13:41:22 | Freitag, 18. März 2011
Der Weg der Legion Christi in die Zukunft wird an einem Bruch mit ihrem unseligen Gründer nicht vorbeikommen. Von Hw. Richard Gill.

Falscher Prophet: der Gründer der Legion Christi, Pater Marcial Maciel Degollado († 2008)
© DominikHoffmann,
Wikipedia, CC(kreuz.net) Zum gegenwärtigen Zeitpunkt weiß niemand, ob die ungewöhnliche Intervention des Heiligen
Stuhls zu einer Erneuerung der Legion Christi führen wird.
Die meisten Orden, die sich mit Erfolg erneuert
haben, taten das nach einer Zeit des Niedergangs mit Rückgriff auf das Gründercharisma und auf die Prinzipien,
die den Gründer inspiriert haben.
Im Fall der Legion ist das – angesichts der Tatsache, daß der Gründer
ein „falscher Prophet“ war – kein gangbarer Weg.
Bittere IronieWird die Legion überleben und zu einer
neuen Blüte kommen?
Das hängt davon ab, ob in ihr herausragende geistliche Leitungspersönlichkeiten
gefunden werden, die es mit Hilfe des Heiligen Stuhls und der Inspiration des Heiligen Geistes verstehen,
das Gute in der Legion zu ergreifen und damit ein neues Charisma und eine neue Zukunftsvision zu formulieren.
Es ist eine bittere Ironie, daß Maciel ausgerechnet das zu einem zentralen Thema seiner Schriften und
Ansprachen an die Legionäre gemacht hat.
Er betonte besonders, daß die Zukunft der Legion von der geistlichen
Führungskraft der Mitgründer abhängt.
Die Legionäre sprachen regelmäßig ein spezielles Gebet für
die „Echtheit und Treue der Mitgründer“.
Pater Maciel verstand darunter, daß die zukünftigen geistlichen
Führungskräfte seiner „Inspiration“ und seinen Konstitutionen eisern treu zu bleiben hätten.
Gute
Führungskräfte sind sehr seltenDiese geistlichen Führungskräfte müssen sich jetzt erheben und eine
Legion schaffen, die von der Legion, wie Pater Maciel sie sah, zutiefst verschieden ist.
Wenn diese Führungskräfte
nicht heranwachsen, steht der Legion ein schwerer Niedergang, die Auslöschung oder eine lange Zeit des
Abdriftens ohne eine klare Vorstellung über die eigene Sendung und ohne Einfluß bevor.
Sie bedarf jetzt
mutiger Führungskräfte, die es verstehen, endgültig mit Pater Maciel zu brechen und einen neuen Weg
in die Zukunft zu gehen.
Der Verfasser ist ein ehemaliger Pater der Legion Christi und gegenwärtiger
Diözesanpriester von New York. Sein Beitrag erschien ursprünglich auf der Webseite des italienischen
Vatikanisten Sandro Magister.
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Homosex ist schwer gestört 17:29:22 | Montag, 21. März 2011
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Didaskala 13:48:56 | Sonntag, 20. März 2011
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vitrivius2010 00:04:37 | Sonntag, 20. März 2011
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Sycamore 11:21:33 | Samstag, 19. März 2011
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fantasieblume 11:13:13 | Samstag, 19. März 2011
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Vineta 00:43:45 | Samstag, 19. März 2011
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fantasieblume 21:45:03 | Freitag, 18. März 2011
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Mufelius † 21:31:25 | Freitag, 18. März 2011
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Konrad 15:12:31 | Freitag, 18. März 2011
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Vogel 14:08:16 | Freitag, 18. März 2011