Die altliberale Diözese Augsburg hat versucht, ein Buch über Privatoffenbarungen zu verbieten. Doch diese Maßnahme widerspricht dem Kirchenrecht. Von Heidi Brombach.
(kreuz.net) Anfang dieser Woche wurde bekannt, daß die altliberale Diözese Augsburg die Publikation
des Buches „Sieg der Sühne“ verboten hat.
In dem Buch geht es um angebliche Erscheinungen, die in der
Allgäuer Gebetsstätte Wigratzbad stattgefunden haben sollen.
Doch der Schuß der Diözese scheint nach
hinten losgegangen zu sein.
Nach dem gültigen Codex Iuris Canonici gibt es für ein solches Verbot keine
kirchenrechtlichen Grundlagen.
Nur Bibel-Übersetzungen, Katechismen, und liturgische Bücher bedürfen
eines Imprimaturs.
Dem Gläubigen wird nur allgemein und unter Sünde verboten, glaubens- und sittenschädigende
Medien zu konsumieren.
Die Veröffentlichung angeblicher Privatoffenbarungen ist dagegen ein Recht aller
Christgläubigen.
Nur dort, wo die Kirche selber als Publizist fungiert – zum Beispiel im deutschen ‘Weltbildverlag’ –
kann sie eine Kontrolle ausüben.
Das wird allerdings sträflich vernachlässigt.
In Augsburg ist inzwischen
bekanntgeworden, daß der Leiter derWigratzbader Gebetsstätte, Hw. Thomas Maria Rimmel, und der Autor
des von der Diözese bekämpften Buches versucht haben, darüber mit dem Augsburger Bischof, Mons. Konrad
Zdarsa, zu reden.
Der Bischof habe ein Gespräch über umstrittene Stellen in dem Werk abgelehnt.
Email-Adressen der Empfänger
53 Lesermeinungen
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@Lateiner11 Ich hielt deinen Nick spontan für eine Anspielung auf unseren sattsam bekannten „Mister11“
www.kreuz.net/reader.10163.html alias „Paul M.“ alias „Amethyst“ alias „Eulalia“, dem hier vorgeschlagen
wurde, statt seiner dämlichen Hetzpostings mal’n anderes Hobby zu suchen und z. B. Latein zu lernen.
Aber wenn dem nicht so ist, sei mir die Bezugnahme verziehen. Einigen wir uns darauf, dass Latein was
Tolles ist :)3 :)3 :)3 :(3
@Lateiner 11 Da ist ja wohl Jahrmarkt auf Erden, Christus hat das Lösegeld gezahlt und wir werden auch
gegen unseren Willen erlöst, auch die die es gar nicht wollen. Freibier für alle und Lateiner 11 zum
schwäbischen Päpstle ernannt.
In dieser hässlichen Kirche kann man nur Erscheinungen haben, weil das Bild dieser Gebetsstätte ehr
einer Fabrikhalle gleicht, als einer Kirche. Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, wie die Schreiberlinge
dieser Seiten die vernichtensten Worte für einige neugebaute Kirchen finden, die Gebetsstätte in Wigratsbad
aber immer außen vor bleibt. Ob das wohl an den vielen Piusleuten liegt, die entsprechend meinungsbildend
bei K-netz sind??
Aber, aber clarissa. Es ging der Brombacherin doch um das altgläubige Kirchenrecht. Und das nennt sich
zwar auch katholisch, aber eben altgläubig katholisch. Und da sind kirchenrechtliche Maßnahmen durch
nicht altgläubige Priester, Bischöfe oder Päpste (die also weder der Pius- noch der Petrus-Priesterschaft
angehören und damit nicht altgläubig sind) die nicht zugunsten von Altgläubigen entscheiden kirchenrechtlich
nichtig, wie alles nichtig ist, was von Nicht-Altgläubigen gemacht wird… Das ist doch geschickt eingefädelt:
„Katholisch ist nur, was „wir“ behaupten und tun. Alles andere ist häretisch.“ Da prallt doch jede Kritik
ab, wie von einem goldenen Panzerkleid, das sich viele Esoteriker schon morgens aus Licht zaubern: Mia
san mia, da kann Rom belfern wie es will, mia san katholischer als die spinnerten Römer. Wer katholisch
ist, bestimen wir mit unserem Willi Williamson als feinfühligem Glaubenskompass.
Für die leseunwillige (oder -unkundige) Autorin zur Erhellung: Can. 823 § 1: Um die Unversehrtheit der
Glaubenswahrheiten und der Sittenlehre zu bewahren, ist es Pflicht und Recht der Hirten der Kirche, darüber
zu wachen, daß nicht durch Schriften oder den Gebrauch der sozialen Kommunikationsmittel Glaube oder
Sitten der Gläubigen Schaden nehmen; ebenso haben sie zu verlangen, daß von Gläubigen herauszugebende
Schriften, die den Glauben oder die Sitten berühren, ihrem Urteil unterworfen werden; schließlich haben
sie Schriften zurückzuweisen, die dem rechten Glauben oder den Sitten schaden. Das, werte Heidemarie
Brombeer, betrifft zweifelsfrei auch Schriften von Katholiken und/oder Klerikern über angebliche Marienerscheinungen.
Gotthard 1. Sühne heißt „Schuld abbüßen“. Sühne ist die stellvertretende Wiedergutmachung für die
vielen Sünden, Sakrilegien und Gleichgültigkeit der Menschen, durch die GOTT immer wieder beleidigt
wird. 2. In den Sühnenächten wird gebetet, um eben – wie oben beschrieben – Sühne zu leisten. 3. Diese
„Veranstaltungen“ finden deshalb nachts statt, weil dies ein größeres Opfer bedeutet (bei Tag fällt
es leichter zu beten). Außerdem ist dabei auch an die Worte Jesus in seiner Leidensnacht am Ölberg zu
denken, als ER zu seinen Jüngern sagte „nicht eine Stunde könnt ihr mit mir wachen“. 4. Dazu braucht
es natürlich keine besonderen Orte; Sühnenächte können in jeder Kirche stattfinden – wie es z. B.
auch bei uns einmal monatlich geschieht.
bitte um Aufklärung ich bitte mir zu erklären 1. Was versteht man unter Sühne? 2. was sind Sühnenächte?
3. Warum müssen solche Veranstaltungen nachts stattfinden? 4. Wozu braucht es dafür besondere Orte?
#44 Blaumeise 18:39:49 | Donnerstag, 24. März 2011
Die (neue) Sühnekirche in Wigratzbad, aus den 1970-er Jahren, die passt doch irgendwie nicht dazu Wie
schon gesagt wurde, es gibt in Wigratzbad zwei verschiedene Dinge: 1. Die der Diözese unterstellte „Gebetsstätte“
und 2. die aus historischen Gründen sich „zufällig“ am gleichen Ort befindliche Petrusbruderschaft FSSP.
Zu beiden passt diese moderne (modernistische) Kirche nicht so recht (steht sie unter Denkmalschutz?).
Das Buch wird von… kirche-heute verlegt, einem kirchlichen Verlag. Die Petrusbruderschaft ist, im Gegensatz
zur Piusbruderschaft canonisch, daher ist auch das Kirchenrecht anwendbar.
@pascal. Die Email-Adresse ist unter Kontakt. Sind Sie sicher, dass die Adresse ausgeschrieben sein muss?
Haben Sie einen Hinweis, wo ich das nachlesen kann?
#40 Pascal123 17:18:00 | Donnerstag, 24. März 2011
@gunther Ihr Impressum ist nicht ganz richtig es fehlen jegliche Kontaktdaten Adresse und Email sind Pflicht.
Nicht das Sie deswegen noch ärger bekommen.
Papstreue?? Papsttreue!!!! da sollte der ratzinger einmal an die Heilige PIUS-Päpste erinnert werden.
vielleicht fällt ihm dann ein, dass er nachbessern muss, das vat. ii für ungültig erklären muss, und
die Messe aller Zeiten als allein gültig ex cathedra verkünden muss. Papstreue?? Papsttreue!!!!
#34 Didaskala 15:43:48 | Donnerstag, 24. März 2011
Hier verschiedene Privat-Offenbarungen, auch über marienkind: Ist eine Offenbarung „privat“ sollte sie
doch auch „privat“ bleiben, oder nicht. Manchmal benutzt Gott aber auch auserwählte Menschen als Sprachrohr,
wie z. B. die Hl. Bernadette von Lourdes, oder die Seherkinder von Fatima oder La Salette u.a. die Kirche
und den Zölibat sowie über unsere Himmelsmutter: Klick! www.uni-siegen.de/…illing/downloads.htm
ich glaube kaum dass sich die göttliche Wahrheit, die immer mehr Menschen kundgetan wird von einigen
Bistumsfreimaurern aufgehalten werden kann. Die genuine Wahrheit Christi vernichtet und überwindet alle
Lügen allen Voran jener abgefallener Teil der Kirche selbst der die Lügen des Feindes propagiert
An Sühnenächten teilnehmen… das gibt es besseres zu tun, zum Beispiel sich dem Schlaf hingeben, um
den nächsten Tag bewältigen zu können…zukunftsweisende Entscheidungen treffen, Menschen Gutes tun…
Aber Sühnenächte… Die sind für religiöse Neurotiker…
#30 marienkind 13:34:06 | Donnerstag, 24. März 2011
Domenico Tuttisanti: Hat die Petrusbruderschaft in dieser Angelegenheit irgendeine Position bezogen? Weiss
jemand was darüber, wie die Petrusbrüder darüber denken? Reden ist Silber, Schweigen ist Gold! Sie
sollen sich nur schön bedeckt halten und keine Position beziehen, um keine schlafenden Hunde zu wecken,
ganz nach dem Motto „Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender
Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.“ (1. Petrus 5,9)
Es hat die faschistische Verfolgung überstanden und wird auch den totalitär-pervertierten Liberalismus
überstehen. „Ich weiß, dass Wigratzbad echt ist!“ von Bischof DDr. Josef Stimpfle …ichenmariens.blogspot.com/…rch/label/Wigratzbad
Unbefleckt empfangene Mutter vom Sieg, bitte für uns!
Wigratzbad ist ja nicht nur eine „Gebetsstätte“, sondern auch der europ. Sitz des Priesterseminars der
FSSP. Hat die Petrusbruderschaft in dieser Angelegenheit irgendeine Position bezogen? Weiss jemand was
darüber, wie die Petrusbrüder darüber denken?
Das der Zdarsa… …auch noch dialogfeindlich ist, passt ins Bild, welches der Gläubige von ihm erlangen
musste. Tolle Überschrift: Amtsträger der Konzilkirche verweigert den Dialog mit Andersdenkenden. So
intolerant sind sonst nur Fundamentalisten wie z.B. Grüne. Wie oft hat er denn schon an Sühnenächten
teilgenommen?
#24 marienkind 12:33:01 | Donnerstag, 24. März 2011
Elendester Sünder Unsere Hoffnung bleibt die Verheißung, daß aus Wigratzbad die Erneuerung des Klerus
in Deutschland erfolgen wird. :)3 So ist. In Wigratzbad werden im Priesterseminar von FSSP heiligmäßige
Priester herangebildet und man erfreut sich dort so starker Nachfrage, dass das Priesterseminar sogar
angebaut werden musste. Im vergangenen Jahr hatten sie 22 Neugänge zu verzeichnen. Welches andere Priesterseminar
in den deutschsprachigen Ländern kann da mithalten? Alles blitzsaubere junge Männer, wie aus dem Ei
gepellt, in ordentlicher Priesterkleidung – keine Krawatten-/Jeans-/T-Shirtpriester! Zum Glück untersteht
FSSP nicht dem Diözesanbischof sondern direkt Rom. Von daher dürfte Zdarsa nichts zu melden haben.
Die scheinkatholische Modernistenhierarchie hat eine Zielsetzung: Das Verbot des katholischen Glaubens
und Kultes. Die Modernistenhierarchie propagiert antikatholische Lehre. Alles erlaubt sie, nur nicht den
katholischen Glauben, den sie ausschließt und gar für – typisch diabolisch-perfide – „schismatisch“
erklärt. Die treuen Katholiken, die dieses Spiel nicht durchschauen, sind wahrlich zu bemitleiden. Sie
geloben der antikatholischen Hierarchie Treue und lassen sich sogar in Massen gegen Erzbischof Lefebvre
aufhetzen, der das antikatholische Spiel durchschaut hat. Niemand in der Kirche hat das Recht, antikatholische
Irrlehren zu verbreiten, und den katholischen Glauben und Kult zu verbieten. Die antikatholische Modernistenhierarchie
versucht es. Dabei geht es ihr vor allem um Geld. Aus diesem Grund auch die vor dem Papst ungültige Exkommunikation
jener, die den Staatskirchensteuerverein verlassen. Jeder Katholik ist verpflichtet, dieser antikatholisch-scheinkatholischen
Hierarchie Widerstand zu leisten, selbst wenn die dem katholischen Glauben zuwiderhandelnden Modernistenpäpste
diese decken. „Rom hat den Glauben verloren, und ist Sitz Antichristi“, die Profezeiung LaSalettes ist
damit erfüllt. Lediglich der Antichristus ist noch nicht sichtbar geworden. Daß Antichristen Rom regieren,
kann jedoch nicht in Abrede gestellt werden. Das Hauptquartier der römisch-katholischen Widerstandsbewegung
ist Menzingen. Beten wir, daß uns diese Widerstandsbewegung bewahrt bleibe. Maria möge mit Ihrem milliardenfachen
Engelheer die Hölle fernhalten.
Lorenz es werden aber heute so viele „Erfindergechichten“ erzählt, nur um damit Geld zu verdienen – also
sollte man sehr sehr vorsichtig damit umgehen.
Warum Privatoffenbarungen veröffentlichen? Falls es sich um eine ekklesiogene Neurose handelt: Erst wenn
der Seher redet, kann ihm geholfen werden. Falls Übernatürlichkeit vorliegt: Warum wirkt Gott Wunder,
wenn es keiner bezeugen darf? Heißt es nicht in der Schrift?: Man zündet auch keinen Leuchter an und
stellt ihn unter einen Scheffel. Wenn Gott sich die Mühe macht, Wunder zu wirken, sollten wir uns doch
die Mühe machen, davon weiterzusagen. Dazu noch ein Psalmwort: Erzählen will ich von all’ seinen Wundern
und singen seinem Namen.
Tchibo, das Gruselmonster Ich werde dieses Buch kaufen und lesen. Eine bessere Werbung als das Verbot
gibt es ja gar nicht. Bischof Zdarsa zeigt nun sein wahres Gesicht. Alles was heutzutage noch katholisch
ist wird verunglimpft und soll weg. Arme katholische Kirche, Du wirst immer ärmer, Du wirst immer evangelischer.
Wigratzbad Jetzt geht es in der BRD den letzten Überresten des lebendigen Glaubens an den Kragen. Unsere
Hoffnung bleibt die Verheißung, daß aus Wigratzbad die Erneuerung des Klerus in Deutschland erfolgen
wird. Möge der Herr uns barmherzig sein.
Die Diözese Augsburg ist nicht so bescheuert wie ihr der Artikel glaubt, ihr vorwerfen zu dürfen. Sie
wird Bücher verbieten…so ein Schwachsinn! Wenn die Wigratzbader Geschäftsleute ihren Reibach machen
wollen, sollen sie den „Siegh der Sühne“ in ihrem Devotional- und Kolonialwarenladen unter der Ladentheke
verkaufen, aber doch nicht dazu auch den Segen des Bischofs geschäftefördernd missbrauchen… Grusel,
Grusel
wenn Maria oder JESUS mich bitten würde, eine Botschaft weiterzuleiten, dann würde ich dies selbstverständlich
tun – was würde mir dann anderes übrigbleiben… Man sollte aber sehr vorsichtig mit solchen DINGEN
umgehen. Diese „Offenbarungen“ müssen schon mit dem katholischen Glauben übereinstimmen, sonst würde
ich eh glauben, die Konkurrenz wäre mir erschienen.
#14 marienkind 12:03:20 | Donnerstag, 24. März 2011
Vogel Ist eine Offenbarung „privat“ sollte sie doch auch „privat“ bleiben, oder nicht… Manchmal benutzt
Gott aber auch auserwählte Menschen als Sprachrohr, wie z. B. die Hl. Bernadette von Lourdes, oder die
Seherkinder von Fatima oder La Salette u.a.
Verbotene Bücher werden doch sowieso interessanter. Privaten Offenbarungen stehe ich aber eh skeptisch
gegenüber. Ist eine Offenbarung „privat“ sollte sie doch auch „privat“ bleiben, oder nicht… Wenn JESUS
mir was sagen möchte, dann kann er es auch persönlich tun, er weiß ja, wie ich zu erreichen bin, er
kennt meine Telefonnummer, meine Adresse – also wo liegt das Problem…
#10 marienkind 11:49:25 | Donnerstag, 24. März 2011
Privatoffenbarungen Die Veröffentlichung angeblicher Privatoffenbarungen ist dagegen ein Recht aller
Christgläubigen. Schon Paulus sagte: „Verachtet prophetisches Reden nicht! Prüft alles und behaltet
das Gute!“ (1. Thessalonicher 5,19-21)“ Ich habe dieses Buch gelesen und ich kann nichts, absolut nichts
entdecken, was unserem Glauben entgegen steht. Im Gegenteil, wer dieses Buch gelesen hat, kann umhin,
an das Wirken des Himmels an diesem Gnadenort zu glauben.
Zdarsa hat recht, bloß nicht vor den Karren spannen lassen… Die Sühnekirche von Wigratzbad eignet,
um Sühne und Buße zu tun, weil der Bischof von Augsburg nicht zum Gespräch bereit war. Das war vielleicht
ganz gut so, warum soll sich ein Bischof vor den Werbekarren spannen lassen, wenn ihm der Inhalt des Schul-
und Sühnebuches widerspricht, weil möglicherweise fundamentale Irrlehren darin verbreitet werden. Da
kann ja der Gebetsstättenleiter und der Autor gemeinsame Bußübungen veranstalten und andere Beter ebenfalls
verpflichten, damit der Gebetssturm ein unüberhörbarer werde…