20:40:15 | Montag, 21. März 2011
Der Kölner Kardinal jammert über Theolunken, die er selber ernannt hat, und über den Zustand im Religionsunterricht, wo er
Kirchenhasser und Homo-Gestörte auf die Kinder losläßt. Ein Kommentar.

Kardinal Joachim Meisner während einer Predigt während der jüngsten Konferenz der deutschen Bischöfe.
© Pressestelle Erzbistum Paderborn(kreuz.net) Mit sechswöchiger Verspätung hat der neokonservative Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal
Meisner, heute das altliberale
Theolunken-Pamphlet kritisiert.
Die Stellungnahme des Kardinals wurde
im Newsletter der Erzdiözese Köln veröffentlicht.
Das kritisierte Pamphlet erschien Anfang Februar.
„In meinem bischöflichen Dienst – immerhin seit fast 36 Jahren – ist mir selten eine Kundgabe von theologischer
Seite bekannt geworden, die mich so erschreckt und betrübt hat wie dieses Memorandum“ – gibt sich der
Kardinal zu Beginn der Stellungnahme emotional.
Den Zustandsbeschreibungen und Forderungen des Pamphlets
müsse man „fast in jedem Punkt“ widersprechen.
Dann folgen viele undurchsichtige Floskeln.
Zum Beispiel
diese: „Daß ich mich dazu äußere, ist bereits ein erster Widerspruch: Denn zum ersten und wichtigsten
Dienst des Amtes in der Kirche gehört: die Wahrheit Christi zu verkündigen, »ob man es hören will
oder nicht« (2 Tim 4,2).“
Oder direkt anschließend: „Diese Verkündigung ist keineswegs nur eine »biblische
Freiheitsbotschaft«, sondern in der Kraft des Heiligen Geistes das Weitergeben und Weiterreichen von
Wort und Gnade des menschgewordenen Gottessohnes.“
Wischi-Waschi statt klare WorteMan könne Sorgen
und Kritik nicht so einbringen, als ob die Kirche „irgendeine menschliche Institution“ wäre – meint Kardinal
Meisner dann.
Ein fruchtbares innerkirchliches Gespräch werde nur gelingen, wenn man die Kirche in ihrem
„tiefsten Wesen“ bejahe.
Dieses „tiefste Wesen“ definiert der Kardinal mit dem in der Kirchenkonstitution
des Zweiten Vatikanum verwendeten Wischi-Waschi-Begriff „universales Heilssakrament“.
Der Kardinal soll
sich selber bei den Ohren nehmenKardinal Meisner ortet die Probleme vor allem in den – von den Bischöfen
verschuldeten – Defiziten im Glaubenswissen und in den weitverbreiteten Mängeln im Glaubensleben.
Diese
sollten die Theologen „zum Nachdenken bringen, inwieweit gerade auch von einigen in ihren Reihen ein unguter
Einfluß auf die Brüder und Schwestern im Glauben feststellbar ist – man werfe nur einen Blick auf manches,
was im Religionsunterricht vermittelt wird!“
Doch für die Sicherstellung der Qualität des Religionsunterrichtes
sind die Bischöfe – nicht die Theologen – zuständig.
Diese Ketzer wurden von Kardinal Meisner abgesegnet
Dann dreht der Kardinal eine melodramatische Pirouette.
„Meine größte Sorge kann ich nicht verschweigen“ –
seufzt er:
„Wie kann ich künftige Priester, Diakone, Religionslehrer und seelsorglich Tätige Lehrern
anvertrauen, deren Leben in und mit der Kirche defizitär ist!“
Aber der Kardinal soll nicht wie eine
Frau über das weinen, was er nicht wie ein Mann zu verteidigen imstande war.
Folgende aktive Kölner
Theolunken haben das Pamphlet unterschrieben:
• der Laientheologe Andreas Michel, seit 2006 an der
Universität Köln
• die Laientheologin Saskia Wendel, seit 2008 an der Universität Köln
• der Laientheologe
Hans-Joachim Höhn, seit 1991 an der Universität Köln
Kardinal Meisner hat sein Amt als Erzbischof
von Köln im Februar 1989 angetreten. Er hat somit die Missio Canonica für diese drei Pamphletisten ausgestellt.
Einen weiteren Pamphletisten, Pater Heribert Niederschlag SAC, beschäftigt Kardinal Meisner in der Klerikerausbildung.
Der Pater ist – laut Homepage der Pallotiner Hochschule in Vallendar und des Erzbischöflichen Diakoneninstituts
Köln – Dozent für Moraltheologie in der Diakonenausbildung in Köln.
Kardinal Meisner soll aufhören,
Sprüche zu klopfen.
Er soll seine bischöflichen Pflichten nicht länger vernachlässigen.
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Vogel 12:32:32 | Mittwoch, 23. März 2011
#37
Sefirot 22:47:06 | Dienstag, 22. März 2011
#33
Vogel 17:28:58 | Dienstag, 22. März 2011
#28
Krakauer 14:28:49 | Dienstag, 22. März 2011
#27
monens 13:27:57 | Dienstag, 22. März 2011
#26
mathild 11:40:55 | Dienstag, 22. März 2011
#24
??? 09:58:32 | Dienstag, 22. März 2011
#19
Krakauer 08:52:58 | Dienstag, 22. März 2011
#17
Vineta 02:02:54 | Dienstag, 22. März 2011
#15
DerRabe 00:14:24 | Dienstag, 22. März 2011
#11
Kraut 23:31:02 | Montag, 21. März 2011
#2
Romulus 20:56:24 | Montag, 21. März 2011