünstigenden Papst zu gehorchen (vgl. die nahezu idente Arianismuskrise mit ähnlichen Päpsten, denen der hl. Bischof Athanasius der Große widerstand).
Das Schismatikertum der Modernistenstaatssekte schlägt sich auch im Disziplinarungehorsam dem Papst gegenüber nieder, der erklärt hat, daß alle Katholiken frei sind, aus dem Staatskirchensteuerverein auszutreten. Die Staatsbischöfe widersetzen sich ausdrücklich, alleine aus Geldgier, und exkommunizieren alle Katholiken, die sich in Einheit mit dem Papst abmelden!
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#27   Cappadocius   14:30:09 | Dienstag, 1. März 2011
@ monens
Wie erklärt sich dann, dass es schon immer verheiratete Priester gegeben hat (Konvertiten, östlich-unierte Kirchen, Ausnahmeregelungen in Einzelfällen) ?
Zerfällt die Kirche also schon seit Petrus, der selbst eine Ehefrau hatte?
War Petrus nicht „hochwürdig“?
Und vielleicht schaffen Sie es ja, auch ohne razyboard zu antworten, einfach in ganzen, aufeinander aufbauenden Sätzen!
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#26   monens   14:20:57 | Dienstag, 1. März 2011
Die Kirche ist heilige und übernatürlich !
Sie unterliegt keinen menschlichen Wünschen; auch wenn manche ihrer „Werkzeuge“ versagen sollten, die Kirche ist und bleibt HEILIG und ÜBERNATÜRLICH; sie ist der geheimnisvolle Leib Christi, von der Wahrheit Jesus Christus MONARCHISCH und MÄNNLICH HIERARCHISCH auf den hl. Petrus eingesetzt
www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html
die hl. Apostel haben bei ihrer Berufung ALLES VELASSEN; Hw Prof. May:
„Die Ehelosigkeit des Priesters ist die Konsequenz seiner völligen Hingabe an den Herrn, dem er gehört und den er repräsentiert“
Das intrigantenhafte Verbeissen in die Forderung nach „Lockerung des Zölibates“ ist lediglich der Aufmacher für die beabsichigte „Laienkirche“ freigeistlicher Gutheissung; die Profanisierung der Kirche soll durch ein „Nebeneinander“ von „verheirateten Priestern“ und zölibatär lebenden hw Priestern eingeläutet werden; die Kirche soll „entpriesterlicht“ nicht mehr als Erlöserkirche, nicht mehr als der geheimnisvolle Leib Christi wahrgenommen werden
www.razyboard.com/…07891-6037126-0.html
die „Weltreligion“ freimaurerischer Initiative duldet alleine den menschlichen Grössenwahn; die Wahrheit Jesus Christus und Sein geheimnisvoller Leib, die Kirche als Fortsetzer Seines Erlösungswerkes auf Erden, passt nicht in den dekadenten „Gutmenschen“plan
www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html
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#25   Palmström   13:59:32 | Dienstag, 1. März 2011
Vogel genau: Einfach mal die sieben
geistlichen und leiblichen Werke der Barmherzigkeit
nicht nur memorieren, sondern die Werke mit Leben
füllen.
Das wäre jesuanisch und wer strikt danach sein
Leben ausrichtet, kommt auf keine Spinnereien wie den
Pflichtzölibat…
Dafür muss man schon sehr weit von den Menschen entfernt sein, um die unansehnliche Chimäre immer und immer wieder aufzusatteln…
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#24   monens   13:57:55 | Dienstag, 1. März 2011
Die Kirche ist KEIN „Debattierclub“, im „Neuererdeutsch“ auch „Dialog“ genannt !
Das Gerede vom „Dialog“ ist die Masche einer Generation von mittlerweile in die Jahre gekommenen „Neuerern“, die es über die letzten Jahrzehnte zustande gebracht haben, den wahren Glauben in vielen Herzen „im Dialog“ verdunsten zu lassen; ein völlig schiefes, „zeitgemässes“ Gottesbild ist nur die Spitze des zersetzenden Wühlmaustums; die hl. Dreifaltigkeit, Gott ist unveränderlich;
www.razyboard.com/…07888-5878586-0.html
kein Jota passt er sich irgendwelchen „zeitgemässen“ menschlichen Spinnereien an; SEINE Gebote und Gesetze sind unveränderlich; ER hat durch, mit und in SEINEM Mensch gewordenen eingeborenen Sohn Alles zur Erlösung der Welt von Sünde und Tod gegeben; SICH SELBST;
www.razyboard.com/…07888-5920835-0.html
dieses hochheilige Sühnopfer würde allen Menschen zum Seelenheile gereichen, wenn sie es denn wollten; doch nicht alle wollen gerettet werden; viele ziehen der Abkehr von der Sünde, der Umkehr, lieber ein „Arrangement“ mit der Sünde vor; dieser wird „ganz human“ das Mäntelchen der Anständigkeit übergelegt; doch niemand findet die Glückseligkeit, der seinen eigenen Willen tut; die Gnade hat ihre Zeit; danach ist es zu spät auf ewig; das „Gedächtnis“ der Wahrheit Jesus Christus ist scharf wie ein Schwert
www.razyboard.com/…07888-5855948-0.html
die Wahrheit Jesus Christus untersteht keinem „Dialog“ !
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#23   Modernist   13:46:50 | Dienstag, 1. März 2011
@Cappadocius
^-^ ^-^ ^-^
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#22   Sefirot   13:45:50 | Dienstag, 1. März 2011
W.v.Stolzing: Mit dem Opfer bin ich nicht zufrieden…
Unser Herr hat dieses Opfer vorgelebt. Das sollte Grund genug sein.
Nur weil im Zweiten Testament nichts über Jesus und die
Frauen steht. Das hat man wohl sorgsam ausgeklammert
in der Bibelredaktion, um einen zölibatären Jesus zu haben, um nachher, in unserer Jetztzeit, annerkennend sagen zu können, er habe das „Opfer“ gebracht. Wenn es für Sie so stimmig ist, soll es mich freuen.
Ich bin damit nicht zufrieden und kann mir nicht denken,
dass mit Maria Magdalena nur bei leidenschaftlichen Küssen geblieben ist. Zudem war Maria Magdalena stets und ständig bei ihm war. Dieser Jesus gefällt mir viel besser.
Jesus hat sich sogar gefallen lassen, dass sie ihm die Füße mit ihren Tränen wäscht und hernach mit Narde
salbt… erotischer geht es ja wohl nicht mehr. Mir ist ein Jesus mit Frauen sehr recht, denn er ist nicht Mensch geworden, um auf das Gottähnlichmachende wie die Sexualität zu verzichten.
Wie er sie gelebt hat ist wenig interessant. Darüber steht wirklich nichts im Zweiten Testament… Aber dass er den Zölibat als Opfer gelebt hat steht auch nicht drin. Es ist ein spätkirchlich-mittelalterliches Wunschbild
Es denn man liest im Thomas-Evangelium.
Darin kommt die andere Seite des Jesus deutlich zum Vorschein. Es waren Frauen, die den Stein an seinem Grab weggeschoben haben. Kein Petrus, kein Johannes, die mit ihm das Abendmahl gehalten haben waren zugegen…
Es sollte genug sein, wenn er „freiwillig“ für unsere Sünden gestorben sein soll… dann ist der Zölibat wie Peanuts…
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#21   Cappadocius   12:45:29 | Dienstag, 1. März 2011
@ bejorommer
Aber Kardinal Brandmüller weiß bestimmt, dass Petrus seine Ehe nach der Berufung zum Apostel und der Bischofsweihe durch Jesus (beide Passagen leider von jüdischen Freimaurern aus der Bibel entfernt!) nicht mehr ausgeübt und seine Frau in ein Kloster (Passage leider von jüdischen Freimaurern aus der Bibel entfernt!) geschickt hat. :-D :-D
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#19   Cappadocius   12:34:57 | Dienstag, 1. März 2011
@ Walther
Und wieso wird dieses Opfer dann von Konvertiten und von den Priestern der östlich-unierten Kirchen nicht gefordert? Ja, mehr noch, die Praxis verheirateter Priester ist in Ehren zu halten:
Can. 373 CCEO:
Caelibatus clericorum propter regnum coelorum delectus et sacerdotio tam congruus ubique permagni faciendus est, prout fert universae Ecclesiae traditio; item status clericorum matrimonio iunctorum praxi Ecclesiae primaevae et Ecclesiarum orientalium per saecula sancitus in honore habendus est.
Wie erklärt sich das, wenn doch nur der Zölibat dem Herrn gemäß ist?
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#18   Walther von Stolzing   12:31:23 | Dienstag, 1. März 2011
@Sefirot
Unser Herr hat dieses Opfer vorgelebt. Das sollte Grund genug sein.
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#17   Sefirot   12:27:14 | Dienstag, 1. März 2011
Wenn man selbst nicht das Opfer zu bringen
bereit ist, sollte man es auch nicht von anderen
Menschen einfordern …es zu erbringen…!
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#16   Walther von Stolzing   12:25:22 | Dienstag, 1. März 2011
Der Zölibat
ist nicht nur ein eschatologisches Zeichen sondern auch die dem Priester in der Nachfolge Jesu angemessene Lebensweise. Unser Herr hat die Ehelosigkeit vorgelebt und so sollte es eine Ehre eines jeden angehenden Priesters sein, dieses Joch auf sich zu nehmen und es mit Freude und Dankbarkeit tragen. Und wer dazu nicht in der Lage ist bzw berufen ist, sollte nicht ins Seminar eintreten
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#15   Sefirot   12:17:03 | Dienstag, 1. März 2011
W.v. Stolzing: Aber wer Priester werden will muss als
Gegenleistung das unmenschliche Joch
des Pflichtzölibats auf sich nehmen. Also
ist es doch Pflicht, wenn ich Priester der
heiligen Kirche sein will.
Oder ich muss den sicheren Weg gehen, mich als protestantischer Pfarrer ordinieren lassen, davor
oder danach heiraten, konvertieren, die Priesterweihe
anstreben und dann mit Glanz und Gloria, Frau und Kindern eine pfarrerlose katholische Pfarrei im Auftrag des katholischen Episcopus übernehmen. Das ist
natürlich die Ochsentour.
Aber eine elegantere Lösung gibt es derzeit noch nicht, weil die Zeit angeblich noch nicht reif ist… oder die Kirche?
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#14   Walther von Stolzing   11:56:40 | Dienstag, 1. März 2011
@bejorommer
Es gibt kein „Pflichtzölibat“ –- keiner ist gezwungen, Priester zu werden.
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#13   Cappadocius   11:55:01 | Dienstag, 1. März 2011
Häresie
Bilder – zumal Gottesbilder – sind sogar verboten.
Diese Aussage des Kommentators (der Kommentatorin?) ist vom Konzil von Nicaea im Jahre 787 als Häresie verworfen worden.
Der Autor ist somit ein Häretiker.
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#12   Vogel   11:53:00 | Dienstag, 1. März 2011
Also hat JESUS jemand geholt, der von dieser Welt war
ist ja beruhigend, zu wissen.
JESUS ist nämlich in DIESE WELT gekommen, weil er sie liebt, auch wenn er selbst nicht von DIESER WELT ist.
JESUS sagt vielleicht irgendwann:
Jahrzehntelang habt ihr über den ZÖLIBAT diskutiert – wie langweilig!!! UM die wesentlichen Dinge habt ihr Euch nicht gekümmert. Als es mir schlecht ging, habt ihr mich nicht geholfen. Ich hatte kein Dach über dem Kopf, ihr habt mir nicht geholfen. Ich hatte AIDS, ihr habt mich nicht besucht. Ich hätte mich über eine Schüssel Reis gefrreut, aber ihr habts selbst gegessen.
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#11   undogmatisch   11:42:54 | Dienstag, 1. März 2011
Wer hasst denn den Zölibat ?
Niemand hasst ihn…jeder kann ihn freiwillig leben…
…„wer es fassen kann, der fasse es“, wie es im Evangelium heisst.
Warum hat Jesus denn gerade Petrus dazu berufen, der Fels zu sein, auf dem er seine Kirche baut ? Wenn eine zölibatäre Lebensweise das Allerwichtigste gewesen wäre, dann hätte er zb. jemanden wie Johannes berufen können, der war ledig, noch dazu der Jünger, den Jesus liebte, ein Mann, von dem Mann in allen Evangelien kein Fehlverhalten festzuhalten ist ? Nein, Simon Petrus wurde berufen, ein verheirateter Mann, einer der auch Schwächen hatte, eben ein normaler Mensch war, der Jesus nachfolgte, aber auch immer wieder zweifelte…so jemanden hat Jesus berufen
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#10   Sycamore   11:41:06 | Dienstag, 1. März 2011
Ach so, die Diözese Rottenburg-Stuttgart …
Über die Felle, die wegschwimmen, kann die Diözese Rottenburg-Stuttgart ja ein Lied singen.
Im Jahr 2010 war sie bei den Kirchenaustritten einsame Spitze.
17000 Katholiken haben ihr den Rücken gekehrt –
mehr als in allen anderen deutschen Diözesen.
Wenn der von Bischof Fürst eingeschlagene und so hochgepriesene Kurs des niedrigsten (katholischen) Profils so erfolgreich wäre,
hätten wir das umgekehrte Ergebnis zu verzeichnen.
Lachhaft sind auch die falschen Dichotomien des Schreiberlings:
Gott ist SOWOHL absolute Liebe ALS AUCH absolute Gerechtigkeit.
Er ist SOWOHL ein liebender und barmherziger Gott ALS AUCH ein strafender und zorniger Gott.
Dies ergibt sich aus der Heiligen Schrift,
die in Rottenburg-Stuttgart anscheinend eine völlig neue und verbesserte Ausgabe erfährt.
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#9   bejorommer   11:39:01 | Dienstag, 1. März 2011
Sefirot – trennen
Wir müssen doch aber trennen zwischen einem wirklich ganz freiwillig gelebten Zölibat und dem doch praktizierten „PFLICHT“zölibat siehe dazu auch
www.swr.de/forum/read.php?3,45614
Josef Berens
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#8   Vogel   11:37:51 | Dienstag, 1. März 2011
Warum soll man den ZÖLIBAT HASSEN?
Der ZÖLIBAT ist irgendwann eingeführt worden vor langer, langer Zeit und hat sich doch bisher ganz gut bewährt.
Ich bezweifle ja, daß er eingeführt ist, weil JESUS auch alleine gelebt hat; denn wir haben in der Schule gelernt, daß er eingeführt wurde – aus ganz praktischen Gründen – damit der REICHTUM der Kirche nicht vererbt werden kann (muß).
Die Menschen denken oft bei der Einführung irgendwelcher Dinge in erster Liniie an sich und nicht immer an JESUS Wünsche.
Um ehrlich zu sein, in Deutschland, einem Land mit einer sinkenden Geburtenrate, sinkenden Zahlen von Kirchebesuchern, sinkender Zahl von Priestern würde ich ganz persönlich den ZÖLIBAT tatsächlich lockern.
Der Kirche bei uns würde es sicher nicht schaden.
ABER, man muß wirklich auch an die Kirche in der ganzen Welt denken. Viele, viele Menschen sind sehr arm und Männer wollen Priester werden und sie empfinden es als Geschenk, auch weil sie sich dann eben nicht noch finanziell um eine Familie kümmern müssen.
Dies sind natürlich keine „idealen“ Bedingungen Priester zu werden, aber ich denke, es kommt in der Realität schon vor. FRÜHER war es in Deutschland auch so.
Familienväter waren stolz, wenn einer ihre vielen SÖHNE Priester werden durfte oder ins Kloster gehen durfte.
Der PRIESTERNACHWUCHS ist ja weltweit da und es kommen immer mehr aus AFRIKA zu uns.
Ich denke ja auch oft: Ach, die sollen den ZÖLIBAT halt abschaffen – aber so einfach geht das nicht!!!!!!
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#7   Fundi   11:33:37 | Dienstag, 1. März 2011
EKD-ler werden
Gravierende Nachteile für Professoren, Geistliche und andre Kirchenangestellte bei eimem Übertritt zur EKD sehe ich eher selten.
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#6   glaube   11:33:04 | Dienstag, 1. März 2011
Nervig
Dieses Schwammige Blättchen wendet sich eh an die Frau ab 55
Pseudogutmenschtum Geschwafel ohne Ende
Leider habe ich den Termin zur Kündigung verschlafen, so bekomme ich jede Woche das Blatt und es wandert ungelesen zur Entsorgung. Schade um das Geld
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#5   Sefirot   11:30:10 | Dienstag, 1. März 2011
Wer hasst denn den Zölibat, wenn er freiwillig
gelebt werden darf und nicht durch ein Gelübde
den Menschen fesselt bis ans Lebensende.
Als 29-/30-jähriger seinem Bischof so ein Versprechen
abliefern zu müssen, ist schon ein hartes, unmenschliches Stück Lebensferne.
Wenn sich die Kirche zur Lebensferne in dieser Weise bekennt, sind ihre Worte vom und zum Leben von Übel. Eigentlich sollte sie dann aufgeben, Ostern zu feiern, das Fest , an dem Dinge wie Zwangszölibat für Priester, keinen Wert und Sinn mehr haben…
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#4   Domenico Tuttisanti   11:25:37 | Dienstag, 1. März 2011
BREAKING NEWS +++ zu Guttenberg tritt zurück +++ BREAKING NEWS
Verteidigungsminister Guttenberg gibt sein Amt auf. Dies erklärte der CSU-Politiker in Berlin. Hintergrund ist die massive Kritik aus der Wissenschaft und aus der Koalition, weil Guttenberg Teile seiner Doktorarbeit abgeschrieben haben soll … Weiter hier www.focus.de/…ueck_aid_604415.html
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#3   Walther von Stolzing   11:20:19 | Dienstag, 1. März 2011
Großartig!
Sie können inzwischen nicht mehr leugnen, daß ihre Konzils-Titanic absäuft wie eine aufgedunsene Wasserleiche.
:-D :)3
Aber treiben aufgedunsene Wasserleichen nicht auf der Wasseroberfläche? o.O
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#2   IZAAC   11:18:48 | Dienstag, 1. März 2011
Die Angst geht bei den Altliberalen umher!
Sie sehen, dass die Felle wegschwimmen!
Von der Konzilskirche wird nichts mehr bleiben!
Ein Wiederaufbau der zusammengebrochenen Kirche steht im Sinne des Evangeliums und der gesamten Kirchentradition bevor!
Wer da noch protestantisch bleiben will – für den gibt es ja einen Platz! Bei Schneider, Kässmann & Co. !
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#1   Sefirot   11:08:07 | Dienstag, 1. März 2011
Der Aritkel ist nicht seriös
weil er das Memorandum der Theologen als „Theolunken Pamphlet“ tituliert. Wenn der Chefredakteur das Memorandum kommentiert, bzw. über die Gegenreaktionen berichtet, ist doch klar, dass kreuz.net.
dagegen sein muss. Wo bliebe denn sonst die Berechtigung für :-) kreuz.net, gegen fortschrittliche
Denkweisen zu sein…
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