Wer geglaubt hat, daß mit dem gegenwärtigen Pontifikat ein kirchlicher Umschwung einsetzt, der wird mehr und mehr auf den Boden der Realität heruntergeholt.
(kreuz.net) Am 22. Februar ernannte Papst Benedikt XVI.für die Erzdiözese Mecheln-Brüssel drei neue
Weihbischöfe.
Die belgische Kirche steht in der Folge der desaströsen Bischofsernennungen während
des langen Pontifikates von Johannes Paul II. († 2005) vor dem Kollaps.
Altliberale Inzucht
Der erste
der drei neuen Weihbischöfe ist der bisherige Zivilpriester und Bischofsvikar, Kanonikus Jean-Luc Hudsyn
(63).
Mons. Hudsyn war bisher für Wallonisch-Brabant in Zentralbelgien zuständig. Er wird dieses Amt
als Weihbischof weiterführen.
Nach Angaben des Blogs ‘osservatore-vaticano.org’ wird er dafür sorgen,
daß sich in diesem Gebiet auch in Zukunft nichts zum Besseren ändert.
Mons. Hudsyn war die rechte Hand
des altliberalen Weihbischofs Rémy Vancottem (67), der im Mai 2010 zum Bischof von Namur ernannt wurde.
Der damals 38jährige Mons. Vancottem wurde im Februar 1982 zum ersten Weihbischof des altliberalen Kardinals
Godefried Danneels (77) von Mecheln-Brüssel ernannt.
Für ‘osservatore-vaticano.org’ ist es erschütternd,
daß sichin der belgischen Kirche die gleiche kirchliche Nomenklatura seit etwa fünfzig Jahren in einem
geschlossen Milieu reproduziert.
Was ist mit Erzbischof André-Joseph Léonard los?
Der neue Brüsseler
Weihbischof war ein eifriger Verwalter des religiösen Niederganges von Wallonisch-Brabant.
Er hat sich
dort besonders stark für die Ausbildung von Pastoralagenten eingesetzt.
Der Blog ‘osservatore-vaticano.org’
stellt die Frage:
„Warum wurde Mons. Vancottem nach Namur geschickt, wenn er jetzt einfach durch seine
rechte Hand ersetzt wird?“
Das Fazit von ‘osservatore-vaticano.org’: „Wenn man glaubt, den komatösen
belgischen Patienten auf diese Weise wieder zum Leben zu erwecken, dann ist man mit dem Latein am Ende.“
Und: „Es fällt einem schwer zu glauben, daß die Alte Garde der Kardinäle Leo Suenens († 1996) und
Godfried Danneels sich in aller Ruhe reproduzieren, Vorteile zuschanzen und das Gebiet besetzen kann,
als ob sich seit den bleiernen 70er und 80er Jahren nichts geändert hätte.“
Der Blog weißt auch darauf
hin, daß Erzbischof André-Joseph Léonard von Mecheln-Brüssel der Hauptverantwortliche für die Nominierung
von Mons. Hudsyn ist:
„Er verfolgt tatsächlich eine seltsame Strategie, um dem belgischen Katholizismus
eine sichtbare und missionarische Identität zu verleihen – in einer extrem verweltlichten Gesellschaft,
die an der Abwesenheit Gottes krepiert.“
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29 Lesermeinungen
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Wenn der Kurswechsel auf sich warten lässt… …dann nur, weil sich der Ungeist des Modernismus derart
festgekrallt hat, dass er auf einem selbstgebastelten „Thron“ sitzt… diesen Modernismus mit dem Verstand
bekämpfen zu wollen, ist kaum möglich, denn der modernistische Geist thront gleichsam mit der Etikette
der „Gelehrsamkeit“ in derartigen – selbstüberheblichen – Höhen, dass jeder, der es „wagt“ dagegen aufzubegehren
sogleich als „Ewig Gestriger“, als „Unwissender“ bis hin zum „unmenschlichen (?!) Fundamentalisten“ abgestempelt
und von der angeblichen „Mehrheit“ beiseite geschoben wird… doch Menschengemachtes hat keinen Bestand
und somit wird auch der Stachel des Modernismus sehr bald wieder gezogen sein… daher bleibt die unserschütterliche
Hoffnung auf eine baldige Gesundung der Heiligen Mutter Kirche einhergehend mit der Rückbesinnung und
Wiederanknüpfung an die heilige Tradition… der hl. Augustinus nennt die Hoffnung gar eine „Gebärerin“…
er sieht die wahre Hoffnung als Gebärerin „zweier wunderbarer Kinder“ Er schreibt: „ Die Hoffnung hat
zwei wunderbare Kinder; die Empörung und den Mut. Die Empörung über die Verhältnisse; den Mut, sie
zu verändern“ –- Kardinal Ranjith sieht die Dauer einer Generation um die modernistischen Eskapaden eliminieren
zu können… die neue Generation hat genug von den „experimentellen“ Glattbügelungen der reinen Lehre
der Heiligen Mutter Kirche… die hl. Tradition als heilende Arznei ! dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
Grätengerippe: entgegen ihren beiträgen hat dei geschätzte CC wenigsten nen klaren kopf und ist sowohl
im lateinischen wie auch juristischen bestens bewandert. das können sie z.b. nicht vorweisen. ihre Glaubensaufassung
muss die werte CC dennoch nicht mit ihnen teilen.
Dieses Pontifikat… Dieses Pontifikat ist bis jetzt eine Katastrophe für die Kirche. Insgesamt steht
die Kirche noch schlechter da als beim Tod JP2. Mal hü mal hott. Ähnliches Hin- und Her gab es schon
mal: Nämlich unter Paul IV. Als er starb war das Papsttum insgesamt in eine Krise geraten.
„Es ist halt auf Erden so, dass selten alles schlecht oder alles gut ist.“ „Der größte Lump mag mal
eine gottgefällige Tat tun und der größte Heilige mal sich verrennen und eine Lumperei „ Hört, Hört.
Das liest man auf kreuz.net recht selten. In der Regel wird hier aus berufenem Munde solch eine Einstellung
als „Diktatur des Relativismus“ gegeisselt. Schwarz-weiß-Denken habe ich hier besonders bei den „Rechtgläubigen“
(Altgläubigen) beobachtet. Menschen werden in eine bestimmte (meist schlechte) Schublade gesteckt (oder
in einen Sack auf den man drauf hauen kann). Differenzierte Äußerungen und Betrachtungen sind hier leider
weder in Artikeln noch in Lesermeinungen die Regel.
Himmelblauer Abt@ Da liegt ein Missverständnis vor… Mea culpa! Ich habe „nicht sehr positive Besprechung“
auf das Buch bezogen. Tut mir leid. Ich war persönlich bei und nach der Lektüre sehr betroffen, über
die dargestellte Aggression, die die Mitglieder dieser Sekte an den Tag legen. Es ist kaum zu glauben…
und alles wegen eines total verquasten Religionsverständnisses!
#22 polenpaule 21:56:50 | Donnerstag, 3. März 2011
Und er glaubt auch, dass Clarissa konziliare Jungfrau ist, trotz ihrer Tätigkeit als konziliare Clerusbraut
oder Konkubine, wie man hier so schön formuliert, denn der konziliare „Clerus“ hat sich durch sein „zölibatäres“
Versprechen Gott geweiht. Deshalb sollte auch Clarissa in „vornizäischer“ Weise ihre Finger im Zaum halten,
wer weiß, was in ihrem Gestüt vorgeht. Hoffentlich hat sie dort auch rote Gardinen, die sie anschließend
dem konziliären Clerus umhängt, damit man diesen auch als solchen erkennt und nicht gleich glaubt, der
Leibhaftige komme einem mit Zöpfen wie jener Konzilsmahlvorsteher entgegen.
@Amaretto Es ist halt auf Erden so, dass selten alles schlecht oder alles gut ist. Der größte Lump mag
mal eine gottgefällige Tat tun und der größte Heilige mal sich verrennen und eine Lumperei tun. Ich
halte es für falsch, wie das die Presse tut, alle Leute in eine Schublade zu stecken, in die Schublade
der Guten oder in die Schublade der Bösen. Dieses sprichwörtliche Schubladendenken mag bei Zeitungslesern
gut ankommen, von Ihnen wird es hier sogar eingefordert, aber es wird Menschen nicht gerecht und ist im
Grunde nichts als geistige Faulheit.
Sefirot: Du glaubst doch wohl nicht, dass das Engelwerk sich so eine Kurzbesprechung bestellt hat… Keine
Abrechnung von Aussteigern, sondern die Erfahrungen von Menschen, die noch am Leben sind… Was sich spannend
wie ein Krimi liest, ist Realität pur. Auch mit viel Fantasie hätten die Autoren nicht erfinden können,
was die Anhängerschaft einer Horrorsekte unter dem Deckmantel des Christentums in Gang brachte, um an
ihr Ziel zu gelangen. Einblicke in Vorgehensweisen, Inhalte und Geschichte des ‘Engelwerkes’ verbinden
sich mit persönlichen Erlebnissen zu einem informativen Bericht. Wissen ist Macht und Öffentlichkeit
schützt vor Wiederholung. Wissen und Öffentlichkeit – die größte Gefahr für eine Gruppe, die sich
am liebsten schleichend ausbreitet und in den 90er Jahren nach der spektakulären Flucht des wegen Mordes
und Pädophilie verurteilten Sektenpriesters Frederico Cunha mit einem Paukenschlag ans Tageslicht gezerrt
wurde. Was braut sich trotzdem weiter im Verborgenen zusammen? Gar vor unseren Haustüren? Wie verfährt
die katholische Kirche mit der Problematik des Fundamentalismus in den eigenen Reihen? Letztes Aufgebot
des Mittelalters, kommende Gefahr für das 21.Jahrhundert oder beides? Dieses Buch bietet eine Kostprobe
der Antwort und soll zum Nachdenken anregen, bevor es zu spät ist. Das klingt bösartig. Engel können
nicht lügen.
Vielleicht hat das Engelwerk die Besprechung so bestellt…? Trotzdem ist das Buch sehr lesenswert…
Deshalb sollt öfter darüber gesprochen werden. Oder waren Sie auch schon in den Fängen des OA, Himmelblauer
Abt…?
libri hat da ja eine nicht sehr positive Kurzbesprechung zu dem Buch über das Engelwerk von Inge und
Wolfgang Kirchmeier für mobipocket / eBook gegeben. Das klingt nicht gut.
Didaskala: Vielen Dank für den Buchtipp: …im Moment bin ich gerade mit dem Tatsachenbericht „Sind im
Engelwerk die Teufel los“ intensiv beschäftigt… Gibts bei Amazon…
@Palmström: Boshaftigkeiten zuhauf? Sie scheinen nicht katholisch zu sein! Sonst würden Sie „Das Wesen
des Katholizismus“ (der Buchtitel eines in vielen Auflagen erschienenen Buches) besser kennen. Leihen
Sie sich einmal aus Ihrer Bibliothek das „Handbuch der…“ von Professor Dr. Karl von Hase. Es hat sieben
Auflagen erlebt und gibt es jetzt wieder als Reprint.
Boshaftigkeiten zuhauf gegen den Heiligen Geist, Jesus Christus unseren Herrn und seinen Schafen … gehört
sich das für das Oberhaupt der Katholischen Kirche… ?
Guter Vergleich Kraut, gute Idee, das mit dem Schild auf der Titanic – wir fahren ohne Gott. Auf dem Koppel
der deutschen Soldaten des tausend- jährigen Reichs stand : Gott mit uns ! Das Ende des Gefreiten und
Deutschlands darf ich als bekannt voraussetzen.
Zielstrebig und klug! Ja, die Politik der konziliaren Sekte unter dem Häresiarchen – von vorkonziliaren
„Katholiken“ auch Benedict XI genannt – hält genau das, was jeder Denkende von einem konziliaren Zerstörer
erwarten kann. Er setzt das in Treue und Verbundenheit fort, was von seinen häretischen Vorgängern in
die Wege geleitet worden ist: Die von Montini bejammerte Selbstzerstörung allen, was mit der ehemaligen
Kirche Roms zu tun hatte, wird systematisch zugunsten einer verschwommenen Theologie/Satanologie zerstört
respektive weiter verfestigt. Man mag schreiben, rufen, schreien, es bleibet alles ungehört, denn Satan
will sein Werk ungestört fortgesetzt wissen und bedient sich dazu seiner menschlichen Werkzeuge und dazu
gehört auch Ratzinger nebst Helfershelfern und auch jeder Kirchensteuerzahler!!!
Guter Vergleich. Hochmütige Werftarbeiter sollen bekanntlich einen Schriftzug am Bug der Titanic angebracht
haben, der da lautete, oder ähnlich: Wir fahren ohne Gott oder Wir fahren ohne Papst und Gott. Was mit
der Titanic geschah ist hinlänglich bekannt. Ebenso wird es dem Konzilskahn ergehen, der ja auch dieses
Label aufweist.