Eine Kanevals-Liturgie für eine Kabarett-Konzilskirche
Es wird immer wieder betont, daß die Narren gut zur neugläubigen Liturgie passen. Das soll in keiner Weise abgestritten werden. Pressesplitter über die Narrenmessen.
Messe mit Luftballons im Presbyterium
Konzilskirche eben: Dämonen in den Kirchenbänken
„In das Geläut der Kirchenglocken mischten sich Narrenschellen.
Die Meßdiener – fast alle im Häs – zogen mit dem Stadtpfarrer in die Kirche ein. Sonntägliche Kirchgänger
saßen dort bunt gemischt mit Narrenräten, Hexen, Dämonen, Kügele und Bütteln auf voll besetzten Bänken.“
Aus der Tageszeitung ‘Schwäbischen Zeitung’ vom 6. März über eine Narren-Eucharistie in der 1000-Seelen
Ortschaft Ehingen im Landkreis Augsburg in Bayern.
Die neugläubige Eucharistie als Schunkelveranstaltung
„Bereits seit 1995 wird der Karnevalssonntag in [dem Leverkusener Stadtteil] Hitdorf zum Anlaß genommen,
die Heilige Messe mal ganz anders zu feiern. Und auch in diesem Jahr war die Kirche sehr gut besucht.
Für die letzten Besucher gab es nur noch Stehplätze. Doch auch sie hatten dort viel zu lachen, während
der Lesung, während der Predigt und während der Lieder. Dort wurde sogar geschunkelt und geklatscht
[…]. Es ist erstaunlich, wie viel geistliches Potenzial in manchen Karnevalskrachern versteckt ist.
‘Su simmer all heh hinjekumme’, von den Bläck Fööss zur Begleitung der Heiligen Kommunion wirkt jedenfalls
keinesfalls deplatziert. Man muß sich halt darauf einlassen.“
Aus der Tageszeitugn Kölner ‘Stadt-Anzeiger’
vom Rosenmontag.
Die Narrenkirche ist dem Pfarrer von Ars geweiht
„An der Kanzel klebte ein Smiley,
auf dem Altar prangten Luftballons und in den Bänken war immer wieder metallisches Scheppern zu hören –
Schellen! Am Sonntag fand in der katholischen Kirche Sankt Johannes Maria Vianney eine von der Mönchfelder
Narrenzunft Eschbachwald gestaltete Narrenmesse statt. Verkleiden war ausdrücklich erwünscht: Hasen-Ohren,
Federboas, Blumenkränze und sogar ein kleiner Froschkönig – das alles gab es zu entdecken. Für den
Stuttgarter Stadtjugendpfarrer Elmar Koch, Pater der Salesianer Don Boscos, stellt sich die Frage [der
Verkleidung] ‘Häs oder nicht?’ im doppelten Sinne nicht: »Ich bin aus Köln, da geht an Fasching alles!«“
Aus einem Artikel in der Tageszeitung ‘Stuttgarter Nachrichten’ vom Faschingsdienstag
Pfarrer als Obernarr
„Es ist schon ein besonderer Gottesdienst, wenn Pfarrer Christoph Baumgartner als Clown, assistiert von
einer Humor-Medizinerin und der Guggenmusik Näbelhusaren, in der Bischofszeller Pelagiuskirche auftritt
[…]. Höhepunkt des Gottesdienstes war die fastnächtliche Polonaise fast aller Gottesdienstbesucher,
egal ob maskiert oder nicht.“
Aus der Tageszeitung ‘Sankt Galler Tagblatt’ von gestern über einen Narren-Gottesdienst
in Bischofszell im Ostschweizer Bistum Sankt Gallen.
Gottesdienst mit Narrenfahne
„Die Narren aus Ober-
und Unteruhldingen sowie aus Mühlhofen kamen im Häs und lobten Gott in der närrisch mit einem Mini-Narrenbaum
am Lesepult, mit Masken der drei Narrenvereine am Altarsockel, mit der Narrenfahne Mühlhofens und mit
bunten Luftballons geschmückten Kirche.“
Aus der regionalen Tageszeitung ‘Südkurier’ vom Rosenmontag
über einen „lustigen Gottesdienst“ in der 8.000-Einwohner Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen.
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59 Lesermeinungen
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@juemuc Tja Ehingen, da war ich auch schon. Wir haben da einen Kunden, die dortige Papierfabrik, wenn
ich das nun nicht mit was anderem verwechsle. Werd gleich morgen in der EDV nachsehen.
Tja Recherche ist nicht so einfach… Bei dem Ort Ehingen handelt es sichnicht um einen 1000 Seelen Ort
bei Augsburg, sondern um die Stadt Ehingen an der Donau bei Ulm. Die Narrenfiguren „Kügele“ gibt es nämlicih
nur dort.
Schluss damit! Ich sorge mich, angesichts des Glaubensabfalls der Menschen, um den Fortbestand christlicher
Werte! Darum unterstützen Sie diese Petition: www.kvgk.de/berichte.php?datum=25.02.20… Wir zeigen den
Liturgie-Missbrauchern, was ‘ne Harke ist! :)3
@Theologicus Haereticus: Ich glaube Ihnen gerne, daß für Sie der katholische Glaube unbegreiflich ist.
Bereits der heilige Paulus, der in einer ähnlich heidnisch-kirchenfeindlichen Welt lebte, wie wir heute,
nur mit dem Unterschied, daß die Kirche damals neu war, schreibt zutreffend, „das Kreuz ist für die
Juden Ärgernis, für die Heiden Torheit“. An dieser Feststellung hat sich in der wieder heidnisch gewordenen
durch Rom geprägten Welt nichts geändert, nur mit dem Unterschied, daß die Heiden nun auch in der Kirche
sitzen und hier mitregieren. Für diese bleibt dennoch das Wort des hl. Paulus, wie für die Juden. Kein
Wunder, daß die Modernisten auch das Kreuzesopfer in der hl. Messe leugnen. Sie leugnen schlichtweg das
Kreuzesopfer – für sie ist das alles Torheit.
Ich werde es zugegebenermaßen nie verstehen wieso der Lingen denkt, er sei katholisch und die rund 1,2
Mrd. wieauchimmermansienennensoll nicht. Laut diesem Scherzkeks ist der Papst ja auch kein Christ.
„Pater“ Lingen: Dass ich nicht lache… Vielleicht sollten Sie erst gar nicht den Versuch unternehmen,
anderen zu erklären zu versuchen, was die katholische Kirche ist, denn das haben Sie offensichtlich erst
recht nicht verstanden. Beschränken Sie sich lieber auf Ernährungstipps und sehen Sie zu, dass Sie Ihr
Leben in den Griff kriegen. Vielleicht wäre auch mal eine Therapie angebracht.
@Johann Wolfgang von Goethe: Offenbar hast du schwere Komplexe, die dich zur Volksverhetzung und Religionsverhetzung
anstiften, und das noch dazu als Protestant auf einer katholischen Seite. Haß auf Religionskulte sollte
in Deutschland seit der Nazizeit bekämpft werden, nachdem deine Sorte, wie von Martin Luther gefordert,
bereits die Juden vernichtet hat. Die Protestanten haben uns in Deutschland bereits die NSDAP an die Macht
gewählt. Kreuze also besser nicht in katholischen Gebieten auf und fange zum Stänkern an. Die Kirche
Gottes wirst du nicht auslöschen können. Gott und Staat könnten dir noch das Handwerk legen. Immerhin
haben deine Nazis und deine SS den Krieg verloren. Sei also nicht zu sicher, daß die Polizei bald deinen
Computer wegen Nazipropaganda konfiszieren (zumindest in der EU ist Nazipropaganda verboten). Volksverhetzung
wird in Deutschland verfolgt.
#46 Pater Lingen 20:44:47 | Mittwoch, 9. März 2011
Heulsuse „Walther von Stolzing“ Statt herumzuheulen, sollte man besser die zwingend notwendigen Schritte
unternehmen. Und diese bestehen nicht darin, die Häresie zu verbreiten, dass ein Apostatenhaufen die
katholische Kirche sein könne. Denn gem. Dogma ist die Kirche einig, heilig, katholisch und apostolisch.
Zugegeben, die V2-Gruppe besitzt diese Wesensmerkmale nicht. Aber herumheulen ist da eben keine Lösung!
Didaskala=Febron: Nichts kapiert? Die grotesken Masken der Narren-Messen-Kirchenschänder sind das wahre
ICH der neugläubigen, weltverdorbenen Modernisten-Krawatten-Priester!
Bei den Narren kehrt am Aschermittwoch wieder die Normalität ein: sie sind jetzt nicht mehr ver=rückt.
Aber bei manchen lieben Foristen hier scheint das ganze Jahr hindurch Fastnacht (bzw. Fasching, Karneval)
zu sein. So viel Närrisches hört man in der Bütt nicht!
Könnt ihr mir bitte mal Nachhilfe geben beim Erkennen von Ironie, Haß, Satire und was es sonst noch
so gibt. Ich habe sonst Bedenken, daß ich nichts mehr Ernst nehme.
„Hereinspaziert“ zum vergnüglichen Unterhaltungsprogramm ! Wie tief die nachkonziliäre Weichspülung
des wahren Glaubens gesunken ist, lässt sich an den breitgefächerten „Liturgieangeboten“ zur „Unterhaltung“
ablesen; kaum eine Möglichkeit wird ausgelassen; passend zu jedem Anlass und zu jeder weltlichen „Festivität“
spriessen auch die weltangepassten „kirchlichen Angebote“ wie Pilze aus dem Boden; aktuelle Verhöhnungen
der Warheheit Jesus Christus durch sog. „Narrenmessen“ werden bald wieder abgelöst von „lockeren Sommerevents“
in ebensolcher Aufmachung www.razyboard.com/…08950-6029352-0.html wer angesichts des teilweise angebrochenen
Zerfalls der sakralen Idendität der Kirche noch immer nicht zur Einsicht kommt, dass aufgrund des grassierenden
Virus einer „neuen Theologie“ der wahre Glaube vielfach so gut wie „wegtoleriert“ worden ist und stattdessen
ein menschlicher Flickteppich Einzug gehalten hat, dessen Maxime sich nach den „Wünschen“ der Menschen
richtet www.razyboard.com/…07914-5901980-0.html Der „weltangepasste“ Gläubige wünscht einen „Glauben“,
der nicht weh tut, einen „Glauben“, der so gut wie jede Sünde nicht mehr als solche vermittelt sondern
sie unter dem „Gutmenschenmantel“ so lange plattredet bis das zu erlangende angebl. Heil ohne Sündenvergebung
aufgetischt werden kann www.razyboard.com/…07891-5919897-0.html
Sycamore (10.33) Haben Sie eventuell – sich in der Adresse geirrt? – einen schlechten Tag? – auch eine
detaillierte Begründung weswegen Sie sich bezüglich meines Beitrages, in dem ich die Vorgehensweise
dieser Lehrkraft ausdrücklich lobe, so provozierend äußern? Oder ist es gar möglich daß Sie gar nicht
überrissen haben um was es da eigentlich geht? Ich bitte um Erklärung!
An Karneval zeigen die Modernisten ihr wahres Gesicht! Masken? Pah! Das, was wir Treugläubigen, als wüste,
sittenlose Verkleidung ansehen, ist das wahre, dämonische Bekenntnis der modernistischen, verweltlichten,
glaubenslosen, dämlichen Neu-Eucharistie-Priester! Im Jenseits werden sie die Quittung dafür bekommen,
das Haus und den Leib des HERRN so geschändet zu haben! Sie werden ihrer gerechten Strafe nicht entkommen!
Herr Goethe ich finde es schön, daß hier evangelische und katholische Menschen vereint sind Immerhin
werden wir alle eines Tages zu Staub. Der Gedanke, eines Tages ein Staubkörnchen zu sein, motiviert mich
täglich aufs Neue. Wahnsinn, diese Vorstellung. Alle Menschen sind aus Staub und werden wieder zu Staub,
ohne Ausnahme. Da kommt Freude auf. Wenn man nur wüßte, was dann so kommt. Wenn wir die Gegenwart Gottes
auf dieser Erde schon spüren, warum soll er im JENSEITS nicht da sein. Es nutzt die längste mathematische
Formel nichts, wenn wir nicht so sensibel sind, um zu merken, daß Gott da ist. Genau, wie man oft „spürt“,
was ein anderer Mensch denkt, wenn man in seiner Nähe ist, so „spürt“ man den lieben Gott. Wer dieses
Gefühl nicht kennt, der wird es schwer haben, an Gott zu glauben. Dieser Glauben funktioniert nämlich
nicht über den Verstand alleine.
Unterscheiden können Wunderschönes Lied der Bläck Fööss – gegenVorurteile, gegen Rassismus- überhaupt
gegen Hass! Schön. Passt doch ziemlich exakt zum Kommunionempfang! Nein. Es passt in den Karneval. Aber
nicht zum Kommunionempfang. Das verstehen aber nur diejenigen, die den Unterschíed zwischen dem Empfang
des Leibs des Herrn und Karneval kennen. Offensichtlich wird dieser Unterschied von gewissen Teilen der
Kirche nicht mehr verstanden.
Su simmer all hehin jekumme… Wunderschönes Lied der Bläck Fööss – gegenVorurteile, gegen Rassismus-
überhaupt gegen Hass! Passt doch ziemlich exakt zum Kommunionempfang! Odersört euch das Wörtchen „all“?
Könnte ja irgendjemand missverstehen! @vogel Lachen und auch lächeln heißt in erster Linie Freude!
Und wieso sollten die Gläubigen nicht fröhlich sein, wenn sie an der Kommunion teilnehmen! Da gebe ich
Ihnen völlig Recht!Aber es geht auch genau so! Wenn ich als evangelischer Christ gemeinsam mit meiner
Frau und meinen Kindern hin und wieder an der Kommunion teilnehme, bekomme ich die Hostie von unserem
Priester -genau wie alle anderen auch- mit einem freundlichen Lächeln – und das nicht nur an Karneval!
Naja, jeder Tag an dem man nicht gelacht hat ist halt ein verlorener Tag!
Warum ist in der Kirche der HUMOR verboten? Es geht in mein kleines Spatzenhirn nicht rein, warums am
Fastnachtssonntag in der Kirche nicht eine winzige Spur lustiger sein soll als sonst. Die „LUSTIGKEIT“
bezieht sich doch ledigklich auf die paar Minuten der Predigt – 10 Minuten. Es hört sich immer so an,
als würden die Gottsdienste zu einer Fastnachtsveranstaltung mutieren, so ist es aber doch gar nicht.
Der Gottesdienst (die Eucharistie) ist genauso andächtig wie sonst auch. Der einzige Unterschied: Menschen
haben auch mal gelacht in der Kirche – ist dies verboten??? Mich nervt ja schon der ernste Gesichtsausdruck,
den man nach dem Kommuniongang machen muß – da darf man ja keine Miene verziehen und einen bekannten
Menschen anlächeln geht schon mal gar nicht – da habe ich mich persönlich noch nie drangehalten.
Kraut (02:22): der stets leidend empörte … Kraut, mitten in der Nacht, am abarbeiten seiner Kindheitserfahrungen,
mit dem üblichen leidenden Unterton … „Siehe da, ist das noch zu ertragen?“ Die Amerikaner stellen
zu solchen Fällen die Frage: „When are you going to grow up?“
@Gregor Nazianz: Offenbar ein Gegner des katholischen Dogmas der Unfehlbarkeit des irdischen Kir- chenoberhauptes,
ist diese Rede nur von historischem Wert. Die Christenheit, und die Menschheit, dürfen dankbar sein,
daß unser gütiger Heiliger Vater Pius IX. der Selige die katholische Lehre von der Alleinunfehlbarkeit
des irdischen Kirchenoberhauptes, des Nachfolgers Jesu Christi und des hl. Petrus als irdisches Gemeindeoberhaupt,
als definiertes Dogma verkündet hat, unter größten Anfeindungen der Hölle. Während der Dogmaverkündung
1870 tobte ein Gewitter über der Ewigen Stadt, sodaß der Text im dunklen Petersdom mit Hilfe des Lichtes
einer Kerze verlesen werden mußte. Dämonen toben sich, wie Dämonolgen wissen, auch im Unwetter aus.
Am nächsten Tag nach der Dogmaverkündung zog der französische katholische Kaiser Napoleon III., entgegen
seiner Schutzverpflichtung, die kaiserlich-französischen Schutztruppen über dem Kirchenstaat ab und
ermöglichte damit die königreichsitalienische Invasion, die militärische Absetzung des Papstes als
weltlichen Monarch über den Kirchenstaat und die Ausrufung Roms zur „großitalienischen“ Hauptstadt des
„geeinten Italien“ unter dem Königtum des Hauses Savoyen, von einer Seherin als „kindisches Regime“ profezeit
(ich glaube, es war die hl. Franziska Romana [1384-1440], deren Heiligenfest heute gedacht wird). Auch
die Himmelsherrin selbst sagte in der LaSalette-Erscheinung (1846) in Ihrer Geheimen Botschaft an diesen
großen sel. Pp. Pius u. a. voraus, daß Italien für den Ehrgeiz, „das Joch des Fürsten der Fürsten
abzuschütteln“, bestraft werde.
Die Kirche im Wandel der Zeit oder die Kirche vorm Abgrund? Früher wurde von der Kanzel herab vor de
m Fasching gewarnt, weil in dieser Zeit besonders viel gesündigt wird. Früher gab es das Freitagsgebot,
an diesem Tag kein Fleisch zu essen. Später hieß es man soll am Freitag irgendein Bußwerk tun, bräuchte
aber nicht unbedingt auf Fleisch verzichten, und heute halten die meisten Pfarreien ihren Pfarrfasching
am Freitag ab. Ich bezweifle sehr, dass diese Entwicklung richtig ist. Ich denke eher, dass die Kirche
vorm Abgrund steht.
Jede Narrenvereinigung gibt sich an ihrem Treiben zu erkennen. Die Konzilsnarrenvereinigung ist eben auch
nur eine solche, die das Evangelium Christi vergessen hat und den Sonntag als Belustungsgaudi für pathologische
Satanisten begeht.
Ist ja unerhört! Verkleidung und Maskerade an einem Faschingsdienstag während des Unterrichts, resp.
des Religionsunterrichts! Pfui Daibel, aber auch! Alle, aber auch alle Teilnehmer: Verdammt seid ihr!
In alle Ewigkeit verdammt!
Und wie darf man das nennen? Um 8:15 saßen wir alle unmaskiert auf unseren Stühlen, ohne daß unser
Religionslehrer nur ein einziges Wort darüber verloren hätte, was zwischen 8:00 Uhr und 8:15 Uhr sich
abgespielt hatte Wahre Pädagogik!
@Marsilius Ficinus: Sie sagen es … und deshalb hier für Sie ( aber auch andere) folgende wahre Begebenheit
aus dem Jahr 1961, die mir heute mittag ein älterer Herr anvertraute: „ Am Rosenmontag verabredete sich
die ganze Klasse, die im Juni die Abiturarbeiten erfolgreich zu überstehen hatte, am Faschingsdienstag
maskiert zu dem in der ersten Stunde stattfindenden Religionsunterricht zu erscheinen. Wie abgemacht,
saßen wir alle maskiert da, als Punkt acht Uhr unser Religionslehrer mit dem Titel Studienrat erschien.
Letzterer gab sich jedoch zu unserem Erstaunen völlig unbeeindruckt und ging darauf nicht im geringsten
ein. Während des Schulgebetes genierte sich ein Schüler und nahm seine Pappnase ab. Schnell fesselte
uns unser Religionslehrer mit seinem Wissen, das er spannend vor uns ausbreitete. Dadurch genierte sich
nun einer nach dem anderen von uns , mit einer plötzlich als kindisch und unpassend empfundenen Maskerade
an diesem spannenden Religionsunterricht teilzunehmen. Um 8:15 saßen wir alle unmaskiert auf unseren
Stühlen, ohne daß unser Religionslehrer nur ein einziges Wort darüber verloren hätte, was zwischen
8:00 Uhr und 8:15 Uhr sich abgespielt hatte“.
@Rudolfus, kennen Sie die Rede über die päpstliche Unfehlbarkeit, die Bischof Josip Jurai Strossmayer
auf dem 1. Vatikanischen Konzil gehalten hat? Sollten Sie mal lesen. Leider habe ich sie weder auf Latein
noch auf Deutsch, nur auf Englisch: s8int.com/strossmayer.html
@Ghislieri: Das Land Bayern schreibt sich bis heute mit ‘y’, wie ich gelesen habe, weil Bayern- könig
Ludwig ein Griechenlandfan war, und deshalb den griechischen Buchstaben ‘y’ in der amtlichen Schreibung
für ‘Bayern’ festlegte. Historisch dominierte ‘Baiern’ (unterschiedliche Schreibweisen gab es natürlich
sicherlich vorher auch, so wurde ‘Tirol’ auch ‘Tyrol’ geschrieben). In der Linguistik wird die Dialektfamilie
Altbayern bzw. Stammbayern und den dialektverwandten Ostgebieten auf österreichischem Boden als ‘baierisch’
geschrieben, zur Unterscheidung auch latinisiert ‘bajuwarisch’ genannt, weil sich der Stamm eben nicht
auf Bayern bzw. Stammbayern beschränkt. Im heutigen Bayern gibt es außerdem neben den Baiern bzw. Alt-
oder Stammbayern bzw. Bajuwaren drei weitere Stämme: ein kleines allemannisches Gebiet, mit Neubayern
das Frankenland, außerdem die sudetendeutschen Flüchtlinge. Die Österreicher und Südtiroler sind größtenteils
dem ‘Baierischen’ bzw. ‘Bajuwarischen’ zuzuorden, ohne ‘y’ geschrieben. Das können Sie in allen deutschen
Dialektkarten in dieser Schreibweise mit ‘i’ sehen. Im Sprechen wird bevorzugt der latinisierte Terminus
‘bajuwarisch’ verwendet, um einer Verwechslung mit ‘bayerischer’ Dialekt vorzubeugen. Österreich, und
auch das österreichisch geprägte italienische Südtirol, legt eben einen Wert darauf, daß Österreichs
und Südtirols deutsche Dialekte ‘baierische’, und keine ‘bayerischen’ Dialekte sind. Die Schreibung mit
‘y’ bezieht sich alleine auf das Land Bayern. @Palmström: Die Schlacht ist im heutigen deutschlanduntreuen
Österreich unbekannt.
@Marsilius Ficinus Das Gespür für das Heilige ist verlorengegangen. Das ist das Problem jeder neuen
Messe (mit ganz wenigen Ausnahmen!). Das ist das Problem der neuen Messe. Dafür wurde sie von den Modernisten
auch eingesetzt!
Erschütternd! Die Beispiele sind einfach nur erschütternd und zeigen, wie tief die Krise der Liturgie
an manchen Orten sitzt. Karneval ist nichts schlechtes, aber es ist grundfalsch, aus der Liturgie eine
Karnevalssitzung zu machen. Es ist das Diktat einer Spaßgesellschaft, die auch vor dem Heiligen nicht
halt macht. Und das ist ein Problem, das die Kirche von innen her angreift und aushöhlt. Das Gespür
für das Heilige ist verlorengegangen. Und das ist eines der großen Grundübel der gegenwärtigen Kirche
bzw. so mancher ihrer Vertreter und Gläubigen.
@Rudolfus Woher kommt dann der Unterschied zu Bayern, ich dachte immer das sog. Österreichische sei sprachwissenschaftlich
dem Bayerischen zuzuordnen (ohne Voralberg = allemannisch aber inklusive Südtirol)?
@Tchibo: Im Österreichischen sagt man schon „Spezi“, nicht nur zum Getränk, aber wir reden ja über
Bayern, und nicht Österreich, obwohl Österreich (ohne Vorarlberg, das allemannisch ist) und Südtirol
am baierischen Volksstamm teilhaben.
Wir brauchen wir den qualifizierten Austritt aus der Körperschaft der katholischen Amtskirche. Von selbst „
zur Räson zu kommen“ scheint bei diesen Wirren Kanevals-Geistern aussichtslos. Eine Kanevals-Liturgie
für eine Kabarett-Konzilskirche Als Antwort auf ihr unsägliches handeln, als auch ihrem entsakralisieren
unserer katholischen Kirche zur protestantischen Gemeinschaft durch altliberale Narren-Bischöfe brauchen
wir den qualifizierten Austritt aus der Körperschaft der katholischen Amts-Narren-kirche. Nur der Geldentzug
trifft den Nerv der altliberalen deutschen Bischöfe, die nicht gewillt sind Narrenmessen zu verbieten,
und bewegt sie zur Umkehr und Abkehr von den Tonangebenden Lust und Liebes -Tölpeln- Innen, mitunter
auch denen im Narrengewand.!
Ich könnt heulen Bislang habe ich ja immer noch an der Meinung festgehalten, die Kirche sei krank, von
dem wuchernden Krebgeschwür des „Geistes des Konzils“ befallen und infolge dessen infiziert von Progressissmus,
der Apostasie zur Folge hat. Dennoch habe ich nie bestritten, dass dies die Kirche Jesu Christi ist, weil
sie eben krank ist ind ihr Gesicht entstellt ist. Angesichts solcher Berichte, fällt mir ein Festhalten
an diesen Positionen immer schwerer. Ich könnte echt heulen wenn ich Sachen lesen wie: ‘Su simmer all
heh hinjekumme’, von den Bläck Fööss zur Begleitung der Heiligen Kommunion wirkt jedenfalls keinesfalls
deplatziert. Man muß sich halt darauf einlassen.“ Für jeden Scheißdreck ist im offiziellen Raum der
Kirche Platz – aber WEHE dem, der auch nur den Anschein von unbegingter Rechtgläubigkeit macht…
@Tchibo Der liebe Gott wird schon noch eingreifen. Eure Spezies und eure Spezl (oder heißt es Spezi,
mit dem bayerischen kämpfe ich immer im Urlaub, richtig lern ich es wohl nie) ist bekannt dafür sich
immer zu früh zu freuen.
Dort wurde sogar geschunkelt und geklatscht Wir kommen alle, alle, Alle in den Himmel, Weil wir so brav
sind, Weil wir so brav sind, Das sieht selbst der Petrus ein, Er sagt: „Ich laß gern euch rein, Ihr ward
auf Erden schon Die reinsten Engelein!“