Zölibat
Kastrierte Priester
Einen Reform-Stau gibt es in der Kirche tatsächlich. Grund für diese Verstopfung ist der Scherbenhaufen, der von den Konzils-Jakobinern angerichtet wurde.
Die gegenwärtig in Paderborn tagende Bischofskonferenz
Die gegenwärtig in Paderborn tagende Bischofskonferenz
© Pressebild pdp
(kreuz.net) „Priester sind durch die kooperative Pastoral und die gigantischen Seelsorgsräume weitgehend ihrer priesterlichen Identität als Hirten und »Väter« der Gemeinden beraubt.“

Das stellte der bekannte Pfarrer Hendrick Jolie (47) aus dem Bistum Mainz Anfang Februar in einem Interview mit dem deutschen Portal ‘kathnews.de’ fest.

Heute ist der Pfarrer oftmals einer unter vielen – im Pastoralteam einer Seelsorgskolchose, im Seelsorgerat oder in anderen pastoralen Gremien.

Dadurch degradiert er nach Hw. Jolie zu einem Funktionär, dessen Aufgabe es ist, Riten abzuwickeln, für die nur er die Legitimation besitzt: „Warum nur er bestimmte Dinge machen darf, wird oftmals gar nicht mehr verstanden.“

Pseudosakramentale Laienliturgien würden in den nächsten Jahren das ihrige tun, um diesem priesterlichen „Privileg“ endgültig den Garaus zu machen.

Demontage des Priestertums

Die Folgerung von Hw. Jolie: „So wundert es nicht, daß der Zölibat angesichts eines solch »kastrierten« Priesterbild seine Grundlage verliert.“

Denn: „Wenn der Pfarrer nicht mehr jener ist, der in der Person Christi den Guten Hirten repräsentiert, dann fragt man sich in der Tat, warum er die Lebensform Jesu auf sich nehmen soll.“

Oder: „Der Priester ist ein Mensch wie du und ich, warum soll er dann nicht auch leben wie jedermann? Das ist nicht einzusehen.“

Nach dem Pastoralkonzil wurde die Pastoral ruiniert

Darum besteht für Hw. Jolie die entscheidende Frage darin, ob es den deutschen Bischöfen gelingt, den Bitten des deutschen Papstes nachzugeben und dem Priester seine Identität zurückzugeben.

Hier ortet der Geistliche einen Reformstau. Er fordert:

• eine Reform der nahezu vollständig verunglückten „kooperativen Pastoral“, damit der Priester wieder Hirte sein kann

• eine Reform der Liturgie, damit der Priester nicht als Mahlvorsteher, sondern an Christi Statt das Kreuzesopfer vergegenwärtigt.

Es gibt in Deutschland keinen Benedikt-Effekt

Nüchtern stellt Hw. Jolie fest, daß die Anstöße von Papst Benedikt XVI. in Deutschland praktisch nicht umgesetzt wurden.

Die Demokratisierung von Pastoral und Liturgie schreite munter voran – ungeachtet von ‘Summorum pontificum’ und anderer päpstlicher Initiativen: „Alles vergessen und abgeheftet.“

Die deutschen Bischöfe hätten statt dessen einen Dialogprozeß angekündigt mit einer kirchenpolitischen Schlagseite in Richtung Liberalismus.

Denn: „Mit den Gläubigen, welche die Alte Messe lieben, wollen sie nicht dialogisieren.“

Die Kirche ist sturmreif geschossen

Die Schlußfolgerung des Geistlichen: „Erst auf dem Hintergrund von Reformen, die diesen Namen auch verdienen, würde der Zölibat wieder als integraler Bestandteil des Priestertums verständlich werden.“

Durch den Mißbrauchs-Hoax – den Hw. Jolie „Mißbrauchsdebatte“ nennt – sei die Kirche im vergangenen Jahr sturmreif geschossen worden:

„Die verzweifelten Versuche der Bischöfe, den Zölibat in letzter Sekunde zu verteidigen, wirken ebenso halbherzig bis verlegen und werden von den Politikern auch so eingeordnet – da bin ich mir absolut sicher.“

Pfarrer Jolie erinnert daran, daß der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz seine Amtszeit im Jahr 2008 mit der Aussage begann, daß der Zölibat „theologisch nicht notwendig“ sei.

Zwar rudere jetzt der gesamte deutsche Episkopat zurück, weil er wisse, daß letztlich die Einheit mit dem Papst auf dem Spiel steht.

Doch: „Die jetzigen Rettungsversuche sind auf dem Hintergrund früherer Aussagen wenig glaubwürdig.“

Bischöfe lassen Katholiken schaudern

Über die Zukunft wagt Hw. Jolie keine Prognosen:

„Mag sein, daß noch Schlimmeres passieren muß, bis die Verantwortlichen in der Kirche aufwachen und den Priestern ihre Würde zurückgeben.“

Die ersten Äußerungen zum von den Bischöfen angekündigten Dialogprozeß würden glaubenstreue Katholiken eher schaudern als hoffen lassen.

Hw. Jolie hofft auf die Verheißung der Gottesmutter: „Mein unbeflecktes Herz wird am Ende triumphieren“.

Denn: „Hätten wir diese Garantie nicht, dann wäre es zum Verzweifeln, das sage ich ihnen ganz offen und ohne jede Übertreibung.“
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Warum der Zölibat aufgesetzt, anachronistisch und bizarr erscheint
2. Kastrierte Priester
      
48 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#49   Antonio Michele Ghislieri   16:02:36 | Samstag, 19. März 2011
@bejorommer
als halbwegs künstlich kastrierte Enuchen
Die vollkommene Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen als Eunuchentum zu bezeichnen zeugt wirklich von schlechtem Geschmack und niederträchtiger Denkungsart.
Redaktion benachrichtigen
#47   keineChancedenPerversen   10:13:01 | Samstag, 19. März 2011
@bejorommer
Joberns soll endlich Stellung zu den nicht unbedeutenden Vorwürfen gegen ihn nehmen?
Sein Schweigen kann als Schuldeingeständnis gewertet werden.
Redaktion benachrichtigen
#46   bejorommer   10:09:54 | Samstag, 19. März 2011
Goldengel – lieber Goldengel
Es ist dfoch einfach nicht zu leugnen siehe:
www.swr.de/forum/read.php?3,45614
Redaktion benachrichtigen
#45   Goldengel   07:53:38 | Samstag, 19. März 2011
Gotthard
Dauersünder – auch triebgesteuerte – sind unter den Zölibatsverfechtern bestimmt auch viele zu finden, weißt Du doch bestimmt?
Das kann schon sein, doch entspricht dies nicht der katholischen Lehre – schwarze Schafe gibt es natürlich auch dort.
Es scheint so, dass Sie dieses Fehlverhalten noch würdigen, indem Sie sich darüber freuen. Ist das nun Ihre Art uns mitzuteilen, dass die Sünde etwas ganz „Normales“ wäre, derer sich jeder bedienen sollte ?
Ist das Fehlverhalten von einigen Geistlichen für Sie nun ein Freibrief für die Sünde?
Dann machen Sie es sich so einfach, wie viele andere Menschen auch. Traurig so was.
Redaktion benachrichtigen
#44   Gotthard   19:13:05 | Freitag, 18. März 2011
@Goldengel
so ist die psychologische Folge den Zölibat als „absurd“ zurückzuweisen doch viel einfacher für so manchen triebgesteuerten Dauersünder.
Dauersünder – auch triebgesteuerte – sind unter den Zölibatsverfechtern bestimmt auch viele zu finden, weißt Du doch bestimmt?
Redaktion benachrichtigen
#43   juemuc   16:03:07 | Freitag, 18. März 2011
@ Gebetsmühle
Aha sehr interessant. Wenn ich also einem Schwulen sein Geschlechtsteil entferne ist er plötzlich nicht mehr schwul? Dafür möchte ich aber gerne einen wissenschaftlichen Beleg.
Redaktion benachrichtigen
#42   Goldengel   15:32:14 | Freitag, 18. März 2011
der Priester ist eben kein Mensch wie du und ich,
sondern ein Mann Gottes.
Auch Ordensleute leben um des Himmelreichs willen ein eheloses Leben im Zölibat.
Man kann dieses zölibatäre Leben nun belächeln oder versuchen zu verstehen. Es zu belächeln ist jedoch sicher einfacher, denn wenn man den Versuch macht so ein Leben zu verstehen, könnte es ja passieren, dass einem die Hörner drücken. Dem will man doch nur allzu gerne entgehen und so ist die psychologische Folge den Zölibat als „absurd“ zurückzuweisen doch viel einfacher für so manchen triebgesteuerten Dauersünder.
Redaktion benachrichtigen
#41   Semikolon   10:55:32 | Freitag, 18. März 2011
@ Gebetsmühle, Kein Gegenargument trotz Nachdenken?
Ich finde da jedenfalls auch nach längerem Nachdenken kein einziges Gegenargument.
Auch wenn Ihr Beitrag nicht Ernst gemeint scheint, kamen mir nach kurzem Nachdenken folgende Gedanken:
Der gelebte Zölibat ist seitens des Priesters Ausdruck einer wahren und ewigen Hingabe zu Gott. Der männliche Priester hat nun die Ehre und Verantwortung im gelebten Zölibat trotz aller Versuchungen täglich diese Hingabe aufs Neue beweisen zu dürfen.
Wie es für einen verheiratenen Mann nichts Schöneres gibt, diese Treue trotz aller auch für ihn nicht weniger vorhandenen Versuchungen zu seiner geliebten Ehefrau jeden Tag aufs Neue beweisen und zeigen zu dürfen, hat der Priester die erhabene Möglichkeit dies nicht nur einem Menschen gegenüber zu tun, sondern niemand weniger als GOTT selbst gegenüber. Dies ist ein Aspekt, weshalb ein wahrer Priester gegenüber uns normalen Ehemännern hervorsticht und natürlich auch bewunderungs- und auch in diesem Sinne beneidenswert ist.
Selbstredend ist nun, dass wenn ein Priester seine Männlichkeit per medizinischem Eingriff aufgeben würde, er keine Möglichkeit mehr hätte, diese Hingabe zu beweisen, denn was man nicht hat, kann man nicht durch den ständigen Treuebeweis opfern/hingeben.
Genauso unwürdig wäre es ja von Ehemännern dies zu fordern, wenn z. B. die Familienausbauphase abgeschlossen ist oder an biologisch natürliche Grenzen stößt. Auch der Gatte darf sich hier immer wieder beweisen.
Singtechnisch ist auch nichts zu erwarten. de.wikipedia.org/wiki/Kastration
Redaktion benachrichtigen
#40   Gebetsmühle   09:06:07 | Freitag, 18. März 2011
Mal ganz einfach gefragt:
Was spricht denn eigentlich gegen die Kastration von Priestern? Dann ist der gelebte Zölibat auf jeden Fall ganz sicher und die Kirche kann sich sicher sein, keine Homoperversen und Kinderschänder zu beschäftigen. Und wenn sie dann auch noch besser singen können, dann ist das ein willkommener Nebeneffekt. Im Interesse eines reinen Priestertums in unserer Kirche: laßt Euch kastrieren. Es ist nur ein kleiner, schmerzloser Eingriff und dann ist die Kirche rein. Wenn Gott den keuschen Priester gewollt hat, dann kann der Mensch dies auch vollständig umsetzen. Ich finde da jedenfalls auch nach längerem Nachdenken kein einziges Gegenargument.
Redaktion benachrichtigen
#39   Dr. Schlämmer   01:29:23 | Freitag, 18. März 2011
Bejorommers Argumentation
… hat was für sich.
Was er da sagt, ist nicht abwegig.
Aber die Krise der Kirche ist hauptursächlich eine Glaubens- und (wie Marx richtig feststellt) eine Gotteskrise.
Daraus abgeleitet aber mindestens ebenso fundamental eine Krise der Liturgie.
Die menschlichen Zweifel am Zölibat würden rasch verschwinden, wenn die fundamentaleren Krisen nicht alles durchdringten und durchsetzten.
Insofern lenkt die Zölibatsdebatte von den eigentlichen
Krisen ab.
Bejorommer, ich frage Dich:
„Jesus ist gestoben für unsere Sünden gemäß der Schrift“
(1 Kor 15,3)
– Glaubst Du das, so kann man mit Dir reden.
Glaubst Du es nicht, so bist Du des Teufels und Du kannst mit oder ohne Zölibat zu ihm hinabfahren.
Redaktion benachrichtigen
#38   Chrysanthus   23:40:32 | Donnerstag, 17. März 2011
r.ruhrgebietler:
Schauen Sie lieber mal in wikipedia nach, was Arianismus ist, und geben Sie einem römischen Katholiken ein paar gute Gründe, nicht am päpstlichen Primat zu (ver)zweifeln. So, wie Sie über den Heiligen Vater zu schreiben pflegen, sind Sie keinem Angefochtenen eine Hilfe. Vielleicht sollten Sie selbst einmal vertieft über den Primat nachdenken, wenn Sie sich schon römisch-katholisch nennen.
Redaktion benachrichtigen
#37   Semikolon   21:44:26 | Donnerstag, 17. März 2011
@ Kraut, ich weiß schon, seit die Kastraten-Chöre immer seltener werden,
fehlt Ihnen natürlich das entscheidende „Sakrale Moment“ in der Messe.
Aber vielleicht legen Sie selber mal Hand an und schließen die Reihen der echten und wahren Dommusik www.archive.org/…s/AlessandroMoreschi.
Redaktion benachrichtigen
#36   Kraut   20:48:51 | Donnerstag, 17. März 2011
Gospelchor – Dommusiker?
Gibts da wirklich einen Unterschied?
Wenn ich mir den Haufen auf dem Bild so ansehe könnte es auch ein Jahresmeeting der „Las Vegas Wedding-Team Priests“ darstellen. Angefangen von den Räumlichkeiten, die nichts, aber auch GAR nichts von einer sakralen Erhabenheit ausstrahlen bis zu den attrappenhaft wirkenden Figuren welche da so teilnahmslos herumstehen.
Redaktion benachrichtigen
#35   Semikolon   20:33:07 | Donnerstag, 17. März 2011
@ Krak, Lassen sie Ihr Kreuzritter-Gehabe zu Hause
Das ist kein Gospelchor, sondern ein ganz normaler Domchor, in diesem Fall die Mädchenkantorei der Paderborner Dommusik.
Alles engagierte Schülerinnen, die neben der Schule ehrenamtlich ein intensives, an mehreren Tage in der Woche und zum Teil auch Wochenenden statfindendes Chorproben- und Gesangstrainingprogramm absolvieren. Die Messbesucher wissen das allesamt immer zu würdigen.
Wenn Sie an der offiziellen Bekleidung der jungen Damen etwas auszusetzen haben, dürfen Sie sich gerne an den Förderverein der Dommusik Paderborn www.dommusikfreunde.de/…kfreunde/index.phtml?ber_id=5789 wenden, der Ihre großzügige Spende sicher gerne annehmen wird.
Redaktion benachrichtigen
#34   Atzmon   20:15:50 | Donnerstag, 17. März 2011
Dadurch degradiert er nach Hw. Jolie zu einem Funktionär, dessen Aufgabe es ist, Riten abzuwickeln
Bei JEHOVA, auch das werden wir ihm abgewöhnen. ABGEWICKELT werden unsere Protokolle, keine RITEN. WIR waren es, die die heiligen RITEN in blasphemische KULTE konvertierten. Dazu brauchte es nur eines willfähigen Pontifex, den wir mit unsere H-SAGA gefügig machen konnten. „Denke Christ, welche Schuld Du auf Dich ludest, als Du unserem Agenten und ersten BRAINWASH-Subjekt „Adi HITZSCHLER ZION Schikelgruber“ nicht die Ehre erweistest. Stattdessen mussten unsere Glaubensgenossen, die nie und nimmer mit ZIONismus etwas zu schafffen haben wollten, in diese stinkigen Lager der unliebsamen CHADASSIM-Verwandtschaft verbracht werden und von dort nach Jaffa, Jerusalem, Buenos Aires, Montevideo, in die dreckigen Bronx New Jorks. Gar in die BRD. Was glaubt Ihr, wieviel BOHAI wir machen mussten, dass das nicht auffliegt. „
Wir ihr wisst: Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken, das war unsere TOP-DOWN Revolution. Mache Dir die Herrscher der GOYIM verfügbar, er ist dann unser Wirt. Und was uns unerreichbar macht: Wir lassen sie im Glauben, sie würden ihren Gewissen oder gar dem Heiligen Geist gehorchen. Gelächter.
Redaktion benachrichtigen
#33   Krak des Chevaliers   19:46:16 | Donnerstag, 17. März 2011
Gospelchor
Ist das ein Gospelchor, der sich da hinter den Bischöfen aufgebaut hat??? Ist ja schon recht auffällig. Welche Botschaft soll wohl mit diesem Bild transportiert werden? Kardinal Lehmann sieht ja wirklich schlecht aus. Ich hab ihn ja längere Zeit nicht mehr im Fernsehen oder auf aktuellen Bildern gesehen. Der ist ja regelrecht vergreist. Nur noch ein Schatten seiner selbst. Na ja. :-|
Redaktion benachrichtigen
#32   r.ruhrgebietler   18:51:59 | Donnerstag, 17. März 2011
Gregorius Nazianzenus:
ihr arianismus ist unübersehbar
Redaktion benachrichtigen
#31   juemuc   18:22:41 | Donnerstag, 17. März 2011
Wie „kastriert“?
Somit wären sie alle unerlaubt geweiht. Eine Kastration, nämlich die Entfernung des Geschlechtsteils, ist ein Weihehindernis. Klingt komisch, ist aber so, um Priester zu werden muss gen Italien alles vorhanden sein.
Redaktion benachrichtigen
#30   Siegfried   17:41:31 | Donnerstag, 17. März 2011
Der neue bischöfliche Leitsatz
Der Wappenspruch der Bischöfe in Deutschland lautet nach Anweisung der Vorsitzenden der DBK Kardinal Lehmann und Erzbischof Zollitsch:
„ Auf mir nach, ich folge Euch „
Wer einen anderen Wappenspruch führen will, der verläßt die nach dem Pastoralkonzil eingeschlagene Richtung des sozial, kommunistischen deutschen Katholizismus. Diese Bischöfe werden dann wie es in den Kolchosen üblich ist vernichtet.
Der Patron der Priester der Heilige Pfarrer von Ars, hat bereits darauf hingewiesen und festgestellt, „wer den Glauben vernichten will, der muß den Priesterstand vernichten. Ohne Priester kein Opfer und ohne Opfer kein Glaube und ohne Glaube keine katholische Religion!“
Welches Ziel die Bischöfe innerkirchlich verfolgen, haben die Herren bis heute nicht kund getan.
Redaktion benachrichtigen
#29   Gregorius Nazianzenus   16:53:02 | Donnerstag, 17. März 2011
@Rudolfus,
was nützt ein Jurisdiktionsprimat, wenn a) der Papst falsche Lehren verbreitet, b) der Papst selbst nicht mehr an den Jurisdiktionsprimat über die ganze Kirche glaubt.
Das war versehentlich unter den falschen Artikel gerutscht – deshalb hier nochmal:
„Sie schulden mir noch eine Antwort auf diese meine Einwände aus einer früheren Diskussion zwischen uns:
Wenn gilt
1. Katholisch ist, was immer und überall von allen geglaubt wurde (hl. Vinzenz von Lerin), und
2. Die Heilige Schrift darf nicht gegen den Konsens der Väter ausgelegt werden
dann gab es im 1. Jahrtausend keine katholische Lehre von einem päpstlichen Jurisdiktionsprimat im Sinne von „Una Sancta“ und „Pater aeternus“.
Was sagen Sie dazu?“
Redaktion benachrichtigen
#28   keineChancedenPerversen   15:52:10 | Donnerstag, 17. März 2011
Bejorommer – Vorwürfe?!
Was ist dran an den Vorwürfen gegen bejorommer?
Welche Schuld hat der Organist auf sich geladen?
Warum schweigt er zu den Vorwürfen?
Ist sein Schweigen ein Schuldeingeständnis?
Redaktion benachrichtigen
#27   bejorommer   15:44:29 | Donnerstag, 17. März 2011
Vogel – Abwärtstrend organisieren
Es liegt nicht an den Menschen sondern man hat den Eindruck daß die Kirchenführung einfach kapituliert und nur noch hilflos den Abwärtstrend zu organisieren versucht und offenbar bereit ist, anderen Religionen das Feld zu überlassen.
Ein wirkliches Aufbäumen, wie es vielleicht nötig wäre, ist da leider weit und breit nicht zu erkennen.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
Redaktion benachrichtigen
#26   Krakauer   15:35:56 | Donnerstag, 17. März 2011
Rudi – ratlos
Ihre theologische Bildung schmerzt angesichts Ihrer Einfältigkeit. Verschaffen Sie sich Wissen, dann müssten Sie wissen, dass das Christentum, von Jesus Christus gegründet worden ist und das von ihm berufene Apostelkollegium das Evangelium zu verkünden hat. Innerhalb dieses Kollegiums kommt den Aposteln Petrus und Paulus eine Ehrenstellung zu, weil sie in der damaligen Hauptstadt des gesamt römischen Reiches – Rom! – hingerichtet worden sind. Aus diesem Grunde wurde dem römischen Patriarchen auch immer ein Ehren-, aber kein Jurisdiktionsrecht über alle Partikularpatriarchate eingeräumt. Das, Wertester, wird Ihnen gern wegen Zeitüberschusses Clarissa erläutern samt der nötigen wissenschaftlichen Belege, denn sie ist wissenschaftlich gebildet. Leider ist das Ihren Äußerungen nicht zu entnehmen, aber der Herr nimmt jeden, auch den Einfältigen, gern an.
Redaktion benachrichtigen
#25   Vogel   15:21:32 | Donnerstag, 17. März 2011
Semikolon
Warte mal 5,10 Jahre und schaue mal, wie viele von den älteren Kirchengängern dann noch leben.
IN FULDA speziell werden wir sicher keine Probleme bekommen, da ist ja der DOM und dieser wird sowieso bleiben.
Schau mal in die DÖRFER und kleineren Ortschaften, da werden ja zum TEIL jetzt schon Kirchen im Winter geschlossen, weil es zu teuer ist die Kirche zu heizen, wenn eh niemand kommt.
Man möchte halt gerne ein WUNDER, man wünscht sich vollere Kirchen… :-D
Weißt DU, dass in FD Priester und Monsignores so ca. 100 km fahren, um irgendwo einen Gottesdienst zu halten und wenn es auch „nur“ als Vertretung ist.
Die jüngeren Menschen fahren sowieso mit dem AUTO in der ‘Gegend herum, wir fahren auch mal in eine andere Kirche.
Die „älteren Menschen“ in den ORTEN, also die regelmäigen Kirchgänger, die machen das nicht.
Sie gehen entweder in IHRE EIGENE KIRCHE oder NIRGENDS hin.
MICH STÖRT ES EINFACH, dass die KIRCHE sich damit abfindet, dass es immer weniger SCHÄFCHEN werden. Alles wird bereits daraufhin organisiert, dass eh niemand mehr kommt.
WARUM haben denn die Pfarrer oder BISCHÖFE nicht noch die Hoffnung, dass man die Situation auch wieder positiv beeinflussen kann.
WENN Bonifatius damals so gedacht hätte, dann gäbe es sicher keinen katholischen Menschen hier in der Gegend.
Redaktion benachrichtigen
#24   Hans Dampf   14:31:34 | Donnerstag, 17. März 2011
@kcdp @bejorommer
immer öfter innerlich fragt,
ob er vielleicht zu den angeblich bis zu 50 % gehört, die homosexuell veranlagt sind,
ob er vielleicht eine heimliche Geliebte und vielleicht sogar Kinder haben könnte
ob man ihm, bei den bekanntlichen, schrecklichen Mißbrauchsfällen überhaupt noch MInderjährige anvertrauen kann.
Nun, die ersten beiden Fragen stünden weiß Gott nicht im Zeichen von Misstrauen! Mein Vertrauen zu einem röm.-kath. Priester ist nicht davon abhängig, ob dieser schwul ist, oder eine Geliebte oder Kinder hat! Dies sind keine Straftaten – und wenn der Priester dies geheimhalten muss, dann liegt es am System Kirche und daran, dass der Priester sowohl Geliebte, wie Kinder als auch sich selbst schützen will und muss!
Ich bezweifle auch, dass eszischen den Fragen 1 und 2 und de Frage 3 zwangsläufig usammenhänge gibt. Wer schwul ist oder eine Gliebte oder Kinder hat, missbraucht nicht zwangsläufig Kinder. Diese Menschen sind Straftäter und sollten von der Justiz verfolgt und auch verurteilt werden!
Redaktion benachrichtigen
#23   keineChancedenPerversen   14:24:00 | Donnerstag, 17. März 2011
bejorommer
Gegen Bejorommer existieren die schlimmsten Anschuldigungen!
Er hat bisher dazu noch nie Stellung bezogen! Durch seine Beiträge will er vom Thema ablenken!
Redaktion benachrichtigen
#22   Semikolon   14:17:19 | Donnerstag, 17. März 2011
@bejobrommer, Mann Sie haben ja Sorgen
ob er vielleicht zu den angeblich bis zu 50 % gehört, die homosexuell veranlagt sind,
ob er vielleicht eine heimliche Geliebte und vielleicht sogar Kinder haben könnte
ob man ihm, bei den bekanntlichen, schrecklichen Mißbrauchsfällen überhaupt noch MInderjährige anvertrauen kann.
Das ist doch ganz einfach:
Wenn er homosexuell ist, bekommt er nur noch die Töchter anvertraut.
Wenn er eine Geliebte hat, die Söhne.
Wenn er bi ist, kriegt er halt nur noch unseren Hund oder das Pferd.
Woher wissen Sie eigentlich, dass nur 50% der Priester homosexuell veranlagt sind? Es sollen doch bis zu 90% sein?
Redaktion benachrichtigen
#21   keineChancedenPerversen   14:11:22 | Donnerstag, 17. März 2011
@bejorommer
Wieder mal nen Chorknaben vernascht?
Redaktion benachrichtigen
#20   bejorommer   14:04:28 | Donnerstag, 17. März 2011
Priesterbild
Priesterbild
Es ist doch so, daß das wirklich ganz f r e i w i l l i g gelebte Zölibat, mit der Abschaffung des unseligen Pflichtzölibats, eine ganz enorme, ja die Aufwertung erhalten würde, die ihm gebührt.
Es ist doch leider auch so, daß die Priester, nach dem Bekanntwerden der unseligen Mißbrauchsfälle, allgmein sehr viel mißtrauischer beäugt werden und man sich bei der Begegnung mit einem Priester zwangläufig immer öfter innerlich fragt,
ob er vielleicht zu den angeblich bis zu 50 % gehört, die homosexuell veranlagt sind,
ob er vielleicht eine heimliche Geliebte und vielleicht sogar Kinder haben könnte
ob man ihm, bei den bekanntlichen, schrecklichen Mißbrauchsfällen überhaupt noch MInderjährige anvertrauen kann.
Ein sehr trauriges Priesterbild, daß nur mit der Abschaffung des unseligen Pflichtzölibats, daß doch allein der Befriedigung der alten zölibatären Herren im Vatikan Herren dient, wieder neuen Glanz bekommen könnte.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
Redaktion benachrichtigen
#19   Rudolfus   14:03:50 | Donnerstag, 17. März 2011
@Krakauer/Gregorius: Sie sind völlig krank.
Natürlich hat sich der losgelöst, der sich der Unterordnung unter das wahre Kirchenoberhaupt verweigert, der despotische Bischof von Byzanz.
Der Fels ist Petrus und dessen Nachfolger. Wer sich von der Kirche von Rom loslöst, befindet sich außerhalb der Kirche und kann nicht mehr gerettet werden.
Natürlich wissen das die Byzanzsektierer. Warum wären sonst die Byzantinisten kurz vor dem Untergang Byzanz’ im Papstkonzil von Florenz noch einmal reumütig zu Kirche zurückgekehrt? Vor dem Untergang ihrer Stadt konnte sie der rechtmäßige Oberbischof von Rom leider auch nicht mehr retten. Dann haben sie, gestraft durch Gott, die Kirche wieder verlassen und sind wieder ihrer Häresiesekte verfallen, die niemanden in den Himmel führt.
Redaktion benachrichtigen
#18   Krakauer   13:53:58 | Donnerstag, 17. März 2011
Gregorius Sie haben Recht!
Uneingeschränkt kann ich Ihnen zustimmen, die römischen Patriarchen haben es 1054 entgültig zum Bruch zwischen Ost und West kommen lassen. Härter und präziser ausgedrückt: Sie sind ins Schisma gegangen und seit dem II. Vaticanum in die Häresie abgeglitten, wobei sich gegenwärtig die Schismatiker, die sich als „Traditionalisten“ verstehen, verzweifelt versuchen gegen die Häretiker, d.h. Konziliare zu wehren, aber es fehlt eine Statur wie Erzbischof Lefebvre, so dass voraussichtlich die konziliare Häresie alle infizieren wird. Hier ist es in der Tat ein Segen, dass die Kirche Christi, d. h. die Orthodoxie die Lehre nicht verfälscht hat, sondern Christus als ihrem Haupt treu ergeben geblieben ist.
Redaktion benachrichtigen
#17   monens   13:42:18 | Donnerstag, 17. März 2011
Jahrzehntelanger Raubbau am hw Priesteramt !
Was mit der, auf Ungehorsam basierenden, Erwzingung des sog. „Altartisches“ einhergehend mit der sog. „Steh- und Handkommunion“ begonnen hat, soll nun durch den Versuch der völligen Profanisierung des hw Priesteramtes die Fortsetzung finden; freigeistlich vorangetriebene Durchsetzung der Kirche mit „weltreligiösem“ Gedankengut soll „bewegte“ Katholiken dazu bringen, die hw Priester als blosse „Sozialarbeiter“ unter einer Laiendiktatur gefügig zu machen; das Ganze in einem spitzfindig aufgetischten Schein“licht“
www.razyboard.com/…07891-6037126-0.html
„Bewegte“ Katholiken scheinen sich im freigeistlichen Sumpf „wohl“ zu fühlen; bewusst oder unbewusst werden sie zu Handlanger jener Ideologie der Freimaurerei, die sich so anhört; zu entnehmen aus den Ausführungen eines Freimaurers, Marsaudon:
„Nicht mehr die Vernichtung der Kirche ist das Ziel,
sondern man sucht sie zu benützen, indem man in sie eindringt“
heute ist diese Strategie in erschreckendem Umfang bereits umgesetzt; hw Priester zu banalen „Mitarbeitern“ degradiert; rund um den „Altartisch“ das unverbindliche „ Mahlhalte“ Schaulaufen menschlicher Selbstgerechtigkeit; die „Weltreligion“ fast schon zum „Anfassen“ ?!
www.razyboard.com/…07914-5919824-0.html
das“ganz humane“ Koopierieren mit dem breiten, bequemen Weg
www.razyboard.com/…07891-5901969-0.html
Redaktion benachrichtigen
#16   Müller   13:02:50 | Donnerstag, 17. März 2011
@Bildunterschrift:
Gut beobachtet, köstlich die Bildunterschrift mit den „vielen Ministrantinnen“. Wie sehbehindert muss man denn sein, um in den Chordamen Ministrantinnen zu erblicken?
Hauptsache, verunglimpft!
Redaktion benachrichtigen
#15   Semikolon   12:54:26 | Donnerstag, 17. März 2011
@ Vogel
Sehe ich genauso.
Es müssten dann aus vier Pfarreien eine gemacht werden, mit nur einem Pfarrgemeinderat, -Verwaltungsrat etc.
Evtl. an den alten Kirchen noch „Außenstellen“, mit einem Ansprechpartner vor Ort für Akutfälle, sofern finanzierbar bzw. wirtschaftlich.
Mittel-bis langfristig könnten auch die dann übrigen Kirchen profanisiert werden, denn es ist, wie Sie sagen, sicher angenehmer, man füllt eine richtig, als vier nur teilweise oder abwechselnder Gottesdienst in jeweils einer von vieren. Man zwingt dann die Mitglieder, sich anzugewöhnen, mal ins Nachbardorf zur Kirche zu fahren, zum Mc Donalds, Zahnarzt oder Facharzt müssen sie das ja auch ständig, der ist ja auch nicht in jedem Ort.
Wirtschaftlich ist es auch nicht sinnvoll, vier Kirchen zu erhalten, wenn nur jede alle vier Wochen mal dran ist.
Bei den Verwaltungsreformen vergangener Jahrzente wurden ja auch viele Gemeinden zu einer zusammengfasst und man hat nicht in jedem ursprünglichem eigenständigem Dorf ein (durch fehlenden Bürgermeister überflüssiges) Rathaus gelassen.
Redaktion benachrichtigen
#14   Vogel   12:42:13 | Donnerstag, 17. März 2011
GREGORIUS
DIE KIRCHE JESUS ist auch nicht unterzukriegen, da habe ich überhaupt keine Angst.
JESUS war früher, ist jetzt und wird es später noch geben.
JESUS ist einfach so da!!!!!!
Ob die Menschen (auch die Priester) es hinbekommen, immer JESUS-ähnlicher zu werden, dies ist hier die Frage.
Was ist JESUS-ähnlich ????
Da gibts scheinbar so viele Meinungen, wie Sand am Meer.
Redaktion benachrichtigen
#13   Gregorius Nazianzenus   12:32:26 | Donnerstag, 17. März 2011
Irrweg.
Wenn die römische Kirche sich selbst zerstört, dann zeigt das nur, dass ihr Weg seit dem Schisma 1054 ein Irrweg war. Die wahre Kirche Christi geht nicht unter. Sie ist auf dem Felsen errichtet, der Christus ist und der wahre Glaube an Christus (vgl. Matth 16,18).
Gut, dass es die orthodoxe Kirche gibt. Die ist nicht angenagt von Selbstzweifeln, ob sie die wahre Kirche Christi ist oder nicht.
Redaktion benachrichtigen
#12   Vogel   12:21:51 | Donnerstag, 17. März 2011
Semikolon
das waren alles andere als Greise, sondern junge Hüpfer…
Dann sagen wir eben, es gibt für 4 Pfarrgemeinden 4 Pfarrgemeinderäte aber nicht immer und überall 4 Pfarrer…
Dies ist wohl realistischer… :'(
Pfarrer düsen schon oft von einem Gottesdienst zum nächsten. Kommt der Pfarrer aus der Kirche raus, gehts oftr schnell ins AUTO, um zur nächsten Kirche zu rasen.
DIE KIRCHEN sind ja nicht voll, die Hektik, der Stress lohnt sich nicht immer.
Die Menschen könnten zusammen eine KIRCHE füllen,
Redaktion benachrichtigen
#11   Semikolon   12:19:21 | Donnerstag, 17. März 2011
@Himmelsblauer Abt
Sie erkennen in den „trüben Tassen, die nebenbei recht Übles treiben“ keine Verunglimpfung, gar „freundliches“.
Aber in der Bemerkung, dass man befürchtet, es könnte etwas Jemanden wachrütteln, eine „persönliche und pauschale Herabsetzung“.
Aha.
Zum Glück sind Sie ja kein Rabulierer, denn dann wäre alles noch verwirrender.
Redaktion benachrichtigen
#10   Dr. Schlämmer   12:07:19 | Donnerstag, 17. März 2011
Wer von euch der Größte sein will …
soll der Diener ALLER sein.
Nur mal so als Denkimpuls zur Beuerteilung der Lage.
Redaktion benachrichtigen
#9   Semikolon   12:04:04 | Donnerstag, 17. März 2011
@ Vogel
Ich habe mir aber aus höchsten KREISEN sagen lassen, diese Verbünde könnten der Übergang zu größeren Pfarreien sein.
Na, dann hoffen wir mal, dass das eintritt, was Ihnen die HÖCHSTEN Greise eingeflüstert haben.
So wie ich Hw Jolie verstehe, beklagt er, dass der Priester in den Pastoralverbünden nur noch zum von Messe zu Messe eilenden „Wandlungsbeauftragten“ degradiert wird, der sich zusätzlich noch in vielen Gremien der einzelnen Pfarreien verzettelt, während ein engagierter Pfarrer sich selbstredend als „Hirte“ und pastoraler Hauptverantwortlicher einer dann halt etwas größeren Pfarrei sehen würde.
Redaktion benachrichtigen
#8   Krakauer   12:02:14 | Donnerstag, 17. März 2011
Was soll das sein?
Handelt es sich hier um eine Karnevalsveranstaltung? Nein, kann nicht sein, wir sind ja bereits in der Fastenzeit. Ah, das ist die neue Form des Beisammenseins in der Konzilskirche, der reizende kleine Tisch mit dem weißen Tuch fällt angesichts des gefüllten Raumes ja nicht ins Gewicht. Hat das noch etwas mit dem Ritus Roms zu tun?
Hier ist Clarissssaaaaa gefordert mit theologisch-juristisch-liturgischen und lateinischen Erklärungen!
Redaktion benachrichtigen
#7   Himmelblauer Abt   11:58:45 | Donnerstag, 17. März 2011
Semikolon: Rabulistik hilft nicht weiter
Nochmal:
„Ermahnt Euch brüderlich“ heisst es. Es heisst nicht „ermahnt Euch indirekt durch Verunglimpfen über die Medien“.
Trübe Tasse? Ist bestimmt auch freundlich gemeint, da man ja aus trüben Tassen nicht trinken sollte…
Ich bin für Kritik. Aber für konstruktive Kritik. Und die kommt ohne persönliche oder pauschale Herabsetzungen aus.
Redaktion benachrichtigen
#6   Vogel   11:50:58 | Donnerstag, 17. März 2011
Pastoralverbünde
stoßen auch bei uns auf KRITIK, sie sind nicht bei jedem beliebt.
Ich habe mir aber aus höchsten KREISEN sagen lassen, diese Verbünde könnten der Übergang zu größeren Pfarreien sein.
Wenn jetzt ca. 4 Pfarrgemeinden einen Pastoralverbund gründen, dann gibts 4 Priester, 4 Pfarrgemeinderäte (und was alles dazugehört).
SOLLTEN aber noch weniger SCHÄFLEIN zur Kirche gehen, könnten diese Pfarreien zusammengefaßt werden. Dann werden die Stellen völlig neu ausgeschrieben. Es wird dann nur noch ein Priester geben und ein Pfarrgemeinderat.
ALSO, IHR Leute laßt EUCH sagen, geht brav zur Kirche,
sonst werdet ihr irgendwann noch den PASTORALVERBÜNDEN nachheulen müssen.
Redaktion benachrichtigen
#5   Semikolon   11:42:50 | Donnerstag, 17. März 2011
@ Himmelsblauer Abt, Schlaf ist ein Grundbedürfnis
jedes Menschen, also auch eines deutschen Bischofs.
Wie sollte Hw Jolie jemanden dabei „verunglimpfen“,
wenn er dieses Grundbedürfnis auf die Bischöfe bezogen, anspricht?
Is es jetzt schon Verunglimpfung, jemanden wachrütteln zu wollen? Bzw. selbst das hat er ja gar nicht gesagt, sondern nur die Befürchtung geäußert, dass es möglicherweise noch schlimmer kommen muss, bis dies geschieht.
Neulich hat ein bekannter Priester in einer Predigt, Kardinäle und Papst in Rom als „trübe Tassen, die nebenbei recht Übles treiben“ bezeichnet. Diese Predigt wurde zuvor den Medien veröffentlicht und ist 1:1 bei verschiedenen Medien on- und offline zu lesen. Was sagen Sie dazu?
(Nicht nur) angesichts des in Kirche üblichen Kommunikationsstils, ist die Art, wie Hw Jolie kommuniziert und auf Probleme hinweist, sehr bedacht und zurückhaltend, keinefalls jedoch eine Verunglimpfung, wie Sie behaupten.
Redaktion benachrichtigen
#4   Homo_sapiens_sapiens †   11:35:06 | Donnerstag, 17. März 2011
@Theolungum
Keine Ahnung. Er muss wohl unter die Galater gegangen sein. O:)
Redaktion benachrichtigen
#3   Theolungus †   11:30:04 | Donnerstag, 17. März 2011
Seit wann ist
der Jolie denn kastriert???
:-S
Redaktion benachrichtigen
#2   diakonus   11:19:23 | Donnerstag, 17. März 2011
Wieder einmal Überscchriften
„Kastrierte Priester“, „sturmreif geschossen“ – WARUM WIRD SOETWAS FORMULIERT???
Redaktion benachrichtigen
#1   Himmelblauer Abt   11:02:12 | Donnerstag, 17. März 2011
Die schlafen die Römer?
„Mag sein, daß noch Schlimmeres passieren muß, bis die Verantwortlichen in der Kirche aufwachen und den Priestern ihre Würde zurückgeben.“
Die Verantwortlichen in Rom sollen schlafen?
Ob sich da der werte hochwürdige Herr Jolie nicht einen gewissen Zorn von gewissen Römern zuziehen wird.
„Ermahnt Euch brüderlich“ heisst es.
Es heisst nicht „ermahnt Euch indirekt durch Verunglimpfen über die Medien“.
Aber nicht jeder Lateinbefürworter kann eben Latein oder Hebräisch.
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
ZölibatWarum der Zölibat aufgesetzt, anachronistisch und bizarr erscheint ZölibatDas ist der Grund, warum sie den Zölibat hassen ZölibatFreiburger Altliberale proben den Aufstand ZölibatDas Pamphlet ist platt gewalzt ZölibatDas Theolunken-Pamphlet hat den Dialog erschwert ZölibatDas Anti-Zölibat-Pamphlet stößt an der pastoralen Front auf Widerstand ZölibatBistum Aachen: Warum ist dieser Mann Regens? Zölibat„Wir können nicht wie Alzheimer-Patienten unentwegt dieselbe Frage stellen“ ZölibatDer frömmste ‘Spiegel’-Artikel aller Zeiten ZölibatPrawda-Berichterstattung gegen den Zölibat ZölibatDer Kardinal von Köln spielt den Verwunderten ZölibatÜberraschung: Die Sex-Medien haben etwas gegen den Zölibat ZölibatBesucht der Katholik die Messe, weil er Boß spielen will? ZölibatIst ein Ende des „moralischen Rigorismus“ ein Mittel gegen die Pädophilie? ZölibatAuf eine Antwort darf man nicht hoffen
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net