Legionäre Christi
Die Verantwortlichen müssen benannt werden
Der Gründer der Legion Christi hat nicht alleine agieren können. Es ist nicht schwer, die Mitwisser ausfindig zu machen. Von Hw. Richard Gill.
Webseite der 'Legionäre Christi'
Webseite der ‘Legionäre Christi’
(kreuz.net) Das offensichtlich mangelnde Interesse, die Verantwortlichen zu benennen, ist ein Schwachpunkt bei der gegenwärtigen Erneuerung der Legion Christi.

Das betrifft jene, die vor den kirchlichen Oberen ihr Wissen über das Verhalten des Gründers der Legion, Pater Marcial Maciel, verschwiegen oder ihn sogar formell bei seinem Fehlverhalten unterstützt haben.

Angesichts der psychologischen und geistlichen Macht, die Pater Maciel auf so viele Menschen ausübte, ist das zweifellos eine komplizierte Angelegenheit.

Nicht alle waren im Dunkeln

Am 1. Mai erklärte eine vatikanische Stellungnahme, daß die große Mehrheit der Legionäre über Pater Maciels gut verstecktes Doppelleben nichts wußte.

Aber einige Legionäre, die seit den 40er und 50er Jahren Mitglieder der Kongregation sind, haben zugegeben, von Pater Maciels Mißbräuchen und von seiner Drogenabhängigkeit gewußt zu haben.

Dennoch förderten sie unter den jüngeren Legionären einen Gründerkult.

Diese akzeptierten die Erzählungen über Pater Maciels Heldentum wie eine Wahrheit des Evangeliums.

Jetzt wissen wir, daß diese Erzählungen zum größten Teil Erfindungen waren, die von Pater Maciel und anderen in die Welt gesetzt wurden.

Es ist dringend notwendig, daß die geschichtliche Wahrheit über die Legion ans Licht kommt.

Jene, welche die Wahrheit verdreht und Generationen von jüngeren Legionären – ganz abgesehen vom Heiligen Vater und der ganzen Kirche – betrogen haben, müssen zur Verantwortung gezogen werden.

Hier muß man beginnen

Es gibt eine Gruppe von Privatsekretären und persönlichen Mitarbeitern, die im Laufe der Jahre mit Pater Maciel reisten, seine Ortsverschiebungen organisierten und ihm das Geld für seine Aktivitäten besorgten.

Diese Gruppe muß zweifellos ihren Teil dazu beigetragen haben, um das entartete Leben von Pater Maciel vor dem Rest der Legionäre und vor den kirchlichen Oberen zu verstecken.

Es besteht keine Eile, Schuldsprüche zu fällen.

Aber es ist ganz und gar vernünftig, eine gründliche Untersuchung durchzuführen, ohne persönlichen Verantwortungen zu benennen.

Der Verfasser ist ein ehemaliger Pater der Legion Christi und gegenwärtiger Diözesanpriester von New York. Sein Beitrag erschien ursprünglich auf der Webseite des italienischen Vatikanisten Sandro Magister.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Kann die Legion Christi zusammengeflickt werden 2. Pleitegeier über der Legion Christi 3. Die Erneuerung der Legion geht nur schleppend vorwärts 4. Besitzt die Legion Christi überhaupt ein Ordens-Charisma? 5. Der Vatikan wird Antworten geben müssen
6. Die Verantwortlichen müssen benannt werden
7. Die Legion Christi braucht eine neue Führung 8. Alte Gewohnheiten sterben schwer 9. Die schwierige Frage der Mentalität
      
18 Lesermeinungen
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#19   Glauber   00:48:32 | Donnerstag, 10. März 2011
Die Verantwortlichen müssen benannt werden!
Ja, und sie bleiben immer da, und zwar sofort! Die Ver- antwortlichen. Und Karl Valentin möcht herzlich grüßen,
die Verantwortlichen.
Und ich mag sie nicht grüßen, denn ihretwegen bekommen
wir jetzt ein schlechtes Wetter. Warum? Weil das Pius-
Zehner-Kampfgeschwader zur Zeit über unsere Köpfe hin-
wegbraust. Sie befinden sich im Tief-Blind-Flug, die Armen. Ihr Radarsystem ist schon abgestürzt und die Aus-
sicht auf eine baldige Reparatur schwindet von Tag zu Tag. Mitten im Frühling kann schon das Totenglöckchen
läuten, zum endgültigen Abflug in’s Sektiererkammerl.
Fast, aber nur fast, möchte man Mitleid haben, und das
am Beginn der Fast-en(d)zeit. Aber, es kommt, zumindest in Bayern, die Starkbierzeit! Das könnte euch
ein Trost sein. Doch, bitte aufpassen, vor dem Trinken
viel RIECHEN NACH DEM SCHWEFELGERUCH; er könnte
ja im Maßkrug sitzen, der, von dem hier andauernd die
Rede ist. Wie verschmortes Menschenfleisch riecht, kann
ich leider nicht beschreiben. Da soll man sich an die
Grillspezialisten dieser Seite wenden, die da sind:
Didaskala, der Kohlenrudi aus dem Ruhrgebiet und vor allem auch der Zeremonienmeister Rudolfus, ein Spezia-
list für Sodomie und alle Art von Schweinereien.
Ist das noch Karneval? Oder schon eine Fastenpredigt?
Egal was, es ist NICHTS im Vergleich zu diesem KRAUT
und seinem „Ent-artet“. Zu blöd um drei Sätze fehlerfrei
zu Papier zu bringen, aber definieren wollen, was „Ent-
artet“ bedeutet. KRAUT, ich erspare mir die Vorsilbe UN-
aber …
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#18   Didaskala   19:35:37 | Donnerstag, 3. März 2011
@ruhegebietler: der selige Pater Marcial Maciel
war ein glühender Verehrer unserer himmlischen Mutter und stellte sich und sein Werk unter ihren Schutz.
Auch trug er das Skapulier vom Berge Karmel.
Damit ist es schon einmal ausgeschlossen, daß er (wie Sie annehmen) in der „Hölle schmore“.
Auch im Fegfeuer konnte er höchstens bis drei Tage, nämlich bis zum zum nächsten Freitag, bleiben; er starb an einem Mittwoch.
Der selige Pater Marcial Maciel wurde von unserer himmlischen Mutter ins Paradies geleitet www.herzmariens.de/…pulier/skapulier.htm
Oder wollen Sie etwa in Frage stellen, daß unsere mächtige himmlische Fürsprecherin Versprechungen mache, die sie nicht einhalte?
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#17   r.ruhrgebietler   15:28:10 | Donnerstag, 3. März 2011
selige Pater Marcial Maciel
??? hääää ??? der schmiort schon seit seinem ableben in der hölle! wer willdem folgen?? cder ratzinger, lehmann, genn, mussinghoff, algermissen, mixa, schick…
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#16   mathild   08:03:45 | Donnerstag, 3. März 2011
Und was ist mit Papst Johannes Paul II. ?
…er wußte um diese Person und hat ihn jahrelang gedeckt…Belohnung für ihn – die weltliche „Eilgsprechung“ – Gott LOB nur auf der Welt…Was Gott sagt ist letztendlich ausschlaggebend!
Leider sitzt Papst Benedict XVI. offensichtlixh auch zwischen den menschlichen Mühlen und hat Angst…
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#15   Rudolfus   23:08:24 | Mittwoch, 2. März 2011
Eine kirchliche Kongregation steht immer im Charisma seines heiligen Gründers.
Pater Macial war kein heiliger Gründer, sondern ein Betrüger. Ein enger Führungskreis wußte von P. Macials Betrug und ist somit mitschuldig an einer teuflischen Täuschung, denen die gutgläubigen katholischen Gefolgsleute dieser Legion aufgesessen sind. Der Name „Legion“ scheint dem besessenen Maciel vom Teufel bewußt eingegeben worden sein, denn „Legion“ ist der Name eines starken Dämonenheeres, das einen Besessenen im Neuen Testament plagte, und von dem der Heiland diesen Besessenen befreite. Vielleicht ist es dasselbe Dämonenheer, das nun P. Macial plagte und diesen dem Teufel Ergebenen zu so furchtbaren Schandtaten und zu verbrecherischen Scheinwundern antrieb, mit seiner kirchlichen Kongregation, um die Kirche erneut den Angriffen ihrer Feinde preiszugeben. Macial ist Teil des Planes des Teufels, in seinem Versuch, die Kirche zu zerstören. Papst Leo XIII. und anderen Profeten wurde gesagt, daß es zu dieser Zeit kommen würde, auch der sel. Anna Katharina, wohl auch dem hl. Don Bosco in seinem grandiosen Profezeiungswerk in seinen Tagebüchern, die bis zum heutigen Tag vom Papst geheimgehalten werden (deren Inhalt ist nur zum Teil bekannt), so wie auch die echte 3. Botschaft von Fatima geheimgehalten wird, die (wie in LaSalette!) die Herrschaft des Satan im Vatikan beschreibt, und die Papst Johannes Paul II. zusammen mit Kard. Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI., im Jahr 2000 durch eine Vision der Sr. Lucia ersetzte, um den Gläubigen Sand in die Augen zu streuen.
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#14   SignumSalutis †   22:40:33 | Mittwoch, 2. März 2011
nix gegen paulusbrüder …
Bruder Paulus Terwitte OFMCap www.bruderpaulus.de/
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#13   Vineta   22:24:04 | Mittwoch, 2. März 2011
Nur keine Hektik!
„ Es besteht keine Eile, Schuldsprüche zu fällen.“
Was ganz im Sinne einer Kirche ist, die es sich leistet, in Jahrhunderten zu denken. Es reicht vollkommen aus, im Jahr 2111 mit den Untersuchungen zu beginnen – und das in aller Gemütlichkeit.
War es nicht Metternich, der sagte: „Akten muß man nur genügend lange liegenlassen, dann erledigen sie sich von selber.“
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#12   Rudolfus   21:21:07 | Mittwoch, 2. März 2011
@Didaskala: Macial Maciel ist kein Seliger der Kirche. Macial Maciel war immer Katholik des Novus-
Ordo-Rom Johannes Pauls II. und hat sich immer ganz zu Johannes Paul II. und den Novus-Ordo-Päpsten bekannt. Der Ritus des Macial Maciel war der Novus Ordo. Er selbst galt zwar als rechtgläubiger Katholik, war aber immer ein Produkt des Nach-Vaticanum-II-Novus-Ordo-Vatikan.
Den Laienkatholiken Prof. Dr. Berger, Angestellter der Novus-Ordo-BRD-Staatskirche, als Gegner der Nach-Vaticanum-II-Hierarchie zu bezeichnen ist nicht zutreffend. Dr. Berger wandte sich gegen den radikalen, die Sünde verurteilenden Traditionalismus als „Vulgärtraditionalismus“, wie er zu sagen pflegte, weil er die zum Himmel nach Gottes Vergeltung rufende Sünde der Sodomie nicht gemäß der Lehre der Kirche verurteilen konnte. Seine traditionellen Freunde sind seinem sodomitischen Geheimleben auf die Schliche gekommen und haben ihn enttarnt. Seitdem verleumdet er jene in kranken Psychotheorien, die ihn zurecht enttarnten und als Geheimsodomit unschädlich machten.
Niemand bezeichnet Katholiken der Tradition als sündenlos. Diese stehen allerdings fest im katholischen Glauben und müssen die Sünde verwerfen, was Dr. David Berger nicht getan hat.
Traditionelle Gemeinschaften müssen auch in der strengen Disziplin der Kirche stehen. Das gilt leider nicht für die meisten Novus-Ordo-Gemeinschaften. Für die Mitglieder der Legion Christi galt schon strenge Disziplin, nur nicht für den besessenen Ordensgründer, der oft lange Zeit abwesend war. Seine direkte Aufsichtsperson wäre Papst Johannes Paul II. gewesen.
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#11   Didaskala   20:58:26 | Mittwoch, 2. März 2011
Nana, polenlaule: Der selige Pater Marcial Maciel
stellte doch sich selbst und seine Legionäre unter den besonderen Schutz der Mutter von Guadalupe und war in allem anderen bestimmt kein Anhänger der „Konzilssekte“ (wie Sie sich auszudrücken belieben). Das Geagenteil ist zutreffend.
Auch Herr Pofessor Dr. Dr. Berger wurde doch hochgejubelt als ein Verfechter der ewigen Werte der Heiligen Kirche und entschiedener Gegner der „„V2-Kirche“.
Lösen Sie sich doch bitte von der Vorstellung, die „Konzilssekte“ und ihre Priester seien korrupt und sündhaft, derweil die Pius-Brüder, Paulus-Brüder, Netzwerk-Priester, Engelwerker und andere Heilige auf Erden wären.
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#10   polenpaule   18:01:02 | Mittwoch, 2. März 2011
Ja, wer hat denn nur das
Händchen über ihn gehalten, wer war’s denn? Kommt aus Polen angeflogen und hält alles, was er sieht, für Gott gewollt. Darum muss er nun auch von der Sekte schnell noch vor dem Legionär, den er gefördert und gedeckt, für „selig“ oder „legionärisch“ erklärt werden, denn sein Schützling wird ihm in der „Seligsprechung“ wegen des angeschaften Kapitals bald nachfolgen und als Wunder wird anerkannt: Priester als vielfacher Familienvater mit Neigung zum eigenen Geschlecht und ein erfolgreicher Spendeintreiber: Das ist doch vorbildhaft und frei von allen Sünden, nicht Herr Lehmann? Geld duftet bekanntlich nur nach falschem Weihrauch der Konzilssekte: Schwefelgeruch!
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#9   r.ruhrgebietler   17:33:34 | Mittwoch, 2. März 2011
dieser schmierer maciel
ekelhaft – das einzig positive dass erkennbar ist: macht ihm nichts nach!
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#8   Palmström   16:31:51 | Mittwoch, 2. März 2011
Da ist es ja mal gut, dass die Legionäre mal
ein bißchen Trouble haben, damit Piusbrüder und Engelwerk nicht immer so in der Schusslinie sein müssen und neue
„Heldentaten“ ausbrüten können…
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#7   kristall   16:00:00 | Mittwoch, 2. März 2011
moorhuhn !
du könntest ja bei deinen freunden in der ordenwaldschule nachfragen !!!!
>:) :-! :-[ ^-^
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#5   Didaskala   15:45:13 | Mittwoch, 2. März 2011
Der selige Pater Marcial Maciel
hat Großes für die Kirche und die Gesellschaft geleistet!
Warum muß man denn jetzt dauernd ausgerechnet sein Geschlechtsleben thematisieren?
Und warum stellt man denn nicht auch das Geschlechtsleben anderer Zölibatäre in das Scheinwerferlicht?
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#4   kristall   15:32:24 | Mittwoch, 2. März 2011
schwache aussage von dir !
stalin / hitler / sagten : 1+1=2 / deswegen wird das rechnen abgeschafft !!?? ;-) :-! :-[ :-D ^-^
gell !? sefirot :-O
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#3   Kraut   15:30:00 | Mittwoch, 2. März 2011
Ent-artet
… ist ein sehr gutes Wort.
Es beschreibt kurz und knapp den jeweiligen Zustand einer Sache oder einer Eigenschaft.
Oder auch einer Gesellschaft.
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#2   SignumSalutis †   15:29:46 | Mittwoch, 2. März 2011
Sektenmäßig
Das erinnert fatal an Leute wie Baghwan-Osho …
SignSal
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#1   Sefirot   15:23:33 | Mittwoch, 2. März 2011
Entartet ist ein Wort, das dem
Wörerbuch des Unmenschen entnommen ist…
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