Deutschland
Erzbistum Bamberg: Beter bitte raus
Daß es in den Kathedralen vereinzelt auch noch Beter gibt, ist ein Sachverhalt, den man in Kauf nehmen muß. Von Balthasar Singer.
Der Heilige Nagel in einem kostbaren Reliquiar in der Nagelkapelle im Bamberger Dom
Der Heilige Nagel in einem kostbaren Reliquiar in der Nagelkapelle im Bamberger Dom
© public domain
(kreuz.net) Am 27. Juli 2010 hat der Bamberger Domkapitular, Prälat Luitgar Göller, das stille und persönliche Gebet in der eigens dafür vorgesehenen Nagelkapelle im Bamberger Dom verhindert.

Der Grund: Der Prälat hielt in der Nagelkapellefür eine Gruppe einen kunsthistorischen Vortrag.

Als zwei Beter die Kapelle gerade betreten hatten, fühlte er sich von deren Anwesenheit offenbar gestört.

Deshalb fand er deutliche Worte: „Sie können jetzt nicht in die Nagelkapelle hinein“ – erklärte er forsch:

„Und ein stilles Gebet sprechen, können Sie hier jetzt auch nicht. Gehen Sie jetzt, bitte!“

Die Betroffenen informierten Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg über den Vorfall.

Dieser versprach zunächst schriftlich, der Sache nachgehen zu wollen.

Doch das erwies sich als leeres Versprechen.

Der Erzbischof ließ über seinen Secretarius mitteilen, daß Prälat Göller inzwischen pensioniert sei.

Darum nehme Mons. Schick an, daß er sich zu dem Vorfall nicht äußern werde.
      
22 Lesermeinungen
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#22   Vogel   16:02:56 | Freitag, 8. Juli 2011
Hallo Sign,
die Nagelkapelle ist mir gerade in den Sinn gekommen, wir waren dort.
Ich war unwissend, denn die Nagelkapelle ist ja generell für Besucher verschlossen
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#21   Sign   21:35:33 | Dienstag, 22. März 2011
Da sieht man mal,
dass Vogel keine Ahnung hat, was die „Nagelkapelle“ im Bamberger Dom überhaupt ist, bzw. was diese Kapelle beinhaltet.
Dann lieber schweigen, als Unwissenheit zu demonstrieren.
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#20   Vogel   11:25:30 | Freitag, 18. März 2011
Der Bamberger DOM ist doch groß
da gibts ja auch verschiedene Plätzchen zum BETEN.
Ich gehe davon aus, wenn jemand wirklich in aller RUHE beten möchte, der sucht sich freiwillig im DOM ein Plätzchen, wo nicht gerade ein VORTRAG oder eine FÜHRUNG stattfindet.
LEISE beten kann man sowieso überall. Wenn die zwei Beter laut beten wollten, kann es natürlich zu einem Interessenkonflikt kommen.
Wir können viel diskutieren, wir waren nicht dabei.
Ich glaube, die Quietscheentchen lassen wieder grüßen.
Lieber Erzbischof Schick,
sollten Sie in Bamberg tatsächlich die rote Karte bekommen, ist das nicht so schlimm, dann kommen Sie einfach wieder nach FULDA – wir würden uns sehr freuen.
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#19   Sycamore   10:15:44 | Freitag, 18. März 2011
Ein tropfen Honig … alias die Vorteile der Höflichkeit…
Wenn Prälat Luitgar sich bei den Beten-wollenden sich höflich für die Störung, die er und seine Gruppe ihnen verursachte, sich entschuldigt und ihnen erklärt hätte, worum es bei seiner Veranstaltung in der Kapelle ging, hätte es da keine Probleme gegeben, oder?
Wer hätte nicht Verständnis dafür entgegengebracht?
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#18   Himmelblauer Abt   08:26:11 | Freitag, 18. März 2011
Dieser mehr als seltene und angebliche „Vorfall“ der hier als Tatsache hingestellt wird, übersieht,
dass bei allen anderen Gelegenheiten erst dann ein angeblicher, seltener Vorfall als Tatsachenbehauptung angemahnt wird, wenn die Vorwürfe bewiesen sind.
Zweierlei Maß eben.
Für die am allergerechtesten und die Ungerechten.
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#17   Gotthard   23:09:28 | Donnerstag, 17. März 2011
@ruhri
Ihnen ist schon klar, daß Sie eben Gotthard gefragt haben, ob er mit Ihnen in der „außerordentlichen Form“ konzelebrieren will?
he Kumpel, Du darfst zelebrieren … und würdest mich zur Konzelebration einladen wollen im alten Ritus?
Habe ich das jetzt richtig verstandenß
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#16   fideltheolog   20:43:00 | Donnerstag, 17. März 2011
Leider keine Oberfränkische Posse! Rote Karten für Schick und Göller
Das ist ja eine unglaubliche Entgleisung des – wodurch eigentlich verdienten(?) – Alibi-Kunsthistorikers und künstlerischen Edelpfaus, Prälat Göller! – Und dessen Chef, immer noch(!), auch nach der Inruhestandsetzung, Eminenz Schick, der Sportabzeichen-Erzbischof: Kann das wirklich sein, daß er sich durch einen subalternen Secretarius in einer derart wichtigen Frage verleugnen läßt? Es reicht, meine Herren! Im politischen Geschäft müßten Sie längst den Hut nehmen. Aber vorher sollten Sie – christlich fair – die Sache mit den Beschwerdeführern bereinigen.
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#15   fantasieblume   20:01:50 | Donnerstag, 17. März 2011
Beter
Jesus: „Was habt Ihre aus dem Hause meine Vaters gemacht“
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#14   Walther von Stolzing   19:43:53 | Donnerstag, 17. März 2011
@r.ruhrgebietler
Ihnen ist schon klar, daß Sie eben Gotthard gefragt haben, ob er mit Ihnen in der „außerordentlichen Form“ konzelebrieren will?
:-D
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#13   Atzmon   19:31:16 | Donnerstag, 17. März 2011
Sehr gut
So arbeiten wir und das wird unser Sieg sein: WAHR IST, WAS WIR BESTIMMEN. WIR STEHEN ÜBER DEN DINGEN. Wenn ein goy seinem Götzendienst nachkommen will, dann ist es für uns EDELmenschen heilige Pflicht, ihn in seine Grenzen zu setzen.
Ach so, sie meinen eine Kirche sei Ort christlicher Besinnung? Da haben Sie nicht verstanden, WER und WO WIR sind. WIR sind DAS, WAS DU SIEHST, DEINE REALITÄT. Glaube nicht an verstaubte Schriften, für uns ist Jesus Sohn einer Hure, Säufer und Prasser, für Dich ist er Gott. Nun gut. Einigen wir uns darauf, dass er es Allen recht machen will. Auch für Dich Perversen hat er Verständnis.
Überhaupt:
Verantwortung abwälzen! Und gegen Pensionierung gibt es in der OMF-BRD kaum ein Argument. In die eigene Tasche gwirtschaftet? Beim Allmächtigen, wie gerne ich ihnen helfen würde, aber: Der Mann ist pensioniert!
Aber!
Der Pfarrer hat mich unsittliche berührt! (dreckige Lüge um Geld zu erpressen): Beim Allmächtigen, den werden wir ausfindig machen und der Meute auf dem Tablett servieren.
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#12   r.ruhrgebietler   18:38:28 | Donnerstag, 17. März 2011
gottlos (aka gotthard)
hallo Ruhri! Dein Verhalten entspricht wohl nicht dem Evangelium – aller frommen Worte zum Trotz!
und wie sie das tun! ich bin da ganz und gar in der unverkürzten Tradition meines Herrn Jesus Christus – und wenn ich könnte, ich würde Ihm nachfolgen und diese vom 2. vat. konzil zerstörte kirchen ganz und gar von ihrem unrat befreien wie ER es tat als er sprach „ihr habt es zu einer Räuberhöhle gemacht“ – Gotti, bist du dabei? wir könnten vorher uns z.B. in Essen-Bergeborbeck in der FSSPX – Filliale zum Rosenkranzgebet treffen, die Hlg. trid. Liturgie halten und uns, wohlversorgt unter dem Segen Jesu Christi! auf den Reinigungsgang gegen die konzilsirrgläubigen aufmachen!
Der Hlg. Pfr. v. Ars wollte schon zu Lebzeiten Christenmission nach Europa entsenden. Heute, 2011, ist die Notwendigkeit solcher Missionen unumstritten und noch um vieles notwendiger! Im Glaubenkampf gg. die im Glauben irrenden, wie die konziliban, die islamisten, die perfiden Juden, u.v.a.m. !
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#11   juemuc   18:34:05 | Donnerstag, 17. März 2011
@ Gotthard
Der Herr ist sicher begeistert vom joggenden Erzbischof der auf seine Gesundheit durch sportliche Betätigung achtet. Und lieber ein Jogginanzung mit Bischof drinn, als ein Bischof mit Schleppe.
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#10   Elendester Sünder   18:23:56 | Donnerstag, 17. März 2011
Diese verrottete Bande
wird im Zuge der demnächst spürbar werdenden wirtschaftlichen Verelendung in der BRD Bekanntschaft mit dem Pöbel machen. Dieser wird aber nicht zum stillen Gebet erscheinen und sich auch nicht mehr so einfach wegschicken lassen. So war das in der Geschichte immer.
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#9   Gotthard   18:19:12 | Donnerstag, 17. März 2011
@adlimina
Damit reicht es immer zum Sportabzeichen: Ist Kult
für einen Erzbischof schickt es sich wahrlich nicht, in aller Öffentlichkeit zu joggen!
Cappa magna statt Jogginganzug … das wäre dem Herrn ein Wohlgefallen!
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#8   adlimina   18:16:03 | Donnerstag, 17. März 2011
Liebes Vögelchen!
Ja, so wie er ehedem durch Fulda-Aue und um Frauenberg joggte vor der Frühmesse im Dom, so läuft er um den Bamberger Domberg. Damit reicht es immer zum Sportabzeichen: Ist Kult … Der lange Lauf zu sich selbst … Nur so stimmt die Performance.
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#7   Vogel   18:10:07 | Donnerstag, 17. März 2011
sollen wir ihn mal anrufen, den L.Schick
und fragen :-D
Ich könnte ihm ja mal eine Ansichtskarte aus FULDA schicken oder eine WURST und ein BROT, da freut er sich bestimmt.
BAMBERG ist ja gestern gerade noch so um eine Brandkatastrophe herumgekommen-
Macht L. Schick eigentlich in Bamberg auch morgens Jogging durch den PARK oder hat er sich das abgewöhnt.
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#6   Gotthard   17:56:35 | Donnerstag, 17. März 2011
@ruhri
war gotthard dort und hat die beter vertrieben? bei seinem antichristlichen verhalten sehr gut möglich!
hallo Ruhri! Dein Verhalten entspricht wohl nicht dem Evangelium – aller frommen Worte zum Trotz!
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#5   Rudolfus   17:49:59 | Donnerstag, 17. März 2011
Die scheinkatholischen Modernistenfunktionäre sind von höllischem Haß gegen alles Katholische ge-
prägt. Das ist deren Hauptcharakteristikum. Sie firmieren als Hierarchen der Kirche, haben allerdings als einzige Aufgabe, den katholischen Glauben und die katholische Messe zu bekämpfen, und somit alle Katholiken zu bekämpfen. Mag. Johannes Rothkranz, obwohl im Sedisvakantismusirrtum, ist in seinem Buchtitel Katholikenverfolgung durch die Konzilskirche leider rechtzugeben.
Weil der Papst seit Pauls VI. Modernisten- und Freimaurersatanistenrevolution nicht mehr eingreift bzw. selbst schuld an der Verfolgung des Glaubens und an der Messe ist, war und ist es auch notwendig, daß der Glaube und die Messe durch die Widerstandsbewegungen gewahrt wird, am bedeutendsten die weltweit wirkende St.-Pius-X-Bruderschaft, der ein künftiger Papst einmal genauso danken wird wie dem hl. Athanasius dem Großen in dessen Kampf gegen die vom Papsttum begünstigten Arianismushäretiker. Dies sind heute die Modernisten, die nicht nur arianisch sind, sondern gänzlich das Übernatürliche leugnend.
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#4   Ottonis   17:38:19 | Donnerstag, 17. März 2011
Jetzt ist die Ngelkapelle
sowiso kein sehr Sakraler Raum sondern eher eine grosse Abstellkammer für überflüssiges Dominvetar …die für die neue Liturgie eingerichtet ist …
Aber Sakralität und stilles Gebet sucht man in Bamberg vergebens … und der Erzbischof will eh weg …
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#3   Krakauer   16:46:53 | Donnerstag, 17. März 2011
Ja, vorkonziliare Kirchen sind Kunststätten!
So ist verständlich, dass Gläubige dort zum Gebet nichts zu suchen haben, wenn es um Kunstgeschichte geht. Vielleicht hätte man Gaddafi – lybischen Staatsmörder – dort aber ungestört gelassen, weil er mordender Mohammedaner ist und das im Sinne des Küssens des Korans durch Woytila. Es lebe die konziliare Verwirrung und es zahle das Kirchensteuervolk für die Zerstörung ihres eigenen Glaubens!
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#2   r.ruhrgebietler   16:22:56 | Donnerstag, 17. März 2011
war der nick
gotthard dort und hat die beter vertrieben? bei seinem antichristlichen verhalten sehr gut möglich!
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#1   Dr. Best   16:13:23 | Donnerstag, 17. März 2011
Wirklich wahr,
ein echter „Vorfall“! :-S
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