15:23:08 | Mittwoch, 1. Juni 2005
Das in Brüssel geplante Europa ohne Gott und Christentum wird eine leichte Beute des Islam werden. Der Sozialphilosoph Günter Rohrmoser sprach in Löwenstein bei Heilbronn.
(kreuz.net, Löwenstein) Ende Mai traf sich ‘Die Wende’ zu einer Studienwoche und Jahrestagung in der
Evangelischen Tagungsstätte in Löwenstein bei Heilbronn.
‘Die Wende’ ist eine Aktion zur geistig-kulturellen
Erneuerung Deutschlands aus seinen christlichen Wurzeln.
Die Referenten und ungefähr 50 Teilnehmer behandelten
das Thema „EU – Garantie des Friedens ohne Gottesbezug?“.
Der erste Vorsitzende der Aktion ist der Gymnasiallehrer
Jörg Birnbacher aus Wendelstein bei Nürnberg. Nürnberg ist nach München die zweitgrößte Stadt Bayerns.
Birnbacher leitete das Thema ein, indem er die Präambel der europäischen Verfassung aus christlicher
Sicht interpretierte.
Dabei kam er zum Schluß, daß das Christentum bewußt aus der Präambel der EU-Verfassung
ausgeschlossen wurde. Man habe es durch einen toleranten Humanismus ersetzt, der Christen und christliche
Werte nicht mehr dulde.
Das habe der
Fall des abgelehnten EU-Kommissars Rocco Buttiglione klar bewiesen.
Hauptreferent der Tagung war der bekannte Sozialphilosoph Günter Rohrmoser (77) aus Stuttgart.
Professor
Rohrmoser war von 1962 bis 1976 Professor an der Pädagogischen Hochschule Münster. Er wirkte als Berater
des ehemaligen Bayrischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß († 1988). Rohrmoser ist im Studienzentrum
Weikersheim engagiert. Das Studienzentrum steht der CDU nahe.
Der Sozialphilosoph sprach über die Themen
„Europa zwischen christlichem Erbe und islamischer Zukunft?“ und „Welches Europa wollen wir? – Die Bedeutung
des Christentums für die Lebensfähigkeit Europas“.
In seinen beiden frei gehaltenen Vorträgen kam
Professor Rohrmoser zum Ergebnis, daß ein rein auf die Ökonomie bauendes Europa ohne Vaterländer, Religion
und Kultur nicht verteidigungswert ist.
Europa wäre ein anonymer Apparat ohne demokratische Legitimation –
letztlich eine Herrschaft der Bürokraten. Ein Europa ohne seine christlichen Wurzeln sei weder lebensfähig
noch in der Lage, dem Eroberungszug des Islam standzuhalten.
Teilnehmer bemerkten in der anschließenden
Aussprache, daß angesichts der fortschreitenden Islamisierung Europas nicht mehr nur von einer Herausforderung,
sondern von einem eigentlichen Krieg der Kulturen geredet werden muß.
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Josef Gadient 08:08:27 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
#13
richard 20:44:59 | Sonntag, 23. Oktober 2005
#12
Didimus 12:05:16 | Montag, 6. Juni 2005
#11
GerdEric 10:53:57 | Donnerstag, 2. Juni 2005
#10
Aurelius 10:47:40 | Donnerstag, 2. Juni 2005
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Yersinia 21:56:56 | Mittwoch, 1. Juni 2005
#8
sttn 20:43:17 | Mittwoch, 1. Juni 2005
#7
Rosa von Lima 19:07:12 | Mittwoch, 1. Juni 2005
#5
Anonymus 17:45:44 | Mittwoch, 1. Juni 2005
#4
Beobachterin 17:09:09 | Mittwoch, 1. Juni 2005
#3
PetrusII 16:26:42 | Mittwoch, 1. Juni 2005
#2
Sahorz 15:58:54 | Mittwoch, 1. Juni 2005
#1
yaris 15:42:12 | Mittwoch, 1. Juni 2005