15:16:12 | Mittwoch, 2. März 2011
Der Gründer der Legion Christi hat nicht alleine agieren können. Es ist nicht schwer, die Mitwisser ausfindig zu machen. Von Hw. Richard Gill.

Webseite der ‘Legionäre Christi’
(kreuz.net) Das offensichtlich mangelnde Interesse, die Verantwortlichen zu benennen, ist ein Schwachpunkt
bei der gegenwärtigen Erneuerung der Legion Christi.
Das betrifft jene, die vor den kirchlichen Oberen
ihr Wissen über das Verhalten des Gründers der Legion, Pater Marcial Maciel, verschwiegen oder ihn sogar
formell bei seinem Fehlverhalten unterstützt haben.
Angesichts der psychologischen und geistlichen Macht,
die Pater Maciel auf so viele Menschen ausübte, ist das zweifellos eine komplizierte Angelegenheit.
Nicht alle waren im DunkelnAm 1. Mai erklärte eine vatikanische Stellungnahme, daß die große Mehrheit
der Legionäre über Pater Maciels gut verstecktes Doppelleben nichts wußte.
Aber einige Legionäre,
die seit den 40er und 50er Jahren Mitglieder der Kongregation sind, haben zugegeben, von Pater Maciels
Mißbräuchen und von seiner Drogenabhängigkeit gewußt zu haben.
Dennoch förderten sie unter den jüngeren
Legionären einen Gründerkult.
Diese akzeptierten die Erzählungen über Pater Maciels Heldentum wie
eine Wahrheit des Evangeliums.
Jetzt wissen wir, daß diese Erzählungen zum größten Teil Erfindungen
waren, die von Pater Maciel und anderen in die Welt gesetzt wurden.
Es ist dringend notwendig, daß die
geschichtliche Wahrheit über die Legion ans Licht kommt.
Jene, welche die Wahrheit verdreht und Generationen
von jüngeren Legionären – ganz abgesehen vom Heiligen Vater und der ganzen Kirche – betrogen haben,
müssen zur Verantwortung gezogen werden.
Hier muß man beginnenEs gibt eine Gruppe von Privatsekretären
und persönlichen Mitarbeitern, die im Laufe der Jahre mit Pater Maciel reisten, seine Ortsverschiebungen
organisierten und ihm das Geld für seine Aktivitäten besorgten.
Diese Gruppe muß zweifellos ihren
Teil dazu beigetragen haben, um das entartete Leben von Pater Maciel vor dem Rest der Legionäre und vor
den kirchlichen Oberen zu verstecken.
Es besteht keine Eile, Schuldsprüche zu fällen.
Aber es ist
ganz und gar vernünftig, eine gründliche Untersuchung durchzuführen, ohne persönlichen Verantwortungen
zu benennen.
Der Verfasser ist ein ehemaliger Pater der Legion Christi und gegenwärtiger Diözesanpriester
von New York. Sein Beitrag erschien ursprünglich auf der Webseite des italienischen Vatikanisten Sandro
Magister.
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Glauber 00:48:32 | Donnerstag, 10. März 2011
#18
Didaskala 19:35:37 | Donnerstag, 3. März 2011
#17
r.ruhrgebietler 15:28:10 | Donnerstag, 3. März 2011
#16
mathild 08:03:45 | Donnerstag, 3. März 2011
#15
Rudolfus 23:08:24 | Mittwoch, 2. März 2011
#14
SignumSalutis † 22:40:33 | Mittwoch, 2. März 2011
#13
Vineta 22:24:04 | Mittwoch, 2. März 2011
#12
Rudolfus 21:21:07 | Mittwoch, 2. März 2011
#11
Didaskala 20:58:26 | Mittwoch, 2. März 2011
#10
polenpaule 18:01:02 | Mittwoch, 2. März 2011
#9
r.ruhrgebietler 17:33:34 | Mittwoch, 2. März 2011
#8
Palmström 16:31:51 | Mittwoch, 2. März 2011
#7
kristall 16:00:00 | Mittwoch, 2. März 2011
#5
Didaskala 15:45:13 | Mittwoch, 2. März 2011
#4
kristall 15:32:24 | Mittwoch, 2. März 2011
#3
Kraut 15:30:00 | Mittwoch, 2. März 2011
#2
SignumSalutis † 15:29:46 | Mittwoch, 2. März 2011
#1
Sefirot 15:23:33 | Mittwoch, 2. März 2011