Schweiz
Internationale Petition für den Bischof von Chur
Die neokonservative Video-Webseite ‘gloria.tv’ hat sich in vorderster Front in die Schlacht um Mons. Vitus Huonder geworfen.
Die Webseite 'support-bishop-of-chur.com'
Die Webseite ‘support-bishop-of-chur.com’
(kreuz.net, Chur) Am Wochenende wurde eine offenbar von der Video-Webseite ‘gloria.tv’ organisierte internationale Online-Petition für Bischof Vitus Huonder von Chur lanciert.

Sie nennt sich ‘support-bishop-of-chur.com’ und ist in acht Sprachen abrufbar.

Mons. Huonder steht seit einiger Zeit unter dem schweren Beschuß kirchenfeindlicher Kräfte und staatskirchlicher Bonzen, die versuchen, ihn zu Fall zu bringen.

Der Text der Petition lobt den Churer Bischof für seine Treue zum katholischen Glauben.

Sie kritisiert Priester, die gemeinsam mit Kirchensteuer-Funktionären nach „effektiven Schritten“ und nach einer „konzentrierten Aktion“ gegen den Bischof suchen.

Erwähnt werden dabei zwei kürzlich aus wichtigen Ämtern zurückgetretene Churer Priester, der altliberale Ex-Regens, Hw. Ernst Fuchs, und der frühere Generalvikar für Graubünden, Kanonikus Andreas Rellstab.

Ein Spitzenmann

Die Petition zählt zahlreiche Verdienste, Fähigkeiten und Kenntnisse von Mons. Huonder auf.

Er besitze ein theologisches Doktorat und eine Habilitation in Liturgiewissenschaften.

Der Bischof – der aus der Diözese stammt – kenne diese aufgrund seiner jahrelangen Tätigkeit als Generalvikar sehr gut.

Mons. Huonder sei katholisch und halte treu zum Lehramt der Kirche und zum Papst.

Auf der Linie des Papstes

Die Petition nennt den Bischof einen Befürworter der angeblich eingeleiteten Reform der Liturgiereform.

Er habe das Motu proprio ‘Summorum Pontificum’ in seiner Diözese vorbildlich umgesetzt.

Bei einigen Anlässen zelebrierte er die Alte Messe sogar persönlich.

Zudem unterstütze er Seminaristen, „die eine wirklich katholische Spiritualität und Formung wünschen“.

In Wahrheit hat er an der altliberalen Ausrichtung seines Priesterseminars und seiner Theologischen Hochschule nichts geändert. Letztere ist ihm jetzt auch prompt in den Rücken gefallen.

Die Petition erwähnt auch, daß der Churer Bischof ein Studio von ‘gloria.tv’ in seiner Diözese positiv aufgenommen habe.

Das Portal ‘gloria.tv’ ruft alle Katholiken auf, die Unterschriftenliste zu unterzeichnen, und Bischof Huonder zu unterstützen.
      
20 Lesermeinungen
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#20   Didaskala   15:17:00 | Mittwoch, 9. März 2011
Signaritis
Mail, die ich mehrmals erhielt:
Seit Jahresbeginn 2011 bekam ich sage und schreibe
zehn Aufrufe zur Unterschrift
über die unterschiedlichsten Forderungen, und zwar
^^Zulassung von Frauen zu kirchlichen Ämtern und Abschaffung des Pflichtzölibats
^^Weihe Deutschlands und der Welt an ein Herz Mariä
^^Bekundung der kindlichen Treue gegenüber unserem Heiligen Vater
^^für ein Verbot der Handkommunion
^^gegen Frauen als Lektorinnen und Mädchen als Ministrantinnen,
^^für die alsbaldige Verkündung eines Dogmas „Maria Mittlerin aller Gnaden“
^^für eine Wahl des Bischofs durch die Gläubigen der jeweiligen Diözese
^^für eine Veröffentlichung der „furchtbaren Geheimnisse“, die irgend eine der vielen Maria-Erscheinungen sog. „Seherkindern“ anvertraut hat und die angeblich vom Vatikan zurückgehalten werden,
^^gegen die kirchliche Unterdrückung des Engelwerkes und für die Einleitung eines Seligsprechungsprozesses für eine Gabriele Bitterlich sowie einer Engelweihe sowie letztens
^^für eine kirchliche Anerkennung einer Gopsa von Medjugorje, die widrigenfalls Schlimmes androht.
Ich zweifle nicht an der guten Gesinnung derer, die solche Unterschriftslisten durch das Netz schicken. Nur hat mir auch auf mehrere Rückfragen noch keiner der Absender erklärt, ob Unterschriftlisten –- an wen und für das auch immer –- in unserer Kirche irgend einen Zweck erreichen.
Bitte, liebe Mitchristen, die Ihr wieder eine neue Liste in Umlauf zu schicken gedenkt: keep me out!
Mit ehrlichem Gruß
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#19   KonradGeorg   13:18:45 | Mittwoch, 9. März 2011
Abgrundtief dämliches Geschmarre
@ polenpaule
Haben Sie nur Müll im Kopf????
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#18   Himmelblauer Abt   08:43:53 | Mittwoch, 9. März 2011
Petition für eine täglich neue Petition
schon unterzeichnet?
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#17   krauterer   08:14:30 | Mittwoch, 9. März 2011
ha, reingefallen
Das war natürlich ein subtiler Faschingsscherz von „gloria.tv“
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#16   wickerl   20:25:26 | Dienstag, 8. März 2011
Widerspruch
Also dass Bischof Huonder auf der Linie des Papstes ist , glaube ich nicht, dafür macht er mir einen viel zu guten Eindruck , ich kann mir nicht vorstellen dass er an einem interreligiösen Gebet in Assissi oder sonstwo teilnehmen würde, oder dass er mit einer Religion so intensiv sympatisieren würde, die lehrt dass Jesus der Sohn eines römischen Legionärs ist, was einen ganz schweren Verstoß gegen das 2. Gebot darstellt.
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#15   DerRabe   18:27:48 | Dienstag, 8. März 2011
habt ihr auch mal pater brown…
…gesehen wie er die alte messe hält. es ist überzeugend!
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#14   kristall   16:53:24 | Dienstag, 8. März 2011
genau !!!!
ab zum unterzeichnen !!!!
:)3 ^-^
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#13   Palpatina I. †   16:50:15 | Dienstag, 8. März 2011
Nicht fragen, kristall
Unterzeichnen! :)3 :&)
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#12   kristall   16:48:59 | Dienstag, 8. März 2011
hast !!??
du schon unterzeichnet !!?? ^-^
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#11   Palpatina I. †   16:45:27 | Dienstag, 8. März 2011
Schon seltsam
Wer die Nrn. links bei den Unterzeichnern anschaut, sieht, dass zB auf Nr. 451 die 453 folgt und dann gehts weiter mit 457.
Ob da was nicht mit rechten Dingen zugeht? o.O
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#10   polenpaule   15:10:10 | Dienstag, 8. März 2011
Was ist „neokonservativ“?
Es bedeutet schlichtweg nur den Schein der äußeren „Katholizität“ wahrend, aber ansonsten sich der konziliaren Zerstörung offen unter zu ordnen. Während „altliberal“ hier bedeutet, die konziliaren Tendenzen nicht nur zu übernehmen, sondern sie zu interpretieren in dem Sinne, sie so auszulegen, wie es der jeweiligen Person gelegen ist.
Woran mangelt es an der Abweisung sämtlicher Konzilien seit der Spaltung zwischen „Ost“ und „West“?
Primär daran, dass die westlichen Christen – sofern nicht von vornherein häretisch – sich in einen „Gehorsam“ gegenüber einem Apostel (schismatisch) flüchten und die übrigen außer acht lassen.
Das ist das Dilemma der nachkonziliaren und inzwischen häretischen römischen Gemeinschaft!
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#9   Othello Secondo   14:52:06 | Dienstag, 8. März 2011
Gloria-TV motiviert nicht, sich an der
Internationalen Petition zu beteiligen…!
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#8   Putativus   14:16:54 | Dienstag, 8. März 2011
Berühmtheiten
Es ist ja doch bemerkenswert, dass auf dieser Liste Frau Maria Hüppi noch nicht unterschrieben hat, die den Bischof vor einigen Tagen hier www.kreuz.net/article.12809.html so vehement verteidigt hat. Oder sollte es sie tatsächlich gar nicht geben? Selbst dann könnte sie unterzeichnen, stünde sie doch neben Unterstützern Seiner Exzellenz wie Karl Theodor zu Guttenberg, Julius Cäsar, Pomplutius Pimpelmus und dem bekannten Traditionalisten Pius Bruder-Schaft.
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#7   Botschafter   12:55:42 | Dienstag, 8. März 2011
Treuer Hirte!!
An S.E. Bischof Vitus Huonder können wir uns alle ein Beispiel nehmen…
Entscheidend ist, dass er in Einheit mit dem Hl.Vater wirkt. Ob er nun die alte oder die neue Messe liest, ist keine Schlüsselfrage, denn es existieren ja noch mehr Riten.
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#6   vitrivius2010   12:03:35 | Dienstag, 8. März 2011
mixa-story wiederholt sich
rechtgläubige katholiken werden in der verfetetten amtskirche nicht mehr geduldet … sowie mixa wird es auch dem churer bischof ergehen … aber tröstet euch … abgerechnet wird am schluss …
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#5   Johannes Paul I.   11:47:49 | Dienstag, 8. März 2011
Wieso benötigt ein
regierender Diözesanbischof eines Schweizer Bistums eine „Internationale Petition“? Wo bleibt das Vertrauen in den Heiligen Vater Benedikt XVI. und vor allem auf die Fürsprache seines Vorgänger Johannes Paul II.?‘Diese ganze „Petitionitis“ wird der Kirche leider nur wenig helfen.
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#4   polenpaule   10:43:18 | Dienstag, 8. März 2011
Jaschke – Reizworte – Islam
Frauen! Die dürfen Sie nicht haben Herr Jaschke, Sie müssen sich mit Kondom verteilen begnügen. Verdammt reizvolle Angelegenheit, hoffentlich verletzen Sie keinen Moslem, falls eine Frau islamischen Glaubens sich so ihr Geld verdient, wenn Sie ihr ein Kondom oder ein Sortiment – für Kleriker wird eine besondere Sorte benötigt – überreichen.
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#3   Erni.J   10:29:42 | Dienstag, 8. März 2011
Bischof Dr. Vitus Huonder verdient unser Vertrauen!
Die links-grünen >:) Promotoren „Los-von-Rom“, die ihre Träume von einer „Jekami“-Kirche ohne Lehramt und Dogmen im dualen Schweizer Kirchensystem glauben verwirklichen zu können, versuchen Bischof Huonder los zu werden. Wer sich wie der treu-kath. o^/ Bischof von Chur gegen die Modernisten, Kirchenspalter und Brandstifter wehrt, wird via ‘Mainstream-Medien’ diffamiert.
Guido Estermann, Menzingen/ZG missbraucht sogar das kath. Pfarrblatt (Zug, Bistum Basel) für die Hetzkampagne gegen den Churer Bischof! Estermann ist als Chefredaktor des Pfarrblattes nicht mehr tragbar und muss sofort abgesetzt werden!
Solche Aktionen werden zahlreiche Gläubige zum Kirchenaustritt animieren. Es ist Zeit, ernsthaft über die Abschaffung der Kirchensteuer nachzudenken, um die kirchenfeindlichen (weltlichen) Funktionäre in der „Amtskirche“ auszuhungern. Die Beiträge könnten die Gläubigen direkt dem Bischof (in Chur) zukommen lassen für die Seelsorge und nicht wie bisher zur ‘Verpolitisierung’ der Kath. Kirche…
Ich unterstütze die Petition z.G. von Bischof Vitus Huonder in Chur/Schweiz. Er verdient das Vertrauen der Gläubigen!
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#2   damdem   10:25:05 | Dienstag, 8. März 2011
„In Wahrheit…“
Es ist nicht richtig, dem Bischof von Chur die Ausrichtung der THC vorzuwerfen, selbst wenn sie ihm in Teilen missfallen sollte – was bei der Freiheit der Forschung nicht gesagt ist. In all ihren Angelegenheiten sind ihm die Hände gebunden, denn der Staat mischt sowohl bei den Prüfungsanerkennungen als auch finanziell entscheidend mit! Einzige Alternative wäre eine rein kirchliche Hochschule, und wer das will, möge es in Gottes Namen bezahlen – mitsamt den Sekundärfolgen (dass bspw. die finanziellen Beiträge Zürichs ausfielen).
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#1   Rheiny   09:58:49 | Dienstag, 8. März 2011
Gähn …
Diese „Unterschreiberitis“ kann nun wirklich nicht der heutige Weg zur Klärung akuter Fragen sein. Memorandum und Petition waren ja auch nur symbolische Scheingefechte. Im Grunde macht sich jetzt jede Unterschriftenliste langsam aber sicher lächerlich.
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