Nach dem Sturz des alten Präsidenten, General
Hosni Mubarak, sorgen sich die ägyptischen Generäle, die jetzt an der Macht sind, nicht um die Religionsfreiheit
der Christen.
Sie verschärft mit ihrem Verhalten vielmehr die Unruhen.
In den letzten Tagen kam es wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.
In Kairo
wurden dreizehn Menschen getötet und über 100 verletzt, als Kopten bei einem Sitzstreik von Moslems
angegriffen wurden.
Der Grund für den Sitzstreik: Muslime hatten Häuser von Christen und die koptische
Kirche der Heiligen Mina und Georg in der nicht näher lokalisierten Ortschaft Soul Atfif zerstört.
Dabei schossen die herbeigerufenen Soldaten nicht auf die angreifenden Moslems, sondern auf die angegriffenen
Christen.
„Aus dem arabischen Völkerfrühling gegen Despoten wird ein islamistischer Haßfrühling gegen
religiöse Minderheiten“ – glaubt die Freiheitliche Abgeordnete im österreichischen Nationalrat, Dr.
Susanne Winter.
Besonders bedenklich sind für Frau Winter die Rolle der – von den USA unterstützten –
Militärregierung, die auf die christliche Minderheit schießt.
Auf der anderen Seite würden Mitglieder
der moslemischen Untergrundgruppe „Islamischer Dschihad“ freigelassen, die im Jahr 1981 den ehemaligen
ägyptischen Präsidenten und Marionettenpräsidenten der USA, Anwar el Sadat, erschossen hatten.
„Es
ist allzu verständlich, daß viele Kopten angesichts dieser religiösen Unruhen kaum Euphorie für die
Zukunft nach dem Umsturz in Ägypten verspüren“ – erklärt Frau Winter.
Die Übergangsregierung sende
keine Signale für die Religionsfreiheit aus, sondern das Mißtrauen und die Konflikte zwischen Christen
und Muslimen noch schürt.
Auf dem angeblichen „Weg zur Demokratie“ in Ägypten müßten die Rechte der
religiösen Minderheiten anerkannt werden.
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@Obermaier: Gestern hatte ich keine Zeit, die Diskussion fortzusetzen. Auf Entwicklungsländer sollten
wir nicht Bezug nehmen. Das ist ein eigenes Thema. Ein Vermögen verdoppelt sich, verzinst mit 5%, in
14 Jahren. Aber nur mathematisch! In der wirtschaftl. Realität wäre da schon eine sichere Veranlagung
von 7 % nötig, wenn man z.B. Kapitalertragssteuer und Vermögensverwaltungskosten mitberücksichtigt.
Und eine sichere Veranlagung von 7 % über einen Zeitraum von 14 Jahren gibt es nicht. Mittlere und große
Vermögen bestehen aber zumeist nicht nur aus Geldvermögen, sondern aus Investitionen mit hohem Risikofaktor,
z.B Aktienpakete, andere Unternehmensbeteiligungen, Liegenschaften, eigenen Unternehmen, Land- und Forstwirtschaften
usw. Diese Vermögen zu erhalten oder zu vermehren, ist eine sachkundige Lebensaufgabe, die von den Erben
fortgeführt werden muss. Sie sind auch ganz schnell wieder verloren. Deine Zinseszinsmanie ist das Resultat
von wirtschaftswissenschaftlicher Schundliteratur und hat mit der Realität nichts zu tun. Du redest von
einem Phantasiemodell mit Ceteris-Paribus-Klausel, wo nur deine Prämisse gilt, aber alle anderen Bedingungen
sich nicht verändern. Und auch da ist es ausgeschlossen, dass „alles Geld sich bei einem einzigen Vermögen
sammelt“ [sic!]. Das träfe nur dann zu, wenn ein bestimmtes Kapital urplötzlich zum einzigen Geldverleiher
mutierte. Und was du über die ungerechte Einkommenssituation von Straßenarbeitern, Juristen und Börsenanalysten
schreibst, scheint mir das Resultat linker Gehirnwäsche zu sein. Gruß
#262 Obermaier † 00:41:56 | Freitag, 1. April 2011
Noch ein Nachtrag: Hab eben mal flott nachgeschaut, was der Bund pro Jahr an Sozialausgaben hat und es
sind über den Daumen gepeilt 800 Milliarden Euro. Das wäre ja schonmal 2/3 dessen, was ein angenommenes
Grundeinkommen von 1000€ / Monat kosten würde, was ja all diese Ausgaben überflüssig machen würde.
Aber das müsste man halt mal richtig durchrechnen. Hat mich nur mal interessiert.
#260 Obermaier † 21:22:34 | Donnerstag, 31. März 2011
R. Scholz: Gerechtigkeit II Hinzu kommt noch, dass der Strassenarbeiter sich körperlich „Kaputt schafft“
und seinen Kindern durch sein geringeres Einkommen nicht dieselben Chancen bieten kann wie ein Jurist
beispielsweise. Geringere Einkommen werden also vererbt zum Teil. Dass diese Art von Ungerechtigkeit wahrscheinlich
immer bleiben wird, also dass „Denker-Berufe“ weit besser bezahlt werden als Handwerke, das ist mir klar.
ABER: Wir müssen meines Erachtens nach dafür sorgen, dass die Folge-Ungerechtigkeit, nämlich die, dass
größere Geld-Vermögen auch noch wachsen während kleinere weniger wert werden, abgeschafft wird. Der
Jurist kann also seinen Kindern einen besseren Start ins Leben bieten UND hinterlässt selbigen vielleicht
sogar noch ein von sich aus wachsendes Vermögen. Und das hängt überwiegend am Zinseszins. Ein gerechteres
System wäre also frei von Zinseszinsen und vielleicht hat User „Mufelius“ sogar recht mit dem Grundeinkommen –
gerecht jedenfalls wäre es. Wäre der Staat nicht so abartig verschuldet und müsste keine Zinsen zahlen,
wer weiss, vielleicht wäre das wirklich finanzierbar. Aber das kann ich nicht sagen. Letztlich müsste
man natürlich dafür Sorge tragen, dass Leistung sich lohnt, wer sich also anstrengt und viel leistet
sollte auch mehr haben können als der, der nixhts tut. Aber ohne Zinseszins wäre das ja auch gewährleistet,
sogar mehr als jetzt, wo es Menschen gibt, die noch nie irgendwas getan und trotzdem (aufgrund eines geerbten
Vermögens) unglaublich viel Geld haben.
#258 Obermaier † 20:51:21 | Donnerstag, 31. März 2011
Nochmals meinen Dank, Kraut. / R. Scholz Fortsetzung III: Gerechtigkeit. Brauche noch eine Treppe! Also
zum Thema Gerechtigkeit: Auch wenn es derzeit kein gerechtes Wirtschaftssystem gibt, heisst das nicht,
dass es keines geben KANN. Gut, ich gestehe Ihnen zu, dass es kein absolut gerechtes System geben wird,
aber das sollte uns nicht daran hindern, auf ein gerechtERES als das jetzige hinzuarbeiten. Unterschiedliche
Einkommen wird es immer geben, und das ist in einem gewissen Rahmen auch völlig in Ordnung. Aber: Es
ist nunmal so, dass die Menschen verschieden sind, d.h. es gibt welche, die sind intelligenter als andere.
An dieser Tatsache lässt sich auch mit mehr Bildung nichts ändern und der weniger intelligente kann
dafür nichts und kann es auch nicht ändern. Es kann also nicht jeder studieren beispielsweise. Und hier
kommt die Gerechtigkeit ins Spiel: Der nicht so intelligente Mensch studiert dann nicht Jura oder BWL,
sondern wird Bäcker, beispielsweise, oder Strassenarbeiter . Beides im Grunde wichtigere Berufe als Jurist
oder Aktienanalyst. (Stellen Sie sich vor, morgen fielen alle Juristen und alle Aktienanalysten tot um –
und alle Strassenarbeiter und Landwirte. Und dann denken Sie mal kurz drüber nach, wen Sie persönlich
vermissen würden.) Und dennoch verdienen Aktienanalysten und Juristen derart viel mehr als die Bäcker
und Landwirte. Hinzu kommt noch, dass der Vielverdiener Jurist eine ganze Menge Geld sparen kann und sich
dieses Vermögen dann durch den Zins schnell vermehrt, während der Strassenarbeiter grad so leben kann.
DAS ist jedenfalls einfach ungerecht.
Fisherman’s Friend braucht Kraut wenn er von der Kneipe nach Hause kommt, daß Wilma seine Fahne nicht
riecht (dank hervorragender Beziehungen zu doitschen Behörrrdenverträtttarn braucht Kraut keine Führerscheinkontrolle
zu fürchten, wenn er sich mit 3 Promille in den Opel Astra quetscht, aber Wilmas Nudelholz …) Guten
Abend, Schatzilein Aber Wilmalein, nein! Auuu Auf mein Arierhaupt Ich geh ins Bett Gute Nacht, Wilmaschatz!
#254 Obermaier † 20:32:07 | Donnerstag, 31. März 2011
Danke sehr, Kraut. / R.Scholz Fortsetzung II Also nochmal zu Punkt 5, der mir recht wichtig erscheint.
Oh oh, das wird jetzt aber eine richtige Systemkritik, weit über das Finanzsystem hinausgehend. In der
Tat, das Parteiensytem hat seine Schwierigkeiten. Wie Sie ganz richtig sagen geht es den Parteien hauptsächlich
um ihre Wiederwahl und Spenden (die wiederum die Wiederwahl wahrscheinlicher machen) und nicht um das
Allgemeinwohl – damit will ich nicht alle Politiker beschuldigen, wohlgemerkt. Es gibt da sicher auch
Idealisten. Aber das Prinzip ist so. Beispielsweise verspricht die FDP Steuersenkungen. Immer. Dass Steuersenkungen
(so denn das Versprechen auch mal eingelöst würde) den Wohlhabenden weit mehr Plus bescheren würden
und dem „kleinen Mann“ nichts nützt, ist der FDP völlig egal. Denn es geht ums gewählt werden, nicht
um das Wohl aller. Und so machen das alle Parteien. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass wir eigentlich
keine Volksherrschaft haben. Das Volk ist nur in den Wochen vor der Wahl von Bedeutung. Zwischendrin entscheiden
die Regierungen völlig unabhängig vom Volk, ja, sogar gegen das Volk manchmal, etwa bei den EU-Verträgen.
Diese Problematik ist m.E.n. noch weit schwerer zu lösen als die des Finanzsystems . Also zurück zu
diesem und zur Gerechtigkeit: Platz fast zuende, ich bitte nochmal um eine Treppe! :(3
Aber ja, damits jeder sieht: Mittwoch, 30. März 2011 20:57 Kraut: Zusammenfassung zur Person Leser Abu –
Danke, daß Sie so schön mitgewirkt haben. Ihnen wurden nun, ohne große Mühe, gezielt die Hosen runtergezogen.
gern gscheng.
Jeder kann sich selbst überzeugen, was vom größten Gröler aller Zeiten gestern 20:57 zu lesen war:
BLUBB – nix – dicke Hose. Und die Kristallratte hatte sich auch schon verkrochen: Schnarch !!! (Von der
kommen eh nur Sprüche, manchmal ganz lustige …)
Das hätten Sie wohl gerne, Krahbu. Die Diskussion werde ich weiterführen, keine Sorge. Allerdings mit
aufmerksameren Lesern bei denen eine gesunde Substanz vorhanden ist. Warum sollte man sich an einem verlogenen
Windbeutel wie Ihnen, der papageienhaft Unsinn herauskräht, verschwenden? Passen sie auf und quatschen
Sie möglichst nicht dazwischen. Vielleicht geht Ihnen das eine oder andere Licht noch auf. Als verlogenes
Subjekt sind Sie ohnehin schon des öfteren entlarvt worden.
Kraut hat am Mittwoch, 30. März 2011 20:57 seine Bankrotterklärung abgegeben Der einzige, der noch Erhellendes
beigetragen hat, war R. Scholz am Mittwoch, 30. März 2011 22:34. Danke, daß Sie erklärt haben, was
Stammtischpöbelsauerkraut gemeint hat und es eingeordnet haben. Damit sind die Argumente ausgetauscht,
den Wirtshausgrölkraut hat keine mehr.
#240 Obermaier † 18:42:28 | Donnerstag, 31. März 2011
R. Scholz, Fortsetzung I Noch etwas zur Teilhabe: Vor sagen wir 30 Jahren war die Teilhabe innnerhalb
der reicheren Ländern eine ganz andere. Die Unterschiede waren nicht so gravierend wie sie es heute sind.
Und der Grund für dieses erhebliche Auseinanderdriften ist – ich bedaure, schon wieder darauf herumhacken
zu müssen – der Zins und Zinseszins. Je länger das System nämlich läuft, desto heftiger schlagen die
Zinseszinsen zu. Und Entwicklung beschleunigt sich dauernd. Was ja auch logisch ist. Wenn Sie ein Vermögen
mit 5% verzinseszinsen, dann verdoppelt es sich alle 12 Jahre etwa. Letztlich sind all Ihre Sparmassnahmen
für die Katz, denn sie haben zwar das Potential, die Lebensdauer des Systems zu erhöhen, damit sorgen
Sie aber bloss dafür, dass das Geld, was der Staat an den unteren Schichten einspart in die Kassen der
oberen Wandert, denn mathematisch ist es so, dass letztendlich, würde das System immer weiter laufen,
alles Geld sich bei einem einzigen Vermögen sammelt. Nämlich dem größten. Und Ihre Vorschläge, die
Kontrollinstanzen des Staates auszubauen, nunja, … ist zumindest sehr schwer, denn man müsste dazu
einen Beamtenapparat aufbauen, der seinesgleichen sucht. Die einzige Möglichkeit scheint mir hier ein
einfaches Edikt: Die Staaten müssten sich gemeinsam darauf einigen, was an der Börse gehandelt werden
darf. „Dies und das und jenes – und sonst nichts.“ quasi. Ihr Punkt (5) hingegen ist recht interessant,
ist es doch eine Kritik am Parteiensystem. Fortsetzung folgt.
#239 Mufelius † 12:22:28 | Donnerstag, 31. März 2011
„ Warum glaubst du, daß hier keiner widerspricht außer dir?“ Weil Kreuznet im Allgemeinen nicht bekannt
ist für echte Diskussionen – die treiben sich alle im Strang über die verrückte US-Familie rum.
Das ist ähnlich wie mit Papst und Kardinal. Beide dürfen schöne Kleider tragen, nur die Kardinäle
wollen auch noch gern Papst sein, aber der Papst nicht mehr gern Kardinal… Warum eigentlich…?
So wie ich es beschrieben habe trifft es auf die meisten Arbeitnehmer zu. Die Beamten dürfen da selbstverständlich
nicht mitgerechnet werden. Warum glaubst du, daß hier keiner widerspricht außer dir?
#234 Mufelius † 11:25:58 | Donnerstag, 31. März 2011
Danke für die Treppe und @ R. Scholz Teil II Durch ein bedingungsloses Grundeinkommen (sagen wir mal
so 1000€ im Moment – davon könnte man einigermaßen vernüntig leben) für alle, vom Kleinkind bis
zum Greis, würde sich selbiges zu einem großen Teil von ganz alleine finanzieren, denn: Erstens bräuchte
man keine ausufernde Bürokratie für alle möglichen Leistungen und auch diese ganzen Leistungen selbst
würden wegfallen, vom Kindergeld über HarzIV, Zuschüsse für alles mögliche, Übernahme von Medikamentenzuzahlungen,
Kindergartenplätze, Wohngeld, sozialer Wohnungsbau, Rentnerkarten, … Zweitens wären alle Eltern in
der Lage, ihren Kindern ein vernünftiges Leben, eine gute Ernährung und Ausbildung zu gewährleisten,
was sich später bezahlt machen würde. Drittens würde dieses Geld, über welches die Menschen frei bestimmen
könnten, zu einem Großteil wiederum in die Wirtschaft fließen und dort Arbeitsplätze erhalten und
über die Mehrwert- und andere Steuern ja auch wieder zum Teil zurückfließen an Papa Staat. Und was
die Hängematte angeht, also bitte! Würden Sie nicht arbeiten, wenn Sie 1000€ so hätten? Ich würde
es trotzdem tun. Weil ich gerne mehr hätte. Und so ginge es den meisten. Und die, die nicht arbeiten
gingen dann, was solls? Ist doch im Moment auch nicht anders.
#233 Obermaier † 10:55:19 | Donnerstag, 31. März 2011
R. Scholz: Teilname… Also dass „allen“ eine Teilnahme gewährleistet würde halte ich für sehr ungenau.
Allen in Deutschland und den hochentwickelten Ländern ja, vielleicht. Und selbst da ist es leider nicht
der Fall. Wir haben 6 Millionen Arbeitslose, wahrscheinlich eher mehr, wenn man jene mitrechnet, die 1-Euro-Jobs
machen oder aus sonstigen Gründen aus der Statistik rausgerechnet werden, aber keinen echten Job haben.
Dann gibt es noch eine Menge Leute, die trotz Job Transferleistungen bekommen, weil sie so gottserbärmlich
wenig verdienen. Und mit 345€ HarzIV kann von einer Teilnahme überhaupt keine Rede sein – das reicht
in Wirklichkeit gerade so aus, nicht zu verhungern und sich Kleidung leisten zu können. Kinder, die in
solchen Verhältnissen groß werden, haben derart schlechte Chancen im Berufsleben später, dass es ein
Jammer ist. Und wenn wir die Weltsituation anschauen kann von einer Teilnahme aller überhaupt keine Rede
mehr sein. Es verhungern jedes Jahr Millionen Menschen! Die Weltsituation spiegelt sehr schön die Verhältnisse
bei uns: Eine Aufteilung in arm und reich, während die Armen die Reichen reicher machen. DAS ist das
wahre Gesicht des Kapitalismus dieser Prägung. Dass afrikanische Staaten kein Bein auf den Boden bekommen
liegt dann wieder – ich kanns mir nicht verkneifen – an den Schulden und da v.a. am Zins! So ziehen die
reichen Länder den armen permanent das Geld aus der Tasche, ganz wie es bei uns geschieht. Platz zuende
leider.
#232 Mufelius † 09:08:05 | Donnerstag, 31. März 2011
Äh Kraut, wer im Glashaus sitzt… / R. Scholz Kraut: Ist doch fein, wenn Du ein Siebzigst zahlst…
„Zehnt“ (1/10)bedeutet: Jeder zehnte Teil. Ein Siebzigst (1/70) würde bedeuten: Jeder siebzigste Teil,
also so 1,3% oder so. Je größer der Nenner desto kleiner der die Zahl… das nur mal zur „Dummheit“
Und was das Rechnungsbeispiel angeht, lieber Kraut: ICH habe 1650€ Brutto (Sozialberuf!) und habe raus,
und da sind schon alle Abgaben, also Sozialversicherung, Krankenkassenbeitrag und Steuern drin, 1190€
(auf die Patsche). Und ich hab keine Angst zu verhungern. Und meine Güte, Kraut, jetzt mal echt: Der
Kaiser hatte in D kaum eigene Steuern, deshalb war der ja auch immer pleite. Der Kaiser hat nur Steuern
von den Untertanen seiner Hausmacht bekommen, also von dem Gebiet, in welchem er vor seiner Königswahl
Fürst war. War also beispielsweise Wenzel der Faule Kaiser, dann hatte er lediglich die Steuern seiner
Hausmacht Böhmen. Der Adel war von der Steuer befreit. Und es waren weit mehr als 10%. Das was wir unter
dem Zehnt verstehen ist lediglich die Abgabe an die KIRCHE. Die Steuern, die der Adel erhob, kamen aus
Zöllen, Steuern auf verschiedene Güter (wir würden jetzt heute von Mehrwertsteuern reden), manchmal,
in mehreren Jahren Abstand direkte Steuern (also beispielsweise 5% auf den gesamten Besitz, nicht etwa
auf das Einkommen), durch Monopole auf bestimmte Handelsarten, Verleih irgendwelcher Rechte…usw. usf.
R. Scholz: Leider kein Platz mehr.
Der Zehnt dem Kaiser! Der Zehnt! Manchmal glaube ich, sich mit Mufelius abzugeben ist gleichbedeutend
mit einem Hund Stöckchen werfen zu spielen. Kann er nicht rechnen, oder was. Egal ob 1000 kg, 100kg oder
80 kg – es bleibt beim ZEHNT! RECHNEN! 1000 Taler/kg 100Taler/kg 100kgTaler/kg 10 Taler/kg 80Taler/kg
8 Taler/kg Was soll der Mist mit 20%?? WIR ZAHLEN HEUTE DEN S I E B Z I G S T, ABZÜGLICH ALLER STEUERN
USW. !!!!! Beispiel: Bruttoverdienst, sagen wir mal 2000€ Netto. Die Hälfte kriegste schon mal gar
nicht, weil der Staat 50% einbehält, von denen siehst du GAR NIX. Bleiben noch 1000 €, also der Nettoverdienst,
daß was du aufs Patschehändchen bekommst. Dann ziehen wir Benzin ab, Lebensmittel, Wartung für PKW,
sonstige Waren und Dienstleistungen was alles mit 19% besteuert ist, teilweise mehr. Hinzu kommen Kosten
für Apotheke, Krankenkasse usw. (Eigentlich zahlt man ja schon fleißig Beiträge für die gesetzl. Krankenversicherung;
genügt aber schon lange nicht mehr! Man muß noch Geld mitbringen zum Arzt und zur Apotheke!) Und jetzt
sag du mir was an Steuern weggeht und was nicht. Oder: Am besten gar nichts sagen!
#230 R.Scholz † 01:08:44 | Donnerstag, 31. März 2011
@Mufelius: Aus dir werde ich nicht klug. Ziemlich wirr, was du hier postest. Du sagst: „Und was die Gerechtigkeit
angeht: Gerecht wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle, mit dem sich GUT leben lässt.“ Und
wer finanziert das? Du? Finanzierst du dann auch jene gerne, die es sich in der sozialen Hängematte bequem
gemacht haben oder in diese eingewandert sind? Finanzierst du auch gerne Beratung und Betreuung in allen
möglichen und unmöglichen Lebenslagen? Statt mündige, selbstverantwortliche Bürger zu erziehen, produzieren
wir ein Heer von vom Staat sachverwalteten Almosenempfängern. Das ist die Klientel, von denen unsere
Volksvertreter ihre Wiederwahl erhoffen.
#229 Mufelius † 00:37:24 | Donnerstag, 31. März 2011
Ich befürchte, R. Scholz, dass Einsparungen bei Kindergartenplätzen, Schulbüchern und dergleichen nicht
ausreichen werden, um ein 1,8 Billionen Euro starkes Schuldenhäuflein in den Griff zu kriegen… Und
was die Gerechtigkeit angeht: Gerecht wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle, mit dem sich
GUT leben lässt. Sonst, ausser beim Einkommen, wollen die meisten Leute immer Gerechtigkeit in der Form
„Jeder das Gleiche“, nur beim Einkommen soll das nicht gelten? Wieso soll der arbeitslose Hauptschulabbrecher
von Nebenan von einem Arzt genauso gut behandelt werden wie ein Hochschulprofesor, aber leben soll er
wie ein Hund, ist ja schliesslich selbst schuld daran…
#228 R.Scholz † 00:29:05 | Donnerstag, 31. März 2011
@Obermaier: Es gibt keine einfache Lösung. 3.Die Finanzmarktaufsicht ist weder personell noch hinsichtlich
ihrer Kompetenz in der Lage, Banken, Versicherungen und Börsen effizient zu kontrollieren. 4.Es kommen
Finanzprodukte auf den Markt, die eigentlich nur jene durchschauen, die sie kreiert haben. Jeder Kühlschrank
kann vom potenziellen Käufer auf seine Qualitätsmerkmale hin geprüft werden. Bei Derivaten ist das
nicht mehr der Fall. Würde jeder nur das kaufen (veranlagen), was er auch einigermaßen beurteilen kann,
wäre das schon eine gewaltige Bremse für zwielichtige Finanzprodukte. Aber hier kommt wieder die individuelle
Gier ins Spiel. 5.Die staatlichen und halbstaatlichen Institutionen sorgen für ihren eigenen Bestand.
Die Legislative und Exekutive auf EU-, Bundes-, Länder- und Gemeindeebene ufert aus und lässt die dafür
notwendigen Kosten explodieren. An eine Einsparung ist da nicht zu denken, weil schon jeder Dorfkaiser
seine Klientel bedienen will. 6.Die Gerichte sind nicht in der Lage, große Wirtschaftsdelikte rasch und
effizient zu judizieren. Wie sollen 10.000ende Seiten Beweismaterial verarbeitet werden können und das
bezogen auf Themen, die den Richtern vollkommen fremd sind? Letztendlich gibt es kein System, das eine
„gerechte“ (was ist gerecht?) Verteilung des volkswirtschaftlichen Reichtums garantiert. Aber eines ist
sicher: Transferleistungen an Nicht-Bedürftige wie Kindergeld, freie Schul- und Kindergartenplätze,
kostenlose Schulbücher, Seniorenkarten usw. sind nicht effizient.
@R.Scholz Warum soll jemand, der 5000,00 oder mehr monatlich verdient, Staatstransfers erhalten? Jeder
der soviel verdient zahlt sich dumm und dämlich an die Staatskasse. Wie kommen Sie drauf, dass der was
vom Staat bekommt? Da und dort vielleicht nen kleinen Steuerrabatt, weil er irgendwo auch was gutes tut,
aber unterm Strich zahlt er sich nur dumm und dämlich.
#225 R.Scholz † 23:53:53 | Mittwoch, 30. März 2011
@Obermaier: Es gibt keine einfache Lösung. Wer das verspricht, lügt. Die Makroökonomie ist, wie jede
Wirtschaftswissenschaft, auf Modelle angewiesen. Das sind aber immer vereinfachte Abbilder der Wirklichkeit,
die gar nicht alle Einflussgrößen einbeziehen können. Es gibt weder einen vollkommenen Markt, noch
handelt der Mensch rational. Eines ist jedoch sicher: Die Zentralverwaltungswirtschaft (Planwirtschaft)
ist gescheitert. Wir müssen uns damit abfinden, dass die Marktwirtschaft zwar Auswüchse produziert,
aber immer noch die erfolgreichere Wirtschaftsform ist. Sie war immerhin in der Lage, allen Bevölkerungsschichten,
auch und besonders den unterprivilegierten, eine Teilnahme am Wohlstand in einem Ausmaß zu sichern, der
vor 100 Jahren noch unvorstellbar war. Was unser heutiges System der sehr sozialen Marktwirtschaft belastet,
ist meiner Meinung nach etwas, was dir nicht gefallen wird: 1.Das ausufernde Sozialsystem, das vor allem
durch die steuerzahlende Mittel- und Oberschicht finanziert wird, an die aber auch Staatstransfers ausgeschüttet
werden, die diese Klientel nicht braucht. Warum soll jemand, der 5000,00 oder mehr monatlich verdient,
Staatstransfers erhalten? 2.Wirtschaftliche Kompetenz ist kein Bildungsziel. In den Lehrplänen wird dieses
existenzielle Wissen ausgeklammert. Das fördert eine zum Teil äußerst dubiose Gruppe von Beratern (Finanzdienstleistern),
deren Eigeninteressen von den Ratsuchenden nicht durchschaut werden können. Fortsetzung folgt!
#224 Mufelius † 23:20:01 | Mittwoch, 30. März 2011
Atomgiftregen Och jooooo, Sie armer Mann! Meine Güte, Antonio, jetzt wirds albern. Wir redeten über
das Steuersystem und Kraut behauptete, es wären auch so tolle Zeiten gewesen damals, als man nur 10%
zahlte (dass das schon falsch ist und es mindestens 20% + Fron waren sei jetzt mal nebensächlich) und
nicht um irgendwelche Atomgeschichten. Nebenbei gesagt: Ich wählte grün in BW, weil ich genau dieses
Zeichen setzen wollte an unsre tolle CDU-Atom-Kanzlerin.
@Muffelius Einmal in der Erntezeit heftiger Regen und zack, war das Überleben unsicher. In Zeiten von
Atomgiftregen ist das ja auch nicht mal so unmöglich, oder?
#222 Mufelius † 23:14:53 | Mittwoch, 30. März 2011
Aso, ja, Antonio, der Rest… Klar, wenn man alles zusammenrechnet, was man ja eigentlich auch muss, hamse
recht… sry. Trotzdem ist das was bei uns heute „gerade so zum leben“ reicht immer noch so viel, dass
man sich keine Sorgen machen muss zu verhungern – was damals in der Tat eine realistische Sorge war. Einmal
in der Erntezeit heftiger Regen und zack, war das Überleben unsicher.
@Muffelius Ist ausserdem recht interessant, dass Sie 50% Steuern zahlen, wo der Spitzensteuersatz doch
bei 42% liegt… Ich sagte alles in Allem; ich muss vom Rest ja auch noch jede Menge Steuern zahlen, Mehrwertsteuer
und Mineralölsteuer und noch ne ganze Menge mehr. Und der Rest reicht eben grade so zum leben.
#220 Mufelius † 23:09:29 | Mittwoch, 30. März 2011
Ja, sicher, Antonio, sicher. Wenn Sie 50% Steuern zahlen, dann reicht der Rest garantiert nicht „gerade
so zum leben“. Ist ausserdem recht interessant, dass Sie 50% Steuern zahlen, wo der Spitzensteuersatz
doch bei 42% liegt… Gut, in anderen Ländern kenn ich mich net so aus, also sind Sie kein Deutscher?
#218 Mufelius † 22:56:22 | Mittwoch, 30. März 2011
Äh, Kraut, in welcher Fantasiewelt leben bzw denken Sie denn? In besseren Zeiten gab es den Zehnt; der
Zehnte dem Kaiser. Verdiente einer meinetwegen 1000 Taler monatlich, so gehörten 100 dem Kaiser, also
dem Staat. Verdiente ein anderer 10 Taler, so gehörte 1 Taler dem Kaiser. In besseren Zeiten, na klar…
Ich muss ja ein bisschen lachen. Wenn Sie 100kg (nur so als Beispiel zum rechnen) Weizen jedes Jahr ernten
und müssen dem Grundherrn (was nicht der Kaiser war, nebenbei, sondern irgendein Adliger) 10% geben und
der Kirche auch nochmal 10% (Kirchenzehnt!) dann haben Sie noch 80kg. So. Der Naivling denkt jetzt: Wow!
20% Steuern, das ist ja klasse! und be-denkt dabei aber nicht, dass der Bauer, um über die ÜBERLEBEN
zu können, so 60 kg Weizen für sich brauchte, die übrigen 20 wurden zum Kauf von Dingen benutzt, die
er nicht selbst herstellen konnte. So weit, so gut. Und jetzt das Fatale: War mal eine Ernte nicht gut,
was sehr häufig vorkam, dann hatte der Bauer von Anfang an nur 70kg. Davon 20% weg sind dann nur noch
56kg da. Davon kann der grad mal so überleben, wenn er den Gürtel enger schnallt. HEUTE hingegen zahlt
man einen unterschiedlichen Steuersatz, die Geringverdiener zahlen wenig, die mehr haben mehr. Niemand
muss sich sorgen machen, wegen der Steuer demnächst zu verhungern. Aber klar, damals, das waren noch
supi Zeiten, also man 20% Steuern zahlte!
#217 R.Scholz † 22:34:33 | Mittwoch, 30. März 2011
@Abu: Es geht um die Mitversicherung von in der Türkei lebenden Eltern! Das deutsch-türkische Abkommen
zur Sozialen Sicherheit von 1964 gewährt in der Türkei lebenden Eltern von in Deutschland lebenden Türken
die kostenlose Krankenversicherung. Das gilt übrigens auch für Bosnier, Serben und Montenegriner. Die
Familienmitglieder des in Deutschland versicherten Türken, Bosniers, Serben oder Montenegriners erhalten
zunächst die Leistung im Krankheitsfall von ihrem Wohnsitzstaat. Anschließend werden die Kosten von
der deutschen KV monatlich abgerechnet und erstattet. Das ist eine eklatante Ungleichbehandlung. Oder
sind etwa deine Eltern bei dir mitversichert? Für Deutsche gilt: Es dürfen nur Ehegatten und Kinder
in die gesetzliche Versicherung beitragsfrei aufgenommen werden, Eltern nicht. Was aber bei der politischen
Ausschlachtung dieses Themas zu bedenken ist, ist die tatsächlich anfallende eher geringe Zahlung. Für
2009 waren es rund 10. Mio, die an die türk. KV überwiesen wurden. Bei über 150 Milliarden pro Jahr
ist das ein Bagatellbetrag. Es haben nur 10.000 Deutsche die einschlägige Petition zur Änderung dieses
deutsch-türkischen Abkommens unterschrieben. Die dümmliche mediale Hetze von Rechtsaußen ist wohl nicht
sehr erfolgreich gewesen. www.spiegel.de/…,1518,742967,00.html Was für dich gilt, gilt leider auch
für Kraut. Eure geistige Nahrung sucht ihr euch immer dort, wo genau das bestätigt wird, wonach ihr
sucht.
In gebotener Kürze, Kraut 1. Wofür man mich hält, wissen Sie nicht. Wofür mich Ihresgleichen hält,
ist mir gleichgültig. 2. Die Wahrheit ist vor 20 Jahren wahr und heute auch, ein Verfallsdatum kennen
nur Ewiggestrige wie Sie. 3. V.a. sehen Sie das, was Sie sehen möchten. Und diese Sicht ist unchristlich.
4. Ihre sog. „Tatsachen“ entziehen sich jeder Prüfung, indem Sie behaupten, ein Behördenvertreter spiele
Sie Ihnen zu (Immunsie-rungsstrategie). Dessen moralische und beamtenrechtliche Bedenk-lichkeit, einem
Rechtsradikalen Interna zuzuspielen, sagt ja schon genug über die Qualifikation Ihres Informanten. 5.
Sie wissen nicht, wo D und seine DM wären ohne EU. 6. Wenn der Unterhaltspflichtige in D lebt, werden
die von ihm Unterhaltenen eben auch im Ausland versorgt. Wenn er das nicht selbst tragen kann, trägt
es die Solidargemeinschaft. Und? 7. D mußte Gastarbeiter ins Land holen, es hat aber selbst entschieden,
nur Ungelernte weil Billige zu nehmen. D hat ihnen nicht nahegelegt, wieder zu gehen, sie sind auch ihrer
Heimat entfremdet, haben hier aufgewachsene Kinder. Sie haben (für uns günstigen) Lohn erhalten (für
den wir’s nicht machen) und in die Solidarkassen einbezahlt. 8. Ob eine Untersuchungen „geschönt“ ist
oder nicht, können Sie nicht beurteilen. Was nicht Ihrer Diffamierungsstrategie entspricht, nehmen Sie
nicht zur Kenntnis, das ist klar. 9. Ein anständiger Zugezogener ist mir ebenso lieb wie ein Landesmann
und noch lieber als ein hoffnungsloser Gutmensch/Ausländerfeind/Islamophober! :)3
Fortsetzung …an logischem Verstand, Willen oder Information? Unter anderem gibt die deutsche Kuh 2/3
der Eu-Steuern, ohne good old Germany wäre die ganze Blase gar nicht lebensfähig. Gelder in Billionenhöhe
wurden schon augegeben für die Unterhaltung fremder Menschen in Deustchland, dies geht sogar soweit daß
die Deutschen für medizinische Kosten fremder Menschen (!) im Ausland aufkommen!! So könnte ich den
ganzen lieben Tag weiterschreiben wie unsere Gelder verschwendet werden. Ich glaube Sie wissen selbst
was ich denn meine, nur zugeben wollen Sie es nicht! 2. Deutschland war bestenfalls dazu gezwungen ungelernte
Gastarbeiter ins Land zu holen; zum einen weil die Substanz an deutschen Männern während des Krieges
verheizt wurde, NACH dem Krieg ebenso (siehe Rheinwiesenlager, Sowjetunion usw.) und der traurige Rest
alle Hände voll zu tun hatte. Zerlegen Sie mal das Wort Gast-Arbeiter. Ein Gast bleibt was er ist und
man legt doch nahe daß ein -Gast- auch wieder die Location verläßt, nicht. Und nun sagen Sie nicht,
Ihre Gastarbeiter wären nicht entlohnt worden. 3. Kommen Sie mir doch nicht mit solchen geschönten „Untersuchungen“,
das ist ja lächerlich. Da kann ich mir ja gleich den ARD/ZDF Käse reinziehen und der ist noch wahrheitsgetreuer.
Nächstenliebe, Volkesliebe und gesunde Denke sind mit Dummheit die aus political correctness resultiert,
nicht vereinbar. Ein anständiger Zugezogener ist mir ebenso lieb wie ein Landesmann und noch lieber als
ein hoffnungsloser Gutmensch!
#213 Obermaier † 12:32:10 | Mittwoch, 30. März 2011
R. Scholz: Danke für die Blumen. Ich konnte gestern leider nicht mehr antworten, da es hier eine Beitragsgrenze
gibt, man also „nur“ 30 Posts am Tag schreiben kann – was bei einer lebhaften Diskussion schonmal passiert.
Das Kompliment kann ich indes nur zurückgeben. :(3 Also: Dass die JAK-Bank und ihre Ableger in Deutschland
ein Nischenprojekt sind, ist klar. Wenn die restliche Gesellschaft ihr Finanzleben über Zinsen gestaltet,
dann ist ja klar, dass eine Organisation, die darauf verzichtet, ein Aussenseiter bleibt – aber das Konzept
wäre für die allermeisten Privatpersonen durchaus interessant. Meine Eltern beispielsweise hätten darüber
ihr Haus bauen können, und hätten davon – neben der caritativen Seite während des Ansparprozesses –
davon wahrscheinlich sogar einen finanziellen Vorteil gehabt, wenn man sich anschaut, was sie über die
30 Jahre Laufzeit der Bank an Zinsen zahlen mussten für den Kredit – das hätte man mal durchrechnen
gemusst. Nun, ich hätte jetzt gerne mal einen Vorschlag von Ihnen, wie das System denn aufgebaut werden
müsste, damit es langfristitg – also ohne eingebautes Verfallsdatum – funktionieren kann. Denn an sich
bin ich nicht wirklich festgelegt auf „kein Zins“, doch scheints mir so, als wäre das die einzige Lösung
des Problems, dass im Laufe der Zeit immer mehr Geld (und damit Macht) zu den „Reichen“ wandert, während
der Rest vergleichsweise verarmt, also die immer wieder gern genannte Schere, die immer weiter aufgeht.
Die ständige Opposition: Abu. Ihnen ist hoffentlich bewußt, daß man Sie aufgrund Ihrer Äußerungen
wie zuletzt für zunehmend unglaubwürdig und falsch hält. Märchen wie Sie sie heute um 06:04 früh
auftischten (vermutlich noch ganz verschlafen…,) konnte man den Leuten noch vor ca. 20 Jahren unterjubeln;
doch die Zeiten sind vorbei, aufgrund immer besserer Information durch das Netz und der steigenden Besorgnis
durch ausufernde Gegebenheiten. Fangen wir an: Wenn ich mir anschaue, was Sie alles über die Ausländer
schreiben, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß es hier nicht die Nächstenliebe ist, die
Ihre „Studien“ beflügelt. Was Sie sich nicht alles anschauen. Sie sehen das was Sie sehen möchten. Und
wenn ich über Ausländer negativ schreibe dann schreibe ich von denen die es so verdient haben. Die Anständigen
und Untadeligen (ja, die gibt es sehr wohl…,) sind davon ausgenommen. Natürlich, Sie tun so, als beruhten
Ihre Behauptungen auf schlichten Tatsachen. Aber bei jeder Untersuchung gibt es eine Absicht, ein erkenntnisleitendes
Interesse, und das sieht schon bei Ihren Gewährsleuten (Sarrazin, Ulfkotte) schlecht aus. Gutester, das
SIND Tatsachen. Im Übrigen werden Sie nirgendwo einen Beitrag von mir finden in denen ich jemals Sarrazin
oder Ulfkotte auch nur erwähnte. Ehrlich gesagt habe ich von diesen Herrschaften noch nie ein Schriftstück
gelesen, da ich über andere Quellen meine Informationen beziehe. Teilweise „frisch vom Bäcker“, über
Behörde. 1. Sind Sie so naiv oder mangelt es Ihnen →…
es gibt keine reichen industrieländer !!! da sie in wirklich alle bis zum hals verschuldet sind !!! deshalb
geht nach hause wo ihr hingehört !!! und zapft dort den staat an. :)3
Zur Nächstenliebe gehört auch der liebende Blick, Kraut! Wenn ich mir anschaue, was Sie alles über
die Ausländer schreiben, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß es hier nicht die Nächstenliebe
ist, die Ihre „Studien“ beflügelt. Natürlich, Sie tun so, als beruhten Ihre Behauptungen auf schlichten
Tatsachen. Aber bei jeder Untersuchung gibt es eine Absicht, ein erkenntnisleitendes Interesse, und das
sieht schon bei Ihren Gewährsleuten (Sarrazin, Ulfkotte) schlecht aus. Wie es bei Ihnen aussieht, kann
man sich denken anhand Ihrer Lektüre, aber auch anhand Ihrer Formulierungen: Unterhalten wird davon die
ganze Welt + Fremde, die NIE etwas zum Wohle unseres Landes beigetragen haben. 1. kann von einem Unterhalt
der ganzen Welt durch Deutschland (D) wohl kaum die Rede sein. 1970 und wiederum 2002 haben sich die reichen
Industrieländer verpflichtet, mindestens 0,7% (!) des BIPs für die Entwicklungshilfe auszugeben. 2004
lag D bei 0,28% (!), wovon wiederum nur 1/3 wirklich in den Entwicklungsländern landete. 2. hat D jahrzehntelang
gezielt ungelernte billige Gastarbeiter angeworben, für unser aller Wirtschaftswunder. Wir brauchen uns
nicht zu wundern, daß durch Ignoranz (Kraut: D ist KEIN Einwanderungsland) keine Integration über Generationen
geschieht. 3. gibt es z.B. zur Frage des Finanzierungsbeitrages der Ausländer auch ganz andere Untersuchungen
www.migazin.de/…e-bilanz-fuer-2004/. Aber der Wille, danach Ausschau zu halten, setzt Nächstenliebe
voraus, und da hapert es bei Ausländerfeinden und Islamophoben eben ganz gewaltig, z.B. bei Ihnen, Kraut.
Der Satz steht da aber nunmal. Und gilt für jeden Menschen. Wenn dies auch ein jeder beherzigen würde,
gäbe es noch irgendwo Leid? Wohl kaum. Man gibt auch sonst seinen Teil in einer Gemeinschaft, wie z.B.
in einer Staatlichen in Form von Steuern. Steuern sind absolut in Ordnung und auch notwendig, damit der
Staat funktioniert – zum Wohle der Allgemeinheit, die in diesem Staat leben. In besseren Zeiten gab es
den Zehnt; der Zehnte dem Kaiser. Verdiente einer meinetwegen 1000 Taler monatlich, so gehörten 100 dem
Kaiser, also dem Staat. Verdiente ein anderer 10 Taler, so gehörte 1 Taler dem Kaiser. In Friedenszeiten.
In Kriegszeiten wurde für die Rüstung die Steuer etwas angehoben. Mittlerweilen pressen unsere Regierenden
etwa den Sechzigst und mehr aus der arbeitenden Schicht heraus. Unterhalten wird davon die ganze Welt +
Fremde, die NIE etwas zum Wohle unseres Landes beigetragen haben.
#208 Mufelius † 23:03:46 | Dienstag, 29. März 2011
Kraut, mal ne Frage, ohne Sie jetzt HIERFÜR angreifen zu wollen: Wir haben ja genug andere Streitpunkte…
Aber ich muss da doch mal was fragen, was ich nie verstanden habe: Sie sagen: Mir geht es genauso. Das
freut mich und ich glaube, das geht den allermeisten Menschen so. Drum: Liebe deinen Nächsten wie dich
selbst. Und jetzt die Frage: Wieso darum? Wieso wegen dieses Satzes? Mal angenommen, dieser Satz stünde
nicht in der Bibel, würden Sie dann nicht einen Teil Ihres Einkommens abgeben, wenn es dafür gerechter
zuginge? Täten Sie das nur wegen des Befehls der Bibel, das zu tun?
Ein frommer Wunsch der für dich spricht. aber selbst ich würde mit Freuden einen Teil meines Einkommens
abgeben, wenn die Welt dadurch gerechter würde. Mir geht es genauso. Drum: Liebe deinen Nächsten wie
dich selbst.
#206 Mufelius † 22:53:33 | Dienstag, 29. März 2011
Das weiss ich nichtmal, Kraut. Ich glaub, auch viele von denen die sich bereichern wären über eine gerechtere
Gesellschaft froh, in der es allen gut geht und auch dem Staat, der dann natürlich auch viel mehr Lebensqualität
schaffen könnte für alle. Ich mein, auch einem reichen Menschen dürften die Schlaglöcher in den Strassen,
die verfallenden Gebäude, die allgemeine Ungerechtigkeit, die miese Stimmung, das ständige Gegeneinander
uns so auf den Keks gehen. Also ich bin jetzt wirklich nichtr eich, aber selbst ich würde mit Freuden
einen Teil meines Einkommens abgeben, wenn die Welt dadurch gerechter würde.
Mit Konsequenzen, Mufelius, ist gemeint, daß, wenn die Regierung heute die Hosen runterzieht, die Bürger
erst mal ganz schön dumm aus der Wäsche gucken würde in welchen Schwierigkeiten wir eigentlich tatsächlich
stecken…! Freilich wären sogar über 90 % der Leute froh, wenn es gerecht zugehn würde. Die, die dann
nichts mehr zu lachen haben sind diejenigen – die sich ständig auf Kosten der anderen bereichert haben
und – die ihr Geld von heute auf morgen ehrlich verdienen müßten.
#204 Mufelius † 22:37:03 | Dienstag, 29. März 2011
Unangenehme Konsequenzen? Quatsch. Für wahrsheinlich mehr als 90% WÄREN die Konsequenzen positiv, also
rein finanziell. Und Ideell wohl noch für viel mehr.
Geldsystem hin oder her Letztendlich bedarf es einer gesamtumspannenden Reform des Geldwesens. Diese bringt
aber eines mit sich: Konsequenzen; unangenehme! Und hier wäre dann jeder einzelne Bürger gefragt und
betroffen – das Gros der Menschen hier läuft halt einmal lieber Blendern und Betrügern hinterher die
den Dummen weismachen man könne Geld verdienen ohne etwas dafür zu tun.
#202 Mufelius † 22:30:54 | Dienstag, 29. März 2011
@ R. Scholz Die Begrenzung der Gier scheint aber nicht zu funktionieren, was? Bei uns nicht und in keinem
Land der Erde. Und genau diese Gier hat uns schon einmal in den Abgrund geführt, nämlich 1929. Und damals
gabs gar keine Derivate und Swobs und wie der ganze Betrug noch so heisst… und wir (d.h. wir Menschen)
bekommen keine weltweite Kontrolle hin, genau wegen der Gier. Das Land, was das Kontrollgesetz nicht einführt
bekommt was? Na, GELD. Ungeheuer viel Geld. Und zack, schlägt die Gier wieder durch, diesmal beim Gesetzgeber.
ICH bin der Überzeugung, das System fährt, genauso wie 1929 wieder frontal im vollen Tempo an die Wand,
was unglaubliches Leid zur Folge hat – und danach wird genau derselbe Scheiss wieder aufgebaut, es geht
50 Jahre lang gut, und dann knallts wieder, und so wirds weitergehen bis zum Sanktnimmerleinstag.
scholz !!!! also ich denke du sprichst permanent schwachsinn !!!! als beweis ziehe ich die hochfinanz
heran die zusammen brechen wird !!!! deine freunde !!?? :)3
#199 R.Scholz † 22:22:02 | Dienstag, 29. März 2011
@Obermaier: Meine Meinung: Die JAK-Bank ist eine interessante Nische für eine kleine Zielgruppe. Nicht
mehr. Wir haben überbordende staatliche Kontrollen, wo wir sie nicht brauchen. Dort, wo sie notwendig
wären, fehlen sie. Das betrifft ganz besonders den Banken- und Börsensektor. Wo man der Gier ein so
breites Betätigungsfeld liefert, das kaum noch einer durchschaut, ist Handlungsbedarf angesagt. PS: Dieses
heruntergekommene Forum brauchte dringend mehr Diskutanten deines Niveaus. Ich fürchte nur, dass du das
Interesse schnell wieder verlieren wirst. Und danke für deinen Link zu Mark Knopfler. Das bringt so manche
verschütteten eigenen guten Seiten zum Klingen. Und zuletzt: Danke, Kraut! Dass gerade du mir eine Treppe
baust, hätte ich nicht erwartet.
Abu am Dienstag, 29. März 2011 14:30 Was wir tun und betreiben, darüber können Sie bestenfalls spekulieren.
Was Sie jedoch tun ist offensichtlich: Füße hoch und altklug daherquatschen. Zu mehr genügt es nicht.
#197 R.Scholz † 22:00:46 | Dienstag, 29. März 2011
@Obermaier: Sehr interessant, diese JAK-Bank. Ich habe mich gerade etwas informiert. Sehr gut finde ich
die 4-teilige Kurzinformation von Giorgios Imonetti auf YouTube. www.youtube.com/watch?v=aW2pj109Cr8&…
Nur bezweifle ich, dass dieses genossenschaftliche System einer wechselseitigen Solidargemeinschaft, die
ohne freiwillige und unbezahlte Mitarbeiter nicht wachsen kann, auf die Kreditfinanzierung von Unternehmen
überhaupt anwendbar ist. Die JAK-Bank beschränkt sich in ihrer Kreditvergabe auf private Haushalte mit
hypothekarischer Sicherstellung der Darlehen. Da ist das Risiko des Ausfalles vergleichsweise gering,
weil die Belehnungsgrenze zwischen 50% und 60% des Liegenschaftswertes liegt. In der Fremdfinanzierung
von Unternehmen, wo das Ausfallsrisiko weit höher liegt und die Besicherung nicht durch wertstabile Liegenschaften
erfolgt, kann dieses System nicht funktionieren. Wenn ein Teil der Mitglieder den zinsenlosen Kredit nicht
bedienen kann, beschneidet das einerseits die Spareinlagen der Solidargemeinschaft und beschränkt andererseits
das potenzielle Kreditvolumen. Aber als Alternative für einen Häuslbauer oder -sanierer ist es durchaus
interessant. Für jemanden, der keinen absehbaren Kreditbedarf hat, ist aber die zinsenlose Veranlagung
seines nichtkonsumierten Einkommens reine Caritas. Der globale Finanzbedarf ist damit nicht zu bedienen
und kurzfristig überziehbare Giro-/Kontokorrentkonten mit bargeldloser Zahlungsfunktion sind in diesem
System nicht vorgesehen. Fortsetzung folgt!
#195 Sophia.Orthoi 19:59:11 | Dienstag, 29. März 2011
Noch ein Lied! Link1 www.youtube.com/watch?v=Jg7p4_0xHwg Link2 www.youtube.com/watch?v=_nUhXRh144I Um
deines Willen, oh Stadt des Gebetes, bete ich. Um deines Willen, oh Glanz der Häuser, oh Blume der Städte,
oh Jerusalem, oh Stadt des Gebetes, bete ich. Unsere Augen auf dich, sie reisen jeden Tag zu dir, sie
wandeln in den Säulenhallen der Gotteshäuser, sie umarmen die alten Kirchen, und sie reinigen die Moscheen
von der Trauer. Oh Nacht des Isra, oh Pfad den sie zum Himmel passierten. Unsere Augen auf dich, sie reisen
jeden Tag zu dir, und wahrlich, ich bete. Das Kind in der Grotte und seine Mutter Maria ihre Anlitze weinen,
weinen, um der Vertriebenen Willen, um der Kinder ohne Behausung, um der Verteidiger Willen, die in den
Vorhöfen als Märtyrer gefallen sind. Und der Frieden ist als Märtyrer in der Heimat des Friedens gefallen,
und die Gerechtigkeit fiel in den Vorhöfen, zur Zeit da die Stadt Jerusalem gefallen ist. Die Liebe weicht
zurück, und in den Herzen der Welt setzt sich der Krieg fest. Das Kind in der Grotte und seine Mutter
Maria, ihre Anlitze weinen und wahrhaftig, ich bete. Der glühende Zorn kommt, und ich bin voller Gewißheit,
der glühende Zorn kommt. Ich werde die Trauer überwinden, von jedem Weg kommend, mit furchterregenden
Rossen kommend, und wie Gottes reichliches Anlitz, kommend, kommend, kommend. Und das Tor unserer Stadt
wird nicht verschlossen sein, so gehe ich beten, ich werde an die Tore klopfen, und ich werde die Tore
öffnen. Und du, oh Fluss Jordan, wirst waschen, mein Anlitz mit heiligem Wasser, und du wirst vertilgen,
…
#192 Mufelius † 19:36:28 | Dienstag, 29. März 2011
Die eine Hälfte meines Vermögens legte ich an in schnelle Autos, Frauen und Alkohol, die andere verprasste
ich einfach so. Zitat eines mir unbekannten, aber nicht auf meinem Mist gewachsen.
Eine jede Finanzkrise und sei sie auch die ärgste … … bringt nicht nur eine Menge Leute um ihr täglich
Brot, sie hat auch ihre Profiteure. Die erste Frage ist also die, ob irgendwer hier dann was zu feixen
hat. Und die zweite Frage ist die, ob die Megaschweine, die sic dann ins Fäustchen lachen, nicht noch
Schlimmeres anstellen.
#189 Obermaier † 18:56:19 | Dienstag, 29. März 2011
Das scheiss Finanzsystem wird mir so egal, wie ich auch alles um mich vergesse, wenn ich diesen Song hier –
Klick www.youtube.com/watch?v=9XVVZPefbR4&…– höre. O:O
Geld werden jetztige Finanzganoven ohnehin nicht mehr brauchen wenn der Laden kippt. Sie können Unterkunft
und Verpflegung und Kleidung direkt mit Körpereinsatz bezahlen. Hoffentlich aber erwischen wir alle und
keiner türmt.
#186 Sophia.Orthoi 15:55:27 | Dienstag, 29. März 2011
Exponentialwachstum möglich? Grundsätzlich ja. Man muss zwischen Sein (Güter, Kapitalanlagen, u.s.w.)
und Schein (Geldscheine, sogenannte Wertpapiere, usw) unterscheiden. Scheine sollen als Gegenstand Seine
haben. Es sollte kein Problem sein, wenn beide gleichzeitig wachsen oder schrumpfen. Aber wenn nur Scheine
und nicht Seine wachsen, dann kann das nur darauf zurückgeführt werden, dass es da eine Menge gegenstandslose
Scheine gibt. Diese sollen spätestens dann vernichtet werden, wenn sie eingelöst werden sollen, weil
das eine unmögliche Unmöglichkeit ist. Die Vernichtung erfolgt normalerweise automatisch, zum Beispiel
durch gleichmäßige Wertkorrektur der Geldscheine und Börsencrash, einschließlich alle möglichen Insolvenzen:
auf einmal erkennt man das wahre Sein hinter dem Schein.
#185 Obermaier † 14:52:51 | Dienstag, 29. März 2011
Abu, einen Abschiedssatz nehme ich mir heraus. :) „Was für ein Mann ist ein Mann, der nicht versucht,
die Welt zu verbessern?“ Aus dem Film „Königreich der Himmel“.
#183 Obermaier † 14:42:34 | Dienstag, 29. März 2011
Ach herrje, Abu! Optimismus ist gefragt, da „alternativlos“. Ich beispielsweise war bis vor kurzem einer
jener, die sich keinerlei Gedanken machten über das System – und jetzt… nunja, es gibt in Deutschland
doch eine Entsprechung der schwedischen JAK – Bank, wie ich zu meiner Freude feststellen konnte. Muss
mich noch genauer informieren, werde aber wohl Mitglied werden. Eine Solidargemeinschaft für zinsloses
sparen und eben auch zinslose Darlehen für die die es brauchen – und zwar aus den tatsächlich vorhandenen
Geldmitteln. Ja, ich weiss, das ist keine gesamtgesellschaftliche Lösung, aber ein Anfang.
Ach herrje, Obermaier! Nochmal: Das ist das falsche Publikum. Glauben Sie denn, Kraut oder kristall werden
jemals etwas anderes tun als auf einen Vortrag zu gehen, auf eine Anti-Islam-Demo und in die alte Messe?
Und Scholz hat seine Meinung, der stellt das System nicht in Frage. Diese Leute hier sind Schreibtisch-
und Stammtischtäter, und zwar in einer winzigen Nische. Ich diskutiere schon mal nicht darüber, weil
ich zuwenig davon verstehe, und die anderen gebrauchen ihr „Wissen“ als eine Art Trost: Die Welt ist nicht
katholisch, sondern schlecht, aber wir wissen alles besser, damit haben wir wenigstens in unserem Hirn
die Lufthoheit. Aber schon an der Wahlurne, wird sie denn überhaupt aufgesucht, jedes Mal dasselbe: Votum
für extreme Splittergruppe. Mit diesen Leuten ändert sich nichts! Eine öffentliche Diskussion (die
potentiell relevant ist)haben Sie in einer der im Bundestag vertretenen Parteien, aber nicht im Internet.
#181 Obermaier † 14:09:36 | Dienstag, 29. März 2011
Abu, nochmal: Ich bestreite auch gar nicht, daß anscheinend exponentielles Wachstum nicht ad ultimo möglich
ist. Aber damit ist die Frage „und jetzt?“ nicht beantwortet, denn: Ich hab nie behauptet, die einzig
wahre Lösung zu kennen. (punkt) Ich am 28. März 2011 22:52: „[…] Eine Umlaufsicherung kann genausogut
im Schwundgeldsystem liegen, also ein System, was diejenigen „bestraft“, die Geld horten. Das Geld würde
einfach jedes Jahr um einen gewissen Wert weniger wert. Dann hätte man die Bestrebung, das Geld nicht
zu horten, sondern es zu verleihen, um dieser Abwertung zu entgehen. Oder auch ein System wie bei der
schwedischen JAK-Bank. Oder ein System, was wir noch gar nicht erfunden haben. Den Status Quo als das
einzig mögliche anzusehen, ist ziemlich… dumm, sorry[…]“ Ich am Dienstag, 29. März 2011 01:42 […]Hier
endet auch meine „Expertise“. Ich weiss nicht, welches System man nehmen sollte, wie genau es ausschauen
müsste, wie man verschiedene Probleme löst und so weiter. DAS, Herr Scholz, müssten in der Tat Volkswirte
und andere Experten entwickeln und klären.[…] Aber ich habe ein Ziel schon erreicht, Abu, denn ein
Ziel ist eine Diskussion über ein vermeintlich „alternativloses“ System. Jetzt diskutieren Sie, Kraut,
Scholz und ich schon darüber, andere lesen vielleicht nur mit, aber alle machen sich überhaupt erstmal
Gedanken darüber – etwas, was neu ist, denn die allermesiten hinterfragen das System gar nicht erst.
Was wir brauchen ist eine ÖFFENTLICHE Diskussion letztenendes.
Zwischen der Erkennung eines Problems … … wie z.B. Endlagerung ungesichert, und der Lösung dieses
Problems liegt aber Fachkompetenz. Denn die Angelegenheit ist nicht dadurch erledigt, daß einer dagegen
ist. Sie ist komplexer: Würden wir z.B. sofort alle deutschen KKWs abschalten, hätten wir ein Energieproblem,
das wir auf unbefristete Zeit nur lösen können, indem wir u.a. Atomstrom kaufen. Damit ist das ursprüngliche
Problem aber nur verschoben. D.h. Sie brauchen ein Konzept, was Sie aber nicht hinbekommen, wenn Sie keine
Fachkompetenz haben. Ich bestreite auch gar nicht, daß anscheinend exponentielles Wachstum nicht ad ultimo
möglich ist. Aber damit ist die Frage „und jetzt?“ nicht beantwortet, denn: wie diese Funktion mit dem
Rest der Wirtschaft und der Finanzen zusammenhängt, welches alternative Modell vernünftig ist, und wie
wir der Umsetzung Schritt für Schritt häherkommen (hierzu muß man die Interessen der Entscheider kennen
und wissen, wer diese sind), das erfordert wiederum Fachkompetenz. Suchen Sie sich eine Partei und werben
Sie für Ihre Gedanken. Sie werden bald auf Fachleute stoßen. Wenn Ihnen die nicht die Schneid abkaufen,
wachsen Sie dran und kommen der Umsetzung oder Kapitualation näher. Etwas weiter weg von der Praxis ist
ein Forum für Wirtschaftsfragen. Aber dieses Forum hier versammelt dazu Weltverbesserer an der Tastatur,
und das können Sie knicken.
#179 Obermaier † 12:31:37 | Dienstag, 29. März 2011
Achso, Abu? Also darf man immer nur über das reden, sich Gedanken machen, in dem man eine „Fachkompetenz“
hat? Also wer kein Atomphysiker ist, hat, was AKWs, Atomausstieg, Sicherheit etc angeht, die Schnauze
zu halten, weil er ja keine Ahnung hat? Um sich also darüber auszulassen muss man zuerst Atomphysik studieren?
Verzeihung, aber das ist natürlich Unsinn und wie ich finde, gar kein so schlechtes Beispiel: Auch bei
der Atomkraft muss man kein Genie sein, um zu erkennen, dass das Restrisiko – so gering es auch sein mag –
untragbar für eine Gesellschaft ist. Auch hier haben wir ein grundsätzliches Problem, ein ganz einfaches:
Wenns „Bumm“ macht sind wir am Arsch. Um das zu sehen brauch ich kein Atomphysik-Diplom. Und genauso einfach
ist es, sich auszurechnen, dass ein materieller Wert (also die Realwirtschaft) nicht dauerhaft exponentiell
wachsen kann. Das geht einfach nicht. Wenn dann gleichzeitig die Schulden exponentiell wachsen, dann geht
das nicht zusammen. Und um hier das grundsätzliche Problem zu erkennen, brauche ich auch kein Volkswirt
zu sein, da reicht simple Mathematik völlig aus. Die Welt ist komplex – aber nicht kompliziert, was die
grundlegenden Funktionsweisen angeht.
#178 Sophia.Orthoi 12:22:43 | Dienstag, 29. März 2011
R. Scholz ist auch ein geldpolitischer Ketzer Hier sein ketzerisches Dummgeschwätz: „Das durch Kredite
vermehrte Buchgeldvolumen schafft wiederum Nachfrage, die ohne diese Geldvermehrung nicht entstünde.
Die Nachfrage wiederum schafft das gestiegene Angebot an Waren und Dienstleistungen.“ Primärkredit (Geldschöpfung)
kommt grundsätzlich nur bei Warenabsatz/Umsatz in Frage. Ihn für Konsum oder Investitionen anzuwenden,
ist Geldbetrug.
Sorry, Obermeier, aber DIE Rechnung geht nicht auf! Natürlich kann man sich nicht sicher sein, nicht
verspottet zu werden, wenn man sich in einer Materie ausbreitet, in der man keinerlei Fachkompetenz aufweist.
Deshalb habe ich mich darauf beschränkt, nicht die Theorien der Herren Senft oder Gesell zu kritisieren,
sondern auf die Verbindung von Pathos und Ideologien aufmerksam zu machen, die hier ansonsten dämonisiert
werden: Marx, Taliban, NS. Sie allerdings unterstellen mir, ich ignoriere Probleme. Und das ist genau
der Unfug, mit dem auch Kraut daherkommt: Wer nicht herumtobt wegen gewisser Probleme und sofort einen
Urheber = Feind ausmacht und daraus große Generalisierungen erhebt, der hat keine Moral usw. Ich sehe
die von Ihnen angesprochenen Probleme durchaus. Ich bin aber der Meinung: Wenn man sie lösen will, muß
man Fachkompetenz erwerben. Dann kann es von mir aus sein, daß Gesell und Senf recht haben. Aber vorläufig
habe ich den Eindruck, daß die Forumsteilnehmer überfordert sind. Die Probleme werde nicht dadurch gelöst,
indem ihre Komplexität ignoriert wird.
Einem Affen Sie bringen in Ihrem Post von 7:00 kein einziges Argument, sondern beleidigen und verspotten
nur. … wirft man halt hin und wieder eine Banane zu. Dann freut er sich schelmisch, soll ihm seine Spotterei
vergönnt sein. Der kommt auch noch runter von seinem Roß, der Abubu.
#175 Obermaier † 11:35:28 | Dienstag, 29. März 2011
Tja, Abu, da sehnse mal, wie toll das ist, verspottet zu werden. Sie bringen in Ihrem Post von 7:00 kein
einziges Argument, sondern beleidigen und verspotten nur. Jetzt dreh ich den Spieß um – und, wie fühlen
Sie sich? Super, gell?
Wer hat denn gesagt, Herr Obermaier, dass es KEIN PROBLEM darstellt und auch bis in alle Ewigkeit so weitergehen
kann, dass Deutschalnds Schulden (und die aller anderen Staaten – die USA vorneweg!) exponentiell wachsen.
Und wer hat gesagt, KEIN PROBLEM darin zu sehen, dass die Schulden Deutschlands IM MOMENT jede Sekunde
um 2279€ wachsen, ohne dass jemals etwas zurückgezahlt wird.? Und wer, dass ein KEIN PROBLEM darstellt,
dass die Pro-Kopf-Schulden der Deutschen sich vom Jahr 2000 von ca. 12.000€ bis heute (24.900€) mehr
als verdoppelt haben? Verraten Sie mir das mal, Schlaufuchs Obermaier?
#173 Obermaier † 11:15:29 | Dienstag, 29. März 2011
Neinein, der Abu hat schon recht. Man muss schon Volkswirtschaft oder etwas ähnliches studiert haben,
um zu verstehen, dass es KEIN PROBLEM darstellt und auch bis in alle Ewigkeit so weitergehen kann, dass
Deutschalnds Schulden (und die aller anderen Staaten – die USA vorneweg!) exponentiell wachsen. Man muss
tatsächlich gehirngewaschen werden, um KEIN PROBLEM darin zu sehen, dass die Schulden Deutschlands IM
MOMENT jede Sekunde um 2279€ wachsen, ohne dass jemals etwas zurückgezahlt wird. Und um zu verstehen,
dass ein KEIN PROBLEM darstellt, dass die Pro-Kopf-Schulden der Deutschen sich vom Jahr 2000 von ca. 12.000€
bis heute (24.900€) mehr als verdoppelt haben, vom Kleinkind bis zum Greis, muss einem das Gehirn rausgenommen
und durch ein nasses Brötchen ersetzt worden sein. Und das erreicht man natürlich am allerbesten durch
eine Ausbildung zum Fachidio… Fachmann!
Haha, Kraut ist ein Ausländer! Er schreibt: Den Einheimischen wird das Leben unmöglich gemacht (Montag,
28. März 2011 17:32) Am nächsten Tag: Wo steht denn das, das mir das Leben unmöglich gemacht wird?
(Dienstag, 29. März 2011 07:33) Tja, ohne kristallschen Hirnschwund (kann schon lange keine Nebensätze
mehr formulieren, bleibt dann an der Taste Ausrufezeichen hängen und zittert extatisch bei den Emoticons
herum) können wir nun schlußfolgern: Kraut kann kein Einheimischer sein, er ist ein Ausländer!
nicht ganz dicht? Lacht nicht! @Kraut persönlich, unser doitscher Gemütsmensch hat es gesagt: Ihm werde
das Leben umöglich gemacht, Wo steht denn das, das mir das Leben unmöglich gemacht wird? Nur gut daß
sich jeder überzeugen kann, wie der rattengesichtige Abu hier die Sätze verdreht wie sie ihm passen.
Super! Lauter Wirtschaftsexperten! Wer da so alles plötzlich Wirtschafts- und Finanzexperte ist, zszszs…
Einer sagte, er verstünde davon nichts, habe aber Mathe in der Schule gehabt, na denn …! Ich sehe hier
künftige Spitzenpolitiker, ja Regierungskräfte vor mir, geschult vom Kopp-Verlag. Nein, nein, das geht
schon: Was glaubt Ihr, wer bei den Taliban alles Minister geworden ist. Immerhin feiert das alttestamentliche
und koranische Zinsverbot fröhliche Urständ! Nein, um neue Koalitionen ist man nicht verlegen: Schließlich
hat auch der gepriesene Prof. Senf seinen Ansatz durch Lektüre von Karl Marx entwickelt. Wacht auf, Verdammte
dieser Erde, die stets man noch zum Hungern zwingt! Das Recht wie Glut im Kraterherde nun mit Macht zum
Durchbruch dringt. Reinen Tisch macht mit dem Bedränger! Heer der Sklaven, wache auf! Ein Nichts zu sein,
tragt es nicht länger Alles zu werden, strömt zuhauf! Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale erkämpft das Menschenrecht. Lacht nicht! @Kraut persönlich, unser doitscher Gemütsmensch
hat es gesagt: Ihm werde das Leben umöglich gemacht, das Volk müsse von Schmarotzern befreit werden,
damit es wieder aufblühe! Und wer da nachfragt, der riecht nach Egoismus, bei dem muß man die Moral
mit der Lupe suchen (@kristall) Hm, die Tonlage kommt mir irgendwie bekannt vor, es fehlt nur der heroische
Schluß: Die Knechtschaft dauert Nur noch kurze Zeit! Der Schluß des Horst-Wessel-Lieds …
Die werden den Christen noch dankbar sein. Nämlich dann, wenn das System kollabiert und jeder sein Geld
verliert. Die Betrüger werden dann zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn sie Pech haben fallen sie den
Gottlosen in die Hände, von denen sie vielleicht sogar massakriert werden…wenigstens. Katholiken tun
so etwas nicht.
#164 Obermaier † 01:55:27 | Dienstag, 29. März 2011
Oh, und noch was, Kraut… und Herr Scholz Es geht nicht darum, Rache zu nehmen, oder die mittleren Funktionäre
dieses Systems anzugreifen. Die einzigen wirklichen Schweine stehen ganz oben, denen gehört die FED zum
Beispiel und die wissen ganz genau, was sie anrichten. Aber bei allen anderen, mittleren Nutznießern
dieses Systems gilt (wie bei fast allen Menschen auf allen Ebenen des menschlichen Lebens): Wer am Trog
sitzt frißt. Das ist nicht böse gemeint. Es ist so. Das ist dem System immanent und auch die allermeisten
„reichen“ Leute, also diejenigen, die halt so viel Geld haben, dass sie vom System profitieren, wissen
gar nicht, wie das grundsätzlich funktioniert, dass ihre halbe Million Euro soviel Zinsen abwirft. Hätte
ich eine halbe Million Euro zur Verfügung gehabt, dann hätte ich sie wohl auch angelegt und profitiert,
bevor ich mich wirklich damit beschäftigte, wie das ganze funktioniert. Deshalb ist zunächst einmal
AUFKLÄRUNG über die Funktionsweise des gegenwärtigen Finanzsystems angezeigt, ohne diejenigen, die
profitieren, zu verurteilen oder anzugreifen.