Legionäre Christi
Die Legion Christi braucht eine neue Führung
Mit der alten Führungsgarde der Legion Christi kann es in der Kongregation keinen Neuanfang geben. Von Hw. Richard Gill.
Webseite der 'Legionäre Christi'
Webseite der ‘Legionäre Christi’
(kreuz.net) Der italienische Kurienkardinal Velasio De Paolis ist bereits seit über acht Monaten als päpstlicher Delegat für die Legion Christi im Amt.

Aber bisher hat er noch keinen einzigen höheren Oberen der Legion Christi entlassen.

Zum größten Teil ist immer noch die gleiche Gruppe an der Macht, die von Pater Maciel eingesetzt wurde und sich nach seiner Verurteilung durch den Heiligen Stuhl im Jahr 2006 an vorderster Front bemühte, ihn zu decken.

Natürlich ist die Schuld eines jeden von ihnen unterschiedlich. Man darf in dieser Hinsicht nicht verallgemeinern.

Doch solange diese Gruppe in Amt und Würde ist, werden wenige Mitglieder der kirchlichen Hierarchie ihr Vertrauen in die Legion erneuern.

Es fehlt an Vertrauen

Ein offensichtlicher, dem gesunden Menschenverstand entsprechender Einwand dagegen, diese Leute noch länger im Amt zu halten, ist die einfache Tatsache, daß einige von ihnen Pater Maciels Lebensstil gekannt haben oder zumindest hätten kennen müssen.

Im ersten Fall müssen sie wegen Betrugs, im zweiten wegen Unfähigkeit abgesetzt werden.

Diese Absetzungen sind notwendig, um das Vertrauen in die Legion wiederherzustellen.

Dieser Schritt ist auch unumgänglich, um das Vertrauen jener Legionäre wiederherzustellen, die in der Kongregation verblieben sind und auf Reformen hoffen.

Für die Mehrheit jener, welche die Kongregation verließen, war der erste Grund für diesen Schritt ein Vertrauensverlust gegenüber der Kongregationsleitung.

Der Verfasser ist ein ehemaliger Pater der Legion Christi und gegenwärtiger Diözesanpriester von New York. Sein Beitrag erschien ursprünglich auf der Webseite des italienischen Vatikanisten Sandro Magister.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Kann die Legion Christi zusammengeflickt werden 2. Pleitegeier über der Legion Christi 3. Die Erneuerung der Legion geht nur schleppend vorwärts 4. Besitzt die Legion Christi überhaupt ein Ordens-Charisma? 5. Der Vatikan wird Antworten geben müssen 6. Die Verantwortlichen müssen benannt werden
7. Die Legion Christi braucht eine neue Führung
8. Alte Gewohnheiten sterben schwer 9. Die schwierige Frage der Mentalität
      
14 Lesermeinungen
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#15   Vogel   10:41:33 | Mittwoch, 9. März 2011
ruhrgebietler
Bischof Algermissen hat immerhin mit dem evangelischen Herrn gemeinsam einen Brief an die Politiker bezüglich PID verfaf0t – ist doch etwas positives.
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#14   r.ruhrgebietler   19:35:10 | Dienstag, 8. März 2011
freiherr v. fulda?
ist das nicht der vom Glauben abgefallene algermissen? der christenverfolger??
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#13   Vogel   12:37:50 | Dienstag, 8. März 2011
Herr Freiherr von FULDA
laß doch den Karl Theodor jetzt wieder mal in RUHE.
Thema ist abgearbeitet.
warste am ROMO-ZUG?
der eine Spruch paßt doch auch zu der kath. Kirche;
un benn sich au die Balke biege,
mer senn nett klei zu kriege :&)
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#12   Didaskala   12:28:41 | Dienstag, 8. März 2011
Pater Marcial Maciel war ein geweihter Priester
in der Ordnung des Melchisedech.
Noch am Tag vor seinem Hinschied feierte er das Heilige Meßopfer in der alten, ewig gültigen Form und gab allen seinen priesterlichen Segen.
Dieser ruht nach wie vor auf seinem Werk: die Pforten der Hölle werden dagegen nicht ankommen.
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#11   Lycobates   13:50:35 | Montag, 7. März 2011
Zahlen @Clarissa Colonia
obwohl Bruderschaft und Legonäre beide annähernd gleich alt sind, haben die Legionäre schon doppelt so viele Priester
Eine kleine Ergänzung sei gestattet.
Die Legionäre wurden 1941 gegründet (1948 zunächst diözesan anerkannt, [1965 „definitiv“ vom konziliaren Rom]);
die Priesterbruderschaft St.Pius X. 1970 (bis 1.11.1976 diözesan anerkannt).
1941 od. 1970: Das macht doch einen Unterschied, und, obwohl ich die PB nicht über Gebühr verteidigen möchte (was ich dort bemängele bzw. vermisse ist Ihnen und diesem Forum aus meinen Wortmeldungen zur Genüge bekannt), muß doch anerkannt werden, daß dort, jedenfalls bis vor nicht allzu langer Zeit, die Zahl der Berufungen trotz widriger Zeitumstände sehr beachtlich war.
In der PB sind auch alle Neupriester gültig geweiht; ob das bei den Legionären seit 1968 der Fall ist, müßte erst einmal geprüft werden.
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#10   FMK   08:29:43 | Montag, 7. März 2011
Gratulation!
Kreuz.net ist die einzige katholische Plattform, wo so offen über die „Legionäre“ und deren Probleme berichtet wird. Ich bin auch der Meinung, dass diese Organisation nach allem, was passiert und aufgedeckt worden ist, NEUGEGRÜNDET werden müsste. Es ist meines Wissens nach einmalig in der Kirchengeschichte, dass der GRÜNDER einer kirchlich anerkannten Kommunität ein „peccator publicus“ ist (dieser Begriff war dem alten Kirchenrecht vor 1983 noch geläufig, im neuen fehlt er leider). Mit einem solchen Ärgernis kann doch nicht so weiter gemacht werden, als ob nichts wäre, der ganze neokonservative Touch dieser Bewegung ist doch desavouiert!!!
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#9   Rudolfus   07:10:30 | Montag, 7. März 2011
Die Legion Christi hat viele gutgläubige Priester und ihr verbundene Christen hervorgebracht, alle
getäuscht von einem diabolischen Betrüger, dessen Werk die Legion und die Organisation ‘Regnum Christi’ ist.
Kein Werk der Kirche besitzt einen unheiligen Betrüger, der sich als scheinheiliger Gründer ausgab. Die Legion ist Bestandteil der Strategie des Teufels in seinen Strategien des 20. Jahrhunderts gegen die Kirche. Der Höhepunkt des teuflischen Kampfes dürfte mit den liberalen Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. erreicht worden sein, gegen Ende des Pontifikates Johannes Pauls II. wurde immer mehr das ganze Ausmaß der Zerstörung sichtbar, auch für den Papst selbst. Ab Benedikt XVI., der sich wenigstens in seinem Namen nicht mehr auf die freimaurerisch konspirierenden Päpste Johannes XXIII. und Paul VI. bezieht, sollte die vom Teufel in großen Teilen zerstörte Kirchenorganisation langsam wieder aufgebaut werden (Zerstörung und Aufbau ganz entsprechend der Visionen der sel. Anna Katharina, die die [symbolische] Zerstörung des Petersdomes und das Freilassen des Teufels einige Jahrzehnte vor dem Jahr 2000 vorhersah): In einer geordneten Kirche wird die Gründung eines scheinheiligen Verbrechers, der vom Teufel erfunden wurde, um die heiligen Gründer der Kirche zu verspotten, der Teufel als typischer Affe Gottes, keinen Bestand haben können.
Die Legion selbst wird von einem Papst aufgelöst und zerstört werden müssen, ihre gutgläubigen Christen in andere Organisationen überführt werden müssen, vielleicht in vom Papst neugegründete. Es sollte bereits der jetzige sein.
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#8   kristall   00:49:11 | Montag, 7. März 2011
schwach
sinn!!!!!!!!!!!!!!
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#7   FreiherrvonderTrenck   00:12:13 | Montag, 7. März 2011
Karl Theodor
muss Kaiser werden!!!!!
o^/
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#6   Didaskala   21:32:31 | Sonntag, 6. März 2011
Derzeit läuft eine Petition zur Ehrenrettung von Pater Macrcial Maciel
Grüß Gott!
Eine teuflische Kampagne wurde losgetreten, um unseren hoch verehrten Gründer der Legionäre Christi und des Regnum Christi zu verleumden.
Pater Marcial Maciel (1920-2008) hat unter dem Schutz unserer Himmelsmutter (der Pater Marcial sein Werk unterstellt hatte) Großartiges für unsere Kirche geleistet! Es ist hier nicht der Ort, die vielen Waisenhäuser, Schulen, Seminare und andere Einrichtungen aufzuzählen, die Pater Marcial durch seinen unermüdlichen Einsatz gegründet hat.
Über 600 junge Männer führte er den heiligen Priestertum zu.
Wegen dieser Erfolge versuchen satanische Mächte das Andenken dieses hervorragenden Mannes zu beschmutzen.
Sicher war Pater Marcial nicht sündlos. Er trug jedoch das Skapulier der Heiligen Jungfrau vom Berge Karmel und wurde damit von schwerer Sünde freigehalten und konnte (wenn überhaupt!) höchstens zwei Tage im Fegfeuer weilen:
www.herzmariens.de/…pulier/skapulier.htm
denn er starb an einem Mittwoch.
Mit diesem Schreiben bitten wir Sie, sich beim Heiligen Stuhl für die völlige Rehabilitierung von Pater Marcial einzusetzen.
Zu diesem Zweck ersuchen wir Sie, die als Anlage beigefügte Petition auf elektronischem Weg oder nach Ausdruck durch den Postdienst an die angegebene Adresse zu senden.
Möge unsere Himmelsmutter Sie beschützen!
Mit Dank für Ihre Hilfe
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#5   SignumSalutis †   21:10:17 | Sonntag, 6. März 2011
berufener Komentator
scheinen es immer noch nicht verstanden zu haben
„Gnadentod“-Rudi: von Ihnen haben wir gerade auf sachkundige Kommentare gewartet. Welche Art von Geheimstrahlen verbreiten denn die LC Christi? Ihre Waffe sind – scheint’s – die aufdringlichen Bettelbriefe, die man ungebetenerweise erhält.
SignSal
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#4   polenpaule   20:49:06 | Sonntag, 6. März 2011
Clarissa,
Sie gehören doch sicherlich zur Zahl der Auserwählten des von höchster Stelle geförderten mehrfachen Vaters und Seminaristenschänders, sonst würden Sie sich doch mit Ihrem dümmlichen Kommentar zurückhalten, was soll denn hier noch gerechtfertigt werden: Zölibatsbruch, Betrug (Gelder der Gläubigen für aufwendiges Doppelleben verbraucht) etc. Sie müssen wohl wirklich im Laufe Ihrer Tätigkeit auf dieser Seite jegliches Gefühl für Recht und Anstand verloren haben, aber das ist wohl bei konziliaren Kleruskonkubinen immer so: Sie verteidigen Ihre Beglücker!
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#2   clarissa colonia   20:08:25 | Sonntag, 6. März 2011
Nun also die nächste Verschwörungshypothese …
… aber es ist ja Karneval!
Merkwürdig nur, weshalb sich dieses Nachrichtenportal ausgerechnet auf die Legionäre Christi als Ziel eingeschossen zu haben scheint. Ob das wohl mehr als nur fraterna invidia clericalis ist? Wahrscheinlich nicht; der den Legionären entgegenschlagende bruderschaftliche Neid gründet wohl auf auf Berufungs- und Weihezahlen – obwohl Bruderschaft und Legonäre beide annähernd gleich alt sind, haben die Legionäre schon doppelt so viele Priester … Wer da nicht vor Neid grün wird?
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#1   Vineta   19:54:28 | Sonntag, 6. März 2011
Hoffnungslos!
Für die Mehrheit jener, welche die Kongregation verließen, war der erste Grund für diesen Schritt ein Vertrauensverlust gegenüber der Kongregationsleitung.
… weshalb man daher davon ausgehen kann, daß es sich bei den vielen, die noch immer treu zur alten Führung stehen und nicht längst an den Pforten anderer Orden angeklopft haben, um hoffnungslose Fälle handelt.
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