15:31:28 | Freitag, 11. März 2011
Deklarierte Kirchenfeinde wollten den altliberalen Weihbischof von Prag mit einem Preis bedienen. Doch dieser ist ihnen nicht auf den Leim gekrochen.

Der altliberale Zivil-Weihbischof Vaclav Maly
© Petr Vilgus, CC(kreuz.net, Prag) Der altliberale Weihbischof Vaclav Maly (60) von Prag lehnt einen Preis der kirchenfeindlichen
‘Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche’ ab.
Das gab ein Sprecher der Erzdiözese Prag heute
bekannt.
Am 2. April hätte Mons. Maly gemeinsam mit weiteren Altliberalen aus der früheren tschechoslowakischen
Untergrundkirche mit dem Preis bedient werden sollen.
Der altliberale Weihbischof wirkte in Prag im Widerstand
gegen den Kommunismus.
Im Jahr 1996 ernannte ihn der altliberale Johannes Paul II. zum altliberalen Weihbischof
von Prag.
Die notorische ‘Herbert Haag-Stiftung’ besteht aus kirchenfeindlichen Agitatoren aus dem unbelehrbaren
Alt-68er-Lager.
Der Preis wird ausnahmslos Kirchenfeinden zuerkannt.
Die Stiftung wurde von dem in Deutschland
geborenen, für das Bistum Basel geweihten Priester und späteren Tübinger Alttestamentler Herbert Haag
(† 2001) begründet.
Hw. Haag startete als frömmlerischer Karriere-Priester. Nach dem Konzil verfiel
er zusehends einer sexuellen Spätzündung.
Präsident des Stiftungsrates ist der Haag-Freund und apostatische
Theologe, Hw. Hans Küng (82).
Leicht durchschaubarer TrickNeben dem Weihbischof hätte die selbsterklärte
Frauenpriesterin Ludmila Javorová den Preis erhalten sollen.
Frau Javorová behauptet, im Jahr 1970
von Bischof Felix Maria Davídek († 1988) ordiniert worden zu sein.
Sie wirkte während der kommunistischen
Kirchenverfolgung als Sekretärin des Untergrundbischofs.
Diese Position bezeichnete sie heute als „Generalvikar“.
Nach der Wende von 1989 schwieg sie sich über die angebliche Frauenordination aus.
Die Zeit sei nicht
reif darüber zu sprechen – behauptete sie im nachhinein.
Erst im Jahr 1995 trat sie mit diesem Coup
an die Öffentlichkeit.
Sogar dem altliberalen Weihbischof zuvielWeihbischof Maly erklärte zur abgelehnten
Ehrung, daß der Kontext der Preisverleihung den Eindruck einer Zustimmung zur Frauenordination gebe.
Doch Mons. Maly glaubt, daß diese längst geklärte Frage einer „freien und sorgfältigen Diskussion“
bedürfe.
Seine Teilnehme an der Preisverleihung sei dabei nicht förderlich.
Mons. Maly betrachtet
den Preis als einen „Protest gegen Rom“.
Er bezeichnet selber einige Schritte und Äußerungen aus dem
Vatikan als „fraglich“.
Dennoch will er nicht auf diese Art und Weise gegen Rom vorgehen.
Er bemüht
sich um „Ausgeglichenheit“.
Er wolle „ohne Verbissenheit und ohne unbrüderliche Härte“ seinen eigenen
bisherigen Weg weitergehen.
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#9
monens 10:52:39 | Samstag, 12. März 2011
#8
polenpaule 08:04:46 | Samstag, 12. März 2011
#7
Kreuznetter † 02:39:19 | Samstag, 12. März 2011
#6
SignumSalutis † 00:20:03 | Samstag, 12. März 2011
#5
Jubärens 21:42:35 | Freitag, 11. März 2011
#4
Gotthard 21:15:56 | Freitag, 11. März 2011
#3
Amaretto † 19:15:42 | Freitag, 11. März 2011
#2
DerRabe 19:05:53 | Freitag, 11. März 2011
#1
Theolungus † 16:20:33 | Freitag, 11. März 2011