Afrika
Jetzt kommt der Haß auf die Christen
Als der koptische Papst sich gegen die ägyptische Pseudo-Revolution wandte, waren alle über ihn empört. Jetzt entschuldigt sich niemand bei ihm.
Markuskirche in Kairo
Markuskirche in Kairo
© Bakar_88, Flickr, CC
(kreuz.net) In Ägypten verschärfen sich die Spannungen zwischen Muselmanen und Christen von Tag zu Tag.

Das berichtete die Webseite ‘unzensuriert.at’ am 13. März.

Nach dem Sturz des alten Präsidenten, General Hosni Mubarak, sorgen sich die ägyptischen Generäle, die jetzt an der Macht sind, nicht um die Religionsfreiheit der Christen.

Sie verschärft mit ihrem Verhalten vielmehr die Unruhen.

Kürzlich schossen Soldaten auf koptische Mönche.

In den letzten Tagen kam es wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

In Kairo wurden dreizehn Menschen getötet und über 100 verletzt, als Kopten bei einem Sitzstreik von Moslems angegriffen wurden.

Der Grund für den Sitzstreik: Muslime hatten Häuser von Christen und die koptische Kirche der Heiligen Mina und Georg in der nicht näher lokalisierten Ortschaft Soul Atfif zerstört.

Dabei schossen die herbeigerufenen Soldaten nicht auf die angreifenden Moslems, sondern auf die angegriffenen Christen.

„Aus dem arabischen Völkerfrühling gegen Despoten wird ein islamistischer Haßfrühling gegen religiöse Minderheiten“ – glaubt die Freiheitliche Abgeordnete im österreichischen Nationalrat, Dr. Susanne Winter.

Besonders bedenklich sind für Frau Winter die Rolle der – von den USA unterstützten – Militärregierung, die auf die christliche Minderheit schießt.

Auf der anderen Seite würden Mitglieder der moslemischen Untergrundgruppe „Islamischer Dschihad“ freigelassen, die im Jahr 1981 den ehemaligen ägyptischen Präsidenten und Marionettenpräsidenten der USA, Anwar el Sadat, erschossen hatten.

„Es ist allzu verständlich, daß viele Kopten angesichts dieser religiösen Unruhen kaum Euphorie für die Zukunft nach dem Umsturz in Ägypten verspüren“ – erklärt Frau Winter.

Die Übergangsregierung sende keine Signale für die Religionsfreiheit aus, sondern das Mißtrauen und die Konflikte zwischen Christen und Muslimen noch schürt.

Auf dem angeblichen „Weg zur Demokratie“ in Ägypten müßten die Rechte der religiösen Minderheiten anerkannt werden.
      
261 Lesermeinungen
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#263   R.Scholz †   02:01:14 | Samstag, 2. April 2011
@Obermaier: Gestern hatte ich keine Zeit, die Diskussion fortzusetzen.
Auf Entwicklungsländer sollten wir nicht Bezug nehmen. Das ist ein eigenes Thema.
Ein Vermögen verdoppelt sich, verzinst mit 5%, in 14 Jahren. Aber nur mathematisch!
In der wirtschaftl. Realität wäre da schon eine sichere Veranlagung von 7 % nötig, wenn man z.B. Kapitalertragssteuer und Vermögensverwaltungskosten mitberücksichtigt. Und eine sichere Veranlagung von 7 % über einen Zeitraum von 14 Jahren gibt es nicht.
Mittlere und große Vermögen bestehen aber zumeist nicht nur aus Geldvermögen, sondern aus Investitionen mit hohem Risikofaktor, z.B Aktienpakete, andere Unternehmensbeteiligungen, Liegenschaften, eigenen Unternehmen, Land- und Forstwirtschaften usw.
Diese Vermögen zu erhalten oder zu vermehren, ist eine sachkundige Lebensaufgabe, die von den Erben fortgeführt werden muss. Sie sind auch ganz schnell wieder verloren.
Deine Zinseszinsmanie ist das Resultat von wirtschaftswissenschaftlicher Schundliteratur und hat mit der Realität nichts zu tun.
Du redest von einem Phantasiemodell mit Ceteris-Paribus-Klausel, wo nur deine Prämisse gilt, aber alle anderen Bedingungen sich nicht verändern. Und auch da ist es ausgeschlossen, dass „alles Geld sich bei einem einzigen Vermögen sammelt“ [sic!]. Das träfe nur dann zu, wenn ein bestimmtes Kapital urplötzlich zum einzigen Geldverleiher mutierte.
Und was du über die ungerechte Einkommenssituation von Straßenarbeitern, Juristen und Börsenanalysten schreibst, scheint mir das Resultat linker Gehirnwäsche zu sein.
Gruß
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#262   Obermaier †   00:41:56 | Freitag, 1. April 2011
Noch ein Nachtrag:
Hab eben mal flott nachgeschaut, was der Bund pro Jahr an Sozialausgaben hat und es sind über den Daumen gepeilt 800 Milliarden Euro. Das wäre ja schonmal 2/3 dessen, was ein angenommenes Grundeinkommen von 1000€ / Monat kosten würde, was ja all diese Ausgaben überflüssig machen würde. Aber das müsste man halt mal richtig durchrechnen. Hat mich nur mal interessiert.
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#261   kristall   21:28:10 | Donnerstag, 31. März 2011
obermeier !
du kannst doch nicht die das land lenken ???? als denker bezeichnen. ;-) :-! :-[ :-D :-D :-D ^-^ :)3
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#260   Obermaier †   21:22:34 | Donnerstag, 31. März 2011
R. Scholz: Gerechtigkeit II
Hinzu kommt noch, dass der Strassenarbeiter sich körperlich „Kaputt schafft“ und seinen Kindern durch sein geringeres Einkommen nicht dieselben Chancen bieten kann wie ein Jurist beispielsweise. Geringere Einkommen werden also vererbt zum Teil.
Dass diese Art von Ungerechtigkeit wahrscheinlich immer bleiben wird, also dass „Denker-Berufe“ weit besser bezahlt werden als Handwerke, das ist mir klar. ABER: Wir müssen meines Erachtens nach dafür sorgen, dass die Folge-Ungerechtigkeit, nämlich die, dass größere Geld-Vermögen auch noch wachsen während kleinere weniger wert werden, abgeschafft wird. Der Jurist kann also seinen Kindern einen besseren Start ins Leben bieten UND hinterlässt selbigen vielleicht sogar noch ein von sich aus wachsendes Vermögen. Und das hängt überwiegend am Zinseszins.
Ein gerechteres System wäre also frei von Zinseszinsen und vielleicht hat User „Mufelius“ sogar recht mit dem Grundeinkommen – gerecht jedenfalls wäre es. Wäre der Staat nicht so abartig verschuldet und müsste keine Zinsen zahlen, wer weiss, vielleicht wäre das wirklich finanzierbar. Aber das kann ich nicht sagen.
Letztlich müsste man natürlich dafür Sorge tragen, dass Leistung sich lohnt, wer sich also anstrengt und viel leistet sollte auch mehr haben können als der, der nixhts tut. Aber ohne Zinseszins wäre das ja auch gewährleistet, sogar mehr als jetzt, wo es Menschen gibt, die noch nie irgendwas getan und trotzdem (aufgrund eines geerbten Vermögens) unglaublich viel Geld haben.
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#259   Kraut   20:57:15 | Donnerstag, 31. März 2011
Lustig.
der Abu so lustig.
So gehts vielleicht bei euch pseudo-liberalen Musels zu. Bei mir nicht.
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#258   Obermaier †   20:51:21 | Donnerstag, 31. März 2011
Nochmals meinen Dank, Kraut. / R. Scholz Fortsetzung III: Gerechtigkeit. Brauche noch eine Treppe!
Also zum Thema Gerechtigkeit:
Auch wenn es derzeit kein gerechtes Wirtschaftssystem gibt, heisst das nicht, dass es keines geben KANN. Gut, ich gestehe Ihnen zu, dass es kein absolut gerechtes System geben wird, aber das sollte uns nicht daran hindern, auf ein gerechtERES als das jetzige hinzuarbeiten. Unterschiedliche Einkommen wird es immer geben, und das ist in einem gewissen Rahmen auch völlig in Ordnung. Aber: Es ist nunmal so, dass die Menschen verschieden sind, d.h. es gibt welche, die sind intelligenter als andere. An dieser Tatsache lässt sich auch mit mehr Bildung nichts ändern und der weniger intelligente kann dafür nichts und kann es auch nicht ändern. Es kann also nicht jeder studieren beispielsweise. Und hier kommt die Gerechtigkeit ins Spiel: Der nicht so intelligente Mensch studiert dann nicht Jura oder BWL, sondern wird Bäcker, beispielsweise, oder Strassenarbeiter . Beides im Grunde wichtigere Berufe als Jurist oder Aktienanalyst. (Stellen Sie sich vor, morgen fielen alle Juristen und alle Aktienanalysten tot um – und alle Strassenarbeiter und Landwirte. Und dann denken Sie mal kurz drüber nach, wen Sie persönlich vermissen würden.) Und dennoch verdienen Aktienanalysten und Juristen derart viel mehr als die Bäcker und Landwirte. Hinzu kommt noch, dass der Vielverdiener Jurist eine ganze Menge Geld sparen kann und sich dieses Vermögen dann durch den Zins schnell vermehrt, während der Strassenarbeiter grad so leben kann. DAS ist jedenfalls einfach ungerecht.
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#257   kristall   20:47:10 | Donnerstag, 31. März 2011
kein schlaf !!!!
jetzt kommt deine verwandtschaft !!!! :-S :-S :-S :-S :-S :-S :-S :-S :-S :-S
:)3 ^-^
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#256   Abu   20:41:48 | Donnerstag, 31. März 2011
Fisherman’s Friend braucht Kraut
wenn er von der Kneipe nach Hause kommt, daß Wilma seine Fahne nicht riecht (dank hervorragender Beziehungen zu doitschen Behörrrdenverträtttarn braucht Kraut keine Führerscheinkontrolle zu fürchten, wenn er sich mit 3 Promille in den Opel Astra quetscht, aber Wilmas Nudelholz …)
Guten Abend, Schatzilein :-$
Aber Wilmalein, nein! :-@
Auuu :-[
Auf mein Arierhaupt :'(
Ich geh ins Bett :-P
Gute Nacht, Wilmaschatz!
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#255   Kraut   20:32:42 | Donnerstag, 31. März 2011
Zu krass für Abubi
Fishermans Friend :)3
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#254   Obermaier †   20:32:07 | Donnerstag, 31. März 2011
Danke sehr, Kraut. / R.Scholz Fortsetzung II
Also nochmal zu Punkt 5, der mir recht wichtig erscheint.
Oh oh, das wird jetzt aber eine richtige Systemkritik, weit über das Finanzsystem hinausgehend. ;-)
In der Tat, das Parteiensytem hat seine Schwierigkeiten. Wie Sie ganz richtig sagen geht es den Parteien hauptsächlich um ihre Wiederwahl und Spenden (die wiederum die Wiederwahl wahrscheinlicher machen) und nicht um das Allgemeinwohl – damit will ich nicht alle Politiker beschuldigen, wohlgemerkt. Es gibt da sicher auch Idealisten. Aber das Prinzip ist so. Beispielsweise verspricht die FDP Steuersenkungen. Immer. Dass Steuersenkungen (so denn das Versprechen auch mal eingelöst würde) den Wohlhabenden weit mehr Plus bescheren würden und dem „kleinen Mann“ nichts nützt, ist der FDP völlig egal. Denn es geht ums gewählt werden, nicht um das Wohl aller. Und so machen das alle Parteien.
Hinzu kommt noch die Tatsache, dass wir eigentlich keine Volksherrschaft haben. Das Volk ist nur in den Wochen vor der Wahl von Bedeutung. Zwischendrin entscheiden die Regierungen völlig unabhängig vom Volk, ja, sogar gegen das Volk manchmal, etwa bei den EU-Verträgen.
Diese Problematik ist m.E.n. noch weit schwerer zu lösen als die des Finanzsystems .
Also zurück zu diesem und zur Gerechtigkeit:
Platz fast zuende, ich bitte nochmal um eine Treppe! :(3
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#253   Abu   20:29:05 | Donnerstag, 31. März 2011
Gestern Kraut,
heute Shit, Alder!
^-^
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#252   kristall   20:21:09 | Donnerstag, 31. März 2011
opium !!!!
hast geraucht :-S :-! :-[ :-D :-D :-D ^-^
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#251   Abu   20:19:52 | Donnerstag, 31. März 2011
Schmeckt besser als das Kraut,
das ich gesterm in der Pfeife geraucht habe!
^-^
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#250   kristall   20:16:03 | Donnerstag, 31. März 2011
heute schon !!??
die wasserpfeife geraucht !!?? :-S :-[ :-D ^-^
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#249   Abu   20:11:44 | Donnerstag, 31. März 2011
Na, wie oft wollen die Herren …
… ihr geistiges Niveau noch besiegeln?
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#248   kristall   20:08:28 | Donnerstag, 31. März 2011
heute schon !!??
den teppich geklopft ;-)
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#247   Kraut   20:06:56 | Donnerstag, 31. März 2011
Aber ja, damits jeder sieht:
Mittwoch, 30. März 2011 20:57 Kraut: Zusammenfassung zur Person Leser Abu – Danke, daß Sie so schön mitgewirkt haben.
Ihnen wurden nun, ohne große Mühe, gezielt die Hosen runtergezogen.
gern gscheng.
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#246   Abu   20:04:11 | Donnerstag, 31. März 2011
Jeder kann sich selbst überzeugen, was vom größten Gröler aller Zeiten gestern 20:57 zu lesen war:
BLUBB – nix – dicke Hose. Und die Kristallratte hatte sich auch schon verkrochen: Schnarch !!! (Von der kommen eh nur Sprüche, manchmal ganz lustige …)
^-^ ;-) :-D
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#245   Kraut   19:54:37 | Donnerstag, 31. März 2011
Tief in der Sahara, auf einem Dromeda-ra …
Abu hat nicht mehr alle Feigen am Baum.
:-D
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#244   kristall   19:52:47 | Donnerstag, 31. März 2011
der dattelmann
ist wieder da !!!! ;-) :-[ :)3
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#243   Kraut   19:51:43 | Donnerstag, 31. März 2011
Das hätten Sie wohl gerne, Krahbu.
Die Diskussion werde ich weiterführen, keine Sorge. Allerdings mit aufmerksameren Lesern bei denen eine gesunde Substanz vorhanden ist.
Warum sollte man sich an einem verlogenen Windbeutel wie Ihnen, der papageienhaft Unsinn herauskräht, verschwenden?
Passen sie auf und quatschen Sie möglichst nicht dazwischen. Vielleicht geht Ihnen das eine oder andere Licht noch auf.
Als verlogenes Subjekt sind Sie ohnehin schon des öfteren entlarvt worden.
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#242   Abu   19:42:41 | Donnerstag, 31. März 2011
Kraut hat am Mittwoch, 30. März 2011 20:57 seine Bankrotterklärung abgegeben
Der einzige, der noch Erhellendes beigetragen hat, war R. Scholz am Mittwoch, 30. März 2011 22:34. Danke, daß Sie erklärt haben, was Stammtischpöbelsauerkraut gemeint hat und es eingeordnet haben. Damit sind die Argumente ausgetauscht, den Wirtshausgrölkraut hat keine mehr.
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#241   Kraut   19:34:09 | Donnerstag, 31. März 2011
Bitte sehr, ein Trepplein.
Das wäre ja schon fast was für die Leserzeitung.
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#240   Obermaier †   18:42:28 | Donnerstag, 31. März 2011
R. Scholz, Fortsetzung I
Noch etwas zur Teilhabe: Vor sagen wir 30 Jahren war die Teilhabe innnerhalb der reicheren Ländern eine ganz andere. Die Unterschiede waren nicht so gravierend wie sie es heute sind. Und der Grund für dieses erhebliche Auseinanderdriften ist – ich bedaure, schon wieder darauf herumhacken zu müssen – der Zins und Zinseszins. Je länger das System nämlich läuft, desto heftiger schlagen die Zinseszinsen zu. Und Entwicklung beschleunigt sich dauernd. Was ja auch logisch ist. Wenn Sie ein Vermögen mit 5% verzinseszinsen, dann verdoppelt es sich alle 12 Jahre etwa.
Letztlich sind all Ihre Sparmassnahmen für die Katz, denn sie haben zwar das Potential, die Lebensdauer des Systems zu erhöhen, damit sorgen Sie aber bloss dafür, dass das Geld, was der Staat an den unteren Schichten einspart in die Kassen der oberen Wandert, denn mathematisch ist es so, dass letztendlich, würde das System immer weiter laufen, alles Geld sich bei einem einzigen Vermögen sammelt. Nämlich dem größten.
Und Ihre Vorschläge, die Kontrollinstanzen des Staates auszubauen, nunja, … ist zumindest sehr schwer, denn man müsste dazu einen Beamtenapparat aufbauen, der seinesgleichen sucht. Die einzige Möglichkeit scheint mir hier ein einfaches Edikt: Die Staaten müssten sich gemeinsam darauf einigen, was an der Börse gehandelt werden darf. „Dies und das und jenes – und sonst nichts.“ quasi.
Ihr Punkt (5) hingegen ist recht interessant, ist es doch eine Kritik am Parteiensystem.
Fortsetzung folgt.
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#239   Mufelius †   12:22:28 | Donnerstag, 31. März 2011
„ Warum glaubst du, daß hier keiner widerspricht außer dir?“
Weil Kreuznet im Allgemeinen nicht bekannt ist für echte Diskussionen – die treiben sich alle im Strang über die verrückte US-Familie rum. ^-^
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#238   Tchibo   12:19:51 | Donnerstag, 31. März 2011
Das ist ähnlich wie mit
Papst und Kardinal.
Beide dürfen schöne
Kleider tragen, nur die
Kardinäle wollen auch
noch gern Papst sein,
aber der Papst nicht
mehr gern Kardinal… :-)
Warum eigentlich…? :-S
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#237   Kraut   12:19:15 | Donnerstag, 31. März 2011
So wie ich es beschrieben habe
trifft es auf die meisten Arbeitnehmer zu. Die Beamten dürfen da selbstverständlich nicht mitgerechnet werden.
Warum glaubst du, daß hier keiner widerspricht außer dir?
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#236   Mufelius †   12:15:37 | Donnerstag, 31. März 2011
Oh, Berichtigung:
Wenzel der Faule war KÖNIG des HRR, nicht Kaiser. Spielt aber auch keine Rolle hier.
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#235   kristall   11:44:21 | Donnerstag, 31. März 2011
bedingunsloses grundeinkommen !!!!
würde den bürgerkrieg herbeiführen !!!!
dies sind linkes- gesindel-träume !!!! ;-) :-! :-[ :-#
:)3 ^-^
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#234   Mufelius †   11:25:58 | Donnerstag, 31. März 2011
Danke für die Treppe und @ R. Scholz Teil II
Durch ein bedingungsloses Grundeinkommen (sagen wir mal so 1000€ im Moment – davon könnte man einigermaßen vernüntig leben) für alle, vom Kleinkind bis zum Greis, würde sich selbiges zu einem großen Teil von ganz alleine finanzieren, denn:
Erstens bräuchte man keine ausufernde Bürokratie für alle möglichen Leistungen und auch diese ganzen Leistungen selbst würden wegfallen, vom Kindergeld über HarzIV, Zuschüsse für alles mögliche, Übernahme von Medikamentenzuzahlungen, Kindergartenplätze, Wohngeld, sozialer Wohnungsbau, Rentnerkarten, …
Zweitens wären alle Eltern in der Lage, ihren Kindern ein vernünftiges Leben, eine gute Ernährung und Ausbildung zu gewährleisten, was sich später bezahlt machen würde.
Drittens würde dieses Geld, über welches die Menschen frei bestimmen könnten, zu einem Großteil wiederum in die Wirtschaft fließen und dort Arbeitsplätze erhalten und über die Mehrwert- und andere Steuern ja auch wieder zum Teil zurückfließen an Papa Staat.
Und was die Hängematte angeht, also bitte! Würden Sie nicht arbeiten, wenn Sie 1000€ so hätten? Ich würde es trotzdem tun. Weil ich gerne mehr hätte. Und so ginge es den meisten. Und die, die nicht arbeiten gingen dann, was solls? Ist doch im Moment auch nicht anders.
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#233   Obermaier †   10:55:19 | Donnerstag, 31. März 2011
R. Scholz: Teilname…
Also dass „allen“ eine Teilnahme gewährleistet würde halte ich für sehr ungenau. Allen in Deutschland und den hochentwickelten Ländern ja, vielleicht. Und selbst da ist es leider nicht der Fall. Wir haben 6 Millionen Arbeitslose, wahrscheinlich eher mehr, wenn man jene mitrechnet, die 1-Euro-Jobs machen oder aus sonstigen Gründen aus der Statistik rausgerechnet werden, aber keinen echten Job haben. Dann gibt es noch eine Menge Leute, die trotz Job Transferleistungen bekommen, weil sie so gottserbärmlich wenig verdienen. Und mit 345€ HarzIV kann von einer Teilnahme überhaupt keine Rede sein – das reicht in Wirklichkeit gerade so aus, nicht zu verhungern und sich Kleidung leisten zu können. Kinder, die in solchen Verhältnissen groß werden, haben derart schlechte Chancen im Berufsleben später, dass es ein Jammer ist.
Und wenn wir die Weltsituation anschauen kann von einer Teilnahme aller überhaupt keine Rede mehr sein. Es verhungern jedes Jahr Millionen Menschen! Die Weltsituation spiegelt sehr schön die Verhältnisse bei uns: Eine Aufteilung in arm und reich, während die Armen die Reichen reicher machen. DAS ist das wahre Gesicht des Kapitalismus dieser Prägung.
Dass afrikanische Staaten kein Bein auf den Boden bekommen liegt dann wieder – ich kanns mir nicht verkneifen – an den Schulden und da v.a. am Zins! So ziehen die reichen Länder den armen permanent das Geld aus der Tasche, ganz wie es bei uns geschieht.
Platz zuende leider.
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#232   Mufelius †   09:08:05 | Donnerstag, 31. März 2011
Äh Kraut, wer im Glashaus sitzt… / R. Scholz
Kraut: Ist doch fein, wenn Du ein Siebzigst zahlst… „Zehnt“ (1/10)bedeutet: Jeder zehnte Teil. Ein Siebzigst (1/70) würde bedeuten: Jeder siebzigste Teil, also so 1,3% oder so. Je größer der Nenner desto kleiner der die Zahl… das nur mal zur „Dummheit“
Und was das Rechnungsbeispiel angeht, lieber Kraut: ICH habe 1650€ Brutto (Sozialberuf!) und habe raus, und da sind schon alle Abgaben, also Sozialversicherung, Krankenkassenbeitrag und Steuern drin, 1190€ (auf die Patsche). Und ich hab keine Angst zu verhungern.
Und meine Güte, Kraut, jetzt mal echt: Der Kaiser hatte in D kaum eigene Steuern, deshalb war der ja auch immer pleite. Der Kaiser hat nur Steuern von den Untertanen seiner Hausmacht bekommen, also von dem Gebiet, in welchem er vor seiner Königswahl Fürst war. War also beispielsweise Wenzel der Faule Kaiser, dann hatte er lediglich die Steuern seiner Hausmacht Böhmen. Der Adel war von der Steuer befreit.
Und es waren weit mehr als 10%. Das was wir unter dem Zehnt verstehen ist lediglich die Abgabe an die KIRCHE. Die Steuern, die der Adel erhob, kamen aus Zöllen, Steuern auf verschiedene Güter (wir würden jetzt heute von Mehrwertsteuern reden), manchmal, in mehreren Jahren Abstand direkte Steuern (also beispielsweise 5% auf den gesamten Besitz, nicht etwa auf das Einkommen), durch Monopole auf bestimmte Handelsarten, Verleih irgendwelcher Rechte…usw. usf.
R. Scholz: Leider kein Platz mehr.
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#231   Kraut   03:05:08 | Donnerstag, 31. März 2011
Der Zehnt dem Kaiser!
Der Zehnt! Manchmal glaube ich, sich mit Mufelius abzugeben ist gleichbedeutend mit einem Hund Stöckchen werfen zu spielen.
Kann er nicht rechnen, oder was. Egal ob 1000 kg, 100kg oder 80 kg – es bleibt beim ZEHNT! RECHNEN!
1000 Taler/kg 100Taler/kg
100kgTaler/kg 10 Taler/kg
80Taler/kg 8 Taler/kg
Was soll der Mist mit 20%??
WIR ZAHLEN HEUTE DEN S I E B Z I G S T, ABZÜGLICH ALLER STEUERN USW. !!!!!
Beispiel: Bruttoverdienst, sagen wir mal 2000€ Netto.
Die Hälfte kriegste schon mal gar nicht, weil der Staat 50% einbehält, von denen siehst du GAR NIX.
Bleiben noch 1000 €, also der Nettoverdienst, daß was du aufs Patschehändchen bekommst.
Dann ziehen wir Benzin ab, Lebensmittel, Wartung für PKW, sonstige Waren und Dienstleistungen was alles mit 19% besteuert ist, teilweise mehr. Hinzu kommen Kosten für Apotheke, Krankenkasse usw. (Eigentlich zahlt man ja schon fleißig Beiträge für die gesetzl. Krankenversicherung; genügt aber schon lange nicht mehr! Man muß noch Geld mitbringen zum Arzt und zur Apotheke!)
Und jetzt sag du mir was an Steuern weggeht und was nicht. Oder: Am besten gar nichts sagen!
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#230   R.Scholz †   01:08:44 | Donnerstag, 31. März 2011
@Mufelius: Aus dir werde ich nicht klug. Ziemlich wirr, was du hier postest.
Du sagst:
„Und was die Gerechtigkeit angeht: Gerecht wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle, mit dem sich GUT leben lässt.“
Und wer finanziert das? Du? Finanzierst du dann auch jene gerne, die es sich in der sozialen Hängematte bequem gemacht haben oder in diese eingewandert sind?
Finanzierst du auch gerne Beratung und Betreuung in allen möglichen und unmöglichen Lebenslagen?
Statt mündige, selbstverantwortliche Bürger zu erziehen, produzieren wir ein Heer von vom Staat sachverwalteten Almosenempfängern.
Das ist die Klientel, von denen unsere Volksvertreter ihre Wiederwahl erhoffen.
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#229   Mufelius †   00:37:24 | Donnerstag, 31. März 2011
Ich befürchte, R. Scholz, dass Einsparungen
bei Kindergartenplätzen, Schulbüchern und dergleichen nicht ausreichen werden, um ein 1,8 Billionen Euro starkes Schuldenhäuflein in den Griff zu kriegen…
Und was die Gerechtigkeit angeht: Gerecht wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle, mit dem sich GUT leben lässt. Sonst, ausser beim Einkommen, wollen die meisten Leute immer Gerechtigkeit in der Form „Jeder das Gleiche“, nur beim Einkommen soll das nicht gelten? Wieso soll der arbeitslose Hauptschulabbrecher von Nebenan von einem Arzt genauso gut behandelt werden wie ein Hochschulprofesor, aber leben soll er wie ein Hund, ist ja schliesslich selbst schuld daran…
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#228   R.Scholz †   00:29:05 | Donnerstag, 31. März 2011
@Obermaier: Es gibt keine einfache Lösung.
3.Die Finanzmarktaufsicht ist weder personell noch hinsichtlich ihrer Kompetenz in der Lage, Banken, Versicherungen und Börsen effizient zu kontrollieren.
4.Es kommen Finanzprodukte auf den Markt, die eigentlich nur jene durchschauen, die sie kreiert haben. Jeder Kühlschrank kann vom potenziellen Käufer auf seine Qualitätsmerkmale hin geprüft werden. Bei Derivaten ist das nicht mehr der Fall. Würde jeder nur das kaufen (veranlagen), was er auch einigermaßen beurteilen kann, wäre das schon eine gewaltige Bremse für zwielichtige Finanzprodukte. Aber hier kommt wieder die individuelle Gier ins Spiel.
5.Die staatlichen und halbstaatlichen Institutionen sorgen für ihren eigenen Bestand. Die Legislative und Exekutive auf EU-, Bundes-, Länder- und Gemeindeebene ufert aus und lässt die dafür notwendigen Kosten explodieren. An eine Einsparung ist da nicht zu denken, weil schon jeder Dorfkaiser seine Klientel bedienen will.
6.Die Gerichte sind nicht in der Lage, große Wirtschaftsdelikte rasch und effizient zu judizieren. Wie sollen 10.000ende Seiten Beweismaterial verarbeitet werden können und das bezogen auf Themen, die den Richtern vollkommen fremd sind?
Letztendlich gibt es kein System, das eine „gerechte“ (was ist gerecht?) Verteilung des volkswirtschaftlichen Reichtums garantiert.
Aber eines ist sicher: Transferleistungen an Nicht-Bedürftige wie Kindergeld, freie Schul- und Kindergartenplätze, kostenlose Schulbücher, Seniorenkarten usw. sind nicht effizient.
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#227   Antonio Michele Ghislieri   00:05:32 | Donnerstag, 31. März 2011
@R.Scholz
Warum soll jemand, der 5000,00 oder mehr monatlich verdient, Staatstransfers erhalten?
Jeder der soviel verdient zahlt sich dumm und dämlich an die Staatskasse. Wie kommen Sie drauf, dass der was vom Staat bekommt? Da und dort vielleicht nen kleinen Steuerrabatt, weil er irgendwo auch was gutes tut, aber unterm Strich zahlt er sich nur dumm und dämlich.
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#226   Mufelius †   00:05:09 | Donnerstag, 31. März 2011
Treppe
Genau das.
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#225   R.Scholz †   23:53:53 | Mittwoch, 30. März 2011
@Obermaier: Es gibt keine einfache Lösung.
Wer das verspricht, lügt. Die Makroökonomie ist, wie jede Wirtschaftswissenschaft, auf Modelle angewiesen. Das sind aber immer vereinfachte Abbilder der Wirklichkeit, die gar nicht alle Einflussgrößen einbeziehen können. Es gibt weder einen vollkommenen Markt, noch handelt der Mensch rational.
Eines ist jedoch sicher: Die Zentralverwaltungswirtschaft (Planwirtschaft) ist gescheitert. Wir müssen uns damit abfinden, dass die Marktwirtschaft zwar Auswüchse produziert, aber immer noch die erfolgreichere Wirtschaftsform ist. Sie war immerhin in der Lage, allen Bevölkerungsschichten, auch und besonders den unterprivilegierten, eine Teilnahme am Wohlstand in einem Ausmaß zu sichern, der vor 100 Jahren noch unvorstellbar war.
Was unser heutiges System der sehr sozialen Marktwirtschaft belastet, ist meiner Meinung nach etwas, was dir nicht gefallen wird:
1.Das ausufernde Sozialsystem, das vor allem durch die steuerzahlende Mittel- und Oberschicht finanziert wird, an die aber auch Staatstransfers ausgeschüttet werden, die diese Klientel nicht braucht. Warum soll jemand, der 5000,00 oder mehr monatlich verdient, Staatstransfers erhalten?
2.Wirtschaftliche Kompetenz ist kein Bildungsziel. In den Lehrplänen wird dieses existenzielle Wissen ausgeklammert. Das fördert eine zum Teil äußerst dubiose Gruppe von Beratern (Finanzdienstleistern), deren Eigeninteressen von den Ratsuchenden nicht durchschaut werden können.
Fortsetzung folgt!
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#224   Mufelius †   23:20:01 | Mittwoch, 30. März 2011
Atomgiftregen
Och jooooo, Sie armer Mann!
Meine Güte, Antonio, jetzt wirds albern. Wir redeten über das Steuersystem und Kraut behauptete, es wären auch so tolle Zeiten gewesen damals, als man nur 10% zahlte (dass das schon falsch ist und es mindestens 20% + Fron waren sei jetzt mal nebensächlich) und nicht um irgendwelche Atomgeschichten.
Nebenbei gesagt: Ich wählte grün in BW, weil ich genau dieses Zeichen setzen wollte an unsre tolle CDU-Atom-Kanzlerin.
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#223   Antonio Michele Ghislieri   23:16:18 | Mittwoch, 30. März 2011
@Muffelius
Einmal in der Erntezeit heftiger Regen und zack, war das Überleben unsicher.
In Zeiten von Atomgiftregen ist das ja auch nicht mal so unmöglich, oder?
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#222   Mufelius †   23:14:53 | Mittwoch, 30. März 2011
Aso, ja, Antonio, der Rest…
Klar, wenn man alles zusammenrechnet, was man ja eigentlich auch muss, hamse recht… sry.
Trotzdem ist das was bei uns heute „gerade so zum leben“ reicht immer noch so viel, dass man sich keine Sorgen machen muss zu verhungern – was damals in der Tat eine realistische Sorge war. Einmal in der Erntezeit heftiger Regen und zack, war das Überleben unsicher.
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#221   Antonio Michele Ghislieri   23:12:32 | Mittwoch, 30. März 2011
@Muffelius
Ist ausserdem recht interessant, dass Sie 50% Steuern zahlen, wo der Spitzensteuersatz doch bei 42% liegt…
Ich sagte alles in Allem; ich muss vom Rest ja auch noch jede Menge Steuern zahlen, Mehrwertsteuer und Mineralölsteuer und noch ne ganze Menge mehr. Und der Rest reicht eben grade so zum leben.
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#220   Mufelius †   23:09:29 | Mittwoch, 30. März 2011
Ja, sicher, Antonio, sicher.
Wenn Sie 50% Steuern zahlen, dann reicht der Rest garantiert nicht „gerade so zum leben“. Ist ausserdem recht interessant, dass Sie 50% Steuern zahlen, wo der Spitzensteuersatz doch bei 42% liegt…
Gut, in anderen Ländern kenn ich mich net so aus, also sind Sie kein Deutscher?
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#219   Antonio Michele Ghislieri   23:02:46 | Mittwoch, 30. März 2011
@Muffelius
Alles in Allem zahle ich mehr als 50% Steuer. Und der Rest reicht gerade so zum Leben!
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#218   Mufelius †   22:56:22 | Mittwoch, 30. März 2011
Äh, Kraut, in welcher Fantasiewelt leben bzw denken Sie denn?
In besseren Zeiten gab es den Zehnt; der Zehnte dem Kaiser. Verdiente einer meinetwegen 1000 Taler monatlich, so gehörten 100 dem Kaiser, also dem Staat. Verdiente ein anderer 10 Taler, so gehörte 1 Taler dem Kaiser.
In besseren Zeiten, na klar…
Ich muss ja ein bisschen lachen.
Wenn Sie 100kg (nur so als Beispiel zum rechnen) Weizen jedes Jahr ernten und müssen dem Grundherrn (was nicht der Kaiser war, nebenbei, sondern irgendein Adliger) 10% geben und der Kirche auch nochmal 10% (Kirchenzehnt!) dann haben Sie noch 80kg. So. Der Naivling denkt jetzt: Wow! 20% Steuern, das ist ja klasse! und be-denkt dabei aber nicht, dass der Bauer, um über die ÜBERLEBEN zu können, so 60 kg Weizen für sich brauchte, die übrigen 20 wurden zum Kauf von Dingen benutzt, die er nicht selbst herstellen konnte. So weit, so gut.
Und jetzt das Fatale: War mal eine Ernte nicht gut, was sehr häufig vorkam, dann hatte der Bauer von Anfang an nur 70kg. Davon 20% weg sind dann nur noch 56kg da. Davon kann der grad mal so überleben, wenn er den Gürtel enger schnallt.
HEUTE hingegen zahlt man einen unterschiedlichen Steuersatz, die Geringverdiener zahlen wenig, die mehr haben mehr. Niemand muss sich sorgen machen, wegen der Steuer demnächst zu verhungern.
Aber klar, damals, das waren noch supi Zeiten, also man 20% Steuern zahlte!
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#217   R.Scholz †   22:34:33 | Mittwoch, 30. März 2011
@Abu: Es geht um die Mitversicherung von in der Türkei lebenden Eltern!
Das deutsch-türkische Abkommen zur Sozialen Sicherheit von 1964 gewährt in der Türkei lebenden Eltern von in Deutschland lebenden Türken die kostenlose Krankenversicherung. Das gilt übrigens auch für Bosnier, Serben und Montenegriner. Die Familienmitglieder des in Deutschland versicherten Türken, Bosniers, Serben oder Montenegriners erhalten zunächst die Leistung im Krankheitsfall von ihrem Wohnsitzstaat. Anschließend werden die Kosten von der deutschen KV monatlich abgerechnet und erstattet.
Das ist eine eklatante Ungleichbehandlung. Oder sind etwa deine Eltern bei dir mitversichert? Für Deutsche gilt: Es dürfen nur Ehegatten und Kinder in die gesetzliche Versicherung beitragsfrei aufgenommen werden, Eltern nicht.
Was aber bei der politischen Ausschlachtung dieses Themas zu bedenken ist, ist die tatsächlich anfallende eher geringe Zahlung. Für 2009 waren es rund 10. Mio, die an die türk. KV überwiesen wurden. Bei über 150 Milliarden pro Jahr ist das ein Bagatellbetrag.
Es haben nur 10.000 Deutsche die einschlägige Petition zur Änderung dieses deutsch-türkischen Abkommens unterschrieben. Die dümmliche mediale Hetze von Rechtsaußen ist wohl nicht sehr erfolgreich gewesen.
www.spiegel.de/…,1518,742967,00.html
Was für dich gilt, gilt leider auch für Kraut. Eure geistige Nahrung sucht ihr euch immer dort, wo genau das bestätigt wird, wonach ihr sucht.
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#216   Kraut   20:57:01 | Mittwoch, 30. März 2011
Zusammenfassung zur Person Leser Abu
Danke, daß Sie so schön mitgewirkt haben.
Ihnen wurden nun, ohne große Mühe, gezielt die Hosen runtergezogen.
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#215   Abu   19:15:07 | Mittwoch, 30. März 2011
In gebotener Kürze, Kraut
1. Wofür man mich hält, wissen Sie nicht. Wofür mich Ihresgleichen hält, ist mir gleichgültig.
2. Die Wahrheit ist vor 20 Jahren wahr und heute auch, ein Verfallsdatum kennen nur Ewiggestrige wie Sie.
3. V.a. sehen Sie das, was Sie sehen möchten. Und diese Sicht ist unchristlich.
4. Ihre sog. „Tatsachen“ entziehen sich jeder Prüfung, indem Sie behaupten, ein Behördenvertreter spiele Sie Ihnen zu (Immunsie-rungsstrategie). Dessen moralische und beamtenrechtliche Bedenk-lichkeit, einem Rechtsradikalen Interna zuzuspielen, sagt ja schon genug über die Qualifikation Ihres Informanten.
5. Sie wissen nicht, wo D und seine DM wären ohne EU.
6. Wenn der Unterhaltspflichtige in D lebt, werden die von ihm Unterhaltenen eben auch im Ausland versorgt. Wenn er das nicht selbst tragen kann, trägt es die Solidargemeinschaft. Und?
7. D mußte Gastarbeiter ins Land holen, es hat aber selbst entschieden, nur Ungelernte weil Billige zu nehmen. D hat ihnen nicht nahegelegt, wieder zu gehen, sie sind auch ihrer Heimat entfremdet, haben hier aufgewachsene Kinder. Sie haben (für uns günstigen) Lohn erhalten (für den wir’s nicht machen) und in die Solidarkassen einbezahlt.
8. Ob eine Untersuchungen „geschönt“ ist oder nicht, können Sie nicht beurteilen. Was nicht Ihrer Diffamierungsstrategie entspricht, nehmen Sie nicht zur Kenntnis, das ist klar.
9. Ein anständiger Zugezogener ist mir ebenso lieb wie ein Landesmann und noch lieber als ein hoffnungsloser Gutmensch/Ausländerfeind/Islamophober! :)3
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#214   Kraut   12:58:05 | Mittwoch, 30. März 2011
Fortsetzung
…an logischem Verstand, Willen oder Information? Unter anderem gibt die deutsche Kuh 2/3 der Eu-Steuern, ohne good old Germany wäre die ganze Blase gar nicht lebensfähig. Gelder in Billionenhöhe wurden schon augegeben für die Unterhaltung fremder Menschen in Deustchland, dies geht sogar soweit daß die Deutschen für medizinische Kosten fremder Menschen (!) im Ausland aufkommen!! So könnte ich den ganzen lieben Tag weiterschreiben wie unsere Gelder verschwendet werden. Ich glaube Sie wissen selbst was ich denn meine, nur zugeben wollen Sie es nicht!
2. Deutschland war bestenfalls dazu gezwungen ungelernte Gastarbeiter ins Land zu holen; zum einen weil die Substanz an deutschen Männern während des Krieges verheizt wurde, NACH dem Krieg ebenso (siehe Rheinwiesenlager, Sowjetunion usw.) und der traurige Rest alle Hände voll zu tun hatte. Zerlegen Sie mal das Wort Gast-Arbeiter. Ein Gast bleibt was er ist und man legt doch nahe daß ein -Gast- auch wieder die Location verläßt, nicht. Und nun sagen Sie nicht, Ihre Gastarbeiter wären nicht entlohnt worden.
3. Kommen Sie mir doch nicht mit solchen geschönten „Untersuchungen“, das ist ja lächerlich. Da kann ich mir ja gleich den ARD/ZDF Käse reinziehen und der ist noch wahrheitsgetreuer. Nächstenliebe, Volkesliebe und gesunde Denke sind mit Dummheit die aus political correctness resultiert, nicht vereinbar. Ein anständiger Zugezogener ist mir ebenso lieb wie ein Landesmann und noch lieber als ein hoffnungsloser Gutmensch!
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#213   Obermaier †   12:32:10 | Mittwoch, 30. März 2011
R. Scholz: Danke für die Blumen.
Ich konnte gestern leider nicht mehr antworten, da es hier eine Beitragsgrenze gibt, man also „nur“ 30 Posts am Tag schreiben kann – was bei einer lebhaften Diskussion schonmal passiert.
Das Kompliment kann ich indes nur zurückgeben. :(3
Also: Dass die JAK-Bank und ihre Ableger in Deutschland ein Nischenprojekt sind, ist klar. Wenn die restliche Gesellschaft ihr Finanzleben über Zinsen gestaltet, dann ist ja klar, dass eine Organisation, die darauf verzichtet, ein Aussenseiter bleibt – aber das Konzept wäre für die allermeisten Privatpersonen durchaus interessant. Meine Eltern beispielsweise hätten darüber ihr Haus bauen können, und hätten davon – neben der caritativen Seite während des Ansparprozesses – davon wahrscheinlich sogar einen finanziellen Vorteil gehabt, wenn man sich anschaut, was sie über die 30 Jahre Laufzeit der Bank an Zinsen zahlen mussten für den Kredit – das hätte man mal durchrechnen gemusst.
Nun, ich hätte jetzt gerne mal einen Vorschlag von Ihnen, wie das System denn aufgebaut werden müsste, damit es langfristitg – also ohne eingebautes Verfallsdatum – funktionieren kann. Denn an sich bin ich nicht wirklich festgelegt auf „kein Zins“, doch scheints mir so, als wäre das die einzige Lösung des Problems, dass im Laufe der Zeit immer mehr Geld (und damit Macht) zu den „Reichen“ wandert, während der Rest vergleichsweise verarmt, also die immer wieder gern genannte Schere, die immer weiter aufgeht.
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#212   Kraut   12:09:23 | Mittwoch, 30. März 2011
Die ständige Opposition: Abu.
Ihnen ist hoffentlich bewußt, daß man Sie aufgrund Ihrer Äußerungen wie zuletzt für zunehmend unglaubwürdig und falsch hält.
Märchen wie Sie sie heute um 06:04 früh auftischten (vermutlich noch ganz verschlafen…,) konnte man den Leuten noch vor ca. 20 Jahren unterjubeln; doch die Zeiten sind vorbei, aufgrund immer besserer Information durch das Netz und der steigenden Besorgnis durch ausufernde Gegebenheiten.
Fangen wir an:
Wenn ich mir anschaue, was Sie alles über die Ausländer schreiben, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß es hier nicht die Nächstenliebe ist, die Ihre „Studien“ beflügelt.
Was Sie sich nicht alles anschauen. Sie sehen das was Sie sehen möchten. Und wenn ich über Ausländer negativ schreibe dann schreibe ich von denen die es so verdient haben. Die Anständigen und Untadeligen (ja, die gibt es sehr wohl…,) sind davon ausgenommen.
Natürlich, Sie tun so, als beruhten Ihre Behauptungen auf schlichten Tatsachen. Aber bei jeder Untersuchung gibt es eine Absicht, ein erkenntnisleitendes Interesse, und das sieht schon bei Ihren Gewährsleuten (Sarrazin, Ulfkotte) schlecht aus.
Gutester, das SIND Tatsachen. Im Übrigen werden Sie nirgendwo einen Beitrag von mir finden in denen ich jemals Sarrazin oder Ulfkotte auch nur erwähnte. Ehrlich gesagt habe ich von diesen Herrschaften noch nie ein Schriftstück gelesen, da ich über andere Quellen meine Informationen beziehe. Teilweise „frisch vom Bäcker“, über Behörde.
1. Sind Sie so naiv oder mangelt es Ihnen →…
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#211   kristall   08:56:59 | Mittwoch, 30. März 2011
es gibt keine reichen industrieländer !!!
da sie in wirklich alle bis zum hals verschuldet sind !!! deshalb geht nach hause wo ihr hingehört !!! und zapft dort den staat an.
^-^ :)3
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#210   Abu   06:04:31 | Mittwoch, 30. März 2011
Zur Nächstenliebe gehört auch der liebende Blick, Kraut!
Wenn ich mir anschaue, was Sie alles über die Ausländer schreiben, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß es hier nicht die Nächstenliebe ist, die Ihre „Studien“ beflügelt.
Natürlich, Sie tun so, als beruhten Ihre Behauptungen auf schlichten Tatsachen. Aber bei jeder Untersuchung gibt es eine Absicht, ein erkenntnisleitendes Interesse, und das sieht schon bei Ihren Gewährsleuten (Sarrazin, Ulfkotte) schlecht aus.
Wie es bei Ihnen aussieht, kann man sich denken anhand Ihrer Lektüre, aber auch anhand Ihrer Formulierungen:
Unterhalten wird davon die ganze Welt + Fremde, die NIE etwas zum Wohle unseres Landes beigetragen haben.
1. kann von einem Unterhalt der ganzen Welt durch Deutschland (D) wohl kaum die Rede sein. 1970 und wiederum 2002 haben sich die reichen Industrieländer verpflichtet, mindestens 0,7% (!) des BIPs für die Entwicklungshilfe auszugeben. 2004 lag D bei 0,28% (!), wovon wiederum nur 1/3 wirklich in den Entwicklungsländern landete.
2. hat D jahrzehntelang gezielt ungelernte billige Gastarbeiter angeworben, für unser aller Wirtschaftswunder. Wir brauchen uns nicht zu wundern, daß durch Ignoranz (Kraut: D ist KEIN Einwanderungsland) keine Integration über Generationen geschieht.
3. gibt es z.B. zur Frage des Finanzierungsbeitrages der Ausländer auch ganz andere Untersuchungen www.migazin.de/…e-bilanz-fuer-2004/. Aber der Wille, danach Ausschau zu halten, setzt Nächstenliebe voraus, und da hapert es bei Ausländerfeinden und Islamophoben eben ganz gewaltig, z.B. bei Ihnen, Kraut.
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#209   Kraut   00:41:37 | Mittwoch, 30. März 2011
Der Satz steht da aber nunmal.
Und gilt für jeden Menschen. Wenn dies auch ein jeder beherzigen würde, gäbe es noch irgendwo Leid? Wohl kaum.
Man gibt auch sonst seinen Teil in einer Gemeinschaft, wie z.B. in einer Staatlichen in Form von Steuern. Steuern sind absolut in Ordnung und auch notwendig, damit der Staat funktioniert – zum Wohle der Allgemeinheit, die in diesem Staat leben.
In besseren Zeiten gab es den Zehnt; der Zehnte dem Kaiser. Verdiente einer meinetwegen 1000 Taler monatlich, so gehörten 100 dem Kaiser, also dem Staat. Verdiente ein anderer 10 Taler, so gehörte 1 Taler dem Kaiser. In Friedenszeiten. In Kriegszeiten wurde für die Rüstung die Steuer etwas angehoben.
Mittlerweilen pressen unsere Regierenden etwa den Sechzigst und mehr aus der arbeitenden Schicht heraus. Unterhalten wird davon die ganze Welt + Fremde, die NIE etwas zum Wohle unseres Landes beigetragen haben.
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#208   Mufelius †   23:03:46 | Dienstag, 29. März 2011
Kraut, mal ne Frage, ohne Sie jetzt HIERFÜR angreifen zu wollen:
Wir haben ja genug andere Streitpunkte… ;-)
Aber ich muss da doch mal was fragen, was ich nie verstanden habe: Sie sagen:
Mir geht es genauso.
Das freut mich und ich glaube, das geht den allermeisten Menschen so.
Drum: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Und jetzt die Frage:
Wieso darum? Wieso wegen dieses Satzes? Mal angenommen, dieser Satz stünde nicht in der Bibel, würden Sie dann nicht einen Teil Ihres Einkommens abgeben, wenn es dafür gerechter zuginge? Täten Sie das nur wegen des Befehls der Bibel, das zu tun?
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#207   Kraut   22:57:51 | Dienstag, 29. März 2011
Ein frommer Wunsch der für dich spricht.
aber selbst ich würde mit Freuden einen Teil meines Einkommens abgeben, wenn die Welt dadurch gerechter würde.
Mir geht es genauso. Drum: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
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#206   Mufelius †   22:53:33 | Dienstag, 29. März 2011
Das weiss ich nichtmal, Kraut.
Ich glaub, auch viele von denen die sich bereichern wären über eine gerechtere Gesellschaft froh, in der es allen gut geht und auch dem Staat, der dann natürlich auch viel mehr Lebensqualität schaffen könnte für alle. Ich mein, auch einem reichen Menschen dürften die Schlaglöcher in den Strassen, die verfallenden Gebäude, die allgemeine Ungerechtigkeit, die miese Stimmung, das ständige Gegeneinander uns so auf den Keks gehen. Also ich bin jetzt wirklich nichtr eich, aber selbst ich würde mit Freuden einen Teil meines Einkommens abgeben, wenn die Welt dadurch gerechter würde.
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#205   Kraut   22:44:52 | Dienstag, 29. März 2011
Mit Konsequenzen, Mufelius,
ist gemeint, daß, wenn die Regierung heute die Hosen runterzieht, die Bürger erst mal ganz schön dumm aus der Wäsche gucken würde in welchen Schwierigkeiten wir eigentlich tatsächlich stecken…!
Freilich wären sogar über 90 % der Leute froh, wenn es gerecht zugehn würde. Die, die dann nichts mehr zu lachen haben sind diejenigen
– die sich ständig auf Kosten der anderen bereichert haben und
– die ihr Geld von heute auf morgen ehrlich verdienen müßten.
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#204   Mufelius †   22:37:03 | Dienstag, 29. März 2011
Unangenehme Konsequenzen?
Quatsch. Für wahrsheinlich mehr als 90% WÄREN die Konsequenzen positiv, also rein finanziell. Und Ideell wohl noch für viel mehr.
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#203   Kraut   22:34:22 | Dienstag, 29. März 2011
Geldsystem hin oder her
Letztendlich bedarf es einer gesamtumspannenden Reform des Geldwesens. Diese bringt aber eines mit sich: Konsequenzen; unangenehme!
Und hier wäre dann jeder einzelne Bürger gefragt und betroffen – das Gros der Menschen hier läuft halt einmal lieber Blendern und Betrügern hinterher die den Dummen weismachen man könne Geld verdienen ohne etwas dafür zu tun.
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#202   Mufelius †   22:30:54 | Dienstag, 29. März 2011
@ R. Scholz
Die Begrenzung der Gier scheint aber nicht zu funktionieren, was? Bei uns nicht und in keinem Land der Erde. Und genau diese Gier hat uns schon einmal in den Abgrund geführt, nämlich 1929. Und damals gabs gar keine Derivate und Swobs und wie der ganze Betrug noch so heisst… und wir (d.h. wir Menschen) bekommen keine weltweite Kontrolle hin, genau wegen der Gier. Das Land, was das Kontrollgesetz nicht einführt bekommt was? Na, GELD. Ungeheuer viel Geld. Und zack, schlägt die Gier wieder durch, diesmal beim Gesetzgeber.
ICH bin der Überzeugung, das System fährt, genauso wie 1929 wieder frontal im vollen Tempo an die Wand, was unglaubliches Leid zur Folge hat – und danach wird genau derselbe Scheiss wieder aufgebaut, es geht 50 Jahre lang gut, und dann knallts wieder, und so wirds weitergehen bis zum Sanktnimmerleinstag.
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#201   kristall   22:30:16 | Dienstag, 29. März 2011
scholz !!!!
also ich denke du sprichst permanent schwachsinn !!!!
als beweis ziehe ich die hochfinanz heran die zusammen brechen wird !!!! deine freunde !!?? :-S :-[ :-#
:)3 ^-^
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#200   Kraut   22:29:31 | Dienstag, 29. März 2011
Na, Scholz
ich hab dich doch lieb.
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#199   R.Scholz †   22:22:02 | Dienstag, 29. März 2011
@Obermaier:
Meine Meinung:
Die JAK-Bank ist eine interessante Nische für eine kleine Zielgruppe. Nicht mehr.
Wir haben überbordende staatliche Kontrollen, wo wir sie nicht brauchen. Dort, wo sie notwendig wären, fehlen sie. Das betrifft ganz besonders den Banken- und Börsensektor. Wo man der Gier ein so breites Betätigungsfeld liefert, das kaum noch einer durchschaut, ist Handlungsbedarf angesagt.
PS: Dieses heruntergekommene Forum brauchte dringend mehr Diskutanten deines Niveaus. Ich fürchte nur, dass du das Interesse schnell wieder verlieren wirst. Und danke für deinen Link zu Mark Knopfler. Das bringt so manche verschütteten eigenen guten Seiten zum Klingen.
Und zuletzt: Danke, Kraut! Dass gerade du mir eine Treppe baust, hätte ich nicht erwartet.
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#198   Kraut   22:06:28 | Dienstag, 29. März 2011
Abu am Dienstag, 29. März 2011 14:30
Was wir tun und betreiben, darüber können Sie bestenfalls spekulieren.
Was Sie jedoch tun ist offensichtlich: Füße hoch und altklug daherquatschen. Zu mehr genügt es nicht.
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#197   R.Scholz †   22:00:46 | Dienstag, 29. März 2011
@Obermaier: Sehr interessant, diese JAK-Bank.
Ich habe mich gerade etwas informiert. Sehr gut finde ich die 4-teilige Kurzinformation von Giorgios Imonetti auf YouTube.
www.youtube.com/watch?v=aW2pj109Cr8&…
Nur bezweifle ich, dass dieses genossenschaftliche System einer wechselseitigen Solidargemeinschaft, die ohne freiwillige und unbezahlte Mitarbeiter nicht wachsen kann, auf die Kreditfinanzierung von Unternehmen überhaupt anwendbar ist.
Die JAK-Bank beschränkt sich in ihrer Kreditvergabe auf private Haushalte mit hypothekarischer Sicherstellung der Darlehen. Da ist das Risiko des Ausfalles vergleichsweise gering, weil die Belehnungsgrenze zwischen 50% und 60% des Liegenschaftswertes liegt.
In der Fremdfinanzierung von Unternehmen, wo das Ausfallsrisiko weit höher liegt und die Besicherung nicht durch wertstabile Liegenschaften erfolgt, kann dieses System nicht funktionieren. Wenn ein Teil der Mitglieder den zinsenlosen Kredit nicht bedienen kann, beschneidet das einerseits die Spareinlagen der Solidargemeinschaft und beschränkt andererseits das potenzielle Kreditvolumen.
Aber als Alternative für einen Häuslbauer oder -sanierer ist es durchaus interessant.
Für jemanden, der keinen absehbaren Kreditbedarf hat, ist aber die zinsenlose Veranlagung seines nichtkonsumierten Einkommens reine Caritas.
Der globale Finanzbedarf ist damit nicht zu bedienen und kurzfristig überziehbare Giro-/Kontokorrentkonten mit bargeldloser Zahlungsfunktion sind in diesem System nicht vorgesehen.
Fortsetzung folgt!
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#196   kristall   20:44:45 | Dienstag, 29. März 2011
TRAUERLIED
VON SOPHI !!!! :-S
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#195   Sophia.Orthoi   19:59:11 | Dienstag, 29. März 2011
Noch ein Lied!
Link1 www.youtube.com/watch?v=Jg7p4_0xHwg Link2 www.youtube.com/watch?v=_nUhXRh144I
Um deines Willen, oh Stadt des Gebetes, bete ich.
Um deines Willen, oh Glanz der Häuser, oh Blume der Städte,
oh Jerusalem, oh Stadt des Gebetes, bete ich.
Unsere Augen auf dich, sie reisen jeden Tag zu dir,
sie wandeln in den Säulenhallen der Gotteshäuser,
sie umarmen die alten Kirchen,
und sie reinigen die Moscheen von der Trauer.
Oh Nacht des Isra, oh Pfad den sie zum Himmel passierten.
Unsere Augen auf dich, sie reisen jeden Tag zu dir,
und wahrlich, ich bete.
Das Kind in der Grotte und seine Mutter Maria
ihre Anlitze weinen, weinen,
um der Vertriebenen Willen,
um der Kinder ohne Behausung,
um der Verteidiger Willen, die in den Vorhöfen als Märtyrer gefallen sind.
Und der Frieden ist als Märtyrer in der Heimat des Friedens gefallen,
und die Gerechtigkeit fiel in den Vorhöfen,
zur Zeit da die Stadt Jerusalem gefallen ist.
Die Liebe weicht zurück,
und in den Herzen der Welt
setzt sich der Krieg fest.
Das Kind in der Grotte und seine Mutter Maria,
ihre Anlitze weinen und wahrhaftig, ich bete.
Der glühende Zorn kommt,
und ich bin voller Gewißheit,
der glühende Zorn kommt.
Ich werde die Trauer überwinden,
von jedem Weg kommend,
mit furchterregenden Rossen kommend,
und wie Gottes reichliches Anlitz,
kommend, kommend, kommend.
Und das Tor unserer Stadt wird nicht verschlossen sein,
so gehe ich beten,
ich werde an die Tore klopfen,
und ich werde die Tore öffnen.
Und du, oh Fluss Jordan, wirst waschen,
mein Anlitz mit heiligem Wasser,
und du wirst vertilgen, …
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#194   Mufelius †   19:48:11 | Dienstag, 29. März 2011
Ein Lied zum Thema
Hier www.youtube.com/watch?v=M_bvT-DGcWw&…, das ist mein Lied zum Thema Finanzkrise und Denkblockaden.
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#193   Antonio Michele Ghislieri   19:44:11 | Dienstag, 29. März 2011
@Mufelius
Hab ich auch schon mal gehört. War wohl irgend ein Schauspieler.
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#192   Mufelius †   19:36:28 | Dienstag, 29. März 2011
Die eine Hälfte meines Vermögens legte ich an
in schnelle Autos, Frauen und Alkohol, die andere verprasste ich einfach so.
Zitat eines mir unbekannten, aber nicht auf meinem Mist gewachsen.
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#191   Abu   19:25:55 | Dienstag, 29. März 2011
Eine jede Finanzkrise und sei sie auch die ärgste …
… bringt nicht nur eine Menge Leute um ihr täglich Brot, sie hat auch ihre Profiteure.
Die erste Frage ist also die, ob irgendwer hier dann was zu feixen hat.
Und die zweite Frage ist die, ob die Megaschweine, die sic dann ins Fäustchen lachen, nicht noch Schlimmeres anstellen.
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#190   Musica   18:57:52 | Dienstag, 29. März 2011
Scheee Liedsche!
:(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3
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#189   Obermaier †   18:56:19 | Dienstag, 29. März 2011
Das scheiss Finanzsystem
wird mir so egal, wie ich auch alles um mich vergesse, wenn ich diesen Song hier – Klick www.youtube.com/watch?v=9XVVZPefbR4&…– höre. O:O
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#188   Vorwärts   18:55:46 | Dienstag, 29. März 2011
Geld werden jetztige Finanzganoven
ohnehin nicht mehr brauchen wenn der Laden kippt.
Sie können Unterkunft und Verpflegung und Kleidung direkt mit Körpereinsatz bezahlen.
Hoffentlich aber erwischen wir alle und keiner türmt.
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#187   kristall   17:30:07 | Dienstag, 29. März 2011
die sophi !!!!
scheucht auch das schwundgeld !!!! O:O :-[ :-D ^-^
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#186   Sophia.Orthoi   15:55:27 | Dienstag, 29. März 2011
Exponentialwachstum möglich?
Grundsätzlich ja. Man muss zwischen Sein (Güter, Kapitalanlagen, u.s.w.) und Schein (Geldscheine, sogenannte Wertpapiere, usw) unterscheiden. Scheine sollen als Gegenstand Seine haben. Es sollte kein Problem sein, wenn beide gleichzeitig wachsen oder schrumpfen. Aber wenn nur Scheine und nicht Seine wachsen, dann kann das nur darauf zurückgeführt werden, dass es da eine Menge gegenstandslose Scheine gibt. Diese sollen spätestens dann vernichtet werden, wenn sie eingelöst werden sollen, weil das eine unmögliche Unmöglichkeit ist. Die Vernichtung erfolgt normalerweise automatisch, zum Beispiel durch gleichmäßige Wertkorrektur der Geldscheine und Börsencrash, einschließlich alle möglichen Insolvenzen: auf einmal erkennt man das wahre Sein hinter dem Schein.
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#185   Obermaier †   14:52:51 | Dienstag, 29. März 2011
Abu, einen Abschiedssatz nehme ich mir heraus. :)
„Was für ein Mann ist ein Mann, der nicht versucht, die Welt zu verbessern?“
Aus dem Film „Königreich der Himmel“.
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#184   Abu   14:44:53 | Dienstag, 29. März 2011
Schön für Sie!
Machen Sie’s gut, und vergessen Sie nicht, die Welt zu verändern, von mir aus schwedisch.
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#183   Obermaier †   14:42:34 | Dienstag, 29. März 2011
Ach herrje, Abu!
Optimismus ist gefragt, da „alternativlos“.
Ich beispielsweise war bis vor kurzem einer jener, die sich keinerlei Gedanken machten über das System – und jetzt… nunja, es gibt in Deutschland doch eine Entsprechung der schwedischen JAK – Bank, wie ich zu meiner Freude feststellen konnte. Muss mich noch genauer informieren, werde aber wohl Mitglied werden. Eine Solidargemeinschaft für zinsloses sparen und eben auch zinslose Darlehen für die die es brauchen – und zwar aus den tatsächlich vorhandenen Geldmitteln. Ja, ich weiss, das ist keine gesamtgesellschaftliche Lösung, aber ein Anfang.
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#182   Abu   14:30:40 | Dienstag, 29. März 2011
Ach herrje, Obermaier!
Nochmal: Das ist das falsche Publikum. Glauben Sie denn, Kraut oder kristall werden jemals etwas anderes tun als auf einen Vortrag zu gehen, auf eine Anti-Islam-Demo und in die alte Messe? Und Scholz hat seine Meinung, der stellt das System nicht in Frage.
Diese Leute hier sind Schreibtisch- und Stammtischtäter, und zwar in einer winzigen Nische. Ich diskutiere schon mal nicht darüber, weil ich zuwenig davon verstehe, und die anderen gebrauchen ihr „Wissen“ als eine Art Trost: Die Welt ist nicht katholisch, sondern schlecht, aber wir wissen alles besser, damit haben wir wenigstens in unserem Hirn die Lufthoheit.
Aber schon an der Wahlurne, wird sie denn überhaupt aufgesucht, jedes Mal dasselbe: Votum für extreme Splittergruppe. Mit diesen Leuten ändert sich nichts!
Eine öffentliche Diskussion (die potentiell relevant ist)haben Sie in einer der im Bundestag vertretenen Parteien, aber nicht im Internet.
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#181   Obermaier †   14:09:36 | Dienstag, 29. März 2011
Abu, nochmal:
Ich bestreite auch gar nicht, daß anscheinend exponentielles Wachstum nicht ad ultimo möglich ist. Aber damit ist die Frage „und jetzt?“ nicht beantwortet, denn:
Ich hab nie behauptet, die einzig wahre Lösung zu kennen. (punkt)
Ich am 28. März 2011 22:52:
„[…] Eine Umlaufsicherung kann genausogut im Schwundgeldsystem liegen, also ein System, was diejenigen „bestraft“, die Geld horten. Das Geld würde einfach jedes Jahr um einen gewissen Wert weniger wert. Dann hätte man die Bestrebung, das Geld nicht zu horten, sondern es zu verleihen, um dieser Abwertung zu entgehen. Oder auch ein System wie bei der schwedischen JAK-Bank. Oder ein System, was wir noch gar nicht erfunden haben. Den Status Quo als das einzig mögliche anzusehen, ist ziemlich… dumm, sorry[…]“
Ich am Dienstag, 29. März 2011 01:42
[…]Hier endet auch meine „Expertise“. Ich weiss nicht, welches System man nehmen sollte, wie genau es ausschauen müsste, wie man verschiedene Probleme löst und so weiter. DAS, Herr Scholz, müssten in der Tat Volkswirte und andere Experten entwickeln und klären.[…]
Aber ich habe ein Ziel schon erreicht, Abu, denn ein Ziel ist eine Diskussion über ein vermeintlich „alternativloses“ System. Jetzt diskutieren Sie, Kraut, Scholz und ich schon darüber, andere lesen vielleicht nur mit, aber alle machen sich überhaupt erstmal Gedanken darüber – etwas, was neu ist, denn die allermesiten hinterfragen das System gar nicht erst. Was wir brauchen ist eine ÖFFENTLICHE Diskussion letztenendes.
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#180   Abu   13:27:26 | Dienstag, 29. März 2011
Zwischen der Erkennung eines Problems …
… wie z.B. Endlagerung ungesichert, und der Lösung dieses Problems liegt aber Fachkompetenz. Denn die Angelegenheit ist nicht dadurch erledigt, daß einer dagegen ist. Sie ist komplexer: Würden wir z.B. sofort alle deutschen KKWs abschalten, hätten wir ein Energieproblem, das wir auf unbefristete Zeit nur lösen können, indem wir u.a. Atomstrom kaufen. Damit ist das ursprüngliche Problem aber nur verschoben. D.h. Sie brauchen ein Konzept, was Sie aber nicht hinbekommen, wenn Sie keine Fachkompetenz haben.
Ich bestreite auch gar nicht, daß anscheinend exponentielles Wachstum nicht ad ultimo möglich ist. Aber damit ist die Frage „und jetzt?“ nicht beantwortet, denn: wie diese Funktion mit dem Rest der Wirtschaft und der Finanzen zusammenhängt, welches alternative Modell vernünftig ist, und wie wir der Umsetzung Schritt für Schritt häherkommen (hierzu muß man die Interessen der Entscheider kennen und wissen, wer diese sind), das erfordert wiederum Fachkompetenz.
Suchen Sie sich eine Partei und werben Sie für Ihre Gedanken. Sie werden bald auf Fachleute stoßen. Wenn Ihnen die nicht die Schneid abkaufen, wachsen Sie dran und kommen der Umsetzung oder Kapitualation näher. Etwas weiter weg von der Praxis ist ein Forum für Wirtschaftsfragen. Aber dieses Forum hier versammelt dazu Weltverbesserer an der Tastatur, und das können Sie knicken.
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#179   Obermaier †   12:31:37 | Dienstag, 29. März 2011
Achso, Abu?
Also darf man immer nur über das reden, sich Gedanken machen, in dem man eine „Fachkompetenz“ hat? Also wer kein Atomphysiker ist, hat, was AKWs, Atomausstieg, Sicherheit etc angeht, die Schnauze zu halten, weil er ja keine Ahnung hat? Um sich also darüber auszulassen muss man zuerst Atomphysik studieren?
Verzeihung, aber das ist natürlich Unsinn und wie ich finde, gar kein so schlechtes Beispiel: Auch bei der Atomkraft muss man kein Genie sein, um zu erkennen, dass das Restrisiko – so gering es auch sein mag – untragbar für eine Gesellschaft ist.
Auch hier haben wir ein grundsätzliches Problem, ein ganz einfaches: Wenns „Bumm“ macht sind wir am Arsch. Um das zu sehen brauch ich kein Atomphysik-Diplom.
Und genauso einfach ist es, sich auszurechnen, dass ein materieller Wert (also die Realwirtschaft) nicht dauerhaft exponentiell wachsen kann. Das geht einfach nicht. Wenn dann gleichzeitig die Schulden exponentiell wachsen, dann geht das nicht zusammen. Und um hier das grundsätzliche Problem zu erkennen, brauche ich auch kein Volkswirt zu sein, da reicht simple Mathematik völlig aus.
Die Welt ist komplex – aber nicht kompliziert, was die grundlegenden Funktionsweisen angeht.
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#178   Sophia.Orthoi   12:22:43 | Dienstag, 29. März 2011
R. Scholz ist auch ein geldpolitischer Ketzer
Hier sein ketzerisches Dummgeschwätz: „Das durch Kredite vermehrte Buchgeldvolumen schafft wiederum Nachfrage, die ohne diese Geldvermehrung nicht entstünde. Die Nachfrage wiederum schafft das gestiegene Angebot an Waren und Dienstleistungen.“ Primärkredit (Geldschöpfung) kommt grundsätzlich nur bei Warenabsatz/Umsatz in Frage. Ihn für Konsum oder Investitionen anzuwenden, ist Geldbetrug.
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#177   Abu   12:08:12 | Dienstag, 29. März 2011
Sorry, Obermeier, aber DIE Rechnung geht nicht auf!
Natürlich kann man sich nicht sicher sein, nicht verspottet zu werden, wenn man sich in einer Materie ausbreitet, in der man keinerlei Fachkompetenz aufweist.
Deshalb habe ich mich darauf beschränkt, nicht die Theorien der Herren Senft oder Gesell zu kritisieren, sondern auf die Verbindung von Pathos und Ideologien aufmerksam zu machen, die hier ansonsten dämonisiert werden: Marx, Taliban, NS.
Sie allerdings unterstellen mir, ich ignoriere Probleme. Und das ist genau der Unfug, mit dem auch Kraut daherkommt: Wer nicht herumtobt wegen gewisser Probleme und sofort einen Urheber = Feind ausmacht und daraus große Generalisierungen erhebt, der hat keine Moral usw.
Ich sehe die von Ihnen angesprochenen Probleme durchaus. Ich bin aber der Meinung: Wenn man sie lösen will, muß man Fachkompetenz erwerben. Dann kann es von mir aus sein, daß Gesell und Senf recht haben.
Aber vorläufig habe ich den Eindruck, daß die Forumsteilnehmer überfordert sind. Die Probleme werde nicht dadurch gelöst, indem ihre Komplexität ignoriert wird.
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#176   Kraut   11:52:44 | Dienstag, 29. März 2011
Einem Affen
Sie bringen in Ihrem Post von 7:00 kein einziges Argument, sondern beleidigen und verspotten nur.
… wirft man halt hin und wieder eine Banane zu. Dann freut er sich schelmisch, soll ihm seine Spotterei vergönnt sein.
Der kommt auch noch runter von seinem Roß, der Abubu.
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#175   Obermaier †   11:35:28 | Dienstag, 29. März 2011
Tja, Abu, da sehnse mal,
wie toll das ist, verspottet zu werden.
Sie bringen in Ihrem Post von 7:00 kein einziges Argument, sondern beleidigen und verspotten nur.
Jetzt dreh ich den Spieß um – und, wie fühlen Sie sich? Super, gell?
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#174   Abu   11:22:15 | Dienstag, 29. März 2011
Wer hat denn gesagt, Herr Obermaier,
dass es KEIN PROBLEM darstellt und auch bis in alle Ewigkeit so weitergehen kann, dass Deutschalnds Schulden (und die aller anderen Staaten – die USA vorneweg!) exponentiell wachsen.
Und wer hat gesagt,
KEIN PROBLEM darin zu sehen, dass die Schulden Deutschlands IM MOMENT jede Sekunde um 2279€ wachsen, ohne dass jemals etwas zurückgezahlt wird.?
Und wer,
dass ein KEIN PROBLEM darstellt, dass die Pro-Kopf-Schulden der Deutschen sich vom Jahr 2000 von ca. 12.000€ bis heute (24.900€) mehr als verdoppelt haben?
Verraten Sie mir das mal, Schlaufuchs Obermaier?
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#173   Obermaier †   11:15:29 | Dienstag, 29. März 2011
Neinein, der Abu hat schon recht.
Man muss schon Volkswirtschaft oder etwas ähnliches studiert haben, um zu verstehen, dass es KEIN PROBLEM darstellt und auch bis in alle Ewigkeit so weitergehen kann, dass Deutschalnds Schulden (und die aller anderen Staaten – die USA vorneweg!) exponentiell wachsen.
Man muss tatsächlich gehirngewaschen werden, um KEIN PROBLEM darin zu sehen, dass die Schulden Deutschlands IM MOMENT jede Sekunde um 2279€ wachsen, ohne dass jemals etwas zurückgezahlt wird.
Und um zu verstehen, dass ein KEIN PROBLEM darstellt, dass die Pro-Kopf-Schulden der Deutschen sich vom Jahr 2000 von ca. 12.000€ bis heute (24.900€) mehr als verdoppelt haben, vom Kleinkind bis zum Greis, muss einem das Gehirn rausgenommen und durch ein nasses Brötchen ersetzt worden sein.
Und das erreicht man natürlich am allerbesten durch eine Ausbildung zum Fachidio… Fachmann!
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#172   kristall   09:50:49 | Dienstag, 29. März 2011
abu…
bua :-S :-[ :-D ^-^
bau
:)3
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#171   Abu   09:07:28 | Dienstag, 29. März 2011
Haha, Kraut ist ein Ausländer!
Er schreibt:
Den Einheimischen wird das Leben unmöglich gemacht
(Montag, 28. März 2011 17:32)
Am nächsten Tag:
Wo steht denn das, das mir das Leben unmöglich gemacht wird? (Dienstag, 29. März 2011 07:33)
Tja, ohne kristallschen Hirnschwund (kann schon lange keine Nebensätze mehr formulieren, bleibt dann an der Taste Ausrufezeichen hängen und zittert extatisch bei den Emoticons herum) können wir nun schlußfolgern:
Kraut kann kein Einheimischer sein, er ist ein Ausländer!
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#170   kristall   08:05:12 | Dienstag, 29. März 2011
ja kraut !
abubi ist ein azubi !!!! ;-) :-[ :-D :-D :-D ^-^
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#169   Kraut   07:53:03 | Dienstag, 29. März 2011
Zuviel verlangt, kristall.
Man darf wohl annehmen daß Hirnschwundbubi sogar zu doof zum googeln ist.
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#168   kristall   07:44:44 | Dienstag, 29. März 2011
abubi !!!!
da ich annehme dass du zu blöde bist zu verstehen was schwundgeld ist !!!! versuch es mit googeln !!!! :-S :-[ :-D ^-^ :)3
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#167   Kraut   07:33:38 | Dienstag, 29. März 2011
nicht ganz dicht?
Lacht nicht! @Kraut persönlich, unser doitscher Gemütsmensch hat es gesagt: Ihm werde das Leben umöglich gemacht,
Wo steht denn das, das mir das Leben unmöglich gemacht wird?
Nur gut daß sich jeder überzeugen kann, wie der rattengesichtige Abu hier die Sätze verdreht wie sie ihm passen.
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#166   Abu   07:00:35 | Dienstag, 29. März 2011
Super! Lauter Wirtschaftsexperten!
Wer da so alles plötzlich Wirtschafts- und Finanzexperte ist, zszszs…
Einer sagte, er verstünde davon nichts, habe aber Mathe in der Schule gehabt, na denn …!
Ich sehe hier künftige Spitzenpolitiker, ja Regierungskräfte vor mir, geschult vom Kopp-Verlag.
Nein, nein, das geht schon: Was glaubt Ihr, wer bei den Taliban alles Minister geworden ist.
Immerhin feiert das alttestamentliche und koranische Zinsverbot fröhliche Urständ!
Nein, um neue Koalitionen ist man nicht verlegen: Schließlich hat auch der gepriesene Prof. Senf seinen Ansatz durch Lektüre von Karl Marx entwickelt.
Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!
Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht.
Lacht nicht! @Kraut persönlich, unser doitscher Gemütsmensch hat es gesagt: Ihm werde das Leben umöglich gemacht, das Volk müsse von Schmarotzern befreit werden, damit es wieder aufblühe! Und wer da nachfragt, der riecht nach Egoismus, bei dem muß man die Moral mit der Lupe suchen (@kristall)
Hm, die Tonlage kommt mir irgendwie bekannt vor, es fehlt nur der heroische Schluß:
Die Knechtschaft dauert
Nur noch kurze Zeit!
Der Schluß des Horst-Wessel-Lieds …
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#165   Kraut   02:08:10 | Dienstag, 29. März 2011
Die werden den Christen noch dankbar sein.
Nämlich dann, wenn das System kollabiert und jeder sein Geld verliert. Die Betrüger werden dann zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn sie Pech haben fallen sie den Gottlosen in die Hände, von denen sie vielleicht sogar massakriert werden…wenigstens.
Katholiken tun so etwas nicht.
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#164   Obermaier †   01:55:27 | Dienstag, 29. März 2011
Oh, und noch was, Kraut… und Herr Scholz
Es geht nicht darum, Rache zu nehmen, oder die mittleren Funktionäre dieses Systems anzugreifen. Die einzigen wirklichen Schweine stehen ganz oben, denen gehört die FED zum Beispiel und die wissen ganz genau, was sie anrichten.
Aber bei allen anderen, mittleren Nutznießern dieses Systems gilt (wie bei fast allen Menschen auf allen Ebenen des menschlichen Lebens): Wer am Trog sitzt frißt.
Das ist nicht böse gemeint. Es ist so. Das ist dem System immanent und auch die allermeisten „reichen“ Leute, also diejenigen, die halt so viel Geld haben, dass sie vom System profitieren, wissen gar nicht, wie das grundsätzlich funktioniert, dass ihre halbe Million Euro soviel Zinsen abwirft. Hätte ich eine halbe Million Euro zur Verfügung gehabt, dann hätte ich sie wohl auch angelegt und profitiert, bevor ich mich wirklich damit beschäftigte, wie das ganze funktioniert.
Deshalb ist zunächst einmal AUFKLÄRUNG über die Funktionsweise des gegenwärtigen Finanzsystems angezeigt, ohne diejenigen, die profitieren, zu verurteilen oder anzugreifen.
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