Euthanasie
Zivilisation von Blindwütigen
Der Heilige Vater führte dem sozialistischen Europa die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens in klaren Worten vor Augen. Euthanasie und die sogenannte Stammzellenforschung sind Barbarei.
(kreuz.net, Vatikan) In einer Botschaft vom 9. November an den Präsidenten der italienischen Vereinigung katholischer Ärzte verurteilte der Heilige Vater, Papst Johannes Paul II., die Ermordung und den Selbstmord ungeliebten Lebens (Euthanasie) und die Forschung mit Zellen von Ersatzteilmenschen (Stammzellen).

„Es gibt kein Leben, daß nicht lebenswert ist. Es gibt kein Leiden, keine Ursache – wie schwerwiegend sie auch sei – welche die Tötung eines Menschenlebens rechtfertigt. Es gibt keinen Grund, auch keinen ‘edlen’ Grund, der die Erzeugung von Menschen mit dem Ziel des Gebrauchens und Zerstörens legitimiert.“

Johannes Paul II. fügte hinzu, daß sich keine Art der Forschung an der Unantastbarkeit des menschlichen Lebens vergehen dürfe.

Diese Grenze zu überschreiten bedeute, einer neuen Barbarei Tür und Tor zu öffnen.
      
8 Lesermeinungen
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#8   Dolfus   14:04:06 | Dienstag, 28. Dezember 2004
@1+1=7
Ich bin da komplett Deiner Meinung!
Wichtiger als alles andere ist die Verankerung bei Gott (so man die Gnade hat, Ihn zu kennen) und dann, sich zu bemühen, Seinen Willen zu erkennen und genauestens zu erfüllen (übrigens ein Gedanke des sel. Karl v. Österreich).
Hätte man keinen Halt bei Gott, müßte man Nihilist werden und letztendlich in der Zerrüttung enden.
„Steter Tropfen höhlt den Stein“ – ein wahres Wort.
Man hat zwei Alternativen: allen nach dem Mund zu reden und mitzuschwimmen,
oder man nimmt den anderen Weg.
Ich bin zum Schluß gekommen: sei der Wahrheit treu, auch wenn sie dir den Tod bringen sollte.
Ich strebe den Tod nicht an, aber an gewissen Prinzipien ist festzuhalten, besonders wenn es um die Verleumdungen gegen die Kirche Christi und gegen unser eigenes Volk geht. Denn wer soll die Kirche verteidigen, wenn nicht ein Sohn der Kirche, und wer soll die Ehre unseres Volkes verteidigen, wenn nicht der, der diesem Volke angehört?
Gottes Segen in die Wiener Erzdiözese
Dolfus
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#7   1+1=7   13:55:30 | Dienstag, 28. Dezember 2004
@dolfus – Was bleibt,…
ist letztlich Glaube, viel Hoffnung und eine Liebe, die Angesichts solcher Tatsachen nicht zugrunde gehen lässt.
Was die Äusserung einer Meinung betrifft, auch dann wenn Sie mir nicht gefällt, so finde ich toll dass du den Mut hast sie in der Öffentlichkeit, soweit dieses Forum öffwntlich ist, anklingen zu lassen. Denn auch ich denke, dass jeder und der stete Tropfen den Stein hölt.
„Die Zuversicht ist die Brücke in die Zukunft“
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#6   Dolfus   13:40:55 | Dienstag, 28. Dezember 2004
(Forts.)
Auch habe ich gerade jene Bücher gelesen, vor denen uns gewarnt wurde: mehrere Religionslehrer beklagten die „düstere vorkonziliare“ Zeit. Ich habe mir mitunter deswegen die vorkonziliaren Bücher zum Lesen besorgt.
Gegen den Papst wurde hergezogen, sowohl von etlichen Lehrern, als auch im Elternhaus. Gerade deswegen habe ich dem Papst meine besondere Offenheit entgegengebracht.
Auch warnten uns viele Lehrer vor ÖVP und FPÖ. Gerade deswegen interessierte mich der O-Ton von ÖVP- und FPÖ-Politikern.
Ich habe versucht, alles zu hinterfragen, was man uns als „fix“ verkaufen wollte, wobei ich auch vieles übersehen habe, weil ich es doch als „gegeben“ angenommen habe, z.B. das Wirtschaftssystem. Doch ich stieß auf Bücher in Geschäften, und ich kaufte alles, was mir nur irgendwie interessant vorkam. Vieles entpuppte sich als unhaltbar, anderes wieder nicht.
Man darf auch nie glauben, der Weisheit letzten Schluß gefunden zu haben. Oft muß man liebgewordene Theorien umstoßen. Das ging mir erst vor wenigen Monaten so, in einer essentiellen historisch-politischen Frage und ich bemühe mich auch stets, offen für die Einwürfe anderer zu sein, obwohl ich mich als erste Reaktion manchmal darüber ärgere. Oft haben mich gerade andere auf die richtige Spur gebracht.
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#5   Dolfus   13:40:20 | Dienstag, 28. Dezember 2004
@1+1=7
Wir leben, so hören wir fast täglich, und so glauben wir aus innerlichster Überzeugung, in der freiesten möglichen Gesellschaftsordnung.
Doch die Wörter, die wir nicht gebrauchen „dürfen“, nicht durch schriftliches Gesetz, sondern durch ungeschriebenes, anerzogenes Gesetz, ist elendslang.
Ebenso ist die Liste der verbotenen Bücher in der BRD sehr ausführlich – wie’s in Österreich ist, ist mir, obwohl Österreicher, nicht bekannt, und das soll der kleine Mann ja auch gar nicht wissen.
Viele gute Leute, die inzwischen heute anders denken, haben mal geglaubt, wir lebten in der freiesten aller Staatsformen. Aber es gibt doch mehrere Felder, die mit einem strengen Tabu belegt sind – wieso eigentlich? Über manche Themen darf nicht diskutiert werden, reine Fragen werden aus den Diskussionsforen von Tageszeitungen eliminiert – ich weiß, daß von einer bestimmten Seite interveniert und sogar mit Repressalien gedroht wurde –, und bestimmte Leserbriefe werden in den zugelassenen Zeitungen niemals gedruckt werden. Seltsam, daß die veröffentlichten Leserbriefe zumeist seltsam einheitlich sind, denken Sie nur an die profil-Leserbriefe, außer vielleicht ein paar Vorzeige-Idioten, über die jeder den Kopf schütteln muß.
Auch werden im Presse- und Standard-Forum eine Reihe an Anmerkungen nicht mehr veröffentlicht.
Den Führenden wäre es am liebsten, wir würden all das so akzeptieren, wie’s uns in der Schule erzählt wird: in der Schule wird uns in Biologie systematisch Promiskuitivität und Verhütungs- sowie Abtreibungsmentalität anerzogen.
In Geschichte wird uns der Vernichtungskrieg gegen Deutschland fast völlig verschwiegen, dafür werden unsre Ahnen so dargestellt, als wären es alle Verbrecher gewesen.
Ebenso wird im Geschichtsunterricht im staatlich approbierten Schulbuch expressis verbis vor islamischem und christlichem/katholischem Fundamentalismus gewarnt: namentlich (!) warnt das Schulbuch (!) vor einer vom jetzigen Papst kreierten Personalprälatur. Außerdem werden jene als Fundamentalisten bezeichnet (sowohl im Biologie- als auch im Geschichtebuch), die die Evolutionstheorie nicht akzeptieren.
Auf all diese Dinge wurden wir in der Schulzeit so konditioniert, daß wir uns innerlich überwinden müssen, eine andere Meinung zu vertreten.
Einer meiner Schlüsselgedanken war damals: Es wurde soviel über das Mitläufertum in der NS-Zeit hergezogen. Ich dachte mir oft: Wie wäre ich in dieser bösen Zeit gewesen? Wäre ich „mitgelaufen“ od. wäre ich bereit gewesen, ins KZ zu gehen, wie es uns als Ideal präsentiert wurde?
Ich habe darüber oft nachgedacht, und ich habe gedacht: die, die heute leben, wer wäre wohl da ein Mitläufer? Die, die heute „linksliberal“ sind, weil „alle“ „linksliberal“ sind, oder jene, die sich erlauben, dem Lehrer zu widersprechen, sei es in Religion/Geschichte/Biologie?
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#4   1+1=7   11:40:04 | Dienstag, 28. Dezember 2004
@dolfus – Ja, wenn man dich hört,
könnte man meinen du seist ein,…
Und das selbe Problem versuchte ich vorhin anzusprechen. Wir übersozialistischen Westmenschen haben einen Mechanismuss eingebaut, der Alles und Jedes was konservativ (im Sinne von bewahrend oder beschützend) klingt, sofort als Extrarechtas, ultra oder als ein anderes Superlativ einstuft und abstempelt. Jenachdem welches Thema man verwendet, wird das dan unterschiedlich gereiht und gestuft.
Eine einfache Verknüpfung: Alles was recht ist wird auf den Nazimisthaufen geworfen auch wenn es das Wort Gottes ist.
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#3   Dolfus   11:28:24 | Dienstag, 28. Dezember 2004
@1+1=7
Es ist wahr, wir Westmenschen sind anti-hierarchisch erzogen.
Das Individuum glaubt, selbst entscheiden zu können, indem es das Gegenteil der Führung tut, stattdessen wurden die Menschen noch nie so stark manipuliert wie in unserer heutigen Zeit, besonders im Westen: Massenmanipulation vor allem durch die Medien, aber auch durch ausgeklügelte Technik.
Eine rein nicht-hierarchische Gesellschaft – denkt man vernünftig nach – bedeutete aber den Zerfall jeder Gesellschaft, und am Ende schadet das jedem enzelnen Individuum.
Das Individuum müßte seinen Platz in der Hierarchie kennen, denn es ist doch einleuchtend, daß eine Gesellschaft nicht funktionieren kann, in der jeder nur Führer sein will. Man muß bereit sein, sich einzufügen in den Gesamtkontext.
Die Autorität stammt von Gott, steht ausdrücklich in der Hl. Bibel. Das Chaos ist vom Bösen.
Spontan kommt mir die systematische Umerziehung des Deutschen Volkes (eg. Frankfurter Schule), die Ausmerzung der deutschen Tugenden in den Sinn.
Hat das Individuum profitiert, das ganz Deutschland jetzt voller Individualisten ist, die sich nicht einordnen können, ohne jemals die Tugenden der Vorgeneration erlernt zu haben?
Nein, ganz Deutschland ist in einem furchtbaren Zustand, und das tut dem Individuum nicht gut. Es ist ausgelaugt, weil ihm seine Bestimmung fehlt. Die deutsche Single-Gesellschaft legt davon ein trauriges Zeugnis ab. Die Deutschen können sich alles nur Erdenkliche kaufen, sie haben alles zum Essen, jeden möglichen High-Tech-Comfort etc., Riesenwohnungen etc., aber welche Nation beurteilt sich selbst als glücklich? Die Deutschen schneiden katastrophal ab, auch hinsichtlich Selbstmordrate.
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#2   1+1=7   10:22:06 | Dienstag, 28. Dezember 2004
Habemus papam,
aber wir können Ihn nicht hören, denn:
– wir sind dazu konditioniert jede hierarchische Struktur anzufeinden
– weil die Gesellschaft keinerlei Verlierer duldet, und jetzt nachdem die sog. geschichtl. Sünden, der Kirche offenbar sind, muss sie, wie jeder 2.klassige Politiker auch, abdanken. Allen voran deren Oberhaupt.
– weil unsere Ohren verstopft sind
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#1   Dolfus   13:24:25 | Samstag, 4. Dezember 2004
Die Päpste als Rufer in der Wüste
Es ist sehr bedauerlich, daß sich die Europäer nicht um die Meinung ihres Papstes kümmern.
Schon im Ersten Weltkrieg wurde der Papst ignoriert, ebenso ignoriert in Hitler-Deutschland,und ebenso im Zweiten Weltkrieg von den Herrschern der Erde. Umso erbärmlicher ist der Versuch anzusehen, Pius XII. eine Mitschuld am Aufstieg und an den Taten des National-Sozialismus zuzuschieben.
Werden künftige Generationen, wenn sie zurückblicken, auch mal Johannes Paul II. die Schuld geben, am Zustand des jetzigen freimaurerisch-sozialistischen Europas?
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