Schweiz
Der Schweizer Bundesrat soll den Bischof absetzen
Im Bistum Chur soll erneut die Methode zum Zuge kommen, die sich unter Papst Johannes Paul II. bei der Absetzung von Reformbischof Wolfgang Haas bewährt hat.
Bischof Vitus Huonder von Chur
Bischof Vitus Huonder von Chur
© Bild: Pressefoto
(kreuz.net, Chur) „Ich sehe in unserem Bistum ohne einen Wechsel in der Bistumsleitung keine ruhige Zukunft.“

Das sagte der altliberale Vorstandspräsident der staatskirchlichen Kantonalkirche Schwyz, Werner Inderbitzin, heute vor der regionalen ‘Neuen Luzerner Zeitung’.

Inderbitzin fordert eine Absetzung von Bischof Vitus Huonder von Chur.

Effektive Schritte gegen den Bischof

Der Schweizer Agentur ‘sda’ sagte Inderbitzin, daß in der nächsten Woche „effektive Schritte“ gegen den Bischof beschlossen werden sollen.

Inderbitzin will über die regionalen Kantonsregierungen und den Bundesrat – die Schweizer Regierung – einschalten.

Noch vor wenigen Tagen hätte er die Einschaltung des Bundesrates „wirklich nur als äußersten Schritt“ betrachtet:

„Nun ist es aber an der Zeit, eine konzentrierte Aktion gegen unseren Bischof zu starten.“

Inderbitzin ist auch Mitglied in der sogenannten ‘Biberbrugger Konferenz’ – der dekadenten Vereinigung staatskirchlicher Kantonalkirchen im Bistum Chur.

Ohne Hilfe könne die ‘Biberbrugger Konferenz den Bischof nicht loswerden: „Wir haben keine Stimme in Rom.“

Doch der Vatikan werde „am ehesten hellhörig bei einer Intervention der Landesregierung“.

Gleiche Strategie wie bei Bischof Wolfgang Haas

Das habe schon im Fall von Bischof Wolfgang Haas Ende der 1990er-Jahre geholfen.

Damals wurde der christdemokratische Bundesrat Flavio Cotti im Vatikan vorstellig.

Nun hofft Inderbitzin auf die gegenwärtige Bundesrätin, Genosse Micheline Calmy-Rey.

Für den Funktionär ist das „traditionelle Kirchenbild des Bischofs“ das Problem.

Das Credo des Bischofs laute angeblich: „Wer mir nicht gehorcht, ist nicht katholisch“.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Vogel   11:37:16 | Donnerstag, 3. März 2011
Die Leser kommen aus ihren Bettchen
die Quote steigt, wir sind schon bei 1523…
Bischof VITUS, noch nie gehört und gesehen, sieht aber fröhlich aus.
Die Sonne scheint, die Knospen brechen bald auf, mein „Familienangehöriger“ hat vielleicht noch eine klitzekleine CHANCE bekommen, es geht aufwärts…
Nur Goldengel fehlt (schneuf)
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#10   vitrivius2010   11:34:44 | Donnerstag, 3. März 2011
is dat wirklisch soo
dat de homoperverse tun jetzt schon überall ihre naas reinstecke ?
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#9   damdem   10:04:30 | Donnerstag, 3. März 2011
Vertrauen wird wohl siegen
Wenn mir die Meinung eines Bischofs nicht passt, wird er noch lange nicht gehen müssen, dafür wird schon gesorgt. Die Meinung von Grichting (und somit auch Vitus, soweit er dahintersteht) sowie ihre Äusserung ist zwar falsch, aber nicht böswillig geäussert. Sollten andere Fakten bestehen, werden sie zutage treten. Bischof Vitus hat durch Zuhören und Ernstnehmen der Gegenseite viel Vertrauen geschaffen, wogegen auch einzelne Voten nicht einfach so ankommen werden.
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#8   monens   08:41:27 | Donnerstag, 3. März 2011
Einfach nur widerlich !
Die Altherren / Altdamengilde der Wölfe im Schafspelz der „Wir sind Kirche“ Intriganten/innen sind gelinde gesagt widerlich; Gift und Galle spuckend haben sie nichts Besseres zu tun als, als angebl. „röm.“ Katholiken (!?), gegen einen Bischof hinterhältig zu intrigieren, der für das Wiedererblühen der hl. Tradition einsteht; dieses widerliche Vorgehen der Alt-68 Mauerkratzer/innen wird aktuell besonders giftig, da sie letztendlich ihre Felle davonschwimmen sehen; die
PETITION PROECCLESIA hat die 9000-er Marke an Unterschriften überschritten und es ist noch kein Ende in Sicht
www.razyboard.com/…07667-6033234-0.html
Die Wölfe im Schafspelz wollen nun die Landesregierung bemühen, um ihren schäbigen Absichten „Gehör“ zu verschaffen; angesichts des alteneheimgleichen Altersdurchschnittes der Intriganten/innen bleibt diesen auch nur dieser Weg; verbissene innere Kirchenfeinde wollen die „Laienkirche“ erzwingen; doch die Wahrheit Jesus Christus behütet nur Schafe, keine Wölfe
www.razyboard.com/…07688-5901479-0.html
diesen Wölfen wäre eine Kirche „genehm“, deren Laiendiktatur das hw Priesteramt „aufsaugt“ und profaniert; so durch „Volksaltäre“ als Verdunster des wahren Glaubens
www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html
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#7   mathild   07:57:15 | Donnerstag, 3. März 2011
Danke an Walter an Stolzing !
Danke für die ehrliche Meinung – der ich mich und viele viel andere Christen anschließen.
Schaut Euch auch mal den neuen Militärbischof aus dem Abriss-Bistum Essen an – Franz Jupp Overbeck.
Was der wohl für zusätzliche Gagen erhält – er ist sogar auch noch Adveniat Bischof und gleichzeitig Militätbischof und erhält fürstliches Gehalt laut Reichskonkordat !
Betet für das Seelenheil dieser Amtsträger damit sie nicht für immer nach ihrem Ableben in der ewigen Finsternis verschwinden.
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#6   Walther von Stolzing   23:21:44 | Mittwoch, 2. März 2011
@Himmelblauer Abt
Wer Medien pauschal als Kirchenhasser beschimpft und wer Theologen, die einen Dialog fordern als „Theolunken“ beschimpft,
Die Theologen forderten keinen Dialog, sie forderten die weitere Entkirchlichung der Kirche Jesu Christi. Und –- „Dialog“ –- mit wem oder was? Die Kirche hat fast 50 Jahre „Dialog“ mit der Welt hinter sich. Das Ergebnis ist offensichtlich. Wo sind denn die Theologen, die das eigentliche Problem anprangern, nämlich den Glaubensschwund? Da hilft auch kein Dialog.
Die Unsitte einer katholischen Beschimpfungskultur gegenüber katholischen Würdenträgern würde wohl nicht die Zustimmung eines Kardinal Faulhabers finden.
Was würde denn ein Kardinal Faulhaber angesichts der Dialogbischöfe sagen, die seit Jahrzenten dafür sorgen, dass im kirchlichen Leben Unglaube und Barbarei Hand in Hand gehen?
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#5   Himmelblauer Abt   23:10:03 | Mittwoch, 2. März 2011
Mein Gott Walter: Eines weiß ich sicher:
Wer Medien pauschal als Kirchenhasser beschimpft und
wer Theologen, die einen Dialog fordern als „Theolunken“ beschimpft,
sollte den Bischöfen, die von Rom berufen wurden den nötigen Respekt zollen.
Kritik soll und muss es geben. Aber ehrabschneidende Respektlosigkeiten gegenüber gültig installierten Diözesanbischöfen ist wohl nicht als kirchenfreundlich zu sehen.
Die Unsitte einer katholischen Beschimpfungskultur gegenüber katholischen Würdenträgern würde wohl nicht die Zustimmung eines Kardinal Faulhabers finden.
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#4   Walther von Stolzing   22:58:31 | Mittwoch, 2. März 2011
@Himmelblauer Abt
Alles klar, Friede, Freude, Eierkuchen und wir haben uns alles lieb. So beispielsweise auch die deutschen Bischöfe, deren Vorsitzender ungestraft im Fernsehen das Sühneopfer Christi am Kreuz leugnen durfte und von denen die meisten noch nicht einmal die Eier in der Soutane (sofern sie eine tragen) haben, den Unterzeichner des kirchenfeindlichen Pamphletes stante pede die missio canonica zu entziehen. Oder ihrem Treiben zumindest einen Riegel vorzuschieben.
Sorry, aber vor Oberhirten, welche die ihnen anvertraute Herde so in den Angrund führen, darf man als Katholik keinen Respekt haben.
Hören Sie sich mal die die Predigt vonm Kardinal Faulhaber in München zu Sylvester 1941 an www.piusbruderschaft.de/…cht_predigt_1941.mp3. Das war ein mutiger Bischof, der genau davor warnte, was in den letzten Jahrzehnten unter Duldung und zum Teil Mitwirkung von unseren angeblichen Oberhirten betrieben worden ist.
Können Sie sich vorstellen, dass ein Kardinal Lehmann eine solche Predigt halten würde? Oder der Zollitsch?
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#3   Himmelblauer Abt   20:46:22 | Mittwoch, 2. März 2011
Es ist nicht gut, gegen Bischöfe zu stänkern. Das tut aber nicht nur die Kantonalkirche Schwyz
sonder ist allgemein eine Unsitte geworden.
Auch auf kreuz.net.
Einen Menschen lieben, heisst, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.
Und es heisst nicht, alles Negative aufzulisten, was man gegen jemand vorbringen kann.
Respekt gegenüber Bischöfen ist eine nicht sehr weit verbreitete Tugend.
Wenn ich lese, was hier gegen deutsche Bischöfe alles geschrieben wurde, kommt einem das Grausen.
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#2   Rudolfus   20:38:23 | Mittwoch, 2. März 2011
Der Bischof ist in seinem Bekenntnis eindeutig römisch-katholisch,
das sieht man all an den Intrigen des Umfeldes, der Staatskirchentumsfunktionäre, die in ihrem Bekenntnis nur antikatholische Scheinkatholiken sein können. Der selige Papst Pius IX. warnte Rombesucher immer wieder zurecht: „Es gibt keine größeren Kirchenfeinde als liberale Katholiken“, hinzuzufügen ist allerdings, daß Leugner des definierten Dogmas der Kirche aus der Kirche ausgeschlossen sind, und deshalb gar keine Katholiken sind, selbst wenn sie scheinbar hohe „Ämter der Kirche“ innehaben. Der übernächste Nachfolger des sel. Pius IX., St. Pius X., zog deshalb zurecht die Konsequenzen und veröffentlichte eine bis heute hochaktuelle Enzyklika gegen die Irrlehren des Modernismus (Pascendi dominici gregis), in der er aufzeigte, daß Modernisten definierte Dogmen der Kirche leugnen, und damit gar keine Katholiken mehr sind, sondern antikatholische Scheinkatholiken. Sie waren Rom zu melden und ihrer Ämter zu entheben. Modernisten mit kirchlichen akademischem Titel wurde der akademische Titel entzogen. Auf diözesaner Ebene wurden Geheimdienste eingerichtet, um den Modernisten auch auf diözesaner Ebene das Handwerk zu legen. Der hl. Pius X. erkannte klar, wie gefährlich diese Antikatholiken unter dem Dach der Kirche für die echten Katholiken werden würden. Wann immer diese Scheinkatholiken in ihren gutbezahlten Ämter aufs neue Intrigen gegen die katholischen Hierarchen anzetteln, sehen wir, wie recht der große hl. Pius X. mit seiner Hirtensorge hatte. Sie gehören alle entfernt.
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#1   vitrivius2010   20:02:49 | Mittwoch, 2. März 2011
dat is ja sowat von traurisch
de homoperverse sinn ja schon een übel aber dat is ja wohl dat letzte. oder wat sajen denne sie ?
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