EU
Christliches Erbe – Islamische Zukunft
Das in Brüssel geplante Europa ohne Gott und Christentum wird eine leichte Beute des Islam werden. Der Sozialphilosoph Günter Rohrmoser sprach in Löwenstein bei Heilbronn.
(kreuz.net, Löwenstein) Ende Mai traf sich ‘Die Wende’ zu einer Studienwoche und Jahrestagung in der Evangelischen Tagungsstätte in Löwenstein bei Heilbronn.

‘Die Wende’ ist eine Aktion zur geistig-kulturellen Erneuerung Deutschlands aus seinen christlichen Wurzeln.

Die Referenten und ungefähr 50 Teilnehmer behandelten das Thema „EU – Garantie des Friedens ohne Gottesbezug?“.

Der erste Vorsitzende der Aktion ist der Gymnasiallehrer Jörg Birnbacher aus Wendelstein bei Nürnberg. Nürnberg ist nach München die zweitgrößte Stadt Bayerns.

Birnbacher leitete das Thema ein, indem er die Präambel der europäischen Verfassung aus christlicher Sicht interpretierte.

Dabei kam er zum Schluß, daß das Christentum bewußt aus der Präambel der EU-Verfassung ausgeschlossen wurde. Man habe es durch einen toleranten Humanismus ersetzt, der Christen und christliche Werte nicht mehr dulde.

Das habe der Fall des abgelehnten EU-Kommissars Rocco Buttiglione klar bewiesen.

Hauptreferent der Tagung war der bekannte Sozialphilosoph Günter Rohrmoser (77) aus Stuttgart.

Professor Rohrmoser war von 1962 bis 1976 Professor an der Pädagogischen Hochschule Münster. Er wirkte als Berater des ehemaligen Bayrischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß († 1988). Rohrmoser ist im Studienzentrum Weikersheim engagiert. Das Studienzentrum steht der CDU nahe.

Der Sozialphilosoph sprach über die Themen „Europa zwischen christlichem Erbe und islamischer Zukunft?“ und „Welches Europa wollen wir? – Die Bedeutung des Christentums für die Lebensfähigkeit Europas“.

In seinen beiden frei gehaltenen Vorträgen kam Professor Rohrmoser zum Ergebnis, daß ein rein auf die Ökonomie bauendes Europa ohne Vaterländer, Religion und Kultur nicht verteidigungswert ist.

Europa wäre ein anonymer Apparat ohne demokratische Legitimation – letztlich eine Herrschaft der Bürokraten. Ein Europa ohne seine christlichen Wurzeln sei weder lebensfähig noch in der Lage, dem Eroberungszug des Islam standzuhalten.

Teilnehmer bemerkten in der anschließenden Aussprache, daß angesichts der fortschreitenden Islamisierung Europas nicht mehr nur von einer Herausforderung, sondern von einem eigentlichen Krieg der Kulturen geredet werden muß.
      
13 Lesermeinungen
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#14   Josef Gadient   08:08:27 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
Romano Guardini hat gesagt:
Europa wird christlich sein, oder es wird nicht mehr sein!
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#13   richard   20:44:59 | Sonntag, 23. Oktober 2005
induziertes Irresein
Zu didimus’Meldung: Induziertes Irresein macht auch vor hochrangigen Katholiken nicht halt – im Gegenteil!
Manchmal hat extremer Schwachsinn sogar einen klingenden Namen!
richard
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#12   Didimus   12:05:16 | Montag, 6. Juni 2005
Katholiken für Moschee, Mosleme verhaften Christen
Auf der Website von Radio Vatikan stehen folgende zwei Meldungen direkt untereinander:
In Saudi-Arabien sind mehrere Dutzend Christen verhaftet worden, es sollen auch Bibeln verbrannt worden sein.
und
Der Münchener Katholikenrat und der Münchener Weihbischof Siebler befürworten den Bau einer Moschee in München in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer Pfarrkirche.
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#11   GerdEric   10:53:57 | Donnerstag, 2. Juni 2005
Richtig so!
ich habe auch erstmal alle Fensterkreuze rausgerissen…
allerdings konnte mir mein muslimer Nachbar nicht erklären,
warum er es nicht tat.
;-))
PS.:
wurden deshalb auch Strassenkreuzungen durch Kreisverkehre ersetzt,
auf denen man auch schon mal einen „Halbmond“ fahren kann?
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#10   Aurelius   10:47:40 | Donnerstag, 2. Juni 2005
Noch eine wahre Begebenheit
Bei einer Diskussion in unserem Gemeindeverband erzählte eine Mutter eines vierzehnjährigen Mädchens, daß ihre Tochter sich bei ihr zu Hause mit einer muslimischen Mitschülerin treffen wollte, um mit jener zusammen zu lernen. Als die muslimische junge Dame das Haus betrat und dort an der Wand ein Kruzifix sah, verlangte sie, daß man es von der Wand nehmen sollte, da es ihre „religiösen Gefühle“ verletze.
Wie die Geschichte ausgegangen ist, weiß ich nicht mehr. Der bei der Diskussion anwesende „katholische“ Priester meinte allerdings, daß es doch kein Problem sein sollte, das Kruzifix in so einer Situation abzuhängen, es sei ja eh nur ein Symbol.
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#9   Yersinia   21:56:56 | Mittwoch, 1. Juni 2005
fundierte Information ist da allemal besser:
www.crossingcultures.at
abgesehen davon ist die Abgrenzung politischer Anliegen gegenüber Religiösen – unter gleichzeitiger Beachtung der gläubigen Menschen – wohl der bessere Weg gegenüber jeglichem religiösen Fundamentalismus; anders gesagt: politische Freiheit, Meinungsfreiheit, die Achtung der Menschenrechte und eine demokratische politische Kultur mit rechtsstaatlicher Basis sind wohl die besten Voraussetzungen gegen jegliche fundamentalistische Begehrlichkeiten; eine Religion als bedrohlich und bekämpfenswert hinzustellen heizt das Konfliktpotential erst recht an (wer könnte daran Interesse haben) und lenkt nur ab von strukturellen Bedingungen, die zu Konflikten und Unsicherheit führen; letztlich hat der Teufel selbst allergrößtes Interesse an solchen Verblendungen!
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#8   sttn   20:43:17 | Mittwoch, 1. Juni 2005
Jammern, Jammern Jammern…
Wenn ich mir das jammern so anschaue dann kann ich nur sagen: OK Ihr wollt es ja so.
Denn wir sollten aufhören irgendwelche Horrorgebilde zu projezieren und anfangen den christlichen Glauben auch unter denen zu verbreiten die keine Christen sind.
Denn was Paulus und viele andere geschaft haben können wir auch und ein verstärktes Rückkehren des christlichen Glaubens nach Europa ist gerade Papst Benedikt ein wichtiges Anliegen.
Und der Islam ist keine Religion die man fürchten muß weil sie besser ist als das Christentum. Das Gegenteil ist der Fall.
Nur man muß es wirklich wollen und davon bin ich nicht überzeugt. Zu oft höre ich gejammere, teilweise in einer Form die mich eher daran erinnert das die die am lautesten jammern das Jammern so lieb ist das sie es gar nicht anders wollen.
@Rosa von Lima
Die neuen Nachbarn machen sich damit ja recht beliebt. Dümmer kann man sich ja nicht anstellen wenn man wo neu hinkommt.
@yaris
Danke für Deinen Hinweis. Ich finde auch das man aufpassen muß wen man zitiert.
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#7   Rosa von Lima   19:07:12 | Mittwoch, 1. Juni 2005
Islamistische Forderung in einem katholischen Dorf
Wie sehr der Islam in Europa schon Fuss gefasst hat, zeigt die folgende wahre Begebenheit. In unserer Gemeinde – vorwiegend katholische Einwohner – hat eine muslimische Familie ein älteres Wohnhaus mit etwas Umschwung gekauft. Im Garten dieses Hauses stand schon seit Jahrzehnten neben dem Grenzzaun zur Strasse ein ca. 4 m hohes Wegkreuz, von denen es in unserer Gemeinde ca. 10 – 12 Stück gibt. Früher waren diese Wegkreuze Ziel der Bittprozessionen. Als die Familie das Haus gekauft hatte, forderte sie die sofortige Entfernung dieses Kreuzes aus ihrem Garten. Alles Zureden nützte nichts. Die Gemeindeangestellten mussten das Kreuz um einen halben Meter versetzen, sodass es jetzt ausserhalb des Zauns steht. Dieses Vorkommnis zeigt, was auf unser christliches Europa zukommt.
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#5   Anonymus   17:45:44 | Mittwoch, 1. Juni 2005
Angst vor Islam ?
In der nicht gefestigten Glaubensgrundlage sieht Rohrmoser einen der wesentlichen Gründe für die Angst vor
dem Islam »Die wirkliche Auseinandersetzung mit dem Islam steht uns noch bevor“, warnt Rohrmoser, der den
raum der Linken von der multikulturellen Gesellschaft zerbrochen sieht an der Liberalisierung der Gesellschaft.
Allerdings gehörten zum Toleranzgedanken, im Gegensatz zu anderen Toleranz-Sichtweisen, immer zwei Partner.
Er selbst habe keinerlei Berührungsängste mit dem Islam, vielmehr erkenne er sehr genau, daß der eine richtige
Religion keine Sonntagsreligion sei. Eben dieser Festigung sei die individuelle Gesellschaft nicht gewachsen:
»Wenn es zur Auseinandersetzung in einem ehemals christlichen Land wie Deutschland mit dem Islam kommt,
dann bestimmt der Grad der Festigung des Glaubens den Grad der Toleranz und der Gesprächsbereitschaft.«
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#4   Beobachterin   17:09:09 | Mittwoch, 1. Juni 2005
Studienzentrum Weikersheim
Im Studienzentrum Weikersheim gibt es nichts Rechtsextremes. Ebenso ist Professor Rohrmoser ein integrer und scharfsinniger Analyst der Situation.
Ich habe nichts einzuwenden gegen den Verfassungsschutz, solange er tatsächlich Extremisten benennt. Dann aber sollte es mit der bloßen „Beobachtung“ nicht getan sein.
„Beobachtung“ durch den Verfassungsschutz allein bedeutet nichts und ist für manche ein Qualitätssiegel dergestalt, daß sie nicht mit dem linkssozialistischen Zeitgeist gehen.
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#3   PetrusII   16:26:42 | Mittwoch, 1. Juni 2005
Christliches Erbe – Islamische Zukunft
Warum wird andauernd das deutsche Volk in den Dreck gezogen? Ständig wird die Zeit von vor 60 Jahren zitiert.
Wenn selbst jüdische Religionsführer die Ausbeutung Deutschlands und Europas sehen, warum dann wir nicht selber auch?
Es gab viele Soldaten (auch Franzosen, und Deutsche mit jüdischer Abstammung) die ritterlich und gemeinsam gegen den Komunismus kämpften. Was war mit Stalin? Warum sagte die Gottesmutter in Fatima man solle Russland meinem unbefleckten Herzen weihen? Unser Glaube ist in Gefahr(Komunismus/Islam) beten wir für unser Vaterland
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#2   Sahorz   15:58:54 | Mittwoch, 1. Juni 2005
Günter Rohrmoser liegt in seiner Analyse (leider) richtig
Liebe Zeitgenossen,
seit Jahren tobt – von den öffentlichen Meinungsmachern weitgehend ignoriert – in den Städten ein weltanschaulicher Krieg zwischen christlichem Abendland und zugewanderten Islamisten. Letztere versuchen, die in unserer Kultur vorhandene Toleranz zunehmend zum Ausbau ihres intoleranten Herrschaftsanspruchs auszunutzen. Aktuelle Beispiele sind die in Frankreich bereits an öffentlichen Schulen ausschließlich Moslems vorbehaltenen Toiletten, die Weigerung Kinder am Sport- und Sexualkundeuntericht teilnehmen zu lassen, u.a. Wenn wir diesen Trend nicht mit aller Macht aufhalten, überrollt er uns. Dem Studienzentrum Weikersheim sowie dem Vortragsredner Günter Rohrmoser sollten wir dankbar sein und nicht – wie der yaris – beschimpfen, denn diese tuen gute Dienste. Auf linksradikale Verleumdungen a la yaris sollten wir hier verzichten.
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#1   yaris   15:42:12 | Mittwoch, 1. Juni 2005
Warnung vor Weikersheim
Das Studienzentrum Weikersheim ist bekannt als rechtsextreme Institution und erscheint regelmäßig im Verfassungsschutzbericht der Bundesregierung. Dort wird rechtsextremes Gedankengut, z. T. mit Hilfe von prominenten Personen aus der Politik, verbreiten.
Rechtes Gedankengut hat auf einer christlichen Website nichts zu suchen (obwohl es davon schon bedenklich viel hier gibt!). Das Europa, das Rechte propagieren, hatten wir bereits vor 60 Jahren. Das war Europas dunkelste und grausamste Zeit, in der christliche Werte keine Bedeutung hatten, in der nur Mord und Terror regierten!!
Ich protestiere hiermit gegen die Veröffentlichung dieses Artikels auf einer christlich geprägten Website. Wir sollten mittlerweile alle klüger sein und auf rechte Sprüche nicht mehr hereinfallen, auch wenn sie sich angeblich „katholisch“ maskieren.
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