Kommentar
Leere Rhetorik
Der Kölner Kardinal jammert über Theolunken, die er selber ernannt hat, und über den Zustand im Religionsunterricht, wo er Kirchenhasser und Homo-Gestörte auf die Kinder losläßt. Ein Kommentar.
Kardinal Joachim Meisner während einer Predigt während der jüngsten Konferenz der deutschen Bischöfe.
Kardinal Joachim Meisner während einer Predigt während der jüngsten Konferenz der deutschen Bischöfe.
© Pressestelle Erzbistum Paderborn
(kreuz.net) Mit sechswöchiger Verspätung hat der neokonservative Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, heute das altliberale Theolunken-Pamphlet kritisiert.

Die Stellungnahme des Kardinals wurde im Newsletter der Erzdiözese Köln veröffentlicht.

Das kritisierte Pamphlet erschien Anfang Februar.

„In meinem bischöflichen Dienst – immerhin seit fast 36 Jahren – ist mir selten eine Kundgabe von theologischer Seite bekannt geworden, die mich so erschreckt und betrübt hat wie dieses Memorandum“ – gibt sich der Kardinal zu Beginn der Stellungnahme emotional.

Den Zustandsbeschreibungen und Forderungen des Pamphlets müsse man „fast in jedem Punkt“ widersprechen.

Dann folgen viele undurchsichtige Floskeln.

Zum Beispiel diese: „Daß ich mich dazu äußere, ist bereits ein erster Widerspruch: Denn zum ersten und wichtigsten Dienst des Amtes in der Kirche gehört: die Wahrheit Christi zu verkündigen, »ob man es hören will oder nicht« (2 Tim 4,2).“

Oder direkt anschließend: „Diese Verkündigung ist keineswegs nur eine »biblische Freiheitsbotschaft«, sondern in der Kraft des Heiligen Geistes das Weitergeben und Weiterreichen von Wort und Gnade des menschgewordenen Gottessohnes.“

Wischi-Waschi statt klare Worte

Man könne Sorgen und Kritik nicht so einbringen, als ob die Kirche „irgendeine menschliche Institution“ wäre – meint Kardinal Meisner dann.

Ein fruchtbares innerkirchliches Gespräch werde nur gelingen, wenn man die Kirche in ihrem „tiefsten Wesen“ bejahe.

Dieses „tiefste Wesen“ definiert der Kardinal mit dem in der Kirchenkonstitution des Zweiten Vatikanum verwendeten Wischi-Waschi-Begriff „universales Heilssakrament“.

Der Kardinal soll sich selber bei den Ohren nehmen

Kardinal Meisner ortet die Probleme vor allem in den – von den Bischöfen verschuldeten – Defiziten im Glaubenswissen und in den weitverbreiteten Mängeln im Glaubensleben.

Diese sollten die Theologen „zum Nachdenken bringen, inwieweit gerade auch von einigen in ihren Reihen ein unguter Einfluß auf die Brüder und Schwestern im Glauben feststellbar ist – man werfe nur einen Blick auf manches, was im Religionsunterricht vermittelt wird!“

Doch für die Sicherstellung der Qualität des Religionsunterrichtes sind die Bischöfe – nicht die Theologen – zuständig.

Diese Ketzer wurden von Kardinal Meisner abgesegnet

Dann dreht der Kardinal eine melodramatische Pirouette.

„Meine größte Sorge kann ich nicht verschweigen“ – seufzt er:

„Wie kann ich künftige Priester, Diakone, Religionslehrer und seelsorglich Tätige Lehrern anvertrauen, deren Leben in und mit der Kirche defizitär ist!“

Aber der Kardinal soll nicht wie eine Frau über das weinen, was er nicht wie ein Mann zu verteidigen imstande war.

Folgende aktive Kölner Theolunken haben das Pamphlet unterschrieben:

• der Laientheologe Andreas Michel, seit 2006 an der Universität Köln
• die Laientheologin Saskia Wendel, seit 2008 an der Universität Köln
• der Laientheologe Hans-Joachim Höhn, seit 1991 an der Universität Köln

Kardinal Meisner hat sein Amt als Erzbischof von Köln im Februar 1989 angetreten. Er hat somit die Missio Canonica für diese drei Pamphletisten ausgestellt.

Einen weiteren Pamphletisten, Pater Heribert Niederschlag SAC, beschäftigt Kardinal Meisner in der Klerikerausbildung.

Der Pater ist – laut Homepage der Pallotiner Hochschule in Vallendar und des Erzbischöflichen Diakoneninstituts Köln – Dozent für Moraltheologie in der Diakonenausbildung in Köln.

Kardinal Meisner soll aufhören, Sprüche zu klopfen.

Er soll seine bischöflichen Pflichten nicht länger vernachlässigen.
      
37 Lesermeinungen
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#39   Mufelius †   12:57:36 | Mittwoch, 23. März 2011
Leider, Vogel, gehts den Religionen nicht darum.
Den Religionen gehts nicht um den Menschen, kein Stück. Es geht ihnen nur um ihre jeweilige Gottesvorstellung, die angebetet werden muss – so sind selbst Gute Werke nicht etwa dazu da, den Menschen etwas Gutes zu tun, damit sich die Menschen besser fühlen, sondern reines Mittel zum Zweck: Nämlich den, in den Himmel zu kommen. So erklären die Religionen übergreifend auch Kinder, die schon behindert zur Welt kommen: Die hat Gott nämlich dazu gemacht, damit die jeweils Gläubigen an ihnen ihre Guten Werke üben können um in den Himmel zu kommen. Um den Behinderten gehts dabei kein bisschen.
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#38   Vogel   12:32:32 | Mittwoch, 23. März 2011
Hans Dampf
unser Pfarrer ist auch ein Rheinländer, die sind schon von Geburt an auch „lustig“ , glaube ich. Die Betonung liegt auf dem Wort „auch“.
Ich möchte auch nur sagen, dass die Katholiken, die die evangelische Kirche loben und die katholische kritisieren, auch evangelisch werden können – somit können sie dann aufhören zu nörgeln und werden eventuell zufriedenere Menschen.
Mir persönlich liegt der FRIEDEN und die LIEBE innerhalb der Menschen am HERZ und dies ist das allerwichtigste und oberste Gebot – dieses Gebot sollte alle Religionen und alle Völker der Menschen vereinen. :-D :(3 :(3 :(3
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#37   Sefirot   22:47:06 | Dienstag, 22. März 2011
Meisner wird instrumentalisiert
zu Hosiannarufen und kurz darauf zum Kreuzige ihn…
Rabbi ben Akiba sagt: Nichts Neues auf der Erde alles
schon mal da gewesen… Wann werden die alten
Zöpfe einmal von Rost und Moder zerfressen…?
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#36   blackvelvet   21:01:13 | Dienstag, 22. März 2011
Hans Dampf
na auch wieder unter den lebenden?
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#35   bejorommer   20:52:45 | Dienstag, 22. März 2011
Hans Dampf – warum auch nicht
Jeder Christ hat eben seinen eigenen, persönlichen Gottesglauben, denn Glauben ist eine Sache die von innen kommt und nicht zu beeinflussen ist. Das wird auch immer so bleiben.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
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#34   Hans Dampf   18:44:56 | Dienstag, 22. März 2011
@vogel
Als Aevangelischer kann ich deiner Auffassung voll und ganz zustimmen- bis auf eine Kleinigkeit! Warum sollten Katholiken evangelisch werden wollen und warum sollten Evangelische katholisch werden sollen? Warum sollte überhaupt jemand vom Christentum zum Christentum konvertieren? Es geht eigentlich gar nicht darum, wer welcher Kirche irgendwie nahe- oder nähersteht! Es geht um Gott! Und wer eine Einheit in versöhnter Verschiedenheit möchte (so wie meine eigene Familie dies seit Jahren praktiziert), der darf sich in seiner eigenen Konfession ruhig wohlfühlen und sich auch bei den anderen heimisch fühlen dürfen. Mir gefällt vieles in meiner eigenen Kirche sehr gut, aber ich gehe auch gerne mit meinen Kindern in die Messe. Ich kenne beide Pfarrer sehr gut, habe zu beiden ein gutes Verhältniss und im übrigen ist meine Familie, mein Freundeskreis und meine Arbeitskollegen zu- naja ich sage mal 75% röm.-kath.! Alle vertreten ihre Auffassungen- und im übrigen habe ich manchmal den Eindruck, dass es bei den Katholiken fast genausoviele unterschiedliche Auffassungen gibt, wie bei uns! Ihr lasst halt auch bisweilen den Papst einen guten Mann sein (ist ja im Prinzip auch… :-) ). Außerdem, der Rheinländer an sich hat sowieso keine Probleme mit der Ökumene…(hey, das reimt sich ja sogar)! :-] :)3 :(3
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#33   Vogel   17:28:58 | Dienstag, 22. März 2011
Domenico Tuttisanti
wie kommst Du eigentlich darauf, dass die meisten Katholiken der evangel. Kirche näher stehen ?
Ich jedenfalls bin katholisch und möchte es auch bleiben.
Die katholische Kirche sollte sich auch nicht aufgeben, um anderen zu gefallen – sie soll so bleiben, wie sie ist.
Die katholische Kirche gibt es bereits seit JESUS, oder?
Hat er sie gegründet oder wurde sie nach einem TOD eingeführt?
Von ca. 0 bis ca. 1000 (???) n. Chr. wurden sicher etliche Mönche heiliggesprochen, die nicht zölibatär gelebt haben, stimmt das?????
Der ZÖLIBAT wurde doch erst vor ca. 1000 Jahren eingeführt, gehört also ja nicht zu den ganz reinen katholischen DINGEN – er war nicht von Anfang an dabei.
Er wurde sicher nach vielen, vielen DISKUSSIONEN eingeführt…
Ich vermisse in der evangelischen Kirche das Weihwasser, die Kniebänke, den Tabernakel…
Warum soll mit Beendigung des Gottesdienstes die Wirkung der Eucharistie aufgehoben werden.
Ich finde es auch schön, dass wir HEILIGE haben, doch ich denke mir, es sind nicht nur die katholischen Menschen, die einen HEILIGENSCHEIN verdient hätten.
Heilige sind aber – genau wie die MUTTER Maria – einfache MENSCHEN, die wir bitten können.
Wenn katholische Menschen evangelisch werden wollen, können sie dies doch einfach tun. Abmelden, anmelden – fertig.
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#32   kurt friedgen   16:26:01 | Dienstag, 22. März 2011
@Domenico Tuttisanti
… das spricht gewiss nicht für die Leute, offenbart aber wes „Geistes“ Kind bejorommer (alias Joberens) ist, aber das wissen ja hier längst alle!!
Wenn Frau Käßmann in Köln als „Erzbischöfin“ residiert gibt es auch schon die passende Hymne: „Heute blau, und morgen blau, und übermorgen wieder …“
denn (un)glaubensmäßig ist die katholische Kirche einer
umfassenden „Blauisierung“ zum Opfer gefallen, unter Anführung unserer sog. Bischöfe! Und die Hymne passt
demnach, man kann sie in der Kirche, und natürlich auch beim Rosenmontagszug singen, aus vollem Herzen … doch unter Abschaltung des Verstandes. Doch den braucht bejorommer nicht abzuklemmen, mangels Masse!!
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#30   Domenico Tuttisanti   15:51:38 | Dienstag, 22. März 2011
bejor:
Ist es denn nicht längst so, daß die meisten Katholiken glaubensmäßig der evangel. Kirche näher stehen als ihrer kath.?
Fragt sich nur, ob das f ü r die Leute spricht! :-S
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#29   bejorommer   15:48:07 | Dienstag, 22. März 2011
ist es denn nicht so?
Ist es denn nicht längst so, daß die meisten Katholiken glaubensmäßig der evangel. Kirche näher stehen als ihrer kath.?
Josef Berens
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#28   Krakauer   14:28:49 | Dienstag, 22. März 2011
Mufelius – Sie irren!
Der Unterschied liegt in der Verwirrung der „Geister“. Die Protestunten sind ohnehin verwirrt, weil Häretiker. Die Konziliaren sind zwar auf dem Wege, Häretiker zu werden, sich aber noch nicht ganz schlüssig, ob sie es beim Schisma belassen oder offen häretisch werden wollen. Das ist die einzig markante Differenzierung, die gegenwärtig zwischen offen häretischen Protestunten alkoholischer Natur und schismatisch – respektive häretischer Natur wie bei konziliaren Bischöfen existiert.
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#27   monens   13:27:57 | Dienstag, 22. März 2011
Nach den ( verspäteten ) Reden bitte nun Taten !
Man wird den Eindruck nicht los, dass erst mit dem gewaltigen Aufbegehren seitens der treugläubigen röm. Katholiken in der „Petiton Proecclesia“ nun plötzlich „wagemutige“ Bischöfe gegen das Pamphlet Stellung beziehen; das Votum der Petition ist eindeutig, es gibt nichts mehr „bewegt dialogisierend ausdiskutieren“ zu wollen; die Pamphletiker/innen haben sich allesamt als Feinde des Wesens und der Struktur der Kirche erwiesen; sie agieren gegen die von der Wahrheit Jesus Christus monarchisch und männlich hierarchisch eingesetzte Kirche, Seinem geheimnisvollen Leib
www.razyboard.com/…07888-5973405-0.html
wie lange müssen sich treugläubige röm. Katholiken noch derartige „Theologen/innen“ gefallen lassen, die nicht zuletzt massgeblich dafür verantwortlich sind, dass der sog. „Religionsunterricht“ zu einem katastrophalen „Weltethos“ Gift verkommen ist
www.razyboard.com/…07667-5939825-0.html
es ist die Pflicht der Bischöfe, derartigen „Theolgen/innen“ die Lehrerlaubnis zu entziehen und abzulassen von der fehlgeschlagenen „Dialogbereitschaft“; die Gläubigen sehnen sich nach wahren Hirten und nicht nach ängstlichen, sich nach allen Richtungen „orientierenden“ Hirten, die mehr Fahnen im Wind gleichen denn unerschütterlichen Felsen im wahren Glauben
www.razyboard.com/…07887-5896399-0.html
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#26   mathild   11:40:55 | Dienstag, 22. März 2011
…so kennt man ihn den „ehrenvollen“ Kardinal…
Meissner – wenn er was gesagt hat und es zu brenzlig wurde…dann hat er sich wieder dafür entschuldigt. Er ist halt so ganz und gar nicht ein Kardinal von Galen…sondern nur ein Fähnchen auf dem Turm…der gut lebt mit dem abgefallenen Klerus – welcher die Kirchenbänke immer mehr leert – überwiegend auch von ihm ernannt!
R.I. P. – deutsch – katholische Kirche !
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#25   Putativus   09:58:37 | Dienstag, 22. März 2011
Erkenntnisse
Die Erklärung Seiner Eminenz zeigt zwei Dinge:
1. Der Kardinal (bzw. sein Pressemensch) ist sich in Dingen der Grammatik des Deutschen nicht so sicher wie in seinem Sendungsbewusstsein für das, was er für den rechten Glauben hält.
2. Er wollte erreichen, dass die Bischofskonferenz anders Stellung bezieht, als letzte Woche geschehen. Das ist ihm nicht gelungen, daher macht er jetzt einen Alleingang.
Der Artikel hingegen zeigt zwei andere Dinge:
1. Dem Verfasser ist offenbar nicht bekannt, wer Professoren und Professorinnen für Theologie ernennt – das hat Gotthard schon angemerkt.
2. Dem Verfasser ist offenbar nicht bekannt, welche die theologische Ausbildungsstätte im Erzbistum Köln ist. In Köln lässt Seine Eminenz jedenfalls keine Priester und seelsorglich Tätigen (wenn man Lehrer einmal nicht dazu zählt) ausbilden.
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#24   ???   09:58:32 | Dienstag, 22. März 2011
schön…
die kommentare hier zu lesen: so was von katholisch :'(
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#23   Mufelius †   09:33:27 | Dienstag, 22. März 2011
Der Rücktritt von Frau Käßmann
und die Nicht-Rücktritte von allerlei katholischen Bischöfen, die in die Kinderschändereien verwickelt waren, gelogen haben, Waisenhausgelder veruntreut (letzterer ist zurückgetreten worden) haben usw usf zeigt eines ganz deutlich:
Den Unterschied zwischen evangelischer Ethik und katholischer Moral.
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#22   kurt friedgen   09:30:10 | Dienstag, 22. März 2011
Wahres Zeichen der Ökumene!
Frau Dr. Käßmann als Kölner „Erzbischöfin“, das wäre doch
der Durchbruch in der Ökumene!!
Das Kölner Dreigestirn würde zur Viererbande, mit der
„blauen“ Erzbischöfin im Bunde!
Alleluja und Kölle alaaf!!!
Mer losse der Dom in Kölle … aber der levve Jott den ham mer längst in de Rhing geschmisse …
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#21   Obermaier †   09:15:54 | Dienstag, 22. März 2011
Simon Boccanegra: Das ist Tradition
Wieso sollte man mit der brechen?
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#20   Simon Boccanegra   09:10:39 | Dienstag, 22. März 2011
Skrupellose Machtmenschen
Theologische Lehrstühle sind in Deutschland eben auch mit hohen Einkünften verbunden. Wen wundert es da, daß skrupellose Karrieristen, die im Herzen gegen das Katholische sind, sich diese Pfründen unter den Nagel reißen und unter dem Deckmantel ihres Beamtenstatus Wühlarbeit gegen Papst und Kirche betreiben!
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#19   Krakauer   08:52:58 | Dienstag, 22. März 2011
Frau Dr. theol. Käßmann!
Ja, das wäre ein hervorragendes Zeichen der Ökumene. Bei den Protestunten musste sie abtreten, weil sie gern ins Glas schaute und nichts für „rote“ Verkehrsampeln übrig hatte, aber für die konziliare „Ortskirche“ Köln wäre sie als Frau Dr. theol.alc. gut geeignet, denn die Rheinländer müssen trinkfest sein und das ist sie ohne Zweifel. Vorteil wäre auch, sie könnte ihrem Hobby in jeder Mahlfeier fröhnen. Vor der „Feier“ natürlich einen ordentlichen Zug aus Hochprozentigerem als Wein und dann ran an den Kelch. Es lebe Kölle, es lebe Ratzinger und alle die in den Untergang folgen!
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#18   Hans Dampf   07:43:15 | Dienstag, 22. März 2011
Erstaunlich
Jetzt wird man von der Redaktion hier schon für ein harmloses Gedicht gekeult… :-D :-D :-D :-D
Aber mal allen Ernstes- Jaschke als Erzbischof in Köln wär schon nicht verkehrt. Und der Vorschlag mit Margot- also, der Rheinländer an sich hätte damit wohl auch kein Problem!!! :-]
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#17   Vineta   02:02:54 | Dienstag, 22. März 2011
@Reconquista: Immer, wenn man über irgendwas in der Kirche den Kopf schütteln muß,
liegt das letztlich an der erbärmlichen Personalpolitik in dieser Institution!!!
Da werden ohne strenge Kontrollen aller bisherigen Äußerungen und Verhaltensweisen von möglichen Kandidaten Päpste gewählt!
Und von diesen werden dann wiederum serienweise ohne besagte Kontrollen Bischöfe und Kardinäle ernannt.
Von denen dann wiederum serienweise ohne besagte Kontrollen Priesterausbilder und Priester ernannt werden.
Was der Kirche fehlt, ist ein Stück Preußentum! Irgenwo las ich einmal, im alten Preußen habe deshalb alles so gut funktioniert, weil der König selbst durch die Gänge der Ämter schlich und durch alle Schlüssellöcher guckte, um zu erspähen, was seine Beamten da so trieben!
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#16   Theolungus †   00:55:49 | Dienstag, 22. März 2011
Mich hat er auch ernannt,
aber noch nie hat er über mich gejammert!
:-!
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#15   DerRabe   00:14:24 | Dienstag, 22. März 2011
nur wer…
…die betroffenheitskür und „wie schön kriech ich der welt in den arsch-kür“ besteht qualifiziert sich als entmündiger christi.
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#13   kurt friedgen   23:44:10 | Montag, 21. März 2011
JASCHKE!!!
Um Gottes willen, dann doch lieber gleich Frau Käsmann
nach Köln! Ist dieser Johann Sebastian Pissrinne denn überhaupt nicht mehr zu retten?????
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#12   Antonio Michele Ghislieri   23:33:07 | Montag, 21. März 2011
@Kraut
Zauberkünstler Meisner jetzt auch für Ihre Firmenfeier.
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#11   Kraut   23:31:02 | Montag, 21. März 2011
Stimmt
Auf einem Orient-Basar würde er glatt nicht zu erkennen sein.
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#10   Krakauer   23:27:09 | Montag, 21. März 2011
Was trägt er denn da?
Soll das ein konziliares Mahlfeiergewand sein oder sind die Nadelstreifen nur eine Fehlwiedergabe auf dem Bild ebenso wie das hilflos rudernde Gestikulieren des Herrn „Kardinals“, wie sagte er zu Ratzingers Besuch in Deutschland in Köln: „Und nun,Heilger Vater, geben Sie uns bitte Ihren Segen!“ Welchen Segen, zur weiteren Zerstörung einer ohnehin in Ruinen liegenden Gemeinschaft?
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#9   Reconquista †   22:59:24 | Montag, 21. März 2011
UND WER ERNENNT DIESE KAPUTTEN BISCHÖFE
und KARDINÄLE ??? :-D
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#8   Gotthard   21:49:40 | Montag, 21. März 2011
@JSB …
den Rheinländern ist es sowieso egal, was der Kardinal sagt oder nicht sagt!
genau!
Ein rheinischer Bischof hat seine Diözesanen mal so charakterisiert:
sie sind fromm – aber unkeusch!
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#7   Vorwärts   21:45:34 | Montag, 21. März 2011
warum hat man früher Ketzer entfernt ?
weil man wusste was passiert wenn mann sie gewähren lässt. Das Haus wird zur Fäulniserscheinung – sie kath Kirche in Brd Deutschland.
Gottseidank lässt Gott die Frevler immer nur einen begrenzten Zeitraum seinen Augapfel trüben.
Die Unterzeichner sind in meinen Augen soviel wert wie der Grind in den Zehennägeln
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#6   JohannSebastianBach   21:28:35 | Montag, 21. März 2011
Wieso sycamore?
Wir Rheinländer brauchen keinen Alkohol, um Sachverhalte richtig zu schildern und diese sogar noch humorvoll rüberzubringen! Aber dann- je mehr Kölsch wir dann trinken und je mehr wir schunkeln, desto ernster werden wir…und ein ernster Rheinländer ist eine Gefahr für jeden… :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Übrigends… was ist denn ein „garrulitas“. Ist das ein spanischer Kräuterschnaps?????
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#5   Sycamore   21:25:28 | Montag, 21. März 2011
Johann Sebastian Murks (21:17)
Schämen Sie sich nicht ob Ihrer ‘garrulitas’?
Ihr Posting läßt vermuten, Sie hätten schon wieder zu tief ins Glas geschaut.
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#4   JohannSebastianBach   21:17:46 | Montag, 21. März 2011
Den Kölnern…
…und den Rheinländern ist es sowieso egal, was der Kardinal sagt oder nicht sagt! Die gehen nur auf die Barrikaden, wenn er mal wieder irgendeinen unliebsamen Seelsorger aus dem Amt entfernen will, oder sich weigert, tüchtige Seelsorger zu Diakonen zu weihen! Im Prinzip ist ja der rheinländer an sich total zufrieden mit sich und seiner Umwelt – aber manchmal geht auch der Rheinländer auf die Barrikaden- ansonsten ist es ihm egal, wer unter ihm Erzbischof ist…! Obwohl…ich glaube, wenn der Papst hier in Köln so einen wie den Jaschke ernennen würde…dann wär hier wohl der Dom zu klein und die Kölner würden einen spontanen Festumzug organisieren!
Jaschke wör ne joode Mann,
dää wulle mr enn Kölle hann!
Obwohl uss Hamburch- dää wör jood,
do wöör he nie mie Meisner-Nood!
Dä Jaschke, joo, der wöör okay,
Fronleichnam un beim CSD!
Ooch Ruusemoondaach und Ökumene,
dä Kölsche dä fuzzt Freudenträne,
Be singer Inföhrung sching dann am Rhing de Sonn,
un mir würde all ze Fooss noh Kölle jonn!
Denn mir Rheinländer, mir sin brav,
Kyrie, Halleluja un Kölle alaaf!
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#3   Station 8   21:08:35 | Montag, 21. März 2011
Protestunten, katholische Tanten und Theolunken überall wo man hinsieht? Umzingelt? Bitte zur
Medikamentenausgabe, Medikamentenausgabe.
Paranoia spricht auf Medikamente gut an.
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#2   Romulus   20:56:24 | Montag, 21. März 2011
Meissner…
Meisner ist und bleibt die absolute Fehlbesetzung des Kölner Erzbischofstuhles und des damit verbundenen Kardinalats durch Johannes Paul II.
Schwach in der Amtsführung, auftretend wie eine jammernde alte Tante, was soll der Blödsinn? Der Mann ist absolut überfordert, sehnt sich nur noch nach seiner Pension… Soll ihm der Hl. Vater doch endlich in Pension schicken. Kein deutscher Kardinal hat Ratzinger beim Konklave 2005 gewählt… einziger vielleicht Cordes, aber nicht mal Kasper… Ihre alten Aversionen gegen B16 lassen sie ihn doch jeden Tag spüren…
Besser Meisner wäre im Osten geblieben, wo er sich emotional auch hingezogen fühlt.
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#1   Gotthard   20:55:09 | Montag, 21. März 2011
Ernennung
Theologen an den Universitäten werden nicht vom zuständigen Bischof ernannt – dieser muss allerdings seine Zustimmung erteilen.
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