Das Zweite Vatikanum bricht eindeutig mit der Lehrtradition
Wenn die überlieferte Lehre eine Folge kontingenter geschichtlicher Konstellationen war, dann kann auch die neue Lehre des Zweiten Vatikanums nicht beanspruchen, mehr zu sein als das.
(kreuz.net) Ende September publizierte der Schweizer Theologe und Opus-Dei-Priester, Hw. Martin Rhonheimer
(60), in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ einen Beitrag unter dem Titel „Die ‘Hermeneutik der Reform’
und die Religionsfreiheit“.
Hw. Rhonheimer ist Professor für Ethik und politische Philosophie an der
vom Opus Dei getragenen Universität Santa Croce in Rom.
In seinem Beitrag greift Hw. Rhonheimer die
schon in seinem Vortrag „Wahrheit und Politik in der christlichen Gesellschaft“ vertretene liberale Position
zur Religionsfreiheit auf.
Ein eindeutiger Bruch
Der Geistliche gesteht unumwunden, daß die Lehre des
Zweite Vatikanischen Konzil eindeutig einen Bruch mit der Lehrtradition der letzten zweihundert Jahre
darstellt.
Andererseits erklärt er, daß die „Hermeneutik der Reform“ von Papst Benedikt XVI. an eine
ältere Tradition der Kirche anknüpfe.
Es ist zu begrüßen, daß die Diskontinuität zwischen der neuen
Ansicht über die Religionsfreiheit und der traditionellen Lehre eingestanden wird.
Das bedeutet, daß
man traditionsverbundene Katholiken nicht zwingen kann, eine Lehre anzunehmen, die einen Bruch mit der
Überlieferung darstellt.
Dies wird auch dadurch bestätigt, daß Hw. Rhonheimer die überlieferte Lehre
als „Folge kontingenter geschichtlicher Konstellationen“ bezeichnet.
Folglich kann auch die neue Lehre
des Zweiten Vatikanums nicht beanspruchen, mehr zu sein als eine kontingente geschichtliche Lehre, die
unter den Bedingungen des liberalen Verfassungsstaats eine Anpassung an diesen darstellt.
Sollten sich
die Zeiten ändern – was wahrscheinlich ist –, ist die Lehre des Konzils über die Religionsfreiheit wieder
überholt und kann geändert werden.
Dann gibt es keine Wahrheit
Faktisch liegt der von Hw. Rhonheimer
dargelegte Auffassung die vom Modernismus auf der Grundlage der Philosophien Hegels oder Heideggers vertretene
Theorie der Geschichtlichkeit der Wahrheit zugrunde.
Demnach ist eine bestimmte Theorie zu einem Zeitpunkt
wahr, während sie zu einem andern Zeitpunkt falsch ist.
Eine rationale Philosophie kann eine solche
Behauptung nicht ernst nehmen. Denn eine wahre Aussage ist entweder wahr oder falsch, ganz unabhängig
davon, zu welchem Zeitpunkt sie gemacht wird.
Würde man die Theorie von der Geschichtlichkeit der Wahrheit
ernst nehmen, sind alle Dogmen der Kirche zeitlich bedingte Aussagen über bestimmte Glaubensgehalte und
können deshalb auch jederzeit geändert werden.
Lehramt gegen Lehramt?
So weit will Hw. Rhonheimer
offenbar nicht gehen. Darum bestreitet er, daß die überlieferte Lehre zur Religionsfreiheit und zum
Verhältnis von Kirche und Staat einen dogmatischen Charakter hat.
Man kann diese Behauptung in Zweifel
ziehen. Denn es gibt Argumente, die dafür sprechen, daß die Enzyklika ‘Quanta cura’ von Papst Pius IX.
(† 1878) höchstlehramtliche Valenz besitzt.
Unbestreitbar ist jedenfalls, daß der Stellenwert der Enzyklika
‘Quanta cura’ nicht geringer ist als der Stellenwert von ‘Dignitatis humanae’ – einer simplen Declaratio
des letzten Konzils. Ganz im Gegenteil.
Folglich muß, da beide Lehren sich eindeutig widersprechen –
wie Hw. Rhonheimer auch offen zugesteht – eine der beiden Lehren falsch sein.
Für Hw. Rhonheimer ist
klar, welche das ist: jene von ‘Quanta cura’.
Fatale Konsequenzen
Welche Folgen hat eine solche Ansicht?
Trifft sie zu, würde das bedeuten, daß die Kirche über Jahrhunderte an der Unterdrückung von Menschen
teilgenommen oder diese Unterdrückung gar selber betrieben hat.
Auf der Grundlage der überlieferten
kirchlichen Lehre haben nämlich zahlreiche Staaten die Religionsfreiheit erheblich eingeschränkt oder
sogar verboten.
Die Heilige Kirche Jesu Christi – nicht nur einzelne Personen die zu ihr gehören – hätten
sich damit der Verletzung der Würde der menschlichen Person schuldig gemacht und so schwerwiegend gegen
die Menschenrechte verstoßen – ähnlich wie die chinesischen Kommunisten heute.
Folglich wäre dringend
eine weitere Entschuldigung der Kirche für ihre Vergangenheit notwendig, wie sie in den letzten Jahrzehnten
in Mode gekommen ist.
Aus einem solchen falschen Ansatz ließen sich noch weitere monströse Konsequenzen
ziehen.
Der Text ist die leicht überarbeitete Fassung einer Stellungnahme des altgläubigen deutschen
Civitas Instituts
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#82 Antipacelli † 16:42:15 | Mittwoch, 23. März 2011
@mister desaster: Im Binärsystem ist 1 + 1 = 10!!! „bassman“ hat den Versuch gemacht, im Analogieschluss
über etwas tatsächlich Offenkundiges etwas keinesfalls Offenkundiges zu „beweisen“. Dass er so versucht
hat, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, dürfte jedem Kind klar geworden sein. Andererseits ist jedem klar,
dass eine Lehre (gemeint diejenige über ein angebliches Menschenrecht auf Religionsfreiheit) nicht gleichzeitig
wahr und falsch sein kann. Insofern können die Lehren in Dignitatis humanae (2. Vatikanum) und der Enzyklika
Quanta cura (Papst Pius IX.), die sich auf dieses Thema beziehen, nicht gleichzeitig wahr, d.h. unfehlbares
Dogma sein!!!
Ihre Abneigung @Antipacelli gegen das jüdische Bankhaus Pacelli und namentlich seinen letzten prominenten
Vertreter, Papst Pius XII., ist zur Genüge bekannt, spricht ja auch deutlich aus Ihrem Namen! Mich überzeugen
Ihre Beispiele aber nicht, nicht weil ich Papst Pius XII. besonders gemocht hätte (es gibt tatsächlich
Kritikpunkte!), sondern weil ich Ihren Judenfimmel nicht teile. Sicher war Papst Pius XII. kein heiliger
Pius X. Einen „heroischen Tugendgrad“ hatte er wohl nicht. Er war kein Liturgiker oder Theologe sondern
Jurist und hatte von seiner aristokratischen Herkunft (die Pacellis wurden pontifikal gefürstet) und
diplomatischen Karriere her die Neigung, gefällig und geschmeidig zu sein. Ich glaube aber nicht, daß
die bloße Tatsache, daß eine Person jüdischer Abstammung ist, genügt, ihr zu unterstellen, auch wenn
sie nicht katholisch ist (schon gar nicht, wenn sie das ist!), sie arbeite bewußt an der Zerstörung
des Christentums. Natürlich gibt es solche Juden (getaufte und ungetaufte), aber bei Ihnen und J.Rothkranz
(den ich als Theologen schätze, wenn man vom verschwörungstheoretischen Ballast absieht) ist es förmlich
ein Apriorismus. Ein solcher Apriorismus ist m.E. nicht zu rechtfertigen, auch moralisch nicht. Wo es
um Modernismus geht, von Bf.Roncalli abwärts, genügt diese lehrmäßige Feststellung für eine Beurteilung;
persönliche Motive und Hintergründe (sofern mit Sicherheit eruierbar!) können historisch interessant
sein, ihre letztendliche Wertung müssen wir aber dem Herrgott überlassen!
@Obermaier 1. Die von Ihnen gehaßten Verhältnisse kommen zwangsläufig wieder . Denn die geisteskranken
„Demokraten“ treiben sich selber ab. Übrig bleiben Christen und Moslems. Deo Gratias! 2. Jede Zeit ist
besser, in der keine materialistischen Ideologien vorherrschen. Jede Zeit ist besser, wo der Talmudismus
nicht herrscht, wo der Zentralrat der Satanisten und die geisteskranken „Demokraten“ nur ausgelacht werden,
wo nicht Millionen unschuldiger Kinder abgeschlachtet werden, wo die Völker in Kultur erstrahlen und
nicht in so einer Kloake wie heute dahinsiechen. @clericus 1. Wenn Sie Paul VI. verantwortlich machen
aber nicht sein eigenes Konzil, dann sind sie auf halber Strecke stehen geblieben. 2. Wenn Sie sagen,
daß sei ein der Tradition treues Konzil gewesen, aber fast alle Konzilsväter ziehen daraus, daß sie
machen können, was sie wollen, dann ist eine Gruppe von Leuten ziemlich bekloppt: entweder jene wenigen,
die sich einreden, das Konzil hätte nicht mit der Tradition gebrochen, oder jene vielen, die eben dann
praktisch völlig mit der Tradition gebrochen haben und sich damit auf das Konzil berufen. 3. Wenn Sie
sagen, man muß sich unbedingt an die „Lehrautorität“ dieses Konzils halten, dann sind Sie hier an der
falschen Adresse, sondern müßten doch gegen 99% der modernen Christen, die eben machen was sie wollen,
vorgehen und nicht uns angreifen, die sich doch völlig an die überlieferte Tradition halten. 4. Sie
haben das wirklich Problem nicht gecheckt.
#78 Antipacelli † 19:31:58 | Dienstag, 22. März 2011
@Lycobates: Bedenken Sie, dass auch „Pius XII.“ aufgrund seiner öffentlichen apostatischen Akte (Hissen
der Zionistenflagge mit dem okkultistischen „Davidstern“ [genauer Davidschild] neben der Vatikanflagge
auf dem Conte di Savoia im Herbst 1936; Anordnen der Vergabe gefälschter Taufbescheinigungen an Halachajüdlinge
angeblich, um diese vor der Naziverfolgung zu schützen, in Wirklichkeit aber, um Jüdlingen Zugang zu
katholischen Einrichtungen zu verschaffen, damit sie dort ihr Unwesen als Marranen treiben können; Verstecken
von Jüdlingen in Klöstern; Veranlassen von Synagogengottesdiensten auf dem Gelände des Klosters in
Assisi; Abänderung der Karfreitagsfürbitte „für den allerchristlichen Kaiser“ in jüdisch-freimaurerischem
Sinn „für die Religion und das Vaterland“ (freimaurerisches Codewort für die Weltrepublik); Ablehnung
der Taufe für taufbereite Juden nach Ende des Zweiten Weltkriegs usw.) und seiner offenkundigen Logen-zugehörigkeit
(siehe Abbildungen in dem Buch von Johannes Roth-kranz „Vorsicht – Wölfe im Schafspelz!“!) nicht Papst
gewesen sein konnte!!!
nachgelegt @clericus Sie werfen einige wichtige Punkte auf! Ihre Bemerkung, daß historische Parallelen
„fast“ ganz fehlten, wäre -herrschte Vakanz SÄMTLICHER Bischofssitze- gelinde gesagt eine Untertreibung.
Ich dachte an die Zeit der arianischen Kontroverse, wo nach Augustinus, dilapso a fide Apostolorum omni
paene mundo, von 650 Bischöfen, keine 7 rechtgläubig geblieben waren (Op.imperf.1,75). Also für Augustinus
durchaus eine denkbare Vorstellung. Tamquam perierit Ecclesia de orbe terrarum (Ep.93). Wieviele der 27
noch lebenden Bischöfe …ww.catholic-hierarchy.org/bishop/sordb2.html von Papst Pius XII. noch rechtgläubig
sind, wäre zu prüfen! Auch das große abendländische Schisma (1378-1417) wäre (teilweise) als Parallele
heranzuziehen, wenn auch hier keine Häresie im Spiel ist. Aber auch damals gab es eine Scheinhierarchie,
und sogar ein Heiliger wie Vinzenz Ferrer hat Zeit seines Lebens den falschen als den legitimen Papst
verteidigt. soll er eine legitime Lehrautorität sein, auf sichtbare Weise mit der katholischen Kirche
verbunden sein. Letzteres kann nur durch das faktische Innehaben … mindestens aber durch die irgendwie
sichtbare Einheit mit dem Papst der Fall sein nicht das faktische Innehaben, sondern die nachgewiesene
Rechtgläubigkeit und grundsätzliche Anerkennung des päpstlichen Jurisdiktionsprimates (unter gleichzeitiger
Aberkennung seines Usurpators); genau das ist „die irgendwie sichtbare Einheit mit dem Papst“ in potentia.
Motivum credibilitatis ist die Kirche nicht nur synchron, sondern in ihrer Geschichte betrachtet!
@lycobates: Der „Sedisvakantismus“ ist mit der gesunden Lehre unverträglich Ihre Bemerkung, daß historische
Parallelen „fast“ ganz fehlten, wäre -herrschte Vakanz SÄMTLICHER Bischofssitze- gelinde gesagt eine
Untertreibung. Gestatte mir ferner den Hinweis, daß die Authentizität der Lehrautorität nicht von der
Weihegewalt allein abhängen kann. Jemand, der irgendwann die Bischofsweihe empfangen hat, muß, soll
er eine legitime Lehrautorität sein, auf sichtbare Weise mit der katholischen Kirche verbunden sein.
Letzteres kann nur durch das faktische Innehaben eines (legitim durch den Papst errichteten) Bischofssitzes,
mindestens aber durch die irgendwie sichtbare Einheit mit dem Papst der Fall sein (z.B. die Apostolischen
Vikare in den Niederlanden nach der „Reformation“). Aus der katholischen Ekklesiologie kann der Sedisvakantismus
aber auch noch anders widerlegt werden. Z.B.: Herrschte Sedisvakanz, hätten nicht nur einfach die kirchlichen
Ämter keine Inhaber mehr, sondern an deren Stelle wäre eine Scheinhierarchie getreten. Dies ist mit
der kirchlichen Lehre gar nicht vereinbar, denn die Kirche ist ja, wie das Vaticanum I lehrte, durch sich
selbst (!) ein Beweis ihrer Glaubwürdigkeit („Ecclesia per se ipsa… magnum et …perpetuum est motivum
credibilitatis et divinae suae missionis testimonium irrefragabile“, Dogm. Konst. „Dei Filius“). Die „Scheinhierarchie“
könnte aber als solche allenfalls durch Personen erkannt werden, die bereits katholisch sind -für die
Nichtkatholiken könnte die Kirche „per se ipsa“ überhaupt kein motivum credibilitatis mehr sein…
Die Wahrheit?!? Es soll ja Menschen geben, die mathmatisch belegen können, das eins plus eins null ergibt.
Das sind mathematische Spielchen, die Mathematikern und ihresgleichen viel Spaß und Freude bereiten.
Die Wahrheit, die nur ein Idiot ernsthaft bestreiten würde, ist natürlich, dass eins plus eins zwei
ergibt. Dann gibt es Menschen, die behaupten, der Papst sei nicht Papst und die kath. Kirche sei nicht
die kath. Kirche. Das sind ebenfalls solche Gedankenspielchen. Die Wahrheit, die nur ein Idiot ernsthaft
bestreiten würde, ist natürlich, dass der Papst Papst und die kath. Kirche die kath. Kirche ist.
#74 Antipacelli † 14:01:41 | Dienstag, 22. März 2011
Bei Rhonheimer und Ratzinger handelt es sich um dieselbe Mischpoke!!! Modernisten à la Ratzinger und
Rhonheimer bestreiten sowohl den unfehlbaren Charakter der in Quanta cura also auch den der vom Zweiten
Vatikanum in Dignitatis Humanae vertretenen Irrlehre über ein angebliches Menschenrecht auf Religionsfreiheit,
obwohl beide Verlautbarungen mit der Offenbarung argumentieren. Nur eine von beiden kann aber eine unfehlbare
Lehre sein. Dies kann nur die in Quanta cura vertretene sein, da die in dieser Enzyklika Papst Pius IX.
vertretene Lehre in vollkommener Übereinstimmung mit der von den Vorgängern Pius IX. – z.B. Gregor XVI.
–, vom Tridentinum und auch vom ordentlichen Lehramt des 18. und 19. Jahrhunderts vertretenen Lehre steht.
Wer dagegen versucht, einer Irrlehre das Mäntelchen der Unfehl-barkeit umzuhängen, wie dies das Zweite
Vatikanum, die konziliaren Scheinpäpste und Scheinbischöfe tun, beweist damit, dass er Häretiker ist
und kein kirchliches Amt innehaben kann!!! o^/ o^/ o^/
Sichtbarkeit und Ämtervakanz @clericus Der immer wieder zu hörende Hinweis, es sei ja nur ein Pastoralkonzil
gewesen, hilft auch nicht weiter: auch auf einem solchen können die Träger der Lehrautorität niemals
Dinge äußern, die mit der gesunden Lehre nicht vereinbar sind. Kurzum: für die Modernisten gibt es
gar keine objektive Wahrheit, für die Sedisvakantisten keine sichtbare Kirche (zu der ex definitione
jetzt lebende Inhaber der Lehrautorität gehören); beides ist häretischer Unsinn… Sie haben in diesen
Punkten recht; nur behauptet niemand, auch nicht diejenigen, die von der derzeitigen Ämtervakanz überzeugt
sind, daß es keine sichtbare Kirche gäbe, und daß es keine Inhaber apostolischer Lehrautorität mehr
gäbe. (Sie dürfen apostolische Lehrautorität nicht mit ordentlicher (territorial-)Jurisdiktion verwechseln
!) Das Problem ist allerdings schwierig, da historische Parellelen (fast ganz) fehlen. Zur Vertiefung
und Erleuchtung empfehle ich etwa den Artikel Resistance and Indefectibility Bf. Sanborns, hier www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=21&catname=…
@ Antonio Michele Ghisleri: Ist Benedikt XVI. bloß „Schein-Papst“, die mit ihm in Verbindung stehenden
Bischöfe bloß „Schein-Bischöfe“, dann gibt es keinen einzigen Inhaber eines Bischofssitzes mehr. Das
würde wiederum bedeuten, daß es auch keinen einzigen Inhaber der Lehrautorität mehr gäbe (die bischöfliche
Weihegewalt als solche genügt hierfür nicht) -damit gäbe es keine sichtbare Kirche mehr -und da die
wahre Kirche notwendig sichtbar ist, gäbe es eben gar keine Kirche mehr. Das letzteres zu behaupten häretisch
wäre, dürfte unmittelbar einleuchten. @ „Pius X.“: Da ich die Konkordatsänderungen weiter unten ausdrücklich
erwähnte, kann man wohl schwerlich behaupten, diese würden von mir ignoriert. Erstaunlich übrigens,
daß Sie die Studie von Hw. Harrison ( immerhin etwa 200 Seiten mit umfangreichem wissenschaftlichem Apparat )
in ca. drei Stunden durcharbeiten konnten -oder Sie bereits vorher kannten, dann aber offensichtlich ihren
Ansatz nicht begriffen haben. Daß das Recht auf Religionsfreiheit auch bei denen, die mala fide sind,
erhalten bleibt, beweist in Ihrem Sinne gar nichts. Nochmals: Es geht um 1. das Recht, nicht GEZWUNGEN
zu werden (in materia religiosa, Satanskult etc. ist keine solche), und zwar 2. seitens des STAATES, dies
gilt 3. innerhalb BESTIMMTER Grenzen 4. die der objektiven moralischen Ordnung entsprechen. Wer behauptet,
Papst und Bischöfe würden das erste Gebot abschaffen, hat allerdings vermutlich eher ein medizinisches
als theologisches Problem.
Satan modifiziert seine Irrlehren nach individuellen Bedarf Die sedisvakantistische Leugnung der Gültigkeit
die hl Messe auch in der ordentlichen Form ist ebenso eine hochgefährliche satanische Irrlehre wie die
modernistischen Leugnungen der Realpräsenz Die Frommen lockt der Satan mit der Irrlehre weg dass die
hl Messe eh nicht gültig sei und brüskiert sie mit grauslichen Liturgien, beim Rest versucht er es mit
der Zerstörung des Glaubens an die Realpräsenz damit es alle nur für ein Mahl halten.
@clericus Kurzum: für die Modernisten gibt es gar keine objektive Wahrheit, Stimmt für die Sedisvakantisten
keine sichtbare Kirche (zu der ex definitione jetzt lebende Inhaber der Lehrautorität gehören); beides
ist häretischer Unsinn… Sedisvakanzen gibt es immer wieder, die Kirche geht nicht unter, wenn eine
mal etwas länger dauert.
@ Leo Miles M. E. finden Ihre Fragen eine hinreichende Beantwortung mit dem Hinweis auf die „liberale“
Ausrichtung der „Tagespolitik“ Papst Pauls VI., die auch auf anderen Gebieten sehr verhängnisvolle Auswirkungen
hatte (z.B. die sog. Ostpolitik, kirchenpolitisch die Ernennung vieler Bischöfe in den 70er Jahren).
Keinesfalls geht aus den von Ihnen erwähnten Faktoren hervor, daß „Dignitatis humanae“ einen Bruch in
der Lehrüberlieferung darstellt – und ein solcher wird von Rhonheimer, aber auch von anderen, behauptet.
Mir fällt bei zahlreichen hier geäußerten Lesermeinungen auf, daß man die Beschäftigung mit den Dokumenten
selbst (die man weithin überhaupt nicht kennt) oder der Literatur zum Thema meidet „wie der Teufel das
Weihwasser“. Man hat sein „geschlossenes Weltbild“: „Schuld an der heutigen Lage MUSS um jeden Preis der
Papst und das Konzil sein!“ Damit bestätigt man die modernistische Interpretation des Konzils, gerät
aber zugleich in fundamentale ekklesiologische Irrtümer (bzgl. Unfehlbarkeit, Sichtbarkeit, Indefektibilität
der Kirche). Der immer wieder zu hörende Hinweis, es sei ja nur ein Pastoralkonzil gewesen, hilft auch
nicht weiter: auch auf einem solchen können die Träger der Lehrautorität niemals Dinge äußern, die
mit der gesunden Lehre nicht vereinbar sind. Kurzum: für die Modernisten gibt es gar keine objektive
Wahrheit, für die Sedisvakantisten keine sichtbare Kirche (zu der ex definitione jetzt lebende Inhaber
der Lehrautorität gehören); beides ist häretischer Unsinn…
@clericus Sie kneifen, indem Sie ignorieren, daß fast alle kath. Staaten von Montini und Wojtyla gezwungen
wurden, den 1. Artikel über die kath. Staatsreligion wegen der Religionsfreiheit zu streichen. Diese
beiden dürften als Konzilsteilnehmer wohl gut begriffen haben, was Religionsfreiheit, die Forderung der
Freimaurer bei der Gründung der Großloge 1717 in London, bedeutet. Sie beweisen, daß Sie das Dekret
über die Religionsfreiheit nicht verstanden haben: Das 1. Gebot „ Du sollst keine fremden Götter (Allah,
Satan, Shiva…) neben mir haben“, gilt für alle Menschen und steht im direkten Widerspruch zum Dekret
über die Religionsfreiheit, wo jedem das Recht eingeräumt wird, den/die Götzen seiner Wahl anzubeten.
Nur bei den Hegelianern wie Ratzinger gilt das Gesetz vom Widerspruch nicht. Anhänger dieser Götzen
können zur Vermeidung eines größeren Übels allenfalls toleriert werden. Sie und auch Harrison unterschlagen
glatt den Widerspruch zum 1. göttlichen Gebot. Mit dem Satz: „So bleibt das Recht auf religiöse Freiheit
auch denjenigen erhalten, die ihrer Pflicht, die Wahrheit zu suchen und daran festzuhalten, nicht nachkommen…“
ist sogar das Recht auf Irrtum und Bosheit freigegeben. Sie verschweigen die ganze Wahrheit.
Also ganz ehrlich, Herr Miles ich will auf gar keinen Fall die Verhältnisse wiederhaben, die wir Europäer
in der „Guten Alten Zeit“, die Sie hier beschwören, hatten. Wann genau war denn eigentlich Ihre Gute
Alte Zeit, als die Menschen noch Gott gehorchten? Also mir ist keine Zeit bekannt, die irgendwie besser
gewesen wäre als die heutige – ok, vielleicht die von vor 20 Jahren oder so, da war die Musik besser.
@Obermaier Ja, die Menschen haben sich verändert. Sie sind immer mehr von Gott und der Wahrheit abgefallen.
Die Kirche aber hat sich nicht verändert. Denn die Kirche ist von Gott gestiftet und kann nicht von Menschen
geändert werden. Die Menschen in der Kirche haben irgendwelche Pamphlete erlassen. Aber damit haben sie
nicht die Kirche Gottes verändert, sondern sie haben ihrer eigenen Veränderung Ausdruck verliehen. Das
ist ein gewaltiger Unterschied. Sie sind von Gott und Seiner Kirche abgefallen. Aber sie können Gott
und Seine Kirche nicht ändern. Sie sind Gottes Geschöpfe und haben Ihm zu gehorchen. Wenn sie das nicht
wollen, geraten sie unter die Knechtschaft Satans. Gott ist der Schöpfer dieser Welt. Somit gehört alles
Ihm, natürlich auch die menschlichen Gesellschaften. Die Menschen können zwar in einem gewissen Rahmen
ihre Angelegenheiten selbst regeln und gestalten, aber sie müssen all ihr Tun Gott weihen bzw Seiner
Oberhoheit unterordnen. Jesus Christus ist also ganz logischerweise der Herr über alle Menschen und ihre
Vergesellschaftungen. Wenn eine Gesellschaft die Herrschaft Jesus Christi verneint und ablehnt, dann unterwirft
sie sich zwangsläufig dem Satan. Eine noch viel größere Sünde ist jene, wenn die Kirchenleute – die
ja Jesus Christus ganz besonders dienen sollen – den Staaten vorschreiben, ihren Herrn Jesus Christus
zu verwerfen und sich dem Satan zu unterstellen. Dann haben die Kirchenmänner ihr Amt mißbraucht und
verfehlt. Sie sind geistig in der Synagoge Satans…
Äh, Leo Miles Falls es Ihnen entgangen sein sollte – die gesellschaften haben sich seit der Zeit vor
dem Konzil ziemlich verändert – und die Kirche, die aus Menschen besteht, aus denen wiederum die Gesellschaft
besteht, somit natürlich auch.
@clericus Woher kommen dann die gravierenden Veränderungen, wenn nicht auch durch dieses Konzil? Warum
wollte denn der Vatikan, daß die katholischen Staaten die katholische Religion aus ihrer Verfassung streichen?
Woher kommt diese Intention und Stoßrichtung, wenn nicht vom Konzil und seinen entsprechenden Dokumenten?
@ „Pius X.“: Mit Verlaub: Ich bezweifle, daß Sie „Dignitatis humanae“ je gelesen haben. Der Katechismus
der katholischen Kirche gibt die Lehre dieser Konzilserklärung folgendermaßen wieder: „Das Recht auf
Religionsfreiheit bedeutet weder die moralische Erlaubnis, einem Irrtum anzuhängen (vgl. Leo XIII., Enz.
‘Libertas praestantissimum’), noch ein angebliches Recht auf Irrtum (vgl. Pius XII., Anspr. v. 6.12. 1953)
sondern es ist ein natürliches Recht des Menschen auf die bürgerliche Freiheit, das heißt darauf, daß
im religiösen Bereich -innerhalb der gebührenden Grenzen- von der politischen Gewalt kein äußerer
Zwang ausgeübt wird. (…) Das Recht auf Reliogionsfreiheit darf an sich weder unbeschränkt (vgl. Pius
VI., Breve ‘Quod aliquantulum’) noch durch eine positivistische oder naturalistisch verstandene ‘öffentliche
Ordnung’ beschränkt sein (vgl. Pius IX. Enz. ‘Quanta cura’).“ Mit einer „Abschaffung des ersten Gebotes“,
einem Postulat der staatlichen Zulassung satanistischer Sekten usw. hat dies nicht im entferntesten zu
tun. Nehmen Sie einmal die hochinteressante Publikation von Hw. Brian Harrison „Le développement de la
doctrine catholique sur la liberté religieuse“ zur Kenntnis. In dieser seiner Doktorarbeit kommt der
Autor aufgund genauester Analyse zu dem Schluß, daß nicht einmal die Wiedereinführung der hl. Inquisition
im Widerspruch zu „Dignitatis humanae“ stünde. – Es ist jedenfalls kaum zielführend, Sachargumente durch
Ressentiments und Phantastereien zu ersetzen!
Sehr gute philosophische Analyse! Deswegen ist die „Wahrheit“ in der Atomdiskussion heute in Frankreich
eine andere als in „Deutschland“. Die Kernkraftgegner drücken ihre intoleranten Dogmen der ganzen deutschen
Gesellschaft auf. In Frankreich, in Amerika oder in Israel würden sie dies nicht wagen. Ebenso gehen
die totalitären linken Kräfte Deutschlands gegen rechtsgerichtete Meinungen vor. Die modernen Inquisitoren
von links tolerieren aber mit großer Freude nationalistische Meinungen in Israel oder den USA.
Geht es denn nicht auch ein wenig anständiger? ‘'''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''’
Sicher läßt es sich angesichts der Tatsache des katholischen Bildungs-Defizits in Deutschland nicht
vermeiden, daß sich auch der Rechtschreibung weniger Kundige in den Zuschriften zu Wort melden. Das ist
an und für sich gesehen auch gar nicht zu beanstanden. Man gewinnt aber allmählich den Eindruck, daß
die Redeweise des katholischen Subproletariats sich in vielen Threads zu stark ausbreitet. Ausdrücke
wie „Konzilssäue“ und andere dienen bestimmt nicht dazu, die Wüde unserer Heiligen Kirche zum Ausdruck
zu bringen. Die Redaktion löscht eilends jeden Beitrag, der Sycamore nicht genehm ist. Warum schreitet
sie nicht auch gegen diese offensichtliche Verlotterung der Sprache und der Gesinnung (dictio animum eminet,
sag wohl zurecht M. Tullius Cicero) ein? ‘'''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''’
Jaja…manche brauchen immer ein bisschen Länger „Die Heilige Kirche Jesu Christi – nicht nur einzelne
Personen die zu ihr gehören – hätten sich damit der Verletzung der Würde der menschlichen Person schuldig
gemacht“ „Würde man die Theorie von der Geschichtlichkeit der Wahrheit ernst nehmen, sind alle Dogmen
der Kirche zeitlich bedingte Aussagen“ Was heisst hier bitte „hätte“ und „würde“ ?! Der Konjunktiv ist
hier unangebracht. Der Autor schrammt ja mal sowas von knapp an Selbsterkenntnis vorbei das einem schwindelig
wird. NATÜRLICH bricht das 2. Vatikanum mit der Lehrtradition, (das war das neue Testament z.B. mit seinem
weitgehendem Verzicht auf Essensvorschriften allemal) wie jede andere größere Veränderung im Glauben
auch. JEDE Änderung ist eine Anpassung eine Reaktion an die Bedingungen der Umwelt (manchmal auch ein
bestreben die Umwelt zu ändern) Über ihre Güte sagt das freilich beim Menschen mit all seinen kreativen,
verrückten und zu weilen reichlich bescheuerten Ideen nichts aus. Aber gerade WEIL wir nicht mit unfehlbaren
Patentrezepten daher kommen sind Nachbesserungen und Veränderungen sinnvoll.
Reconquista: sie müssen verstehen, dass die entgottete Seele des Gotthard aus dem proletariat stammt.
links-rot-CDU-antichristlich! eine kinderschule vermissen wir hier völlig. daher ist ihre beschreibung
absolut zutreffen! Ihnen einen guten Tag unter dem Segen Jesu Christi!
Die „Entschuldingungs“inflation muss eine Ende finden ! Die Kirche per se, von der Wahrheit Jesus Christus
auf den Felsen, den hl. Petrus, eingesetzt, ist der geheimnisvolle Leib Christi; auch wenn sich einzelne
ihrer Glieder verfehlt haben sollten und auch noch verfehlen sollten, war, ist und bleibt die hl. Kirche
HEILIG und ÜBERNATÜRLICH; daran ändert sich auch kein Jota angesichts einiger ihrer, geschichtlicher
oder aktueller, untauglicher Werkzeuge; diese gilt es auszuwechseln und nicht stets „die Kirche“ als Ganzes
an den Pranger stellen zu lassen; die hl. Kirche ist ein LEBENDIGER Organismus mit der Wahrheit Jesus
Christus als dessen Haupt; sie ist denn auch unzerstörbar, sie ist das Ebenbild der Weisheit der hl.
Dreifaltigkeit; im Wesen und der Struktur gottgewollt monarchisch und männlich hierarchisch www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html
Einseitige „Entschuldigungstouren“ sind zur Genüge vollzogen worden; nun gilt es eine Zäsur zu machen
und wieder ins Bewusstsein zu rufen, dass die hl. Kirche HEILIG ist und bleibt; sie ist keine „Verwalterin“
von lebenden Seelentoten sondern die Mutter der Lebendigen www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html die
eine heilige katholische und aposotolische Kirche, der geheimnisvolle Leib der Wahrheit Jesus Christus
ist UNVERGÄNGLICH www.razyboard.com/…07887-5849444-0.html
@Gotthard Kind Gottes werde ich durch die Taufe, die Gott sei Dank keine Konfessionsschranken kennt. Wer
der kath. Kirche beitreten kann und es bewußt nicht tut, der hat ein großes Problem bei seinem Gericht.
Denn wie will er es rechtfertigen, der Kirche Jesu Christi freiwillig ferngeblieben zu sein? Ihre „Konfessionen“
sind doch nichts anderes als Gründungen von Ketzern, Häretiker und Abgefallenen. Sie sind Abtrünnige,
die sich freiwillig von der Kirche Christi fernhalten, weil sie die Wahrheit nicht ertragen und von teuflischem
Stolz zerfressen sind. Sofern die Taufe gültig gespendet wurde, erhält derjenige ein unauslöschliches
Merkmal aber nicht die Garantie auf den Himmel. Jesus sagt: „Wer GLAUBT und sich taufen läßt, wird gerettet.“
Die Taufe steht also unter einer Bedingung. Doch die Häretiker glauben ja eben nicht an die Wahrheit.
Sie hassen die Wahrheit und hassen die wahre Kirche Jesu Christi. Das Konzept der „wahren Religion“ führte
auch dazu, dass Katholiken in vielen Ländern verboten bzw verfolgt wurden… siehe Gorßbritannien und
die skandinavischen Staaten. Da wird sich Satan aber freuen, daß Sie die Kirche Gottes als „Konzept“
bezeichnen. Aber jeder dient dem, dem er dienen will… Überlegen Sie mal, Jesus als Verkünder der Wahrheit
und der wahren Religion wurde sogar getötet… Letzteres war auch der Weg Jesu – nichts anderes! Es geziemt
sich nicht, dem Satan den Namen Jesu zu geben. Warum tun Sie das ablässig? Warum wollen Sie hier alle
zum Satanismus verführen?
@clericus Da im Dekret über die Religionsfreiheit jedem das Recht eingeräumt wird, einer Religion seiner
Wahl beizutreten, wenn sie staatlich anerkannt ist und das sind nun mal einige Satanskirchen in den USA
und dem entsprechenden „Gott“ zu dienen und dafür auch unter Katholiken Werbung zu machen, widerspricht
das Vatikanum II und seine Unterzeichner ausdrücklich dem 1. göttlichen Gebot: „Du sollst keine fremden
Götter neben mir haben“, also weder Allah noch Shiva noch Satan. Kein Papst oder Konzil hat die Vollmacht
ein göttliches Gebot aufzuheben. Dieser Bruch führt zu einem kompletten Verlassen des christlichen Glaubens.
Die Aufhebung der Staatsreligion als katholisch wurde von Montini und Woytila von vielen kath. Staaten
mit der Berufung auf das obige Dekret gefordert. Das ist also klar eine notwendige Folge. Sie sind nicht
ausreichend informiert!
Was ja auch schon besagter Hw. Rhonheimer, Professor für Ethik und politische Philosophie an der vom
Opus Dei getragenen Universität Santa Croce in Rom, eindeutig nachgewiesen hat!
Reconquista Werter Herr, die Blödeleien und Ungezogenheiten Gotthards sind allerdings abstoßend , ein
gleiches gilt aber für Haßtiraden gegen römische Katholiken à la Lutherienne!
@ Leo Miles Mit Ihnen bedauere ich die Tatsache, daß man seitens des Hl. Stuhles in des 70er Jahren dazu
überging, die Konkordate mit verschiedenen Staaten aufzukündigen, in denen die katholische Religion
Staatsreligion war. Jedoch sind diese politischen Handlungen des Hl. Stuhles in gar keiner Weise eine
notwendige Folge der Konzilserklärung „Dignitatis humanae“. Daß es nur eine wahre Religion gibt, nämlich
die römisch-katholische , die als solche anzuerkennen sowohl die einzelnen wie die Gemeinwesen verpflichtet
sind, ist ausdrückliche Lehre der genannten Konzilserklärung. Vor politischen Fehlentscheidungen (wie
die oben erwähnte) ist aber nun einmal auch die höchste Autorität auf Erden nicht gefeit (denken Sie
an die Aufhebung des Jesuitenordens durch Clemens XIV. oder die Aufforderung Pius XI. an die „Cristeros“
in Mexiko, die Waffen niederzulegen -beides Entscheidungen, die der Kirche in hohem Maße geschadet haben).
Der Logik widerspricht es keineswegs, in Fragen wie der vorliegenden exakt und differenziert zu Werke
zu gehen. Wohl aber widerspricht es der Logik, dem gesunden Menschenverstand und erst recht der katholischen
Glaubenslehre, gegen das Lehramt der katholischen Kirche katholisch sein zu wollen -bzw. sich selbst ein
höchstrichterliches Urteil über die Rechtgläubigkeit eines allgemeinen Konzils zuzuschreiben. Hier
berühren sich eben Sedisvakantismus und Protestantismus (von wegen Logik)-da hilft es auch nichts, ausfallend
zu werden. I
@reconquista Es soll heissen, dass Rahner & Co., die Busenfreunde und Lehrmeister Ratzingers, der diese
permanent verteidigt hat, die Säulenheiligen der Räubersynode VII, in den Augen eines nicht ganz undummen
Marxisten im wesentlichen den selben dialektisch-materialistschen Schrott verzapften wie die Marxisten
selbst. verstanden habe ich Dein Zeug schon… doch ich bezweifel es massiv. Gib doch mal ordentliche
Zitate … gib doch mal anständige Beweise dieser merkwürdigen Thesen. Bisher gibt es nur heiße Luft.
@Gotthard: Offensichtlich sind Sie schwer von Begriff Aber ich erkläre es Ihnen gern: Es soll heissen,
dass Rahner & Co., die Busenfreunde und Lehrmeister Ratzingers, der diese permanent verteidigt hat, die
Säulenheiligen der Räubersynode VII, in den Augen eines nicht ganz undummen Marxisten im wesentlichen
den selben dialektisch-materialistschen Schrott verzapften wie die Marxisten selbst. Jetzt kapiert ??
@Leo Miles Die Lehre vor V2 (Quanta cura usw) führte dazu, daß die wahre Religion zugleich auch Staatsreligion
in jenen Ländern war, wo die Katholiken, also die Kinder Gottes in der Mehrheit waren. Kind Gottes werde
ich durch die Taufe, die Gott sei Dank keine Konfessionsschranken kennt. Das Konzept der „wahren Religion“
führte auch dazu, dass Katholiken in vielen Ländern verboten bzw verfolgt wurden… siehe Gorßbritannien
und die skandinavischen Staaten. Das Konzept der „wahren Religion“ hat unsägliches Elend über die Welt
und die Menschen gebracht. Warum konnte statt dieses philosophischen und juristischen Konzeptes nicht
das biblische Konzept der Nächstenliebe treten? Letzteres war auch der Weg Jesu – nichts anderes!
@clericus Die Lehre vor V2 (Quanta cura usw) führte dazu, daß die wahre Religion zugleich auch Staatsreligion
in jenen Ländern war, wo die Katholiken, also die Kinder Gottes in der Mehrheit waren. Das ist logisch
und sinnvoll. Denn Jesus Christus ist Herr und König über alle Belange des Lebens. Er ist der Schöpfer
und somit Herr über alle Bereiche Seiner Schöpfung. Dazu gehören auch die Staatswesen bzw Gesellschaften.
Die „Lehre“ seit V2 führte im Gegensatz dazu, daß die katholischen Staaten den Passus der katholischen
Staatsreligion aus ihren Verfassungen gestrichen haben. Somit sieht auch ein Blinder mit Krückstock,
daß es einen Bruch mit der Lehre vor V2 gibt, denn die Folgen sind eben völlig gegensätzlich. Wenn
es aber angeblich keine grundsätzlich Änderung gab, dann können auch nicht die Folgen gegensätzlich
sein. Das widerspricht der Logik. V2ler sind also – wie bereits vielfach festgestellt wurde – völlig
unlogisch und realitätsfremd. Sie sind pharisäische Buchstabenhengste, die den Sinn der Religion Gottes
nicht wirklich verstanden haben, eben weil sie keinen Begriff von der Wahrheit haben.
@reconquista dass er in den 80ern noch als Marxist deren Machwerke gelesen hat, sich dann aber gedacht
habe, da könner er ja gleich Marxist bleiben !!! welche Aussagekraft soll denn diese Passage haben? Wer
ist denn Lorenz Jäger als Advokat gegen unseren Papst? Inhaltlich hat dieser Typ ja nichts gesagt – und
noch weniger belegt!
Der FAZ Redakteur Dr. Lorenz Jäger, ein ehemaliger Marxist der zum katholischen Glauben gefunden hat,
sagt in einem wenige Tage alten Interview über die Ratzingerfreunde Rahner und Schillebeeckx, dass er
in den 80ern noch als Marxist deren Machwerke gelesen hat, sich dann aber gedacht habe, da könner er
ja gleich Marxist bleiben !!! Soviel zur geistigen Heimat Ratzingers und der Konzilssekte ! Bin gespannt
ob die Redaktion diesmal die Wahrheit aushält…
POSTMODERNE BELIEBIGKEIT Damit haben WIR Ihre Herzen vergiftet. WIR werfen das Arsen in die Brunnen, WIR
verwirren ihre Geister, WIR sähen ZWIETRACHT, WIR lassen der Bestie ZWEIFEL Ihren Lauf.
@ Lasko: Die von Ihnen Kard. Stickler zugeschriebene Äußerung hat er in dieser Form niemals getätigt.
„Das II. Vatikanische Konzil entspricht nicht dem Willen der Konzilsväter“ ??? Ihrer Ansicht nach waren
also die Konzilsväter nicht normal, ständig betrunken oder wurden mit vorgehaltenem Revolver zur Unterzeichnung
der Ihnen vorgelegten Dokumente genötigt? Tatsache ist allerdings, daß Kardinal Stickler immer wieder
(mit sehr überzeugenden Argumenten) darauf hingewiesen hat, daß der von Papst Paul VI. promulgierte
Meßritus nicht unbedingt dem entsprach, was die Konzilsväter tatsächlich wollten. Dafür gibt es ja
auch genügend andere Zeitzeugen, z.B. den in dieser Hinsicht sicher „unverdächtigen“ Kardinal Frings.
Jedoch: Das, was man in dem von Ihnen verlinkten Beitrag an skandalösen liturgischen Ausschreitungen
vorgeführt bekommt, ist kaum geeignet, das Missale Pauls VI. gerecht zu beurteilen. Schließlich hat
Kardinal Stickler dieses Missale viele Jahre lang selbst verwendet. Dies als kleine Anmerkung eines Priesters,
der ausschließlich nach dem überlieferten Ritus zelebriert!
@didaskala Alleiniger Masstab zur Beurteilung eines Menschen kann nur sein, ob er in Gemeinschaft und
Treue zum Heiligen Vater steht. Wer diese Bedingung nicht erfüllt, dem kann auch keine Menschenwürde
zugesprochen werden. welche Hybris – und wenn sie von einem Papst stammen sollte!
Welche monströsen Konsequenzen? Aus einem solchen falschen Ansatz ließen sich noch weitere monströse
Konsequenzen ziehen… wie z.B. die, daß Päpste, Bischöfe, Theologen usw. während VII und seit dem
VII gut geschlafen haben, wenn ( von den Piusbrüdern mal abgesehen) jetzt erst einem gewissen Professor
Rhonheimer von der Uni Santa Croce in Rom die neue Ansicht über die Religionsfreiheit im Vergleich zur
traditionellen Lehre auffällt – aber offenbar auch nur diese eine von mehreren Neuerungen.
FAUST GOTTES ! DER NOVUS ORDO SOWIE DAS II. VATIKANISCHE KONZIL ENTSPRICHT NICHT DEM WILLEN DER KONZILS-VÄTER…WORTE
S.E. KARDINAL A. MARIA STICKLER: www.youtube.com/watch?v=ZtPQc2NjBAk
Wann endlich gibt Rhonheimer diese völlig unmögliche These auf? „Dignitatis humanae“ bricht nicht mit
der Lehrtradition der Kirche, stellt somit auch keinen Widerspruch gegen die Lehre von „Quanta cura“ dar.
Der immer wieder behauptete Gegensatz dieser beiden Dokumente wurde schon öfter widerlegt, vgl. dazu
z.B. die Beiträge von Hw. P. Brian Harrison (nachzulesen unter www.rtforum.org) oder den ausgezeichneten
Essay von Hw. P. Recktenwald („Von der Würde und Freiheit das „homo religiosus“) in der Februar-Ausgabe
des „Vatican-Magazins“ (S.25 ff.) Es ist unglaublich, mit welcher Unverfrorenheit Rhonheimer die unveränderliche
Lehre der Kirche als „alten Plunder“ glaubt abtun zu können. Pius IX. wörtlich in „Quanta cura“: „Alle
verkehrten Meinungen und Lehren also, die wir in diesem Schreiben angeführt haben, weisen wir kraft unserer
apostolischen Vollmacht zurück, verbieten sie und verdammen sie und wollen, daß alle Söhne der katholischen
Kirche sie durchaus als zurückgewiesen, verboten und verdammt ansehen.“ (zit. n. „Mensch und Gemeinschaft
in christlicher Schau“, Freiburg 1945, S. 39) Deutlicher geht es wohl nicht! Rhonheimer einerseits und
gewisse Personen, die sich für Verteidiger der überlieferten Lehre halten andererseits übersehen, daß
„Dignitatis humanae“ und „Quanta cura“ verschiedene Fragestellungen behandeln, vor allem aber, daß es
im Lehramt der Kirche zwar eine Entwicklung vom Impliziten zum Expliziten gibt, aber keine Widersprüche!
FAUST GOTTES ! o^/ DER NOVUS ORDO SOWIE DAS II. VATIKANISCHE KONZIL ENTSPRICHT NICHT DEM WILLEN DER KONZILS-VÄTER…WORTE
S.E. KARDINAL A. MARIA STICKLER :)3
@Gotthard: „Menschenwürde“ ist ein typisch freimaurerischer Begriff, der dem mehrfach von Päpsten verurteilten
Gedankengut jener Franzosen entsprossen ist, die trotz der Säuberung in der Nacht zum 24. August 1572
weiterhin und oft im Geheimen solche, dem tiefsten Kern unserer Heiligen Kirche stracks widersprechende
Ideen durch die Generationen weitertrugen. Alleiniger Masstab zur Beurteilung eines Menschen kann nur
sein, ob er in Gemeinschaft und Treue zum Heiligen Vater steht. Wer diese Bedingung nicht erfüllt, dem
kann auch keine Menschenwürde zugesprochen werden. Wie der Heilige Vater Pius IX. im Syllabus vom 8.
Dezember 1864 zudem ein für alle Mal unfehlbar erklärt hat (Sätze 77 bis 80), ist auch die Ausübung
einer anderen Religionsausübung als der römisch-katholischen unannehmbar. Die von Gott besonders in
unsere Zeit berufenen Pius-Brüder haben völlig recht, wenn sie mit Nachdruck darauf hinweisen, dass
die Duldung anderer Gottesverehrung als der katholischen zum Synkretismus (zur teuflischen Vermischung
verschiedener Religionen und Konfessionen) führt. Daher sind es auch schlimme Zeichen, wenn sich geweihte
hw. Priester –- bei welcher Gelegenheit auch immer –- zum Gebet mit anderen Religionsdienern zusammentun.
Die Verfolgung Andersgläubiger ist gegen die Menschenwürde! nehmen wir als beispiel die „bekehrung“
der Azteken durch die Portugiesen – sogn. „Priester“ haben widerspruchslos daran mitgewirkt. Eine völlig
missverstandene „Missionierung“, ein kapitel, dass Rom gerne völlig todschweigen würde! Missionierung
durch gelebtes Vorbild, treu zur Tradition Jesu Christi, unerschütterlich in den bekennenden Nachfolge
Jesu Christi und in der inbrünstigen Zelebration der ewig gültigen trid. Liturgie, darum lasst uns beten!
Konsequenzen Welche Folgen hat eine solche Ansicht? Trifft sie zu, würde das bedeuten, daß die Kirche
über Jahrhunderte an der Unterdrückung von Menschen teilgenommen oder diese Unterdrückung gar selber
betrieben hat. leider stimmt das! Die heilige Kirche hat leider nicht immer „heilig“ gehandelt. Sie hat
auch viel Elend über Menschen gebracht. Die Verfolgung Andersgläubiger ist gegen die Menschenwürde!
Ihr Kleingläuben… Ihr könnt machen und schreiben was Ihr wollt…Da II. Vat.ist von Gott gewollt und
wird nun auch schon seit 40 Jahren mit seinem Segen weiter wirken.Natürlich ist das für Satan und seinen
Anhängern ein ärgernis.Ich will nicht sagen das Ihr anhänger seit…aber etwas bekoppt schon.
Konzilsverräter des Zweiten Vatikanums wie doch die buchstaben „err“ eingeschoben den rechten sinn unter
dem Foto darstellen! dieses konzil fand ja nicht im Lichte der 10 Gebote statt!
Der Wortgottesdienst Jesu auf dem Berg (mat 5) hatte noch keine liturgischen Zwänge sondern war ein wichtiges
Markenzeichen Jesu. Hätte Jesus die heutige Mode (von Liturgiegewändern) gekannt, er wäre sicher auch
sehr für Brimborionismus eingetreten.
Ja, Reconquista, und monens hat recht: die „Verprotestantisierung“ unerer Heiligen Kirche schreitet immer
weiter voran! Heute wurde wieder im Gottesdienst aus der Bibel vorgelesen, anstatt die eindringlichen,
ultimativen und aus mütterlicher Besorgtheit an uns gerichteten Botschaften der „Frau aller Völker“
den Gläubigen zur Kenntnis zu bringen. Hier mehr dazu! adorare.de/frauav.html Es gibt in Deutschland
Bischöfe, die sich nicht in erster Linie dem Heiligen Vater in Rom als treue Söhne verpflichtet fühlen,
sondern ihrer heimischen Diözese. Kein Wunder, wenn dann auch viele hw. Priester der irrigen, protestantischen
Meinung sind, sie müssten das Heil und die Gnade Gottes den einzelnen Menschen vermitteln, anstatt den
Verordnungen unserer Heiligen Kirche zu folgen. Sichtbarer Ausdruck dessen sind Bußandachten statt Beichte;
Wortgottesdienste, Vespern à la Wessenberg und Abendmahlfeiern am Luthertisch statt der ewig gültigen,
vom Herrn selbst eingesetzten Messe am Hochalter; Handkommunion statt der auch von der Gottesmutter als
allein würdig erklärten Mundkommunion; freventliche Entweihung des Gotteshauses, indem bei sog. „ökumenischen“
Auftritten auch von vielen Päpsten aufgrund ihrer Schlüsselgewalt für immer verdammte protestantische
Religionsdiener neben dem geweihten hw. Priester stehen; Assistenz bei der Wiederverheiratung Geschiedener;
nicht-öffentliche, häusliche Einsegung von gleichgeschlechtlichen Unzuchtspartnern usw., usw. Hoffen
wire darauf, daß die wenigen ausgewählten Netzwerkpriester und Piusbrüder obsiegen mögen!
Das Vat. II ist nach Ansicht vieler die sichtbarste Verirrung der heiligen Kirche. Sie hat aber noch eine
ganze Reihe von völlig unsichbaren Verirrungen im Keller und die haben alles darangesetzt, dass das Vat
II. nicht so werden durfte wie das glorreiche Vat. I und seinem herrlichen Dogma von der Unfehlbarkeitsfreistellung
des heiligen Vaters und das glorreichste aller Konzilien, das Tridentinum mit der seit über 6.000 Jahren
ewigen, gültigen Liturgie. Wetten, dass bald wieder die Stier-, Bocks-, Ringel- und Turteltauben-Opfer
installiertwerden. Platz wäre genug da… für Schauprozessopfer!