„In der Apostelgeschichte und überhaupt in der frühen Christenheit
ist »Brotbrechen« Bezeichnung für die Eucharistie. In ihr empfangen wir die Gastlichkeit Gottes, der
sich in Jesus Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen, an uns verschenkt. So aber ist Brotbrechen
und Teilen – der Akt der liebenden Zuwendung zu dem, der meiner bedarf – eine innere Dimension der Eucharistie
selbst.“
Verdunkelung der Meßopfer-Lehre
„Zur Wiederholung aufgetragen ist nur das, was Jesus an diesem
Abend neu getan hat: das Brotbrechen, das Gebet des Segens und des Dankens und mit ihm die Worte der Verwandlung
von Brot und Wein. Wir könnten sagen: Durch diese Worte wird unser Jetzt in den Augenblick Jesu hineingenommen.
Es vollzieht sich, was Jesus in Johannes 12,32 angekündigt hat: Vom Kreuz her zieht er alle an sich,
in sich hinein.“
Die Messe ist kein Mahl
„»Das, was die Kirche in der Messe feiert, ist nicht das Letzte
Abendmahl, sondern das, was der Herr beim Letzten Abendmahl eingesetzt und der Kirche übergeben hat:
das Gedächtnis seines Opfertodes« (Josef Andreas Jungmann, Messe im Gottesvolk). Dem entspricht die
historische Feststellung, »daß in der ganzen Überlieferung der Christenheit nach der Loslösung der
Eucharistie von einem wirklichen Mahl (wo ‘Brotbrechen’ und ‘Herrenmahl’ erscheint) bis zur Reformation
des 16. Jahrhunderts für die Feier der Eucharistie nirgends ein Name gebraucht wird, der ‘Mahl’ bedeutet«.“
Theologische Konstruktionen
„Wir können nur sagen, daß Jesus in sich selbst die Sendung des Gottesknechtes
und die des Menschensohnes erfüllt wußte – wobei mit der Verbindung zwischen beiden Motiven zugleich
eine Entschränkung der Sendung des Gottesknechtes verbunden ist, eine Universalisierung, die in eine
neue Weite und Tiefe weist.“
„Die Realität des Bösen, des Unrechts, das die
Welt entstellt und zugleich das Bild Gottes verschmutzt – diese Realität ist da, durch unsere Schuld.
Sie kann nicht einfach ignoriert, sie muß aufgearbeitet werden. Nun wird aber nicht etwa durch einen
grausamen Gott Unendliches verlangt. Es ist genau umgekehrt: Gott selbst richtet sich als Ort der Versöhnung
auf und nimmt das Leid in seinem Sohn auf sich.“
Es gibt nicht zwei Weisen das Alte Testament zu lesen
„Für das Judentum mußte das Erlöschen des Opfers, die Zerstörung des Tempels, eine furchtbare Erschütterung
sein. Tempel und Opfer stehen im Zentrum der Tora. Nun gab es keine Entsühnung mehr in der Welt, nichts
mehr, das gegen ihre weiter wachsende Verschmutzung durch das Böse ein Gegengewicht sein konnte. Und:
Gott, der seinen Namen auf den Tempel gelegt hatte, also geheimnisvoll in ihm wohnte, hatte diese seine
Wohnstatt auf der Erde verloren. Wo war der Bund? Wo die Verheißung? Eines ist klar: Die Bibel – das
Alte Testament – mußte neu gelesen werden […]. Es gibt zwei Antworten auf diese Situation – zwei Weisen,
das Alte Testament nach 70 neu zu lesen: die Lektüre mit Christus, von den Propheten her, und die rabbinische
Lektüre […]. Wir erkennen es nach Jahrhunderten des Gegeneinanders als unsere Aufgabe, daß diese beiden
Weisen der neuen Lektüre der biblischen Schriften – die christliche und die jüdische – miteinander in
Dialog treten müssen.“
Warum wird ein Schwindler als groß bezeichnet?
„Der große deutsche Exeget
Joachim Jeremias († 1979) hat in der zunehmenden Verwirrung der exegetischen Hypothesen mit äußerster
historischer und philologischer Gelehrsamkeit und mit der größten methodischen Sorgfalt die ‘ipsissima
verba Iesu’ – Jesu ureigene Worte – aus der Menge des überlieferten Stoffes herauszuschälen versucht,
um darin den sicheren Fels des Glaubens zu finden: Was Jesus wirklich selbst gesagt hat, darauf können
wir bauen. Obwohl die Ergebnisse von Jeremias nach wie vor bedeutend und – wissenschaftlich gesehen –
von hohem Gewicht sind, gibt es begründete kritische Anfragen, die zumindest zeigen, daß die erreichte
Gewißheit ihre Grenzen hat.“
Das hätte er am besten nicht einmal ignoriert
„Natürlich kann das leere
Grab als solches kein Beweis für die Auferstehung sein. Maria von Magdala fand es gemäß Johannes leer
vor und nahm an, irgendjemand müsse den Leichnam Jesu weggenommen haben. Das leere Grab als solches kann
die Auferstehung nicht beweisen, das ist wahr. Aber es gibt die umgekehrte Frage: Ist Auferstehung mit
dem Verbleiben des Leichnams im Grab vereinbar? […] Thomas Söding, Ulrich Wilckens und andere stellen
mit Recht fest, daß im Jerusalem von damals die Verkündigung der Auferstehung schlechterdings unmöglich
gewesen wäre, wenn man auf den im Grab liegenden Leichnam hätte verweisen können. Insofern muß man
von einer richtigen Fragestellung her sagen, daß das leere Grab als solches gewiß die Auferstehung nicht
beweisen kann, daß es aber eine notwendige Bedingung für den Auferstehungsglauben ist, der sich ja gerade
auf den Leib und durch ihn auf die Person in ihrer Ganzheit bezieht.“
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55 Lesermeinungen
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@Tchibo Die Widersprüche… Niemand kann irgendjemandem irgendwas verbieten – keinem Papst und keinem
Otto Normalverbraucher, (spitzen Rolle von Gert Fröbe übrigens) keinem Nazi und keinem Kommunisten oder
Gutmenschen, weil nämlich ohnehin alles schei…egal ist u. so oder so jeder selber wissen muß was er
sich denkt, wie er agiert usw…
Toll! Noch ne Petition!!!! Los, Kinder, unterschreiben! :)3 :)3 :)3 Vergesst aber auch die hier www.kreuz.net/article.12827.html
nicht!!!!! Stichwort Schmuddel-Bistum Chur!
@Elvenpath: Christi Reich ist im Himmel bereits errichtet, das mit Christi leiblicher Auferstehung, der
Befreiung der Toten aus der Vorhölle, und Christi Himmelfahrt Seinen Anfang genommen hat und nun die
Realität des Himmels ist. Alle in Christus Verstorbenen und die Gerechten kommen seither in den Himmel,
nicht mehr wie vor Christi Kreuzesopfer und Öffnung der Himmelstore in die Vorhölle. Auch Maria selbst
zählte zu jenen, die in Christi Erscheinung als leiblich Auferstandener noch vor Ihrem Tod das Gottesreich
sehen durften. Maria wurde am Ende Ihres Lebens mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen und dort
zur Königin gekrönt. Das Gottesreich Christi ist also bereits eine Realität, die sich auch heute noch
in Erscheinungen offenbart. Die Errichtung des Gottesreiches auf Erden hat Christus für die nahe Zukunft
nie behauptet, wie von den modernistischen Schriftverdrehern seit dem 19. Jh. behauptet. Im Gegenteil
sagt Christus in Seiner Rede über die Endzeit, daß vor Seiner Rückkehr als Weltenrichter noch sehr
viel passieren muß, wie jeder in Christi langer Endzeitrede in den verschiedenen Evangelien nachlesen
kann. Es werden noch Reiche gegen Reiche Krieg führen, Völker hungern, Irrlehrer, falsche Christusse
auftreten, der Antichristus, wie die Überlieferung der Apostel hinzufügt, und der große Abfall, außerdem
„der Greuel der Verwüstung an heiliger Stätte“. Es ist ein modernistisches Blendwerk der 19.-Jh.-Ungläubigen,
diese bedeutende Rede zu übergehen, und Christi Wort dahingehend zu verdrehen, Er habe die irdische Reichserrichtung
damals für bald vorhergesagt.
Elvenpath: mitnichten! wir leben derzeit im zeitabschnitt der geh. off. d. Johannes, ungefähr vor der
Textstelle: „…dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde“
@Rudolfus einige Seiner Zeit werden das Reich mit Macht erleben, was mit Seiner leiblichen Auferstehung
auch eingetreten ist. Das heißt, wir leben jetzt im, von Jesus vorausgesagten, Reich Gottes?
@???: ewig gestrig tz tz tz und da rühmen sich die ewig gestrigen konzilibans fortschrittlich zu sein.
Seelen in der Tradition Jesu Christi leben die Messe aller Zeiten und schauen nach vor auf das ewige Leben
im Himmel!
@???: Für dich ist der hl. Papst Pius V. (1566-1572) eben ein Spinner, so wie die gesamte antimodernistische
katholische Lehre. Das zu denken sei dir zugestanden, den Heiden, die ja Modernisten letztlich sind, wir
wissen es bereits aus dem Zeugnis des hl. Paulus. „Das Kreuz ist den Heiden Ärgernis“ – und nichts anderes
ist das hl. Meßopfer, die reale unsichtbare Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers Christi von Golgota
auf unsere Altäre, diese Lehre zu glauben, kann von Heiden nicht verlangt werden.
na endlich… ist sie wieder da die „messe aller zeiten“ aus dem 17. jh. und ewig gültig ist das konstrukt
auch noch… ??? was war vor dem 17. Jh. – immerhin so 1550 Jahre ??? eine ewiglkeit ist für euch spinner
also grad mal 1500 jahre ???
Tchibo: tz tz tz – Es ist der Herr! – Es ist sein Amt (Du bist Petrus…) – Die einzige legitime Weise
ist die Erfüllung der Gebote Gottes – insbesondere das erste Gebot! (suchet zuerst das Himmelreich, alles
andere wird euch dazugegeben…) – es die Messe aller Zeiten, die auf ewig gültige trid. Liturgie (die
durch nichts und niemanden geändert werden darf, ohne mit dem Verlust der ewigen Anschauung Gottes belohnt
zu werden) –---- also verschonen sie uns mit ihrem satanischen geschreibsel! nutzen sie für ihr Seelenheil
die fastenzeit und reinigen sie ihren zerstörten körper und ihre noch mehr zerstörte Seele!
Wer kann einem Papst verbieten, im Widerspruch zur traditionellen Lehre zu stehen. Es wird eine legitime
Weise geben, wie die Juden sie lesen und eine legitime Weise für die Christen… und basta. Auch die
Atheisten werden eine legitime Weise haben…
Zwei legitime Weisen? „Es gibt … zwei Weisen, das Alte Testament nach 70 neu zu lesen: die Lektüre
mit Christus, von den Propheten her, und die rabbinische Lektüre […].“ Will der Papst damit sagen,
dass es zwei legitime Weisen gibt, das Alte Testament zu lesen? Dann würde er sich im Widerspruch zur
traditionellen Lehre befinden. Es ist aber schon schlimm genug, dass er die Frage nach der Legitimität
offen lässt. Gemäß der traditionellen Lehre der Kirche gibt es hier tatsächlich nur ein Gegeneinander,
denn ihr zufolge ist nur das Verstehen des AT auf Christus hin richtig und das Verständnis der Juden
diesbzüglich ist falsch. Dieses Gegeneinander in der Sache will Benedikt XVI. nicht. Will er im Dialog
erst noch klären, was richtig ist? Mit einer derart zwielichtigen Rede unterminiert er das Vertrauen
des Gläubigen in die Lehre der Kirche darüber, wie das AT zu lesen ist.
Lieber Abt Das hört sich nach der Möglichkeit einer tiefen Glaubenserfahrung für mich an; ich bin gespannt!
Aber seien Sie vorsichtig mit diesen auszulobenden Preisen! Besagte Mistschaufler haben mich sehr eindringlich
vor satanistischen Homo-Internetseiten gewarnt, wo man jeglichen Marienerscheinungen (auch denjenigen
einer etwaigen Mary Kuby) nur mit bösem Willen und Missgunst gegenüberstünde! Machen Sie um diese Seiten
bitte einen grossen Bogen und bewahren Sie Ihr Mysterium vorsichtig auf! :(3 o^/
Lieber Homo Sapiens, als gelehriger Novize bist Du auf sehr gutem Wege. Gerade auch die Begegnungen mit
elf Mistern und sonstigen Mistschauflern unterstützt die Klärung der eigenen Glaubenspositionen. Aber
so manches wird einem lebenslang ein Geheimnis (Mysterium) bleiben. Das muss man auch aushalten können.
Nur Spezialgläubige können sich und vor allem anderen alles erklären. Für die Lösung des Mary Kuby-Rätsels
wird in Kürze noch ein Preis augelobt werden.
Lieber Abt Ich raffs leider immer noch nicht… Wenn es aber zu sehr an Ihren Postingnerven oder -reserven
zehrt, mir dies hier im Forum zu erklären, dürfen Sie mir natürlich gerne eine entsprechende PN zukommen
lassen. Wir wollen doch nicht, dass sich mir als Ihrem gelehrigen Novizen der tiefere Sinn Ihrer Ausführungen
entzieht.
#36 Mary Cruz 21:46:36 | Donnerstag, 10. März 2011
Ungenaue Formulierungen „Wir können nur sagen, daß Jesus in sich selbst die Sendung des Gottesknechtes
und die des Menschensohnes erfüllt wußte – wobei mit der Verbindung zwischen beiden Motiven zugleich
eine Entschränkung der Sendung des Gottesknechtes verbunden ist, eine Universalisierung, die in eine
neue Weite und Tiefe weist.“ Jesus wußte sich als bedeutend mehr als einen „Gottesknecht“, nämlich als
Sohn Gottes und Messias, und als Ebenbild Gottes. „Ich und der Vater sind eins!“ Joh. 10,30 „Wer mich
sieht, sieht den Vater.“ Joh. 12,45 „Ich bin der Weg, die Wahrheit, und das Leben!“ Joh. 14,6
WIR BEUGEN UNSER KNIE VOR ZION HEIL MAMMON! HEIL ZION! Der ZION-dröhnende Bundesdödel-Funk SWR 2 hat
es erkannt: Zwischen BRUDER MAURER ZION Küng www.amazon.de/…492054579/ref=sr_1_7?s=books&ie=UTF…
und dem Kondom-Papst passt kein Blatt: Beide „Werke“ erscheinen am selben Tag, beide schiffen unter gleicher
Flagge: Ewig weht der Sechsstern! Ein dreifaches HEIL! Gut, dass dem ZIONISTISCHEN Kriegsverbrecher und
dem Alibi Juden Netanjahu vorab ein Exemplar geschickt wurde. (Vielleicht sogar mit persönlicher Widmung?)
Ansonsten hätte Mr. „Christian-Scumbag“ Titulator sich nicht zu solchen Elegien hinreißen können. Auf
das Lob eines Hetzers, Kriegsverbrechers und Christenfressers kann kann ich gern verzichten. Die „wir-beugen-unser-Knie-vor-der-Hure-Babylon“
VII Kirchensteuergemeinschaft (e.V.) sicherlich nicht. HEIL MAMMON! HEIL ZION!
Reconquista Wie Sie reden ist ja der Wahnsinn! Wie Sie über den Papst herziehen ist verrückt! Sind sie
katholisch? Um Gottes Willen! Nein Sie gehören nicht der Kirche an!
#31 Didaskala 20:18:04 | Donnerstag, 10. März 2011
Hier wurde wieder einmal glasklar offengelegt, daß unser jetziger glorreich regierender Papst von Theologie
so gut wie nichts versteht und offenbar auf dem Hans-Küng-Weg voranschreitet. Wie gut ist es doch, daß
wir hier in diesem Portal (und unter den Foristen zumal) vom Heiligen Geist erleuchtete und von der Himmelsmutter
geliebte theologische Fachleute haben, die das alles ans Tageslicht bringen! Beten wir zur Gospa von Medjugorje,
daß sich der Papst bekehrt!
#30 Hans Dampf 19:20:31 | Donnerstag, 10. März 2011
Benedikt, zieh dich warm an… …die Tradis kommen und drohen dir unverhohlen mit der Hölle! Heute morgen
lesen wir, dass du, lieber Benedikt, dich in Deutschland etwas länger mit Vertretern der evangelischen
Kirche treffen möchtest! Das ist- ehrlich gesagt- ein Wort und außerdem auch mein Wunsch! Vielleicht,
lieber Papst Benedikt, hast du dir ja ganz bewusst u.a. Berlin und Erfurt für deine Deutschlandreise
ausgesucht! Vielleicht setzt du ja wirklich Zeichen der Hoffnung in Deutschland, in dem du, lieber Papst
Benedikt, es erreichst, dass Katholiken und Protestanten weiter aufeinander zugehen! Du hast Frere Roger
die Kommunion gereicht! Vielleicht dürfen wir es erleben, dass du auch Angela Merkel oder Nikolaus Schneider
die Kommunion reichen würdest! Glaube mir, lieber Papst Benedikt, das ganze anständige und christliche
Deutschland würde sich zum Schutz vor dich stellen, um dich vor den paar wütenden und geifernden Tradi-
Sektierern zu schützen! Nur eine Bitte, lass dich von dieser Sippschaft nicht an der Nase rumführen
und lass dich vor allem nicht von den Pius-Brüdern wie einen altersschwachen Stier in der Manege vorführen!
Geh auf die zu, die guten Willens sind – da gibt es genügend und lass die anderen da, wo sie sind und
auch hingehören!
#29 Palmström 17:52:16 | Donnerstag, 10. März 2011
Apologet@ Er würde nimmt mit dem Judentum Tacheles reden, sondern mit denen, die superkatholisch sein
wollen und in Wirklichkeit richtige Satansbraten sind, meilenweit entfernt katholisch zu sein und hier
ihr Nest haben, die Schnäbel zu wetzen…
Was Jesus selber zum Thema sagte: Abrahamskinder und Teufelskinder. Joh 8,39: Sie antworteten ihm: Unser
Vater ist Abraham. Jesus sagte zu ihnen: Wenn ihr Kinder Abrahams wärt, würdet ihr so handeln wie Abraham.
40 Jetzt aber wollt ihr mich töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit verkündet hat, die Wahrheit,
die ich von Gott gehört habe. So hat Abraham nicht gehandelt. 41 Ihr vollbringt die Werke eures Vaters.
Sie entgegneten ihm: Wir stammen nicht aus einem Ehebruch, sondern wir haben nur den einen Vater: Gott.
42 Jesus sagte zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben; denn von Gott bin ich ausgegangen
und gekommen. Ich bin nicht in meinem eigenen Namen gekommen, sondern er hat mich gesandt. 43 Warum versteht
ihr nicht, was ich sage? Weil ihr nicht imstande seid, mein Wort zu hören. 44 Ihr habt den Teufel zum
Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er
steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm
selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge. 45 Mir aber glaubt ihr nicht, weil
ich die Wahrheit sage. 46 Wer von euch kann mir eine Sünde nachweisen? Wenn ich die Wahrheit sage, warum
glaubt ihr mir nicht? 47 Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes; ihr hört sie deshalb nicht, weil ihr
nicht aus Gott seid. Ich denke nicht, dass Jesus heute anders mit dem heutigen Judentum reden würde,
evtl. vielleicht sogar noch schärfer als damals! Den babylonischen Talmud gabs ja damals noch nicht mal!
Edle Argumentation – trotzdem zu befragen @Rudolfus: Ihre Worte an Elevenpath sind wahr, aber nicht in
jeder Einzelheit. Die Vorhersagen in Lk 21 sind bis zum Jahr 70 eingetroffen, also durchaus buchstäblich
„bevor dieses Geschlecht vergeht“. Mit einer Ausnahme: „Dann wird der Menschensohn kommen mit Kraft und
Herrlichkeit.“ Dieses Kommen geschieht seither. Einverstanden? (oder warum nicht?)
@Elvenpath: Es gibt keine „neuere Forschung“ über Jesus, es gibt nur die alte Überlieferung. Diese „neueren
Forschungen“ sind alles Behauptungen aus der neueren Zeit, ab dem 19. Jahrhundert, völlig einfältig,
hier, aus der beschränkten Sicht dieser Zeit, die alte Überlieferung zu beurteilen. Diese Bücher stehen
alle im Geist des „19. Jahrhunderts“, das läuft dann als „neuere Erkenntnisse“. In Wirklichkeit alles
wirre Theorien von 2000 Jahre zu spät Geborenen, die in keiner Weise die Überlieferung bestreiten können.
Die Behauptung, Jesus habe die Errichtung des sichtbaren Gottesreiches zu Seiner Erdenzeit hervorgesagt,
ist genau der typische Quatsch aus dem 19. Jh., der sich auf bewußte Fehldeutung von Schriftstellen beruft.
Jesus sagte , diese Generation (die Christen) wird nicht vergehen, einige Seiner Zeit werden das Reich
mit Macht erleben, was mit Seiner leiblichen Auferstehung auch eingetreten ist. Jesus hat den Tod besiegt
und ist leibhaft auferstanden und den Jüngern erschienen. Seine Wiederkunft in Herrlichkeit ist noch
lange nicht vorhergesagt worden, wie an anderer Stelle in der Schrift steht: Erst müssen viele Kriege
und Antichristusse noch auftreten. Die 19.-Jahrhundert-Modernisten sind wie Zeugen Jehovas, dann streichen
sie noch die Bibel zusammen, wie’s ihnen paßt, weil sie ungläubig sind. Der hl. Pius X. hat sie alle
aus der Kirche ausgeschlossen. Nur weil die Sekte sich mit Pauls VI. lascher Regierung wieder ausgebreitet
hat, bleibt deren Quatschexegese dennoch Quatschexegese, und 19.-Jahrhundert-Kram, selbst wenn sie heute
leben. Umso bedauerlicher
#22 Palmström 13:41:04 | Donnerstag, 10. März 2011
Wenn die Messe kein Mahl ist, ist sie auch kein Opfer. Immerhin ist ein Mahl sympathischer als ein Opfer
mit Strömen von Blut, Brandgerüchen…als ob G*tt daran Freude haben könnte. Nach dem Tod Jesu gibt
es kein Opfer im alten Sinn mehr. Das gilt im Judentum wie im Christentum. Alles andere ist von großem
Übel…
#20 Elvenpath † 13:27:25 | Donnerstag, 10. März 2011
@Rudolfus Ich habe bisher nur die Leseproben sehen können. Und da bezog sich der Autor durchweg auf neuere
Forschung. Aus dem 19. Jahrhundert finde ich da nichts. Außerdem kommen die meisten Zitate aus der Bibel
itself. Zum Beispiel steht da ganz klar, dass Jesus das Gottesreich, also das Ende der Welt, in Kürze
(innerhalb des Ablaufs eines Menschenlebens) voraussagt hat. Und das ist ja nun nicht eingetroffen. Oder
dass das blutige Opfer Christi sehr stark an primitive heidnische Opferrituale erinnert, kann ja auch
nicht auf „Forschung aus dem 19. Jahrhundert“ geschoben werden.
äußerst seltsam Die Aussage der Soldaten dass er wahrhaft auferstanden sei – insbesondere die Bekundung
des hl. Longin(i)us im Zusammenhang mit den Erscheinungen nach der Kreuzigung sind sehr wohl ein Beweis
für die Auferstehung, der Papst mach die eigene Lehre schlecht wenn er so tut, als wäre das Grab nur
leer gewesen wie bei einem gestohlenen Leichnam. Papst Benedikt sympathisiert so sehr mit der jüdischen
Lehre es Talmud , die die Muttergottes so sehr beleidigt, wer könnte damit seine Freude haben, wer sie
ihm so sehr ans Herz legen?
@Elvenpath: Behauptungen über Jesus aus dem 19. Jahrhundert sind einige der absurdesten Dinge, die sich
jemals als „Fakten“ oder „Wissenschaft“ ausgegeben haben. Die gegenwärtigen „staatskatholischen“ Fakultäten
sind voll von diesen 19.-Jahrhundert-Scharlatanen, die die christliche Überlieferung im Namen des Papstes
leugnen.
#17 Reconquista † 11:52:56 | Donnerstag, 10. März 2011
@Elvenpath: ÜBER SOLCHEN SCHWACHSINN hat sich schon der geniale Jude Egon Friedell in seinem Essay „Ist
die Erde bewohnt“ amüsiert. Wenigsten haben Sie das Pathologische ehrlicherweise als Namensbestandteil
gewählt.
#15 Elvenpath † 11:49:20 | Donnerstag, 10. März 2011
Buchenpfehlung Wer vor unangenehmen historischen Fakten keine Angst hat, dem kann ich das Buch „Der Jesuswahn“
von Heinz-Werner Kubitza empfehlen. Der studierte Theologe legt dar, dass die Bibel das am meisten überschätzte
Buch der Weltliteratur ist und Jesus von Nazareth die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte
und dass das Christentum historisch gar kein Fundament hat. Leseproben gibt es unter www.jesuswahn.dewww.jesuswahn.de/
Eindeutig okkult und esoterisch. Dieses Denken kommt aus dem Buddhismus und Hinduismus und hat mit unserem
Glauben nichts zu tun. Ich persönlich betrachte solche Praktiken als okkult. Unser Credo: Es ist dem
Menschen bestimmt einmal zu leben und einmal zu sterben, danach folgt das Gericht. Die Esoteriker locken
mit Rückführungen und richten enormen Schaden an. In dem Moment in denen Menschen unter Hypnose ihren
freien Willen ablegen, ist es den Dämonen ein leichtes in diese Personen hineinzuströmen. Sie alleine
bewirken dann die Möglichkeit daß diese Personen z.B. plötzlich fließend in fremden Sprachen sprechen,
die sie nie gehört und erlernt haben. Höchst gefährliche Unternehmungen! Dienlich sind sie in erster
Linie dem Widersacher, der nun Zugang zu diesen Personen hatte und seine Präsenz hinterläßt; in zweiter
Hinsicht stellen diese Praktiken eine nicht unbeträchtliche finanzielle Einnahmequelle für die Scharlatane
dar, die sie betreiben.
Meinenerven Es gab mal solche „Rückführungssendungen“ in VOX vor ein paar Jahren – spannend fande ich
es schon, habs aber trotzdem nicht geglaubt. Persönlich habe ich nicht das Gefühl, schon einmal gelebt
zu haben. Ich glaube, es ist auch nicht notwendig. Aber ich glaube schon, daß es bei Gott „möglich“
wäre, denn nichts ist unmöglich bei ihm. Wenn DU mal vor Gott stehst, dann sage am Besten nicht: Wenn
ich nochmal von vorne anfangen könnte, ich würde alles anders machen man weiß nie, was Gott dann mit
Dir macht. Während ich damals diese Fernsehsendungen gesehen habe, habe ich mir versucht vorzustellen,
ob ich auch mal gelebt habe. Ich denke nicht. Aber, ich habe ein Bild von einem ganz Haus vor Augen und
wenn ich dies in der Realität auf einmal sehen würde, dann kann ich nicht versprechen, daß ich nicht
doch anfangen würde, dran zu glauben.
#11 Meinerven 11:31:49 | Donnerstag, 10. März 2011
Warum keine Rückführungen in die Zeit Jesu möglich ist Menschen, die an so etwas glauben, sind Anhänger
der Reincarnationslehre. Sie glauben, schon mindestens einmals gelebt zu haben und wollen nun wissen,
wann, wo und als wer. Sie suchen dabei nach möglichen Gründen für aktuelle Schicksale, sprechen dabei
von Karma. Dieses Denken kommt aus dem Buddhismus und Hinduismus und hat mit unserem Glauben nichts zu
tun. Ich persönlich betrachte solche Praktiken als okkult.
#10 Tridentinus 11:25:36 | Donnerstag, 10. März 2011
Alle diese Zitate sind interessant. Auf alle diese Fragen kann man begründet eingehen. Es liegt auch
keine Verdunkelung von irgendetwas vor. Das erste Zitat ist sehr poetisch, aber doch klar zutreffend.
Die Vorstellung, Jesus werde in der Eucharistie unser „Gast“ ist doch wirklich nicht originell oder abwegig,
vielmehr allgemein akzeptiert. Dies bedeutet, daß sie eine Haltung der Gastlichkeit, der Gastfreundschaft,
voraussetzt. Mit dieser Haltung kommt aber Jesus uns schon zuvor und befähigt uns unsererseits zu solcher
Haltung. Diese Haltung der Gastlichkeit von seiten und gegenüber Jesus Christus ist nicht vereinbar mit
einer Verweigerung der Gastlichkeit gegenüber den Mit-Kommunikanten und der ganzen Kirche und in einem
weiter ausgedehnten, missionarischen Sinne auch nicht damit, sich der Not und Dürftigkeit anderer Menschen
zu verschließen und ihnen nicht gastfreundlich zu begegnen. Der Papst sagt hier nichts besonderes, sondsern
etwas grundlegend christliches und wendet es auf die Eucharistie an – sie ist niemals verengt nur die
Begegnung des Einzelnen mit Christus.
Eine erfundene Auferstehung wäre doch sicher schon lange vergessen. Ich habe ja schon am eigenen Leib
erfahren, was es für ein Gefühl ist, wenn man einen Menschen sieht, den man eigentlich nicht mehr sehen
können sollte. Es gibt viele Menschen, die sich ähnlich sehen und kann daher Verwechslungen geben. In
diesem einen Fall bin ich aber wohl der einzige Mensch der Welt, dem es so ergangen ist. Maria Magdalena
war aber nicht die einzige Person, die JESUS gesehen hat. JESUS hat ja dann auch noch mit den JÜNGERN
zusammengesessen und Thomas hat ihn sogar noch berührt. Es ist eben schon so lange her alles und keiner
von uns war dabei. Viele machen sogenannte „Rückführungen“ und landen angeblich irgendwo im Mittelalter,
so rein zufällig erkennen sie dann Gebäude usw. Warum kann sich denn niemand mal zu JESUS zurückführen
lassen, geht so etwas auch? Die ganzen Marienerscheinungen sind mir persönlich nicht soo wichtig. Aber
ich verstehe nicht, warum sie so verteufelt werden, es wäre doch schön, wenns stimmt. Es sagen Menschen,
dies könnte ein Zeichen des Satans sein, glaube ich zwar nicht, aber der „wohnt“ ja auch im JENSEITS.
#7 Theolungus † 11:12:07 | Donnerstag, 10. März 2011
Heissa! Jetzt kommen die Nattern wieder aus ihren Höhlen! „Benedikt, der Protestunt, zappelt schon im
Höllenschlund!“ Auf zum Natterntreffen! Schön, eure verquerten Ergüsse hier zu genießen!
schon diese … … kurzen auszüge zeigen, dass der große theologe joseph ratzinger, papst benedikt
XVI., wieder einmal ein hervorragendes buch verfasst hat, das mit großem geistlichen (und geistigen)
gewinn zu lesen ist. die versuche, das mit boshaften zwischen-überschriften zu konterkarieren, scheitern
kläglich. in diesem sinne: lesen sie das neue papst-buch und versuchen sie zu verstehen. das ist hundertmal
sinnvoller als die kostbaren stunden der fastenzeit mit +.net zu vergeuden!
#5 Reconquista † 11:09:14 | Donnerstag, 10. März 2011
GENAU DAS HABE ICH SCHON GESTERN GEPOSTET und bin wieder von den hier vertretenen Konzilsnarren beschimpft
worden. RATZINGER KANN KEINEN EINZIGEN KLAREN EINFACHEN SAUBEREN RECHTGLÄUBIGEN SATZ FORMULIEREN. Nur
breiiges dialektisches Geschwurbel. Dieser Mann ist bis in die letzte Faser unsauber, verlogen, verbogen,
unmännlich und geschwätzig wie ein altes Weib.