(kreuz.net) Die seit Jahren erwarteten Ausführungs- bestimmungen zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’
werden vermutlich Anfang April erscheinen.
Das berichtete der italienische Vatikanist Andrea Tornielli
heute auf seinem Blog.
Tornielli weiß, daß das Dokument von dem Präfekten der Glaubenskongregation,
William Kardinal Levada, und dem Sekretär der Kommission ‘Ecclesia Dei’, Mons. Guido Pozzo unterzeichnet
sowie von Papst Benedikt XVI. approbiert ist.
Gegenwärtig wird der auf Italienisch verfaßte Text ins
Lateinische und in andere Sprachen übersetzt.
Keine Mindestanzahl
Tornielli erwähnt die kritischen
Stimmen der letzten Wochen, die – wohl nicht ohne Grund – eine Verwässerung des Motu Proprio durch die
Ausführungsbestimmungen befürchtet hatten.
Sein Kommentar: „Nach dem, was ich in Erfahrung habe bringen
können, entspricht diese Interpretation nicht der Wahrheit.“
Es hat also offensichtlich in jüngster
Zeit Korrekturen gegeben.
Die Ausführungsbestimmungen würden betonen, daß das Motu Proprio zum allgemeinen
Recht der Kirche gehöre.
Der Text präzisiere für eine feste Gruppe, welche die Feier der Alten Messe
verlangen kann, keine Mindestanzahl von Personen.
Die alten Ordensliturgien sind wiederhergestellt
Die
Ausführungsbestimmungen erklären nach Angaben von Tornielli, daß Seminaristen die lateinische Sprache
studieren und die Feier der Alten Messe kennen sollten.
Es werde klargestellt, daß die Bischöfe nicht
versuchen dürfen, die mit dem Motu Proprio gewährten Rechte einzuschränken.
Die Ausführungsbestimmungen
sagen ferner, daß die Feier der Karwochenliturgie im Alten Ritus erlaubt ist.
Und: „Ordensmitglieder
dürfen die vorkonziliaren Riten ihrer Gemeinschaft verwenden.“
Auch in Mailand
Der ambrosianische Ritus
der Erzdiözese Mailand wird in dem Dokument nicht erwähnt. Denn über diesen Ritus verfügt die Kommission
‘Ecclesia Dei’ keine Jurisdiktion.
Doch Tornielli fügt an:
„Das bedeutet nicht, daß das Motu Proprio
oder besser, daß der klare und ausdrückliche Wunsch des Papstes in der Diözese Mailand keine Anwendung
finden wird.“
Der Journalist weist darauf hin, daß Mailand bei der Einführung des Neuen Ritus oder
bei den Änderungen der Karwochenliturgie im Jahr 1954 unter Pius XII. immer nachgezogen ist.
Nach den
von Tornielli bekanntgegebenen Inhalten bleibt unklar, für welche Zwecke die Ausführungsbestimmungen
überhaupt geschrieben wurden.
Email-Adressen der Empfänger
37 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Eigentlich ist’s ja völlig gleichgültig, was in den Ausführungsbestimmungen stehen wird … Die DBK
wird (wie so oft) sagen, daß das in den deutschen Diözesen ja schon immer ganz genau so gehandhabt wurde,
wie die Ausführungsbestimmungen das vorsehen. Die fautores missae murmuratae werden bei jeder noch so
geringfügigen einschränkenden Ausführungsbestimmung lauthals protestieren: Hier werde das Motu Proprio
völlig mißverstanden und man müsse ‘weiter marschieren, bis alles in Scherben fällt, denn heute da
hört sie Deutschland und morgen die ganze Welt.’ Letztlich hätten Pontifex und Kurie sich diese Mühe
also sparen können …
Die hl. Messe der Jahrhunderte Sie wird weiter zur Gesundung der Kirche beitragen; der Heilige Geist hat
ein unmissverständliches Zeichen gesetzt; die Versuche der völligen Entstellung des hl. MessOPFERS zu
einem „zeitgeistgenehmen Menschendienst“ hat die Kirche in den letzten Jahren an den Rand der Selbstabschaffung
gebracht; verprotestantisierte Liturgien auf dem Weg zur „Laienkirche“ haben viele hw Priester in die
Ratlosigkeit geführt; ratlos auch ob der teilweise bischöflichen Tatenlosigkeit gegenüber den liturgischen
Missständen und dem drohenden Verlust der priesterlichen Identität www.razyboard.com/…07887-6003875-0.html
der „werltangepasste“ Glaube sieht in der hl. Tradition eine „Gefahr“ des Verlustes seiner Pfründe eines
selbstgefälligen Lebensführung unter dem Decknamen „röm. katholisch“ www.razyboard.com/…07690-5862114-0.html
Immer mehr hw Priester finden ( zurück ) zur hl. Messe der Jahrhunderte, ohne die es keine Gesundung
der Kirche geben kann; Hw Dr. Guido Rodheudt: Die „Alte Messe“ ist nötig zur Gesundung der Kirche. Allein,
sie braucht eine Avantgarde, die sie auf den Leuchter zurückstellt. Sie ist die Messe von morgen, weil
es ohne sie kein Morgen geben wird“ Das Wesen der hl. Messe ist das ehrfürchtige hl. MessOPFER www.razyboard.com/…07690-5830155-0.html
@Signum Salutis: Ihre modernistische Humanitätsreligion ist die Simplifizierung an sich, nichts ist daran
mehr katholisch. Da braucht man gar nichts mehr diskutieren. Es ist nur mehr an Ihnen, wieder zur Lehre
über den wahren gerechten und auch strafenden Gott zurückzukehren, der auch das Kreuzesopfer forderte.
Da kann nichts, über die unfehlbare Lehre der Kirche, diskutiert werden. Kaufen Sie sich einen traditionellen
Katechismus und kehren Sie zurück. Hier hilft keine Diskussion mehr, nur mehr Gebet um Rettung Ihrer
in die Apostasie gegangene Seele, am besten durch die Priesterbruderschaft des heiligen Pius.
Simplifizierungen? Werter Rudi, Simplifizierungen kommen ja von Ihrer Seite. Heiligenbilder mit Kerzen –
nach Art von Kochrezepten („hilft besonders gegen …“) – das ist grauenvoll häretisch ! Sicher müssen
wir uns um unser ewiges Heil sorgen, aber wir dürfen vertrauen, dass Gott die Herzen der Menschen kennt:
wenn er das Heil aller will, wird er auch Wege dazu finden – es sei denn, die freie Entscheidung eines
Menschen steht dem entgegen: „Nein, ich will die Liebe und Vergebung Gottes nicht!“ Begriffe wie „Abrechnung“,
„schauderhaftes Geheimnis“ oder „Verdammnis“ sind da fehl am Platze und allzu menschlich: die Fratze eines
brutalen Rächergottes, der nicht der Gott Jesu Christi ist scheint da durch. Unsere Glaubensmysterien
sind an keiner Stelle „schauderhaft“, sondern Eu-Angelion – Froh-Botschaft, Gute-Nachricht. SignSal
Na, wenn es der Vatikanist Andrea Tornielli sagt, wirds auch so sein. Dann ist doch alles bestens. Jeder
Priester kann künftig auch lateinisch rezitieren und ablesen und der Bergersche Umhangsammler macht gute
Umsätze.
Bin da anderer Meinung Aschermittwoch: Buße tun! Kasteiung und Geißelung des Bruders Esel, des Verstandes
und der moralischen Werthaltungen. Darum: Kreuz.net lesen und kommentieren! Für einen gesunden (geistig
und religiös) Menschen kein geringes Opfer!
@ sacerdotem helveticum Danke für die wertvollen Informationen! Ach ja, heute ist ja Aschermittwoch –
das hiesse zum Beispiel weniger im crux.ret posten … Gruss aus St. Gallen
@mighty counsellor …und in drei Tälern des bistums Lugano (den tre valli) wäre korrekter . Während
in der Erzdiözese Mailand der Ambrosianische Ritus flächendeckend (es gibt nur wenige Kirchen des Römischen
Ritus) gefeiert wird, so im Tessin (Das Bistum Lugano ist ja eine recht junge Gründung) nur in drei Tälern
(und glaube ich noch zwei drei Pfarreien), die seit jeher Mailand unterstanden . Hier ein nicht ganz ernstgemeinter
Vorschlag: Wenn Sie übrigens heute am Aschermitttwoch nicht fasten mögen, so fahren Sie z.B. in die
Leventina oder das Bleniotal, dort brauchen Sie nicht zu fasten, weil im Abrosianischen Ritus die Fastenzeit
erst mit dem Ersten Fastensonntag beginnt. Dafür können Sie dort dann längeren Advent feiern, da der
Ambrosianische Kalender 6 Adventssonntage kennt. Leider wird in der Diözese Lugano meines Wissens der
Ambrosianische Ritua in seiner Alten Form (vor der Liturgiereform) nicht regelmässig gefeiert (Der Römische
in Lugano), in der Diözese Mailand wird der Alte Ritus seit Jahren in einer Kirche in der Stadt gefeiert
(zumindest am Sonntag) und seit dem Indult (obwohl Mailand betont, es gälte nicht für den Ambrosianischen
Ritus) auch an 1-2 anderen Orten in der Erzdiözese.
@SignumSalutis: Sie selbst werden durch antichristliche Mächte nicht besonders bedroht sein, nach- dem
Ihre Simplifizierungen versuchen, den Glauben und die Gnaden Gottes lächerlich zu machen, Sie sind eher
bzw. ganz Teil des antichristlichen Systems. Die Abrechnung kommt dann später, durch den Teufel persönlich,
wenn Sie von der Kirche durch modernistische Leugnung des Wirkens Gottes abfallen bzw. dies bereits sind.
Wir Katholiken haben die Verantwortung, daß viele in den Himmel kommen, die ohne unsere Gebete verdammt
würden. Es ist ein schauderhaftes Geheimnis, wie unser Heiliger Vater Pius XII. feststellt, sicherlich
angeleitet durch die Erscheinung Mariens in Fatima und deren Botschaft – für Sie auch ein „finsteres
Wirken, fern vom katholischen Glauben“? Wir müssen uns um Ihr ewiges Seelenheil leider sorgen, wenn Sie
do die Gebete und Andachten der Kirche in den Dreck ziehen. Wer nicht betet, wird verdammt werden. Das
ist wohl sicher. Ob Gott andere Gebete sicher erhört, das ist ganz Gottes Entscheidung.
solang noch das Lämpchen glüht … … achja, und man zündet die Kerze an oder lässt das Glühlämpchen
flackern und dann wird die Wohnung nicht gekündigt. Funktioniert bei Sr. Faustyna, bei der hl. Johanna
von Orleans nicht …? Oder nur ein bißchen? Klingt nach finsterstem Aberglauben. Scheint vom kath. Glauben
ziemlich weit weg zu sein. SignSal
@Signum Sal. (19:50): Das wäre nur das typische Wirken der Geheimmächte gegen die christlichen Bürger.
Hier gilt es strikt auf der Hut zu sein, mit der Gegenmaßnahme einer besonderen Devotion zu den heiligen
Gnadenbildern, besonders zum Bild des Barmherzigen Heiland gemäß der Offenbarung der hl. Fausytna, durch
welches Gott die Wohnungen und Häuser besonders beschützt. Eine Infoseite zu dem Bild: ‘faustyna-barmherzigkeit.com’.
Das Bild findet sich in vielen Wohnungen und kann bei Bedarf in katholischen Versandhäusern wie ‘mediatrix.at’
in größerer Ausführung bestellt werden. Sehr empfehlenswert eine ständige Kerze davor anzuzünden
bzw. im Fall der Abwesenheit auch eine elektrische Gnadenlichtkerze (brennt etwa 180 Tage). Auch das Gnadenbild
der Frau aller Völker soll in der heutigen Zeit verehrt werden, zusammen mit dem durch die Amsterdamer
Seherin Frau Ida gegebenen Gebet um die Sendung des Heiligen Geistes. ‘de-vrouwe.info’ Man sollte oft
vor diesen Bildern, wenn nicht dauernd, Kerzen anzünden. (Bei Abwesenheit elektrische Kerzen.)
Usus extraordinarius wird auch an den Kar- und Ostertagen gefeiert! Die irrige Annahme, dass die Karliturgie
nicht im Usus extraordinarius gefeiert werden dürfe, geht auf eine falsche Interpretation von § 2 zurück:
Art. 2. In Messen, die ohne Volk gefeiert werden, kann jeder katholische Priester des lateinischen Ritus –
sei er Weltpriester oder Ordenspriester – entweder das vom seligen Papst Johannes XXIII. im Jahr 1962
herausgegebene Römische Messbuch gebrauchen oder das von Papst Paul VI. im Jahr 1970 promulgierte, und
zwar an jedem Tag mit Ausnahme des Triduum Sacrum. Für eine solche Feier nach dem einen oder dem anderen
Messbuch benötigt der Priester keine Erlaubnis, weder vom Apostolischen Stuhl noch von seinem Ordinarius.
Es geht aber nur um die „Missa sine populo“, und eine solche kann per se nicht während des Triduum sacrum
gefeiert werden. Denn für diese hochheiligen Tage ist eine Privatmesse im römischen Ritus nicht vorgesehen.
Eigentlich ist der Text sehr klar, aber man kann immer wieder die irrige Annahme lesen, die Karliturgie
könne nicht im Usus extraordinarius gefeiert werden. Natürlich kann sie das, und sie wird es auch. Sowohl
bei allen Instituten und Gemeinschaften, die die alten liturgischen Bücher verwenden, als auch in allen
übrigen Kirchen, die diese Liturgie pflegen.
Da hat sich der gute Gotthard schon selber aufgegeben und projiziert das auf andere: wieder einmal ein
völlig überflüssiges Papier aus Rom, das niemanden interessiert, da es für das Heil der Menschen uninteressant
ist.
Karwoche… heißt noch lange nicht „Triduum sacrum“ – und da ist nach dem Wortlaut des Motuproprio die
tridentinische Form NICHT erlaubt. Wenn das in den Ausführungsbesimmungen nun nachgereicht wird, muss
man Zweifeln ob dieses Handschreiben wirklich aus der Hand des Hl. Vaters kommt… Also abwarten und Teetrinken
bis der Text wirklich da ist…
barbarae nationes @Simplicissimus alle Barbarenvölker (?) ihm untertan mache Damit sind die heidnischen,
das christliche Gemeinwesen bedrohende Völkerschaften gemeint. Orémus et pro Christianíssimo (electo)
Imperatóre nostro N… ut Deus et Dóminus noster súbditas illi fáciat omnes barbaras natiónes, ad
nostram perpetuam pacem. (Orémus. Flectámus génua. Leváte.) Omnípotens sempitérne Deus, in cujus
manu sunt ómnium potestátes et ómnium jura regnórum: réspice ad Románum benígnus Impérium; ut
gentes, quæ in sua feritáte confídunt, poténtiæ tuæ déxtera comprimántur. Per Dóminum nostrum.
Amen.
entlarvend @new Ja, es bleibt wohl bei den Einschränkungen bei den Weihen. Eventuell ein Zugeständnis
an die Modernisten nichts anderes kann man erwarten: das ist die Konzilskirche sich selbst und ihrem Überleben
absolut verpflichtet, wo sie doch immer alles getan hat, zunächst bei sich selbst (seit 1968), sodann
bei den „Reumütigen“ (Campos, Petrusbruderschaft, Le Barroux, demnächst vielleicht die Piusbruderschaft),
die apostolische Sukzession kurz- bis mittelfristig abzuwürgen. Unerträglich wäre es nun den Modernisten,
die überlieferten Weiheformulare wieder einzuführen, und diese womöglich von einem noch gültigen Bischof
verwenden zu lassen! Aber so bleibt alles Fassade: denn ohne Bischof ist es einerlei: alte oder neue „Firmung“,
alte oder neue „Ölweihe“ (auch des Krankenöls!), alte oder neue „Priesterweihe“ … und natürlich die
rührenden „Pontifikalämter“ (etwa eines Herrn Burke …ww.catholic-hierarchy.org/bishop/bburke.html
oder Cañizares …ww.catholic-hierarchy.org/bishop/bcaniz.html), mit Thronsessel und Cappa Magna …
Welch Schauspiel! Aber ach! ein Schauspiel nur!
zugespielt???? die vermieterin hat mir heut’ auch was zugespielt,… es war nichts gutes. wer träumt
denn davon, dass die konzilssekte etwas zum Seelenheil betragen könnte????
Wat juckt dat Janze! Das würde der Kölnsche Karnevalist sagen, ohne diesen Dialekt zu beherrschen. Leute,
verlasst den konziliaren Verein – egal wie er sich auch geben mag – er ist vom Teufel inspiriert und darauf
ausgerichtet, jeden von Jesus Christus, dem Herrn und Gott der Kirche, zu entfernen. Regeln: 1. Austritt
aus dem staatlichen Verein der Kirchensteuergemeinschaft erklären! 2. Anschluss an die Kirche Christi
(nächst gelegener orthodoxer Priester)! 3. Dem Satan und seinem sogenannten Stellvertreter den Gehorsam
aufkündigen und den Finanzhahn abdrehen: Kein Geld = Keine Glaubenszerstörung! Wenden Sie sich ab von
allen Hoffnungen und Illusionen und richten Ihr Denken und Glauben auf unseren Herrn Gott und König Jesus
Christus!
_____ Siehe kath.net Ja, es bleibt wohl bei den Einschränkungen bei den Weihen. Eventuell ein Zugeständnis
an die Modernisten, die sich zwar in ihren Seminarien auch an diese Ausführungsbestimmungen weitgehend
nicht halten werden, aber denen man deren Inhalt schmackhaft machen muss.
Karwoche im alten Ritus Lasset uns auch beten für die treulosen Juden, dass unser Herr wegnehme den Schleier
von ihren Herzen, auf dass auch sie erkennen unseren Herrn Jesus Christus. Lasst uns auch beten für den
allerchristlichsten Kaiser N., dass unser Herr alle Barbarenvölker (?) ihm untertan mache zu unserem
beständigen Frieden. Schott. Vollständige Neuberarbeitung durch Mönche der Erzabtei Beuron. Imprimatur
14. Februarii 1925 Dr. Mutz, Vic. Gen.
Hört sich ja fast so an, als gäbe es da undichte Stellen im Vatikan, die gerade mal so vorab Dokumente
an Vatikanisten verabreicht, um wenigstens altrituellen Christen etwas Manna zukommen zu lassen. Wenn
es denn diesmal nicht schon wieder ein Windei ist…
Entwarnung? Die seit Jahren erwarteten Ausführungs- bestimmungen zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’
werden vermutlich Anfang April erscheinen. am 1. April? Gegenwärtig wird der auf italienisch verfaßte
Text ins Lateinische und in andere Sprachen übersetzt. Tja, saeculum est! Noch bis unter Kirchenleerer
Montini wurde in der Regel lateinisch redigiert, und dann, bei Bedarf, übersetzt. weist darauf hin, daß
Mailand bei der Einführung des Neuen Ritus oder bei den Änderungen der Karwochenliturgie im Jahr 1954
unter Pius XII. immer nachgezogen ist. So auch, leider, der lange (bis in die 80er Jahre) einwandfrei
gebliebene mozarabische Ritus in Toledo. Expertus scio. bleibt unklar, für welche Zwecke die Ausführungsbestimmungen
überhaupt geschrieben wurden. Unerwähnt bleibt hier, wie es mit der Spendung von anderen Sakramenten
steht. Einem hier in kreuz.net früher erwähnten Gerücht zufolge, sollten die „Ausführungsbestimmungen“
ausdrücklich die Spendung gerade des Weihesakraments nach dem überlieferten Pontifikale untersagen,
wohl um zu vermeiden, daß einer der (noch gerade über 100 an der Zahl) gültig geweihten Bischöfe der
Konzilskirche dieses verwenden würde und so per Zufall wirksam einen Priester weihe. Abwarten, wie es
darum steht!