Sexualität
Zwei Wochen Medienkampagne – und schwups fallen sie wie die Kegel
Jahrelang durfte ein altliberaler Salzburger Domprediger und Pastoraltheologe in Linz Studenten und Seminaristen verderben. Jetzt genügten zwei Wochen Medienpropaganda, um ihn zu entsorgen.
Die österreichischen Medienkonzerne brachten Hw. Peter Hofer zu Fall
Die österreichischen Medienkonzerne brachten Hw. Peter Hofer zu Fall
(kreuz.net, Salzburg) Der altliberale Salzburger Domprediger, Hw. Peter Hofer, hat heute seine Ämter im Dom und als Pfarradministrator ruhend gestellt.

Das gab er in einer Pressekonferenz bekannt.

Er wolle damit den Druck verringern, der auf der Erzdiözese und allen Beteiligten laste.

Hw. Hofer war langjähriger Professor für Pastoraltheologie an der theologischen Fakultät in Linz.

Er war auch als Administrator in der Pfarrei Sankt Jakob am Thurn in der 4.000-Seelen-Gemeinde Puch bei Hallein im Salzburger Land tätig.

Bekannte Lügen aufgekocht

Anfang März begannen Kirchenhaß-Medien zu behaupten, der Geistliche habe vor Jahren eine Minderjährige mißbraucht.

Es handelt sich um die bekannte und verleumderische Anklage einer heute 47jährigen Frau.

Die Sache wurde von der Staatsanwaltschaft in der Vergangenheit bereits zweimal geprüft und zurückgelegt.

Die Anklägerin gilt als psychisch gestört und unglaubwürdig.

Doch das kümmerte die Medienbosse in ihrer Verleumdungs-Kampagne nicht weiter.

Die Medien kolportierten aus ihrem Mund haarsträubende, perverse und brutale Geschichten von Hunderten angeblichen Vergewaltigungen.

Hw. Hofer hat zugegeben, in den Jahren 1983 bis 1985 mit dieser – damals jedoch volljährigen – Frau Unzucht getrieben zu haben.

Die beiden beendeten die „teils intime Beziehung“, als die Frau ihren heutigen Mann kennenlernte und heiratete.

Hw. Hofer pflegte anschließend eine gute Beziehung zur Familie seiner früheren Kebse. Er taufte sogar ihre Kinder.

Als die Medien-Bosse die widerlegten Vorwürfe jetzt neu hochkochten, stellte sich die altliberale Erzdiözese hinter ihren altliberalen Mann.

Die Vorwürfe seien alt, bereits mehrfach kirchlich geprüft und falsch.

Doch schon eine Woche später knickten die Zuständigen reihenweise ein.

Plötzlich will die Erzdiözese Salzburg die längst geprüften Anklagen noch einmal „prüfen“. In Rom wurde sogar ein kirchenrechtliches Verfahren begonnen.

Angeblich gebe es „glaubwürdige neue Informationen“, die das Ordinariat erst am Donnerstag abend erhalten habe.

Es müsse „die Wahrheit zum Tragen kommen“ – erklärte Erzbischof Alois Kothgasser gestern höchstpersönlich vor dem ‘Österreichischen Rundfunk’.

Für die Pfarre Sankt Jakob sucht die Erzdiözese einen anderen Priester.

Inhaltlich blieb Hw. Hofer bei der heutigen Pressekonferenz bei seiner Darstellung.

Er habe mit seiner Kebse eine „völlig unkomplizierte, offene und schöne Freundschaft“ geführt.
      
10 Lesermeinungen
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#11   Soramonas   22:50:13 | Dienstag, 21. Juni 2011
Liberale jagen…
…und aus der Kirche vertreiben, ebenso wie ;odernismus und Liberalismus:
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
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#10   Freinsberg   09:01:04 | Montag, 14. März 2011
Zu Peter Hofer
Dass die Frau schwindelt, glaube ich nicht. Siehe diesen Artikel. (Ich kenne ähnliche Fälle aus anderen Bistümern; nur trauen sich die Betroffenen nicht, an die Öffentlichkeit zu gehen.)
www.profil.at/…5/susanne-p-ich-2006
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#9   adlimina   14:27:56 | Samstag, 12. März 2011
@Tchibo: Oh jeh – ach ja, …
… hätten doch die Adlimina-Besuche zumal der deutschen Bischöfe die von Ihnen fest gestellte/vermutete/erhoffte Auswirkung – insbesondere für die kirchliche Welt …
^-^
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#8   Tchibo   12:18:09 | Samstag, 12. März 2011
Ein Adlimina-Besuch in Rom birgt immer
die große Chance für den Besucher,
dass er bei der Rückkehr die Welt
ganz versteht und danach handelt… ;-)
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#7   mult   12:14:22 | Samstag, 12. März 2011
„ruhend gestellt“
Ich darf davon ausgehen, dass er auch seine Bezüge ruhend gestellt hat. Oder liegt da eine pfiffige Umnutzung vor?
Üble Nachrede –-> wird zu –-> bezahlter Sonderurlaub
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#6   monens   11:51:18 | Samstag, 12. März 2011
Wer dem Vater der Lüge den kleinen Finger reicht, dem greift er nach der ganzen Hand !
Hw Hofer hat sich den billigen Anbiederungsversuchen einer das hw Priestertum als „Spielwiese“ benutzenden Frau nicht rechtzeitig widersetzt und ist nun zum Opfer der ungeordneten Leidenschaften geworden; es erstaunt niemanden, dass sich die heutige „ganz human bewegten“ Würdenträger sogleich auf auch noch so aberwitzige „Frauenromane“ stürzen, die auch nur einen Hauch von angeblichem oder tatsächlichem „Missbrauch“ beinhalten; die Abteilung „Männerromane“ ist ja bald ausgeschöpft; meist sind es gerade jene Würdenträger im bischöflichen Amt, die massgeblich mit für die Ratlosigkeit der hw Priester verantwortlich sind
www.razyboard.com/…07887-6003875-0.html
die sich nun ( künstlich ) über jene hw Priester echauffieren, die als „Früchte“ einer „Weltöffnung“ nun ebendiese ad absurdum führen; der Laiensturm rund um den sog. „Altartisch“ ist massgeblich weiblicher Ausrichtung; die Einnahme des Altarraumes genügte ihnen nicht; auch die Katechese wurde „oekumenisierend dialogiesierend“ vielfach völlig entstellt
www.razyboard.com/…07667-5939825-0.html
Hw Prof. May liegt mit seiner Vier-Schritte Strategie zur Gesundung der Kirche völlig richtig
www.razyboard.com/…07667-5963538-0.html
das hw Priesteramt muss wiedererblühen
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#5   adlimina   09:17:05 | Samstag, 12. März 2011
Welt- und Kirchensicht der Redaktion
Wie nun: Haben ihn die Wahrheit oder eine Kampagne umgekegelt?
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#4   wickerl   08:57:24 | Samstag, 12. März 2011
verstehe nicht
Ich verstehe nicht warum sich Kreuznet darüber aufregt, lasst sie das untereinander ausmachen, es hat reinigende Wirkung. Das unter den Teppichkehren ist schlecht, dann wissen die Altliberalen wenigsten , wohin sie mit ihren Freunden den Medienbossen kommen und gekommen sind.
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#2   Besorgt   06:15:28 | Samstag, 12. März 2011
???????
Sagt wer? :-S
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#1   Kreuznetter †   02:31:59 | Samstag, 12. März 2011
Das kann natürlich nicht sein,
daß es in der kathol. Kirche Mißbrauchsfälle gibt, sind natürlich alles Hoaxes und Teil einer Verschwörungskampagne.
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Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
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