Legionäre Christi
Vor einer ungewissen Zukunft
Der Weg der Legion Christi in die Zukunft wird an einem Bruch mit ihrem unseligen Gründer nicht vorbeikommen. Von Hw. Richard Gill.
Falscher Prophet: der Gründer der Legion Christi, Pater Marcial Maciel Degollado (†2008)
Falscher Prophet: der Gründer der Legion Christi, Pater Marcial Maciel Degollado († 2008)
© DominikHoffmann, Wikipedia, CC
(kreuz.net) Zum gegenwärtigen Zeitpunkt weiß niemand, ob die ungewöhnliche Intervention des Heiligen Stuhls zu einer Erneuerung der Legion Christi führen wird.

Die meisten Orden, die sich mit Erfolg erneuert haben, taten das nach einer Zeit des Niedergangs mit Rückgriff auf das Gründercharisma und auf die Prinzipien, die den Gründer inspiriert haben.

Im Fall der Legion ist das – angesichts der Tatsache, daß der Gründer ein „falscher Prophet“ war – kein gangbarer Weg.

Bittere Ironie

Wird die Legion überleben und zu einer neuen Blüte kommen?

Das hängt davon ab, ob in ihr herausragende geistliche Leitungspersönlichkeiten gefunden werden, die es mit Hilfe des Heiligen Stuhls und der Inspiration des Heiligen Geistes verstehen, das Gute in der Legion zu ergreifen und damit ein neues Charisma und eine neue Zukunftsvision zu formulieren.

Es ist eine bittere Ironie, daß Maciel ausgerechnet das zu einem zentralen Thema seiner Schriften und Ansprachen an die Legionäre gemacht hat.

Er betonte besonders, daß die Zukunft der Legion von der geistlichen Führungskraft der Mitgründer abhängt.

Die Legionäre sprachen regelmäßig ein spezielles Gebet für die „Echtheit und Treue der Mitgründer“.

Pater Maciel verstand darunter, daß die zukünftigen geistlichen Führungskräfte seiner „Inspiration“ und seinen Konstitutionen eisern treu zu bleiben hätten.

Gute Führungskräfte sind sehr selten

Diese geistlichen Führungskräfte müssen sich jetzt erheben und eine Legion schaffen, die von der Legion, wie Pater Maciel sie sah, zutiefst verschieden ist.

Wenn diese Führungskräfte nicht heranwachsen, steht der Legion ein schwerer Niedergang, die Auslöschung oder eine lange Zeit des Abdriftens ohne eine klare Vorstellung über die eigene Sendung und ohne Einfluß bevor.

Sie bedarf jetzt mutiger Führungskräfte, die es verstehen, endgültig mit Pater Maciel zu brechen und einen neuen Weg in die Zukunft zu gehen.

Der Verfasser ist ein ehemaliger Pater der Legion Christi und gegenwärtiger Diözesanpriester von New York. Sein Beitrag erschien ursprünglich auf der Webseite des italienischen Vatikanisten Sandro Magister.
      
13 Lesermeinungen
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#14   Homosex ist schwer gestört   17:29:22 | Montag, 21. März 2011
Das Grab von Marciel
sollte eingeebnet werden. Dieser abscheuliche Sodomit
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#13   Didaskala   13:48:56 | Sonntag, 20. März 2011
„Heuchler“, „psychisch gestört“, „satanisch“:
das sind ja beweis=kräftige Argumente gegen eine hier vorgetragene und (warum?) von der Redaktion gelöschte Meinungsäusserung zum Thema in diesem Thread!
Einjeder möge daraus selbst sein Schlüsse ziehen!
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#12   vitrivius2010   00:04:37 | Sonntag, 20. März 2011
ausbuddeln und verbrennen
:-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#11   Sycamore   11:21:33 | Samstag, 19. März 2011
Vineta (00:43): Didaskala/Febron als psychisches Phänomen
Nicht „glauben darf“, komischer Vineta, sondern „glaubt“.
Didaskala/Febron tritt auf diesem Forum als der klassische Heuchler hervor, der, übertreibend und ironisierend, sich als dumm-frommen, abergläubischen Katholiken gibt, und mit seiner bitterbösen Persiflage des katholischen Glaubens die Mitforisten, die ihn nicht bereits kennen, verspöttet.
Nur ein psychisch gestörter Mensch kann diese Masche in einer so penetranten, ja obsessiven Weise, über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten.
Psychisch gestört ist, nach meiner Überzeugung, Didaskala/Febron mit Gewißheit.
Seine Detailkenntnisse der Katholika sind verblüffend.
Man käme gar auf die verwegene Idee, ihn als einen abgefallenen katholischen Priester zu deuten.
Seine Häme für alles Katholische, angefangen mit seinem Feindbild Nr. 1 – die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria – , hat etwas nicht nur psychisch gestörtes sondern gar als satanisches an sich.
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#10   fantasieblume   11:13:13 | Samstag, 19. März 2011
Konrad: Didaskala „Abgesandte des Teufels“
Einen Menschen als Abgesandten des Teufels zu bezeichnen ist bösartig.
Dieser spielerische Umgang mit dem Wesen des Teufels in dem man ihn so auf den Bezug des Menschen deutet
ist Vermessenheit und läßt klar erkennen, dass Sie
auch nicht annähernd die Lehren der kath. Kirche
vom Wesen des Satans verstanden haben.
Der Satan ist nur Hass.
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#9   Vineta   00:43:45 | Samstag, 19. März 2011
Dank Sycamore wissen wir nun,
daß man nur als Protestant das Gegenteil dessen glauben darf, was Didaskala um 21:12 gepostet hat. Toll!
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#8   Sycamore   23:20:47 | Freitag, 18. März 2011
Didaskala alias Febron
Merkt ihr nicht, Freunde, daß die alte Tunte Didaskala
euch am Strick und Faden ver*rscht?
Was er sagt ist völlig ironisch gemeint!
Als Protestant glaubt er gerade das Gegenteil dessen,
was er gepostet hat.
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#7   Konrad   22:55:57 | Freitag, 18. März 2011
Didaskala
ist eine abgesandte des Teufels. Maciel ist verdammt, er hat keinen Reueakt gesetzt. Sie auch hier:
religion.orf.at/…18_legionaere_fr.htm
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#6   fantasieblume   21:45:03 | Freitag, 18. März 2011
Marciel
Woher weißt Du, dass der Pater nur 2 Tage im Fegefeuer war.
Ich glaub ich spinne.
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#5   Mufelius †   21:31:25 | Freitag, 18. März 2011
Ja, is klar, Didaskala
Man holt sich das braune Skapulier ab und dann kann man so richtig die Sau rauslassen.
Vielleicht sollte die RKk das braune Skapulier gleich beid er Taufe an alle verteilen, dann könnte jeder machen was er will. Wäre doch fein.
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#3   r.ruhrgebietler   15:29:53 | Freitag, 18. März 2011
Der Weg der Kirche Christi in die Zukunft
wird an einem Bruch mit dem unseligen zweiten vat. konzil nicht vorbeikommen! alles andere ist träumerei
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#2   Konrad   15:12:31 | Freitag, 18. März 2011
Es ist völlig unmöglich
dass die LC aus ihrem geklonten Priesterreservoir eine Führungspersönlichkeit findet. Aber immer noch wird Spendenwerbung betrieben … in Bistumsblättern.
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#1   Vogel   14:08:16 | Freitag, 18. März 2011
Die Legionäre CHRISTI
kam nicht mal eine Sendung im Fernsehen, in der die Legionäre als „Lieblinge des Papstes“ vorgestellt wurden.
Er würde eher nach diesen Legionären schauen als auf die Priester aus AFRIKA.
Stimmt das so oder verwechsle ich was?
Es gibt ja sooo viele Informationen, man kann sich ja nicht alles merken.
So, zum Schluß gibts noch einen dicken KUß
:(3
Diskutiert fleißig weiter.
Diskutieren funktioniert mit schreiben, aber nicht mit schweigen :-#
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