Afrika
Libyen: Die Wahrheit kommt in Fetzen daher
Die USA werden sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, ihre Kriegsmaschinerie auch in Libyen einzusetzen. Von Fidel Castro Ruz.
Demonstration Ende Februar in den USA
Demonstration Ende Februar in den USA
© Euan Slorach, Flickr, CC
(kreuz.net) Im Unterschied zu Ägypten und Tunesien nimmt Libyen im ‘Human Development Index’ von Afrika den ersten Platz ein.

Libyen hat die höchste Lebenserwartung des Kontinents.

Bildung und Gesundheit werden vom Staat besonders gefördert.

Das Kulturniveau der Bevölkerung ist zweifellos sehr hoch. Die Probleme des Landes liegen nicht hier.

Der Bevölkerung mangelt es nicht an Nahrungsmitteln oder elementaren sozialen Dienstleistungen.

Das Land wirbt viele ausländische Arbeitskräfte an, um seine ehrgeizigen Ziele in der Produktion und in der sozialen Entwicklung zu erreichen.

Daher bietet es Beschäftigung für Hunderttausende Arbeiter aus Ägypten, Tunesien, China und anderen Ländern an.

Libyen verfügt über enorme Einnahmen und Reserven in konvertierbarer Währung, die in den Banken der reichen Länder lagern.

Mit ihnen erwirbt es Konsumgüter und hochentwickelte Waffen, die von eben den Ländern geliefert wurden, die jetzt im Namen der Menschenrechte in das Land einmarschieren wollen.

Die Situation ist schwer zu verstehen

Die kolossale Lügenkampagne, die von den Massenmedien gestartet wurde, hat in der öffentlichen Meinung weltweit ein Durcheinander hervorgebracht.

Es wird einige Zeit vergehen, bevor man rekonstruieren kann, was in Libyen tatsächlich vor sich ging, und die wirklichen Ereignisse von den gefälschten – über die man breit berichtete – unterschieden werden können.

Seriöse und angesehene Sender wie ‘Telesur’ standen in der Pflicht, Reporter zu den Aktivitäten der einen Gruppe und dann zu denen der Gegenseite zu entsenden, um zu berichten, was wirklich geschah.

Ehrliche diplomatische Mitarbeiter riskierten ihr Leben, indem sie Tag und Nacht Quartiere besuchte und Aktivitäten beobachteten, um über die Vorgänge berichten zu können.

Die Wahrheit des Imperiums

Das Imperium und seine Hauptverbündeten benützten ausgeklügelte Medien, um Informationen über die Ereignisse zu verbreiten, aus denen man Wahrheitsfetzen herausfiltern mußte.

Ohne Zweifel: In den Gesichtern der jungen Menschen, die in Bengasi protestierten – Männer wie Frauen, mit Schleiern und ohne – war wirkliche Empörung zu sehen.

Man kann den Einfluß der Stammeskomponente in diesem arabischen Land festhalten, ungeachtet dessen, daß 95 Prozent der Bevölkerung dem islamischen Glauben folgen.

Sie haben Appetit auf eine Intervention

Der Imperialismus und die NATO sorgen sich ernstlich wegen der revolutionären Welle, die in der arabischen Welt ausgelöst wurde.

Diese Welt produziert einen großen Teil des Öls, das die Ökonomie der entwickelten und reichen Länder aufrecht erhält.

Daher dürfte die Gelegenheit nicht ungenutzt bleiben, um angesichts des inneren Konflikts in Libyen eine Intervention voranzutreiben.

Günstige Umstände

Die Erklärungen der USA waren in dieser Hinsicht von Anfang an klar.

Die Umstände könnten nicht günstiger sein.

Die republikanische Rechte versetzte dem US-Präsident Barack Obama, einem Fachmann für Rhetorik,in den Novemberwahlen einen heftigen Schlag.

Die faschistische Gruppierung ‘Mission Accomplished’, die ideologisch von der extremistischen Tea Party unterstützt wird, teilte dem amtierenden Präsidenten lediglich eine dekorative Rolle zu.

Im übrigen sind sein Gesundheitsprogramm und die zweifelhafte Erholung der Wirtschaft wegen des Haushaltsdefizits und des unkontrollierten Ansteigens der Staatsverschuldung – die alle historischen Rekorde gebrochen haben – in Gefahr.

Doch die USA konnten trotz der Lügenflut und der dadurch erzeugten Verwirrung China und Rußland im UN-Sicherheitsrat nicht dazu bringen, einer Intervention in Libyen zuzustimmen – obwohl sie im Menschenrechtsrat ihre Ziele erreichten.

Was eine militärische Intervention angeht, erklärte die US-Außenministerin in Worten, die nicht den leichtesten Zweifel lassen: „Keine Option ist vom Tisch.“

Die Libyer wollen keine Amerikaner im Land

Libyen ist, wie wir vorhergesehen hatten, in einen Bürgerkrieg verwickelt.

Es gibt nichts, was die UNO hätte tun können, um ihn zu vermeiden – ausgenommen daß ihr Generalsekretär eine gute Dosis Benzin ins Feuer goß.

Das unvorhergesehene Problem bestand darin, daß die Anführer der Rebellion die komplizierte Lage noch mit einer Erklärung erschwerten, daß sie jede ausländische militärische Intervention zurückweisen.

Nachrichtenagenturen berichteten, daß Abdel Hafis Ghoga, der Sprecher des Libyschen Nationalrates, am Montag, dem 28. Februar, erklärte, daß „der Rest Libyens vom libyschen Volk befreit werden wird.“

„Wir zählen auf die Armee, um Tripolis zu befreien“ – versicherte Ghoga.

Er kündigte die Bildung eines „Nationalrates“ an, der die in der Hand der Aufständischen befindlichen Städte repräsentieren sollte.

„Wir wollen Aufklärungsinformationen, aber auf keinen Fall, daß die Souveränität unseres Luftraums, des Landes oder des Meeres berührt wird“ – fügte er hinzu.

„Die Kompromißlosigkeit der Oppositionsführer bezüglich der nationalen Souveränität spiegelt auch die gegenüber der internationalen Presse geäußerte Meinung vieler Libyer in Bengasi wieder“ – hieß es in einem AFP-Bericht am vorletzten Montag.

Irak als Schreckgespenst

Am selben Tag erklärte Abeir Imneina, Professorin für Politikwissenschaften an der Universität von Bengasi: „Es gibt in Libyen ein sehr starkes Nationalgefühl.“

„Darüber hinaus ist das Beispiel des Irak in der arabischen Welt ein Schreckgespenst“ – unterstrich sie mit Blick auf die US-Invasion 2003.

Diese wollte die Demokratie in das Land und dann – durch Ansteckung – in die ganze Region tragen. Das war freilich eine Hypothese, die durch die Tatsachen völlig widerlegt wurde.

Die Professorin fuhr fort:

„Wir wissen, was im Irak geschah, der sich in voller Instabilität befindet, und wir wünschen wahrhaftig nicht, diesen Weg zu beschreiten. Wir wollen nicht, daß die Nordamerikaner kommen mit dem Ergebnis, daß wir noch der Herrschaft Ghaddafis nachtrauern müssen.“

Laut Frau Imneina gibt es das Empfinden, „daß dies unsere Revolution ist und daß es an uns ist, vorwärtszukommen.“

Bemühungen um einen Militärschlag

Wenige Stunden nach Veröffentlichung dieses Berichts beeilten sich zwei große US-Zeitungen – die ‘New York Times’ und die ‘Washington Post’ – neue Versionen zu dem Thema zu verbreiten.

Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘dpa’ am folgenden Tag – dem 1. März:

„Die libysche Opposition könnte den Westen bitten, Luftschläge auf strategische Positionen der Ghaddafi-Kräfte auszuführen, erklärt die US-Presse heute.“

Die Frage wurde – laut ‘New York Times’ und ‘Washington Post’ – im Libyschen Nationalrat diskutiert.

Die ‘New York Times’ schrieb, daß diese Diskussionen die wachsende Frustration der Rebellenführer erkennen lasse – angesichts der Möglichkeit, daß Ghaddafi wieder die Macht übernimmt.

„Falls Luftschläge im Rahmen der Vereinten Nationen erfolgen, würde das keine internationale Intervention einschließen“ – erläuterte der Sprecher des Rates laut Zitat der ‘New York Times’.

Der Rat setzt sich aus Anwälten, Akademikern, Richtern und prominenten Mitgliedern der libyschen Gesellschaft zusammen.

Im Bericht heißt es: „Die ‘Washington Post’ zitierte Aufständische, die erklären, daß Kämpfe mit den Ghaddafi-Streitkräften ohne westliche Hilfe lange Zeit dauern könnten und eine große Zahl an Menschenleben kosten würden.“

Die Vorzeige-Aufständischen

Es ist auffällig, daß in dem Bericht keine Industrie-, Land- oder Bauarbeiter erwähnt werden, also Leute, die im Arbeitsleben stehen, oder Studenten oder Demonstrations-Teilnehmer.

Warum bemüht man sich, die Aufständischen als prominente Mitglieder der Gesellschaft zu präsentieren, die US- und NATO-Luftschläge fordern, um Libyer zu töten?

Eines Tages wird die Wahrheit bekannt werden – durch Menschen wie die Professorin der Politikwissenschaften der Universität von Bengasi.

Sie erzählt von der schrecklichen Erfahrung, wie Menschen im Irak getötet wurden und ihre Häuser verloren und wie Millionen arbeitslos und zur Emigration gezwungen wurden.

Zweideutige Meldungen

Am 2. März präsentierte die Nachrichtenagentur EFE den bekannten Sprecher der Rebellen. Er machte Aussagen, die meiner Meinung nach jene vom Tag zuvor zugleich bestätigten und dementierten:

„Bengasi (Libyen), 2. März. Die Anführer der libyschen Rebellen baten heute den UN-Sicherheitsrat, einen Luftangriff »gegen die Söldner« des Regimes von Muamar el Gaddafi zu starten.“

Und: „»Unsere Armee kann aufgrund ihrer Verteidigungsrolle keine Angriffe gegen die Söldner ausführen«, erklärte der Rebellen-Sprecher Abdelhafiz Ghoga in einer Pressekonferenz in Bengasi.“

Oder: „»Ein strategischer Luftangriff ist etwas anderes als eine fremde Intervention, die wir ablehnen«, unterstrich der Sprecher der Oppositionskräfte, die sich in dem libyschen Konflikt immer gegen eine fremde Militärintervention ausgesprochen haben.“

Ein weiterer von den USA angezettelter Krieg?

Welchem der vielen imperialistischen Kriege würde das ähnlich sehen?

Jenem in Spanien im Jahr 1936? Dem Krieg Mussolinis gegen Äthiopien im Jahr 1935? Dem Krieg von George W. Bush gegen den Irak im Jahr 2003 oder einem der Dutzenden von Kriege der USA gegen die Völker Amerikas, von der Invasion von Mexico im Jahr 1846 bis zur Invasion der Falkland Islands im Jahr 1982?

Dabei soll der Söldner-Überfall auf die Schweinebucht, der schmutzige Krieg und die Blockade unseres Heimatlandes in den 50er Jahren nicht ausgenommen werden.

In allen diesen Kriegen, wie dem Krieg von Vietnam, der Millionen von Menschen das Leben kostete, behielten zynischste Rechtfertigungen und Maßnahmen die Oberhand.

Die Vorbilder aus der Vergangenheit

Wer noch Zweifel an einer unvermeidlichen Militärintervention hegt, die in Libyen stattfinden wird, sollte einen meiner Meinung nach gut informierten Bericht der Nachrichtenagentur AP vom 2. März zur Kenntnis nehmen.

Darin wird bestätigt:

„Einige NATO-Länder entwerfen nach dem Modell der Flugverbotszonen über dem Balkan in den 90er Jahren Pläne für den Fall, daß die internationale Gemeinschaft entscheidet, ein Luftembargo über Libyen zu verhängen, erklärten Diplomaten.“

Und am Schluß:

„Die Diplomaten, die wegen des heiklen Themas nicht genannt werden wollten, erklärten, daß die erwogenen Optionen dem Modell einer Flugverbotszone folgen, die vom westlichen Militärbündnis im Jahr 1993 mit einem UN-Mandat über Bosnien eingerichtet wurde sowie nach dem Modell des NATO-Luftangriffs gegen Jugoslawien im Jahr 1999, für den sie kein Mandat besaßen.“

Der Verfasser (84) ist der von Linken und Altliberalen verehrte erste Sekretär der Kommunistischen Partei von Kuba. Der Text erschien am 2. März.
      
23 Lesermeinungen
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#23   Senatssekretär Danzig   07:35:07 | Donnerstag, 10. März 2011
Ein Zeichen gegen Einmischungen in nationale Angelegenheiten
Mit eigenem Erfahrenen, BRD/DDR-Geschichte, kann ich nur bestätigen, daß die kompromisslose Enthaltung angebracht ist.
Sei es nicht so, bestätigt sich für alle Afrikaner und dem Nahen Osten, die USA, Israel wollen keine Demokratie und keinerlei Eigenheiten der Bevölkerung dulden.
Also macht, was die USA wollen, dann habt Ihr sofort Frieden! Seht Euch die Deutschen an, die machen es unter den Besatzern auch so, siehe E10, siehe Erdgas, siehe Abschaffung der Landesverteidigung, siehe Glückspielverbot für Hartz IV-Empfänger.
Gottesglauben bezahlt sich aus, denn 2000 Jahre Christen- und Judentum haben bisher jede Gesellschaft und jeden Staat überstanden! Und sogar Konfuzius und Budda lebt länger als jeder Staat! Was ist da schon der Islam und was sind da schon die ganzen -ismen?
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#22   Vineta   00:34:02 | Donnerstag, 10. März 2011
Aber, aber Dom.Tuttisanti, wie sähe denn das aus …,
„Welcher Bischof…ev.Landesbischof…traut sich auf die Demo… gegen die Christenverfolgung in den islamischen Ländern?“
1) nachdem die kirchlichen Verantwortungsträger schwiegen
a) zum Anwerben von muslimischen Gastarbeitern aus der Türkei etc
b) zum Sozialversicherungsabkommen von 1964 , demzufolge sogar deren Eltern und übrigen Verwandten, die nie deutschen Boden betreten haben, über unsere gesetzliche Krankenversicherung mitversichert sind.
c) zum Entstehen einer ( schon etwa 7 Mio. Moslems zählenden) islamischen Parallelgesellschaft
2) wo sie sich doch gerade starkmachen
für islamisches Brauchtum, den Bau von immer mehr Moscheen, Islamlehrstühle und den milliardenteuren möglichst guten Islamunterricht für die fast eine Million islamischen Schüler hierzulande.
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#21   マンフレド   19:55:27 | Mittwoch, 9. März 2011
Von Fidel Castro Ruz
Mir fehlen die Worte!
:-| :-| :-|
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#20   Jubärens   18:53:44 | Mittwoch, 9. März 2011
Vollksaufstand auf dem Rückzug vor Gadaffis Bombern
Zu dem Vormarsch der Armee kommen Probleme bei der Organisation der Aufständischen.
Seit dem Beginn der Kämpfe haben sich zwar tausende Libyer – Schätzungen zufolge sind es 6000 bis 8000 – dem Kampf gegen Gaddafi angeschlossen, haben sich mit Militärausrüstung und Fahrzeugen an die Front begeben und sich aus den Militärdepots der Region bedient.
Aber Mut hin oder her – die mangelnde Organisation der Rebellen ist allgegenwärtig. Befehle werden über die Lautsprecher von hin- und herfahrenden Jeeps verbreitet.
Nach Informationen des „Guardian“ ist auch die Übergangsregierung davon überzeugt, dass das Land nicht schnell zu erobern ist, sie stellen sich auf einen längeren Kampf ein –
das sei aber ohne Unterstützung aus dem Ausland nicht möglich: Vor allem mit Waffen, aber auch mit einer Flugverbotszone (t-online-Nachrichten)
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#19   kristall   18:41:28 | Mittwoch, 9. März 2011
wird lybien !?
zum zweiten irak !? ^-^
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#18   Cybuzar   18:31:54 | Mittwoch, 9. März 2011
Diese Flugverbotszone
sollte man besser gestern als heute einrichten. :)3
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#17   matt3   17:57:53 | Mittwoch, 9. März 2011
Ghaddafi gehört doch längst weg…
diese selbstgefällige Primadonna unterdrückt doch das Volk und bereichert sich maßlos dabei. Die Menschen in den arabischen Ländern wollen keine eingebildeten Herrschertypen mehr, die wollen ein paar fähige Politiker die ihre Anliegen vertreten und die Freiheit zu sagen, was sie denken. Wenn in dem Land jemand was gegen den Ghaddafi-Clan gesagt hat, dann wurde er beseitigt. Solche Zustände sind doch heutzutage abartig.
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#16   Waldemar Michael   17:12:14 | Mittwoch, 9. März 2011
DomTut
Ist Fidel Castro auch Autor bei pi-news oder nur hier bei kröizz.nätt? Und darf der hier beliebte Hausautor Arschmadinedschad auch dort schreiben?
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#15   Kraut   17:00:16 | Mittwoch, 9. März 2011
Ist das nicht bereits der Fall?
Wer den Tätern (= den Muslimen) widerspruchslos zusieht, wie sie weiterhin Christen aus ihre Ländern vertreiben durch Massaker, gesellschaftliche Ächtung, rechtliche und politische Diskriminierung usw., der soll sich nicht wundern, wenn er in wenigen Jahrzehnten hier, im eigenen Land, selber zum Verfolgten wird.
selber zum Verfolgten wird
Deutschland hätte vor 25 Jahren schon aufwachen müssen und Schranken setzen.
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#14   Domenico Tuttisanti   16:55:43 | Mittwoch, 9. März 2011
Elendester
Ihr Gezeter gegen die islamkritische Bürgerbewegung kommentiere ich gar nicht!
Mein Zitat stammt letztlich aus der FAZ, aus der Deutschlands größter politioscher BLOG www.pi-news.net zitiert hatte.
Feindschaft zwischen Christen und Mohamedanern
Nicht nur diese „Feindschaft“, sondern regelrecht der Krieg („Jihad“) wurde von niemand anderem als Mohammed selber erklärt, der seine Gläubigen und Anhänger dazu aufrief, die Welt gewaltsam dem „Gesetz Allahs“ (der Sacharia) zu unterwerfen.
Sie verwechseln Ursache und Wirkung!
Wer den Tätern (= den Muslimen) widerspruchslos zusieht, wie sie weiterhin Christen aus ihre Ländern vertreiben durch Massaker, gesellschaftliche Ächtung, rechtliche und politische Diskriminierung usw., der soll sich nicht wundern, wenn er in wenigen Jahrzehnten hier, im eigenen Land, selber zum Verfolgten wird.
ZITATE:
„Mir wurde aufgetragen, alle Männer so lange zu bekämpfen, bis sie sagen: ‘Es gibt keine Gottheit außer Gott.“
Abschiedsbotschaft des Propheten Muhammad, März 632
„Wir werden unsere Revolution in die gesamte Welt exportieren … bis der Ruf ‘Es gibt keine Gottheit außer Gott und Muhammad ist der Gesandte Gottes’ überall auf der Welt ertönt.“
Ayatollah Ruhollah Khomeini, 1979
„Mir wurde aufgetragen, die Menschen so lange zu bekämpfen, bis sie sagen, dass es keine Gottheit außer Gott gibt und Muhammad sein Prophet ist.“
Osama bin Laden, November 2001
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#13   Elendester Sünder   16:38:21 | Mittwoch, 9. März 2011
Domenico tuttisanti
Pi-News ist wie die ganze Nazibewegung um Wilders offenkundig unseriöse und zionistische Propoganda.
Pi-News geht es offenkundig nicht um Christen, sondern darum, die Feindschaft zwischen Christen und Mohamedanern zu schüren. Das kann weder im Interesse der Christen noch der Mohamedaner liegen.
Besser ist es, den Rosenkranz zu beten, anstatt hier zu politischen Demos aufzurufen. Von Extremisten, Sozialisten wie Nationalsozialisten, werden wir in Zukunft bei fortschreitender Depression leider ohnehin noch genug zu hören bekommen. Das ist nicht die Sache der Christen.
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#12   Jubärens   16:17:54 | Mittwoch, 9. März 2011
China und Kuba haben selbst Angst vor Volksrebellionen
„Doch die USA konnten China und Rußland im UN-Sicherheitsrat nicht dazu bringen, einer Intervention in Libyen zuzustimmen.“
Ein toller Erfolg von China in der UNO!
Die Chinesen haben schon zu Tunesien und Ägypten die Volksaufstände strikt verurteilt und verflucht.
Sie hatten Mubarak ermuntert, gegen die Demonstranten auf dem Großen Platz doch so vorzugehen wie sie selbst damals auf dem Platz des himmlischen Friedens, als sie mit Panzern den Ort für Tausende Demonstranten zum Platz der höllischen Diktatoren machten.
China will in allen Afrikanischen Ländern aus strategischen und Rohstoffgründen dem Westen Terrain abjagen.
Dafür unterstützen sie skrupellos jeden Diktator – eben wie Mubarak und Gaddafi, den sie mit Riesenprojekten und Zehntausenden von chinesischne Facharbeitern unterstützen.
Übrigens: Castro schreit so laut gegen die Amis und für die Rebellen, dass sie sich ohne ausländische Hilfe oder Luftraumverbote von Gadaffis Bombern niederknallen lassen sollen, weil er selbst vor seinem Volk Angst haben muss wegen seiner 50jährigen Diktatur über das kubanische Volk.
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#11   Mister 11   14:38:43 | Mittwoch, 9. März 2011
Domenico Tuttisanti: Guter, engagierter Christ!
Domenico, das ist wirklich vorbildlich, was Du da tust!
Gottes Segen auf all’ Deinen Wegen! :)3
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#10   Domenico Tuttisanti   14:30:58 | Mittwoch, 9. März 2011
Wo sind die deutschen Kirchen?
–-- Welcher bedeutende Kirchenmann aus Deutschland solidarisiert sich mit den Christen in Ägypten (Kopten), indem er an der geplanten Grossdemonstration teilnimmt?
Hinweis auf die Grossdemo am Samstag in Frankfurt!: >>> hier www.pi-news.net/…02/grossdemo_fft.jpg!
–-- Welcher Bischof traut sich auf die Demo, welcher evangelische Kirchen-Präses und/oder Landesbischof, welche Pröbste, Dekane, Äbte, Prälaten, Landeskirchenräre, Gemeindepfarrer und, und, und … schliessen sich dem Protest gegen die rasende Christenverfolgung in den islamischen Ländern u. Nordkorea an?
Hinweis auf die Grossdemo am Samstag in Frankfurt! >>> hier www.pi-news.net/…02/grossdemo_fft.jpg!
–-- Welche Frankfurter Kirchengemeinden unterstützen die Demonstranten in Frankfurt und in welcher Form tun sie das? (Oder sind die Gemeinden nur aktiv, wenn es darum geht, Muslime zum Beschwichtigungs-DiaLüg bei Kaffee und Kuchen einzuladen?)
Hinweis auf die Grossdemo am Samstag in Frankfurt! >>> hier www.pi-news.net/…02/grossdemo_fft.jpg!
–-- Welcher Politiker erscheint am Samstag? Es haben sich die „Freien Wähler“ bereits mit der Demo solidarisiert. Was ist mit der CDU? Was ist mit der FDP? (Die Islamverharmloser der LINKEN, der GRUENEN und der SPD bleiben ohnehin weg – und das ist auch gut so! Sie sind schließlich Teil des Problems, nicht der Lösung!)
Hinweis auf die Grossdemo am Samstag in Frankfurt! >>> hier www.pi-news.net/…02/grossdemo_fft.jpg!
–-- Welche Kreuz.net-Leser schließen sich der demo an?
Hinweis auf die Grossdemo am Samstag in Frankfurt! >>> hier www.pi-news.net/…02/grossdemo_fft.jpg!
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#9   Vogel   13:45:21 | Mittwoch, 9. März 2011
Hallo Domenico
ich finde es wirklich gut, daß DU Dich einsetzt für diese Demonstration in Frankfurt. Da wird einem mal bewußter,
daß wir hier ein total bequemes Leben haben. Wir könn(t)ein alle sonntags zur Kirche gehen und viele bekommen ihren Popes einfach nicht aus dem Bett(chen) und wir haben dann auch noch Verständnis für sie, da ja die Woche beruflich oft sehr hektisch war.
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#8   Cybuzar   13:31:21 | Mittwoch, 9. März 2011
Warum Castro hier schreibt?
Ist doch einfach: Gaddafi ist anderweitig beschäftigt und Achmadinedschad hat einen Schreibkrampf.
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#7   Waldemar Michael   13:17:20 | Mittwoch, 9. März 2011
Hallo DomTut
ein fachkundiger Artikel dazu kommt gleich, kröizz.nät hat schon bei Castro angerufen, auch der Text ist schon fertig, muß lediglich noch vom spanischen in kreuzsprech übersetzt werden, noch etwas Geduld bitte
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#6   Domenico Tuttisanti   13:14:59 | Mittwoch, 9. März 2011
Die mörderische Hatz auf ägyptische Christen geht weiter –-- Kreuz.net, kein Wort von Dir?
Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Muslimen und Christen in Ägyptens Hauptstadt Kairo sind in der Nacht zum Mittwoch nach Angaben eines Priesters mindestens sechs koptische Christen getötet worden. Mindestens 45 weitere Kopten seien verletzt worden, sagte der Geistliche Samaan Ibrahim aus dem Stadtteil Mokattam, dem Ort der Auseinandersetzungen, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP.
Die Leichen befänden sich im Krankenhaus der Kirchengemeinde. Alle Opfer seien durch Kugeln getötet worden, auch die Verletzten hätten Schusswunden erlitten. Am Dienstagabend war zunächst von einem Toten die Rede gewesen. Mindestens tausend Christen hatten sich am Dienstag in Kairo versammelt, um gegen einen Brandanschlag auf eine Kirche im Süden der Metropole am Samstag zu protestieren.
Die Demonstranten seien dann von Bewaffneten attackiert worden, die auch Häuser und Warenlager in Brand gesetzt hätten, sagte Priester Ibrahim. Nach Angaben der Sicherheitskräfte bewarfen sich beide Seiten mit Steinen, Augenzeugen zufolge schossen Soldaten in die Luft, um die Menschenmenge aufzulösen. In Ägypten liefern sich Kopten und Muslime immer wieder heftige Auseinandersetzungen. (Quelle www.pi-news.net/…e-christenverfolgung/)
xcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcxcx
Am Samstag, dem 12. März 2011, 13:00 Uhr
findet in Frankfurt am Main (Treffpunkt: Bahnhofsvorplatz)
eine Großdemonstration
>>> g e g e n die C h r i s t e n v e r f o l g u n g www.pi-news.net/…02/grossdemo_fft.jpg <<<
in islamischen Ländern und Nordkorea statt.
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#5   Besorgt   12:39:13 | Mittwoch, 9. März 2011
Ja, so ist es!
Juden,
Religionsfreiheit,
Papst,
II.VK,
Neue Messe,
Amerika
…in dieser Reihenfolge
sind für die Redaktion :-! Pfui Daibel! :-!
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#4   Waldemar Michael   12:35:34 | Mittwoch, 9. März 2011
ist der Autor
überhaupt katholisch :-D
Klasse, die fach- und sachkundigen Lieblingsautoren von kröizz.nät, und Danke, dass die Redaktion mal wieder die Hose heruntergelassen hat …
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#3   bassman   12:11:50 | Mittwoch, 9. März 2011
@ JWvG
Ohne das Libyen wäre die Überschrift ein gutes Motto für: Na? Na? ;-)
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#2   JohannWolfgangvonGoethe   12:08:20 | Mittwoch, 9. März 2011
Wie am1.April…
Also Freunde- Karneval ist wirklich vorbei!
Jetzt bringt ihr am Aschermittwoch ausgerechnet einen Beitrag des kubanischen Revolutionsführers :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D zum Thema Libyen! Was Besseres wäre mir auch nicht eingefallen…
Oder ist euer Vorzeigefreund Arschmadinedschad krank? Der hätte euch doch bestimmt auch mal wieder was Nettes geschrieben! Lebt eigentlich Idi Amin noch? Das ist auch ein guter Schreiberling-oder Mobutu, Pinochet…irgendwen kann man vielleicht immer rauskramen… :-D :-D
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#1   bassman   12:06:35 | Mittwoch, 9. März 2011
Jetzt kommen sogar die Kommunisten zu Wort!!
Katholische Nachrichten eben. Mir war schon immer klar, dass den Menschen in Libyen in Wahrheit die Sonne aus dem Allerwertesten scheint, und dass ihr Elend eine reine Erfindung der imperialistischen und kapitalistischen Großmächte ist!!
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