Ernennungen
Neues Oberhaupt der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine
Am Donnerstag wählten die unierten Byzantiner in der Ukraine den jüngsten Bischof in ihren Reihen zu ihrem neuen Oberhaupt.
Mons. Sviatoslav Shevchuk
Mons. Sviatoslav Shevchuk
© Religious Information Service of Ukraine
(kreuz.net) Der Apostolische Administrator der ukrainischen Eparchie „Santa María del Patrocinio“ in Buenos Aires in Argentinien, Mons. Sviatoslav Shevchuk (40), ist neuer Großerzbischof von Kiew-Halytsch und damit neues Oberhaupt der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine.

Papst Benedikt XVI. bestätigte gestern die Wahl der in Lemberg tagenden Bischofssynode.

Weltweit gehören rund sieben Millionen Gläubige zur griechisch-katholischen Kirche der Urkaine.

Mons. Shevchuk ist der jüngste unter den 49 Bischöfen seiner unierten Kirche.

Der im Jahr 2001 auf Lebenszeit zum Oberhaupt gewählte Kardinal Lubomyr Husar (78) von Lemberg trat im Februar aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Sein Nachfolger galt im Vorfeld der Wahl nicht als Favorit.

Er besitzt gerade erst das Mindestalter von 40 Jahren für das Amt des Oberhauptes.

Bei den ersten zwölf Wahlgängen erreichte kein Kandidat die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit.

Am Donnerstag genügte bei einer Stichwahl zwischen den beiden stimmenstärksten Kandidaten die einfache Mehrheit.

Erstmals seit dem 17.Jahrhundert in Kiew inthronisiert

Mons. Shevchuk erblickte am 5. Mai 1970 in der Westukraine das Licht der Welt. 1994 empfing er die Priesterweihe.

Im Jahr 1999 wurde er in Rom in Moraltheologie promoviert.

Von 2002 bis 2005 arbeitete er als Sekretär von Kardinal Lubomyr Husar (78) von Lemberg.

Danach wirkte er als Subregens und als Regens in Lemberg.

Im Juni 2009 ernannte ihn der Papst zum Weihbischof in Buones Aires und im April 2010 zum Apostolischer Administrator der Eparchie.

Morgen wird er als erstes Oberhaupt seit dem 17. Jahrhundert in Kiew – und nicht in Lemberg – inthronisiert.

Nächste Woche wird ihn der Papst empfangen.
      
22 Lesermeinungen
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#23   Jörg Guttenberger, Köln   19:31:39 | Montag, 18. Juli 2011
filioque: Auf dem Konzil von Ferrara-Florenz 1438 / 1439 haben sich Rom und Konstantinopel auf „ex patre per filium“ geeinigt. Da die liturgische Praxis der Byzantiner diese formulierung nicht übernommen hat, ist Rom wieder zum „ex patre filioque“ zurückgekehrt. Lediglich in der Kathechese der bulgarisch-orhodoxen Kirche wird die Formulierung „ex patre per filium“ noch gelehrt, kommt aber auch dort in der Liturgie nicht vor.
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#22   Palpatina I. †   23:36:11 | Sonntag, 27. März 2011
Tja, Paulchen und Lateiner 11,
was soll man weiters dazu sagen? Ihr seid wohl beide nicht die hellsten. Von Paulchen wissen wir es längst, aber bei Lateiner11 mache ich mir Sorgen, ob das nicht auf das Ansehen der lat. Sprache schädlichen Einfluss haben könnte. :-[
Keine Ahnung, wie der drauf kommt, dich mit anderen auf kreuts.net behandelten Usern zu identifizieren (der mit dem GR-Profil usw. bist nicht du, aber dass das mit dem Nickzoo stimmt, wissen auch hier eh schon alle, da brauchst dir nicht lange Mühe zu geben, das zu negieren. :-P )
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#21   Mister 11   23:26:04 | Sonntag, 27. März 2011
Lateiner11: Kleiner Depp!!!
Ahahahahahahahahahaa! :-D :-D :-D
Voll reingefallen auf die Lügen der Hexe Palpatina!
Ahahahahahahaha! :-D :-D :-D :-D :-D
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#19   Cappadocius   01:48:17 | Sonntag, 27. März 2011
Zölibat
Das werden manche hier nicht gerne hören, aber die Ukrainisch-katholische Kirche hat als Regelfall den verheirateten Priester (sofern er nicht Mönch oder sonstiger Ordensangehöriger ist).
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#18   Ernst von Zwiefalten   01:04:50 | Sonntag, 27. März 2011
Hier ist ein Artikel,
den man ruhig zur Kenntnis nehmen kann www.oki-regensburg.de/sch_1054.htm
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#17   Cappadocius   18:23:54 | Samstag, 26. März 2011
@ defendor
Vielleicht sollten Sie erst einmal die Akten der Konzilien von Konstantinopel und Florenz lesen, ehe Sie so einen Quatsch über das filioque erzählen.
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#16   Palpatina I. †   18:08:49 | Samstag, 26. März 2011
Was allerdings keiner braucht,
sind Mannsbilder, die unter weiblichen Nicks posten und dabei Schwangerschaften, Damengruppen und nie existiert habende eigene Kinder erfinden. :-@ :-!
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#15   Ikonikus   18:04:49 | Samstag, 26. März 2011
Vielleicht
brauchen wir ja diese junge Generation von Geistlichen, die frischen Wind mitbringen.
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#14   Palpatina I. †   17:45:28 | Samstag, 26. März 2011
Fängt das schon wieder an, Transenpaulchen
als ob du keine anderen Nicks hättest.
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#13   Ikonikus   17:24:01 | Samstag, 26. März 2011
dreigestirn:
Wie meinen Sie das?
Er entwickelt sich. Ab und zu begleitet er mich in die Messe. Das ist doch schon nicht schlecht.
Und wieso sprechen Sie mich mit Herr an?
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#12   dreigestirn †   17:20:16 | Samstag, 26. März 2011
Jaja Herr Eulalia
Wenn dem so wäre müsste man ihm allerdings gratulieren, sollte er einen anderen Weg einschlagen als du
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#11   Ikonikus   17:15:48 | Samstag, 26. März 2011
Recht jung
Er besitzt gerade erst das Mindestalter von 40 Jahren für das Amt des Oberhauptes.
40 Jahre ist wirklich recht jung. Wenn ich bedenke, dass mein Sohn schon 43 jahre alt ist. Als Mutter leide ich aber unter der schwachen Gottes- und Kirchenbeziehung meines „ungläubigen“ Thomas. Er hat sich aber schon gebessert. In seiner Jugend war er recht… oh, ich gerate ins Plaudern, Verzeihung! :-$
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#10   Krakauer   16:38:20 | Samstag, 26. März 2011
Rudi – Sie schwafeln!
Ihren Ausführungen ist zu entnehmen, dass Ihre theologische Bildung sich auf konziliar – vereinfachten Niveau bewegt. Die sogenannten Unierten sind sämtlich von der Kirche Christi abgefallen, und zwar dadurch, dass sie sich dem inzwischen offen häretischen Rom – das wird hier korrekterweise immer wieder durch Redaktions- und Leserbeiträge deutlich gemacht,unterworfen haben und damit sämtliche Irrtümer der Lateiner übernommen haben. Auf Ihr Geschwafel einzugehen, lohnt sich daher nicht!
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#9   sensus catholicus   13:07:08 | Samstag, 26. März 2011
@ Rudolfus und defendor
Selbstverständlich bekennen sich die griechisch-katholischen Christen zur dogmatischen Wahrheit des filioque, denn ansonsten wären sie nicht katholisch und stünden nicht in der Einheit mit dem Papst. Nur ist es bis heute kein Einzelfall, daß es bei ihnen in der Göttlichen Liturgie beim Credo weggelassen wird, wohl aber eher aufgrund der Tradition als aufgrund ökumenischer Rücksichtnahmen auf die vom Heiligen Stuhl getrennten Ostkirchen. Im klassischen lateinischen Ritus ist das filioque in der hl. Messe tatsächlich völlig unerläßlich.
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#8   defendor   12:53:13 | Samstag, 26. März 2011
Das „FILIOQUE“ ist keinesfalls nur „Beiwerk“…
…denn die
orthodoxe
Theologie legt den Focus nur auf den Ursprung der drei Göttlichen Personen.
sie beharrt darauf, den VATER als Ursprung zu sehen
und den SOHN und den HEILIGEN GEIST gleichsam
als „linken und rechten Arm“…
den Geist als „per filium“ ( durch den Sohn )…
also eine
„sub-ordinierte“ Auslegung…
die aber nicht genügend abgrenzt gegen den häretischen Arianismus…
dennoch ist für sie – irrigerweise – der Zusatz „filioque“ gleichbedeutend mit einer „zweiten Quelle der Gottheit“, die den Anschein erwecken würde als wäre der HEILIGE GEIST erst durch den SOHN ins Leben gerufen worden…
Die lateinische
Heilige Mutter Kirche aber folgt denn
der Lehre des hl. Augustinus,
dass der Geist von VATER und SOHN
AUCH
aus diesen
BEIDEN
hervorgehe…
Vom Vater und vom Sohn also eine
„ko-ordinierte“ Auslegung
er verwies auch auf die
GEISTSENDUNG durch unseren HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS…
die Zeugung des SOHNES ist eine Zeugung in der Ewigkeit…
daher ist auch im Hervorgehen des Geistes
keine zeitliche Reihenfolge möglich.
Der SOHN muss denn auch dabei beteiligt sein.
Unsere lateinische Heilige Mutter Kirche sieht denn im Zusatz „filioque“ auch
den Hinweis auf die personale Beziehung der drei göttlichen Personen zueinander.
Da der SOHN wesensgleich mit dem VATER ist, ist Er denn auch
mitwirkend am Hervorgehen des mit dem VATER und dem SOHNE
wesensgleichen
HEILIGEN GEISTES beteiligt !
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
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#7   Rudolfus   12:13:21 | Samstag, 26. März 2011
@sensus catholicus: Das ‘filioque’ im Großen Glaubensbekenntnis ist bekanntlich eine im nachhinein,
Jahrhunderte später päpstlich gebilligte Hinzufügung, deren Unterlassung kein Irrtum ist.
Zumindest in der lateinischen Liturgie ist die Hinzufügung, um der Vollständigkeit und Einheitlichkeit wegen, seit Jahrhunderten vorgeschrieben.
In der griechischen Liturgie ist dies anscheinend nicht der Fall. Die Gründe liegen vielleicht darin, daß der Großteil der Byzanzgemeinden von der Kirche abgefallen ist, die das ‘filioque’ als häretisch ablehnen. Die romtreuen Byzanzchristen verwenden das ‘filioque’ vielleicht in Rücksichtnahme auf die apostatischen Byzantinisten nicht, die obwohl apostatisch, ihrer Liturgietradition verbunden sind. Die romtreuen Byzanzchristen meinen vielleicht so, die Byzanzsektierer für eine Rückkehr zur Kirche gewinnen zu können, nachdem den Byzanzsektierern die ursprüngliche Fassung des Großen Glaubensbekenntnisses wichtig ist.
Ein einheitliches Glaubensbekenntnis, quer durch alle Riten, wäre allerdings auch wünschenswert.
In der gültigen Vollform ist das ‘filioque’ natürlich Bestandteil.
Diese Vollform muß jeder römisch-katholische Christ auch jederzeit bereit sein, zu bekennen, wenn diese etwa in einem römischen Gottesdienst gesprochen wird.
Eine Ausdehnung des ‘filioque’ auch auf die griechische Liturgie, ungeachtet der häretischen Ansicht der liturgieverwandten Byzanzsekte, wäre deshalb wünschenswert.
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#6   fantasieblume   12:08:30 | Samstag, 26. März 2011
klausvonjaus:freimaurer
„Nazisexulle Freimaurer“
Nur noch bizarr!!!!
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#5   klausvonjaus   11:34:26 | Samstag, 26. März 2011
STOPPT NAZISEXUELLE FREIMAURER
FREIMAURER SIND FASCHISTOIDE NAZI-TERRORISTEN, WEHRT EUCH GEGEN DEN MAURER-NAZISMUS …
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#4   sensus catholicus   11:33:13 | Samstag, 26. März 2011
Aufzeichnung des erwähnten Pontifikalamtes
www.gloria.tv/?media=139673
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#3   klausvonjaus   11:31:48 | Samstag, 26. März 2011
VIELFALT JA & ÖKUMENE NEIN
ICH FORDERE DEN SOFORTIGEN STOPP DER FREIMAURERISCHEN ÖKUMENE-BEWEGUNG … ES GIBT NUR EINEN HEILSWEG …
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#2   sensus catholicus   11:27:43 | Samstag, 26. März 2011
Herzlichen Glückwunsch, Eure Eminenz!
Noch am Samstag vor einer Woche, dem 19. März, zelebrierte Mons. Shevchuk, damals noch als Weihbischof, beim Kongreß Weltkirche von Kirche in Not in Würzburg ein Pontifikalamt in der ukrainischen, griechisch-katholischen Form des byzantinischen Ritus (in ukrainischer, englischer, deutscher und kirchenslawischer Sprache und interessanterweise ohne filioque beim Credo), wo er auch ein herzliches Grußwort in englischer Sprache an die Anwesenden richtete. Ich durfte dort zugegen sein und von ihm die hl. Kommunion unter beiderlei Gestalt empfangen. Er ist offenbar ein sehr sympathischer, tiefgläubiger Bischof; ich freue mich von ganzem Herzen über seine Wahl, die mich sehr angenehm überrascht hat, und wünsche ihm noch viele Jahre und Gottes reichen Segen für sein gewiß nicht leichtes Amt, die Gläubigen dieser größten mit Rom unierten, echten Märtyrerkirche zu weiden.
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#1   klausvonjaus   11:17:12 | Samstag, 26. März 2011
EINHEIT & VIELFALT
DAS IST DAS WESENSMERKMAL DER HEILIGEN KATHOLISCHEN KIRCHE … DER WAHREN UND EINZIGEN KIRCHE …
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