USA
USA: Schlimmer als Griechenland
Götterdämmerung: Jetzt packt der barmherzige Gott den dekadenten Kapitalismus an der Gurgel und erschlägt die Geld- und Sex-Götzen der gottlosen Staaten der Reichen.
Der Dollar zerfällt.
Der Dollar zerfällt.
© photosteve101, Flickr, CC
(kreuz.net) Wenn man die US-Staatsschulden und die impliziten Zahlungsversprechen der Renten und Sozialsysteme der USA berücksichtigt, dann klafft in den Vereinigten Staaten eine fiskalische Lücke von rund 200 Billionen Dollar.

Das erklärte der Wirtschaftswissenschaftler Laurence Kotlikoff (60) von der Boston University nach Angaben der ‘Neuen Zürcher Zeitung’ am 11. März.

Kotlikoff sprach bei einer Veranstaltung, die von der Sankt Galler Privatbank Wegelin organisiert wurde.

Faktisch bankrott

Im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt ist die Schuld der USA größer als jene Griechenlands, deren Staatsanleihen nicht einmal mehr als „Schrott“ bezeichnet werden.

Das Bruttoinlandsprodukt gibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen an, die in einem Jahr innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen.

Laut Kotlikoff sind die USA faktisch bankrott.

Am Tag, als Kotlikoff seinen Vortrag hielt, gab der weltgrößte Rentenfonds der kalifornischen Kapitalanlagegesellschaft ‘Pimco’ bekannt, alle US-Staatsanleihen abgestoßen zu haben.

So wird betrogen

Die Industriestaaten bauen nach Kotlikoff mit ihren Pensionssystemen schon seit sechzig Jahren auf Schneeballsysteme – englisch: Ponzi Scheme.

Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das eine ständig wachsende Zahl neuer teilnehmender Geldinvestoren benötigt, um die bisherigen Teilnehmer auszubezahlen.

Laut Kotlikoff kann das Schneeballsystem verschleiert werden, indem man die bezahlten Beträge als Steuereinnahmen ausweist und die ausbezahlten Renten als Transferzahlungen bezeichnet.

Dies erlaube es, keine höheren Defizite auszuweisen und ein ausgeglichenes Budget zu präsentieren.

Betrügerische Buchhaltung

Die fiskalische Lücke eines Landes wird berechnet, indem man den Wert aller künftigen Ausgaben von dem Wert aller künftigen Steuereinnahmen abzieht.

Kotlikoff weist darauf hin, daß die USA und viele EU-Länder nicht offenlegen, ob ihre Anlagen die zukünftigen Verbindlichkeiten zu decken vermögen.

Sein Kommentar: „Das ist eine betrügerische Buchhaltung“.

Er zieht Analogien zu Betrügern wie Charles Ponzi oder Bernard Madoff. Beide hätten gelogen, als es um den wahren Wert ihrer Anlagen ging.

Das gleiche sei bei den generationenübergreifenden staatlichen Schneeballsystemen der Fall.

Ein solches System falle dann in sich zusammen, wenn die Jungen die versprochenen Zahlungen an die Alten nicht mehr leisten können: „Die USA hat diesen Punkt erreicht“.

Niemand könne mehr Steuern zahlen, als er verdient.

Darum ist die Schlußfolgerung unausweichlich: „In Wirklichkeit sind die Vereinigten Staaten bankrott.“

Alle Steuern um 77 Prozent anheben?

Das ‘Congressional Budget Office’ in den USA hat die fiskalische Lücke zwischen dem gegenwärtigen Wert aller zukünftigen Ausgaben und den künftigen Steuereinnahmen der USA berechnet.

Es kam auf eine Lücke von 202 Billionen Dollar.

Das steht im schroffen Widerspruch zu den offiziell ausgewiesenen US-Staatsschulden in der Höhe von 9 Billionen Dollar.

Die fiskalische Lücke der USA ist vierzehnmal und in Griechenland elfmal größer als das Bruttoinlandprodukt des Landes.

Um diese Lücke zu schließen, müßten alle in den USA erhobenen Steuern ab sofort und permanent um 77 Prozent erhöht werden.

Das müßte aber schnell geschehen. Doch Kotlikoff glaubt nicht an solche Maßnahmen.

Darum rät er davon ab, langfristige US-Staatsanleihen zu halten.
      
52 Lesermeinungen
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#52   Atzmon   17:00:05 | Mittwoch, 16. März 2011
Grau, mein Freund, ist alle Theorie
1. über den Grad der Knappheit informiert
2. als Allokationsfunktion dient, d. h. das Kapital dahin bringt, wo es am produktivsten arbeiten kann.
Mal davon abgesehen, dass es ethisch dem Lohn der gerechten Arbeit widerspricht, stimmt Ihre Aussage oben insofern, wenn wir vom Zins reden. Der Zinseszins ist das eigentliche Problem.
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#51   Kraut   15:46:18 | Dienstag, 15. März 2011
Welche Existenzberechtigung sollte der Zinseszins haben?
Darauf gibt es keine nachvollziehbare Antwort.
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#50   Jubärens   12:42:41 | Dienstag, 15. März 2011
Rudolfus hat keine Argumente, sondern nur leere Behauptungen
Das Zinssystem funktioniert nicht und ist auf Zusammenbruch ausgerichtet.
Ab einem bestimmten Zeitpunkt können die Zinseszinsen nicht bezahlt werden. Der Zusammenbruch geschieht regelmäßig.
Das System funktionert nur einige Jahrzehnte bis zum Verfall.
Ein paar Schlagworte wie „funktioniert nicht“ und „Zusammenbruch“ reiche als Argumente gegen Zinsen nicht aus und sind auch falsch:
Das Zinssystem ist Teil der Marktwirtschaft und funktionierte in entwickelten Marktwirtschaften sehr gut, weil der Zins als Preis des ver/geliehenen Geldes
1. über den Grad der Knappheit informiert
2. als Allokationsfunktion dient, d. h. das Kapital dahin bringt, wo es am produktivsten arbeiten kann.
Wenn allerdings der Zins künstliche manipuliert wird – wie der amerikanische Leitzins durch den Fed (0 Prozent Zinsen, Zinsen für sub prime Kredite etc) dann kommt es zu Finanzkrisen.
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#49   Rudolfus   23:29:37 | Montag, 14. März 2011
@Jubärens: Das Zinssystem funktioniert nicht und ist auf Zusammenbruch ausgerichtet.
Ab einem bestimmten Zeitpunkt können die Zinseszinsen nicht bezahlt werden. Der Zusammenbruch geschieht regelmäßig.
Die herrschende Klasse bringt deshalb jene zum Schweigen, die gegen das Zinssystem sind.
Günter Hannichs Erklärungsbuch zu dem Thema ‘Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise. Der Weg in den Dritten Weltkrieg’ müßte Pflichtlektüre für jeden deutschen Schüler sein bzw. jeden Bürger.
Das System funktionert nur einige Jahrzehnte bis zum Verfall.
NSDAP-Zinssystemforderung: Diese Forderung war eine der wenigen richtigen Forderungen im NS-Programm. Sie wurde allerdings entfernt, als die NSDAP per Millionenspenden aus New York künstlich zur deutschen Großpartei aufgebläht wurde. Daraufhin entfernte Hitler den Programmpunkt. Das sichtbare Indiz für Hitlers Zusammenarbeit mit dem US-Megakapital.
Ludendorff distanzierte sich von Hitler wegen dessen US-Finanzgeheimpakt.
Niemand, der gegen das Zinssystem ist, darf zur politischen Klasse gehören. Die werden beseitigt, z. B. wußte John F. Kennedy um den Fehler des Zinssystems. Per Gesetz wollte er die US-Notenbank, die seit den 1910ern durch einen Verfassungsputsch in Privatbesitz ist, wieder verstaatlichen und echt staatliche US-Dollarnoten drucken. Die Noten waren schon in Druck und tragen eine andere Aufschrift, nicht der ‘Fed’. Dafür muß jeder US-Präsident ermordet werden, wenn ihn das System kriegt. Kennedy war leider zu leichtsinnig. Er wäre der größte Friedenspräsident geworden. Er sprach auch gegen die Geheimbünde.
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#48   Kraut   23:02:22 | Montag, 14. März 2011
Fraternisierung mit dem Verrätertum – schon mal gehört?
Jubärens – oder dem der grad mit Jubärens Account schreibt: Vade retro – Satana!
In die Hölle mit dir! Auf daß dir die Heilige Jungfrau Maria den Kopf zertrete !!!!
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#47   Jubärens   16:38:30 | Montag, 14. März 2011
Brechung der Zinsknechtschaft – schon mal gehört?
Die heutigen Propheten der Abschaffung des Zinses stehen in feiner Gesellschaft:
Im Punkt 11 des NSDAP-Programms von 1920 heißt es:
11. Abschaffung des Arbeits- und mühelosen Einkommens, Brechung der Zinsknechtschaft.
In Punkt 17 wird die „Abschaffung des Bodenzinses“ verlangt.
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#46   Kraut   01:02:38 | Montag, 14. März 2011
Ganz egal
Kirchliches Zinsverbot Hin oder Her – Zins nehmen ist eine absolut verwerfliche Sache. Und wenn zur damaligen Zeit „Tricks“ angewandt wurden
Es wurde vielfach umgangen mit verschieden Tricks
… dann dürfen wir wohl dreimal raten welche scheele Gruppierung zu solchen Tricks gegriffen hat.
Sämtliche Banken in einem Staat die Kredite verleihen sollten verstaatlicht sein; Zins muß (!) absolut aus den Reihen der Gesellschaft verbannt werden. Wer Zins nimmt will sich bereichern – die Grundlage für ehrliche Wirtschaft ist somit schon einmal abgetötet!
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#45   Jubärens   20:13:02 | Sonntag, 13. März 2011
Kirchliches Zinsverbot und Wirklichkeit
Atzmon: Mit Mediavistik können sie bei den Problembären nichts reißen. Es interessiert keine Tunte, dass die Blüte im Hochmittelalter, die Sakralbauten, die städtische Ordnung und der Wohlstand eben durch dieses Schwundgeld erst möglich wurde.
Es ist richtig, dass in der Zeit der Hochblüte des Mittelalters auch die Zeit des kirchlichen Zinsverbotes war.
Aus diesem Zusammenhang aber auf eine Ursache zu schließen, ist nicht richtig.
Das kirchliche Zinsverbaot galt nur generell, mit vielen Ausnahmen.
Es wurde vielfach umgangen mit verschieden Tricks – wie heute im Islam.
Es wurde einfach nicht eingehalten, teilweise sogar von der Kurie, die Geld verlieh mit bis zu 20 Prozent Zinsen.
In den Städten des Spätmittelalters wurde es vielfach aufgehoben.
Übrigens haben die Franziskaner in Siena im Spätmittelalter eine „Bank für Arme“ eingerichtet, die Mikro-Kredite vergab.
Im codes justinianum, also in Ostrom, gab es das Zinsvervot nicht.
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#44   Atzmon   18:04:28 | Sonntag, 13. März 2011
Elendster Sünder
Siehe Brakteaten des Mittelalters, der Hochblüte des Abendlandes.
Mit Mediavistik können sie bei den Problembären nichts reißen. Es interessiert keine Tunte, dass die Blüte im Hochmittelalter, die Sakralbauten, die städtische Ordnung und der Wohlstand eben durch dieses Schwundgeld erst möglich wurde. Wenn Sie bei den Perversen punkten möchten, dann singen Sie besser das Hohelied auf billige Kapitalismuskritik, entgötterten Materialismus (BOLSCHEWO-NWO) Homosex, Abtreibung, Frauenmloche und CSDs. Denn nur dadurch kann das Abendland und die Kirche blühen und gedeihen.
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#43   Kraut   16:40:11 | Sonntag, 13. März 2011
Wie wäre es
Wieso sollte der Profit eines Kreditnehmers, den dieser mit dem fremden Geldeigentum des Kreditgebers erreicht hat, allein dem Kreditnehmer zustehen und nicht auch anteilig dem Eigentümer des verliehenen Geldes?
… wenn der Kreditnehmer sich erkenntlich zeigt in Form von hergestellten/erworbenen Waren oder Dienstleistungen?
Ich bin wahrlich kein Finanzexperte. Doch daß dieses gegenwärtig betriebene Zinssystem ganze Nationen in den Abgrund zieht ist erkennbar.
Der Zins wird definiert und legitimiert als ein Ausgleich zwischen Liquiditätsverlust (s. o. Vorteilsverlust), Risiko („Gefahr des Kapitalverlusts) etc. des Geldgebers einerseits und dem zu erwartenden Gewinn, der „Frucht“ des Geldnehmers auf der anderen Seite.
Im Falle eines vorsätzlichen Vertragsbruches könnte der Staat Sanktionen veranlassen.
Zum anderen, wenn der Kreditnehmer schon das Darlehen nicht mehr zurückzahlen vermag (warum auch immer…,), dann doch auch die veranschlagten Zinsen nicht mehr.
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#42   Blechtonne †   16:39:41 | Sonntag, 13. März 2011
Wenn die Jugend
nicht so faul, arbeitsscheu und verkommen wäre, gäbe es auch keine Probleme mit den Rentenkassen. In der katholischen Monarchie wird jeder arbeiten. Es gibt kein Penen mehr in Hängematte von Hartz IV und Sozialhilfe. Denn die Bibel sagt: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.
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#41   Elendester Sünder   16:36:48 | Sonntag, 13. März 2011
Schwundgeld
Siehe Brakteaten des Mittelalters, der Hochblüte des Abendlandes.
Schwundgeld hat ein eingebautes Verfallsdatum. Es muß bei Verruf gegen einen Abschlag, die Steuer, gegen neues Geld eingetauscht werden. Geringe Steuerbürokratie, hohe Steuergerechtígkeit: Steuern zahlt nur, wer im Besitz von Geld ist.
Gegen zinsfreien Geldverleih ist nichts zu sagen. Diesen wird es geben, weil man selbst dem Abschlag entgehen will.
Kapitalismus kann nicht mit Marktwirtschaft gleichgesetzt werden.
Derzeit sind alle Märkte staatlich reguliert oder durch Oligopole und Absprachen verzerrt.
Geldhortung wird somit mit Verlusten bestraft, das bedeutet: Der Thaler wandert, die Wirtschaft brummt.
Nur das bequeme Lümmelleben der Senioren wird ein Ende finden, sofern keine Familie zur Unterstützung da ist. Abtreibung wird dann wieder kein Thema mehr sein.
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#40   White Woman   16:34:00 | Sonntag, 13. März 2011
Blechtonne
du bist einfach nur bescheuert.
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#39   Blechtonne †   16:28:53 | Sonntag, 13. März 2011
Im Unterschied zu Griechenland
sind die amerikanischen Münzen anständig. Dei Griechen verherrlichen aud ihrem 2 € und 50 ct Stück die Sodomie. Wie kann die EZB einem Staat erlauben, Münzen mit einer nackten Schlampe und einem Ochsen zu prägen? Die EZB ist offensichlich moralisch verkommen und sollte durch die Vatikanbank abgelöst werden.
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#38   Jubärens   16:21:33 | Sonntag, 13. März 2011
Interessant bei dem allgemeinen kirchlichen Zinsverbot im Mittelalter
(Zweites Laterankonzil von 1139, das Decretum Gratiani, ein ausdrückliches Zinsnahmeverbot durch Papst Innozenz III. von 1215 und das Konzil von Vienne von 1311)
sind die definierten Ausnahmen von dem grundsätzlichen Zinsverbot:
Es wurde zwischen unzulässiger usura und zulässigem interesse (vgl. engl. ‘interest’ für Zins) unterschieden.
So war auch bei einem Darlehen eine Zinsvereinbarung zulässig, wenn dem Geldgeber ein Vorteil entging (lucrum cessans), er einen Schaden erlitt (damnum emergens) oder die Gefahr des Kapitalverlusts (periculum sortis) bestand. Ein Fall des damnum emergens ist z.B. die Vereinbarung einer Strafgebühr für die verspätete Rückzahlung eines zinslosen, befristeten Darlehens.
Die heutige Zinsbegründung kann gewissermaßen als die Verallgemeinerung der Ausnahmeregelungen des mittelalterlichen Zinsverbots gesehen werden:
Der Zins wird definiert und legitimiert als ein Ausgleich zwischen Liquiditätsverlust (s. o. Vorteilsverlust), Risiko („Gefahr des Kapitalverlusts) etc. des Geldgebers einerseits und dem zu erwartenden Gewinn, der „Frucht“ des Geldnehmers auf der anderen Seite.
Ein weiterer Grund für Zinsen:
Wieso sollte der Profit eines Kreditnehmers, den dieser mit dem fremden Geldeigentum des Kreditgebers erreicht hat, allein dem Kreditnehmer zustehen und nicht auch anteilig dem Eigentümer des verliehenen Geldes?
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#37   Kraut   15:58:13 | Sonntag, 13. März 2011
Jubärens
Bisher hielt ich Sie im Allgemeinen für einen kühlen, klugen Kopf.
Mit Entsetzen lese ich grade Ihre Zeilen zur Existenzberechtigung des Zinssystemes.
1. Es kann nur Geld hergestellt/ausgegeben werden, was an Gegenwert vorhanden ist.
2. Zinsgeld ist Geld, welches NIE hergestellt und in Umlauf gebracht wurde.
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#36   Jubärens   13:07:29 | Sonntag, 13. März 2011
Zinsen sind sinnvoll und notwendig zur Effektivierung des Marktes
Das kirchliche Zinsverbot im Mittelalter war wesentlich durch die aristotelischen Ökonomie-Philosophie bestimmt und beeinflusst.
Danach würden Produktions- und Handelsgeschäfte natürlicherweise „Frucht“ bringen – griechisch ‘tokos’ – das Geborene –, Geldgeschäfte aber wären ihrer Natur nach ‘unfruchtbar’, weil dabei nicht – wie bei einem Handwerker oder Bauer, ein neues Produkt oder die neue Ernte herauskomme…
Bei diesem Ansatz wird ‘Geld’ nur als Zahlungsmittel, Tauschwertvermittler angesehen, wie es in der ersten Phase der Marktwirtschaft auch funktionierte.
Mit Geld kann aber auch der Wert vergangener Arbeit oder Geschäfte aufbewahrt, angesammelt, gespart werden: das Geldvermögen, das dann anderen zur produktiven Verwendung zur Verfügung gestellt werden kann: Geldverleih und Geldkreislauf.
Zu behaupten, Geldverleih etwa an einen Bauern oder Handwerker wäre nicht ‘fruchtbar’ ist Unsinn, ist Unsinn und wird täglich durch fruchtbare Investitionskredite widerlegt.
Heute wird der Zins definiert und legitimiert als ein Ausgleich zwischen Liquiditäts-, Konsumverlust, Risiko etc. der Geldgebers und dem zu erwartenden Gewinn, der „Frucht“ des Geldnehmers.
Darüber hinaus hat der Zins als Preis des Geldes eine unverzichtbare Allokationsfunktion und effektiviert damit die Marktwirtschaft.
1830 hob Papst Pius VIII. das grundsätzliche Zinsverbot auf.
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#35   vagabundo   10:53:49 | Sonntag, 13. März 2011
Kaufkraft wichtig, Konten sind Nebensache
Die Wirtschaft hat sich gerade erholt, weil genug Kaufkraft zur Verfügung steht. Das allein ist wichtig.
Ob zu Lasten von Guthabenkonten oder von Schuldkonten gekauft wird, ist ohne jede Bedeutung. Die Konten und die Billionenschulden, das sind nur Zahlen in Computern. Hauptsache, die Kaufkraft ist da, mit der die Käufer bezahlen können.
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#34   Leo Miles   10:51:00 | Sonntag, 13. März 2011
@phönix-kb
Warum teilen Sie die Apg in einen wahren und einen erdichteten Teil ein? Woher nehmen Sie die Kenntnis, was an der Apg wahr und was erdichtet ist?
Oder gefällt Ihnen einfach nicht die für die Betrachtung der Gütergemeinschaft klärende Darstellung über Hananias und Saphira? Tja, ich verstehe, das widerspricht natürlichem eurem Zwangskommunismus.
Doch die christliche Lehre von der gegenseitigen Hilfe und des FREIWILLIGEN Verzichts auf eigenen Besitz und Reichtümern hat nichts mit Kommunismus oder Zwangsenteignung zu tun.
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#33   Kraut   08:33:04 | Sonntag, 13. März 2011
Geld ist in Ordnung.
Zins nicht.
Zinsgeld ist reines Buchgeld welches nie ausgegeben wurde. Legalisierter Betrug!
Nicht wundern, elendester Sünder; man muß, so scheint es, bei Herrn Antonio erst schriftlich um Erlaubnis anfragen ob ein Beitrag zur Veröffentlichung genehm ist. Seine Gnaden sind da sehr pingelig.
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#32   wickerl   08:24:38 | Sonntag, 13. März 2011
Zwang vonnöten
Es stimmt schon was da steht, und es ist äußerst ernst, allerdings haben die USA relativ niedrige Steuern , und sie haben die Möglichkeit diese anzuheben, das haben die Griechen auch, diese müsten die Steuern endlich einmal einheben, und man sollte beide dazu zwingen.
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#31   Elendester Sünder   22:24:09 | Samstag, 12. März 2011
Antonio Michele Ghislieri
Was paßt Dir nicht?
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#30   Antonio Michele Ghislieri   22:01:35 | Samstag, 12. März 2011
@Elendster Sünder
Ok gut, damit haben Sie den Monarchisten auf dieser Seite bewiesen, dass Sie als Regent ungeeignet sind. Wieder einer weniger.
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#29   Elendester Sünder   21:50:49 | Samstag, 12. März 2011
Geld ist eine großartige Erfindung
Aber Geld und Zins gehören entkoppelt. Der Zins gehört abgeschafft.
Dann wird wieder Leistung = Geld.
Armut wird es dann immer noch geben, aber nur für diejenigen, die nicht arbeiten wollen oder können.
Ohne Zins wird es keine leistungslosen Kapitalanhäufungen mehr geben, sofern man es durch eine kluge Bodenverteilung vermeidet, daß sich stattdessen Bodenbesitz konzentrieren kann. Man wird vermutlich zu einer Art Landadel zurückkehren müssen, der den Boden verpachtet, wobei es in begrenztem Umfang auch Bauern mit Privatboden geben kann.
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#28   Didaskala   21:35:29 | Samstag, 12. März 2011
Nicht nur der Zins: auch das Geld gehört weg!
Hochwürdige Geistliche oder Amtswalter des Volkes sollen jedem gleichviel zuteilen!
Es ist hier vieles satanisch, wie auch Rudolfus schon festgestellt hat.
Petition …genleserrudolfus.npage.de/
Wenn Geld und Zins verschwinden, dann können sich endlich gerechte gesellschaftliche Strukturen einpendeln.
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#27   DerRabe   21:19:34 | Samstag, 12. März 2011
wenn gott unseren…
…schuldschein ihm gegenüber nicht zerreisst und wir ihn nicht ganz demütig darum bitten, dann ist die gigantische staatsverschuldung amerikas wirklich ein pappenstiel dagegen.
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#26   Mufelius †   20:47:06 | Samstag, 12. März 2011
phönix-kb / elendster Sünder
phönix-kb: Ein klassisches Schneeball-System, was die ersten Gemeinden da trieben. Neu-Mitglieder verkaufen ihren ganzen Kram, Felder, Arbeitsgeräte etc und alle ver-leben das Geld. Das funktioniert so lange als viele neue Mitglieder geworben werden. Je größer die Gemeinschaft wird und je weniger neue Mitglieder geworben werden können, desto ärmer werden alle. Und irgendwann bricht das System zusammen. Was aber für die ersten Gemeinden kein Problem darstellte, schliesslich lebten sie in der Endzeiterwartung… Später wurde das System dann abgeschafft, als das Ende der Welt wider Erwarten doch nicht eintraf.
elendster sünder: Jop, ganz genau. Die Zinsen sind das Problem.
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#25   Elendester Sünder   20:35:32 | Samstag, 12. März 2011
Das Problem ist allein der Zins
Für Freie Marktwirtschaft aber gegen Kapitalismus.
Enzyklika Vix pervenit de.wikipedia.org/wiki/Vix_pervenit_(Enzyklika)
Klipp und klar: Zins, auch niedrige Zinsen, sind verwerflich.
Damals sprachen die Päpste noch Klartext.
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#24   phönix-kb   19:56:35 | Samstag, 12. März 2011
Wahrheit und Dichtung
Wahrheit:
(Die Essener:) „Den Reichtum verachten sie, und bewundernswert ist bei ihnen die Gemeinschaft der Güter, sodass man niemand unter ihnen findet, der mehr besäße als die anderen. Es besteht nämlich die Vorschrift, dass jeder, der der Sekte beitreten will, sein Vermögen der Gesamtheit abtreten muss, und so bemerkt man durchgehends weder niedrige Armut noch übermäßigen Reichtum, sondern alle verfügen wie Brüder über das aus dem Besitztum der einzelnen Ordensmitglieder gebildete Gesamtvermögen.“ (Geschichte des Jüdischen Krieges v. F. Josephus, Kap. 8:3)
„… und auch nicht einer sagte, dass etwas von seiner Habe sein eigen wäre, sondern es war ihnen alles gemein … Denn es war auch keiner dürftig unter ihnen, denn so viele Besitzer von Äckern und Häusern waren, verkauften sie und brachten den Preis des Verkauften und legten ihn nieder zu den Füßen der Apostel; es wurde aber einem jeden ausgeteilt, so wie einer irgend Bedürfnis hatte.“ (NT, Apg. 4)
„… und hatten alles gemein; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer irgend Bedürfnis hatte …„(NT, Apg. 2)
Dichtung:
„Als aber Ananias diese Worte hörte, fiel er hin und verschied … Sie fiel aber alsbald zu seinen Füßen nieder und verschied.“ (NT, Apg. 5)
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#23   Himmelblauer Abt   18:38:50 | Samstag, 12. März 2011
In goldbrokatenem Mottenbesitz leidet die Glaubwürdigkeit, „caritas in veritate“ zu fordern.
Mat 6, 19-28
Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen.
Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein.
Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß muss dann die Finsternis sein!
Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.
Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?
Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?
Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern?
Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung? Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht.
Klingt nicht direkt nach Kapitalismus.
Katholische Soziallehre? :)3
Glaubwürdigkeit!
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#22   Leo Miles   17:25:33 | Samstag, 12. März 2011
Immer wieder
wird die „urchristliche Gütergemeinschaft“, wie sie in der Apg erwähnt ist, von den „Aufgeklärten“ falsch ausgelegt.
(Sogar) Bei wiki de.wikipedia.org/…Hananias_und_Saphira finden wir dazu eine sehr einleuchtende Richtigstellung:
„Es war, das geht aus den vorangehenden Versen hervor, ein normaler Vorgang, dass die Gemeindemitglieder sich gegenseitig unterstützten und darin so weit gingen, Grundstücke und Gebäude aus ihrem Privatbesitz zu verkaufen und den Erlös der Gemeinde zur Unterstützung der bedürftigen Mitglieder weiterzugeben.
In der Apostelgeschichte gibt es einige Stellen, die oft als Gütergemeinschaft der Jerusalemer Urgemeinde ausgelegt werden. Die Geschichte von Hananias und Saphira wird oft so interpretiert, dass die beiden sich dieser Gütergemeinschaft zu entziehen versuchten.
Manche Ausleger sehen diese Gütergemeinschaft als radikal und verbindlich: Jeder stellte sein ganzes Vermögen der Gemeinschaft als Kollektiveigentum zur Verfügung. In Apg. 5,4 weist Petrus Hananias jedoch darauf hin, dass dieser sowohl sein Land als auch das Geld nach dem Verkauf für sich hätte behalten können. Dies gibt Anlass zur Annahme, dass die Gütergemeinschaft in der Urgemeinde keine Pflicht, sondern eine freiwillige Leistung war. Die Sünde Hananias’ und Saphiras ist demnach nicht der Selbstbehalt eines Teiles des Geldes, sondern die des bewussten Betrugs, beziehungsweise der Lüge gegen die Gemeinde, und damit gegen Gott. Petrus spricht die Natur der Sünde aus, und Gott straft sie an Ort und Stelle durch den Tod.“
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#21   Jubärens   16:08:25 | Samstag, 12. März 2011
Himmelblauäugiger Abt:
Katholischer Kapitalismus!
Das steht in der Bibel in der Apostelgeschichte 32 bis 37 so (Gütergemeinschaft der Urgemeinde):
Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam…
Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.“
Das war kein katholischer Kapitalismus, sondern ein Programm zur Notleidung aller, für die dann Paulus später in den heidenchristlichen Gemeinden sammeln musste, damit die Jerusalemer Gemeinde überlebte.
Also: Alles gemeinsam haben und gebrauchen wie später in den Klöstern, das ist gut katholisch, aber mit dem gemeinsamen Gut nicht vorzusorgen für die Zukunft, das wäre unchristliche.
Wie das nun genau in der Urkirche gehandhabt wurde, wissen wir nicht im Einzelnen – auf jeden Fall kann man die Urkirchenökonomie nicht 1 zu 1 auf die heutige Weltökonomie übertragen.
Die alte katholische Soziallehre – z. B. Kard. Höffner – hatte da schon komplexere Antworten und Imperative.
Sie ist leider nicht mehr weiterentwickelt worden, um etwa die heutige Finanzkrise und die Staatsverschuldungsökonomien zu bewerten und zu orientieren.
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#20   Himmelblauer Abt   15:13:34 | Samstag, 12. März 2011
Wer gerne mit eine 73-jährigen Lokführer fährt, kann das ja tun. Vermutlich kann man Ahmadinejad
davon noch überzeugen…
Lehman Brothers und USA, das sind doch alles Familien und Verwandte von so einem speziellen Volk, oder?
Und die haben ihre ganze Verwandtschaft in der Deutschen Bank, der Hypo Real Estate, der KfW, der Landesbanken in Deutschland und Irland untergebracht. Wären da wahre Katholiken am Werk gewesen, wäre das Geld nicht einfach verPufft sonder es wäre bestimmt in die katholische Vatikanbank geflossen, die in der Dritten Welt Mikrokredite ausgibt.
Katholischer Kapitalismus!
Das steht in der Bibel in der Apostelgeschichte 32 bis 37 so (Gütergemeinschaft der Urgemeinde):
Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam.
Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen.
Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.
Auch Josef, ein Levit aus Zypern, der von den Aposteln Barnabas, das heißt übersetzt Sohn des Trostes, genannt wurde, verkaufte einen Acker, der ihm gehörte, brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.
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#19   Jubärens   14:51:41 | Samstag, 12. März 2011
Himmelblaue Knall-Parolen á la Brecht helfen uns nicht weiter!
Himmelblaue Quintessenz: „Raubtierkapitalismus war, ist und bleibt antikatholisch!
Das Kapital – es braucht einen gesellschaftlich-sozialen Ordnungsrahmen!“
Natürlich ist es richtig, dass die Marktwirtschaft eine starke, rechtsstaatliche Rahmenordnung braucht.
Darin bestand ja der Hauptgrund für die amerikanische Finanzkriste, dass der US-Staat sich aus der Regulierung der Finanzmärkte herausgestohlen hat – bis heute.
Wichtig ist aber, die Versäumnisse und Regeln im Einzelnen zu benennen – z. B. die Regeln für die Immobilienkreditvergabe oder die Eigenkapitalreserve bei den großen Investitionsbanken.
Die Lehman Brothers etwa hatten das 35fache ihres Einlagekapitals als Fremdkredite vergeben.
Allgemein: Die Haftung der (Kapital-) Eigentümer war durchlöchert oder gar aufgehoben.
Für Griechenland spielte die staatliche Verschwendung im Ausgaben- und Rentensystem eine große Rolle:
Lokführer verdienten dort ca. 5000 Euro monatlich und gingen mit 56 in Pension.
Nach Einspruch des IWF hat man den Renteneintritt „drastisch“ herausgesetzt – auf 58 Jahre.
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#18   kristall   14:34:08 | Samstag, 12. März 2011
abt !!!!
deine aussage ist richtig ! aber ! schuld sind deine freimaurerfreunde !!!! >:) ;-) :-[ ^-^ :)3
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#17   Homo_sapiens_sapiens †   14:32:50 | Samstag, 12. März 2011
@Himmelblauer Abt
Das Kapital – wurde das nicht sowieso von einem gewissen in einem Homo-Bistum wütenden Kardinal verfasst? o.O
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#16   Himmelblauer Abt   14:31:09 | Samstag, 12. März 2011
Quintessenz: Raubtierkapitalismus war, ist und bleibt antikatholisch!
Das Kapital – es braucht einen gesellschaftlich-sozialen Ordnungsrahmen!
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#15   Jubärens   13:50:37 | Samstag, 12. März 2011
Warum diese Aufplusterung, Mufelius:
„Das Umlagesystem, also der „Generationenvertrag“, Jubärens, IST ein Schneeballsystem, welches nur funktionieren kann, wenn die Bevölkerung immerzu wächst. Das das auf Dauer nicht gutgehen KANN, leuchtet jedem Viertklässler ein.“
1. besteht das Rentensystem der USA weitgehend nicht auf dem Umlageverfahren.
2. ist das deutsche Rentenumlageverfahren nicht betrügerisch wie das Madloff-Schneeballsystem, weil seine Ein- und Auszahlungen offengelegt sind.
3. funktioniert das Umlageverfahren nur gut bei einem mindestens gleich bleibenden Bevölkerungsanteil von Jungen und Alten, wie ich schon sagte.
4. Bei Verlängerung der Lebensarbeitszeit, Kürzung der Renten und staatlichen Zuzahlungen aus Steuern – wie bisher schon – funktioniert das Umlageverfahren auch ein Zeitlang bei negativem demographischem Trend.
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#14   Leo Miles   13:17:05 | Samstag, 12. März 2011
Da hilft
„In Wirklichkeit sind die Vereinigten Staaten bankrott.“
nur noch ein großer Krieg. Roosevelt war ja auch schon mal in dieser Bredouille. Daraus entwickelte sich dann der für die USA lebensnotwendige 2. Weltkrieg.
Satan’s own country halt…
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#13   Alois Bischof   13:13:32 | Samstag, 12. März 2011
Obwohl der Niedergang und Absturz der USA
in naher Zukunft sicher sind, ist es wichtig zu bemerken, daß es eine (harte) Lösung gibt: die Hyperinflation des US-Dollars. Rentner und Alte würden dann ihr Erspartes unfreiwillig für den Staat und für die Zukunft aufopfern.
So ist es in Griechenland mit der Drachme und in Italien mit der Lira immer gewesen.
Elend, Hunger, Arbeitslosigkeit, Angst und soziale Unruhen werden schlimmer sein als zu Zeiten der Rheinlandbesetzung während der Weimarer Republik um 1923.
Glücklich, wer sich auf Gott verlässt. Gesegnet, wer auf dem Lande oder im kleinen Dörflein wohnt; hochgesichert wer sich selbst und seine Familie versorgen kann. Die Bauern werden wieder zur Elite werden, sofern sie noch vorhanden sind und noch etwas anbauen (auch ohne Elektrizität, ohne Funk, ohne Computer, ohne Diesel).
1869 (Bankenkrise des 19. Jahrhunderts), 1923 und 1929 konnte das noch die Mehrheit, sogar Arbeiterfamilien hatten eine Ziege und einen Garten…
Was eine Krise der westlichen Staaten und des Dollars für die Geopolitik und die Weltkriegslage bedeutet, soll allen klar sein: Alarmstufe 1.
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#12   Jubärens   12:21:40 | Samstag, 12. März 2011
Irreführende und dämliche Schlussfolgerung
Das generationenübergreifenden staatlichen Schneeballsystemen bei Rentensystemen im Umlageverfahren sei betrügerisch, so Kottlikoff:
Ein solches System falle dann in sich zusammen, wenn die Jungen die versprochenen Zahlungen an die Alten nicht mehr leisten können: „Die USA hat diesen Punkt erreicht“.
Niemand könne mehr Steuern zahlen, als er verdient.
Darum ist die Schlußfolgerung unausweichlich: „In Wirklichkeit sind die Vereinigten Staaten bankrott.“
Die Pensionsfonds der USA, wie der im Text erwähnte weltgrößte Rentenfonds der kalifornischen Kapitalanlagegesellschaft ‘Pimco’, stehen überwiegend gut da, indem sie die eingesammelten Pensionszahlungen günstig anlegen und vermehren, so dass sie satte Pensionen auszahlen können – teilweise über 100 Prozent des letzen Nettolohns – und trotzdem die zukünftigen Beiträge der Einzahler nicht erhöhen brauchen – wie in Deutschland bei dem Umlageverfahren.
Die Schlussfolgerung von Kottlikoff vom Bankrott der USA aufgrund des Rentensystem ist deshalb nicht „unausweichlich“, sondern ausgesprochen irreführend und dämlich.
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#11   Tchibo   12:15:47 | Samstag, 12. März 2011
Der Palmström ist ein richtiger Schwede
der kann nur sozialdemokratisch denken
und hackt ständig auf den christlichen
Demokraten herum… mit ihrer Kanzlerin,
dem smarten Umweltminister, der sparsamen
Arbeitsministerin und dem liberalen Apotheken-
und Pharmaminister … :-(
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#10   Mufelius †   12:10:13 | Samstag, 12. März 2011
Das Umlagesystem
also der „Generationenvertrag“, Jubärens, IST ein Schneeballsystem, welches nur funktionieren kann, wenn die Bevölkerung immerzu wächst. Das das auf Dauer nicht gutgehen KANN, leuchtet jedem Viertklässler ein.
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#9   Homo_sapiens_sapiens †   12:09:34 | Samstag, 12. März 2011
@Jubärens: Kotlikoff
Dem Namen nach ist das doch eindeutig ein Homo. Was erwarten Sie schon von dem?
Sein’s vorsichtig, die san überall. o.O o^/
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#8   Jubärens   12:07:03 | Samstag, 12. März 2011
Mir scheint, Kotlikoff wirf einiges durcheinander:
„Die Industriestaaten bauen nach Kotlikoff mit ihren Pensionssystemen schon seit sechzig Jahren auf Schneeballsysteme – englisch: Ponzi Scheme.
Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das eine ständig wachsende Zahl neuer teilnehmender Geldinvestoren benötigt, um die bisherigen Teilnehmer auszubezahlen.
Laut Kotlikoff kann das Schneeballsystem verschleiert werden, indem man die bezahlten Beträge als Steuereinnahmen ausweist und die ausbezahlten Renten als Transferzahlungen bezeichnet.“
1. Die USA betreiben ihre Rentensystem weitgehend mit Kapitalsammelstellen – Pensionsfonds – und nicht nach dem Umlageverfahren etwa wie in Deutschland.
2. Das Umlageverfahren als betrügerisches ‘Ponzi Scheme’ zu bezeichnen ist unredlich, da dieses System transparent ist und unter normalen demographischen Bedingungen auch fair und gerecht.
3. Im deutschen Rentenkassensystem werden „die bezahlten Beträge nicht als Steuereinnahmen ausgewiesen und die ausbezahlten Renten auch nicht als Transferzahlungen bezeichnet.“
4. Kotlikoff ist ein ökonomischer Schaumschläger, wenn er mit den Schwierigkeiten des europäischen Rentenumlageverfahrens den amerikanischen Staatsbankrott beweisen will.
5. Bei der Kritik am US-amerikanischen Finanzimperium und Dollarimperialismus sollte man genauer recherchieren und sorgfältiger argumentieren.
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#7   Palmström   11:59:29 | Samstag, 12. März 2011
Da hat die Frau v.d.Leyen schon
vorrausschauend gehandelt, dass sie
sorgsam wie ein sparsames Hausmütterchen
bei den Hartz-IV-Empfängern kräftig zu
sparen anfängt.
Denn die sind schuld an der Miserere…die
wollen nur immer Geld und die armen Politiker
sollen dafür ihre nicht vorhandenen
Hirnwindungen abnutzen.
Kein Wunder das seit der schwarz-gelben
Regierung nur noch Pipifax und andere
Blamagen wie E10 zum Beispiel abgenickt
werden… :'( :'( :'( ^-^
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#6   kristall   11:58:51 | Samstag, 12. März 2011
WANN !!??
KOMMT DER CRASH !!?? >:) :-[
:)3 ^-^
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#5   Mufelius †   11:52:15 | Samstag, 12. März 2011
Schuldenabbau…
wirds nicht geben, weder bei den Amis noch bei uns oder sonsteinem Staat. Zumindest nicht vor dem Crash, wie in Griechenland. Es werden ja immer neue Schulden aufgenommen, bei uns, bei den Amis, bei allen.
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#4   Jubärens   11:49:17 | Samstag, 12. März 2011
Unzureichender VErgleich
„Im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt ist die Schuld der USA größer als jene Griechenlands, deren Staatsanleihen nicht einmal mehr als „Schrott“ bezeichnet werden.“
Die Aussage ist zwar im quantitativen Sinne richtig, sagt aber wenig aus bzgl. der Abarbeitung der Schulden:
Griechenland hat im Vergleich zur USA kaum eine Substanz an Industrie und forschungsintensiven Branchen, auf deren Basis die Spar- und Schuldenabbauanstrengungen gelingen könnten.
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#3   Palmström   11:47:27 | Samstag, 12. März 2011
Amerikaner denken schlichter, nicht
immer so kompliziert und ängstlich wie
die Europäer, bei denen ja auch nicht
viel rauskommt, außer den monatlichen
Befehlen aus Brüssel…
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#2   Mufelius †   11:42:30 | Samstag, 12. März 2011
Pleite der Staaten…
interessiert mich net. Das ist das positive daran, wenn man kein Vermögen hat – man muss sich auch keine Gedanken und Sorgen darum machen. Immer positiv denken! :)
Nebenbei, ich glaub die Amis haben da ein Verständnisproblem: Angenommen, ein Ami ließt jetzt dieses aufklärerischen Kreuznetartikel – dann ließt der „twohundred BILLION dollars“ und denkt sich „Noja, is ja net so viel, kann net so schlimm sein“… ^^
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#1   Palmström   11:34:26 | Samstag, 12. März 2011
Warum denn dies sozialistischen Untertöne:
die gottlosen Staaten der Reichen…?
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